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Der Novemberregen trommelt gegen die Fensterscheiben, und draußen ist es schon um vier Uhr nachmittags dunkel. Die Heizung bullert leise vor sich hin, während ich in der Küche stehe und die ersten Kastanien aus dem Ofen hole – ihre Schalen sind aufgeplatzt und geben den Duft frei, der für mich den Herbst ausmacht. Ich will nichts anderes als diese cremige Maronen-Suppe, die genau jetzt in den Topf gehört, zu dieser Jahreszeit, zu dieser Stunde, in der man sich einfach etwas Wärmendes gönnen muss.
Ehrlich, ich habe Jahre gebraucht, um dieses Verhältnis zur Herbstküche zu finden. Früher hab ich die Saison mit Kürbissuppe überschüttet, bis mir der Orangeton zu den Ohren rauskam. Aber dann entdeckte ich die stille Eleganz der Maronen wieder – diese nussige Süße, die so ganz anders ist als alles andere. Meine erste selbstgemachte Maronen-Suppe war ein Reinfall, zu dünn, zu wässrig, die Kastanien hatten sich kaum durchgeschlagen. Aber genau diese Fehlschläge haben mich gelehrt, worauf es ankommt: Geduld beim Rösten, die richtige Brühe, ein Schuss Sahne, der nicht dominiert, sondern trägt.
Heute ist dieses Rezept mein treuer Begleiter, wenn ich einfach nur in Ruhe kochen will. Es verlangt nichts Großartiges von mir – nur ein bisschen Zeit und die Bereitschaft, den Düften zu folgen, die durch die Wohnung ziehen. Und wenn ich dann den ersten Löffel dieser samtigen Suppe probiere, weiß ich: Der Herbst hat mich wieder. Dieses Rezept ist nicht aufwendig, aber es fühlt sich an wie eine Umarmung in Schüsselform.
Warum Sie diese Suppe lieben werden
- Schnell & Einfach: In unter 45 Minuten steht diese cremige Maronen-Suppe auf dem Tisch – perfekt für einen gemütlichen Abend unter der Woche, wenn die Zeit knapp ist, aber die Seele etwas Warmes braucht.
- Einfache Zutaten: Keine ausgefallenen Supermarkt-Expeditionen nötig. Die meisten Zutaten haben Sie ohnehin im Vorrat – Zwiebeln, Knoblauch, Brühe, Sahne. Die Maronen bekommen Sie vorgegart im Glas oder in der Tüte.
- Perfekt für Herbstabende: Ob als Vorspeise für ein Festessen oder als Hauptgericht mit Brot – diese Suppe passt zu jeder Gelegenheit, an der man sich nach Geborgenheit sehnt.
- Garantiert ein Erfolg: Ich habe diese Suppe schon für Freunde gekocht, die skeptisch waren wegen der Kastanien. Ergebnis: Alle wollten das Rezept. Kinder lieben die milde Süße, Erwachsene die raffinierte Tiefe.
- Unverschämt lecker: Die Kombination aus gerösteten Maronen, feiner Gemüsebrühe und einem Hauch Muskat ergibt eine Textur und einen Geschmack, die einfach süchtig machen. Das ist Comfort Food auf einem ganz neuen Level.
Was diese Maronen-Suppe von anderen unterscheidet? Ich röste die Kastanien vor dem Kochen kurz im Ofen an – das bringt eine Rauchigkeit und Tiefe, die Sie mit gekaufter Maronencreme nie erreichen. Und ich püriere die Suppe nicht zu Tode, sondern lasse bewusst kleine Stückchen übrig, die für Textur sorgen. Das ist kein Food-Design für Instagram, das ist ehrliche Küche, die schmeckt, wie sie aussieht: nach Zuhause.
Diese Suppe ist nicht nur gut – sie ist die Art von Gericht, bei dem man nach dem ersten Löffel kurz die Augen schließt. Sie schmeckt nach Herbstlaub, nach Spaziergängen im Wald, nach dem ersten Anzünden des Kamins. Und sie gibt einem das Gefühl, dass alles gut wird – zumindest für die Dauer einer Mahlzeit.
Was Sie an Zutaten brauchen
Das Schöne an dieser cremigen Maronen-Suppe ist, dass die Zutatenliste kurz und überschaubar ist. Keine exotischen Gewürze, keine Zutaten, die man nur einmal im Jahr findet. Nur ehrliche Grundzutaten, die zusammen etwas ganz Besonderes ergeben.
- 500 g frische Maronen (oder 400 g vorgegarte, vakuumierte) – Die Basis der Suppe. Frische Maronen schmecken am besten, wenn Sie sie selbst rösten – das Aroma wird intensiver und nussiger. Vorgegarte aus dem Glas oder Vakuumbeutel sind aber eine gute Alternative, wenn es schnell gehen muss. Achten Sie darauf, dass sie nicht zu trocken sind. Ich bevorzuge die italienischen Kastanien aus der Toskana, die haben ein besonders süßes Aroma.
- 1 große Zwiebel, gewürfelt – Die Zwiebel gibt die herzhafte Basis. Keine roten Zwiebeln, die sind zu mild. Eine normale Gemüsezwiebel oder eine Schalotte reicht völlig.
- 2 Knoblauchzehen, fein gehackt – Knoblauch bringt Tiefe, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Lassen Sie ihn nicht anbrennen, sonst wird die Suppe bitter.
- 2 EL Butter oder Olivenöl – Butter gibt mehr Geschmack, Olivenöl eine leichtere Note. Ich nehme beides: erst Butter zum Anschwitzen, dann einen Schuss Olivenöl für die Fruchtigkeit.
- 800 ml Gemüsebrühe – Die Brühe ist das Fundament. Verwenden Sie eine gute, selbstgemachte oder zumindest eine hochwertige Bio-Brühe aus dem Glas. Die gekörnte Brühe aus der Tüte enthält oft zu viel Salz und Geschmacksverstärker – das überdeckt die feine Note der Maronen.
- 200 ml Sahne (oder pflanzliche Alternative) – Sahne macht die Suppe samtig, aber nicht schwer. Sie können auch Hafer- oder Kokosmilch nehmen – dann wird die Suppe etwas exotischer im Geschmack.
- 1 TL getrockneter Thymian – Thymian und Maronen sind ein Traumpaar. Der erdige, leicht harzige Geschmack passt perfekt zur Süße der Kastanien.
- 1/2 TL Muskatnuss, frisch gerieben – Muskat bringt Wärme und eine dezente Würze. Bitte keine fertige gemahlene Muskatnuss nehmen – die verliert schnell an Aroma. Reiben Sie die Nuss frisch, der Unterschied ist enorm.
- Salz und weißer Pfeffer – Weißer Pfeffer ist milder und sieht in der hellen Suppe besser aus als schwarzer. Aber schwarzer Pfeffer geht natürlich auch.
- Optional: 1 EL Ahornsirup oder Honig – Ein kleiner Schuss Süße hebt die natürliche Süße der Maronen hervor. Nicht zwingend nötig, aber ich gebe ihn immer dazu.
Für die Garnitur
- Ein paar geröstete Maronenstückchen – Als Topping für den Crunch.
- Ein Klecks Sahne oder Crème fraîche – Für das hübsche Muster auf der Suppe.
- Frische Kräuter – Petersilie, Thymian oder ein paar Schnittlauchröllchen.
- Ein Spritzer Kürbiskernöl – Gibt eine nussige Note und sieht toll aus.
Benötigte Küchengeräte
Für diese cremige Maronen-Suppe brauchen Sie keine Profi-Ausstattung. Die meisten Dinge haben Sie bestimmt schon in Ihrer Küche. Ein guter Pürierstab ist aber Gold wert – ich hab meinen von Braun seit Jahren und er macht immer noch einen perfekten Job. Wenn Sie einen Standmixer haben, geht es auch, aber dann müssen Sie die heiße Suppe in Portionen mixen, was etwas fummelig ist.
- Großer Suppentopf (mindestens 3 Liter) – Ein schwerer Boden verhindert Anbrennen.
- Pürierstab oder Standmixer – Für die samtige Konsistenz.
- Backblech mit Backpapier – Falls Sie frische Maronen rösten.
- Scharfes Messer und Schneidebrett – Zum Zerkleinern von Zwiebel und Knoblauch.
- Holzlöffel oder Kochlöffel – Zum Rühren.
- Küchenwaage und Messbecher – Für genaue Mengen.
Ein Tipp: Wenn Sie keinen Pürierstab haben, können Sie die Suppe auch durch ein feines Sieb passieren. Das dauert etwas länger, aber das Ergebnis wird noch samtiger. Allerdings verlieren Sie dabei etwas von der wertvollen Flüssigkeit – also geben Sie vorher einen Schuss Brühe extra dazu.
Zubereitung Schritt für Schritt
Los geht’s! Ich zeige Ihnen, wie diese cremige Maronen-Suppe ganz einfach gelingt. Nehmen Sie sich Zeit für die einzelnen Schritte – die Ruhe beim Kochen ist ja genau das, was wir im Herbst brauchen.
Schritt 1: Maronen vorbereiten (falls frisch)
Wenn Sie frische Maronen verwenden, müssen Sie sie zuerst rösten. Heizen Sie den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vor. Ritzen Sie jede Marone mit einem scharfen Messer kreuzförmig auf der gewölbten Seite ein – das verhindert, dass sie im Ofen explodieren. Ja, das ist wirklich passiert mir! Meine erste Ladung flog mir um die Ohren, weil ich zu faul war, sie einzuschneiden. Seitdem bin ich vorsichtig.
Legen Sie die Maronen auf ein Backblech und rösten Sie sie 15–20 Minuten, bis die Schalen aufplatzen und das Innere weich ist. Lassen Sie sie kurz abkühlen, dann können Sie die Schale und die dünne Haut abziehen. Das ist ein bisschen Fummelarbeit, aber der Duft, der dabei entsteht, ist die Mühe wert. Wenn Sie vorgegarte Maronen nehmen, überspringen Sie diesen Schritt einfach.
Schritt 2: Basis anschwitzen
In Ihrem großen Topf die Butter bei mittlerer Hitze schmelzen. Die gewürfelte Zwiebel darin glasig dünsten – das dauert etwa 4–5 Minuten. Rühren Sie gelegentlich, damit nichts anbrennt. Die Zwiebeln sollten weich sein, aber keine Farbe nehmen. Dann den gehackten Knoblauch dazugeben und nur 30 Sekunden mitbraten, bis er duftet. Knoblauch verbrennt schnell und wird dann bitter – also aufpassen!
Schritt 3: Maronen und Brühe zugeben
Die vorbereiteten Maronen (ob frisch geröstet oder aus der Packung) in den Topf geben und kurz mitbraten. Ich zerdrücke ein paar Maronen mit dem Holzlöffel, damit sie etwas vom Geschmack abgeben. Dann die Gemüsebrühe angießen – der Topf sollte gut gefüllt sein, aber die Flüssigkeit sollte die Maronen gerade bedecken. Den Thymian und eine Prise Salz dazugeben.
Die Suppe aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren und etwa 15 Minuten leise köcheln lassen. Die Maronen müssen ganz weich sein, damit sie sich später gut pürieren lassen. Testen Sie einfach eine mit der Gabel – wenn sie sich leicht zerdrücken lässt, ist es perfekt.
Schritt 4: Pürieren
Jetzt kommt der wichtigste Schritt: Nehmen Sie den Topf vom Herd und pürieren Sie die Suppe mit dem Pürierstab, bis sie schön samtig ist. Ich mag es, wenn noch ein paar kleine Stückchen übrig bleiben – das gibt der Suppe Charakter. Wenn Sie eine ganz feine Konsistenz wollen, pürieren Sie einfach länger oder passieren Sie die Suppe durch ein Sieb.
Achtung: Wenn Sie einen Standmixer verwenden, lassen Sie die Suppe etwas abkühlen und füllen Sie sie nur zur Hälfte in den Mixer. Heiße Flüssigkeit dehnt sich aus und kann den Deckel sprengen – das gibt eine riesen Sauerei! Ich spreche aus Erfahrung (und die Küche sah aus wie ein Schlachtfeld).
Schritt 5: Verfeinern
Die pürierte Suppe zurück auf den Herd stellen und bei niedriger Hitze die Sahne einrühren. Jetzt kommt die frisch geriebene Muskatnuss dazu – etwa eine halbe Nuss, aber probieren Sie selbst. Mit Salz und weißem Pfeffer abschmecken. Wenn die Suppe zu dick ist, geben Sie einfach etwas mehr Brühe oder Wasser dazu. Wenn sie zu dünn ist, lassen Sie sie noch ein paar Minuten ohne Deckel köcheln, bis sie eindickt.
Der letzte Schliff: Ein Teelöffel Ahornsirup oder Honig bringt die Süße der Maronen richtig zur Geltung. Das ist kein Muss, aber ich mache es immer – es macht den Unterschied zwischen einer guten und einer großartigen Suppe.
Schritt 6: Anrichten
Die fertige Maronen-Suppe in tiefe Teller oder Schüsseln füllen. Mit einem Klecks Sahne oder Crème fraîche verzieren – einfach einen Löffel in die Mitte geben und mit einem Zahnstocher leicht verziehen, das gibt ein schönes Muster. Ein paar geröstete Maronenstückchen darüber streuen und mit frischen Kräutern garnieren. Ein Spritzer Kürbiskernöl rundet das Ganze ab.
Kochtipps & Techniken
Im Laufe der Jahre habe ich so einiges gelernt – manchmal durch Erfolg, oft durch Misserfolg. Hier sind meine besten Tipps für die perfekte Maronen-Suppe:
- Maronen nicht zu lange kochen: Wenn Sie die Kastanien zu lange kochen, verlieren sie ihr Aroma und werden wässrig. 15 Minuten reichen völlig aus, wenn sie vorgegart sind. Bei frischen Maronen können es 20 Minuten sein.
- Die richtige Brühe wählen: Gemüsebrühe ist neutral genug, um den Maronen den Vortritt zu lassen. Hühnerbrühe geht auch, aber sie überdeckt schnell die feine Süße der Kastanien. Ich schwöre auf eine klare, selbstgemachte Brühe ohne Hefeextrakt.
- Nicht zu viel Sahne: Ja, Sahne macht alles besser – aber in Maßen. 200 ml auf 800 ml Brühe sind perfekt. Zu viel Sahne macht die Suppe schwer und fettig, und dann schmeckt man die Maronen kaum noch.
- Muskat frisch reiben: Ich kann es nicht oft genug sagen: Eine ganze Muskatnuss hält ewig und schmeckt tausendmal besser als das gemahlene Pulver. Reiben Sie sie direkt über den Topf – der Duft ist himmlisch.
- Multitasking vermeiden: Diese Suppe verzeiht keine Unaufmerksamkeit. Wenn Sie die Zwiebeln anbrennen lassen oder die Maronen zu stark rösten, ist der Geschmack ruiniert. Nehmen Sie sich die 30 Minuten Zeit und genießen Sie den Prozess.
Ein persönlicher Fail: Letzten Herbst hatte ich Gäste und wollte schnell die Suppe zubereiten. Ich nahm vorgegarte Maronen aus der Tüte, aber die waren schon etwas trocken. Die Suppe wurde okay, aber nicht großartig. Seitdem kaufe ich die Maronen nur noch im Glas mit etwas Flüssigkeit oder röste sie frisch. Der Unterschied ist enorm.
Variationen & Anpassungen
Diese cremige Maronen-Suppe ist ein toller Ausgangspunkt für eigene Kreationen. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe:
- Mit geräuchertem Speck: Einfach 100 g gewürfelten Speck knusprig braten und vor dem Servieren über die Suppe streuen. Der salzige, rauchige Kontrast zur süßen Marone ist der Hammer. Perfekt für Männer, die sonst keine Suppe mögen (mein Vater ist ein Fan).
- Vegan & pflanzlich: Ersetzen Sie die Butter durch Olivenöl und die Sahne durch Hafer- oder Kokosmilch. Kokosmilch gibt eine exotische Note, die überraschend gut zu Maronen passt. Die vegane Version ist sogar noch leichter und bekömmlicher.
- Mit Apfel oder Birne: Ein kleines, säuerliches Obst wie einen Boskoop-Apfel oder eine reife Birne schälen, würfeln und zusammen mit den Maronen kochen. Die Fruchtsäure balanciert die Süße der Kastanien perfekt aus und gibt eine frische Note.
- Schärfe-Variante: Eine halbe rote Chilischote entkernen und fein hacken. Zusammen mit dem Knoblauch anbraten. Die Schärfe darf nicht dominieren, sondern nur im Hintergrund mitschwingen – ein bisschen wie eine Andeutung.
- Trüffel-Variante für besondere Anlässe: Ein paar Spritzer Trüffelöl oder etwas frisch gehobelter Trüffel über die fertige Suppe geben. Das ist Luxus pur und perfekt für Weihnachten oder ein festliches Dinner.
Servieren & Aufbewahren
Diese Maronen-Suppe schmeckt am besten, wenn sie frisch zubereitet ist – warm, samtig, mit dem Duft von gerösteten Kastanien in der Luft. Servieren Sie sie in tiefen Tellern oder Schüsseln, am besten mit einem Stück frischem Baguette, einem kräftigen Bauernbrot oder unseren knusprigen Brezeln zum Dippen. Ein Glas trockener Weißwein, wie ein Riesling oder ein Silvaner, passt wunderbar dazu. Für Kinder oder alkoholfreie Genießer: ein warmer Apfelpunsch oder ein Glas Traubensaft.
Zum Aufbewahren: Die Suppe hält sich im Kühlschrank gut verschlossen 3–4 Tage. Sie wird sogar noch etwas besser, weil die Aromen über Nacht durchziehen. Einfach in einem Topf bei niedriger Hitze wieder erwärmen – nicht kochen, sonst kann die Sahne ausflocken. Wenn sie zu dick geworden ist, einfach etwas Wasser oder Brühe unterrühren.
Einfrieren ist auch problemlos möglich. Füllen Sie die abgekühlte Suppe in Gefrierbeutel oder -dosen und frieren Sie sie bis zu 3 Monate ein. Zum Auftauen über Nacht in den Kühlschrank legen oder direkt im Topf bei niedriger Hitze auftauen. Ein kleiner Tipp: Lassen Sie beim Einfrieren etwas Platz im Behälter, denn Flüssigkeit dehnt sich aus.
Die gerösteten Maronenstückchen als Topping sollten Sie aber immer frisch zubereiten – eingefroren werden sie matschig. Einfach ein paar vorgegarte Maronen in einer Pfanne ohne Fett kurz anrösten, bis sie duften. Das dauert nur 2 Minuten.
Nährwerte & gesundheitliche Vorteile
Diese cremige Maronen-Suppe ist nicht nur ein Seelentröster, sondern auch überraschend gesund. Eine Portion (ca. 300 ml) enthält etwa:
| Nährwert | Menge pro Portion |
|---|---|
| Kalorien | 280 kcal |
| Fett | 15 g |
| Kohlenhydrate | 32 g |
| davon Zucker | 8 g |
| Ballaststoffe | 6 g |
| Eiweiß | 5 g |
Maronen sind echte Nährstoffpakete: Sie enthalten viel Vitamin C, B-Vitamine und Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium und Eisen. Anders als andere Nüsse haben sie wenig Fett, dafür aber komplexe Kohlenhydrate, die lange satt machen. Die Ballaststoffe fördern die Verdauung und halten den Blutzuckerspiegel stabil. Perfekt für eine ausgewogene Herbsternährung!
Für Menschen mit Glutenunverträglichkeit ist diese Suppe von Natur aus glutenfrei. Auch laktosefrei lässt sie sich leicht zubereiten, wenn Sie pflanzliche Alternativen verwenden. Die vegane Version ist ebenfalls möglich – wie oben beschrieben.
Ich persönlich liebe diese Suppe besonders nach langen Herbstspaziergängen. Sie wärmt von innen, gibt Energie und fühlt sich einfach nach Selbstfürsorge an. Kein schlechtes Gewissen, nur Genuss.
Fazit
Diese cremige Maronen-Suppe ist mehr als nur ein Rezept – sie ist ein kleines Ritual für die dunkle Jahreszeit. Sie zeigt, wie aus ein paar einfachen Zutaten etwas Wunderbares entstehen kann, wenn man ihnen Zeit und Aufmerksamkeit schenkt. Die gerösteten Kastanien, die sanfte Süße, die samtige Textur – das ist der Herbst in einer Schüssel.
Probieren Sie es aus! Und scheuen Sie sich nicht, das Rezept nach Ihrem Geschmack anzupassen. Vielleicht mögen Sie mehr Muskat, vielleicht einen Schuss Sherry oder ein paar geröstete Kürbiskerne obendrauf. Das ist das Schöne an der Küche: Sie gehört Ihnen.
Ich würde mich riesig freuen, wenn Sie mir in den Kommentaren erzählen, wie Ihre Maronen-Suppe gelungen ist. Haben Sie eine besondere Zutat entdeckt? Oder eine Variante ausprobiert? Teilen Sie Ihre Erfahrungen – und vergessen Sie nicht, das Rezept mit Ihren Freunden zu teilen. Denn gute Suppe schmeckt am besten, wenn man sie teilt.
Bleiben Sie warm und genießen Sie den Herbst!
Häufig gestellte Fragen
Kann ich die Maronen durch andere Nüsse ersetzen?
Nicht wirklich. Maronen haben eine ganz eigene, milde Süße und eine mehlige Textur, die sich nicht durch Walnüsse oder Mandeln ersetzen lässt. Wenn Sie keine Maronen bekommen, probieren Sie es mit Süßkartoffeln oder Kürbis – das gibt eine ähnliche Cremigkeit, aber einen anderen Geschmack.
Muss ich die Maronen vor dem Kochen rösten?
Wenn Sie frische Maronen verwenden, ja. Das Rösten bringt das Aroma erst richtig zur Geltung und macht die Schale leichter zu entfernen. Bei vorgegarten Maronen aus dem Glas oder Vakuumbeutel ist das nicht nötig – die sind bereits gegart und können direkt in den Topf.
Kann ich die Suppe auch ohne Sahne zubereiten?
Ja, absolut. Ersetzen Sie die Sahne einfach durch mehr Brühe oder eine pflanzliche Alternative. Die Suppe wird dann etwas leichter, aber immer noch cremig genug, wenn Sie sie gut pürieren. Für eine extracremige Variante ohne Sahne können Sie einen Esslöffel Cashewmus unterrühren.
Warum wird meine Suppe manchmal bitter?
Das passiert, wenn die Maronen zu stark geröstet werden oder wenn die Zwiebel anbrennt. Auch Knoblauch, der zu lange brät, kann Bitterstoffe entwickeln. Achten Sie auf mittlere Hitze und rühren Sie regelmäßig um. Wenn die Suppe trotzdem bitter ist, hilft ein Schuss Sahne oder etwas Honig, die Bitterkeit zu mildern.
Kann ich die Suppe auch kalt essen?
Klar! Gekühlt schmeckt die Maronen-Suppe fast wie eine kalte Vorspeise – ähnlich wie eine Kastaniencremesuppe. Sie wird dann etwas fester, also geben Sie vor dem Servieren vielleicht einen Schuss Brühe oder Milch dazu. Ein Klecks Crème fraîche und frische Kräuter machen sie zu einem eleganten Starter für ein Herbstmenü.
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Cremige Maronen-Suppe mit Kastanien: Bestes Herbstrezept
Eine samtige, wärmende Maronen-Suppe, die mit gerösteten Kastanien, feiner Gemüsebrühe und einem Hauch Muskat den Herbst in eine Schüssel bringt. Perfekt für gemütliche Abende unter der Woche oder als Vorspeise für ein Festessen.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 30 Minuten
- Total Time: 45 Minuten
- Yield: 4 Portionen 1x
- Category: Suppe
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 500 g frische Maronen (oder 400 g vorgegarte, vakuumierte)
- 1 große Zwiebel, gewürfelt
- 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
- 2 EL Butter oder Olivenöl
- 800 ml Gemüsebrühe
- 200 ml Sahne (oder pflanzliche Alternative)
- 1 TL getrockneter Thymian
- 1/2 TL Muskatnuss, frisch gerieben
- Salz und weißer Pfeffer nach Geschmack
- Optional: 1 EL Ahornsirup oder Honig
- Für die Garnitur: ein paar geröstete Maronenstückchen, ein Klecks Sahne oder Crème fraîche, frische Kräuter (Petersilie, Thymian oder Schnittlauch), ein Spritzer Kürbiskernöl
Instructions
- Maronen vorbereiten (falls frisch): Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Jede Marone kreuzförmig einritzen, auf ein Backblech legen und 15–20 Minuten rösten, bis die Schalen aufplatzen. Abkühlen lassen, Schale und dünne Haut abziehen. Bei vorgegarten Maronen diesen Schritt überspringen.
- Basis anschwitzen: In einem großen Topf die Butter bei mittlerer Hitze schmelzen. Die gewürfelte Zwiebel darin glasig dünsten (ca. 4–5 Minuten). Den gehackten Knoblauch dazugeben und 30 Sekunden mitbraten, bis er duftet.
- Maronen und Brühe zugeben: Die vorbereiteten Maronen in den Topf geben und kurz mitbraten. Einige Maronen mit dem Holzlöffel zerdrücken. Die Gemüsebrühe angießen, Thymian und eine Prise Salz dazugeben. Aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren und 15 Minuten leise köcheln lassen, bis die Maronen weich sind.
- Pürieren: Den Topf vom Herd nehmen und die Suppe mit einem Pürierstab cremig pürieren. Dabei einige kleine Stückchen für Textur übrig lassen. Bei Verwendung eines Standmixers die Suppe etwas abkühlen lassen und nur zur Hälfte füllen.
- Verfeinern: Die pürierte Suppe zurück auf den Herd stellen, bei niedriger Hitze die Sahne einrühren. Frisch geriebene Muskatnuss, Salz und weißen Pfeffer hinzufügen und abschmecken. Bei Bedarf mit etwas Brühe oder Wasser verdünnen. Optional Ahornsirup oder Honig einrühren.
- Anrichten: Die Suppe in tiefe Teller oder Schüsseln füllen. Mit einem Klecks Sahne oder Crème fraîche, gerösteten Maronenstückchen, frischen Kräutern und einem Spritzer Kürbiskernöl garnieren.
Notes
Frische Maronen vor dem Rösten kreuzförmig einritzen, damit sie nicht explodieren. Die Suppe kann 3–4 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden und lässt sich bis zu 3 Monate einfrieren. Für eine vegane Variante Butter durch Olivenöl und Sahne durch Hafer- oder Kokosmilch ersetzen.
Nutrition
- Serving Size: 1 Portion (ca. 300 m
- Calories: 280
- Sugar: 8
- Sodium: 600
- Fat: 15
- Saturated Fat: 8
- Carbohydrates: 32
- Fiber: 6
- Protein: 5
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