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Meine Nachbarin Anna machte keine große Sache daraus. Ich war an einem Dienstagabend kurz bei ihr vorbeigekommen, um meine Tupperdose abzuholen, und der Duft von Schokolade und Kaffee traf mich, bevor ich überhaupt die Tür ganz geöffnet hatte. Es roch nach Sonntagnachmittag, nach Geborgenheit, nach etwas, das man nicht einfach so aus dem Ärmel schüttelt. Aber Anna zuckte nur mit den Schultern: „Ach, das ist nur der Zucchinikuchen mit Espressoglasur. Ein Resteverwertungsding.”
Resteverwertung? Bitte. Dieser Kuchen war eine Offenbarung. Die erste Gabel – noch warm, die Glasur leicht verlaufen – und ich war hin und weg. Er war so saftig, dass er fast auf der Zunge zerging, und die Kombination aus dunkler Schokolade und einem Hauch von Espresso war einfach perfekt. Ich musste mich regelrecht zwingen, nicht das ganze Stück aufzuessen. Und Anna stand daneben und wischte sich die Hände an der Schürze ab, als wäre das alles völlig normal.
Ich habe sie drei Mal nach dem Rezept fragen müssen, bevor sie es mir aufgeschrieben hat. Ehrlich, manchmal sind die besten Rezepte die, bei denen der Koch oder die Köchin gar nicht merkt, wie besonders sie eigentlich sind. Dieser saftige Zucchinikuchen mit Espressoglasur ist genau so eines. Vielleicht kennst du das ja – wenn man etwas isst und sofort weiß: Das musst du nachmachen. Genau so ging es mir. Und seitdem backe ich ihn ständig. Es ist einfach der beste Schokoladenkuchen, den ich kenne, und ich bin so froh, dass ich an diesem Dienstagabend meine Tupperdose abgeholt habe.
Warum du diesen Zucchinikuchen lieben wirst
Ich bin ehrlich: Ich war skeptisch, als ich das erste Mal von Zucchini in einem Kuchen hörte. Gemüse im Kuchen? Das klang nach einem dieser gut gemeinten, aber geschmacklich fragwürdigen Gesundheitsprojekte. Aber dieser Kuchen hier hat mich eines Besseren belehrt. Er ist nicht nur gut – er ist umwerfend. Und hier ist der Grund, warum er auch bei dir zur neuen Lieblingsbackroutine werden wird.
- Unverschämt saftig: Die Zucchini macht diesen Kuchen so feucht und zart, dass er tagelang frisch bleibt. Trockener Kuchen war gestern!
- Super einfach: Du brauchst nur eine Schüssel, einen Schneebesen und eine Kastenform. Kein Mixer, keine komplizierten Techniken. Wirklich.
- Die perfekte Geschmacksexplosion: Dunkle Schokolade und ein feiner Espresso-Geschmack – das ist wie eine Umarmung für deine Geschmacksknospen. Der Kaffee unterstreicht die Schokolade, ohne aufdringlich zu sein.
- Verstecktes Gemüse: Perfekt für alle, die nicht genug Grünzeug essen oder Kinder haben, die bei Gemüse die Nase rümpfen. Man schmeckt es nicht, versprochen!
- Immer ein Erfolg: Ich habe diesen Kuchen schon zu Geburtstagen, Picknicks und einfach so an einem regnerischen Nachmittag mitgebracht. Er wird immer verschlungen. Jedes einzelne Mal.
Was diesen Kuchen von anderen Rezepten unterscheidet, ist die Kombination aus der ultra-saftigen Textur durch die Zucchini und der intensiven, fast schon erwachsenen Note der Espressoglasur. Es ist kein simpler Schokoladenkuchen – er hat Tiefe. Er ist der Kuchen, bei dem man nach dem ersten Bissen die Augen schließt und einfach nur genießt. Und das Beste? Du zauberst ihn aus simplen Zutaten, die du wahrscheinlich schon zu Hause hast. Das ist Comfort Food vom Feinsten, aber irgendwie auch ein bisschen edler. Perfekt, um Gäste zu beeindrucken, ohne stundenlang in der Küche zu stehen.
Welche Zutaten du brauchst
Für diesen saftigen Zucchinikuchen mit Espressoglasur verwendest du ganz alltägliche Zutaten, die zusammen etwas Magisches erschaffen. Die meisten davon hast du bestimmt schon im Vorratsschrank. Ich zeige dir, worauf es bei der Auswahl ankommt, damit der Kuchen perfekt gelingt.
Für den Teig
- 250 g Zucchini (das ist etwa eine mittelgroße). Am besten eine frische, feste Zucchini. Du musst sie nicht schälen – die grüne Schale gibt dem Kuchen später diese hübschen, kleinen Sprenkel. Einfach fein reiben.
- 200 g Zucker (ich nehme normalen Haushaltszucker, brauner Zucker geht auch und gibt eine leicht karamellige Note).
- 100 ml neutrales Öl (z.B. Rapsöl oder Sonnenblumenöl). Olivenöl wäre geschmacklich zu dominant, vertrau mir.
- 3 Eier (Größe M, am besten Zimmertemperatur, dann wird der Teig schön gleichmäßig).
- 1 TL Vanilleextrakt (oder das Mark einer halben Vanilleschote – das ist mein kleiner Luxus).
- 200 g Mehl (Type 405 oder 550).
- 50 g Backkakao (ungesüßt, ich schwöre auf den von [Marke X], der ist besonders intensiv).
- 1 ½ TL Backpulver.
- ½ TL Natron.
- ½ TL Salz (das klingt seltsam, aber Salz bringt die Schokolade erst richtig zur Geltung).
- 100 g Zartbitterschokolade (gehackt oder als Tropfen). Je besser die Qualität, desto besser der Kuchen. Ich nehme gerne 70% Kakao.
Für die Espressoglasur
- 150 g Puderzucker (gesiebt, damit die Glasur schön glatt wird).
- 2-3 EL starker Espresso (abgekühlt! Ich koche mir einen extra oder nehme einen doppelten aus der Siebträgermaschine).
- 1 EL Kakaopulver (optional, für die extra Schokoladennote).
- Eine Prise Salz (das runde den Geschmack so schön ab).
Ein Tipp zur Zucchini: Nach dem Reiben die Zucchini nicht ausdrücken! Die Flüssigkeit ist genau das, was den Kuchen so unglaublich saftig macht. Ich weiß, es fühlt sich falsch an, aber vertrau dem Prozess. Wenn die Zucchini sehr groß und wässrig ist, kannst du sie leicht in einem Sieb abtropfen lassen, aber wirklich nur ganz kurz.
Substitutionsmöglichkeiten: Du kannst das Öl durch geschmolzene Butter ersetzen (dann wird der Kuchen etwas fester, aber auch aromatischer). Für eine glutenfreie Variante funktioniert eine glutenfreie Mehlmischung 1:1, ich habe gute Erfahrungen mit der von [Marke Y] gemacht. Und wenn du keinen Kaffee magst (obwohl du ihn kaum schmecken wirst), lass ihn einfach in der Glasur weg und nimm stattdessen Milch oder Wasser.
Benötigte Küchengeräte
Für diesen Kuchen brauchst du keine ausgefallene Profi-Ausstattung. Ein paar grundlegende Dinge reichen völlig aus.
- Eine Kastenform (ca. 25-30 cm Länge). Ich habe eine alte, leicht angerostete von meiner Oma, die funktioniert perfekt. Alternativ geht auch eine Springform (24 cm), dann wird der Kuchen etwas flacher.
- Backpapier (oder Butter und Mehl zum Einfetten der Form).
- Eine große Rührschüssel.
- Eine Küchenreibe (oder eine Küchenmaschine mit Reibeaufsatz). Eine einfache Handreibe tut es völlig.
- Ein Schneebesen (oder ein Handmixer).
- Ein Gitter zum Auskühlen (wichtig, damit der Kuchen nicht von unten durchweicht).
- Ein kleines Schälchen für die Glasur.
Wenn du keine Kastenform hast, back den Teig einfach als Muffins (ca. 20-25 Minuten Backzeit). Das ist meine kleine Notlösung, wenn ich die Form mal verschenkt habe. Budget-Tipp: Eine einfache Kastenform aus Metall bekommst du schon für ein paar Euro im Supermarkt – die muss nicht teuer sein.
Die Zubereitung – Schritt für Schritt
Jetzt wird es ernst! Keine Sorge, der Teig ist in 15 Minuten zusammengerührt. Ich zeige dir jeden Schritt genau, damit garantiert alles klappt.
- Backofen vorheizen und Form vorbereiten: Heize den Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze (Umluft 155°C) vor. Lege deine Kastenform mit Backpapier aus oder fette sie gründlich ein und bestäube sie mit Mehl. Das macht später das Herauslösen viel einfacher.
- Zucchini vorbereiten: Wasche die Zucchini, entferne den Stielansatz und reibe sie fein. Wie gesagt: Nicht ausdrücken! Stell sie erstmal beiseite. Die feinen grünen Streifen sind später wie kleine Glücksmomente im Kuchen.
- Die nassen Zutaten mischen: In einer großen Schüssel verquirlst du den Zucker mit dem Öl, den Eiern und dem Vanilleextrakt. Rühre so lange, bis alles schön schaumig und hellgelb ist. Das dauert etwa 2-3 Minuten mit dem Schneebesen. Die Masse sollte fast wie eine leichte Creme aussehen.
- Die trockenen Zutaten mischen: In einer separaten Schüssel vermischst du das Mehl mit dem Backkakao, dem Backpulver, dem Natron und dem Salz. Ich siebe das Mehl und den Kakao immer kurz, das verhindert Klümpchen. Aber wenn du es eilig hast, reicht auch gründliches Verrühren.
- Alles zusammenfügen: Gib die trockenen Zutaten portionsweise zu der Ei-Öl-Mischung. Hebe alles mit einem Schneebesen oder einem Kochlöffel gerade so lange unter, bis kein Mehl mehr zu sehen ist. Nicht zu viel rühren, sonst wird der Kuchen zäh! Und dann kommt die geriebene Zucchini dazu – unterheben, bis sie gleichmäßig verteilt ist. Zum Schluss die gehackte Schokolade unterheben. Der Teig sieht jetzt ziemlich dickflüssig und fast schon grobkörnig aus – das ist perfekt so.
- Ab in die Form: Fülle den Teig in die vorbereitete Kastenform und streiche die Oberfläche glatt. Klopfe die Form einmal kurz auf der Arbeitsplatte auf, damit sich eventuelle Luftblasen lösen. Der Teig sollte nicht höher als bis etwa 2 cm unter den Rand reichen, da er noch aufgeht.
- Backen: Schiebe die Form in den vorgeheizten Ofen auf die mittlere Schiene. Backe den Kuchen für 50-60 Minuten. Mach nach 50 Minuten die Stäbchenprobe: Stecke ein Holzspießchen in die Mitte des Kuchens. Wenn kein feuchter Teig mehr daran kleben bleibt, ist er fertig. Wenn noch Teig dran ist, lass ihn noch 5 Minuten länger backen. Die Oberfläche sollte schön rissig und dunkel aussehen – das ist normal und gewünscht!
- Auskühlen lassen: Nimm den Kuchen aus dem Ofen und lass ihn 10 Minuten in der Form abkühlen. Dann stürzt du ihn vorsichtig auf ein Kuchengitter und lässt ihn vollständig auskühlen. Das ist wichtig, sonst läuft die Glasur einfach runter. Geduld, ich weiß, es riecht himmlisch!
- Die Espressoglasur zubereiten: Während der Kuchen abkühlt, rührst du die Glasur an. Siebe den Puderzucker in eine kleine Schüssel. Gib das Kakaopulver und die Prise Salz dazu. Dann gibst du nach und nach den abgekühlten Espresso dazu und rührst mit einem Löffel, bis eine glatte, dickflüssige Glasur entsteht. Sie sollte so dick sein, dass sie langsam vom Löffel läuft, aber nicht zu flüssig. Wenn sie zu dick ist, gib noch einen Tropfen Espresso oder Milch dazu. Ist sie zu dünn, etwas mehr Puderzucker.
- Den Kuchen glasieren: Sobald der Kuchen komplett ausgekühlt ist (das dauert etwa 1-2 Stunden), verteilst du die Glasur gleichmäßig auf der Oberseite. Lass sie etwas über den Rand laufen – das sieht fantastisch aus! Dann streust du, wenn du magst, noch ein paar gehackte Pistazien oder etwas Meersalzflocken darüber. Die Glasur wird nach ein paar Minuten fester.
Wichtiger Tipp für zwischendurch: Der Kuchen riecht beim Backen so unglaublich gut, dass du ihn wahrscheinlich sofort essen willst. Aber bitte warte, bis er komplett ausgekühlt ist! Die Glasur braucht diese feste Oberfläche, und der Kuchen selbst entfaltet sein volles Aroma erst, wenn er ganz abgekühlt ist. Ich habe es einmal eilig gehabt und die Glasur auf einen noch warmen Kuchen gegeben – es war eine riesen Sauerei und die Glasur ist einfach runtergelaufen. Lern aus meinem Fehler!
Tipps & Tricks für den perfekten Zucchinikuchen
Ich habe diesen Kuchen inzwischen bestimmt ein Dutzend Mal gebacken und dabei so einiges gelernt. Hier sind meine besten Tipps, damit er dir auf Anhieb gelingt.
- Die Zucchini richtig verarbeiten: Wie gesagt, nicht ausdrücken! Das ist der häufigste Fehler. Die Flüssigkeit ist das Geheimnis der Saftigkeit. Wenn du Angst hast, dass der Kuchen zu feucht wird, nimm eine kleinere Zucchini. Aber wirklich, vertrau mir.
- Die richtige Backzeit: Jeder Ofen ist anders. Mein erster Kuchen war innen noch leicht teigig, weil ich mich blind auf die Zeit verlassen habe. Mach immer die Stäbchenprobe! Wenn der Kuchen oben zu dunkel wird, aber innen noch nicht durch ist, decke ihn nach 40 Minuten locker mit Alufolie ab.
- Nicht zu viel rühren: Sobald das Mehl im Teig ist, wird das Rühren zur Nebensache. Zu viel Rühren aktiviert das Gluten und der Kuchen wird zäh und trocken. Einfach nur unterheben, bis alles vermischt ist. Das ist keine Wissenschaft.
- Die Glasur perfektionieren: Die Glasur sollte nicht zu dünn sein. Wenn sie zu flüssig ist, saugt der Kuchen sie auf und sie wird fleckig. Wenn sie zu dick ist, lässt sie sich nicht gut verteilen. Die ideale Konsistenz ist wie flüssiger Honig.
- Mein persönlicher Fail: Beim zweiten Mal habe ich vergessen, das Natron in den Teig zu geben. Der Kuchen ging kaum auf und war schwer wie ein Stein. Es hat trotzdem geschmeckt, aber die Optik war eine Katastrophe. Also: Alle Zutaten bereitstellen, bevor du anfängst!
Variationen & Abwandlungen
Dieses Grundrezept ist fantastisch, aber man kann es wunderbar anpassen. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe und die alle super funktionieren.
- Nussig: Ersetze 50 g des Mehls durch gemahlene Mandeln oder Haselnüsse. Das gibt dem Kuchen eine herrliche, leicht nussige Note und macht ihn noch saftiger. Ich habe das für einen Geburtstag gemacht und alle dachten, ich hätte stundenlang getüftelt.
- Fruchtig: Hebe vor dem Backen 100 g frische oder gefrorene Himbeeren unter den Teig. Die säuerlichen Beeren sind ein toller Kontrast zur süßen Schokolade. Achtung: Die gefrorenen Beeren nicht auftauen lassen, sonst färben sie den Teig zu sehr ein.
- Vegan: Ersetze die Eier durch 3 EL Leinsamenmehl + 9 EL Wasser (quellen lassen) und verwende pflanzliche Milch für die Glasur. Das Öl ist ja schon pflanzlich. Der Kuchen wird etwas kompakter, aber immer noch sehr lecker.
- Gewürzt: Gib einen Teelöffel Zimt und eine Prise Cayennepfeffer (ja, wirklich!) in den Teig. Das gibt eine wunderbare, mexikanisch angehauchte Schokoladennote. Klingt verrückt, schmeckt fantastisch.
- Low-Carb: Ersetze das Mehl durch eine Mischung aus Mandelmehl und Kokosmehl (etwa 150 g Mandelmehl + 50 g Kokosmehl) und den Zucker durch Erythrit. Der Kuchen wird etwas bröseliger, aber der Geschmack ist großartig.
Servieren & Aufbewahren
Wie du diesen Kuchen am besten genießt und wie er sich lagern lässt, verrate ich dir hier.
Servieren: Der Kuchen schmeckt am besten bei Zimmertemperatur. Die Glasur ist dann fest, aber nicht hart, und der Kuchen ist schön saftig. Du kannst ihn pur genießen oder mit einem Klecks geschlagener Sahne oder einer Kugel Vanilleeis servieren. Das ist der absolute Hit! Ein frisch aufgebrühter Espresso oder ein Glas kalte Milch passen perfekt dazu. Ich mag ihn auch gern am nächsten Tag zum Frühstück – er wird mit der Zeit sogar noch besser, weil sich die Aromen richtig setzen.
Aufbewahren: In einer luftdichten Dose hält sich der Kuchen bei Raumtemperatur problemlos 4-5 Tage. Wichtig: Die Dose nicht in den Kühlschrank stellen, da wird der Kuchen nur trocken. Wenn du ihn länger aufbewahren willst, kannst du ihn auch einfrieren. Am besten schneidest du ihn in Scheiben, wickelst jede Scheibe einzeln in Frischhaltefolie und packst sie dann in einen Gefrierbeutel. So hast du immer ein Stück parat, wenn die Lust auf Schokolade zuschlägt. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur stehen lassen – das dauert nur etwa 30 Minuten. Die Glasur kann dabei etwas stumpf werden, aber der Geschmack leidet nicht.
Mein Tipp: Wenn du den Kuchen am zweiten oder dritten Tag isst, schmeckt er fast noch besser. Die Aromen von Schokolade und Espresso haben dann Zeit, sich richtig zu verbinden. Der Kuchen wird noch saftiger und die Schokolade schmeckt intensiver. Das ist wie bei einem guten Eintopf – am nächsten Tag ist er einfach besser.
Nährwertangaben & gesundheitliche Aspekte
Ich bin kein Ernährungsberater, aber ich finde es trotzdem gut zu wissen, was in meinem Essen steckt. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Stück (bei 12 Stücken):
- Kalorien: ca. 320 kcal
- Fett: ca. 18 g
- Kohlenhydrate: ca. 38 g
- Eiweiß: ca. 5 g
- Ballaststoffe: ca. 3 g
Die Zucchini ist der heimliche Star: Sie steckt voller Vitamin C, Kalium und Antioxidantien. Und sie macht den Kuchen saftig, ohne dass du Unmengen an Butter brauchst. Die dunkle Schokolade liefert Magnesium und Eisen, und der Espresso gibt dir einen kleinen, natürlichen Energiekick. Natürlich ist das immer noch ein Kuchen und kein Gesundheitsprodukt, aber es ist definitiv eine der besseren Sünden. Für Menschen mit Glutenunverträglichkeit habe ich ja schon die glutenfreie Variante erwähnt. Und wenn du auf Milchprodukte achtest: Der Kuchen selbst ist laktosefrei, nur bei der Glasur solltest du aufpassen, wenn du empfindlich bist.
Für mich ist dieser Kuchen ein gutes Beispiel dafür, dass Genuss und ein bisschen Vernunft sich nicht ausschließen müssen. Ich gönne mir ein Stück, ohne schlechtes Gewissen, und freue mich über die Portion Gemüse, die ich ganz nebenbei esse.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich den Kuchen auch ohne Espresso zubereiten?
Ja, absolut! Du kannst den Espresso in der Glasur einfach durch 2-3 EL Milch oder Wasser ersetzen. Der Kuchen schmeckt dann natürlich weniger „erwachsen”, aber immer noch fantastisch nach Schokolade. Für die Glasur ohne Kaffee empfehle ich, etwas mehr Kakaopulver zu nehmen.
Muss ich die Zucchini schälen?
Nein, das ist nicht nötig. Die grüne Schale gibt dem Kuchen eine schöne, marmorierte Optik und enthält viele Vitamine. Wenn du die Zucchini fein reibst, sind die grünen Stückchen kaum zu sehen. Nur bei sehr dicken oder älteren Zucchini mit harter Schale würde ich sie vorher schälen.
Warum ist mein Kuchen in der Mitte zusammengefallen?
Das passiert manchmal, wenn der Kuchen zu früh aus dem Ofen genommen wird oder wenn der Ofen während des Backens geöffnet wurde. Achte darauf, dass der Kuchen wirklich durchgebacken ist (Stäbchenprobe!) und öffne die Ofentür in den ersten 40 Minuten nicht. Ein kleiner Riss in der Mitte ist übrigens völlig normal und sogar gewünscht.
Kann ich den Kuchen auch in einer Springform backen?
Ja, das funktioniert wunderbar. Verwende eine Springform mit 24 cm Durchmesser. Die Backzeit verkürzt sich dann auf etwa 40-50 Minuten, da der Kuchen flacher ist. Auch hier gilt: Die Stäbchenprobe machen. Der Kuchen aus der Springform ist etwas flacher, aber genauso saftig und lecker.
Wie bekomme ich die Glasur schön glatt?
Der Schlüssel zu einer glatten Glasur ist der gesiebte Puderzucker und die richtige Konsistenz. Wenn du den Puderzucker vorher siebst, vermeidest du Klümpchen. Die Glasur sollte dickflüssig sein, aber noch vom Löffel laufen. Wenn sie zu dick ist, kannst du sie kurz im Wasserbad erwärmen oder einen Tropfen Flüssigkeit dazugeben. Und denk dran: Der Kuchen muss komplett ausgekühlt sein, sonst schmilzt die Glasur weg.
Fazit
Dieser saftige Zucchinikuchen mit Espressoglasur ist für mich der Beweis, dass die besten Rezepte oft die einfachsten sind. Er ist unkompliziert, unglaublich lecker und macht jeden Moment ein bisschen besonderer. Ob für den Sonntagskaffee, als Mitbringsel oder einfach, weil du Lust auf etwas Gutes hast – dieser Kuchen enttäuscht nie. Ich liebe es, wie die Aromen von Schokolade und Kaffee miteinander tanzen und wie die Zucchini ganz leise im Hintergrund ihre Arbeit macht. Es ist ein Kuchen, der glücklich macht, ohne viel Aufhebens.
Ich hoffe, du probierst ihn aus und wirst genauso verrückt nach ihm wie ich. Trau dich ruhig, mit den Variationen zu spielen und ihn zu deinem eigenen zu machen. Vielleicht magst du ja mehr Nüsse? Oder eine Prise Chili? Die Küche ist dein Spielplatz. Ich würde mich riesig freuen, wenn du mir in den Kommentaren erzählst, wie er dir gelungen ist oder welche Abwandlung du ausprobiert hast. Und wenn du ein Foto machst – tagge mich doch! Ich liebe es, eure Kreationen zu sehen. Also, ran an die Schürze und losgebacken!
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Bester saftiger Zucchinikuchen mit Espressoglasur – einfaches Rezept
Dieser saftige Zucchinikuchen mit Espressoglasur ist unglaublich feucht und zart, mit einer perfekten Kombination aus dunkler Schokolade und einem Hauch von Espresso. Ein einfaches, aber beeindruckendes Rezept, das immer gelingt.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 50-60 Minuten
- Total Time: 1 Stunde 15 Minuten bis 1 Stunde 30 Minuten
- Yield: 12 Stücke 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 250 g Zucchini (etwa 1 mittelgroße)
- 200 g Zucker
- 100 ml neutrales Öl (z.B. Rapsöl oder Sonnenblumenöl)
- 3 Eier (Größe M, Zimmertemperatur)
- 1 TL Vanilleextrakt
- 200 g Mehl (Type 405 oder 550)
- 50 g Backkakao (ungesüßt)
- 1 ½ TL Backpulver
- ½ TL Natron
- ½ TL Salz
- 100 g Zartbitterschokolade (gehackt oder als Tropfen, 70% Kakao)
- 150 g Puderzucker (gesiebt)
- 2–3 EL starker Espresso (abgekühlt)
- 1 EL Kakaopulver (optional)
- Eine Prise Salz
Instructions
- Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze (Umluft 155°C) vorheizen. Kastenform mit Backpapier auslegen oder einfetten und mit Mehl bestäuben.
- Zucchini waschen, Stielansatz entfernen und fein reiben. Nicht ausdrücken!
- In einer großen Schüssel Zucker, Öl, Eier und Vanilleextrakt verquirlen, bis die Masse schaumig und hellgelb ist (ca. 2-3 Minuten).
- In einer separaten Schüssel Mehl, Backkakao, Backpulver, Natron und Salz vermischen. Kurz sieben, um Klümpchen zu vermeiden.
- Die trockenen Zutaten portionsweise zur Ei-Öl-Mischung geben und nur so lange unterheben, bis kein Mehl mehr zu sehen ist. Nicht zu viel rühren!
- Die geriebene Zucchini unterheben, bis sie gleichmäßig verteilt ist. Dann die gehackte Schokolade unterheben.
- Teig in die vorbereitete Kastenform füllen, Oberfläche glatt streichen und einmal kurz auf die Arbeitsplatte klopfen, um Luftblasen zu lösen.
- Auf der mittleren Schiene 50-60 Minuten backen. Nach 50 Minuten Stäbchenprobe machen: Wenn kein feuchter Teig mehr am Spieß klebt, ist der Kuchen fertig. Gegebenenfalls 5 Minuten länger backen.
- Kuchen 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter stürzen und vollständig auskühlen lassen (ca. 1-2 Stunden).
- Für die Glasur: Puderzucker sieben, mit Kakaopulver und Salz in eine kleine Schüssel geben. Nach und nach den abgekühlten Espresso zugeben und glatt rühren, bis eine dickflüssige Glasur entsteht (wie flüssiger Honig).
- Sobald der Kuchen komplett ausgekühlt ist, die Glasur gleichmäßig auf der Oberseite verteilen und etwas über den Rand laufen lassen. Nach Belieben mit gehackten Pistazien oder Meersalzflocken bestreuen. Die Glasur wird nach ein paar Minuten fest.
Notes
Die Zucchini nach dem Reiben nicht ausdrücken – die Flüssigkeit macht den Kuchen saftig. Den Kuchen vor dem Glasieren vollständig auskühlen lassen, sonst läuft die Glasur ab. Für eine glutenfreie Variante glutenfreie Mehlmischung 1:1 verwenden. Für eine vegane Variante Eier durch 3 EL Leinsamenmehl + 9 EL Wasser ersetzen.
Nutrition
- Serving Size: 1 Stück
- Calories: 320
- Sugar: 24
- Sodium: 0.3
- Fat: 18
- Saturated Fat: 4
- Carbohydrates: 38
- Fiber: 3
- Protein: 5
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