Geschrieben von

Virginia Ramsey

Veröffentlicht

Knackiger Kartoffelsalat mit Speck – einfaches Rezept mit Essig-Dressing

Fertig in 45 Minuten
Portionen 4 Portionen
Schwierigkeitsgrad Einfach

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Meine Nachbarin Uschi hat sich an einem Dienstagabend nicht die Mühe gemacht, irgendjemanden zu beeindrucken. Ich war kurz bei ihr reingeschneit, weil ich mir eine Tasse Zucker leihen wollte – ja, so was macht man in unserer Straße noch – und der Geruch, der mir aus ihrer Küche entgegenschlug, ließ mich mitten im Flur stehenbleiben. Es roch nach gebratenem Speck, nach Zwiebeln, die langsam Farbe bekommen, und nach diesem ganz besonderen, säuerlich-würzigen Duft, der einfach nur eines bedeuten kann: Kartoffelsalat. Aber nicht irgendeinen. Einen, bei dem die Kartoffeln noch Biss haben. Einen, bei dem das Dressing nicht alles matschig zieht, sondern sich wie ein seidiger Mantel um jede Scheibe legt. Uschi zuckte nur mit den Schultern, als ich sie fragte, was sie da koche. „Ach, nur ’n Kartoffelsalat“, sagte sie, während sie den Speck mit einem Pfannenwender wendete. „Den mach ich schon ewig so.“ Sie hatte keine Ahnung, dass sie in diesem Moment mein ganzes Verständnis von Kartoffelsalat auf den Kopf stellte. Denn bis zu diesem Dienstag dachte ich, Kartoffelsalat sei entweder diese schwere, mayo-lastige Angelegenheit oder die fade, wässrige Version aus dem Kühlregal. Falsch gedacht. Uschis Version war knackig, rauchig, leicht säuerlich und so voller Geschmack, dass ich drei Portionen gegessen habe. Ich stand da, die Zuckertüte in der Hand, und habe einfach nur zugeschaut. Sie hat nichts abgemessen, nichts kompliziert gemacht. Einfach gemacht. Und genau das ist es, was dieses Rezept so besonders macht. Vielleicht kennst du das ja – wenn etwas so einfach ist, aber trotzdem perfekt schmeckt. Seit diesem Abend mache ich diesen knackigen Kartoffelsalat mit Speck und Essig-Dressing mindestens einmal im Monat. Es ist das Gericht, das bleibt.

Warum du diesen Kartoffelsalat lieben wirst

Ich hab schon viele Kartoffelsalate gemacht, aber dieser hier ist anders. Er ist nicht nur ein weiteres Rezept in der Sammlung – er ist das Rezept. Nach unzähligen Testdurchläufen in meiner Küche, bei denen ich mal zu viel Essig, mal zu wenig Speck hatte, kann ich dir sagen: Diese Version ist perfekt ausbalanciert. Und das Tolle ist, du brauchst kein Sternekoch zu sein, um ihn hinzubekommen.

  • Schnell & Einfach: In nur 30 Minuten steht der Salat auf dem Tisch. Perfekt für den Feierabend oder wenn spontan Besuch kommt.
  • Einfache Zutaten: Keine exotischen Gewürze oder teuren Spezialitäten. Alles bekommst du im Supermarkt um die Ecke.
  • Der perfekte Begleiter: Ob zum Grillen, zum Sonntagsbraten oder einfach so als sättigendes Abendessen – dieser Salat passt immer.
  • Garantiert ein Hit: Bei uns ist er jedes Mal als erstes leer. Selbst mein Schwager, der sonst nie Kartoffelsalat isst, hat sich nachgeschöpft.
  • Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus rauchigem Speck, der leichten Säure des Dressings und den festen Kartoffeln ist einfach himmlisch.

Was diesen Kartoffelsalat von anderen unterscheidet? Es ist die Technik. Die Kartoffeln werden nicht weichgekocht, sondern bleiben bewusst bissfest. Das Dressing wird heiß über die noch warmen Kartoffeln gegeben, damit sie die Aromen richtig aufsaugen können, ohne matschig zu werden. Und der Speck? Der wird schön knusprig gebraten und erst kurz vor dem Servieren untergehoben, damit er seine Textur behält. Das ist kein 08/15-Rezept. Das ist dein neuer Lieblingskartoffelsalat. Ehrlich, nach dem ersten Bissen wirst du die Augen schließen. So gut ist der.

Was du für Zutaten brauchst

Dieser knackige Kartoffelsalat lebt von seinen hochwertigen, aber einfachen Zutaten. Ich zeige dir, worauf du achten solltest, damit das Ergebnis perfekt wird.

Für den Salat

  • 1 kg festkochende Kartoffeln: Die sind das A und O. Sorten wie Annabelle, Linda oder Cilene behalten auch nach dem Kochen ihre Form und werden nicht zu mehlig. Ich kaufe meine am liebsten auf dem Wochenmarkt, aber die aus dem Supermarkt tun es auch.
  • 200 g durchwachsener Speck (Frühstücksspeck oder Bauchspeck): Hier lohnt es sich, nicht am falschen Ende zu sparen. Ich nehme am liebsten geräucherten Speck von meinem Metzger, der gibt ein intensiveres Aroma. In Scheiben geschnitten und dann in Streifen gezupft, brät er am besten aus.
  • 2 mittelgroße Zwiebeln: Rote Zwiebeln sind etwas milder und süßer, aber normale Gemüsezwiebeln gehen auch. Sie geben dem Salat eine leichte Schärfe und schöne Farbe.
  • 4 EL frische Petersilie, gehackt: Die Frische der Petersilie ist der perfekte Kontrast zum herzhaften Speck. Ich hacke sie immer erst kurz vor dem Servieren, damit sie ihr Aroma behält.

Für das Essig-Dressing

Knackiger Kartoffelsalat mit Speck preparation steps

  • 6 EL heller Weinessig oder Apfelessig: Der Essig darf ruhig etwas säuerlich sein. Ich bevorzuge Apfelessig, weil er eine mildere, fruchtigere Note hat. Keinen Balsamico nehmen, der ist zu süß und färbt den Salat dunkel.
  • 4 EL Rapsöl oder ein gutes Pflanzenöl: Ein neutrales Öl ist hier am besten, damit der Eigengeschmack der anderen Zutaten nicht überdeckt wird. Ich verwende kaltgepresstes Rapsöl von einem regionalen Hersteller.
  • 250 ml heiße Gemüsebrühe (selbst gekocht oder instant): Die Brühe ist der geheime Trick! Sie sorgt dafür, dass die Kartoffeln saftig werden, ohne zu zerfallen. Nimm eine gute Qualität, das schmeckt man.
  • 1 TL mittelscharfer Senf: Der Senf gibt dem Dressing eine leichte Schärfe und bindet es gleichzeitig. Ich mag den von Löwensenf, aber jeder andere geht auch.
  • 1 TL Zucker: Eine Prise Zucker nimmt dem Dressing die spitze Säure und rundet den Geschmack ab. Nicht weglassen!
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer: Großzügig würzen, aber vorsichtig sein, weil der Speck und die Brühe auch schon salzig sind.

Welche Küchengeräte du brauchst

Für diesen Kartoffelsalat brauchst du keine ausgefallene Profi-Ausstattung. Die meisten Sachen hast du bestimmt schon zuhause. Ich koche ja auch nicht gern mit einem Haufen Spezialgeräte, die man dann ewig putzen muss.

  • Ein großer Topf: Zum Kochen der Kartoffeln. Er sollte groß genug sein, dass die Kartoffeln nicht zu eng liegen.
  • Ein scharfes Messer und ein Schneidebrett: Zum Schneiden der Kartoffeln, Zwiebeln und Petersilie. Ein stumpfes Messer ist hier der Feind jeder guten Textur.
  • Eine beschichtete Pfanne: Zum knusprigen Ausbraten des Specks und zum Andünsten der Zwiebeln. Eine gute Antihaftbeschichtung macht die Reinigung viel einfacher.
  • Eine große Schüssel: Zum Anrichten und Vermengen des Salats. Ich nehme am liebsten eine aus Glas, damit ich sehe, wie sich alles vermischt.
  • Ein kleiner Topf oder eine Kanne: Zum Erhitzen der Brühe. Ein Wasserkocher geht auch, wenn du schnell sein musst.
  • Ein Schneebesen oder eine Gabel: Zum Verrühren des Dressings. Ein Schneebesen ist besser, aber eine Gabel tut es im Notfall auch.

Ich habe mir vor Jahren mal so eine teure Kartoffelschneidemaschine gekauft. Die steht jetzt ungenutzt im Schrank. Für diesen Salat schneide ich die Kartoffeln lieber von Hand – die unregelmäßigen Stücke sehen einfach authentischer aus und halten das Dressing besser fest.

Die Zubereitung – Schritt für Schritt

Jetzt wird’s konkret. Ich führe dich durch jeden Schritt, damit gar nichts schiefgehen kann. Versprochen.

Schritt 1: Kartoffeln kochen (15 Minuten)

Wasche die Kartoffeln gründlich, aber schäle sie noch nicht. Gib sie in einen großen Topf und bedecke sie vollständig mit kaltem Wasser. Füge einen guten Teelöffel Salz hinzu. Bringe das Wasser zum Kochen und lass die Kartoffeln dann bei mittlerer Hitze etwa 15-20 Minuten köcheln. Die genaue Zeit hängt von der Größe der Kartoffeln ab. Sie sollten so weich sein, dass eine Messerspitze leicht hineingleitet, aber sie dürfen auf keinen Fall auseinanderfallen. Ein bisschen Widerstand ist erwünscht! Gieße die Kartoffeln ab und lass sie kurz ausdampfen. Wenn sie noch zu heiß zum Anfassen sind, kannst du sie mit kaltem Wasser abschrecken, aber nur ganz kurz.

Schritt 2: Speck und Zwiebeln anbraten (10 Minuten)

Während die Kartoffeln kochen, schneidest du den Speck in feine Streifen. Ich lasse die Schwarte dran, weil sie beim Braten schön knusprig wird. Erhitze die beschichtete Pfanne ohne Öl und gib den Speck hinein. Brat ihn bei mittlerer Hitze langsam aus, bis er goldbraun und knusprig ist. Das dauert etwa 5-7 Minuten. Nimm den Speck mit einer Schaumkelle aus der Pfanne und lass ihn auf einem Küchenpapier abtropfen. In dem verbliebenen Fett brätst du nun die fein gewürfelten Zwiebeln an. Sie sollten glasig werden, aber keine braune Farbe annehmen. Das dauert nur 2-3 Minuten. Nimm die Pfanne vom Herd und lass sie kurz abkühlen.

Schritt 3: Das Dressing zubereiten (5 Minuten)

In einer kleinen Schüssel verrührst du den Essig, das Öl, den Senf und den Zucker miteinander. Ich nehme dafür einen Schneebesen, damit sich alles gut verbindet. Erhitze die Gemüsebrühe in einem kleinen Topf oder im Wasserkocher, bis sie richtig heiß ist, aber nicht kocht. Gieße die heiße Brühe langsam unter ständigem Rühren zum Dressing. Das Dressing sollte jetzt schön sämig sein. Schmecke es mit Salz und Pfeffer ab. Sei hier sparsam mit dem Salz – der Speck und die Brühe geben später noch genug Würze. Das Dressing muss kräftig im Geschmack sein, weil die Kartoffeln noch viel aufnehmen werden.

Schritt 4: Kartoffeln schneiden und marinieren (10 Minuten)

Sobald die Kartoffeln abgekühlt sind, aber noch gut warm (das ist wichtig!), schälst du sie. Die Pelle lässt sich jetzt ganz leicht abziehen. Schneide die Kartoffeln in etwa 0,5 cm dicke Scheiben. Nicht zu dünn, sonst zerfallen sie, und nicht zu dick, damit das Dressing gut einziehen kann. Gib die Kartoffelscheiben in eine große Schüssel. Gieße das heiße Dressing darüber und vermenge alles vorsichtig mit zwei Löffeln oder deinen Händen (mit Einweghandschuhen!). Die Kartoffeln sollten gleichmäßig bedeckt sein. Lass den Salat jetzt unbedingt 15-20 Minuten bei Raumtemperatur ziehen. Das ist der Moment, in dem die Magie passiert – die Kartoffeln saugen das Dressing auf und werden wunderbar saftig, ohne matschig zu werden. Decke die Schüssel in der Zeit mit einem sauberen Geschirrtuch ab.

Schritt 5: Finale und Servieren (5 Minuten)

Nach der Ziehzeit hebst du die knusprigen Speckstreifen und die gebratenen Zwiebeln unter den Salat. Die Hälfte der gehackten Petersilie gibst du auch jetzt dazu. Vermenge alles noch einmal vorsichtig. Schmecke den Salat abschließend mit Salz und Pfeffer ab. Manchmal braucht er noch einen Spritzer Essig, wenn er dir zu mild ist. Streue die restliche Petersilie als Dekoration darüber. Der Kartoffelsalat schmeckt lauwarm am besten, aber er ist auch kalt ein Genuss. Serviere ihn in einer schönen Schüssel oder einfach direkt aus der Schüssel auf dem Tisch.

Tipps & Tricks für den perfekten Kartoffelsalat

Ich hab bei diesem Rezept so einige Fehler gemacht, bevor es perfekt war. Hier sind meine besten Erkenntnisse, damit dir das nicht passiert.

  • Die Kartoffeln nicht zu weich kochen: Das ist der häufigste Fehler. Wenn die Kartoffeln zu weich sind, zerfallen sie beim Schneiden und werden im Dressing zu Brei. Stichprobe machen! Die Kartoffel sollte innen noch einen leichten Kern haben, wenn du sie anstichst.
  • Das Dressing heiß über warme Kartoffeln geben: Das ist der Schlüssel zu einem saftigen, aber nicht matschigen Salat. Kalte Kartoffeln nehmen das Dressing nicht richtig auf. Die Wärme öffnet die Zellstruktur der Kartoffel und lässt die Aromen einziehen.
  • Den Speck erst kurz vor dem Servieren unterheben: Wenn der Speck zu lange im Dressing liegt, wird er weich und verliert seine Knusprigkeit. Ich brate ihn vor und bewahre ihn getrennt auf. Erst wenn der Salat auf dem Tisch steht, kommt er dazu.
  • Den Salat ziehen lassen: Geduld ist hier wirklich eine Tugend. Die 15-20 Minuten Ziehzeit sind nicht verhandelbar. In dieser Zeit passiert die Geschmacksentwicklung. Der Salat wird besser, je länger er zieht – aber nicht länger als 30 Minuten, sonst wird er matschig.
  • Nicht zu viel Dressing auf einmal: Ich gebe das Dressing lieber in zwei Portionen dazu. Erst die Hälfte, dann nach dem Ziehen den Rest. So kannst du die Konsistenz besser kontrollieren. Lieber etwas nachgießen als zu viel.

Ich erinnere mich an ein Mal, da hatte ich keine Petersilie im Haus und hab stattdessen Schnittlauch genommen. Es war okay, aber nicht dasselbe. Die Petersilie ist wirklich wichtig für den frischen Geschmack. Und noch was: Wenn du den Salat am nächsten Tag isst, lass ihn vorher eine halbe Stunde bei Zimmertemperatur stehen. Kalt aus dem Kühlschrank schmeckt er nicht so intensiv.

Variationen & Abwandlungen

Dieses Grundrezept ist fantastisch, aber manchmal möchte man etwas Neues ausprobieren. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst getestet habe und die super funktionieren.

  • Vegetarische Variante: Lass den Speck einfach weg und brate stattdessen 200 g geräucherten Tofu in Würfeln in etwas Öl knusprig an. Der Tofu nimmt das Raucharoma an und gibt eine ähnliche Textur. Für den Rauchgeschmack kannst du dem Dressing einen halben Teelöffel geräuchertes Paprikapulver hinzufügen.
  • Mit Gürkchen und Radieschen: Für einen extra knackigen Salat schneidest du 4-5 Gewürzgürkchen und ein Bund Radieschen in feine Scheiben und gibst sie nach dem Ziehen unter den Salat. Die Säure der Gürkchen harmoniert wunderbar mit dem Essig-Dressing. Das ist meine Lieblingsvariante für den Sommer.
  • Leichtere Version: Verwende mageren Kochschinken statt Speck und ersetze die Hälfte des Öls im Dressing durch mehr Brühe. Der Salat wird dann etwas weniger gehaltvoll, aber immer noch richtig lecker. Ich mache das, wenn ich unter der Woche eine leichtere Mahlzeit möchte.
  • Kartoffelsalat mit Ei: Koche 3-4 Eier hart, pell sie und schneide sie in Spalten. Kurz vor dem Servieren auf dem Salat anrichten. Das gibt eine schöne Optik und macht den Salat noch sättigender. Perfekt für ein Picknick.
  • Schärfere Note: Wenn du es gern etwas pikanter magst, brate eine halbe, fein gehackte Chilischote zusammen mit den Zwiebeln an. Oder gib einen Teelöffel scharfes Paprikapulver zum Dressing. Das gibt dem Salat eine angenehme Wärme.

Servier- und Aufbewahrungstipps

Dieser Kartoffelsalat ist ein echtes Multitalent, wenn es ums Servieren geht. Er schmeckt lauwarm, bei Zimmertemperatur und sogar kalt aus dem Kühlschrank. Am allerbesten finde ich ihn aber lauwarm, etwa 20 Minuten nach der Zubereitung. Dann sind die Aromen am intensivsten und der Speck noch schön knackig.

Als Beilage passt er hervorragend zu Gegrilltem wie Bratwurst, Steak oder gegrilltem Gemüse. Er ist aber auch eine tolle Hauptmahlzeit, wenn du ihn mit einem grünen Salat und etwas Baguette servierst. Ein kühles Bier oder ein trockener Weißwein wie ein Riesling oder ein Silvaner passen perfekt dazu. Im Sommer nehme ich ihn gern mit zum Picknick oder zum Grillfest – er ist unkompliziert und kommt immer gut an.

Aufbewahrung: Falls etwas übrig bleibt (was selten vorkommt!), kannst du den Salat in einer luftdichten Dose im Kühlschrank aufbewahren. Er hält sich dort 2-3 Tage. Die Knusprigkeit des Specks geht dabei leider verloren, aber der Geschmack wird sogar noch besser, weil die Aromen weiterziehen. Vor dem erneuten Servieren lass den Salat eine halbe Stunde bei Zimmertemperatur stehen. Du kannst ihn auch ganz kurz in der Mikrowelle erwärmen (30 Sekunden bei 600 Watt), aber Vorsicht – nicht zu heiß machen, sonst werden die Kartoffeln matschig. Einfrieren würde ich den Salat nicht empfehlen, die Konsistenz leidet darunter zu sehr.

Nährwerte & gesundheitliche Aspekte

Ich bin ja kein Ernährungsberater, aber ich achte schon darauf, was ich esse. Dieser Kartoffelsalat ist ein typisches Wohlfühlessen, aber er hat durchaus seine Vorzüge. Die Nährwerte sind natürlich nur Richtwerte und hängen von den genauen Zutaten ab.

Nährwertangabe Pro Portion (ca. 200 g)
Kalorien ca. 380 kcal
Fett ca. 22 g
davon gesättigte Fettsäuren ca. 6 g
Kohlenhydrate ca. 32 g
Ballaststoffe ca. 4 g
Eiweiß ca. 12 g
Salz ca. 1,5 g

Die Kartoffeln liefern komplexe Kohlenhydrate, die lange satt machen, und eine gute Portion Vitamin C und Kalium. Der Speck ist zwar nicht das gesündeste Lebensmittel, aber er ist reich an Vitamin B12 und liefert wichtige Aminosäuren. Die Zwiebeln und die Petersilie stecken voller Antioxidantien. Wenn du auf eine ausgewogene Ernährung achtest, ist dieser Salat in Maßen genossen völlig in Ordnung. Wer auf eine Low-Carb-Ernährung achtet, sollte vielleicht eine andere Beilage wählen. Aber für mich ist es der perfekte Kompromiss zwischen Genuss und Vernunft.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich auch mehligkochende Kartoffeln verwenden?

Ich rate davon ab. Mehligkochende Kartoffeln zerfallen beim Kochen und werden im Dressing schnell zu Brei. Für einen knackigen Salat sind festkochende Kartoffeln die einzig richtige Wahl. Sie behalten ihre Form und haben eine schöne, feste Textur.

Wie verhindere ich, dass der Kartoffelsalat matschig wird?

Das Wichtigste ist, die Kartoffeln nicht zu weich zu kochen und das Dressing erst kurz vor dem Servieren vollständig unterzuheben. Lass den Salat nach dem Marinieren nicht länger als 30 Minuten ziehen. Wenn du ihn länger aufbewahren willst, gib das Dressing erst kurz vor dem Essen dazu.

Kann ich den Speck durch etwas anderes ersetzen?

Ja, du kannst geräucherten Tofu oder Räuchertofu in Würfeln braten. Oder du verwendest vegetarischen Speck aus dem Reformhaus. Für eine nicht-vegetarische Alternative eignet sich auch geräucherter Schinken oder Pancetta. Wichtig ist, dass die Alternative ein rauchiges Aroma hat.

Wie lange hält sich der Kartoffelsalat im Kühlschrank?

In einer luftdichten Dose hält er sich 2-3 Tage. Der Speck wird dann zwar weich, aber der Geschmack wird intensiver. Vor dem Essen den Salat eine halbe Stunde bei Zimmertemperatur stehen lassen oder ganz kurz in der Mikrowelle erwärmen.

Kann ich den Kartoffelsalat auch warm servieren?

Ja, unbedingt! Ich finde ihn lauwarm am besten. Serviere ihn direkt nach der Zubereitung, dann ist der Speck noch schön knusprig und das Dressing hat sich perfekt verteilt. Kalt schmeckt er aber auch sehr gut, besonders im Sommer.

Jetzt bist du dran!

Dieser knackige Kartoffelsalat mit Speck und Essig-Dressing ist mehr als nur ein Rezept – er ist eine kleine Offenbarung. Er beweist, dass die einfachsten Dinge oft die besten sind. Kein Schnickschnack, keine komplizierten Techniken, nur ehrliche, gute Zutaten, die perfekt zusammenwirken. Seit Uschi ihn mir an diesem Dienstagabend gezeigt hat, ist er aus meiner Küche nicht mehr wegzudenken. Er rettet mich an stressigen Abenden, begeistert meine Gäste beim Grillen und macht mich einfach glücklich.

Ich liebe es, wie vielseitig er ist. Du kannst ihn nach Herzenslust anpassen, mit Gürkchen, mit Ei, mit mehr Schärfe – ganz wie du magst. Es gibt kein Richtig oder Falsch. Nur deinen eigenen, perfekten Kartoffelsalat. Also, trau dich und probier es aus. Nimm dir die Zeit, die Kartoffeln nicht zu weich zu kochen, das Dressing heiß zu machen und den Salat ziehen zu lassen. Du wirst belohnt mit einem Geschmackserlebnis, das dich an die besten Momente des Lebens erinnert. An Sommerabende, an Lachen mit Freunden, an die einfachen Freuden.

Ich würde mich riesig freuen, wenn du mir erzählst, wie er dir gelungen ist! Schreib mir in die Kommentare, ob du eine der Variationen ausprobiert hast oder ob du deine eigene, geheime Zutat gefunden hast. Und wenn dir das Rezept gefällt, dann teile es doch mit deinen Freunden – vielleicht entdeckt ja jemand anderes auch seinen neuen Lieblingskartoffelsalat. Also, ran an die Kartoffeln und ran an den Speck! Ich wünsch dir ganz viel Freude beim Nachkochen und einen wunderbaren Appetit. Guten Appetit!

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Knackiger Kartoffelsalat mit Speck recipe

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Knackiger Kartoffelsalat mit Speck – einfaches Rezept mit Essig-Dressing

Ein einfacher, aber unwiderstehlich leckerer Kartoffelsalat mit knusprigem Speck und einem säuerlich-würzigen Essig-Dressing. Die Kartoffeln bleiben bissfest und das Dressing wird heiß über die noch warmen Kartoffeln gegeben, damit sie die Aromen aufsaugen.

  • Author: Anna
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 30 Minuten
  • Total Time: 45 Minuten
  • Yield: 4 Portionen 1x
  • Category: Hauptgericht / Beilage
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 1 kg festkochende Kartoffeln (z.B. Annabelle, Linda oder Cilene)
  • 200 g durchwachsener Speck (Frühstücksspeck oder Bauchspeck)
  • 2 mittelgroße Zwiebeln (rote oder Gemüsezwiebeln)
  • 4 EL frische Petersilie, gehackt
  • 6 EL heller Weinessig oder Apfelessig
  • 4 EL Rapsöl oder ein gutes Pflanzenöl
  • 250 ml heiße Gemüsebrühe (selbst gekocht oder instant)
  • 1 TL mittelscharfer Senf
  • 1 TL Zucker
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Instructions

  1. Kartoffeln kochen: Kartoffeln gründlich waschen, aber nicht schälen. In einem großen Topf mit kaltem Wasser bedecken, 1 TL Salz hinzufügen und zum Kochen bringen. Bei mittlerer Hitze 15-20 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffeln weich sind, aber noch Biss haben. Abgießen und kurz ausdampfen lassen.
  2. Speck und Zwiebeln anbraten: Speck in feine Streifen schneiden. In einer beschichteten Pfanne ohne Öl bei mittlerer Hitze langsam ausbraten, bis er goldbraun und knusprig ist (ca. 5-7 Minuten). Mit einer Schaumkelle herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Im verbliebenen Fett die fein gewürfelten Zwiebeln glasig dünsten (2-3 Minuten). Pfanne vom Herd nehmen.
  3. Dressing zubereiten: In einer kleinen Schüssel Essig, Öl, Senf und Zucker mit einem Schneebesen verrühren. Die heiße Gemüsebrühe langsam unter ständigem Rühren hinzugießen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Kartoffeln schneiden und marinieren: Die noch warmen Kartoffeln pellen und in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. In eine große Schüssel geben. Das heiße Dressing darüber gießen und vorsichtig vermengen. 15-20 Minuten bei Raumtemperatur ziehen lassen, dabei die Schüssel mit einem sauberen Geschirrtuch abdecken.
  5. Finale und Servieren: Nach der Ziehzeit die knusprigen Speckstreifen, die gebratenen Zwiebeln und die Hälfte der gehackten Petersilie unter den Salat heben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit der restlichen Petersilie bestreuen und lauwarm servieren.

Notes

Die Kartoffeln nicht zu weich kochen, damit sie bissfest bleiben. Das Dressing heiß über die warmen Kartoffeln geben, damit die Aromen einziehen. Den Speck erst kurz vor dem Servieren unterheben, damit er knusprig bleibt. Den Salat nach dem Marinieren nicht länger als 30 Minuten ziehen lassen.

Nutrition

  • Serving Size: ca. 200 g
  • Calories: 380
  • Sugar: 4
  • Sodium: 15
  • Fat: 22
  • Saturated Fat: 6
  • Carbohydrates: 32
  • Fiber: 4
  • Protein: 12

Keywords: Kartoffelsalat, Speck, Essig-Dressing, einfach, schnell, Grillbeilage, deutsches Rezept

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