Geschrieben von

Virginia Ramsey

Veröffentlicht

Perfekte Matcha White Chocolate Chip Cookies: Einfaches Rezept für weiche Cookies

Fertig in 45 Minuten
Portionen 20 Kekse
Schwierigkeitsgrad Medium

Love this? Save it for later!

Share the inspiration with your friends

Es gibt diesen kleinen, versteckten Teeladen in meiner Nachbarschaft – „Cha No Ma“ – der die besten Matcha-Latte der Stadt macht. Ich bin da Stammgast, ehrlich gesagt. Vor ungefähr einem Jahr haben sie angefangen, kleine, hauchdünne Matcha-Kekse zur Tasse zu legen. Einfach so, als kleines Geschenk. Ich war sofort verliebt in diesen erdigen, leicht bitteren Geschmack, der so perfekt mit der Süße des weißen Schokoladenüberzugs harmonierte. Dann, letztes Frühjahr, haben sie den Laden renoviert und die Kekse waren plötzlich weg. Einfach so. Keine Ankündigung, nichts. Ich habe mich richtig geärgert, dass ich nie nach dem Rezept gefragt hatte.

Nach etwa fünf Versuchen – und einigen wirklich gruselig grünen Fehlschlägen, die mehr nach Gras als nach Tee schmeckten – habe ich es endlich geknackt. Ich meine, wer wusste schon, dass die Temperatur der Butter so eine entscheidende Rolle spielt? Letzte Woche bin ich dann mit einer Dose meiner perfekten Matcha White Chocolate Chip Cookies im Laden aufgeschlagen. Die Inhaberin, eine ältere japanische Dame namens Yuki, hat einen probiert, kurz die Augen geschlossen und dann nur genickt. Mehr nicht. Aber dieses Nicken – das war alles. Vielleicht kennt ihr das Gefühl, wenn man ein Gericht aus einem Restaurant oder Café so sehr vermisst, dass man es einfach selbst machen muss? Dieses Rezept ist meine Version dieser Erinnerung. Und ich mache es immer wieder, weil es nicht nur nach Tee schmeckt, sondern nach diesem besonderen Ort.

Warum Ihr Diese Matcha Cookies Lieben Werdet

Diese Kekse sind nicht nur hübsch anzusehen – sie haben es richtig in sich. Ich habe sie unzählige Male gebacken, bis die Balance zwischen dem intensiven Matcha und der süßen weißen Schokolade perfekt war. Das ist kein weiteres durchschnittliches Rezept, das irgendwo im Internet herumgeistert. Es ist das Ergebnis von Geduld und ein paar verbrannten Blechen.

  • Schnell & einfach: Der Teig ist in 15 Minuten fertig gemischt. Perfekt für spontane Heißhungerattacken am Nachmittag.
  • Einfache Zutaten: Keine exotischen Sachen, die man nur in Spezialgeschäften bekommt. Das meiste habt ihr bestimmt schon zu Hause.
  • Perfekt für Tee-Partys: Diese Kekse sind der Star auf jeder Kaffeetafel oder beim gemütlichen Nachmittag mit Freundinnen.
  • Absoluter Publikumsliebling: Selbst Leute, die sonst keine grünen Kekse mögen, sind nach dem ersten Bissen hin und weg. Versprochen!
  • Unglaublich lecker: Die Kombination aus dem erdigen, leicht grasigen Matcha und der cremigen Süße der weißen Schokolade ist einfach himmlisch. Der Kontrast macht süchtig.

Was diese Kekse aber wirklich besonders macht, ist die Textur. Sie sind außen knusprig, aber innen noch schön weich und fast ein bisschen zäh. Das Geheimnis? Geschmolzene Butter und ein kurzes Abkühlen des Teigs. Keine trockenen, krümeligen Plätzchen mehr. Dieses Rezept ist nicht nur gut – es ist die Art von Keks, bei der man nach dem ersten Bissen kurz die Augen schließen muss. Einfach perfekt, um Gäste zu beeindrucken, ohne stundenlang in der Küche zu stehen.

Welche Zutaten Ihr Braucht

Für diese perfekten Matcha White Chocolate Chip Cookies braucht ihr nur ein paar grundlegende Zutaten. Die Qualität des Matchas macht hier den größten Unterschied, also greift nicht zur billigsten Dose im Regal.

  • Für den Keksteig:
    • 115 g ungesalzene Butter, geschmolzen – Die geschmolzene Butter sorgt für die weiche, zähe Textur, die ich so liebe. Lasst sie danach kurz abkühlen, sonst wird der Teig zu flüssig.
    • 100 g brauner Zucker – Er gibt den Keksen eine leichte Karamellnote und macht sie schön weich. (Ich nehme am liebsten den von Diamant für ein feineres Ergebnis.)
    • 50 g weißer Zucker – Für die Süße und die knusprigen Ränder.
    • 1 großes Ei, Zimmertemperatur – Ein kaltes Ei würde die geschmolzene Butter wieder verklumpen lassen. Also rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen.
    • 1 TL Vanilleextrakt – Rundet den Geschmack wunderbar ab. Echte Vanille ist hier besser als künstliches Aroma.
    • 190 g Mehl (Type 405) – Das ganz normale Haushaltsmehl funktioniert am besten.
    • ½ TL Natron – Für die Lockerung.
    • ¼ TL Salz – Eine Prise Salz ist essentiell, um die Süße zu balancieren. Ich verwende gerne Fleur de Sel für den letzten Schliff.
    • 1 ½ EL Matcha-Pulver – Hier liegt der Schlüssel. Kauft unbedingt kulinarischen Matcha („Culinary Grade“), nicht den teuren Zeremonien-Matcha zum Trinken. Der ist zu fein und wird im Ofen bitter. Ich schwöre auf die Marke Ippodo Tea für ein sattes Grün und einen milden Geschmack.
  • Für die Füllung:
    • 150 g weiße Schokoladenchips – Ihr könnt auch eine Tafel weiße Schokolade grob hacken. Achtet darauf, dass echte Kakaobutter drin ist, nicht nur Pflanzenfett. Das schmeckt man am Ende deutlich.

Substitutionstipp: Für eine glutenfreie Variante könnt ihr das Mehl einfach durch eine glutenfreie Mehlmischung ersetzen. Ich habe gute Erfahrungen mit der von Schaer gemacht. Falls ihr keinen braunen Zucker habt, geht auch nur weißer Zucker, aber die Kekse werden dann etwas knuspriger und weniger weich.

Benötigte Küchengeräte

Ihr braucht keine ausgefallene Ausrüstung für diese perfekten Matcha White Chocolate Chip Cookies. Ein paar Grundlagen reichen völlig.

  • Rührschüsseln – Eine große und eine kleine.
  • Schneebesen oder Handrührgerät – Mit einem Schneebesen geht es genauso gut, ihr müsst nur etwas kräftiger zupacken. Mein alter Handmixer von Bosch tut es seit Jahren zuverlässig.
  • Backblech – Am besten mit Backpapier ausgelegt. Ein Teppich aus Silikon ist auch super, die Kekse werden dann aber vielleicht etwas flacher.
  • Keksausstecher oder Esslöffel – Für gleichmäßige Portionen. Ich benutze einfach einen Eisportionierer, das geht am schnellsten.
  • Kühlschrank – Zum Kühlen des Teigs. Ja, das ist ein Muss!

Tipp vom Profi: Ein Küchenwaage ist Gold wert. Mehl nach Volumen zu messen, kann schnell schiefgehen, da es sich unterschiedlich stark verdichtet. Mit einer Waage habt ihr immer das richtige Verhältnis.

Zubereitung

Perfekte Matcha White Chocolate Chip Cookies preparation steps

Jetzt wird gebacken! Folgt diesen Schritten genau, dann werden eure perfekten Matcha White Chocolate Chip Cookies garantiert ein Erfolg.

  1. Butter schmelzen und Zucker einrühren: Die Butter in einem kleinen Topf oder in der Mikrowelle schmelzen. Nicht kochen lassen! Dann den braunen und weißen Zucker in die warme (nicht heiße!) Butter geben und mit dem Schneebesen gut verrühren, bis alles schön glatt ist. Die Mischung sollte leicht abkühlen.
  2. Ei und Vanille unterrühren: Das Ei und den Vanilleextrakt dazugeben und kräftig verrühren, bis eine homogene, hellere Masse entsteht. Das dauert etwa eine Minute.
  3. Trockene Zutaten mischen: In einer separaten Schüssel das Mehl, das Natron, das Salz und – ganz wichtig – das Matcha-Pulver mit einem Schneebesen verquirlen. So verteilt sich der Matcha gleichmäßig und es gibt keine grünen Klumpen im Teig.
  4. Trockene zu nassen Zutaten geben: Die Mehl-Matcha-Mischung zur Butter-Zucker-Mischung geben. Nur so lange unterheben, bis kein Mehl mehr zu sehen ist. Nicht übermixen, sonst werden die Kekse zäh! Der Teig sieht jetzt vielleicht etwas trocken aus, das ist in Ordnung.
  5. Schokolade unterheben: Die weißen Schokoladenchips mit einem Teigschaber oder Holzlöffel unter den Teig mischen. Achtet darauf, dass sie gleichmäßig verteilt sind.
  6. Teig kühlen (Der wichtigste Schritt!): Die Schüssel mit dem Teig abdecken und für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. Ich mache das oft sogar für eine Stunde. Dieser Schritt verhindert, dass die Kekse im Ofen zu sehr verlaufen und zu flachen, dünnen Plätzchen werden. Der Teig wird fester und die Aromen können sich besser verbinden.
  7. Backofen vorheizen und Bleche vorbereiten: Den Backofen auf 175 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
  8. Kekse formen: Den gekühlten Teig aus dem Kühlschrank nehmen. Mit einem Esslöffel oder Eisportionierer walnussgroße Portionen abstechen und zu Kugeln rollen. Diese mit etwas Abstand (ca. 5 cm) auf die vorbereiteten Bleche setzen. Die Kugeln nicht plattdrücken – sie verlaufen von selbst.
  9. Backen: Die Kekse nacheinander backen. Ein Blech nach dem anderen in die Mitte des Ofens schieben. Die Backzeit beträgt 10-12 Minuten. Die Ränder sollten goldbraun sein, die Mitte darf aber noch weich und blass aussehen. Sie werden auf dem heißen Blech noch etwas nachgaren. Achtung: Wenn ihr sie zu lange backt, werden sie hart! Ich nehme sie immer raus, wenn sie noch leicht unterbacken aussehen.
  10. Abkühlen lassen: Die Kekse 5 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen. Dann vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kuchengitter heben und vollständig auskühlen lassen. Wer es nicht abwarten kann, nascht schon mal eine Ecke – das ist erlaubt!

Tipps & Tricks für Perfekte Kekse

Aus meinen eigenen Fehlern habe ich einiges gelernt. Hier sind meine besten Tipps, damit eure perfekten Matcha White Chocolate Chip Cookies jedes Mal gelingen.

  • Der Matcha-Faktor: Ich habe am Anfang viel zu viel Matcha genommen, weil ich dachte, mehr sei besser. Das Ergebnis war eine bittere, grasige Pampe. Weniger ist hier wirklich mehr. Haltet euch genau an die 1 ½ EL. Und bitte, bitte, benutzt keinen Matcha zum Trinken – der ist zu teuer und wird im Ofen nur bitter.
  • Die Kühlung ist nicht verhandelbar: Ich weiß, es ist verlockend, den Teig sofort zu backen. Aber glaubt mir, die 30 Minuten im Kühlschrank sind der Unterschied zwischen einem dicken, weichen Keks und einem flachen, knusprigen Chip. Einmal habe ich es eilig gehabt und den Teig nur 10 Minuten gekühlt – die Kekse sind auseinandergelaufen wie kleine grüne Omeletts.
  • Gleichmäßige Größe: Wenn die Kekse unterschiedlich groß sind, backen sie auch unterschiedlich. Ein Eisportionierer ist hier mein bester Freund. So werden alle Kekse gleich groß und brauchen die gleiche Zeit.
  • Das Blech nicht überladen: Die Kekse brauchen Platz zum Ausbreiten. Maximal 6-8 Kekse pro Standard-Backblech, sonst kleben sie am Ende zusammen.
  • Restwärme nutzen: Wie gesagt, die Kekse backen auf dem heißen Blech nach. Wenn ihr sie zu früh vom Blech nehmt, fallen sie auseinander. Die 5 Minuten Geduld sind es wert.

Variationen & Anpassungen

Dieses Grundrezept für perfekte Matcha White Chocolate Chip Cookies ist schon fantastisch, aber ihr könnt es ganz leicht an euren Geschmack anpassen.

  • Matcha-Cranberry-Cookies: Ersetzt die Hälfte der weißen Schokoladenchips (ca. 75 g) durch getrocknete Cranberries. Die säuerliche Note der Cranberries passt hervorragend zum erdigen Matcha und sorgt für eine fruchtige Überraschung.
  • Matcha-Macadamia-Cookies: Für einen knusprigen Biss hackt ihr 80 g Macadamianüsse grob und gebt sie zusammen mit der weißen Schokolade in den Teig. Die Nüsse vorher kurz in einer Pfanne ohne Fett anrösten – das bringt das Aroma so richtig zur Geltung.
  • Vegane Matcha-Cookies: Das Ei lässt sich ganz einfach durch einen „Leinsamen-Ei-Ersatz“ ersetzen (1 EL gemahlene Leinsamen + 3 EL Wasser, 5 Minuten quellen lassen). Statt Butter nehmt ihr vegane Margarine oder festes Kokosöl. Achtet bei der Schokolade darauf, dass sie vegan ist. Die Kekse werden dann etwas knuspriger, aber immer noch lecker.
  • Extra-Schokoladig: Wenn ihr ein richtiger Schokoladen-Fan seid, hackt ihr zusätzlich 50 g dunkle Schokolade (70% Kakao) grob und mischt sie unter den Teig. Der Kontrast zwischen der bitteren dunklen Schokolade und dem süßen Matcha ist unglaublich.

Servier- & Aufbewahrungstipps

Damit eure perfekten Matcha White Chocolate Chip Cookies auch nach dem Backen ein Genuss bleiben, habe ich hier ein paar Tipps für euch.

Servieren: Die Kekse schmecken am besten lauwarm, wenn die Schokolade noch leicht geschmolzen ist. Einfach für 10 Sekunden in die Mikrowelle oder für 3 Minuten in den Ofen bei 150 °C. Dazu passt ein Glas kalte Milch, ein Matcha-Latte oder ein kräftiger Earl Grey Tee. Sie sind der perfekte Begleiter für eine Kaffeepause am Nachmittag oder als süßer Abschluss eines Abendessens.

Aufbewahrung: Die ausgekühlten Kekse in einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur aufbewahren. So bleiben sie bis zu 5 Tage frisch und weich. Legt ein Stück Brot mit in die Dose – das Brot gibt Feuchtigkeit ab und die Kekse bleiben noch länger saftig. Das Brot wird dann zwar hart, aber die Kekse sind perfekt!

Einfrieren: Ihr könnt sowohl den rohen Teig als auch die fertigen Kekse einfrieren. Den Teig zu Kugeln formen, auf einem Brett einfrieren und dann in einen Gefrierbeutel umfüllen. So habt ihr immer frische Kekse parat. Die gefrorenen Teigkugeln könnt ihr direkt aus dem Gefrierschrank backen – die Backzeit verlängert sich dann um 2-3 Minuten. Die fertigen Kekse lassen sich auch gut einfrieren. Einfach in einer Dose oder einem Beutel verpacken und bei Bedarf auftauen lassen.

Nährwertangaben & Gesundheitliche Vorteile

Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Keks (bei 20 Keksen pro Rezept). Denkt daran, dass die Werte je nach verwendeten Produkten variieren können.

Nährwert Pro Keks
Kalorien ca. 180 kcal
Fett 10 g
Kohlenhydrate 21 g
Zucker 14 g
Eiweiß 3 g

Die gesundheitliche Note: Matcha ist ein echtes Superfood! Er ist vollgepackt mit Antioxidantien, die freie Radikale im Körper bekämpfen. Außerdem enthält er L-Theanin, eine Aminosäure, die für einen ruhigen, aber wachen Geisteszustand sorgt. So bekommt ihr mit diesen Keksen nicht nur einen süßen Genuss, sondern auch einen kleinen Energiekick ohne das berühmte „Auf und Ab“ von Kaffee. Natürlich sind es immer noch Kekse mit Zucker und Butter, aber der Matcha macht sie zu einer etwas besseren Wahl als einen normalen Schokoladenkeks. Die weiße Schokolade enthält Kakaobutter, die ebenfalls reich an Antioxidantien ist. Ein kleiner Genuss mit gutem Gewissen also!

Allergene: Enthält Gluten (Mehl), Milchprodukte (Butter, weiße Schokolade) und Eier. Kann Spuren von Nüssen enthalten. Für eine vegane oder laktosefreie Variante siehe die obigen Anpassungen.

Fazit

Diese perfekten Matcha White Chocolate Chip Cookies sind mehr als nur ein Rezept – sie sind eine kleine Reise zurück in mein Lieblingscafé. Sie sind der Beweis, dass man mit ein bisschen Geduld und den richtigen Zutaten ein Stück Erinnerung zurückholen kann. Ich liebe es, wie der erdige Matcha und die süße Schokolade sich umarmen, und wie die Kekse innen weich und außen knusprig sind.

Probiert sie unbedingt aus und macht sie zu eurem eigenen! Vielleicht fügt ihr ja noch eine Prise Zimt hinzu oder ersetzt die weiße Schokolade durch gehackte Pistazien? Ich bin schon gespannt, welche Kreationen ihr zaubert. Schreibt es mir unbedingt in die Kommentare oder markiert mich auf Instagram, wenn ihr sie nachbackt. Ich freue mich riesig auf eure Ergebnisse! Und denkt dran: Backen ist Liebe, die man essen kann. Also ran an den Ofen und lasst es euch schmecken!

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich auch grünen Tee anstelle von Matcha verwenden?

Nein, das ist kein guter Ersatz. Grüner Tee ist viel grobkörniger und hat nicht die gleiche intensive Farbe oder den feinen, cremigen Geschmack. Matcha ist ein fein gemahlenes Pulver aus ganzen Teeblättern, das sich perfekt zum Backen eignet. Normale Teeblätter würden den Keksen eine unangenehme, krümelige Textur verleihen.

Warum sind meine Kekse flach geworden?

Das liegt meistens daran, dass der Teig nicht lange genug gekühlt wurde. Die Kühlung ist absolut entscheidend, damit die Butter im Teig fest wird und die Kekse nicht auseinanderlaufen. Auch zu viel Zucker oder zu wenig Mehl können die Ursache sein. Achtet beim nächsten Mal genau auf die Mengenangaben und gebt dem Teig mindestens 30 Minuten Ruhezeit im Kühlschrank.

Kann ich den Teig auch ohne Kühlung backen?

Technisch gesehen ja, aber ich rate dringend davon ab. Die Kekse werden dann sehr flach, dünn und knusprig, fast wie ein Lace Cookie. Wenn ihr das mögt, könnt ihr es versuchen, aber für die klassischen dicken, weichen Kekse ist die Kühlung ein Muss. Der Teig ist direkt nach dem Mischen sehr weich und klebrig.

Wie bekomme ich die Kekse extra weich?

Das Geheimnis für besonders weiche Kekse ist, sie etwas früher aus dem Ofen zu nehmen. Sie sollten an den Rändern goldbraun sein, aber in der Mitte noch blass und weich aussehen. Sie backen auf dem heißen Blech nach. Außerdem sorgt der braune Zucker für eine weichere Textur als weißer Zucker. Und nicht zu vergessen: die richtige Menge an Butter und Ei.

Kann ich den Matcha-Geschmack intensiver machen?

Ihr könnt vorsichtig einen weiteren halben Esslöffel Matcha hinzufügen, aber seid vorsichtig! Zu viel Matcha macht die Kekse bitter und erdig, fast grasig. Der Geschmack sollte dezent sein und die weiße Schokolade ergänzen, nicht überdecken. Wenn ihr einen intensiveren Matcha-Geschmack wollt, empfehle ich, einen hochwertigeren kulinarischen Matcha zu kaufen, der von Natur aus aromatischer ist.

Pin This Recipe!

Perfekte Matcha White Chocolate Chip Cookies recipe

Print

Perfekte Matcha White Chocolate Chip Cookies

Diese weichen, zähen Kekse vereinen den erdigen Geschmack von Matcha mit der Süße weißer Schokolade. Ein einfaches Rezept, das an ein Lieblingscafé erinnert.

  • Author: Anna
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 10-12 Minuten
  • Total Time: 55 Minuten (inkl. Kühlzeit)
  • Yield: 20 Kekse 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Japanisch-inspiriert

Ingredients

Scale
  • 115 g ungesalzene Butter, geschmolzen (1/2 Tasse)
  • 100 g brauner Zucker (1/2 Tasse, fest gepackt)
  • 50 g weißer Zucker (1/4 Tasse)
  • 1 großes Ei, Zimmertemperatur
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 190 g Mehl (Type 405) (1 1/2 Tassen)
  • 1/2 TL Natron
  • 1/4 TL Salz
  • 1 1/2 EL Matcha-Pulver (kulinarische Qualität)
  • 150 g weiße Schokoladenchips (1 Tasse)

Instructions

  1. Butter schmelzen und Zucker einrühren: Die Butter in einem kleinen Topf oder in der Mikrowelle schmelzen. Nicht kochen lassen! Dann den braunen und weißen Zucker in die warme (nicht heiße!) Butter geben und mit dem Schneebesen gut verrühren, bis alles schön glatt ist. Die Mischung sollte leicht abkühlen.
  2. Ei und Vanille unterrühren: Das Ei und den Vanilleextrakt dazugeben und kräftig verrühren, bis eine homogene, hellere Masse entsteht. Das dauert etwa eine Minute.
  3. Trockene Zutaten mischen: In einer separaten Schüssel das Mehl, das Natron, das Salz und – ganz wichtig – das Matcha-Pulver mit einem Schneebesen verquirlen. So verteilt sich der Matcha gleichmäßig und es gibt keine grünen Klumpen im Teig.
  4. Trockene zu nassen Zutaten geben: Die Mehl-Matcha-Mischung zur Butter-Zucker-Mischung geben. Nur so lange unterheben, bis kein Mehl mehr zu sehen ist. Nicht übermixen, sonst werden die Kekse zäh! Der Teig sieht jetzt vielleicht etwas trocken aus, das ist in Ordnung.
  5. Schokolade unterheben: Die weißen Schokoladenchips mit einem Teigschaber oder Holzlöffel unter den Teig mischen. Achtet darauf, dass sie gleichmäßig verteilt sind.
  6. Teig kühlen (Der wichtigste Schritt!): Die Schüssel mit dem Teig abdecken und für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. Ich mache das oft sogar für eine Stunde. Dieser Schritt verhindert, dass die Kekse im Ofen zu sehr verlaufen und zu flachen, dünnen Plätzchen werden. Der Teig wird fester und die Aromen können sich besser verbinden.
  7. Backofen vorheizen und Bleche vorbereiten: Den Backofen auf 175 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
  8. Kekse formen: Den gekühlten Teig aus dem Kühlschrank nehmen. Mit einem Esslöffel oder Eisportionierer walnussgroße Portionen abstechen und zu Kugeln rollen. Diese mit etwas Abstand (ca. 5 cm) auf die vorbereiteten Bleche setzen. Die Kugeln nicht plattdrücken – sie verlaufen von selbst.
  9. Backen: Die Kekse nacheinander backen. Ein Blech nach dem anderen in die Mitte des Ofens schieben. Die Backzeit beträgt 10-12 Minuten. Die Ränder sollten goldbraun sein, die Mitte darf aber noch weich und blass aussehen. Sie werden auf dem heißen Blech noch etwas nachgaren. Achtung: Wenn ihr sie zu lange backt, werden sie hart! Ich nehme sie immer raus, wenn sie noch leicht unterbacken aussehen.
  10. Abkühlen lassen: Die Kekse 5 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen. Dann vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kuchengitter heben und vollständig auskühlen lassen. Wer es nicht abwarten kann, nascht schon mal eine Ecke – das ist erlaubt!

Notes

Die Kühlung des Teigs ist entscheidend für die Textur. Matcha in kulinarischer Qualität verwenden, nicht den teuren Zeremonien-Matcha. Kekse nicht zu lange backen; sie garen auf dem heißen Blech nach.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Keks
  • Calories: 180
  • Sugar: 14
  • Sodium: 85
  • Fat: 10
  • Saturated Fat: 6
  • Carbohydrates: 21
  • Fiber: 1
  • Protein: 3

Keywords: Matcha, weiße Schokolade, Cookies, Kekse, einfach, weich, Backen, Tee, Japan

Did you make this recipe?

Share a photo and tag us — we can't wait to see what you've made!

Diese Rezepte könntest du auch lieben

Leave a Comment

Recipe rating