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Ein kleiner Laden in Kreuzberg und die Suche nach dem perfekten Biss
Es gab mal einen kleinen, unscheinbaren Imbiss in Berlin-Kreuzberg, direkt neben einem Second-Hand-Laden, der die beste Tofu-Bowl der Stadt gemacht hat. Ich schwöre, die Schlange stand bis auf die Straße, und das bei jedem Wetter. Als der Laden dann vor zwei Jahren seine Türen für immer schloss, war ich ehrlich gesagt am Boden zerstört. Ich habe monatelang von dieser Kombination geträumt – diesem knusprigen, fast schon karamellisierten Tofu und dieser sämigen, süß-salzigen Erdnusssauce.
Nach etwa sieben Versuchen – und glaub mir, einige davon waren echte Fehlschläge, bei denen der Tofu entweder matschig oder die Sauce zu dünn war – habe ich es endlich geknackt. Letzte Woche Donnerstag, um genau zu sein. Ich stand in meiner Küche, die Hände voller Maisstärke, und als ich den ersten Bissen nahm, wusste ich: Das ist er. Der perfekte knusprige Sesam-Tofu Bowl mit cremiger Erdnusssauce.
Dieses Rezept ist nicht einfach nur ein weiteres Bowl-Rezept. Es ist das Ergebnis von reiner Hartnäckigkeit und der Weigerung, einen guten Geschmack einfach so ziehen zu lassen. Vielleicht kennst du das ja – wenn dich ein Gericht nicht loslässt und du einfach weitermachen musst, bis es perfekt ist. Genau das ist hier passiert. Und jetzt möchte ich diese Bowl mit dir teilen, damit du dir den Flug nach Berlin (oder die Suche nach dem längst geschlossenen Laden) sparen kannst.
Warum du diese Bowl lieben wirst
Diese Bowl ist der absolute Game-Changer für alle, die denken, Tofu sei langweilig. Lass mich dir sagen: Das hier ist der knusprigste Tofu, den du je gegessen hast. Ich habe die Technik über Monate verfeinert, bis ich genau den richtigen Biss hatte – außen knusprig wie Panade, innen zart und saftig.
Was diese Bowl so besonders macht, ist die Kombination aus Texturen und Aromen. Der mit Sesam umhüllte Tofu trifft auf eine cremige, leicht scharfe Erdnusssauce, die einfach süchtig macht. Dazu kommen frische, knackige Gemüsestreifen und fluffiger Reis – jeder Bissen ist ein kleines Geschmackserlebnis.
- Schnell & einfach: In unter 30 Minuten auf dem Tisch – perfekt für hektische Wochentage oder wenn der Hunger groß ist.
- Einfache Zutaten: Keine ausgefallenen Supermarktbesuche nötig. Die meisten Zutaten hast du wahrscheinlich schon zu Hause.
- Perfekt für Meal Prep: Die Komponenten lassen sich super vorbereiten und unter der Woche genießen.
- Absoluter Publikumsliebling: Selbst eingefleischte Fleischesser werden hier schwach – versprochen!
- Unwiderstehlich lecker: Diese Kombination aus Knusprigkeit und Cremigkeit ist einfach unschlagbar.
Was diese Bowl von anderen unterscheidet? Es ist die spezielle Technik, den Tofu in Maisstärke zu wenden und dann scharf anzubraten. Dadurch entsteht diese unglaublich knusprige Kruste, die auch nach dem Übergießen mit der Sauce noch Biss hat. Kein weicher, labbriger Tofu mehr – nur pure Knusprigkeit.
Diese Bowl ist nicht nur gut – sie ist die Art von Gericht, bei dem du nach dem ersten Bissen die Augen schließt. Ehrlich. Sie ist Soulfood neu interpretiert: gesünder, schneller, aber mit derselben wohltuenden Zufriedenheit. Perfekt, um Gäste zu beeindrucken, ohne stundenlang in der Küche zu stehen.
Zutaten, die du brauchst
Dieses Rezept verwendet einfache, aber sorgfältig ausgewählte Zutaten, die zusammen ein Geschmacksfeuerwerk entfachen. Die meisten davon sind echte Alltagshelden, die du immer im Haus haben solltest.
Für den knusprigen Sesam-Tofu
- 400 g fester Tofu (am besten Naturtofu, gut abgetropft und in Würfel geschnitten)
- 3 EL Maisstärke (das Geheimnis für die perfekte Knusprigkeit – kein Mehl, wirklich!)
- 2 EL Sesamsaat (ich mische gerne weißen und schwarzen Sesam für die Optik)
- 1 EL Sesamöl (zum Braten, gibt ein tolles nussiges Aroma)
- 1 EL Sojasauce (zum Würzen des Tofus vor dem Panieren)
- 1 TL Knoblauchgranulat (oder frisch gepresster Knoblauch)
- Eine Prise Salz
Für die cremige Erdnusssauce
- 4 EL cremige Erdnussbutter (ohne Stücke, am besten von einer Marke wie Alnatura oder dmBio)
- 2 EL Sojasauce
- 1 EL Reisessig (oder Apfelessig als Alternative)
- 1 EL Ahornsirup (oder Agavendicksaft)
- 1 TL Sriracha (oder Chiliflocken für die Schärfe – nach Geschmack anpassen)
- 60 ml warmes Wasser (zum Verdünnen, bis die Sauce die richtige Konsistenz hat)
- 1 TL geriebener Ingwer (frisch schmeckt am besten, aber aus dem Glas geht auch)
Für die Bowl und Toppings
- 250 g Basmatireis (oder Jasminreis – beides passt perfekt)
- 1 große Karotte (in feinen Streifen oder mit dem Sparschäler in dünne Bänder geschnitten)
- 1/2 Salatgurke (in dünnen Scheiben oder Stiften)
- 100 g Rotkohl (fein gehobelt oder aus dem Glas – für die Farbe und den Crunch)
- 2 Frühlingszwiebeln (in feinen Ringen)
- Eine Handvoll frischer Koriander (wer mag – ich liebe ihn, aber er ist optional)
- Optional: eingelegter Ingwer, Noriflocken, Limettenspalten
Hinweise zu den Zutaten
Für den Tofu empfehle ich unbedingt festen Tofu aus dem Kühlregal – der Seidentofu ist hier leider zu weich und wird nicht knusprig. Wenn du eine glutenfreie Variante möchtest, achte bei der Sojasauce auf eine glutenfreie Version (Tamari ist perfekt). Die Erdnussbutter sollte keine zusätzlichen Öle oder Zucker enthalten – je natürlicher, desto besser.
Für eine besonders frische Note kannst du im Sommer statt Rotkohl auch feine Möhrenstreifen oder sogar dünne Apfelscheiben verwenden. Die Bowl lebt von der Abwechslung!
Benötigte Küchengeräte
Für dieses Rezept brauchst du keine ausgefallene Profiausrüstung. Ein paar grundlegende Dinge reichen völlig aus – und ich verrate dir auch, wie du sie ersetzen kannst.
- Eine gute beschichtete Pfanne – mein absolutes Must-have für knusprigen Tofu. Ich schwöre auf meine alte Pfanne von Tefal, die schon viele Schlachten gesehen hat. Eine gusseiserne Pfanne geht auch, aber dann musst du etwas mehr Öl verwenden.
- Ein scharfes Messer – für gleichmäßige Tofuwürfel und feine Gemüsestreifen. Ein stumpfes Messer macht hier wirklich keinen Spaß, glaub mir.
- Eine kleine Schüssel für die Sauce – und einen Schneebesen oder einfach eine Gabel zum Verrühren.
- Ein Topf für den Reis – oder einen Reiskocher, falls du einen hast. Ich koche meinen Reis immer im Topf mit Deckel, das funktioniert perfekt.
- Optional: einen Sparschäler – für die hübschen Gemüsebänder. Aber ein normales Messer tut es auch.
Wenn du keine beschichtete Pfanne hast, kein Problem! Du kannst den Tofu auch im Backofen bei 200°C Umluft auf einem Backblech mit Backpapier knusprig backen. Dauert dann etwa 20 Minuten und du musst ihn einmal wenden. Funktioniert auch super und ist sogar etwas fettärmer.
Schritt-für-Schritt Zubereitung
Lass uns loslegen! Ich zeige dir genau, wie du diese Bowl zum perfekten Ergebnis bringst. Keine Sorge, es ist einfacher als du denkst.
- Den Reis kochen (15 Minuten): Spüle 250 g Basmatireis in einem feinen Sieb unter kaltem Wasser ab, bis das Wasser klar ist. Das entfernt überschüssige Stärke und macht den Reis schön locker. Gib den Reis mit 500 ml Wasser und einer Prise Salz in einen Topf. Bring ihn zum Kochen, dann die Hitze reduzieren, Deckel drauf und 12 Minuten köcheln lassen. Danach den Topf vom Herd nehmen und noch 5 Minuten mit Deckel ruhen lassen – nicht den Deckel öffnen, sonst entweicht der Dampf!
- Tofu vorbereiten (5 Minuten): Nimm den Tofu aus der Verpackung und drücke ihn vorsichtig mit Küchenpapier trocken. Ich lege ihn gerne zwischen zwei Lagen Küchenpapier und stelle ein schweres Schneidebrett drauf – das presst die überschüssige Flüssigkeit raus. Dann schneidest du den Tofu in gleichmäßige Würfel von etwa 2 cm Größe. In einer Schüssel vermischst du 1 EL Sojasauce, 1 TL Knoblauchgranulat und eine Prise Salz. Gib die Tofuwürfel dazu und schwenke sie vorsichtig, damit sie rundherum bedeckt sind. Lass sie 2 Minuten ziehen.
- Die Panade vorbereiten (2 Minuten): In einer zweiten Schüssel vermischst du 3 EL Maisstärke mit 2 EL Sesamsaat. Gib die marinierten Tofuwürfel in die Schüssel und wende sie gut, bis jeder Würfel mit der Stärke-Sesam-Mischung bedeckt ist. Das sieht jetzt etwas mehlig aus – das ist genau richtig!
- Tofu knusprig braten (8-10 Minuten): Erhitze 1 EL Sesamöl in einer großen beschichteten Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze. Wenn das Öl heiß ist (ein Holzstäbchen sollte Blasen werfen), gib die Tofuwürfel vorsichtig in die Pfanne. Achte darauf, dass sie nicht zu eng liegen – bessere in zwei Portionen braten. Brate sie 4-5 Minuten pro Seite, bis sie goldbraun und knusprig sind. Wende sie vorsichtig mit einer Zange. Sie sollten jetzt so knusprig sein, dass sie beim Anfassen ein leises Geräusch machen – genau so soll es sein!
- Erdnusssauce zubereiten (3 Minuten): Während der Tofu brät, bereitest du die Sauce zu. Gib 4 EL Erdnussbutter, 2 EL Sojasauce, 1 EL Reisessig, 1 EL Ahornsirup, 1 TL Sriracha und 1 TL geriebenen Ingwer in eine kleine Schüssel. Rühre alles mit einem Schneebesen glatt. Gib nach und nach 60 ml warmes Wasser dazu und rühre, bis eine cremige, leicht fließende Sauce entsteht. Sie sollte dickflüssig sein, aber noch von einem Löffel tropfen. Schmecke ab – wenn dir die Sauce zu dick ist, gib noch etwas Wasser dazu.
- Gemüse vorbereiten (5 Minuten): Schneide die Karotte in feine Streifen. Mein Trick: Mit dem Sparschäler längs dünne Bänder abziehen, dann hast du hübsche, zarte Streifen. Schneide die Gurke in dünne Stifte und den Rotkohl in feine Streifen. Die Frühlingszwiebeln schneidest du in feine Ringe.
- Bowl anrichten (2 Minuten): Jetzt wird es bunt! Verteile den Reis gleichmäßig auf zwei Schüsseln. Ordne das Gemüse dekorativ daneben an – ein bisschen Farbe hier, ein bisschen da. Setze die knusprigen Tofuwürfel obendrauf. Beträufle alles großzügig mit der Erdnusssauce. Streue die Frühlingszwiebeln und frischen Koriander darüber. Fertig!
Mein persönlicher Tipp: Wenn der Tofu nach dem Braten doch etwas weicher ist, als du möchtest, lege ihn kurz auf Küchenpapier – das saugt überschüssiges Öl auf. Aber ehrlich, bei dieser Methode wird er garantiert knusprig. Das erste Mal, als ich es ausprobiert habe, war ich so begeistert, dass ich gleich die doppelte Menge gemacht habe.
Kochtipps & Techniken für den perfekten Biss
Nach vielen Fehlversuchen habe ich ein paar wichtige Lektionen gelernt, die ich dir nicht vorenthalten möchte. Hier sind meine besten Tipps für den perfekten knusprigen Sesam-Tofu Bowl mit cremiger Erdnusssauce.
Der Tofu muss trocken sein! Das ist der wichtigste Schritt überhaupt. Wenn der Tofu zu nass ist, wird die Panade nicht knusprig, sondern matschig. Ich drücke meinen Tofu immer mindestens 10 Minuten zwischen Küchenpapier. Manchmal lege ich sogar ein paar Bücher drauf – klingt verrückt, funktioniert aber!
Die richtige Hitze ist entscheidend. Brate den Tofu bei mittlerer bis hoher Hitze. Ist die Pfanne zu kalt, saugt sich der Tofu mit Öl voll und wird fettig. Ist sie zu heiß, verbrennt der Sesam bevor der Tofu gar ist. Ich habe mal die Hitze zu hoch eingestellt und der Sesam wurde bitter – das war eine echte Enttäuschung. Also: Geduld und die richtige Temperatur.
Nicht überladen! Gib nicht zu viele Tofuwürfel auf einmal in die Pfanne. Sie brauchen Platz, um gleichmäßig zu bräunen. Wenn die Pfanne zu voll ist, dämpfen sie eher, statt zu braten. Brate lieber in zwei Durchgängen – das dauert nur ein paar Minuten länger, aber das Ergebnis ist es wert.
Die Sauce erst kurz vor dem Servieren dazugeben. Wenn du die Sauce zu früh über den Tofu gibst, wird er weich. Ich gebe die Sauce immer erst direkt auf den Teller – dann bleibt der Tofu schön knusprig. Du kannst die Sauce auch extra servieren, damit jeder selbst dosieren kann.
Multitasking leicht gemacht: Während der Reis kocht, bereitest du den Tofu vor. Während der Tofu brät, schneidest du das Gemüse. So bist du in unter 30 Minuten fertig und hast kein Chaos in der Küche. Ich liebe es, wenn alles Hand in Hand geht!
Variationen & Anpassungen für jeden Geschmack
Das Schöne an dieser Bowl ist, dass du sie ganz nach deinem Geschmack anpassen kannst. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe und die wirklich fantastisch sind.
Protein-Variationen: Statt Tofu kannst du auch Hähnchenbrust in Würfeln verwenden – einfach genauso zubereiten. Oder probiere es mit Tempeh, der hat einen noch nussigeren Geschmack. Für eine vegane Variante bleibt es natürlich beim Tofu – und ehrlich, der schmeckt hier einfach am besten.
Low-Carb-Option: Ersetze den Reis durch Blumenkohlreis oder Zoodles (Zucchini-Nudeln). Das macht die Bowl leichter und perfekt für eine kohlenhydratarme Ernährung. Ich habe es schon mit Blumenkohlreis probiert und war überrascht, wie gut es funktioniert.
Schärfe anpassen: Wenn du es gerne scharf magst, erhöhe die Menge an Sriracha oder gib frische Chilischoten in die Sauce. Für eine mildere Version lässt du die Schärfe einfach weg oder ersetzt sie durch etwas Limettensaft für die Frische.
Saisonale Gemüsevielfalt: Im Sommer passen frische Paprika, Zuckerschoten oder Radieschen wunderbar. Im Winter sind gerösteter Kürbis oder Grünkohl eine tolle Ergänzung. Ich liebe es, je nach Jahreszeit zu variieren – das hält die Bowl immer spannend.
Allergenfreundliche Anpassungen: Für eine nussfreie Variante ersetze die Erdnussbutter durch Sonnenblumenkernmus oder Tahin. Die Sauce schmeckt dann etwas anders, aber immer noch lecker. Für Glutenfreiheit achte auf glutenfreie Sojasauce oder Tamari.
Servier- & Aufbewahrungstipps
Diese Bowl schmeckt am besten frisch zubereitet, wenn der Tofu noch knusprig ist und das Gemüse schön knackig. Aber ich habe auch ein paar Tricks, wie du sie für später vorbereiten oder Reste genießen kannst.
Servieren: Ich serviere die Bowl am liebsten lauwarm – der Reis sollte warm sein, das Gemüse kühl und knackig. Ein Spritzer frischer Limettensaft über der Bowl kurz vor dem Servieren bringt nochmal eine extra Frische. Dazu passt ein kaltes Bier oder ein grüner Eistee – einfach perfekt.
Für Meal Prep: Bereite alle Komponenten am Sonntag vor und bewahre sie getrennt im Kühlschrank auf. Der Reis hält sich 3-4 Tage, das Gemüse bleibt in einer verschlossenen Dose 2-3 Tage frisch. Den Tofu bewahre ich am besten separat auf und erwärme ihn kurz in der Pfanne oder im Ofen, damit er wieder knusprig wird. Die Sauce hält sich im Kühlschrank bis zu einer Woche – einfach vor dem Servieren etwas Wasser unterrühren, falls sie zu dick geworden ist.
Reste aufbewahren: Wenn du Reste hast, bewahre alles getrennt auf. Der Tofu wird im Kühlschrank weicher, aber im Ofen bei 180°C für 5-7 Minuten wird er wieder fast so knusprig wie frisch. Die Mikrowelle ist für den Tofu leider keine gute Idee – da wird er matschig. Das Gemüse und der Reis können gut in der Mikrowelle erwärmt werden.
Einfrieren: Du kannst den Reis und die Sauce einfrieren, aber der Tofu und das frische Gemüse sind dafür nicht geeignet. Ich friere gerne eine Portion Reis und Sauce für einen stressigen Tag ein – dann muss ich nur noch den Tofu zubereiten und das Gemüse schneiden.
Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile
Diese Bowl ist nicht nur unglaublich lecker, sondern auch richtig nährstoffreich. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Portion (ohne Toppings):
- Kalorien: ca. 550-600 kcal
- Eiweiß: ca. 25 g (dank Tofu und Erdnussbutter)
- Fett: ca. 28 g (davon hauptsächlich ungesättigte Fettsäuren aus Sesamöl und Erdnüssen)
- Kohlenhydrate: ca. 55 g (davon Ballaststoffe: ca. 8 g)
Gesundheitliche Vorteile: Tofu ist eine hervorragende pflanzliche Proteinquelle und liefert alle essentiellen Aminosäuren. Die Erdnussbutter steckt voller gesunder Fette und Vitamine wie Vitamin E. Das frische Gemüse liefert jede Menge Vitamine und Ballaststoffe, die deine Verdauung unterstützen. Sesam ist reich an Calcium und Magnesium – perfekt für Knochen und Muskeln.
Diätetische Hinweise: Dieses Rezept ist von Natur aus vegan, laktosefrei und kann leicht glutenfrei zubereitet werden. Es enthält Nüsse (Erdnüsse) und Sesam – bitte bei Allergien beachten. Für eine kalorienärmere Variante reduziere die Erdnussbutter oder verwende weniger Reis.
Ich persönlich liebe es, dass diese Bowl so sättigend ist, ohne schwer im Magen zu liegen. Perfekt für ein gesundes Mittagessen, das dich bis zum Abendessen fit hält.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich den Tofu auch im Ofen zubereiten?
Ja, absolut! Verteile die panierten Tofuwürfel auf einem mit Backpapier belegten Backblech und backe sie bei 200°C Umluft für 20-25 Minuten, bis sie goldbraun und knusprig sind. Wende sie nach der Hälfte der Zeit einmal. Das ist eine tolle fettärmere Alternative.
Wie bekomme ich die Erdnusssauce besonders cremig?
Der Trick ist, die Erdnussbutter mit warmem Wasser zu vermischen. Verwende am besten eine hochwertige, natürliche Erdnussbutter ohne Zusätze. Wenn die Sauce zu dick ist, gib einfach noch etwas Wasser dazu. Für eine besonders feine Konsistenz kannst du die Sauce kurz mit einem Stabmixer pürieren.
Kann ich die Bowl auch kalt essen?
Klar! Die Bowl schmeckt auch kalt richtig gut – perfekt fürs Büro oder ein Picknick. Lass den Tofu aber vor dem Kaltstellen komplett abkühlen, sonst wird er weich. Ich packe mir gerne eine Bowl für unterwegs ein – einfach alle Komponenten getrennt in Dosen und erst vor dem Essen zusammenmischen.
Welcher Reis eignet sich am besten?
Basmatireis oder Jasminreis sind meine Favoriten für diese Bowl. Beide haben ein leicht nussiges Aroma und eine lockere Körnung. Du kannst aber auch Vollkornreis, Quinoa oder sogar Couscous verwenden – je nachdem, was du gerade da hast.
Kann ich die Schärfe reduzieren?
Auf jeden Fall! Lass einfach das Sriracha oder die Chiliflocken in der Sauce weg. Du kannst die Sauce stattdessen mit etwas mehr Ahornsirup oder einem Spritzer Limettensaft abschmecken – das gibt eine angenehme Süße und Frische ohne Schärfe.
Fazit – Warum du diese Bowl unbedingt probieren solltest
Diese knusprige Sesam-Tofu Bowl mit cremiger Erdnusssauce ist mehr als nur ein Rezept – sie ist eine kleine kulinarische Reise. Von den ersten, etwas enttäuschenden Versuchen bis zu dem Moment, als ich endlich den perfekten Biss hatte – dieser Weg hat sich gelohnt. Und jetzt möchte ich, dass auch du diesen Moment erlebst.
Was mich an dieser Bowl immer wieder begeistert, ist die Kombination aus Einfachheit und Raffinesse. Mit wenigen, alltäglichen Zutaten zauberst du ein Gericht, das aussieht und schmeckt, als käme es aus einem trendigen Restaurant. Und das Beste: Du kannst es ganz nach deinem Geschmack anpassen. Ob mit extra Schärfe, anderem Gemüse oder einer neuen Proteinquelle – diese Bowl verzeiht Experimente.
Ich lade dich ein: Probier es aus! Mach deine eigene Version dieser Bowl und lass mich wissen, wie sie dir schmeckt. Welche Zutaten hast du verwendet? Welche Variation hast du ausprobiert? Hinterlasse gerne einen Kommentar unter diesem Beitrag – ich freue mich riesig auf deine Erfahrungen und Ideen. Und wenn dir das Rezept gefällt, teile es mit deinen Freunden. Vielleicht wird es ja auch ihr neues Lieblingsgericht!
In diesem Sinne: Ran an den Tofu und lass es dir schmecken! Du wirst sehen, diese Bowl wird dich nicht mehr loslassen.
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Bester knuspriger Sesam-Tofu Bowl mit cremiger Erdnusssauce
Diese Bowl vereint knusprigen Sesam-Tofu mit einer cremigen, süß-salzigen Erdnusssauce und frischem Gemüse – ein schnelles, veganes Gericht, das in unter 30 Minuten zubereitet ist und selbst Fleischesser begeistert.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 15 Minuten
- Total Time: 30 Minuten
- Yield: 2 Portionen 1x
- Category: Hauptgericht
- Cuisine: Asiatisch
Ingredients
- 400 g fester Tofu, gut abgetropft und in 2 cm Würfel geschnitten
- 3 EL Maisstärke
- 2 EL Sesamsaat (weiß und schwarz gemischt)
- 1 EL Sesamöl
- 1 EL Sojasauce
- 1 TL Knoblauchgranulat
- 1 Prise Salz
- 4 EL cremige Erdnussbutter (ohne Stücke)
- 2 EL Sojasauce
- 1 EL Reisessig
- 1 EL Ahornsirup
- 1 TL Sriracha (oder Chiliflocken nach Geschmack)
- 60 ml warmes Wasser
- 1 TL geriebener frischer Ingwer
- 250 g Basmatireis
- 500 ml Wasser
- 1 große Karotte, in feinen Streifen
- 1/2 Salatgurke, in dünnen Scheiben oder Stiften
- 100 g Rotkohl, fein gehobelt
- 2 Frühlingszwiebeln, in feinen Ringen
- 1 Handvoll frischer Koriander (optional)
- Optional: eingelegter Ingwer, Noriflocken, Limettenspalten
Instructions
- Den Reis kochen: Spüle 250 g Basmatireis in einem feinen Sieb unter kaltem Wasser ab, bis das Wasser klar ist. Gib den Reis mit 500 ml Wasser und einer Prise Salz in einen Topf. Bring ihn zum Kochen, dann die Hitze reduzieren, Deckel drauf und 12 Minuten köcheln lassen. Danach den Topf vom Herd nehmen und noch 5 Minuten mit Deckel ruhen lassen – nicht den Deckel öffnen.
- Tofu vorbereiten: Nimm den Tofu aus der Verpackung und drücke ihn vorsichtig mit Küchenpapier trocken. Schneide den Tofu in gleichmäßige Würfel von etwa 2 cm Größe. In einer Schüssel vermischst du 1 EL Sojasauce, 1 TL Knoblauchgranulat und eine Prise Salz. Gib die Tofuwürfel dazu und schwenke sie vorsichtig, damit sie rundherum bedeckt sind. Lass sie 2 Minuten ziehen.
- Die Panade vorbereiten: In einer zweiten Schüssel vermischst du 3 EL Maisstärke mit 2 EL Sesamsaat. Gib die marinierten Tofuwürfel in die Schüssel und wende sie gut, bis jeder Würfel mit der Stärke-Sesam-Mischung bedeckt ist.
- Tofu knusprig braten: Erhitze 1 EL Sesamöl in einer großen beschichteten Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze. Wenn das Öl heiß ist, gib die Tofuwürfel vorsichtig in die Pfanne. Achte darauf, dass sie nicht zu eng liegen – besser in zwei Portionen braten. Brate sie 4-5 Minuten pro Seite, bis sie goldbraun und knusprig sind. Wende sie vorsichtig mit einer Zange.
- Erdnusssauce zubereiten: Während der Tofu brät, gib 4 EL Erdnussbutter, 2 EL Sojasauce, 1 EL Reisessig, 1 EL Ahornsirup, 1 TL Sriracha und 1 TL geriebenen Ingwer in eine kleine Schüssel. Rühre alles mit einem Schneebesen glatt. Gib nach und nach 60 ml warmes Wasser dazu und rühre, bis eine cremige, leicht fließende Sauce entsteht.
- Gemüse vorbereiten: Schneide die Karotte in feine Streifen (mit dem Sparschäler längs dünne Bänder abziehen). Schneide die Gurke in dünne Stifte und den Rotkohl in feine Streifen. Die Frühlingszwiebeln schneidest du in feine Ringe.
- Bowl anrichten: Verteile den Reis gleichmäßig auf zwei Schüsseln. Ordne das Gemüse dekorativ daneben an. Setze die knusprigen Tofuwürfel obendrauf. Beträufle alles großzügig mit der Erdnusssauce. Streue die Frühlingszwiebeln und frischen Koriander darüber.
Notes
Der Tofu muss trocken sein, damit die Panade knusprig wird. Brate den Tofu bei mittlerer bis hoher Hitze und überlade die Pfanne nicht. Die Sauce erst kurz vor dem Servieren dazugeben, damit der Tofu knusprig bleibt. Für Meal Prep alle Komponenten getrennt aufbewahren.
Nutrition
- Serving Size: 1 Bowl
- Calories: 575
- Sugar: 12
- Sodium: 800
- Fat: 28
- Saturated Fat: 4
- Carbohydrates: 55
- Fiber: 8
- Protein: 25
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