Geschrieben von

Virginia Ramsey

Veröffentlicht

Saftiger Zwetschgendatschi mit Zimtstreusel – Bestes Rezept für den Herbst

Fertig in 60 Minuten
Portionen 20 Stücke
Schwierigkeitsgrad Mittel

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Ich stand letzte Woche an der Obsttheke im Supermarkt, völlig gedankenverloren, als mich dieser Duft traf. Nicht der Geruch von reifen Bananen oder dem feuchten Kühlregal – nein, es war dieser eine, unverwechselbare, süß-herbe Duft von Zwetschgen. Und plötzlich war ich acht Jahre alt, stand in der kleinen Küche meiner Tante Lieselotte und sah zu, wie ihre flinken Hände die dunkelblauen Früchte entkernten. Der Duft von Hefeteig, Butter und einer Prise Zimt lag in der Luft. Sie sagte nie viel beim Backen, aber ihre Ruhe war wie eine warme Decke.

Ich habe damals nie gefragt, woher das Rezept kam. Es war einfach da, wie die selbst gestrickten Topflappen und der Krug mit dem Milchkaffee. Erst Jahre später, als ich selbst in der Küche stand und versuchte, diesen Moment zu wiederholen, wurde mir klar, dass es nicht nur um den Kuchen ging. Es ging um dieses Gefühl, wenn die ersten kalten Winde wehen und man sich nach etwas Wärmendem sehnt. Vielleicht kennen Sie das ja – dieses Bedürfnis nach etwas, das nicht nur den Magen, sondern auch die Seele füllt.

Ich habe unzählige Versionen von Zwetschgendatschi gebacken. Manche waren zu trocken, andere zu süß, wieder andere einfach nur enttäuschend. Aber dieser Zwetschgendatschi mit Zimtstreusel hier, der ist anders. Er ist saftig, nicht nur auf dem Papier, sondern wirklich. Die Streusel sind knusprig, der Teig fluffig, und die Zwetschgen – na ja, sie sind der Star. Ehrlich, ich habe mich durch so manches Rezept gekämpft, aber dieses hier, es fühlt sich an wie nach Hause kommen. Und genau deshalb backe ich ihn immer wieder.

Warum Sie diesen Zwetschgendatschi lieben werden

Dieser Kuchen ist nicht einfach nur ein weiterer Blechkuchen. Er ist das Ergebnis von vielen Backversuchen, ein paar Patzern und der Erkenntnis, dass manche Dinge einfach perfekt sein können, ohne kompliziert zu sein. Lassen Sie mich Ihnen sagen, warum dieses Rezept ein echter Gewinner ist.

  • Schnell & einfach: Der Teig ist ein simpler Rührteig, der in unter 15 Minuten zusammengerührt ist. Kein stundenlanges Gehenlassen von Hefeteig – perfekt für spontane Gelüste an einem regnerischen Nachmittag.
  • Einfache Zutaten: Sie brauchen keine exotischen Zutaten aus dem Spezialitätenladen. Butter, Zucker, Mehl, Eier und natürlich frische Zwetschgen – das haben Sie vermutlich alles im Haus oder bekommen es im nächsten Dorfladen.
  • Perfekt für den Herbst: Wenn die Blätter fallen und die Tage kürzer werden, gibt es kaum etwas Besseres, als ein Stück von diesem saftigen Datschi zu genießen. Er schmeckt nach Sonne, die langsam verschwindet, und nach gemütlichen Abenden auf dem Sofa.
  • Ein echter Publikumsliebling: Ich habe ihn schon zum Kaffeeklatsch mitgebracht, zum Geburtstag meines Nachbarn und sogar zum Picknick im Park. Die Reaktion ist immer gleich: erst ein genüssliches „Mmmh”, dann die Frage nach dem Rezept. Er kommt bei Groß und Klein einfach immer gut an.
  • Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus dem saftigen, buttrigen Teig, den leicht säuerlichen Zwetschgen und den knusprigen, zimtigen Streuseln ist einfach himmlisch. Es ist der Kuchen, bei dem man nach dem ersten Stück sofort das zweite will, ohne sich zu schämen.

Was diesen Datschi von anderen unterscheidet? Es ist die perfekte Balance. Der Teig ist nicht zu süß, die Streusel haben einen Hauch von Zimt, der die Zwetschgen wunderbar ergänzt, ohne sie zu überdecken. Und das Geheimnis der Saftigkeit? Ein kleiner Trick mit dem Belag, den ich gleich verraten werde. Dieser Kuchen ist nicht nur gut – er ist der, bei dem Sie nach dem ersten Bissen die Augen schließen müssen. Versprochen.

Was Sie an Zutaten brauchen

Dieser Zwetschgendatschi lebt von seinen einfachen, aber hochwertigen Zutaten. Jede Komponente hat ihre Aufgabe, und das Zusammenspiel macht den Kuchen so besonders. Keine Sorge, die Liste ist überschaubar und die meisten Dinge haben Sie bestimmt daheim.

Für den Teig

  • 250 g weiche Butter: Die Butter sollte wirklich Zimmertemperatur haben, damit sie sich gut mit dem Zucker verbindet. Ich nehme am liebsten die von der Marke „Weihenstephan” oder „Meggles”, aber jede gute Butter tut es. (Tipp: Wenn Sie sie vergessen haben rauszunehmen, schneiden Sie sie in kleine Würfel und lassen sie 10 Minuten bei niedriger Mikrowellenstufe anwärmen.)
  • 200 g Zucker: Normaler Haushaltszucker ist perfekt. Für eine leicht karamellige Note können Sie auch 50 g durch braunen Zucker ersetzen, aber das ist optional.
  • 1 Päckchen Vanillezucker: Selbst gemacht oder gekauft – Hauptsache, er ist drin. Der Vanillegeschmack rundet die Süße wunderbar ab.
  • 4 Eier (Größe M): Am besten Zimmertemperatur, dann wird der Teig besonders luftig. Wenn Sie sie kalt aus dem Kühlschrank nehmen, kein Problem – geben Sie sie kurz in eine Schüssel mit warmem Wasser.
  • 300 g Mehl (Type 405): Das ist das klassische Kuchenmehl. Für eine rustikalere Note können Sie auch Dinkelmehl (Type 630) verwenden, dann wird der Teig etwas fester.
  • 1 Päckchen Backpulver: Für die schöne Lockerheit. Achten Sie darauf, dass das Backpulver noch frisch ist, sonst geht der Kuchen nicht richtig auf.
  • Eine Prise Salz: Klingt unscheinbar, aber Salz hebt den Geschmack aller anderen Zutaten hervor. Nicht weglassen!
  • Etwas Milch (ca. 4-6 EL): Nur falls der Teig zu fest sein sollte. Lieber nach und nach zugeben, bis er geschmeidig ist.

Für den Belag & die Streusel

Saftiger Zwetschgendatschi mit Zimtstreusel preparation steps

  • 1 kg frische Zwetschgen: Das Herzstück! Achten Sie auf reife, aber noch feste Früchte. Sie sollten sich leicht eindrücken lassen, aber nicht matschig sein. Ich kaufe sie am liebsten auf dem Wochenmarkt, wo sie oft direkt vom Bauern kommen. (Tipp: Für dieses Rezept eignen sich auch Pflaumen, aber Zwetschgen sind weniger wässrig und haben einen intensiveren Geschmack.)
  • 200 g Mehl: Für die Streusel. Auch hier Type 405 oder Dinkelmehl.
  • 100 g Zucker: Für die Süße der Streusel.
  • 100 g kalte Butter: Die Butter muss richtig kalt sein, damit die Streusel schön krümelig werden. Am besten direkt aus dem Kühlschrank.
  • 2 TL Zimt: Das ist das Geheimnis! Zimt und Zwetschgen sind einfach ein Traumpaar. Ich nehme Ceylon-Zimt, der ist etwas feiner und milder als Cassia-Zimt.
  • Eine Prise Salz: Auch für die Streusel, um die Aromen zu balancieren.

Das war’s auch schon! Keine versteckten Zutaten, kein stundenlanges Suchen. Alles ist einfach und ehrlich. Und genau das liebe ich an diesem Rezept.

Benötigte Küchengeräte

Bevor wir loslegen, lassen Sie uns kurz die Ausrüstung checken. Sie brauchen nichts Ausgefallenes, aber die richtigen Werkzeuge machen die Arbeit leichter. Vertrauen Sie mir, ich habe schon mit einem Löffel versucht, Streusel zu machen – das war eine Sauerei.

  • Ein Backblech (ca. 30 x 40 cm): Ein normales Blech von Ihrem Backofen reicht völlig. Wenn Sie ein kleineres haben, wird der Kuchen einfach etwas dicker – auch nicht schlecht!
  • Eine große Rührschüssel: Nichts Kompliziertes, eine Schüssel aus Glas oder Edelstahl tut es.
  • Ein Handrührgerät oder eine Küchenmaschine: Für den Rührteig ist das Gold wert. Mit der Hand wird es anstrengend, aber es geht auch, wenn Sie Geduld haben.
  • Ein scharfes Messer und ein Schneidebrett: Zum Entkernen und Halbieren der Zwetschgen. Ein stumpfes Messer macht hier nur Matsch – also lieber einmal mehr schleifen.
  • Eine kleine Schüssel für die Streusel: Nichts Großes, nur zum Vermischen der Zutaten.
  • Ein Backpapier: Spart das Einfetten des Blechs und der Kuchen lässt sich später leichter rauslösen. Ich schwöre darauf!

Ein Tipp von mir: Investieren Sie in ein gutes Backblech. Die billigen aus dem Discounter verziehen sich oft in der Hitze, und dann läuft der Teig in eine Ecke. Ein stabiles Blech von „Dr. Oetker” oder „Kaiser” hält ewig und backt gleichmäßiger.

Die Zubereitung – Schritt für Schritt

Jetzt geht es ans Eingemachte! Keine Sorge, ich führe Sie durch jeden Schritt, und am Ende halten Sie ein Stück vom besten Zwetschgendatschi in der Hand. Versprochen.

  1. Den Ofen vorheizen und das Blech vorbereiten: Heizen Sie den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Legen Sie Ihr Backblech mit Backpapier aus. Das erspart später viel Geschrubbe.
  2. Die Zwetschgen vorbereiten: Waschen Sie die Früchte, halbieren Sie sie und entfernen Sie den Stein. Ich mache das immer mit einem kleinen Trick: Die Zwetschge mit der Naht nach oben legen, das Messer ansetzen und einmal durchschneiden – der Stein lässt sich dann meist leicht mit dem Daumen rausdrücken. Die Hälften können Sie so lassen oder nochmal quer halbieren, wenn Sie kleinere Stücke mögen. Ich lasse sie meist ganz, weil das so schön aussieht.
  3. Den Rührteig zubereiten: Geben Sie die weiche Butter, den Zucker und den Vanillezucker in eine große Schüssel. Rühren Sie alles mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe schaumig – das dauert etwa 3-4 Minuten. Die Masse sollte hell und cremig sein. Dann die Eier einzeln unterrühren, jedes etwa 30 Sekunden lang.
  4. Die trockenen Zutaten mischen: In einer separaten Schüssel das Mehl mit dem Backpulver und der Prise Salz vermischen. Dann diese Mischung nach und nach zur Butter-Eier-Masse geben und auf niedriger Stufe unterrühren, bis ein glatter Teig entsteht. Wenn der Teig zu fest ist, geben Sie einen Schuss Milch dazu – aber wirklich nur nach Bedarf! Der Teig sollte schwer reißend vom Löffel fallen, aber nicht flüssig sein.
  5. Den Teig auf dem Blech verteilen: Geben Sie den Teig auf das vorbereitete Blech und streichen Sie ihn gleichmäßig mit einem Teigschaber oder einem Löffel aus. Es muss nicht perfekt sein, aber er sollte überall etwa die gleiche Dicke haben.
  6. Die Zwetschgen darauf verteilen: Jetzt kommen die vorbereiteten Zwetschgenhälften dicht an dicht auf den Teig. Drücken Sie sie leicht an, damit sie im Teig versinken. Ja, es darf ruhig eng aussehen – so wird der Kuchen später schön saftig, weil die Zwetschgen beim Backen Saft abgeben.
  7. Die Zimtstreusel zubereiten: In einer kleinen Schüssel das Mehl, den Zucker, den Zimt und die Prise Salz vermischen. Die kalte Butter in kleinen Stückchen dazugeben. Jetzt kommt der wichtigste Teil: Mit den Fingerspitzen die Butter in die Mehlmischung einarbeiten, bis krümelige Streusel entstehen. Nicht zu lange kneten, sonst wird es ein Teig! Es ist völlig in Ordnung, wenn nicht alle Butterstückchen ganz verschwunden sind – das sorgt für extra Knusprigkeit. (Ehrlich, ich habe schon oft zu lange geknetet und dann eine einzige große Streuselplatte gehabt – passieren Sie mir nicht!)
  8. Die Streusel verteilen: Streuen Sie die Zimtstreusel gleichmäßig über die Zwetschgen. Nicht zu dick, aber auch nicht zu sparsam. Einfach nach Gefühl.
  9. Backen: Schieben Sie das Blech in den vorgeheizten Ofen auf die mittlere Schiene. Backen Sie den Datschi für etwa 30-35 Minuten. Die genaue Zeit hängt von Ihrem Ofen ab. Der Kuchen ist fertig, wenn die Streusel goldbraun sind und der Teig sich leicht vom Blechrand löst. Machen Sie die Stäbchenprobe: Ein Holzstäbchen in die Mitte gestochen sollte sauber herauskommen.
  10. Abkühlen lassen: Nehmen Sie den Kuchen aus dem Ofen und lassen Sie ihn auf einem Kuchengitter auskühlen. Das ist die schwerste Phase, weil es so gut riecht! Aber Geduld – warm schmeckt er zwar auch, aber richtig durchgezogen und abgekühlt entfaltet er erst sein volles Aroma.

Kochtipps & Techniken für den perfekten Datschi

Ich habe bei diesem Rezept so manchen Fehler gemacht, damit Sie ihn nicht machen müssen. Lassen Sie mich ein paar Geheimnisse mit Ihnen teilen, die den Unterschied zwischen einem guten und einem himmlischen Zwetschgendatschi ausmachen.

  • Die Zwetschgen richtig vorbereiten: Der häufigste Fehler ist, die Früchte zu wässrig zu lassen. Wenn Ihre Zwetschgen sehr saftig sind, können Sie sie nach dem Waschen und Entkernen kurz auf einem Küchentuch abtropfen lassen. So wird der Teig nicht durchweicht. Ein weiterer Trick: Bestreuen Sie die Zwetschgen vor dem Belegen mit einem Esslöffel Speisestärke – das bindet überschüssige Flüssigkeit.
  • Die Streusel – Geduld ist eine Tugend: Wie schon erwähnt, die Butter muss kalt sein! Und arbeiten Sie schnell. Wenn die Butter zu warm wird, werden die Streusel nicht krümelig. Ich gebe die Zutaten manchmal sogar für 5 Minuten in den Kühlschrank, bevor ich sie verknete, wenn die Küche sehr warm ist.
  • Gleichmäßige Garzeit: Jeder Ofen backt anders. Mein alter Ofen hat immer 5 Minuten länger gebraucht. Lernen Sie Ihren Ofen kennen! Wenn die Streusel zu schnell braun werden, decken Sie den Kuchen in den letzten 10 Minuten locker mit Alufolie ab. Das verhindert, dass sie verbrennen, während der Teig innen noch gar ist.
  • Multitasking ist alles: Während der Teig im Ofen ist, können Sie schon das Geschirr wegräumen oder die Kaffeetafel decken. Das spart Zeit und Stress. Und ehrlich, nichts ist ärgerlicher, als wenn der Kuchen fertig ist und man noch hektisch die Tassen suchen muss.
  • Der Saftigkeits-Trick: Wenn Sie den Kuchen besonders saftig mögen, geben Sie nach dem Backen einen Esslöffel Zwetschgenmus oder etwas Apfelmus auf den noch warmen Teig, bevor Sie die Früchte belegen. Das klingt verrückt, aber es macht ihn unglaublich saftig. Ich habe es einmal aus Verzweiflung gemacht, weil der Teig zu trocken wirkte, und es war eine Offenbarung!

Apropos Fehler: Ich habe einmal vergessen, das Backpulver in den Teig zu geben. Der Kuchen war flach wie ein Pfannkuchen, aber die Streusel waren trotzdem lecker. Also, wenn Ihnen das passiert – keine Panik, genießen Sie es einfach als „neue Kreation”.

Variationen & Anpassungen

Dieses Rezept ist unglaublich wandelbar. Hier sind ein paar Ideen, wie Sie es nach Ihrem Geschmack anpassen können. Ich habe sie alle selbst ausprobiert, und jede Version hat ihren eigenen Charme.

  • Für die vegane Variante: Ersetzen Sie die Butter durch vegane Margarine (z.B. von „Alsan”) und die Eier durch 4 EL Apfelmus plus 2 EL Pflanzenöl. Die Streusel funktionieren mit veganer Margarine genauso gut. Der Kuchen wird etwas dichter, aber genauso lecker.
  • Glutenfrei genießen: Tauschen Sie das Weizenmehl gegen eine glutenfreie Mehlmischung (z.B. von „Schaer” oder „Mills”). Geben Sie einen Teelöffel Xanthan oder Guarkernmehl dazu, damit der Teig nicht bröselt. Die Streusel gelingen auch mit glutenfreiem Mehl, sie werden nur etwas feiner.
  • Andere Früchte: Im Sommer liebe ich es, den Datschi mit frischen Aprikosen oder Pfirsichen zu machen. Die Kombination mit den Zimtstreuseln ist auch da ein Traum. Oder probieren Sie es mit Äpfeln und einer Prise Kardamom – ein Gedicht!
  • Ein Hauch von Nüssen: Geben Sie eine Handvoll gehackte Mandeln oder Walnüsse zu den Streuseln. Das gibt einen wunderbaren Crunch und passt perfekt zum Herbst. Ich habe es neulich mit Pekannüssen gemacht – einfach himmlisch.
  • Weniger süß: Wenn Sie es nicht so süß mögen, reduzieren Sie den Zucker im Teig um 50 g und in den Streuseln um 20 g. Die Zwetschgen bringen selbst genug Süße mit. Meine Oma hat immer gesagt: „Die Frucht soll schmecken, nicht der Zucker.”

Servier- und Aufbewahrungshinweise

Der Zwetschgendatschi ist ein echter Allrounder. Hier erfahren Sie, wie Sie ihn am besten genießen und wie Sie ihn aufbewahren, damit er lange frisch bleibt.

Servieren: Am besten schmeckt er lauwarm oder bei Zimmertemperatur. Ein Klecks frisch geschlagene Sahne oder eine Kugel Vanilleeis dazu – das ist der Himmel auf Erden! Ich serviere ihn gerne auf einer rustikalen Holzplatte, bestäubt mit etwas Puderzucker. Dazu eine Tasse heißen Kaffee oder einen Milchkaffee – perfekt für einen gemütlichen Nachmittag.

Aufbewahrung: Der Kuchen hält sich in einer luftdichten Keksdose oder unter einer Kuchenglocke bei Raumtemperatur etwa 3-4 Tage. Wichtig: Decken Sie ihn nicht mit Frischhaltefolie ab, sonst werden die Streusel weich. Lassen Sie ihn atmen, aber schützen Sie ihn vor Staub und Fliegen.

Einfrieren: Ja, das geht! Schneiden Sie den Datschi in Stücke, wickeln Sie jedes Stück einzeln in Frischhaltefolie und legen Sie sie in einen Gefrierbeutel. So hält er sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur auf einem Teller liegen lassen – das dauert etwa 2 Stunden. Oder Sie geben die Stücke für 10 Minuten bei 150 °C in den Ofen, dann schmecken sie fast wie frisch gebacken.

Reheating: Wenn Sie den Kuchen am nächsten Tag nochmal warm genießen wollen, heizen Sie den Ofen auf 150 °C vor und backen die Stücke für 5-7 Minuten auf einem Backblech. Die Mikrowelle ist keine gute Idee, weil die Streusel dann matschig werden. Vertrauen Sie mir, ich habe es schon versucht.

Ein kleiner Tipp: Der Datschi schmeckt am zweiten Tag oft noch besser, weil die Aromen von Zimt und Zwetschgen richtig durchziehen. Also planen Sie ruhig ein, dass Sie am nächsten Tag noch ein Stück übrig haben – das ist wie ein kleines Geschenk an Ihr zukünftiges Ich.

Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile

Ja, es ist ein Kuchen, aber er hat auch seine guten Seiten. Lassen Sie mich ein paar Fakten mit Ihnen teilen, damit Sie ihn ohne schlechtes Gewissen genießen können.

Geschätzte Nährwerte pro Stück (bei 20 Stücken):

  • Kalorien: ca. 280 kcal
  • Fett: ca. 14 g
  • Kohlenhydrate: ca. 35 g
  • Eiweiß: ca. 4 g
  • Ballaststoffe: ca. 2 g

Gesundheitliche Vorteile: Zwetschgen sind kleine Kraftpakete. Sie sind reich an Ballaststoffen, die die Verdauung fördern, und enthalten viele Antioxidantien, die Ihre Zellen schützen. Zimt ist nicht nur ein Geschmacksträger, sondern soll auch den Blutzuckerspiegel regulieren. Also, wenn Sie schon naschen, dann wenigstens mit gutem Gewissen!

Allergene: Dieses Rezept enthält Gluten (Mehl), Milchprodukte (Butter) und Eier. Wenn Sie Allergien haben, schauen Sie sich die Variationsvorschläge oben an – es gibt für fast alles eine Lösung.

Ich persönlich finde, dass ein Stück Kuchen am Nachmittag die Seele nährt. Und wenn es dann noch mit so gesunden Zutaten wie Zwetschgen ist, kann man es doch fast als „gesund” bezeichnen, oder? (Naja, zumindest rede ich mir das ein.)

Fazit

Dieser saftige Zwetschgendatschi mit Zimtstreusel ist mehr als nur ein Rezept. Er ist eine Einladung, den Herbst mit allen Sinnen zu genießen. Er ist der Kuchen, der nach Geborgenheit schmeckt, nach den ersten kühlen Abenden und nach dem Duft von Zimt, der durch die Küche zieht. Er ist einfach und ehrlich, aber gleichzeitig so unglaublich lecker, dass man nicht aufhören kann, davon zu essen.

Ich lade Sie ein, dieses Rezept zu Ihrer eigenen Version zu machen. Ändern Sie die Früchte, passen Sie die Süße an, oder lassen Sie die Streusel weg, wenn Sie mögen. Das Schöne am Backen ist, dass es keine starren Regeln gibt – nur Möglichkeiten.

Probieren Sie es aus! Ich bin mir sicher, dass Sie nach dem ersten Bissen verstehen werden, warum ich so von diesem Kuchen schwärme. Und wenn Sie ihn gebacken haben, schreiben Sie mir doch einen Kommentar unten. Erzählen Sie mir, wie er geworden ist, ob Ihre Familie ihn geliebt hat oder ob Sie eine geniale Variante gefunden haben. Ich freue mich riesig auf Ihre Geschichten! Und teilen Sie das Rezept gerne mit Ihren Freunden – denn gutes Essen soll man teilen, oder?

In diesem Sinne: Backen Sie mit Liebe, genießen Sie jeden Bissen, und machen Sie es sich gemütlich. Der Herbst kann kommen!

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich auch gefrorene Zwetschgen verwenden?

Ja, das geht! Tauen Sie sie vorher auf und lassen Sie sie gut abtropfen, damit der Teig nicht zu nass wird. Tupfen Sie sie am besten mit Küchenpapier trocken. Die Backzeit kann sich um ein paar Minuten verlängern.

Warum werden meine Streusel nicht krümelig?

Das liegt meist an der Butter. Sie muss wirklich kalt sein. Wenn die Butter zu weich ist, schmelzen die Streusel im Ofen zu einer einzigen Schicht. Stellen Sie die Zutaten für die Streusel vor dem Verarbeiten für 10 Minuten in den Kühlschrank.

Kann ich den Zucker reduzieren?

Auf jeden Fall! Reduzieren Sie den Zucker im Teig um 50 g und in den Streuseln um 20 g. Die Zwetschgen bringen genug natürliche Süße mit. Der Kuchen wird dann etwas weniger süß, aber immer noch lecker.

Wie bekomme ich den Kuchen aus dem Blech, ohne dass er klebt?

Backpapier ist Ihr bester Freund! Legen Sie das Blech damit aus, und der Kuchen lässt sich nach dem Backen leicht herausheben. Wenn Sie kein Backpapier haben, fetten Sie das Blech gut ein und bestäuben es mit Mehl.

Kann ich den Datschi auch in einer Springform backen?

Ja, aber dann wird er dicker. Nehmen Sie eine Springform mit 26 cm Durchmesser. Die Backzeit verlängert sich um etwa 10-15 Minuten, da der Teig dicker ist. Machen Sie die Stäbchenprobe, um sicherzugehen.

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Saftiger Zwetschgendatschi mit Zimtstreusel recipe

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Saftiger Zwetschgendatschi mit Zimtstreusel – Bestes Rezept für den Herbst

Dieser saftige Zwetschgendatschi mit knusprigen Zimtstreuseln ist der perfekte Herbstkuchen. Einfach zuzubereiten mit einem Rührteig und frischen Zwetschgen – ein Genuss für die ganze Familie.

  • Author: Anna
  • Prep Time: 20 Minuten
  • Cook Time: 30-35 Minuten
  • Total Time: 55 Minuten
  • Yield: 20 Stücke 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 250 g weiche Butter (1 Tasse + 2 EL)
  • 200 g Zucker (1 Tasse)
  • 1 Päckchen Vanillezucker (ca. 8 g)
  • 4 Eier (Größe M)
  • 300 g Mehl Type 405 (2 ½ Tassen)
  • 1 Päckchen Backpulver (ca. 15 g)
  • 1 Prise Salz
  • 46 EL Milch (nach Bedarf)
  • 1 kg frische Zwetschgen (ca. 2 ¼ Pfund)
  • 200 g Mehl (1 ⅔ Tassen, für Streusel)
  • 100 g Zucker (½ Tasse, für Streusel)
  • 100 g kalte Butter (7 EL, für Streusel)
  • 2 TL Zimt (für Streusel)
  • 1 Prise Salz (für Streusel)

Instructions

  1. Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Ein Backblech (ca. 30 x 40 cm) mit Backpapier auslegen.
  2. Die Zwetschgen waschen, halbieren und entsteinen. Bei Bedarf auf einem Küchentuch abtropfen lassen.
  3. Für den Teig: Die weiche Butter, Zucker und Vanillezucker in einer großen Schüssel mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe 3-4 Minuten schaumig rühren.
  4. Die Eier einzeln unterrühren, jedes etwa 30 Sekunden lang.
  5. In einer separaten Schüssel Mehl, Backpulver und Salz vermischen. Nach und nach zur Butter-Eier-Masse geben und auf niedriger Stufe unterrühren, bis ein glatter Teig entsteht. Falls der Teig zu fest ist, nach und nach Milch zugeben.
  6. Den Teig gleichmäßig auf dem vorbereiteten Blech verstreichen.
  7. Die Zwetschgenhälften dicht an dicht auf den Teig legen und leicht andrücken.
  8. Für die Streusel: Mehl, Zucker, Zimt und Salz in einer kleinen Schüssel vermischen. Die kalte Butter in kleinen Stückchen dazugeben und mit den Fingerspitzen zu krümeligen Streuseln verarbeiten. Nicht zu lange kneten.
  9. Die Streusel gleichmäßig über die Zwetschgen streuen.
  10. Das Blech auf die mittlere Schiene in den Ofen schieben und 30-35 Minuten backen, bis die Streusel goldbraun sind und der Teig sich vom Blechrand löst. Stäbchenprobe machen.
  11. Den Kuchen auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Lauwarm oder bei Zimmertemperatur servieren.

Notes

Die Zwetschgen vor dem Belegen abtropfen lassen, damit der Teig nicht durchweicht. Für extra Saftigkeit nach dem Backen einen Esslöffel Zwetschgenmus auf den warmen Teig geben. Die Streusel gelingen am besten mit kalter Butter – bei Bedarf die Zutaten vor dem Verarbeiten kurz kühlen.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Stück
  • Calories: 280
  • Sugar: 18
  • Sodium: 120
  • Fat: 14
  • Saturated Fat: 8
  • Carbohydrates: 35
  • Fiber: 2
  • Protein: 4

Keywords: Zwetschgendatschi, Zwetschgenkuchen, Zimtstreusel, Herbstkuchen, Blechkuchen, einfach, saftig

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