Love this? Save it for later!
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Ich war auf dem Flohmarkt in der Nachbarstadt, an einem dieser verregneten Samstage, an denen man eigentlich zu Hause bleiben sollte. Zwischen alten Lampen und vergilbten Büchern stand eine Kiste mit handgeschriebenen Rezeptkarten. Die Verkäuferin, eine ältere Dame mit blauen Fingernägeln, sah mich über ihre Brille hinweg an. „Die sind von meiner Oma”, sagte sie knapp. „Die macht den besten Kuchen der Welt.” Ich blätterte durch die Karten – Apfelkuchen, Streuselkuchen, Marmorkuchen. Und dann fiel mir eine Karte in die Hände, auf der in krakeliger Schrift „Umgedrehter Apfelkuchen mit Karamell” stand. Der Rand war mit Kaffeeflecken übersät. Ich musste ihn einfach mitnehmen.
Zuhause angekommen, habe ich das Rezept sofort ausprobiert. Ehrlich gesagt, ich hatte meine Zweifel. Karamell und Apfel, das kannte man ja. Aber dieser saftige Karamell-Apfel-Upside-Down-Kuchen war etwas ganz anderes. Die Äpfel wurden in einer dicken, buttrigen Karamellschicht gebacken, die beim Stürzen des Kuchens nach oben kam und eine glänzende, fast glasierte Oberfläche bildete. Und der Teig? Der war so saftig und locker, dass ich mich gefragt habe, warum ich nicht schon früher auf dieses Rezept gestoßen bin.
Seitdem ist dieser Kuchen mein Geheimtipp für alle Fälle, bei denen man Eindruck schinden will, ohne stundenlang in der Küche zu stehen. Vielleicht kennen Sie das ja: Man will etwas Besonderes backen, aber die Zeit ist knapp und die Ansprüche sind hoch. Genau hier kommt dieser Kuchen ins Spiel. Er schmeckt nicht nur fantastisch, sondern sieht auch noch aus wie aus einer Patisserie. Und das Beste: Der Duft von Karamell und Äpfeln, der sich beim Backen in der Wohnung ausbreitet, ist einfach unschlagbar. Ich habe das Rezept inzwischen bestimmt zwanzig Mal gebacken und jedes Mal werde ich nach dem Rezept gefragt. Höchste Zeit, es endlich mit Ihnen zu teilen!
Warum Sie diesen Kuchen lieben werden
Dieser saftige Karamell-Apfel-Upside-Down-Kuchen ist mehr als nur ein weiteres Kuchenrezept. Er ist eine Erfahrung. Ich habe ihn so oft getestet, dass ich jede Zutat, jede Temperatur und jede Backzeit im Schlaf kenne. Das Ergebnis ist ein Kuchen, der einfach immer gelingt.
- Schnell & einfach: Der Teig ist in 15 Minuten zusammengerührt. Keine komplizierten Techniken, kein stundenlanges Warten. Perfekt für spontane Besuche oder wenn die Lust auf etwas Süßes überkommt.
- Einfache Zutaten: Sie brauchen keine exotischen Gewürze oder teuren Spezialitäten. Äpfel, Butter, Zucker, Mehl und Eier – das haben Sie wahrscheinlich sowieso zu Hause.
- Der perfekte Showstopper: Wenn Sie den Kuchen stürzen und die karamellisierten Äpfel in ihrer ganzen Pracht zum Vorschein kommen, werden alle staunen. Das sieht aus wie ein Meisterwerk, ist aber so unkompliziert.
- Unwiderstehlich saftig: Der Teig bleibt tagelang saftig und wird nicht trocken. Das liegt an der besonderen Kombination aus Buttermilch und der Feuchtigkeit der Äpfel. Ein Traum!
- Ein Rezept für alle: Ob zum Sonntagskaffee, zum Geburtstag oder einfach so – dieser Kuchen ist immer ein Volltreffer. Kinder lieben ihn genauso wie Erwachsene.
Was diesen Kuchen von anderen unterscheidet? Es ist die perfekte Balance zwischen der süßen, leicht salzigen Karamellschicht und den säuerlichen Äpfeln. Ich verwende eine spezielle Technik, um das Karamell genau richtig hinzubekommen – nicht zu fest, nicht zu flüssig, sondern genau so, dass es beim Stürzen eine glatte, glänzende Schicht bildet. Und der Teig? Der ist so fluffig, dass er die Aromen perfekt aufnimmt, ohne zu schwer zu sein. Das ist kein gewöhnlicher Kuchen, das ist der beste saftige Karamell-Apfel-Upside-Down-Kuchen, den Sie je backen werden. Versprochen!
Was Sie an Zutaten brauchen
Dieses Rezept verwendet einfache, aber sorgfältig ausgewählte Zutaten, die zusammen ein außergewöhnliches Geschmackserlebnis schaffen. Die meisten davon haben Sie bestimmt im Vorratsschrank. Ich zeige Ihnen, worauf es ankommt.
Für die Karamell-Apfel-Schicht:
- 100 g Butter (ungesalzen, in Stücke geschnitten) – Die Basis für das Karamell. Ich nehme am liebsten die Marke „Weihenstephan” oder „MEGGLE”, weil sie einen besonders feinen Buttergeschmack haben.
- 150 g brauner Zucker (Rohrohrzucker) – Für das tiefe, malzige Karamellaroma. Verwenden Sie keinen weißen Zucker, der wird nicht so aromatisch.
- 3 EL Ahornsirup (oder Honig) – Das gibt dem Karamell eine extra Geschmacksnote und macht es geschmeidiger. (Tipp: Für eine vegane Variante können Sie Agavendicksaft nehmen.)
- 1 Prise Meersalz – Klingt ungewöhnlich, aber das Salz bricht die Süße und hebt das Karamellaroma hervorragend. Ein Muss!
- 3-4 mittelgroße Äpfel (z.B. Boskop, Elstar oder Jonagold) – Säuerliche Äpfel sind ideal, weil sie einen schönen Kontrast zum süßen Karamell bilden. Boskop ist mein Favorit, weil er beim Backen schön weich wird, aber nicht zerfällt. Schälen Sie die Äpfel, entfernen Sie das Kerngehäuse und schneiden Sie sie in dünne Spalten (ca. 0,5 cm dick).
Für den Rührteig:
- 200 g weiche Butter (Zimmertemperatur) – Sie muss wirklich weich sein, sonst wird der Teig klumpig. Nehmen Sie sie rechtzeitig aus dem Kühlschrank.
- 200 g Zucker (feiner Kristallzucker) – Ich verwende normalen Haushaltszucker. Für eine feinere Süße können Sie auch Puderzucker nehmen.
- 4 Eier (Größe M, Zimmertemperatur) – Kalte Eier lassen den Teig gerinnen. Einfach 15 Minuten vor dem Backen aus dem Kühlschrank nehmen oder in eine Schüssel mit warmem Wasser legen.
- 1 Päckchen Vanillezucker (oder 1 TL Vanilleextrakt) – Für das feine Aroma. Selbstgemachter Vanillezucker ist natürlich am besten.
- 300 g Mehl (Type 405 oder 550) – Normales Weizenmehl reicht völlig. Sieben Sie es vorher, dann wird der Teig lockerer.
- 2 TL Backpulver – Für die Lockerheit. Achten Sie darauf, dass das Backpulver noch frisch ist.
- 1 Prise Salz – Rundet den Geschmack ab.
- 200 ml Buttermilch (Zimmertemperatur) – Das ist die Geheimzutat für einen besonders saftigen Kuchen! Die Buttermilch macht den Teig zart und locker. Wenn Sie keine Buttermilch haben, können Sie 200 ml Milch mit 2 EL Zitronensaft verrühren und 5 Minuten stehen lassen.
- 1 TL Zimt (optional) – Passt wunderbar zu Äpfeln und Karamell. Ich gebe ihn immer dazu, weil er dem Kuchen eine wärmende Note verleiht.
Tipp zur Zutatenauswahl: Achten Sie bei den Äpfeln darauf, dass sie nicht mehlig sind. Ein frischer, knackiger Apfel gibt beim Backen die beste Konsistenz. Und beim braunen Zucker: Je dunkler, desto intensiver das Karamellaroma. Ich verwende am liebsten „Mascobado” oder „Muscovado” Zucker, aber normaler brauner Rohrzucker tut es auch.
Benötigte Küchengeräte
Für diesen saftigen Karamell-Apfel-Upside-Down-Kuchen brauchen Sie keine ausgefallene Ausstattung. Die meisten Dinge haben Sie bestimmt in Ihrer Küche.
- Springform (24 cm Durchmesser) – Eine runde Springform ist ideal. Achten Sie darauf, dass sie dicht ist, damit das flüssige Karamell nicht ausläuft. Ich habe mir vor Jahren eine von „Kaiser” gekauft, die ist einfach unverwüstlich.
- Backpapier – Unverzichtbar, damit der Kuchen später leicht aus der Form gleitet. Legen Sie den Boden unbedingt mit Backpapier aus.
- Große Rührschüssel – Für den Teig. Eine Schüssel aus Edelstahl oder Glas ist am besten.
- Handrührgerät oder Küchenmaschine – Ein Handrührgerät reicht völlig. Ich benutze ein einfaches Modell von „Bosch”, das seit Jahren treue Dienste leistet.
- Topf für das Karamell – Ein kleiner Topf mit dickem Boden verhindert, dass das Karamell anbrennt. Ein beschichteter Topf ist ideal.
- Holzlöffel oder Silikonspatel – Zum Rühren des Karamells und zum Unterheben des Teigs. Silikon ist besonders schonend für beschichtete Töpfe.
- Messer und Schneidebrett – Zum Schälen und Schneiden der Äpfel.
- Kuchengitter – Zum Auskühlen des Kuchens. Wenn Sie keins haben, reicht auch ein Kuchengitter aus dem Backofen (nach dem Backen natürlich).
- Teller oder Kuchenplatte – Zum Stürzen des Kuchens. Er sollte groß genug sein, damit die Karamellschicht nicht überläuft.
Budget-Tipp: Sie müssen nicht viel Geld für teure Marken ausgeben. Eine einfache Springform aus dem Discounter tut es auch. Wichtig ist nur, dass sie dicht ist. Und wenn Sie kein Handrührgerät haben, können Sie den Teig auch mit einem Schneebesen und etwas Muskelkraft schlagen – es dauert nur etwas länger.
Zubereitung – Schritt für Schritt
Jetzt geht es ans Eingemachte! Keine Sorge, die Zubereitung ist einfacher, als Sie denken. Folgen Sie einfach diesen Schritten, und Ihr saftiger Karamell-Apfel-Upside-Down-Kuchen wird ein voller Erfolg.
Schritt 1: Die Karamell-Apfel-Schicht vorbereiten (10 Minuten)
Heizen Sie den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor (Umluft 160 °C). Legen Sie den Boden einer Springform (24 cm) mit Backpapier aus. Fetten Sie den Rand der Form leicht ein. Geben Sie nun die 100 g Butter, den braunen Zucker und den Ahornsirup in einen kleinen Topf. Erhitzen Sie alles bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren, bis die Butter geschmolzen und der Zucker aufgelöst ist. Lassen Sie die Mischung kurz aufkochen (ca. 1 Minute), bis sie eindickt und eine goldbraune Farbe annimmt. Nehmen Sie den Topf vom Herd und rühren Sie die Prise Meersalz ein. Gießen Sie das heiße Karamell sofort in die vorbereitete Springform und verteilen Sie es gleichmäßig auf dem Boden. Lassen Sie es etwas abkühlen, während Sie die Äpfel vorbereiten.
Schritt 2: Die Äpfel vorbereiten (5 Minuten)
Schälen Sie die Äpfel, vierteln Sie sie und entfernen Sie das Kerngehäuse. Schneiden Sie die Viertel in dünne Spalten (ca. 0,5 cm dick). Legen Sie die Apfelspalten nun dicht an dicht auf das noch warme Karamell in der Form. Sie können sie kreisförmig anordnen oder einfach hineinlegen – es wird trotzdem schön aussehen. Drücken Sie die Äpfel leicht an, damit sie im Karamell baden.
Schritt 3: Den Rührteig zubereiten (10 Minuten)
In einer großen Rührschüssel die weiche Butter, den Zucker und den Vanillezucker mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe schaumig schlagen, bis die Masse hell und cremig ist (ca. 3-4 Minuten). Geben Sie nun die Eier einzeln hinzu und schlagen Sie jedes Ei etwa 30 Sekunden lang unter, bis eine glatte, luftige Masse entsteht. In einer separaten Schüssel das Mehl mit dem Backpulver, dem Salz und dem Zimt vermischen. Geben Sie nun abwechselnd die Mehlmischung und die Buttermilch zur Butter-Ei-Masse. Beginnen und enden Sie mit der Mehlmischung. Rühren Sie nur so lange, bis alles gerade so verbunden ist. Ein paar kleine Mehlklümpchen sind nicht schlimm – zu langes Rühren macht den Teig zäh.
Schritt 4: Den Teig einfüllen und backen (45-50 Minuten)
Gießen Sie den Teig vorsichtig auf die Apfel-Karamell-Schicht in der Form. Verteilen Sie ihn gleichmäßig mit einem Spatel. Die Form ist jetzt ziemlich voll, das ist in Ordnung. Backen Sie den Kuchen auf der mittleren Schiene für 45-50 Minuten. Machen Sie nach 40 Minuten die Stäbchenprobe: Stecken Sie ein Holzstäbchen in die Mitte des Kuchens. Wenn kein feuchter Teig mehr daran kleben bleibt, ist er fertig. Die Oberfläche sollte goldbraun sein und der Kuchen sollte sich leicht vom Rand der Form lösen.
Schritt 5: Den Kuchen stürzen – der magische Moment (5 Minuten)
Nehmen Sie den Kuchen aus dem Ofen und lassen Sie ihn genau 5 Minuten in der Form abkühlen. Nicht länger! Sonst klebt das Karamell fest. Legen Sie eine große Kuchenplatte oder einen Teller auf die Form. Dann mit einer schnellen, aber kontrollierten Bewegung die Form umdrehen. Ziehen Sie vorsichtig den Boden der Springform ab und lösen Sie das Backpapier. Wenn einige Apfelspalten kleben bleiben, legen Sie sie einfach wieder auf den Kuchen – kein Problem! Lassen Sie den Kuchen nun vollständig auf dem Gitter auskühlen.
Mein persönlicher Tipp: Der Kuchen schmeckt am besten, wenn er vollständig ausgekühlt ist – am besten über Nacht. Dann hat das Karamell die perfekte Konsistenz und der Geschmack hat sich richtig entfalten können. Aber ehrlich gesagt, ich habe ihn auch schon warm gegessen, und das war auch himmlisch!
Tipps & Tricks für den perfekten Kuchen
Ich habe bei diesem saftigen Karamell-Apfel-Upside-Down-Kuchen so manchen Fehler gemacht, damit Sie es besser machen können. Hier sind meine besten Erkenntnisse.
Die häufigsten Fehler und wie Sie sie vermeiden
- Das Karamell wird zu hart: Das passiert, wenn Sie es zu lange kochen. Sobald es goldbraun ist, vom Herd nehmen. Es wird beim Abkühlen noch fester. Wenn es trotzdem zu hart wird, geben Sie einfach einen Schuss Sahne dazu und erwärmen es kurz.
- Der Kuchen bleibt in der Form kleben: Der Klassiker! Lassen Sie ihn nach dem Backen nicht länger als 5-10 Minuten in der Form. Und das Backpapier auf dem Boden ist absolut notwendig – darauf schwöre ich.
- Der Teig wird zu trocken: Die Buttermilch ist hier der Schlüssel. Wenn Sie keine haben, nehmen Sie die Milch-Zitronen-Mischung. Und backen Sie den Kuchen nicht zu lange. Die Stäbchenprobe ist Ihr bester Freund.
- Die Äpfel schwimmen im Teig: Das liegt daran, dass die Äpfel zu saftig sind. Drücken Sie sie nach dem Schneiden leicht mit Küchenpapier trocken. Oder verwenden Sie eine säuerliche Sorte wie Boskop, die weniger Wasser zieht.
Meine persönlichen Tricks für ein sicheres Gelingen
- Zutaten auf Zimmertemperatur: Das ist das A und O. Butter, Eier und Buttermilch sollten mindestens 30 Minuten vor dem Backen aus dem Kühlschrank sein. Kalte Zutaten lassen den Teig gerinnen und er wird nicht so schön locker.
- Die Form vorbereiten: Legen Sie nicht nur den Boden mit Backpapier aus, sondern fetten Sie auch den Rand der Springform leicht ein. So löst sich der Kuchen später besser.
- Nicht zu viel rühren: Sobald das Mehl in den Teig kommt, nur noch kurz verrühren. Sonst wird der Teig zäh und der Kuchen schwer. Ein paar Klümpchen sind völlig in Ordnung.
- Geduld beim Stürzen: Lassen Sie den Kuchen genau 5 Minuten abkühlen. Wenn Sie ihn zu früh stürzen, ist das Karamell noch zu flüssig und läuft aus. Wenn Sie zu lange warten, klebt es fest. 5 Minuten sind der perfekte Zeitpunkt.
Variationen & Anpassungen
Dieses Grundrezept ist fantastisch, aber manchmal hat man Lust auf etwas Neues. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe und die wirklich gut funktionieren.
1. Die vegane Variante
Ersetzen Sie die Butter durch vegane Margarine (z.B. „Alsan” oder „Rama vegan”). Die Eier können Sie durch 4 EL Apfelmark oder 4 EL gemahlene Leinsamen (mit 12 EL Wasser verrührt) ersetzen. Für die Buttermilch nehmen Sie 200 ml Hafer- oder Sojamilch und rühren 2 EL Zitronensaft ein. Das Karamell gelingt auch mit veganer Margarine. Der Kuchen wird etwas kompakter, aber immer noch sehr saftig.
2. Die glutenfreie Variante
Tauschen Sie das Weizenmehl einfach gegen eine glutenfreie Mehlmischung aus (z.B. von „Schaer” oder „Diamant”). Achten Sie darauf, dass die Mischung bereits Backpulver enthält, oder fügen Sie 1 TL Xanthan hinzu, damit der Teig zusammenhält. Der Kuchen wird etwas bröseliger, aber der Geschmack ist genauso gut.
3. Der herbstliche Gewürz-Kuchen
Fügen Sie dem Teig zusätzlich zum Zimt noch 1 TL Lebkuchengewürz, 1/2 TL gemahlene Nelken und 1/2 TL Kardamom hinzu. Das gibt dem Kuchen eine wunderbar weihnachtliche Note. Dazu passen auch Birnen statt Äpfel – einfach in derselben Menge verwenden.
4. Der Schoko-Karamell-Traum
Streuen Sie 50 g gehackte Zartbitterschokolade (70% Kakao) über die Äpfel, bevor Sie den Teig daraufgeben. Die Schokolade schmilzt beim Backen und verbindet sich mit dem Karamell zu einer himmlischen Mischung. Einfach unwiderstehlich!
Servier- & Aufbewahrungstipps
Dieser saftige Karamell-Apfel-Upside-Down-Kuchen ist ein Genuss zu jeder Tageszeit. Hier erfahren Sie, wie Sie ihn am besten servieren und aufbewahren.
Servieren – so schmeckt er am besten
Servieren Sie den Kuchen am besten bei Zimmertemperatur. Dann ist das Karamell weich und der Teig schön saftig. Ein Klecks geschlagene Sahne oder eine Kugel Vanilleeis passt hervorragend dazu – der Kontrast zwischen warmem Kuchen und kaltem Eis ist einfach göttlich. Für einen besonderen Anlass können Sie den Kuchen mit etwas Puderzucker bestäuben oder mit gehackten Pistazien bestreuen. Dazu passt ein frisch gebrühter Kaffee oder ein Glas Milch.
Aufbewahrung – bleibt tagelang saftig
Der Kuchen hält sich in einer luftdichten Kuchenbox bei Raumtemperatur problemlos 3-4 Tage. Wichtig: Decken Sie ihn erst ab, wenn er vollständig ausgekühlt ist, sonst wird er feucht. Im Kühlschrank hält er sich sogar 5-6 Tage, aber er verliert etwas an Saftigkeit. Vor dem Servieren einfach 30 Minuten bei Zimmertemperatur stehen lassen oder kurz in der Mikrowelle (10 Sekunden) erwärmen.
Einfrieren – für den Vorrat
Sie können den Kuchen auch hervorragend einfrieren. Wickeln Sie ihn dafür fest in Frischhaltefolie und dann in einen Gefrierbeutel. So hält er sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht im Kühlschrank lassen oder bei Zimmertemperatur für 2-3 Stunden. Der Geschmack bleibt erstaunlich gut erhalten – ich habe es selbst getestet.
Nährwerte & gesundheitliche Aspekte
Ein Stück Kuchen soll ja auch mal sein – aber es ist gut zu wissen, was drin steckt. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Stück (bei 12 Stücken).
| Nährwert | Pro Stück |
|---|---|
| Kalorien | ca. 380 kcal |
| Fett | ca. 22 g |
| Kohlenhydrate | ca. 42 g |
| davon Zucker | ca. 28 g |
| Eiweiß | ca. 5 g |
| Ballaststoffe | ca. 2 g |
Die Äpfel liefern wertvolle Vitamine und Ballaststoffe, die die Verdauung fördern. Die Buttermilch enthält probiotische Kulturen, die gut für die Darmflora sind. Und das Karamell? Nun ja, das ist der pure Genuss – aber in Maßen genossen, spricht nichts dagegen. Wenn Sie auf den Zucker achten möchten, können Sie die Menge im Teig auf 150 g reduzieren, das Karamell braucht seinen Zucker aber für die richtige Konsistenz. Allergene: Enthält Gluten, Milchprodukte und Eier.
Fazit
Dieser saftige Karamell-Apfel-Upside-Down-Kuchen ist für mich der Inbegriff von Wohlfühl-Backen. Er ist einfach zuzubereiten, schmeckt fantastisch und sieht aus wie ein Kunstwerk. Egal, ob Sie ihn für einen besonderen Anlass backen oder einfach nur, weil Sie Lust auf etwas Süßes haben – er wird Sie und Ihre Gäste begeistern.
Ich liebe es, wie die Aromen von Karamell und Apfel miteinander verschmelzen, wie der Teig so schön locker und saftig ist und wie jedes Stück ein kleines bisschen anders aussieht. Es ist ein Kuchen, der Geschichten erzählt – von verregneten Flohmärkten, von Omas Rezepten und von dem Glück, etwas Einfaches in etwas Besonderes zu verwandeln.
Probieren Sie es aus! Backen Sie diesen Kuchen und machen Sie ihn zu Ihrem eigenen. Vielleicht fügen Sie mehr Zimt hinzu, vielleicht tauschen Sie die Äpfel gegen Birnen oder Sie lassen die Schokolade weg. Es gibt kein Richtig oder Falsch, nur Ihren persönlichen Geschmack. Ich würde mich riesig freuen, wenn Sie mir in den Kommentaren erzählen, wie er Ihnen gelungen ist oder welche Variationen Sie ausprobiert haben. Teilen Sie Ihre Kreationen auch gerne auf Pinterest oder Instagram – ich bin schon gespannt!
In diesem Sinne: Ran an die Rührschüsseln und viel Freude beim Backen! Sie werden es nicht bereuen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
1. Kann ich den Kuchen auch mit anderen Früchten backen?
Ja, absolut! Birnen, Pfirsiche oder Nektarinen eignen sich hervorragend. Auch Zwetschgen oder Mirabellen sind eine tolle Alternative. Achten Sie nur darauf, dass die Früchte nicht zu weich sind, sonst zerfallen sie beim Backen.
2. Warum wird mein Karamell immer klumpig?
Das passiert oft, wenn die Butter zu kalt ist oder der Zucker nicht vollständig geschmolzen ist. Rühren Sie das Karamell bei mittlerer Hitze ständig um, bis alles eine glatte Masse ergibt. Wenn es doch klumpig wird, einfach etwas Sahne oder Milch dazugeben und weiterrühren.
3. Kann ich den Kuchen auch ohne Buttermilch backen?
Ja, Sie können die Buttermilch durch 200 ml Milch ersetzen, die Sie mit 2 EL Zitronensaft oder Essig verrühren. Lassen Sie die Mischung 5 Minuten stehen, bis sie dick wird. Das funktioniert genauso gut.
4. Wie verhindere ich, dass der Kuchen beim Stürzen auseinanderfällt?
Lassen Sie ihn nach dem Backen genau 5 Minuten in der Form abkühlen. Dann stürzen Sie ihn mit einer schnellen Bewegung. Wenn er doch auseinanderfällt, ist das nicht schlimm – Sie können die Stücke einfach auf dem Teller zusammensetzen. Mit Puderzucker bestäubt, sieht das immer noch schön aus.
5. Kann ich den Teig auch am Vortag zubereiten?
Der Teig sollte frisch zubereitet werden, da das Backpulver seine Triebkraft verliert, wenn er zu lange steht. Sie können aber die Äpfel schälen und schneiden sowie das Karamell vorbereiten und beides abgedeckt im Kühlschrank lagern. Am nächsten Tag dann nur noch den Teig anrühren und backen.
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Saftiger Karamell-Apfel-Upside-Down-Kuchen
Dieser saftige Karamell-Apfel-Upside-Down-Kuchen ist ein einfaches, aber beeindruckendes Rezept mit karamellisierten Äpfeln und einem lockeren Rührteig. Perfekt für jeden Anlass.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 50 Minuten
- Total Time: 1 Stunde 5 Minuten
- Yield: 12 Stücke 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 100 g ungesalzene Butter (in Stücke geschnitten)
- 150 g brauner Zucker (Rohrohrzucker)
- 3 EL Ahornsirup (oder Honig)
- 1 Prise Meersalz
- 3–4 mittelgroße Äpfel (z.B. Boskop, Elstar oder Jonagold), geschält, entkernt und in dünne Spalten geschnitten
- 200 g weiche Butter (Zimmertemperatur)
- 200 g feiner Kristallzucker
- 4 Eier (Größe M, Zimmertemperatur)
- 1 Päckchen Vanillezucker (oder 1 TL Vanilleextrakt)
- 300 g Mehl (Type 405 oder 550)
- 2 TL Backpulver
- 1 Prise Salz
- 200 ml Buttermilch (Zimmertemperatur)
- 1 TL Zimt (optional)
Instructions
- Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (Umluft 160 °C) vorheizen. Boden einer Springform (24 cm) mit Backpapier auslegen, Rand leicht einfetten.
- 100 g Butter, braunen Zucker und Ahornsirup in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren erhitzen, bis Butter geschmolzen und Zucker aufgelöst ist. Kurz aufkochen (ca. 1 Minute), bis die Mischung eindickt und goldbraun wird. Vom Herd nehmen, Meersalz einrühren. Heißes Karamell sofort in die vorbereitete Springform gießen und gleichmäßig verteilen. Etwas abkühlen lassen.
- Äpfel schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und in dünne Spalten (ca. 0,5 cm dick) schneiden. Apfelspalten dicht an dicht auf das noch warme Karamell legen und leicht andrücken.
- In einer großen Rührschüssel weiche Butter, Zucker und Vanillezucker mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe schaumig schlagen (ca. 3-4 Minuten), bis die Masse hell und cremig ist. Eier einzeln hinzufügen und jedes etwa 30 Sekunden unterrühren.
- In einer separaten Schüssel Mehl mit Backpulver, Salz und Zimt vermischen. Abwechselnd die Mehlmischung und die Buttermilch zur Butter-Ei-Masse geben, beginnend und endend mit der Mehlmischung. Nur so lange rühren, bis alles gerade verbunden ist.
- Teig vorsichtig auf die Apfel-Karamell-Schicht gießen und gleichmäßig verteilen. Auf der mittleren Schiene 45-50 Minuten backen. Nach 40 Minuten Stäbchenprobe machen: Wenn kein feuchter Teig mehr am Stäbchen klebt, ist der Kuchen fertig.
- Kuchen aus dem Ofen nehmen und genau 5 Minuten in der Form abkühlen lassen. Große Kuchenplatte auf die Form legen, dann mit einer schnellen Bewegung umdrehen. Vorsichtig den Boden der Springform abziehen und Backpapier lösen. Eventuell klebende Apfelspalten wieder auf den Kuchen legen. Kuchen vollständig auf einem Gitter auskühlen lassen.
Notes
Der Kuchen schmeckt am besten, wenn er vollständig ausgekühlt ist – am besten über Nacht. Dann hat das Karamell die perfekte Konsistenz. Für eine vegane Variante Butter durch vegane Margarine ersetzen, Eier durch 4 EL Apfelmark oder 4 EL gemahlene Leinsamen (mit 12 EL Wasser verrührt) und Buttermilch durch 200 ml Hafer- oder Sojamilch mit 2 EL Zitronensaft. Für eine glutenfreie Variante Weizenmehl durch glutenfreie Mehlmischung ersetzen.
Nutrition
- Serving Size: 1 Stück
- Calories: 380
- Sugar: 28
- Sodium: 0.2
- Fat: 22
- Saturated Fat: 13
- Carbohydrates: 42
- Fiber: 2
- Protein: 5
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