Geschrieben von

Virginia Ramsey

Veröffentlicht

Saftige Kürbis-Streusel-Muffins: Einfach bestes Herbstrezept

Fertig in 60 Minuten
Portionen 12 Muffins
Schwierigkeitsgrad Easy

Love this? Save it for later!

Share the inspiration with your friends

Letzten Herbst stand ich in der Küche und hatte drei überreife Kürbisse auf der Arbeitsplatte, die mich fast vorwurfsvoll anstarrten. Ich hatte sie für eine Suppe gekauft, die wir dann doch nicht gekocht hatten, und jetzt war der Moment gekommen, eine Entscheidung zu treffen. Mein Nachbar, der ein paar Türen weiter wohnt und immer so herrlich duftende Sachen bäckt, hatte mir Wochen zuvor von seinen legendären Kürbis-Muffins erzählt. „Die sind nicht so kompliziert, wie du denkst”, hatte er gesagt und dabei mit den Händen eine Kugel geformt. „Einfach Kürbispüree, Gewürze und ein gutes Gefühl.”

Ich rief ihn an, und er lachte nur, als ich gestand, dass ich sein Rezept nie notiert hatte. „Komm rüber”, sagte er, und zwanzig Minuten später stand ich in seiner Küche, die nach Zimt und Muskat duftete. Er zeigte mir, wie er sein Kürbispüree selbst macht – kein Vergleich zu dem Zeug aus der Dose, ehrlich. Ich habe ein bisschen herumprobiert, als ich wieder zu Hause war, und diese saftigen Kürbis-Streusel-Muffins sind dabei herausgekommen. Sie haben alles, was man sich von einem Herbstgebäck wünscht: eine weiche, saftige Krume, eine knusprige Streuselkruste und genau die richtige Menge Gewürze, die einen von innen wärmt.

Vielleicht kennst du das ja auch – manchmal braucht es einfach den richtigen Moment und die richtige Person, um ein Rezept zu finden, das bleibt. Diese Muffins sind für mich zu einem dieser Rezepte geworden, die ich immer wieder backe, sobald die Blätter bunt werden. Sie sind einfach, unkompliziert und schmecken nach genau dem, was der Herbst sein sollte: gemütlich, warm und ein bisschen süß.

Warum du diese saftigen Kürbis-Streusel-Muffins lieben wirst

Ich habe in den letzten Jahren viele Kürbisrezepte ausprobiert, und ich bin ehrlich: Nicht alle waren ein Treffer. Diese Muffins aber sind anders. Sie sind das Ergebnis mehrerer Testrunden, bei denen ich die Menge an Kürbispüree, die Gewürzmischung und die Streusel immer wieder angepasst habe, bis alles perfekt war. Und genau das macht sie so besonders.

  • Saftig und weich: Durch das Kürbispüree werden diese Muffins unglaublich saftig, fast wie ein kleiner Kuchen. Sie bleiben tagelang frisch, wenn man sie richtig lagert.
  • Schnell gemacht: In weniger als einer Stunde hast du ein Blech voller duftender Muffins auf dem Tisch. Kein stundenlanges Rühren oder Warten auf Gehzeiten.
  • Einfache Zutaten: Du brauchst keine exotischen Zutaten. Kürbis, Mehl, Zucker, Eier und Gewürze – das hast du wahrscheinlich schon zu Hause.
  • Perfekt für den Herbst: Ob zum Frühstück, für den Nachmittagskaffee oder als Mitbringsel zur nächsten Einladung – diese Muffins passen einfach immer.
  • Ein echter Publikumsliebling: Ich habe sie schon auf mehreren Familienfeiern serviert, und jedes Mal waren sie als erstes weg. Kinder lieben sie genauso wie Erwachsene.

Was diese Muffins von anderen Rezepten unterscheidet, ist die Kombination aus der saftigen Basis und den knusprigen Streuseln. Die Streusel sind nicht nur eine Dekoration – sie geben dem Muffin eine zusätzliche Textur, die ihn unwiderstehlich macht. Und die Gewürzmischung? Die habe ich aus meinem eigenen Fundus zusammengestellt, mit einer Prise Ingwer für die Schärfe und einem Hauch Nelke für die Tiefe. Glaub mir, das macht den Unterschied.

Diese Muffins sind das perfekte Herbstgebäck: Sie trösten an grauen Tagen, machen den Sonntagmorgen besonders und lassen dich den Herbst einfach genießen. Wenn du sie einmal gebacken hast, wirst du verstehen, warum ich nicht aufhören kann, sie zu empfehlen.

Welche Zutaten du brauchst

Für diese saftigen Kürbis-Streusel-Muffins verwendest du einfache, aber wirkungsvolle Zutaten. Das Kürbispüree sorgt für die Feuchtigkeit, die Gewürze für den typischen Herbstgeschmack und die Streusel für den Crunch. Hier ist alles, was du brauchst:

Für die Muffins

  • 250 g Kürbispüree (etwa 1 Tasse, selbstgemacht oder aus der Dose – ich bevorzuge selbstgemacht, weil es intensiver schmeckt)
  • 200 g Zucker (1 Tasse, ich nehme gerne braunen Zucker für eine leichte Karamellnote)
  • 120 ml Pflanzenöl (1/2 Tasse, geschmacksneutral wie Raps- oder Sonnenblumenöl)
  • 2 große Eier (Raumtemperatur, damit der Teig schön geschmeidig wird)
  • 1 TL Vanilleextrakt (für die Tiefe, optional aber sehr empfehlenswert)
  • 250 g Weizenmehl (2 Tassen, Type 405, gesiebt)
  • 1 1/2 TL Backpulver (für die Lockerheit)
  • 1/2 TL Natron (hilft dem Teig beim Aufgehen)
  • 1/2 TL Salz (balanciert die Süße aus)
  • 2 TL Zimt (das Herz der Gewürzmischung)
  • 1/2 TL Muskatnuss (frisch gerieben, wenn möglich)
  • 1/2 TL Ingwerpulver (für die leichte Schärfe)
  • 1/4 TL Nelkenpulver (sparsam verwenden, es ist sehr intensiv)

Für die Streusel

Saftige Kürbis-Streusel-Muffins preparation steps

  • 80 g Mehl (etwa 2/3 Tasse)
  • 60 g Zucker (1/3 Tasse, ich mische oft braunen und weißen Zucker)
  • 1/2 TL Zimt (für die Harmonie mit den Muffins)
  • 60 g kalte Butter (in kleine Würfel geschnitten, sie darf nicht weich sein)
  • Eine Prise Salz (rundet den Geschmack ab)

Ein paar Tipps zu den Zutaten: Wenn du das Kürbispüree selbst machst, backe den Kürbis (Hokkaido oder Butternut) bei 200°C, bis er weich ist, und püriere ihn dann. Das dauert etwas, aber der Geschmack ist unschlagbar. Für die Streusel ist kalte Butter das A und O – wenn sie warm wird, werden die Streusel zu einem Teig. Und beim Mehl: Du kannst auch Dinkelmehl verwenden, aber die Muffins werden dann etwas kompakter. Für eine glutenfreie Variante eignet sich eine glutenfreie Mehlmischung, aber das habe ich selbst noch nicht ausprobiert.

Für die Gewürze empfehle ich, sie frisch zu kaufen und nicht zu alt werden zu lassen. Alte Gewürze verlieren ihr Aroma, und das schmeckt man leider. Ich persönlich verwende gerne Zimt aus Ceylon, weil er milder und süßer ist als Cassia-Zimt.

Welche Ausrüstung du brauchst

Die gute Nachricht: Du brauchst keine Spezialgeräte für diese Muffins. Ein paar grundlegende Küchenutensilien reichen völlig aus.

  • Muffinblech: Ein Standard-Muffinblech mit 12 Mulden. Ich habe ein antihaftbeschichtetes, aber du kannst auch Papierförmchen verwenden, dann klebt nichts fest.
  • Rührschüsseln: Zwei mittelgroße Schüsseln – eine für die trockenen, eine für die feuchten Zutaten. Das macht das Vermischen einfacher.
  • Schneebesen oder Handrührgerät: Ein Schneebesen reicht völlig, aber ein Handrührgerät geht schneller. Ich benutze meistens den Schneebesen, weil ich weniger abwaschen muss.
  • Gummispatel: Unverzichtbar, um den Teig von den Schüsselrändern zu kratzen und die Muffinförmchen zu befüllen.
  • Küchenwaage: Ich bin ein Fan von Waagen, weil sie genauer sind als Messbecher. Aber wenn du Messbecher hast, geht das auch.
  • Kühlgitter: Damit die Muffins nach dem Backen gleichmäßig auskühlen und nicht durchweichen.

Wenn du kein Muffinblech hast, kannst du auch ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig als kleine Häufchen darauf setzen – die Form wird dann etwas flacher, aber sie schmecken genauso gut. Und falls du keine Papierförmchen magst, fette das Blech einfach gut ein. Ich habe beides schon gemacht, und die Muffins lösen sich immer gut.

So bereitest du die saftigen Kürbis-Streusel-Muffins zu

Jetzt wird es konkret. Folge diesen Schritten, und du wirst im Handumdrehen ein Blech voller herbstlicher Muffins haben. Ich habe die Zeiten und Temperaturen genau notiert, damit nichts schiefgeht.

Schritt 1: Ofen vorheizen und Muffinblech vorbereiten (5 Minuten)

Heize den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (oder 160°C Umluft) vor. Lege das Muffinblech mit Papierförmchen aus oder fette die Mulden leicht ein. Ich verwende immer Papierförmchen, weil sie das Herauslösen erleichtern und die Muffins hübscher aussehen. Stell das Blech beiseite, während du den Teig zubereitest.

Schritt 2: Trockene Zutaten mischen (5 Minuten)

In einer mittelgroßen Schüssel vermischst du das Mehl, das Backpulver, das Natron, das Salz und alle Gewürze (Zimt, Muskat, Ingwer, Nelken). Rühre alles gut mit einem Schneebesen durch, damit sich die Gewürze gleichmäßig verteilen. Das ist wichtig, sonst hast du später Klumpen von Zimt in den Muffins – passiert mir ab und zu, wenn ich zu schnell arbeite.

Schritt 3: Feuchte Zutaten verrühren (5 Minuten)

In einer zweiten Schüssel verrührst du das Kürbispüree, den Zucker, das Öl, die Eier und den Vanilleextrakt. Ich mache das immer mit dem Schneebesen, bis alles schön glatt und cremig ist. Die Masse sollte eine leuchtend orange Farbe haben und gut riechen – wenn du an diesem Punkt schon den Duft von Kürbis und Vanille riechst, bist du auf dem richtigen Weg.

Schritt 4: Teig zusammenfügen (5 Minuten)

Gib die trockenen Zutaten nach und nach zu den feuchten Zutaten und rühre nur so lange, bis alles gerade eben vermischt ist. Nicht zu viel rühren! Sonst werden die Muffins zäh. Ein paar kleine Mehlklümpchen sind in Ordnung – sie verschwinden beim Backen. Ich habe das am Anfang oft falsch gemacht und dann waren die Muffins schwer wie Steine. Seit ich weiß, dass weniger mehr ist, werden sie perfekt.

Schritt 5: Streusel zubereiten (5 Minuten)

In einer kleinen Schüssel vermischst du das Mehl, den Zucker und den Zimt für die Streusel. Gib die kalten Butterwürfel dazu und verreibe alles mit den Fingerspitzen, bis eine krümelige Masse entsteht. Es sollten kleine, etwa erbsengroße Klümpchen sein. Wenn die Butter zu warm wird und die Streusel zu einem Teig werden, stelle die Schüssel kurz in den Kühlschrank. Das passiert mir im Sommer öfter, und dann rettet die Kälte alles.

Schritt 6: Muffinförmchen befüllen (5 Minuten)

Verteile den Teig gleichmäßig auf die 12 Muffinförmchen. Ich verwende dafür einen Eisportionierer oder zwei Esslöffel – das geht schnell und sauber. Die Förmchen sollten etwa zu 2/3 gefüllt sein, denn die Muffins gehen noch auf. Streue dann die Streusel großzügig über jeden Muffin. Drücke sie leicht an, damit sie beim Backen nicht herunterfallen.

Schritt 7: Backen (20-25 Minuten)

Schiebe das Blech in den vorgeheizten Ofen und backe die Muffins für 20-25 Minuten. Nach 20 Minuten machst du die Stäbchenprobe: Stecke ein Holzstäbchen in die Mitte eines Muffins – wenn es sauber herauskommt, sind sie fertig. Die Streusel sollten goldbraun sein und die Muffins duften herrlich nach Gewürzen. Lass sie 5 Minuten im Blech abkühlen, bevor du sie auf ein Kühlgitter setzt. Sonst werden sie unten feucht.

Schritt 8: Auskühlen lassen und genießen (15 Minuten)

Die Muffins sollten vollständig auskühlen, bevor du sie isst – ich weiß, das ist schwer, aber sie schmecken dann am besten. Die Streusel werden knuspriger, und die Aromen setzen sich richtig durch. Wenn du es nicht abwarten kannst, probiere einen lauwarmen Muffin – auch das ist ein Genuss, nur etwas anders.

Tipps und Tricks für perfekte Muffins

Ich habe bei diesen Muffins so einiges gelernt, und ich teile hier meine besten Erkenntnisse mit dir. Manche Dinge habe ich durch Versuch und Irrtum herausgefunden – und ja, es gab auch Fehlschläge.

  • Kürbispüree nicht zu nass: Wenn du selbstgemachtes Püree verwendest, lass es vor der Verwendung in einem Sieb abtropfen. Zu viel Flüssigkeit macht die Muffins matschig. Ich hatte einmal ein sehr wässriges Püree, und die Muffins waren eher Pudding als Kuchen.
  • Raumtemperatur ist wichtig: Eier und Kürbispüree sollten nicht kalt aus dem Kühlschrank kommen. Kalte Zutaten machen den Teig schwer und die Muffins werden nicht so locker. Nimm sie einfach 30 Minuten vor dem Backen aus dem Kühlschrank.
  • Nicht überbacken: Die Muffins sind fertig, wenn sie goldbraun sind und die Stäbchenprobe sauber ist. Wenn du sie zu lange im Ofen lässt, werden sie trocken. Lieber eine Minute früher rausnehmen als zu spät.
  • Streusel richtig dosieren: Drücke die Streusel leicht auf den Teig, aber nicht zu fest. Sonst versinken sie im Muffin und werden nicht knusprig. Ein sanfter Druck reicht.
  • Multitasking: Während die Muffins backen, kannst du schon die Küche aufräumen oder den Kaffee kochen. Aber vergiss nicht, den Timer zu stellen – ich habe schon mehr als ein Blech verbrannt, weil ich abgelenkt war.

Ein persönlicher Fehler: Ich habe einmal vergessen, das Salz in den Teig zu geben. Die Muffins schmeckten flach und süß, aber ohne die salzige Note, die alles ausbalanciert. Seitdem überprüfe ich meine Zutatenliste immer zweimal. Manchmal passieren einem die einfachsten Fehler, oder?

Variationen und Anpassungen

Dieses Rezept ist vielseitig, und du kannst es leicht an deine Vorlieben anpassen. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe:

  • Vegan: Ersetze die Eier durch 2 Esslöffel Leinsamenmehl (mit 6 Esslöffeln Wasser vermischt) und die Butter in den Streuseln durch vegane Margarine. Die Muffins werden etwas kompakter, aber immer noch lecker.
  • Glutenfrei: Verwende eine glutenfreie Mehlmischung (1:1-Austausch). Ich habe das mit einer Mischung aus Reismehl und Maisstärke getestet, und es hat gut funktioniert. Die Streusel werden etwas bröseliger, aber das ist okay.
  • Weniger Zucker: Reduziere den Zucker auf 150 g oder ersetze ihn durch Kokosblütenzucker. Die Muffins werden dann weniger süß, aber die Gewürze kommen besser zur Geltung.
  • Mit Nüssen: Füge 50 g gehackte Walnüsse oder Pekannüsse zum Teig hinzu. Sie geben einen schönen Crunch und passen perfekt zu den Herbstgewürzen. Ich habe das für ein Thanksgiving-Dinner gemacht, und alle waren begeistert.
  • Schokoladen-Kürbis-Muffins: Rühre 100 g dunkle Schokoladenstückchen unter den Teig. Die Kombination aus Kürbis und Schokolade ist überraschend gut – ich war selbst skeptisch, bis ich es probiert habe.
  • Mit Frischkäse-Frosting: Für eine extra Portion Süße kannst du die abgekühlten Muffins mit einem Frischkäse-Frosting bestreichen. Das macht sie zu einem echten Dessert.

Eine persönliche Variation, die ich liebe: Ich ersetze einen Teil des Mehls durch gemahlene Mandeln. Das gibt den Muffins eine nussige Note und macht sie noch saftiger. Probiere es einfach mal aus!

Tipps zum Servieren und Aufbewahren

Diese Muffins schmecken am besten, wenn sie frisch aus dem Ofen kommen, aber sie sind auch am nächsten Tag noch wunderbar. Hier ist, wie du sie servieren und lagern solltest:

  • Serviertemperatur: Lauwarm oder bei Raumtemperatur – beides ist perfekt. Wenn du sie aufwärmen möchtest, gib sie für 10 Sekunden in die Mikrowelle oder für 5 Minuten bei 150°C in den Ofen.
  • Präsentation: Staple die Muffins auf einer schönen Platte und bestäube sie mit etwas Puderzucker. Ein Zweig Minze oder ein paar Kürbiskerne als Dekoration machen sie noch hübscher.
  • Dazu passen: Ein großer Becher Kaffee, ein Chai Latte oder ein Glas Milch sind die perfekten Begleiter. Für ein herbstliches Frühstück serviere ich sie gerne mit einem warmen Apfelkompott.
  • Im Kühlschrank: Bewahre die Muffins in einem luftdichten Behälter auf. Sie halten sich 3-4 Tage. Lege ein Stück Küchenpapier mit in den Behälter, das nimmt überschüssige Feuchtigkeit auf.
  • Einfrieren: Die Muffins lassen sich hervorragend einfrieren. Wickle sie einzeln in Frischhaltefolie und lege sie in einen Gefrierbeutel. So halten sie sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur stehen lassen oder kurz in der Mikrowelle erwärmen.

Ein Tipp aus Erfahrung: Wenn du die Muffins einfrierst, streue die Streusel erst nach dem Auftauen frisch darauf. Die gefrorenen Streusel verlieren etwas von ihrer Knusprigkeit. Ich mache das oft, wenn ich für eine Feier vorbake – die Muffins sind dann am Tag des Servierens wie frisch gebacken.

Nährwertangaben und gesundheitliche Vorteile

Diese Muffins sind ein Genuss, aber sie haben auch ein paar gesundheitliche Vorteile zu bieten. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Muffin (bei 12 Stück):

  • Kalorien: 280-320 kcal
  • Fett: 14-16 g
  • Kohlenhydrate: 35-40 g
  • Eiweiß: 4-5 g
  • Ballaststoffe: 2-3 g

Der Kürbis ist reich an Vitamin A, das gut für die Augen und das Immunsystem ist. Außerdem enthält er Vitamin C, Kalium und Antioxidantien. Die Gewürze wie Zimt und Ingwer haben entzündungshemmende Eigenschaften und können den Blutzuckerspiegel regulieren. Natürlich sind die Muffins durch den Zucker und das Öl kein Diät-Essen, aber in Maßen genossen sind sie ein wunderbarer herbstlicher Genuss.

Für eine leichtere Variante kannst du den Zucker reduzieren oder einen Teil des Öls durch Apfelmus ersetzen. Ich habe das schon gemacht, und die Muffins werden etwas weniger saftig, aber immer noch lecker. Wenn du auf Milchprodukte achtest, sind diese Muffins von Natur aus laktosefrei (außer der Butter in den Streuseln, die du aber ersetzen kannst).

Fazit

Diese saftigen Kürbis-Streusel-Muffins sind für mich der Inbegriff des Herbstes. Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken himmlisch und machen jeden grauen Tag ein bisschen heller. Ich liebe es, wie der Duft von Zimt und Kürbis durch die Wohnung zieht, während sie backen, und wie sie auf dem Teller aussehen – goldbraun, mit einer knusprigen Streuselkruste.

Das Schöne an diesem Rezept ist, dass du es nach deinen Wünschen anpassen kannst. Ob mit Nüssen, Schokolade oder vegan – es gibt unendlich viele Möglichkeiten. Probiere es aus und finde deine Lieblingsvariante. Ich bin mir sicher, dass du sie genauso lieben wirst wie ich.

Hast du schon einmal Kürbis-Muffins gebacken? Oder hast du eine eigene Variante, die du gerne teilen möchtest? Schreib es mir in die Kommentare – ich bin immer gespannt auf neue Ideen! Und wenn dir das Rezept gefällt, teile es mit deinen Freunden und deiner Familie. Der Herbst ist die perfekte Zeit, um gemeinsam zu backen und zu genießen.

Also, ran an den Kürbis und losgebacken! Du wirst es nicht bereuen.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich auch Butternut-Kürbis für das Püree verwenden?

Ja, Butternut-Kürbis eignet sich hervorragend. Er hat ein ähnlich süßes und nussiges Aroma wie Hokkaido. Achte nur darauf, ihn vor dem Pürieren gut zu garen und abtropfen zu lassen, damit das Püree nicht zu wässrig wird.

Kann ich die Muffins auch ohne Streusel backen?

Ja, du kannst die Streusel einfach weglassen. Die Muffins werden dann etwas schlichter, aber immer noch saftig und lecker. Du kannst sie stattdessen mit etwas Puderzucker bestäuben oder mit einem Frischkäse-Frosting toppen.

Wie lange sind die Muffins haltbar?

Im luftdichten Behälter bei Raumtemperatur halten sie sich 3-4 Tage. Im Kühlschrank sind sie sogar bis zu einer Woche haltbar, aber sie verlieren dann etwas an Saftigkeit. Am besten schmecken sie frisch oder am nächsten Tag.

Kann ich den Zucker durch Honig oder Ahornsirup ersetzen?

Ja, das ist möglich, aber du musst die Flüssigkeitsmenge anpassen. Ersetze 200 g Zucker durch etwa 150 ml Honig oder Ahornsirup und reduziere das Öl um 2-3 Esslöffel. Die Muffins werden dann etwas süßer und feuchter.

Warum sind meine Muffins nicht aufgegangen?

Das kann verschiedene Ursachen haben: Entweder war das Backpulver zu alt (es sollte nicht älter als 6 Monate sein), der Teig wurde zu lange gerührt, oder der Ofen war nicht heiß genug. Achte darauf, dass du die trockenen Zutaten frisch hast und den Teig nur kurz vermischst.

Pin This Recipe!

Saftige Kürbis-Streusel-Muffins recipe

Print

Saftige Kürbis-Streusel-Muffins

Diese saftigen Kürbis-Streusel-Muffins sind der Inbegriff des Herbstes: weiche, saftige Krume, knusprige Streuselkruste und die perfekte Gewürzmischung. Einfach zuzubereiten und ein echter Publikumsliebling.

  • Author: Anna
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 25 Minuten
  • Total Time: 40 Minuten
  • Yield: 12 Muffins 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Amerikanisch

Ingredients

Scale
  • 250 g Kürbispüree (etwa 1 Tasse)
  • 200 g Zucker (1 Tasse, vorzugsweise braun)
  • 120 ml Pflanzenöl (1/2 Tasse, geschmacksneutral)
  • 2 große Eier (Raumtemperatur)
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 250 g Weizenmehl (2 Tassen, Type 405, gesiebt)
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 1/2 TL Salz
  • 2 TL Zimt
  • 1/2 TL Muskatnuss (frisch gerieben)
  • 1/2 TL Ingwerpulver
  • 1/4 TL Nelkenpulver
  • 80 g Mehl (etwa 2/3 Tasse, für Streusel)
  • 60 g Zucker (1/3 Tasse, für Streusel)
  • 1/2 TL Zimt (für Streusel)
  • 60 g kalte Butter (in kleine Würfel geschnitten, für Streusel)
  • Eine Prise Salz (für Streusel)

Instructions

  1. Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (160°C Umluft) vorheizen. Muffinblech mit Papierförmchen auslegen oder einfetten.
  2. In einer mittelgroßen Schüssel Mehl, Backpulver, Natron, Salz und alle Gewürze (Zimt, Muskat, Ingwer, Nelken) vermischen.
  3. In einer zweiten Schüssel Kürbispüree, Zucker, Öl, Eier und Vanilleextrakt mit einem Schneebesen glatt rühren.
  4. Die trockenen Zutaten nach und nach zu den feuchten geben und nur so lange rühren, bis alles gerade vermischt ist. Nicht überrühren.
  5. Für die Streusel: Mehl, Zucker und Zimt in einer kleinen Schüssel mischen. Kalte Butterwürfel dazugeben und mit den Fingerspitzen zu einer krümeligen Masse verreiben.
  6. Teig gleichmäßig auf 12 Muffinförmchen verteilen (zu 2/3 füllen). Streusel großzügig darüber streuen und leicht andrücken.
  7. Im vorgeheizten Ofen 20-25 Minuten backen. Stäbchenprobe machen: Wenn ein Holzstäbchen sauber herauskommt, sind sie fertig.
  8. Muffins 5 Minuten im Blech abkühlen lassen, dann auf ein Kühlgitter setzen und vollständig auskühlen lassen.

Notes

Kürbispüree vor Verwendung abtropfen lassen, wenn selbstgemacht. Eier und Kürbispüree sollten Raumtemperatur haben. Nicht überbacken – Stäbchenprobe ist entscheidend. Streusel leicht andrücken, damit sie nicht versinken.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Muffin
  • Calories: 300
  • Sugar: 22
  • Sodium: 200
  • Fat: 15
  • Saturated Fat: 4
  • Carbohydrates: 38
  • Fiber: 2
  • Protein: 4

Keywords: Kürbis-Muffins, Streusel-Muffins, Herbstrezept, saftige Muffins, Kürbisbacken

Did you make this recipe?

Share a photo and tag us — we can't wait to see what you've made!

Diese Rezepte könntest du auch lieben

Leave a Comment

Recipe rating