Geschrieben von

Ella West

Veröffentlicht

Bester cremiger Kartoffelsalat mit Mayonnaise und Gurke – einfaches Rezept

Fertig in 45 Minuten
Portionen 4-6 Portionen
Schwierigkeitsgrad Einfach

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Draußen war es noch nicht richtig hell, als ich anfing, die Kartoffeln zu schälen. Es war dieser eine Sonntag im Juni, an dem die Luft schon früh schwer und warm war, und ich wusste genau, dass der Tag nur mit einem einzigen Gericht auf der Picknickdecke enden würde. Meine Hände waren noch kalt vom Wasserhahn, als ich die erste Kartoffel in Scheiben schnitt – gleichmäßig, aber nicht perfekt. Es war dieses leise Klackern des Messers auf dem Holzbrett, das mich daran erinnerte, warum ich diesen cremigen Kartoffelsalat mit Mayonnaise und Gurke so liebe. Er ist kein lautes Gericht. Er drängt sich nicht auf. Aber wenn er erstmal da ist, auf dem Teller, zwischen all den anderen Sachen, dann ist er das Erste, was leer gegessen wird.

Ich habe Jahre gebraucht, um dieses Rezept zu perfektionieren. Ehrlich. Meine ersten Versuche waren entweder zu matschig oder zu trocken, und die Gurke wurde meistens wässrig und traurig. Aber irgendwann, nach einem besonders misslungenen Versuch (ich schwöre, der Salat schwamm in einer Mayonnaise-Lache), habe ich kapiert, worauf es wirklich ankommt. Es sind die kleinen Details: die richtige Kartoffelsorte, die Temperatur der Brühe, das Timing der Gurke. Und seitdem ist dieser cremige Kartoffelsalat mit Mayonnaise und Gurke mein treuer Begleiter für jeden Grillabend, jedes Picknick und jeden Moment, an dem ich einfach ein bisschen Seelenfutter brauche.

Dieses Rezept ist nicht kompliziert. Es ist ehrlich, bodenständig und schmeckt nach genau dem, was es ist: nach einem guten, selbstgemachten Kartoffelsalat, der mit Liebe und ein bisschen Geduld gemacht wurde. Und genau deshalb funktioniert er einfach immer.

Warum Sie diesen Kartoffelsalat lieben werden

Ich habe diesen cremigen Kartoffelsalat mit Mayonnaise und Gurke schon Dutzende Male gemacht – für die Familie, für Freunde, für Grillpartys und sogar für Silvester. Und jedes Mal gibt es dieselbe Reaktion: „Wow, der ist aber gut!“ – gefolgt von der Frage nach dem Rezept. Das ist kein Zufall. Es liegt an der perfekten Balance zwischen Cremigkeit und Frische, zwischen Herzhaftigkeit und Leichtigkeit.

Hier ist, warum dieses Rezept für mich der absolute Favorit ist:

  • Schnell und einfach: Der Salat ist in etwa 30 Minuten aktiver Arbeit fertig. Die meiste Zeit brauchen die Kartoffeln zum Kochen – und die machen ja nichts falsch.
  • Alltagszutaten: Sie brauchen keine exotischen Zutaten aus dem Spezialitätenladen. Alles, was Sie brauchen, haben Sie wahrscheinlich schon zu Hause oder bekommen es im nächsten Supermarkt.
  • Perfekt für jeden Anlass: Ob als Beilage zum Grillen, für ein Picknick im Park, als Mitbringsel zur Party oder einfach als Abendessen – dieser Salat passt immer. Ich habe ihn sogar schon zu knusprigem Kartoffelsalat mit Speck und Senf-Dressing als Alternative für Gäste serviert, die es lieber cremig mögen.
  • Garantiert ein Erfolg: Kinder lieben ihn, Erwachsene lieben ihn, und selbst Leute, die sonst keinen Kartoffelsalat mögen, werden hier schwach. Ehrlich.
  • Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus der weichen, leicht süßlichen Kartoffel, der würzigen Mayonnaise, der knackigen Gurke und den frischen Kräutern ist einfach perfekt. Jeder Bissen ist ein kleines Geschmackserlebnis.

Was diesen Kartoffelsalat von anderen unterscheidet? Es ist die Technik. Ich mariniere die Kartoffeln noch warm in der Brühe, damit sie den ganzen Geschmack aufnehmen können. Und ich füge die Gurke erst kurz vor dem Servieren hinzu, damit sie schön knackig bleibt. Das sind die kleinen Dinge, die den Unterschied machen. Dieser Salat ist nicht nur gut – er ist der, bei dem man nach dem ersten Bissen die Augen schließt und einfach nur genießt. Er ist Komfortessen, aber irgendwie auch erfrischend. Genau das Richtige für einen lauen Sommerabend.

Zutaten, die Sie brauchen

Dieser cremige Kartoffelsalat mit Mayonnaise und Gurke lebt von seinen einfachen, aber sorgfältig ausgewählten Zutaten. Jede einzelne spielt eine wichtige Rolle, und ich verrate Ihnen, worauf Sie achten sollten.

  • Kartoffeln (1 kg, vorwiegend festkochend): Das ist die wichtigste Entscheidung. Nehmen Sie auf keinen Fall mehligkochende Kartoffeln – die zerfallen Ihnen im Salat und werden matschig. Vorwiegend festkochende Kartoffeln (wie z.B. Linda, Laura oder Gala) haben die perfekte Konsistenz: Sie sind weich genug, um die Marinade aufzunehmen, aber fest genug, um ihre Form zu behalten. Ich kaufe meine am liebsten auf dem Wochenmarkt, aber auch die aus dem Supermarkt sind völlig in Ordnung.
  • Salatgurke (1 mittelgroße): Die Gurke bringt die nötige Frische und Knackigkeit in den Salat. Ein Tipp von mir: Schälen Sie die Gurke nur, wenn die Schale sehr dick oder bitter ist. Die meisten Salatgurken haben eine dünne, zarte Schale, die man wunderbar mitessen kann. Entfernen Sie auf jeden Fall die Kerne mit einem Löffel, sonst wird der Salat wässrig.
  • Mayonnaise (150 g): Hier scheiden sich die Geister, aber ich bin ein Fan von einer guten, cremigen Mayonnaise. Ich verwende am liebsten Thomy oder Kühne – die haben genau die richtige Konsistenz und einen ausgewogenen Geschmack. Selbstgemachte Mayonnaise geht natürlich auch, ist aber für dieses Rezept nicht unbedingt nötig. Wenn Sie es etwas leichter mögen, können Sie auch die Hälfte der Mayonnaise durch griechischen Joghurt ersetzen (dann wird der Salat aber weniger cremig).
  • Gemüsebrühe (150 ml): Das ist mein Geheimtipp! Die warme Brühe sorgt dafür, dass die Kartoffeln schön saftig werden und einen intensiven Geschmack bekommen. Ich nehme eine gute Instant-Brühe oder koche selbst eine aus Gemüseresten. Wichtig: Die Brühe sollte gut gewürzt sein, denn die Kartoffeln saugen sie auf.
  • Weißweinessig (2 EL): Der Essig gibt dem Salat die nötige Säure und balanciert die Cremigkeit der Mayonnaise aus. Wenn Sie keinen Weißweinessig haben, können Sie auch Apfelessig oder hellen Balsamico nehmen. Aber Vorsicht: Zu viel Säure kann den Salat dominieren.
  • Senf (1 EL, mittelscharf): Ein Löffel Senf rundet das Dressing ab und gibt ihm eine leichte Schärfe. Ich verwende am liebsten Löwensenf oder Bautz’ner. Der Senf darf ruhig etwas körnig sein, das gibt dem Salat eine schöne Textur.
  • Zwiebel (1 mittelgroße, rote oder gelbe): Die Zwiebel sorgt für eine würzige Note. Rote Zwiebeln sind etwas milder und süßlicher, gelbe Zwiebeln etwas schärfer. Ich persönlich mag rote Zwiebeln lieber, weil sie nicht so dominant sind. Die Zwiebel sollte fein gewürfelt werden, damit sie sich gut unter die Kartoffeln mischt.
  • Frische Kräuter (eine Handvoll Schnittlauch und Petersilie): Die Kräuter sind das i-Tüpfelchen. Sie bringen Farbe und Frische in den Salat. Schneiden Sie den Schnittlauch in feine Röllchen und hacken Sie die Petersilie grob. Sie können auch andere Kräuter wie Dill oder Kerbel verwenden – je nachdem, was Sie gerade da haben.
  • Salz und Pfeffer (nach Geschmack): Zum Abschmecken. Ich empfehle grobes Meersalz und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer.
  • Optional: 1 TL Zucker: Ein kleiner Löffel Zucker kann die Aromen abrunden, besonders wenn der Essig sehr sauer ist. Nicht unbedingt nötig, aber einen Versuch wert.

Die meisten dieser Zutaten haben Sie bestimmt zu Hause. Für den Fall, dass Sie noch weitere Ideen für Beilagen oder Picknick-Gerichte suchen, empfehle ich Ihnen einen Blick auf meine herzhaften Picknick-Muffins mit Schinken und Käse – die passen perfekt dazu!

Benötigte Küchengeräte

Für diesen cremigen Kartoffelsalat mit Mayonnaise und Gurke brauchen Sie keine ausgefallene Ausrüstung. Die meisten Dinge haben Sie bestimmt schon in Ihrer Küche. Hier ist, was Sie brauchen:

  • Großer Topf (4-5 Liter): Zum Kochen der Kartoffeln. Die Kartoffeln sollten genug Platz haben, damit sie gleichmäßig garen.
  • Küchenmesser und Schneidebrett: Zum Schälen und Schneiden der Kartoffeln, Gurke und Zwiebel. Ein scharfes Messer ist hier Gold wert – glauben Sie mir, ich habe mich schon oft an stumpfen Messern geärgert.
  • Kartoffelschäler: Geht schneller als mit dem Messer, besonders wenn Sie viele Kartoffeln schälen müssen. Ich habe einen einfachen Sparschäler von Westmark, der tut seinen Dienst seit Jahren.
  • Große Schüssel (mindestens 3 Liter): Zum Mischen des Salats. Die Schüssel sollte groß genug sein, damit Sie alles gut vermengen können, ohne dass etwas daneben geht.
  • Kleine Schüssel: Für das Dressing.
  • Esslöffel und Teelöffel: Zum Abmessen der Zutaten.
  • Küchenwaage: Für genaue Mengenangaben, besonders bei den Kartoffeln. Ich schwöre auf eine digitale Küchenwaage, die ist einfach am genauesten.
  • Messbecher: Für die Brühe und den Essig.
  • Löffel oder Spatel: Zum Vermengen des Salats. Ein Holz- oder Silikonspatel ist am besten, da er die Kartoffeln nicht zerdrückt.
  • Optional: Küchenpapier: Zum Abtrocknen der gewaschenen Kräuter.

Wenn Sie keinen Kartoffelschäler haben, können Sie die Kartoffeln auch mit einem kleinen Messer schälen – das dauert nur etwas länger. Und wenn Sie keine Küchenwaage haben, schätzen Sie einfach die Menge: 1 kg Kartoffeln sind etwa 6-8 mittelgroße Kartoffeln. Das klappt auch.

Zubereitungsschritte

cremiger Kartoffelsalat mit Mayonnaise und Gurke preparation steps

Und jetzt kommen wir zum Herzstück: der Zubereitung. Keine Sorge, es ist einfacher, als Sie denken. Folgen Sie einfach diesen Schritten, und Ihr cremiger Kartoffelsalat mit Mayonnaise und Gurke wird garantiert ein Erfolg.

  1. Kartoffeln kochen: Waschen Sie die Kartoffeln gründlich, aber schälen Sie sie noch nicht. Geben Sie sie in einen großen Topf und bedecken Sie sie mit kaltem Wasser. Fügen Sie einen Teelöffel Salz hinzu. Bringen Sie das Wasser zum Kochen und lassen Sie die Kartoffeln je nach Größe 20-25 Minuten köcheln, bis sie weich sind. Testen Sie mit einer Gabel: Wenn sie leicht hineingleitet, sind die Kartoffeln fertig. Achtung: Die Kartoffeln sollten nicht zu weich sein, sonst zerfallen sie später im Salat.
  2. Brühe vorbereiten: Während die Kartoffeln kochen, bereiten Sie die Brühe zu. Lösen Sie 1 TL Instant-Gemüsebrühe in 150 ml heißem Wasser auf. Stellen Sie die Brühe zur Seite, aber lassen Sie sie nicht abkühlen – sie sollte noch warm sein, wenn Sie sie über die Kartoffeln gießen.
  3. Kartoffeln schälen und schneiden: Gießen Sie die Kartoffeln ab und lassen Sie sie kurz ausdampfen. Sobald sie etwas abgekühlt sind, aber noch warm, schälen Sie sie. Das geht am besten mit einem kleinen Messer oder einem Kartoffelschäler. Schneiden Sie die Kartoffeln dann in ca. 0,5 cm dicke Scheiben. Je gleichmäßiger die Scheiben, desto besser nimmt der Salat die Marinade auf. (Ehrlich, ich bin da nicht perfekt – manche Scheiben sind dicker, manche dünner. Das macht nichts.)
  4. Kartoffeln marinieren: Geben Sie die noch warmen Kartoffelscheiben in eine große Schüssel. Gießen Sie die warme Brühe darüber und mischen Sie alles vorsichtig, aber gründlich. Die Kartoffeln sollten vollständig mit Brühe bedeckt sein. Lassen Sie sie nun für 15-20 Minuten ziehen. In dieser Zeit saugen die Kartoffeln die Brühe auf und werden schön saftig. (Das ist der Moment, in dem die Magie passiert!)
  5. Dressing zubereiten: Während die Kartoffeln ziehen, bereiten Sie das Dressing zu. Vermischen Sie in einer kleinen Schüssel die Mayonnaise, den Weißweinessig und den Senf. Rühren Sie alles glatt. Schmecken Sie das Dressing mit Salz, Pfeffer und optional einer Prise Zucker ab. Es sollte kräftig gewürzt sein, denn später wird es von den Kartoffeln aufgenommen.
  6. Gurke und Zwiebel vorbereiten: Waschen Sie die Gurke und schneiden Sie die Enden ab. Halbieren Sie die Gurke der Länge nach und entfernen Sie die Kerne mit einem Löffel. Schneiden Sie die Gurke dann in feine Halbmonde. Schälen Sie die Zwiebel und würfeln Sie sie sehr fein. (Tipp: Wenn Sie die Zwiebel vorher für 10 Minuten in kaltes Wasser legen, wird sie milder.)
  7. Alles vermengen: Geben Sie das Dressing zu den durchgezogenen Kartoffeln und mischen Sie alles vorsichtig. Fügen Sie die Gurkenstücke und die Zwiebelwürfel hinzu und heben Sie sie unter. Achten Sie darauf, die Kartoffeln nicht zu zerdrücken – ein sanfter Spatel ist hier Ihr bester Freund.
  8. Kartoffelsalat ziehen lassen: Decken Sie die Schüssel ab und stellen Sie den Salat für mindestens 2 Stunden (besser über Nacht) in den Kühlschrank. Das ist der wichtigste Schritt! Der Salat muss durchziehen, damit sich die Aromen verbinden können. Glauben Sie mir, der Unterschied zwischen einem frisch zubereiteten und einem durchgezogenen Kartoffelsalat ist riesig.
  9. Kräuter und finales Abschmecken: Kurz vor dem Servieren waschen Sie die Kräuter und trocknen sie gut ab. Schneiden Sie den Schnittlauch in feine Röllchen und hacken Sie die Petersilie. Geben Sie die Kräuter zum Salat und mischen Sie sie vorsichtig unter. Schmecken Sie den Salat noch einmal mit Salz und Pfeffer ab. (Oft braucht er nach dem Durchziehen noch etwas mehr Würze.)
  10. Servieren: Geben Sie den Kartoffelsalat in eine schöne Schüssel und garnieren Sie ihn nach Belieben mit ein paar ganzen Kräuterzweigen oder Gurkenscheiben. Fertig!

Ein kleiner Tipp von mir: Wenn Sie den Salat für ein Picknick vorbereiten, können Sie ihn wunderbar am Vortag zubereiten. Er schmeckt am nächsten Tag sogar noch besser, weil die Aromen noch intensiver werden. Und wenn Sie noch mehr Inspiration für Picknick-Gerichte suchen, schauen Sie sich doch meine cremigen Picknick-Wraps mit Hähnchen und Avocado an – die sind perfekt für unterwegs!

Kochtipps und Techniken

Im Laufe der Jahre habe ich einige Tricks gelernt, die diesen cremigen Kartoffelsalat mit Mayonnaise und Gurke noch besser machen. Hier sind meine besten Tipps:

  • Die Kartoffeln nicht zu weich kochen: Das ist der häufigste Fehler. Wenn die Kartoffeln zu weich sind, zerfallen sie beim Schneiden und Mischen und der Salat wird matschig. Die Kartoffeln sollten noch einen leichten Biss haben, wenn Sie sie aus dem Wasser nehmen. Sie garen durch die heiße Brühe noch ein wenig nach.
  • Kartoffeln warm marinieren: Das ist mein absoluter Geheimtipp. Warme Kartoffeln nehmen die Brühe viel besser auf als kalte. Deshalb schäle und schneide ich die Kartoffeln auch, solange sie noch warm sind. Ja, es ist ein bisschen frickelig, aber es lohnt sich.
  • Die Gurke erst kurz vor dem Servieren hinzufügen: Wenn Sie die Gurke zu früh in den Salat geben, wird sie wässrig und verliert ihre Knackigkeit. Ich gebe die Gurke deshalb immer erst kurz vor dem Servieren dazu, oder – wenn ich den Salat am Vortag zubereite – hebe ich sie erst am nächsten Tag unter.
  • Nicht zu viel Mayonnaise: Weniger ist manchmal mehr. Die Mayonnaise soll den Salat umhüllen, nicht darin schwimmen. Wenn Sie zu viel Mayonnaise nehmen, wird der Salat schwer und fettig. Die Brühe sorgt ja bereits für Saftigkeit.
  • Geduld beim Durchziehen: Das ist vielleicht der schwerste Tipp: Warten. Der Salat schmeckt direkt nach der Zubereitung gut, aber nach 2-3 Stunden im Kühlschrank wird er richtig großartig. Die Aromen haben dann Zeit, sich zu verbinden, und die Kartoffeln werden noch geschmackvoller.
  • Abschmecken nicht vergessen: Nach dem Durchziehen schmeckt der Salat oft weniger würzig als direkt nach der Zubereitung. Das liegt daran, dass die Kartoffeln die Würze aufgenommen haben. Also: Vor dem Servieren unbedingt noch einmal mit Salz, Pfeffer und einem Schuss Essig abschmecken.

Ich habe auch schon einige Fehler gemacht. Einmal habe ich vergessen, die Brühe abkühlen zu lassen, und habe sie kochend heiß über die Kartoffeln gegossen. Das Ergebnis: Die Kartoffeln waren außen matschig und innen noch hart. Nicht empfehlenswert. Ein anderes Mal habe ich zu viel Essig genommen – der Salat war so sauer, dass er kaum zu essen war. Seitdem taste ich mich beim Würzen lieber langsam heran.

Variationen und Anpassungen

Dieses Rezept für cremigen Kartoffelsalat mit Mayonnaise und Gurke ist eine wunderbare Basis, die Sie nach Herzenslust abwandeln können. Hier sind ein paar Ideen:

  • Mit Speck: Braten Sie 150 g gewürfelten Speck knusprig aus und geben Sie ihn kurz vor dem Servieren über den Salat. Das gibt ein wunderbar rauchiges Aroma. (Meine Familie liebt diese Version!)
  • Mit Ei: Kochen Sie 4 Eier hart, pellen Sie sie und schneiden Sie sie in Achtel. Heben Sie die Eier vorsichtig unter den Salat. Das macht ihn noch gehaltvoller und sättigender.
  • Mit Äpfeln: Ein säuerlicher Apfel (wie Boskop oder Granny Smith) in feinen Würfeln gibt dem Salat eine fruchtige Note und eine zusätzliche Knackigkeit. Ein echter Geheimtipp!
  • Mit Joghurt: Ersetzen Sie die Hälfte der Mayonnaise durch griechischen Joghurt oder saure Sahne. Das macht den Salat leichter und etwas frischer. Perfekt für heiße Sommertage.
  • Vegetarisch/Vegan: Verwenden Sie vegane Mayonnaise (z.B. von Veggie oder Bedda) und lassen Sie den Speck einfach weg. Der Salat schmeckt genauso gut.
  • Mit anderen Kräutern: Probieren Sie es mal mit Dill, Kerbel oder etwas Minze. Jedes Kraut gibt dem Salat eine andere Note. Ich habe einmal einen Kartoffelsalat mit viel Dill und etwas Zitronenschale gemacht – der war fantastisch zu gegrilltem Fisch.
  • Mit Gewürzgurken: Wenn Sie keine frische Gurke zur Hand haben, können Sie auch 4-5 Gewürzgurken in feine Würfel schneiden und unter den Salat mischen. Das gibt eine schöne säuerliche Note.

Meine persönliche Lieblingsvariation ist die mit Speck und Apfel. Die Kombination aus herzhaft, süß und saftig ist einfach unschlagbar. Probieren Sie es aus!

Servier- und Aufbewahrungshinweise

Dieser cremige Kartoffelsalat mit Mayonnaise und Gurke schmeckt am besten, wenn er gut durchgezogen ist. Hier sind meine Tipps fürs Servieren und Aufbewahren:

  • Serviertemperatur: Der Salat sollte gut gekühlt serviert werden, aber nicht eiskalt. Nehmen Sie ihn etwa 15-20 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank, damit er etwas an Temperatur gewinnen kann. So entfalten sich die Aromen am besten.
  • Präsentation: Geben Sie den Salat in eine schöne Schüssel und garnieren Sie ihn mit ein paar Gurken- oder Eischeiben und frischen Kräutern. Das sieht nicht nur schön aus, sondern gibt den Gästen auch einen Hinweis auf die Zutaten.
  • Passende Beilagen: Dieser Kartoffelsalat ist der perfekte Begleiter zu Gegrilltem (Bratwurst, Steak, Hähnchen), zu knusprigen Bratwurst-Brezeln, zu Fisch oder einfach als Hauptgericht mit einem frischen Salat. Er passt auch wunderbar zu einem frischen bunten Sommersalat zum Grillen.
  • Getränkeempfehlung: Ein kühles Bier, ein trockener Weißwein (Riesling oder Sauvignon Blanc) oder eine selbstgemachte Limonade passen hervorragend dazu.
  • Aufbewahrung im Kühlschrank: Der Salat hält sich im Kühlschrank (gut abgedeckt) 2-3 Tage. Aber Vorsicht: Die Gurke wird mit der Zeit weicher und gibt Wasser ab. Wenn Sie den Salat länger aufbewahren möchten, geben Sie die Gurke besser erst kurz vor dem Servieren dazu.
  • Einfrieren: Ich rate vom Einfrieren ab. Die Mayonnaise und die Gurke vertragen das Einfrieren nicht gut. Der Salat wird nach dem Auftauen wässrig und verliert seine cremige Konsistenz. Lieber frisch zubereiten!
  • Resteverwertung: Falls doch mal etwas übrig bleibt: Der Kartoffelsalat schmeckt am nächsten Tag kalt als Snack oder als Beilage zu einem Stück Brot. Sie können ihn auch kurz in der Pfanne erwärmen – dann wird er etwas weicher, aber das ist auch lecker.

Die Aromen entwickeln sich übrigens mit der Zeit weiter. Am zweiten Tag schmeckt der Salat oft noch besser als am ersten, weil die Kartoffeln die Marinade vollständig aufgenommen haben. Ein guter Grund, gleich eine doppelte Portion zu machen!

Nährwertangaben und gesundheitliche Vorteile

Ich bin kein Ernährungsberater, aber ich möchte Ihnen trotzdem einen groben Überblick über die Nährwerte dieses cremigen Kartoffelsalats mit Mayonnaise und Gurke geben. Die Werte beziehen sich auf eine Portion (ca. 200 g) und sind Schätzungen:

  • Kalorien: ca. 280-320 kcal
  • Fett: ca. 18-22 g (hauptsächlich aus der Mayonnaise)
  • Kohlenhydrate: ca. 25-30 g (aus den Kartoffeln)
  • Eiweiß: ca. 4-5 g
  • Ballaststoffe: ca. 3-4 g

Dieser Salat ist nicht gerade ein Diätgericht, aber er hat auch seine gesunden Seiten. Die Kartoffeln liefern komplexe Kohlenhydrate, die lange satt machen, sowie Vitamin C, Kalium und B-Vitamine. Die Gurke besteht zu 95% aus Wasser und ist daher kalorienarm und erfrischend. Sie enthält außerdem Vitamin K und Antioxidantien. Die frischen Kräuter liefern zusätzliche Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe.

Wenn Sie auf eine leichtere Variante Wert legen, können Sie, wie schon erwähnt, einen Teil der Mayonnaise durch Joghurt ersetzen. Das reduziert den Fettgehalt deutlich. Für eine glutenfreie Version achten Sie darauf, dass die Brühe und der Senf glutenfrei sind – das ist bei den meisten Produkten der Fall. Der Salat ist von Natur aus laktosefrei, wenn Sie laktosefreie Mayonnaise verwenden.

Für mich persönlich ist dieser Salat ein Stück Seelenfutter. Er erinnert mich an Sommerabende mit Freunden und Familie, an Picknicks im Park und an gemütliche Grillabende. Und manchmal ist genau das die beste Medizin.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich den Kartoffelsalat auch mit festkochenden Kartoffeln machen?

Ja, das geht auch. Festkochende Kartoffeln bleiben noch fester und behalten ihre Form besser. Der Salat wird dann etwas weniger cremig, aber immer noch lecker. Ich persönlich bevorzuge vorwiegend festkochende Kartoffeln, weil sie die perfekte Balance zwischen Festigkeit und Cremigkeit bieten.

Wie lange muss der Kartoffelsalat durchziehen?

Mindestens 2 Stunden, besser über Nacht. Die Aromen brauchen Zeit, um sich zu verbinden. Wenn Sie den Salat direkt nach der Zubereitung essen, schmeckt er gut – aber nach dem Durchziehen wird er richtig großartig. Planen Sie also am besten etwas Zeit ein.

Kann ich die Mayonnaise durch etwas anderes ersetzen?

Ja, Sie können einen Teil der Mayonnaise durch griechischen Joghurt, saure Sahne oder Schmand ersetzen. Das macht den Salat leichter und frischer. Wenn Sie eine vegane Variante möchten, verwenden Sie vegane Mayonnaise. Der Geschmack wird etwas anders sein, aber immer noch sehr lecker.

Warum wird mein Kartoffelsalat matschig?

Das kann verschiedene Ursachen haben. Entweder waren die Kartoffeln zu weich gekocht, oder Sie haben zu viel Brühe verwendet. Auch die Gurke kann Schuld sein, wenn sie zu früh in den Salat gegeben wird. Achten Sie darauf, die Kartoffeln nur bissfest zu kochen, die Brühe gut abzumessen und die Gurke erst kurz vor dem Servieren unterzuheben.

Kann ich den Kartoffelsalat einfrieren?

Ich rate davon ab. Die Mayonnaise und die Gurke vertragen das Einfrieren nicht. Die Mayonnaise wird beim Auftauen wässrig und die Gurke verliert ihre Knackigkeit. Der Salat schmeckt dann leider nicht mehr gut. Bereiten Sie ihn lieber frisch zu oder bewahren Sie ihn im Kühlschrank auf (hält sich 2-3 Tage).

Fazit

Dieser cremige Kartoffelsalat mit Mayonnaise und Gurke ist mehr als nur ein Rezept – er ist ein Stück Sommerglück auf dem Teller. Er ist einfach zuzubereiten, schmeckt fantastisch und ist der Star auf jedem Buffet, jedem Grillfest und jedem Picknick. Die Kombination aus der saftigen Kartoffel, der knackigen Gurke und dem cremigen Dressing ist einfach unschlagbar.

Ich lade Sie ein, dieses Rezept auszuprobieren und es nach Ihren eigenen Vorlieben anzupassen. Vielleicht mögen Sie ja mehr Gurke, weniger Zwiebel oder eine Extraportion Kräuter? Probieren Sie es aus! Und wenn Sie Ihre eigene Version gefunden haben, würde ich mich riesig freuen, wenn Sie mir in den Kommentaren davon erzählen. Teilen Sie Ihre Kreationen auf Pinterest oder Instagram – ich bin gespannt, was Sie daraus machen.

Dieser Salat hat mich durch viele Sommer begleitet, und ich hoffe, er wird auch zu Ihrem treuen Begleiter. Denn manchmal sind es die einfachen Dinge im Leben, die uns am glücklichsten machen. Guten Appetit!

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cremiger Kartoffelsalat mit Mayonnaise und Gurke recipe

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Bester cremiger Kartoffelsalat mit Mayonnaise und Gurke – einfaches Rezept

Dieser cremige Kartoffelsalat mit Mayonnaise und Gurke ist der perfekte Begleiter für Grillabende, Picknicks und Sommerfeste. Einfach zuzubereiten und unwiderstehlich lecker.

  • Author: Anna
  • Prep Time: 30 Minuten
  • Cook Time: 25 Minuten
  • Total Time: 55 Minuten (plus 2 Stunden Ruhezeit)
  • Yield: 4 Portionen 1x
  • Category: Beilage
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 1 kg vorwiegend festkochende Kartoffeln
  • 1 mittelgroße Salatgurke
  • 150 g Mayonnaise (z.B. Thomy oder Kühne)
  • 150 ml Gemüsebrühe
  • 2 EL Weißweinessig
  • 1 EL mittelscharfer Senf
  • 1 mittelgroße rote oder gelbe Zwiebel
  • Eine Handvoll frischer Schnittlauch
  • Eine Handvoll frische Petersilie
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • 1 TL Zucker (optional)

Instructions

  1. Kartoffeln gründlich waschen, aber nicht schälen. In einem großen Topf mit kaltem Wasser und 1 TL Salz bedecken. Zum Kochen bringen und 20-25 Minuten köcheln lassen, bis sie weich sind (Gabelprobe).
  2. Während die Kartoffeln kochen, 1 TL Instant-Gemüsebrühe in 150 ml heißem Wasser auflösen und warm halten.
  3. Kartoffeln abgießen, kurz ausdampfen lassen, dann noch warm schälen und in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden.
  4. Die warmen Kartoffelscheiben in eine große Schüssel geben und mit der warmen Brühe übergießen. Vorsichtig mischen und 15-20 Minuten ziehen lassen.
  5. In einer kleinen Schüssel Mayonnaise, Weißweinessig und Senf glatt rühren. Mit Salz, Pfeffer und optional 1 TL Zucker abschmecken.
  6. Gurke waschen, Enden abschneiden, längs halbieren und Kerne mit einem Löffel entfernen. Gurke in feine Halbmonde schneiden. Zwiebel schälen und sehr fein würfeln.
  7. Das Dressing zu den durchgezogenen Kartoffeln geben und vorsichtig mischen. Gurkenstücke und Zwiebelwürfel unterheben.
  8. Schüssel abdecken und mindestens 2 Stunden (besser über Nacht) im Kühlschrank durchziehen lassen.
  9. Kurz vor dem Servieren Kräuter waschen, trocknen, Schnittlauch in feine Röllchen schneiden und Petersilie grob hacken. Kräuter unter den Salat mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  10. In eine schöne Schüssel geben und nach Belieben mit Kräuterzweigen oder Gurkenscheiben garnieren.

Notes

Die Kartoffeln nicht zu weich kochen, sonst zerfallen sie. Die Gurke erst kurz vor dem Servieren hinzufügen, damit sie knackig bleibt. Der Salat schmeckt am nächsten Tag noch besser.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Portion (ca. 200 g
  • Calories: 300
  • Sugar: 4
  • Sodium: 500
  • Fat: 20
  • Saturated Fat: 3
  • Carbohydrates: 28
  • Fiber: 3
  • Protein: 4

Keywords: Kartoffelsalat, cremiger Kartoffelsalat, Mayonnaise, Gurke, Picknick, Grillen, Sommer, einfach, Rezept

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