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Ich hatte immer das Gefühl, Kartoffelsalat wäre kompliziert. Man kennt das – die ganzen Rezepte mit Mayonnaise, Essig-Öl-Dressings, die stundenlang ziehen müssen, und dann ist er entweder zu sauer oder zu schwer. Mein erster Versuch, einen schwäbischen Kartoffelsalat zu machen, war eine ziemliche Katastrophe. Die Kartoffeln waren zerkocht, die Brühe zu salzig, und am Ende hatte ich eine undefinierbare Pampe. So richtig enttäuscht war ich.
Also, ich hab mich hingesetzt und meine Oma angerufen. „Oma, wie machst du den Kartoffelsalat eigentlich?“ Ihre Antwort war so simpel, dass ich dachte, sie verarscht mich. „Heiße Brühe, Zwiebeln, Essig, Öl. Fertig.“ Kein Schnickschnack, keine Geheimzutaten. Nur diese eine Sache: die heiße Brühe. Und wisst ihr was? Sie hatte recht. Dieser eine Trick macht alles anders. Der Salat wird nicht matschig, sondern nimmt die Flüssigkeit auf wie ein Schwamm und wird trotzdem schön bissfest. Es ist fast magisch.
Dieser klassische schwäbische Kartoffelsalat mit heißer Brühe ist heute mein absoluter Liebling. Er ist so viel leichter als die Mayonnaise-Varianten, perfekt für den Sommer, zum Grillen oder einfach so. Ehrlich, ich mache ihn inzwischen fast jede Woche. Er schmeckt warm genauso gut wie kalt und wird mit der Zeit sogar noch besser.
Warum Du Diesen Kartoffelsalat Lieben Wirst
Dieser Kartoffelsalat ist nicht einfach nur ein weiteres Rezept. Er ist die Essenz der schwäbischen Küche – ehrlich, bodenständig und unglaublich lecker. Ich habe ihn so oft gemacht, dass ich jeden Schritt im Schlaf beherrsche, und ich kann dir sagen: Er gelingt immer.
- Schnell & Einfach: In unter 30 Minuten hast du einen fantastischen Salat auf dem Tisch. Perfekt für spontane Grillabende oder wenn die Zeit mal wieder knapp ist. Du brauchst keine komplizierten Techniken, nur ein bisschen Fingerspitzengefühl.
- Einfache Zutaten: Kartoffeln, Zwiebeln, Brühe, Essig und Öl – das hast du doch fast immer im Haus. Keine exotischen Gewürze oder teuren Spezialitäten. Das ist der Beweis, dass man mit wenigen, guten Zutaten etwas Wunderbares zaubern kann.
- Perfekt für Jeden Anlass: Ob zur Grillparty, zum Sonntagsbraten, zu Würstchen oder einfach als leichtes Abendessen. Dieser Salat ist ein echter Allrounder und wird überall geliebt.
- Garantiert ein Publikumsliebling: Ich habe diesen Salat schon für meine Familie, für Freunde und für Kollegen gemacht. Jeder liebt ihn. Die Kombination aus der würzigen Brühe, den süßen Zwiebeln und der leichten Säure ist einfach unwiderstehlich.
- Unglaublich Lecker: Das Besondere ist die Textur. Die Kartoffeln sind fest, aber zart. Sie saugen die heiße Brühe auf und werden so richtig schön geschmacksintensiv, ohne zu zerfallen. Einfach perfekt.
Was diesen Salat von anderen unterscheidet, ist die Methode. Die heiße Brühe ist nicht nur ein Gag – sie ist der Schlüssel. Sie sorgt dafür, dass der Salat nicht zu ölig wird und die Aromen sich optimal verbinden. Es ist, als würde man die Kartoffeln von innen heraus würzen. Und das Beste: Er schmeckt am nächsten Tag noch besser, wenn er durchgezogen ist. Das ist Comfort Food vom Feinsten, aber ohne schlechtes Gewissen.
Dieser Salat ist für mich mehr als nur ein Rezept. Er erinnert mich an sonnige Nachmittage im Garten meiner Oma, an den Duft von Holunderblüten und an das Gefühl von Sommer. Wenn ich ihn mache, bin ich für einen Moment wieder ein kleines Mädchen, das am Küchentisch sitzt und zusieht, wie aus einfachen Kartoffeln etwas Magisches entsteht. Und genau dieses Gefühl wünsche ich dir auch.
Was Du an Zutaten Brauchst
Die Zutatenliste ist kurz, aber jede einzelne Zutat spielt eine wichtige Rolle. Nimm dir einen Moment Zeit, um sie zu verstehen, dann wird dein Salat garantiert perfekt. Ich verwende am liebsten festkochende Kartoffeln, aber dazu später mehr.
- 1 kg festkochende Kartoffeln: Das ist die Basis. Festkochende Kartoffeln (wie z.B. Linda, Annabelle oder Sieglinde) behalten beim Kochen ihre Form und werden nicht matschig. Das ist entscheidend, denn der Salat lebt von der Textur. (Mehligkochende Kartoffeln würden zerfallen und eine Pampe ergeben – also lieber die Finger davon lassen!).
- 1 große Zwiebel: Sie sorgt für die würzige Note und den typischen Biss. Ich nehme am liebsten eine rote Zwiebel, weil sie etwas milder ist und eine schöne Farbe gibt. Eine normale Gemüsezwiebel geht aber auch. Wichtig ist, dass du sie wirklich fein würfelst, damit sie sich gut verteilt.
- 500 ml heiße Rinder- oder Gemüsebrühe: Das ist das Herzstück des Rezepts. Die Brühe muss wirklich kochend heiß sein, wenn sie über die Kartoffeln gegossen wird. Ich verwende am liebsten eine selbstgemachte Brühe, aber ein guter, klarer Instantfond tut es auch. Achte darauf, dass die Brühe nicht zu stark gewürzt ist, sonst wird der Salat schnell versalzen. (Tipp: Ich nehme oft eine Mischung aus Rinder- und Gemüsebrühe – das gibt eine besonders runde Note.)
- 4 EL Weißweinessig oder Apfelessig: Die Säure ist der Gegenpart zur herzhaften Brühe. Sie macht den Salat frisch und verhindert, dass er zu schwer wird. Weißweinessig ist mild und fruchtig, Apfelessig gibt eine leichte Süße. Beide sind perfekt. Keinen Balsamico nehmen – der ist zu dominant und färbt den Salat dunkel.
- 4 EL neutrales Öl: Ein gutes, geschmacksneutrales Öl wie Rapsöl oder Sonnenblumenöl ist ideal. Es verbindet die Aromen und sorgt für eine schöne Konsistenz. Olivenöl ist geschmacklich zu intensiv und würde den feinen Kartoffelgeschmack überdecken. (Mein persönlicher Tipp: Ein Esslöffel Walnussöl untermischt – das gibt eine wahnsinnig gute, nussige Note!)
- Salz und weißer Pfeffer: Zum Abschmecken. Weißer Pfeffer ist milder und sieht im Salat nicht aus wie schwarze Punkte. Wenn du keinen hast, geht schwarzer Pfeffer natürlich auch. Sei sparsam mit dem Salz, die Brühe bringt schon genug Würze mit.
- 1 Bund frische glatte Petersilie: Sie ist das i-Tüpfelchen. Die Petersilie gibt dem Salat eine frische, grüne Note und macht ihn optisch noch ansprechender. Hacke sie erst kurz vor dem Servieren darüber, damit sie ihr Aroma behält. (Ein paar Schnittlauchröllchen sind auch eine tolle Ergänzung!)
- Optional: 1 TL mittelscharfer Senf: Ein kleiner Geheimtipp. Ein Teelöffel Senf, unter die heiße Brühe gemischt, gibt dem Dressing eine ganz leichte Schärfe und eine zusätzliche Geschmackstiefe. Probiere es aus – es ist nicht traditionell, aber unglaublich lecker.
Die Richtige Ausrüstung
Du brauchst keine ausgefallene Küchenmaschine für diesen Salat. Mit ein paar grundlegenden Dingen kommst du bestens zurecht. Ich schwöre auf meinen alten Kartoffeltopf aus Emaille – der hält die Wärme so schön gleichmäßig.
- Großer Topf: Zum Kochen der Kartoffeln. Die Kartoffeln sollten genug Platz haben, um nicht aneinander zu kleben.
- Küchenmesser und Schneidebrett: Ein scharfes Messer ist Gold wert, um die Kartoffeln und Zwiebeln sauber zu schneiden. Nichts ist nerviger als zerdrückte Kartoffelscheiben.
- Kartoffelschäler: Ein guter Sparschäler macht die Arbeit leichter und schneller. Ich mag die Y-förmigen Schäler am liebsten.
- Große Schüssel: Zum Anrichten des Salats. Die Schüssel sollte groß genug sein, damit du die Kartoffeln gut vermengen kannst, ohne dass alles daneben geht.
- Messbecher: Für die Brühe und den Essig. Ein Messbecher mit Ausguss ist praktisch.
- Kochlöffel oder Pfannenwender: Zum vorsichtigen Unterheben der Kartoffeln. Ein Pfannenwender aus Silikon ist besonders schonend und kratzt die Schüssel nicht.
Ein Tipp von mir: Wenn du oft Kartoffelsalat machst, lohnt sich die Anschaffung eines Kartoffelstampfers. Nicht, um die Kartoffeln zu stampfen, sondern um sie nach dem Kochen kurz anzudrücken, damit sie die Brühe besser aufnehmen. Aber das ist optional – ein Löffel tut es auch.
Die Zubereitung – Schritt für Schritt

Jetzt wird’s praktisch. Keine Sorge, es ist wirklich einfach. Folge einfach diesen Schritten, und du wirst sehen, wie aus einfachen Kartoffeln ein Gedicht wird. Ich habe hier alle meine Tricks und Kniffe für dich aufgeschrieben.
- Die Kartoffeln vorbereiten: Wasche die Kartoffeln gründlich unter fließendem Wasser, um alle Erdreste zu entfernen. Gib sie dann in einen großen Topf und bedecke sie vollständig mit kaltem Wasser. Gib einen guten Teelöffel Salz dazu. Das Salzwasser sorgt dafür, dass die Kartoffeln gleichmäßig durchgaren. Bringe das Wasser zum Kochen und koche die Kartoffeln dann bei mittlerer Hitze für etwa 20-25 Minuten, bis sie weich sind. Die Garzeit hängt von der Größe der Kartoffeln ab – eine Gabel sollte leicht hineingleiten können. Wichtig: Die Kartoffeln nicht zu weich kochen, sonst zerfallen sie später.
- Die Brühe vorbereiten: Während die Kartoffeln kochen, bereitest du die Brühe zu. Erhitze die 500 ml Brühe in einem kleinen Topf oder im Wasserkocher. Sie muss später wirklich kochend heiß sein! Wenn du Senf verwenden möchtest, rühre ihn jetzt in die heiße Brühe ein, damit er sich gut auflöst.
- Die Kartoffeln pellen und schneiden: Sobald die Kartoffeln gar sind, gieße sie ab und lasse sie kurz ausdampfen. Wenn sie noch heiß sind (aber nicht mehr kochend), pellst du sie. Das geht am besten mit einem Messer oder einem Küchentuch, um die Finger zu schützen. Die heißen Kartoffeln lassen sich übrigens viel leichter pellen als kalte! Schneide die Kartoffeln dann in etwa 0,5 cm dicke Scheiben. Nicht zu dünn, sonst zerfallen sie, und nicht zu dick, sonst ziehen sie die Brühe nicht gut auf. (Mein Tipp: Lege die Kartoffeln nebeneinander auf ein Brett und schneide sie alle auf einmal – das geht schneller.)
- Das Dressing ansetzen: Gib die noch heißen Kartoffelscheiben in eine große Schüssel. Streue die fein gewürfelte Zwiebel darüber. Jetzt kommt der wichtigste Schritt: Gieße die kochend heiße Brühe gleichmäßig über die Kartoffeln. Ja, wirklich kochend! Die Hitze öffnet die Poren der Kartoffeln, und sie saugen die Brühe auf wie ein Schwamm. Das ist das Geheimnis eines saftigen, aber nicht matschigen Salats.
- Den Salat würzen: Gib nun den Essig und das Öl über die Kartoffeln. Würze vorsichtig mit Salz und einer guten Prise weißem Pfeffer. Jetzt heißt es: Vorsichtig vermengen! Verwende einen Pfannenwender oder deine Hände (mit Einweghandschuhen, wenn du magst) und hebe die Kartoffeln ganz vorsichtig unter, bis alles gut verteilt ist. Die Kartoffeln dürfen dabei nicht zerbrechen.
- Den Salat ziehen lassen: Decke die Schüssel mit einem Deckel oder Frischhaltefolie ab und lasse den Salat für mindestens 15-20 Minuten bei Raumtemperatur ziehen. In dieser Zeit passiert die Magie: Die Kartoffeln nehmen die gesamte Flüssigkeit auf und werden wunderbar aromatisch. Rühre den Salat nach etwa 10 Minuten noch einmal vorsichtig um, damit sich die Aromen gleichmäßig verteilen. (Geduld ist hier alles – der Salat wird mit jeder Minute besser!)
- Abschmecken und Servieren: Nach der Ziehzeit schmeckst du den Salat noch einmal ab. Eventuell braucht er noch einen Spritzer Essig oder eine Prise Pfeffer. Kurz vor dem Servieren hackst du die frische Petersilie fein und streust sie über den Salat. Jetzt kannst du ihn entweder lauwarm oder komplett abgekühlt genießen. Ich liebe ihn lauwarm am ersten Tag und kalt am nächsten.
Meine Besten Tipps & Tricks für den Perfekten Kartoffelsalat
Ich habe so einige Fehler gemacht, bevor dieser Salat perfekt wurde. Hier sind meine wichtigsten Erkenntnisse, damit dir das nicht passiert. Glaub mir, jeder dieser Tipps hat schon eine Ladung Kartoffelsalat gerettet.
- Der häufigste Fehler: Die Kartoffeln zu weich kochen. Das ist der Klassiker. Wenn die Kartoffeln zu weich sind, zerfallen sie beim Schneiden und Vermengen. Du hast dann keine schönen Scheiben mehr, sondern einen Kartoffelbrei. Also: Lieber eine Minute früher vom Herd nehmen und mit der Gabel testen. Die Kartoffel sollte noch einen leichten Widerstand haben.
- Die Brühe muss wirklich kochend sein! Das ist der Punkt, an dem viele scheitern. Lauwarme Brühe zieht nicht richtig in die Kartoffeln ein. Sie bleiben dann trocken und der Salat schmeckt fade. Erhitze die Brühe also richtig, bis sie sprudelnd kocht, und gieße sie dann sofort über die heißen Kartoffeln. Die Kombination aus heißer Kartoffel und heißer Brühe ist der Schlüssel zum Erfolg.
- Nicht zu viel Salz! Die Brühe ist bereits gewürzt, also sei vorsichtig mit dem Nachsalzen. Lieber erst einmal weniger Salz nehmen und nach dem Ziehen noch einmal abschmecken. Ein versalzener Kartoffelsalat ist wirklich schwer zu retten.
- Multitasking ist alles: Während die Kartoffeln kochen, kannst du die Zwiebel schneiden, die Petersilie hacken und die Brühe vorbereiten. So sparst du Zeit und hast alles parat, wenn die Kartoffeln fertig sind. Der Salat lebt von der heißen Verarbeitung, also zögere nicht.
- Die richtige Menge Flüssigkeit: Die Menge der Brühe kann je nach Kartoffelsorte und Größe der Scheiben variieren. Wenn der Salat nach dem Ziehen zu trocken aussieht, kannst du noch einen Schuss heiße Brühe oder etwas Wasser mit Essig untermischen. Wenn er zu flüssig ist, lass ihn einfach etwas länger ziehen – die Kartoffeln saugen nach.
- Mein persönlicher Fail: Ich habe einmal vergessen, die Brühe zu erhitzen, und sie kalt über die Kartoffeln gegossen. Das Ergebnis war eine Katastrophe. Der Salat war wässrig, die Kartoffeln hart, und der Geschmack war einfach nicht da. Seitdem kontrolliere ich die Temperatur der Brühe immer doppelt.
Variationen & Anpassungen für Jeden Geschmack
Dieses Grundrezept ist perfekt, aber manchmal hat man Lust auf etwas Neues. Hier sind ein paar meiner liebsten Variationen, die du ausprobieren kannst. Ich habe sie alle selbst getestet und für gut befunden.
- Mit Speck: Für eine herzhafte Note kannst du 150 g gewürfelten Frühstücksspeck knusprig ausbraten und zusammen mit den Zwiebeln über die Kartoffeln geben. Der Speck gibt dem Salat ein wunderbar rauchiges Aroma und eine extra Portion Crunch. (Das erinnert mich an einen knusprigen Kartoffelsalat mit Speck und Senf-Dressing, den ich auch sehr liebe.)
- Vegetarisch/Vegan: Das Rezept ist mit Gemüsebrühe bereits vegetarisch. Für eine vegane Version achtest du einfach darauf, dass der Senf vegan ist. Das ist schon alles! Der Salat ist von Natur aus frei von Milchprodukten und Eiern.
- Mit Gurke: Ein paar dünne Scheiben Salatgurke oder Gewürzgurke geben dem Salat eine frische, knackige Note. Die Gurken solltest du erst kurz vor dem Servieren untermischen, damit sie nicht zu weich werden. Ein klassischer Trick aus Omas Küche.
- Für den Grill: Dieser Kartoffelsalat ist der perfekte Begleiter für Gegrilltes. Er passt hervorragend zu knuspriger Bratwurst, Steaks oder saftigen gegrillten Maiskolben mit Kräuterbutter. Er ist leicht, erfrischend und macht nicht so schwer wie Mayonnaise-Salate.
- Meine Lieblingsvariation: Ich gebe manchmal einen Esslöffel Kapern und ein paar fein gehackte Cornichons unter den fertigen Salat. Das gibt eine herrlich säuerlich-pikante Note, die besonders gut zu Fisch oder kaltem Braten schmeckt. Probiere es mal aus!
Richtig Servieren & Aufbewahren
Der Kartoffelsalat schmeckt zu jeder Tageszeit und bei jeder Temperatur. Aber ein paar Dinge solltest du beachten, damit er sein volles Potenzial entfaltet. Ich verrate dir, wie ich ihn am liebsten genieße und wie er am besten haltbar bleibt.
- Serviertemperatur: Der Salat schmeckt lauwarm am besten. Dann sind die Aromen am intensivsten und die Kartoffeln haben die perfekte Konsistenz. Du kannst ihn aber auch gut gekühlt aus dem Kühlschrank genießen – er wird dann etwas fester und die Aromen werden runder.
- Präsentation: Serviere den Salat in einer schönen, flachen Schüssel. Ein Bett aus frischem Feldsalat oder Rucola darunter macht optisch etwas her und gibt eine zusätzliche frische Note. Die gehackte Petersilie erst ganz zum Schluss darüberstreuen, damit sie schön grün bleibt.
- Passende Begleiter: Dieser Salat ist ein echtes Multitalent. Er passt perfekt zu Bratwurst, Wiener Würstchen, Schnitzel, gegrilltem Fleisch oder Fisch. Auch zu einem einfachen Spiegelei oder als Beilage zu einem frischen bunten Sommersalat ist er eine tolle Kombination. Ein kühles Bier oder eine Schorle sind die perfekten Getränke dazu.
- Aufbewahrung im Kühlschrank: Den fertigen Salat kannst du problemlos 2-3 Tage im Kühlschrank aufbewahren. Decke ihn gut ab, damit er keine anderen Gerüche annimmt. Mit der Zeit wird er noch besser, weil die Aromen weiter durchziehen können. Er schmeckt am zweiten Tag oft sogar noch besser als am ersten!
- Einfrieren: Ich rate davon ab, den Kartoffelsalat einzufrieren. Die Kartoffeln werden beim Auftauen wässrig und matschig, und die Konsistenz leidet enorm. Lieber frisch zubereiten oder im Kühlschrank aufbewahren.
- Aufwärmen: Wenn du den Salat lauwarm genießen möchtest (was ich empfehle), kannst du ihn portionsweise in der Mikrowelle oder in einem Topf bei niedriger Hitze erwärmen. Gib bei Bedarf einen kleinen Schuss Brühe oder Wasser dazu, damit er nicht austrocknet. Rühre ihn vorsichtig um.
Nährwerte & Gesundheitliche Vorteile
Dieser Kartoffelsalat ist nicht nur lecker, sondern hat auch einige gesundheitliche Vorzüge. Er ist leichter als viele andere Salate und liefert dir wertvolle Nährstoffe. Natürlich sind das nur Richtwerte, aber sie geben einen guten Überblick.
- Geschätzte Nährwerte pro Portion (ca. 200g): Kalorien: 220 kcal, Fett: 8g, Kohlenhydrate: 32g, Eiweiß: 4g, Ballaststoffe: 3g. (Die Werte können je nach verwendeten Zutaten variieren.)
- Kartoffeln: Sie sind eine tolle Quelle für komplexe Kohlenhydrate, die lange satt machen. Sie enthalten viel Kalium, Vitamin C und B-Vitamine. In der Schale stecken die meisten Nährstoffe, aber für den Salat schälen wir sie ja.
- Zwiebeln: Sie sind bekannt für ihre entzündungshemmenden und antibakteriellen Eigenschaften. Sie enthalten viele Antioxidantien und können das Immunsystem stärken. Außerdem geben sie dem Salat diesen unverwechselbaren Geschmack.
- Brühe: Eine selbstgemachte Brühe liefert wertvolle Mineralien und Kollagen, das gut für Gelenke und Haut ist. Sie ist eine tolle Basis für viele Gerichte und gibt dem Salat eine herzhafte Tiefe.
- Essig und Öl: Essig kann den Blutzuckerspiegel nach dem Essen stabilisieren. Das Öl liefert gesunde Fettsäuren, die für die Aufnahme von fettlöslichen Vitaminen wichtig sind. In Maßen genossen, ist das eine gute Kombination.
- Diätetische Hinweise: Dieser Kartoffelsalat ist von Natur aus glutenfrei, laktosefrei und vegan (mit Gemüsebrühe). Er ist also für viele Ernährungsweisen geeignet. Achte bei Bedarf auf die Zutaten der Brühe und des Senfs.
Fazit – Probier Es Einfach Aus!
Ich hoffe, ich konnte dir zeigen, dass ein klassischer schwäbischer Kartoffelsalat mit heißer Brühe alles andere als kompliziert ist. Es ist ein Rezept, das von Generation zu Generation weitergegeben wird, und jetzt ist es auch deines. Es braucht keine ausgefallenen Zutaten, nur ein bisschen Liebe und die richtige Technik.
Dieser Salat ist für mich der Inbegriff von Gemütlichkeit und gutem Essen. Er erinnert mich an unbeschwerte Sommerabende, an Familienfeste und an die einfachen Freuden des Lebens. Ich liebe es, wie er duftet, wie er schmeckt und wie er alle an einem Tisch vereint. Und ich bin mir sicher, dass er auch dir und deinen Lieben schmecken wird.
Also, trau dich! Schnapp dir ein paar Kartoffeln, koch eine gute Brühe auf und leg los. Hab keine Angst vor Fehlern – jeder Koch hat sie schon gemacht. Wichtig ist, dass du Spaß hast und dein eigenes Ding daraus machst. Vielleicht entdeckst du ja deine eigene Lieblingsvariante. Ich würde mich riesig freuen, wenn du mir in den Kommentaren erzählst, wie er dir gelungen ist! Welche Zutaten hast du verwendet? Hast du eine besondere Abwandlung ausprobiert? Teile deine Erfahrungen mit mir und der Community – ich bin gespannt!
Und jetzt: Ran an die Kartoffeln und guten Appetit!
Häufig Gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich auch mehligkochende Kartoffeln verwenden?
Ich rate davon ab. Mehligkochende Kartoffeln zerfallen beim Kochen und werden im Salat matschig. Festkochende Kartoffeln sind die einzig richtige Wahl, da sie ihre Form behalten und die Brühe perfekt aufnehmen. Für einen klassischen schwäbischen Kartoffelsalat sind sie unverzichtbar.
Muss die Brühe wirklich kochend heiß sein?
Ja, das ist das A und O! Die heiße Brühe öffnet die Poren der Kartoffeln, sodass sie die Flüssigkeit aufsaugen können. Wenn die Brühe nur lauwarm ist, bleiben die Kartoffeln trocken und der Salat schmeckt nicht so intensiv. Also: Brühe richtig aufkochen und sofort über die Kartoffeln gießen.
Kann ich den Kartoffelsalat auch einen Tag vorher zubereiten?
Unbedingt! Viele sagen sogar, dass er am nächsten Tag noch besser schmeckt, weil die Aromen dann richtig durchgezogen sind. Bewahre ihn einfach abgedeckt im Kühlschrank auf und lass ihn vor dem Servieren auf Zimmertemperatur kommen oder erwärme ihn kurz.
Wie lange ist der Kartoffelsalat haltbar?
Im Kühlschrank hält er sich gut abgedeckt etwa 2-3 Tage. Danach solltest du ihn nicht mehr essen, da die Kartoffeln anfangen, wässrig zu werden. Einfrieren ist leider keine gute Idee, da die Konsistenz darunter leidet.
Kann ich den Essig durch Zitronensaft ersetzen?
Ja, das ist möglich. Zitronensaft gibt eine frischere, fruchtigere Säure als Essig. Der Salat wird dann etwas milder und bekommt eine leichte Zitrusnote. Probiere es einfach aus – es ist eine tolle Variante für den Sommer.
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Klassischer Schwäbischer Kartoffelsalat mit heißer Brühe – Einfach & Perfekt
Dieser klassische schwäbische Kartoffelsalat mit heißer Brühe ist leicht, aromatisch und perfekt für den Sommer, zum Grillen oder einfach so. Mit wenigen Zutaten und einem einfachen Trick gelingt er garantiert.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 25 Minuten
- Total Time: 40 Minuten
- Yield: 4 Portionen 1x
- Category: Beilage
- Cuisine: Schwäbisch
Ingredients
- 1 kg festkochende Kartoffeln (ca. 2.2 lbs)
- 1 große Zwiebel (rot oder Gemüsezwiebel)
- 500 ml heiße Rinder- oder Gemüsebrühe (ca. 2 cups)
- 4 EL Weißweinessig oder Apfelessig (60 ml)
- 4 EL neutrales Öl (z.B. Rapsöl oder Sonnenblumenöl) (60 ml)
- Salz und weißer Pfeffer nach Geschmack
- 1 Bund frische glatte Petersilie
- 1 TL mittelscharfer Senf (optional)
Instructions
- Kartoffeln gründlich waschen, in einen großen Topf geben, mit kaltem Wasser bedecken und 1 TL Salz hinzufügen. Zum Kochen bringen und bei mittlerer Hitze 20-25 Minuten kochen, bis sie weich sind (Gabelprobe).
- Während die Kartoffeln kochen, die Brühe in einem kleinen Topf oder Wasserkocher erhitzen, bis sie kocht. Optional Senf einrühren.
- Kartoffeln abgießen, kurz ausdampfen lassen, dann noch heiß pellen und in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden.
- Die heißen Kartoffelscheiben in eine große Schüssel geben. Die fein gewürfelte Zwiebel darüberstreuen.
- Die kochend heiße Brühe gleichmäßig über die Kartoffeln gießen.
- Essig und Öl hinzufügen, mit Salz und weißem Pfeffer würzen. Vorsichtig mit einem Pfannenwender oder den Händen vermengen, ohne die Kartoffeln zu zerbrechen.
- Die Schüssel abdecken und den Salat mindestens 15-20 Minuten bei Raumtemperatur ziehen lassen. Nach etwa 10 Minuten einmal vorsichtig umrühren.
- Nach der Ziehzeit abschmecken und ggf. nachwürzen. Kurz vor dem Servieren die gehackte Petersilie darüberstreuen. Lauwarm oder kalt genießen.
Notes
Die Brühe muss wirklich kochend heiß sein, damit die Kartoffeln sie gut aufnehmen. Festkochende Kartoffeln sind entscheidend, mehligkochende zerfallen. Der Salat schmeckt am nächsten Tag noch besser.
Nutrition
- Serving Size: ca. 200 g
- Calories: 220
- Sugar: 3
- Sodium: 600
- Fat: 8
- Saturated Fat: 1
- Carbohydrates: 32
- Fiber: 3
- Protein: 4
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