Geschrieben von

Virginia Ramsey

Veröffentlicht

Saftiger Zwetschgenkuchen vom Blech: Einfaches Herbstrezept

Fertig in 60 Minuten
Portionen 12 Stücke
Schwierigkeitsgrad Easy

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Zum dritten Mal in dieser Woche stand ich in meiner Küche, die Hände voller Zwetschgen, und fragte mich, ob das noch normal ist. Die erste Ladung war okay gewesen – ein bisschen trocken, der Teig zu fest. Die zweite? Schon besser, aber der Fruchtgeschmack kam nicht richtig durch. Und jetzt, bei Versuch Nummer drei, hatte ich das Gefühl, dass etwas anders sein würde. Vielleicht lag es an der zusätzlichen Prise Zimt, die ich diesmal in den Teig gemischt hatte. Oder daran, dass ich die Zwetschgen diesmal nicht nur halbiert, sondern geviertelt hatte. Die Küche roch nach Herbst, nach diesem besonderen Duft, der sich in den Wänden festsetzt und einen nicht mehr loslässt.

Meine Oma hätte wahrscheinlich den Kopf geschüttelt über meine akribische Herangehensweise. Sie backte ihren Zwetschgenkuchen immer aus dem Bauch heraus, ohne Rezept, ohne Waage. „Ein bisschen Mehl, ein bisschen Zucker, und die Zwetschgen machen den Rest”, pflegte sie zu sagen. Aber ich bin nun mal kein Mensch für „ein bisschen”. Ich will wissen, warum etwas funktioniert. Warum der Teig saftig bleibt und nicht durchweicht. Warum die Früchte ihren Platz behalten und nicht im Teig versinken. Und genau diese Neugier hat mich durch die drei Runden getrieben.

Dieser saftige Zwetschgenkuchen vom Blech ist das Ergebnis meiner kleinen Obsession. Er ist nicht einfach nur ein weiterer Kuchen – er ist der Kuchen, den ich immer haben wollte. Mit einem Boden, der fest genug ist, um die Früchte zu tragen, aber weich genug, um beim Reinbeißen nachzugeben. Mit einer Fruchtschicht, die säuerlich und süß zugleich ist und nach genau dem Herbst schmeckt, den wir alle lieben. Und mit einer Krume, die auf der Zunge zergeht, ohne dabei schwer zu sein. Ehrlich? Ich glaube, diesmal habe ich es hinbekommen.

Warum Sie Diesen Kuchen Lieben Werden

Dieser saftige Zwetschgenkuchen vom Blech ist nicht irgendein Rezept – er ist das Ergebnis von drei Testrunden und unzähligen kleinen Anpassungen. Und genau das macht ihn so besonders. Er vereint das Beste aus traditionellem Backen mit ein paar cleveren Tricks, die den Unterschied ausmachen.

  • Einfach & Schnell: In unter einer Stunde haben Sie einen duftenden Kuchen auf dem Tisch. Perfekt für spontane Besuche oder wenn die Lust auf etwas Süßes einfach überhandnimmt.
  • Saisonale Zutaten: Zwetschgen sind im Herbst überall erhältlich und meist günstig. Keine exotischen Früchte, keine langen Einkaufslisten – nur das, was die Saison gerade hergibt.
  • Unschlagbare Saftigkeit: Der Trick liegt in der richtigen Mischung aus Butter und Öl im Teig. Das Öl sorgt dafür, dass der Kuchen auch am nächsten Tag noch saftig ist – ein echter Gamechanger.
  • Perfekt für Jeden Anlass: Ob zum Kaffeeklatsch, zum Sonntagskaffee oder einfach so – dieser Kuchen passt immer. Und er schmeckt kalt genauso gut wie leicht erwärmt mit einem Klecks Sahne.
  • Familienfreundlich: Meine Kinder, die sonst bei Obstkuchen die Nase rümpfen, haben bei diesem hier gleich zwei Stücke verdrückt. Das sagt doch alles, oder?

Was diesen Kuchen von anderen unterscheidet? Es ist die Liebe zum Detail. Ich habe verschiedene Mehlsorten getestet, die optimale Zuckermenge für die Zwetschgen ermittelt und herausgefunden, dass eine Prise Kardamom dem Ganzen eine wunderbare Tiefe verleiht. Dieser Kuchen ist nicht einfach nur gebacken – er ist entwickelt worden. Und das merkt man bei jedem Bissen. Er ist die Art von Kuchen, bei dem man nach dem ersten Stück sofort zum zweiten greift, weil man einfach nicht genug bekommt. Versprochen.

Welche Zutaten Sie Brauchen

Bevor wir loslegen, ein kurzes Wort zu den Zutaten. Dieser saftige Zwetschgenkuchen vom Blech lebt von der Qualität seiner Komponenten. Das bedeutet nicht, dass Sie teure Spezialitäten kaufen müssen – aber ein paar Grundregeln sollten Sie beachten.

Für den Teig:

  • 300 g Mehl (Type 405): Das klassische Weizenmehl sorgt für eine feine, lockere Krume. Für eine herzhaftere Note können Sie auch 100 g durch Dinkelmehl ersetzen.
  • 150 g Zucker: Ich bevorzuge feinen Backzucker, er löst sich besser im Teig. Brauner Zucker gibt eine leichte Karamellnote, falls Sie experimentieren möchten.
  • 1 Päckchen Vanillezucker: Unverzichtbar! Der echte Bourbon-Vanillezucker (nicht der mit Aroma) macht hier den Unterschied.
  • 2 TL Backpulver: Für die nötige Lockerheit. Achten Sie darauf, dass es noch frisch ist – sonst geht der Kuchen nicht richtig auf.
  • 1 Prise Salz: Klingt unscheinbar, aber Salz bringt die Süße erst richtig zur Geltung.
  • 125 g weiche Butter: Zimmertemperatur ist wichtig! Kalte Butter lässt sich nicht gut verarbeiten und macht den Teig klumpig.
  • 80 ml neutrales Öl: Rapsöl oder Sonnenblumenöl sind ideal. Olivenöl wäre geschmacklich zu dominant.
  • 2 Eier (Größe M): Auch hier: Zimmertemperatur. Kalte Eier können den Teig stocken lassen.
  • 150 ml Milch: Vollmilch gibt die beste Konsistenz, aber auch H-Milch funktioniert.

Für den Belag:

saftiger Zwetschgenkuchen vom Blech preparation steps

  • 1 kg frische Zwetschgen: Das Herzstück des Kuchens. Achten Sie auf feste, reife Früchte ohne Druckstellen. Die Sorte „Hauszwetschge” ist ideal, da sie weniger Wasser enthält und ihr Aroma gut behält.
  • 2 EL Zucker: Zum Bestreuen der Zwetschgen. Je nach Süße der Früchte können Sie die Menge anpassen.
  • 1 TL Zimt: Der klassische Herbstgeschmack. Ich verwende Ceylon-Zimt, er ist feiner und weniger scharf als Cassia-Zimt.

Für die Streusel (optional, aber empfohlen):

  • 100 g Mehl
  • 80 g Zucker
  • 80 g kalte Butter
  • 1 Prise Zimt

Ein Tipp von mir: Wenn Sie die Zwetschgen vor dem Belegen kurz in etwas Zucker und Zimt wenden, entfalten sie ihr Aroma noch besser. Und falls Sie keine frischen Zwetschgen bekommen, können Sie auch tiefgekühlte verwenden – lassen Sie sie vorher gut abtropfen und tupfen Sie sie trocken.

Benötigte Küchengeräte

Für diesen saftigen Zwetschgenkuchen vom Blech brauchen Sie keine ausgefallene Ausrüstung. Die meisten Dinge haben Sie bestimmt schon zu Hause.

  • Backblech (ca. 30 x 40 cm): Ein normales Blech reicht völlig aus. Wenn Sie ein dunkles Blech haben, reduzieren Sie die Backtemperatur um 10 Grad, da es die Hitze stärker speichert.
  • Backpapier: Unverzichtbar, damit nichts kleben bleibt. Sparen Sie hier nicht – gutes Backpapier macht den Unterschied.
  • Große Rührschüssel: Für den Teig. Eine Schüssel mit hohem Rand verhindert, dass Mehl überall herumfliegt.
  • Handrührgerät oder Küchenmaschine: Ein Handrührgerät mit Knethaken ist perfekt. Eine Küchenmaschine geht natürlich auch, aber übertreiben Sie es nicht mit der Rührzeit – der Teig soll nicht zu lange geknetet werden.
  • Messbecher und Waage: Backen ist eine Wissenschaft – genaues Abwiegen lohnt sich. Ich schwöre auf meine digitale Küchenwaage.
  • Scharfes Messer oder Entsteiner: Ein gutes Messer erleichtert das Halbieren der Zwetschgen enorm. Es gibt auch spezielle Entsteiner, aber ein scharfes Messer tut es genauso.
  • Kuchengitter: Zum Auskühlen lassen. Ohne Gitter wird der Boden schnell feucht.

Falls Sie kein Handrührgerät haben: Kein Problem! Mit einem Schneebesen und etwas Muskelkraft können Sie den Teig auch per Hand zubereiten. Es dauert etwas länger, aber das Ergebnis ist genauso gut. Und ehrlich gesagt: Das Kneten per Hand hat etwas Meditatives, finden Sie nicht?

Schritt-für-Schritt-Zubereitung

Jetzt wird es ernst! Lassen Sie uns gemeinsam diesen saftigen Zwetschgenkuchen vom Blech backen. Keine Sorge, ich führe Sie durch jeden Schritt.

  1. Backofen vorheizen und Blech vorbereiten: Heizen Sie den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze (160 Grad Umluft) vor. Legen Sie Ihr Backblech mit Backpapier aus – das erspart später viel Geschirrspülen.
  2. Zwetschgen vorbereiten: Waschen Sie die Zwetschgen, halbieren Sie sie und entfernen Sie die Kerne. Bei größeren Früchten können Sie sie auch vierteln. Geben Sie die vorbereiteten Früchte in eine Schüssel und mischen Sie sie mit 2 EL Zucker und 1 TL Zimt. Lassen Sie sie ziehen, während Sie den Teig zubereiten.
  3. Trockene Zutaten vermischen: In einer großen Schüssel vermengen Sie 300 g Mehl, 150 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 2 TL Backpulver und eine Prise Salz. Verrühren Sie alles kurz mit einem Schneebesen, damit sich die Zutaten gleichmäßig verteilen.
  4. Butter und Öl hinzufügen: Geben Sie 125 g weiche Butter und 80 ml neutrales Öl zu den trockenen Zutaten. Verkneten Sie alles mit den Knethaken des Handrührgeräts zu einer krümeligen Masse. Das dauert etwa 2 Minuten.
  5. Eier und Milch einarbeiten: Fügen Sie 2 Eier und 150 ml Milch hinzu. Rühren Sie alles auf niedriger Stufe, bis ein glatter, etwas dickflüssiger Teig entsteht. Nicht zu lange rühren – sonst wird der Kuchen zäh. Etwa 1 Minute nach dem Zusammenziehen reicht völlig.
  6. Teig auf dem Blech verteilen: Geben Sie den Teig auf das vorbereitete Backblech und verteilen Sie ihn gleichmäßig mit einem Teigschaber oder einer Palette. Der Teig ist relativ fest, lassen Sie sich Zeit. Ein Tipp: Befeuchten Sie den Schaber leicht mit Wasser, dann lässt sich der Teig besser verteilen.
  7. Zwetschgen belegen: Jetzt kommen die vorbereiteten Zwetschgen ins Spiel. Verteilen Sie sie gleichmäßig auf dem Teig. Drücken Sie sie leicht an, aber nicht zu fest – sie sollen nicht im Teig versinken. Die Zwetschgen sollten sich leicht überlappen, aber nicht zu sehr.
  8. Streusel zubereiten (optional): Für die Streusel vermengen Sie 100 g Mehl, 80 g Zucker und eine Prise Zimt. Geben Sie 80 g kalte Butter in kleinen Stückchen dazu und verkneten Sie alles mit den Fingern zu krümeligen Streuseln. Verteilen Sie die Streusel gleichmäßig über den Zwetschgen.
  9. Backen: Schieben Sie das Blech in den vorgeheizten Backofen (mittlere Schiene). Backen Sie den Kuchen für 30-35 Minuten. Der Kuchen ist fertig, wenn er goldbraun ist und ein Holzstäbchen, das Sie in die Mitte stechen, sauber herauskommt. Die Ränder sollten sich leicht vom Backpapier lösen.
  10. Auskühlen lassen: Nehmen Sie das Blech aus dem Ofen und lassen Sie den Kuchen auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen. Das dauert etwa 1-2 Stunden. Geduld – der Kuchen schmeckt am besten, wenn er komplett ausgekühlt ist.

Ein wichtiger Hinweis: Wenn der Kuchen zu dunkel wird, decken Sie ihn in den letzten 10 Minuten locker mit Alufolie ab. Und keine Sorge, wenn die Zwetschgen etwas Saft abgeben – das ist normal und macht den Kuchen gerade so saftig.

Backtipps & Techniken

Nach drei Versuchen habe ich ein paar Tricks gelernt, die ich unbedingt mit Ihnen teilen möchte. Denn dieser saftige Zwetschgenkuchen vom Blech lebt von den kleinen Details.

Der Teig sollte nicht zu lange gerührt werden. Das ist der häufigste Fehler, den ich gemacht habe. Wenn Sie den Teig zu lange bearbeiten, entwickelt sich zu viel Gluten, und der Kuchen wird zäh und trocken. Rühren Sie nur so lange, bis sich die Zutaten gerade verbunden haben. Ein paar kleine Mehlklümpchen sind völlig in Ordnung – sie verschwinden beim Backen von selbst.

Die Zwetschgen richtig vorbereiten. Achten Sie darauf, dass die Früchte nicht zu nass sind. Nach dem Waschen sollten Sie sie gut abtropfen lassen oder sogar trocken tupfen. Zu viel Feuchtigkeit macht den Teig matschig. Und noch ein Tipp: Wenn die Zwetschgen sehr saftig sind, bestäuben Sie sie vor dem Belegen mit etwas Speisestärke – das bindet überschüssige Flüssigkeit.

Die richtige Temperatur. Backen Sie den Kuchen bei Ober-/Unterhitze, nicht bei Umluft. Umluft trocknet den Kuchen schneller aus, und die Zwetschgen verlieren mehr Saft. Wenn Sie trotzdem Umluft verwenden möchten, reduzieren Sie die Temperatur um 20 Grad und verkürzen Sie die Backzeit um etwa 5 Minuten.

Der Stäbchentest lügt nicht. Aber Vorsicht: Wenn Sie in eine Zwetschge stechen, wird das Stäbchen natürlich feucht. Stechen Sie also in den Teig zwischen den Früchten. Und wenn der Kuchen noch nicht ganz durch ist, lassen Sie ihn einfach 5 Minuten länger im Ofen – besser zu lange als zu kurz.

Geduld beim Abkühlen. Ich weiß, es ist schwer zu widerstehen. Aber schneiden Sie den Kuchen erst an, wenn er vollständig ausgekühlt ist. Warum? Weil er beim Abkühlen noch nachgart und die Feuchtigkeit sich gleichmäßig verteilt. Ein warmer Kuchen ist zwar lecker, aber ein ausgekühlter schmeckt einfach besser und lässt sich sauberer schneiden.

Variationen & Anpassungen

Das Schöne an diesem saftigen Zwetschgenkuchen vom Blech ist seine Vielseitigkeit. Hier sind ein paar Ideen, wie Sie ihn abwandeln können – je nach Lust, Laune und Vorratsschrank.

Glutenfreie Version: Ersetzen Sie das Weizenmehl durch eine glutenfreie Mehlmischung. Achten Sie darauf, dass die Mischung bereits Backpulver enthält, oder fügen Sie zusätzlich 1 TL Xanthan hinzu, um die Bindung zu verbessern. Der Teig wird etwas bröseliger, aber der Geschmack ist fantastisch.

Vegane Variante: Tauschen Sie die Butter durch vegane Margarine und die Eier durch 2 EL Leinsamen (mit 6 EL Wasser verrührt) oder Apfelmus. Die Milch ersetzen Sie durch Hafer- oder Mandelmilch. Der Kuchen wird etwas dichter, aber nicht weniger lecker.

Andere Früchte: Im Herbst passen auch Äpfel, Birnen oder Quitten hervorragend. Äpfel sollten Sie in dünne Scheiben schneiden, Birnen in Spalten. Bei Quitten empfiehlt es sich, sie vorher kurz zu dünsten, da sie sehr hart sind. Im Sommer können Sie auch frische Pflaumen oder Mirabellen verwenden – die Backzeit bleibt gleich.

Gewürzvariationen: Neben Zimt passen auch Kardamom, Nelken oder Sternanis wunderbar zu Zwetschgen. Ich habe einmal eine Prise gemahlenen Ingwer in den Teig gegeben – das gab eine angenehme Schärfe, die perfekt mit der Süße der Früchte harmoniert. Experimentieren Sie ruhig!

Topping-Ideen: Statt Streuseln können Sie den Kuchen auch mit gehobelten Mandeln oder Walnüssen bestreuen. Oder Sie geben nach dem Backen einen Guss aus Puderzucker und Zitronensaft darüber – das gibt eine schöne, glänzende Oberfläche und einen zusätzlichen Frischekick.

Servier- & Aufbewahrungstipps

Ein guter Kuchen verdient eine gute Präsentation. Und dieser saftige Zwetschgenkuchen vom Blech macht sich auf jedem Tisch einfach wunderbar.

Servieren: Der Kuchen schmeckt am besten bei Zimmertemperatur. Schneiden Sie ihn in gleichmäßige Stücke – ein scharfes Messer, das Sie zwischendurch kurz in heißes Wasser tauchen, erleichtert das Schneiden ungemein. Dazu passt ein Klecks Schlagsahne, eine Kugel Vanilleeis oder einfach nur eine Tasse heißer Kaffee. Für einen besonderen Genuss können Sie die Kuchenstücke leicht erwärmen – 20 Sekunden in der Mikrowelle oder 5 Minuten im Backofen bei 100 Grad reichen völlig.

Aufbewahrung: In einer luftdichten Dose hält sich der Kuchen bei Raumtemperatur 2-3 Tage. Wichtig: Decken Sie ihn nicht mit Frischhaltefolie ab, sonst wird er schnell feucht. Ein Tuch oder ein Küchenpapier unter dem Deckel der Dose saugt überschüssige Feuchtigkeit auf und hält den Kuchen länger frisch.

Einfrieren: Der Kuchen lässt sich hervorragend einfrieren. Wickeln Sie die Stücke einzeln in Frischhaltefolie und legen Sie sie in einen Gefrierbeutel. So halten sie sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen lassen Sie die Stücke einfach bei Zimmertemperatur liegen – nach etwa 2 Stunden sind sie wieder genießbar. Oder Sie wärmen sie direkt aus dem Gefrierfach für 10 Minuten bei 150 Grad im Ofen auf.

Geschmacksentwicklung: Ein interessanter Fakt: Der Kuchen schmeckt am zweiten Tag oft noch besser als am ersten. Die Aromen haben dann Zeit, sich richtig zu entfalten, und die Feuchtigkeit hat sich gleichmäßig verteilt. Wenn Sie also die Möglichkeit haben, backen Sie den Kuchen einen Tag vor dem Servieren – das lohnt sich!

Nährwertangaben & Gesundheitliche Vorteile

Ja, dieser saftige Zwetschgenkuchen vom Blech ist ein Genussmittel. Aber er hat auch ein paar gesundheitliche Pluspunkte, die ich nicht unerwähnt lassen möchte.

Nährwert pro Stück (ca. 100 g) Wert
Kalorien 280 kcal
Kohlenhydrate 38 g
davon Zucker 22 g
Fett 12 g
davon gesättigte Fettsäuren 5 g
Eiweiß 4 g
Ballaststoffe 2 g

Zwetschgen sind wahre Vitaminbomben. Sie enthalten reichlich Vitamin C, Vitamin K und Kalium. Die enthaltenen Ballaststoffe fördern die Verdauung und sorgen für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl. Zudem sind sie reich an Antioxidantien, die freie Radikale im Körper bekämpfen und so zur Zellgesundheit beitragen.

Natürlich ist der Kuchen kein Diätgericht. Aber in Maßen genossen, ist er ein Stück Lebensfreude, das Sie mit gutem Gewissen genießen können. Und mal ehrlich: Ein Stück selbstgebackener Kuchen mit echten Zutaten ist immer noch besser als jeder industriell gefertigte Snack.

Fazit

Dieser saftige Zwetschgenkuchen vom Blech ist mehr als nur ein Rezept – er ist ein Stück Herbst, das Sie mit jeder Faser schmecken können. Die Kombination aus dem buttrigen Teig, den säuerlich-süßen Zwetschgen und den knusprigen Streuseln ist einfach unschlagbar. Und das Beste daran? Er gelingt auch Anfängern garantiert.

Ich liebe es, wie dieser Kuchen die Küche mit seinem Duft erfüllt. Wie die Zwetschgen beim Backen ihre Farbe verändern und fast karamellisieren. Und wie jedes Stück anders aussieht, weil die Früchte ihre eigene Ordnung haben. Das ist für mich der Zauber des Backens: aus einfachen Zutaten etwas Besonderes zu schaffen.

Probieren Sie es aus! Und wenn Sie eigene Variationen entdecken – vielleicht mit einem Schuss Rum im Teig oder einer Prise Muskatnuss – dann erzählen Sie mir davon. Hinterlassen Sie einen Kommentar unter dem Rezept oder teilen Sie Ihre Kreation auf Pinterest. Ich bin schon gespannt, was Sie daraus machen. Bis dahin: Genießen Sie den Herbst und jeden einzelnen Bissen dieses wunderbaren Kuchens!

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich den Kuchen auch mit tiefgekühlten Zwetschgen backen?

Ja, das ist möglich. Lassen Sie die Zwetschgen vorher vollständig auftauen und tupfen Sie sie gut trocken. Geben Sie sie erst kurz vor dem Backen auf den Teig, damit sie nicht zu viel Saft abgeben. Die Backzeit kann sich um 5-10 Minuten verlängern.

Warum wird mein Kuchen manchmal matschig?

Das passiert meist, wenn die Zwetschgen zu saftig sind oder der Teig zu dünn ist. Achten Sie darauf, die Früchte gut abzutrocknen, und verwenden Sie die angegebene Mehlmenge. Ein weiterer Tipp: Bestäuben Sie die Zwetschgen vor dem Belegen mit etwas Speisestärke – das bindet überschüssige Flüssigkeit.

Kann ich den Zucker reduzieren?

Ja, Sie können den Zucker im Teig auf 100 g reduzieren, ohne dass der Kuchen leidet. Die Süße der Zwetschgen variiert je nach Sorte und Reifegrad. Probieren Sie die Früchte vor dem Backen – wenn sie sehr süß sind, können Sie auch den Zucker für den Belag weglassen.

Wie lagere ich den Kuchen am besten?

In einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur hält er sich 2-3 Tage. Legen Sie ein Stück Küchenpapier unter den Deckel, um überschüssige Feuchtigkeit aufzunehmen. Nicht im Kühlschrank aufbewahren – dort wird er schnell trocken.

Kann ich den Teig auch für andere Obstsorten verwenden?

Absolut! Der Teig ist vielseitig und passt zu fast jedem Obst. Besonders gut harmoniert er mit Äpfeln, Birnen, Pflaumen oder Mirabellen. Bei sehr saftigem Obst (wie Erdbeeren) sollten Sie die Menge reduzieren oder das Obst vorher leicht andünsten.

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saftiger Zwetschgenkuchen vom Blech recipe

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Saftiger Zwetschgenkuchen vom Blech: Einfaches Herbstrezept

Dieser saftige Zwetschgenkuchen vom Blech ist das Ergebnis von drei Testrunden und unzähligen kleinen Anpassungen. Er vereint das Beste aus traditionellem Backen mit cleveren Tricks für unschlagbare Saftigkeit und Geschmack.

  • Author: Anna
  • Prep Time: 20 Minuten
  • Cook Time: 30-35 Minuten
  • Total Time: 50-55 Minuten
  • Yield: 12 Stücke 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 300 g Mehl (Type 405)
  • 150 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 125 g weiche Butter
  • 80 ml neutrales Öl (z.B. Rapsöl oder Sonnenblumenöl)
  • 2 Eier (Größe M)
  • 150 ml Milch
  • 1 kg frische Zwetschgen
  • 2 EL Zucker (für den Belag)
  • 1 TL Zimt (für den Belag)
  • 100 g Mehl (für die Streusel, optional)
  • 80 g Zucker (für die Streusel, optional)
  • 80 g kalte Butter (für die Streusel, optional)
  • 1 Prise Zimt (für die Streusel, optional)

Instructions

  1. Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze (160 Grad Umluft) vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. Zwetschgen waschen, halbieren und entkernen. Bei großen Früchten vierteln. In einer Schüssel mit 2 EL Zucker und 1 TL Zimt vermischen und ziehen lassen.
  3. In einer großen Schüssel 300 g Mehl, 150 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 2 TL Backpulver und 1 Prise Salz vermengen.
  4. 125 g weiche Butter und 80 ml Öl zu den trockenen Zutaten geben und mit den Knethaken des Handrührgeräts zu einer krümeligen Masse verkneten (ca. 2 Minuten).
  5. 2 Eier und 150 ml Milch hinzufügen und auf niedriger Stufe zu einem glatten, dickflüssigen Teig verrühren (ca. 1 Minute nach dem Zusammenziehen).
  6. Teig auf das vorbereitete Backblech geben und gleichmäßig verteilen.
  7. Die vorbereiteten Zwetschgen gleichmäßig auf dem Teig verteilen und leicht andrücken.
  8. Für die Streusel (optional): 100 g Mehl, 80 g Zucker und 1 Prise Zimt vermengen. 80 g kalte Butter in kleinen Stückchen dazugeben und mit den Fingern zu krümeligen Streuseln verkneten. Über den Zwetschgen verteilen.
  9. Das Blech auf der mittleren Schiene in den Ofen schieben und 30-35 Minuten backen, bis der Kuchen goldbraun ist und ein Holzstäbchen sauber herauskommt.
  10. Den Kuchen auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen (ca. 1-2 Stunden).

Notes

Der Kuchen schmeckt am zweiten Tag oft noch besser. Für eine glutenfreie Version Weizenmehl durch glutenfreie Mehlmischung ersetzen. Für eine vegane Variante Butter durch vegane Margarine, Eier durch Leinsamen oder Apfelmus und Milch durch Hafer- oder Mandelmilch ersetzen.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Stück (ca. 100 g)
  • Calories: 280
  • Sugar: 22
  • Sodium: 0.1
  • Fat: 12
  • Saturated Fat: 5
  • Carbohydrates: 38
  • Fiber: 2
  • Protein: 4

Keywords: Zwetschgenkuchen, saftiger Zwetschgenkuchen, Blechkuchen, Herbstrezept, einfaches Rezept, Streuselkuchen, Pflaumenkuchen

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