Geschrieben von

Virginia Ramsey

Veröffentlicht

Saftiger Gedeckter Apfelkuchen: einfaches Rezept mit knusprigem Boden

Fertig in 90 Minuten
Portionen 12 Stücke
Schwierigkeitsgrad Medium

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Diese goldbraune, fast glasierte Oberfläche, unter der sich das Obst geheimnisvoll abzeichnet – das ist es, worum es bei diesem Kuchen geht. Der Mürbteigboden ist nicht einfach nur da, er ist das Fundament, knusprig und sandig, der perfekte Kontrast zu der saftigen, fast schwerelosen Apfelschicht darüber. Ich habe lange nach diesem genauen Verhältnis gesucht, diesem Punkt, wo der Boden bricht, aber nicht bröckelt, wo die Äpfel weich sind, aber ihre Form behalten.

Ehrlich gesagt, ich bin über dieses Rezept gestolpert, als ich eigentlich etwas ganz anderes backen wollte. Ein Freund hatte Geburtstag, und ich dachte an einen aufwendigen Schichtkuchen. Aber der Tag war chaotisch, die Kinder ungeduldig, und auf dem Küchentisch lag ein Berg Äpfel vom Wochenmarkt. Also griff ich zum Nudelholz, machte einen schnellen Mürbteig und improvisierte die Füllung. Der Kuchen war weg, bevor ich selbst ein Stück probieren konnte. Das ist das beste Kompliment, oder?

Dieser gedeckte Apfelkuchen ist nicht der, den Oma immer gebacken hat. Er ist eine eigene Sache – konzentrierter, mit einem Hauch Zimt und der Süße der Äpfel, nicht von Zucker. Der Teig ist das, woran ich monatelang getüftelt habe. Kalt muss er sein, richtig kalt, damit er im Ofen nicht zusammensackt. Und die Äpfel? Die schneide ich in dünne Spalten, nicht in Würfel. So entsteht diese perfekte Schicht, die beim Anschneiden fast ein bisschen nachgibt.

Wenn Sie diesen Kuchen einmal gemacht haben, werden Sie verstehen, warum ich so begeistert davon bin. Es ist ein Kuchen, der keine große Ankündigung braucht. Er ist einfach das, was er ist: ehrlich, sättigend und genau richtig.

Warum Sie diesen gedeckten Apfelkuchen lieben werden

Ich habe diesen Kuchen in den letzten zwei Jahren bestimmt fünfzehn Mal gebacken. Jedes Mal mit kleinen Anpassungen, bis ich wusste: Das ist die Version, die ich mit gutem Gewissen weitergeben kann. Hier ist, was ihn besonders macht:

  • Saftig, aber nicht matschig: Die Äpfel werden vor dem Backen kurz angedünstet. Das klingt nach einem extra Schritt, aber es ist der Game-Changer. So verlieren sie überschüssige Flüssigkeit, ohne zu zerfallen, und der Boden bleibt knusprig.
  • Ein Boden, der hält, was er verspricht: Kein durchweichter Teig mehr! Das Geheimnis liegt in der Kälte des Teigs und einer genauen Backzeit. Der Mürbteigboden wird vorgebacken, bis er goldbraun ist, bevor die Apfelfüllung hineinkommt.
  • Einfache Zutaten, die jeder zu Hause hat: Sie brauchen keine exotischen Gewürze oder spezielle Mehlsorten. Mehl, Butter, Zucker, Eier und Äpfel – das war’s im Grunde. Vielleicht haben Sie sogar noch eine Packung Vanillezucker im Schrank.
  • Perfekt für jeden Anlass: Ob zum Sonntagskaffee, als Mitbringsel zum Picknick oder einfach für einen gemütlichen Abend auf der Couch – dieser Kuchen passt immer. Er ist nicht zu süß, nicht zu schwer, einfach genau richtig.
  • Entwickelt aus Erfahrung: Ich habe ihn mit verschiedenen Apfelsorten getestet, mit und ohne Zimt, mit mehr und weniger Zucker. Dieses Rezept ist das Ergebnis all dieser Versuche – es funktioniert einfach.

Der Moment, in dem man den ersten Bissen nimmt und die Knusprigkeit des Bodens auf der Zunge spürt, bevor die weichen, zimtigen Äpfel folgen – das ist pures Glück. Und das Beste: Er schmeckt am zweiten Tag fast noch besser, wenn sich die Aromen richtig verbunden haben. Ein Stück davon mit einer Tasse Kaffee – mehr braucht es manchmal nicht.

Welche Zutaten Sie brauchen

Für diesen saftigen gedeckten Apfelkuchen mit knusprigem Mürbteigboden verwende ich einfache, aber qualitativ hochwertige Zutaten. Die meisten davon haben Sie wahrscheinlich schon zu Hause. Lassen Sie mich Ihnen erklären, worauf es bei jeder einzelnen ankommt.

Für den Mürbteigboden

  • 300 g Mehl (Type 405): Das ist das Standard-Weizenmehl für feine Backwaren. Es sorgt für eine zarte, bröselige Textur. Ich habe auch schon Dinkelmehl (Type 630) verwendet, das gibt dem Teig eine leicht nussige Note, aber der Teig wird etwas fester.
  • 200 g kalte Butter: Die Butter muss wirklich kalt sein, am besten direkt aus dem Kühlschrank. In kleine Würfel geschnitten, wird sie mit dem Mehl zu einer krümeligen Masse verarbeitet. Ich verwende immer ungesalzene Butter, um die Zuckermenge selbst bestimmen zu können. Marken wie Meggle oder Kerrygold sind meine Favoriten.
  • 100 g Zucker: Feiner Haushaltszucker. Wer es weniger süß mag, kann einen Teil durch braunen Zucker ersetzen, das gibt dem Teig eine leichte Karamellnote.
  • 1 Ei (Größe M): Das Ei bindet den Teig und macht ihn geschmeidig. Lassen Sie es kurz vor der Verarbeitung aus dem Kühlschrank nehmen, damit es nicht zu kalt ist.
  • 1 Prise Salz: Klingt unscheinbar, aber Salz hebt den Geschmack des gesamten Kuchens hervor. Ohne schmeckt der Teig flach.
  • 2-3 EL kaltes Wasser: Nur wenn nötig. Der Teig soll gerade so zusammenhalten, nicht kleben. Bei trockenem Mehl kann etwas Wasser helfen, die Krümel zu verbinden.

Für die Apfelfüllung

gedeckter apfelkuchen preparation steps

  • 1,2 kg Äpfel (ca. 6-7 mittelgroße): Hier liegt der Schlüssel zum Erfolg. Ich empfehle eine Mischung aus süßen und säuerlichen Sorten. Boskop ist perfekt, weil er beim Backen schön weich wird und sein Aroma entfaltet. Dazu Elstar oder Jonagold für die Süße. Gala-Äpfel sind auch okay, aber sie werden etwas mehlig. Wichtig: Schälen und entkernen Sie die Äpfel gründlich.
  • 80 g Zucker: Je nach Süße der Äpfel können Sie die Menge anpassen. Bei sehr süßen Äpfeln reichen 60 g, bei sauren 100 g.
  • 1 Päckchen Vanillezucker: Oder das Mark einer halben Vanilleschote. Vanille und Äpfel sind ein Traumpaar.
  • 2 TL Zimt: Zimt ist für mich bei Apfelkuchen ein Muss. Er wärmt und rundet den Geschmack ab. Wer mag, kann auch eine Prise Kardamom oder Nelkenpulver dazugeben.
  • 2 EL Zitronensaft: Verhindert, dass die Äpfel braun werden, und gibt eine frische Säure, die die Süße ausgleicht.
  • 2 EL Speisestärke: Das ist der Trick, damit die Füllung nicht zu flüssig wird. Die Stärke bindet den austretenden Apfelsaft und sorgt für eine sämige Konsistenz.

Für die Dekoration (optional)

  • 1 Eigelb + 1 EL Milch: Zum Bestreichen der Teigoberfläche. Das gibt dem Kuchen eine schöne, glänzende goldbraune Farbe.
  • 2 EL Hagelzucker: Zum Bestreuen vor dem Backen. Das sorgt für einen extra Crunch und sieht hübsch aus.

Benötigte Küchengeräte

Sie brauchen keine ausgefallene Ausrüstung für diesen Kuchen. Ein paar grundlegende Dinge reichen völlig aus:

  • Eine Springform (26 cm Durchmesser): Eine klassische Springform mit Antihaftbeschichtung ist ideal. Meine ist von Kaiser und ich schwöre darauf, weil sie gleichmäßig backt und der Boden sich leicht löst.
  • Ein Nudelholz: Zum Ausrollen des Mürbteigs. Ein einfaches Holz-Nudelholz tut es völlig. Wenn Sie keins haben, können Sie den Teig auch mit den Händen in der Form andrücken.
  • Eine große Schüssel: Für den Teig und eine zweite für die Äpfel.
  • Ein scharfes Messer oder eine Apfelteiler: Zum Schälen und Schneiden der Äpfel. Ein scharfes Messer ist hier Gold wert, weil es die Äpfel sauber schneidet und sie nicht quetscht.
  • Ein Topf (mittelgroß): Zum Andünsten der Äpfel. Ein Topf mit dickem Boden verhindert Anbrennen.
  • Backpapier: Zum Auslegen des Bodens. Das erleichtert das spätere Herauslösen des Kuchens enorm.
  • Ein Pinsel: Zum Bestreichen des Teigs mit Eigelb. Ein Silikonpinsel ist leicht zu reinigen.

Ein Tipp von mir: Investieren Sie in eine gute Küchenwaage. Backen nach Gramm ist einfach genauer als mit Tassen und Löffeln. Meine alte mechanische Waage hat mich nie im Stich gelassen.

Zubereitungsmethode – Schritt für Schritt

Ich zeige Ihnen jetzt genau, wie ich diesen Kuchen mache. Keine Sorge, es klingt nach vielen Schritten, aber es ist einfacher, als Sie denken. Nehmen Sie sich Zeit und genießen Sie den Prozess.

Schritt 1: Der Mürbteig (15 Minuten + 30 Minuten Ruhezeit)

Zuerst der Teig, denn der muss kaltstellen. Geben Sie das Mehl, den Zucker und die Prise Salz in eine große Schüssel. Die kalte Butter in kleinen Würfeln dazugeben. Jetzt kommt der wichtigste Teil: Mit den Fingerspitzen die Butter in das Mehl einarbeiten, bis eine krümelige Masse entsteht. Es soll nach feuchtem Sand aussehen, nicht nach einer glatten Paste. Das dauert etwa 5 Minuten und ist ein bisschen meditativ, finden Sie nicht?

Das Ei dazugeben und alles schnell mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Nicht zu lange kneten, sonst wird der Teig zäh. Wenn der Teig zu trocken ist, geben Sie einen Esslöffel kaltes Wasser dazu. Formen Sie den Teig zu einer Kugel, wickeln Sie ihn in Frischhaltefolie und legen Sie ihn für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. In der Zwischenzeit können Sie die Äpfel vorbereiten.

Schritt 2: Die Äpfel vorbereiten (20 Minuten)

Die Äpfel schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und in dünne Spalten schneiden (ca. 0,5 cm dick). Je gleichmäßiger die Spalten, desto gleichmäßiger gart die Füllung. Geben Sie die Apfelspalten sofort in eine Schüssel mit Zitronensaft und mischen Sie sie gut durch, damit sie nicht braun werden.

Jetzt kommen die Äpfel in den Topf. Zucker, Vanillezucker und Zimt dazugeben und alles gut vermischen. Den Topf auf mittlere Hitze stellen und die Äpfel unter gelegentlichem Rühren etwa 5-7 Minuten dünsten. Sie sollen weich werden, aber nicht zerfallen. Sie merken, es ist richtig, wenn die Äpfel anfangen, Saft zu ziehen und die Flüssigkeit leicht blubbert.

Die Speisestärke mit 2 EL kaltem Wasser glatt rühren und zu den Äpfeln geben. Alles gut umrühren und noch eine Minute köcheln lassen, bis die Flüssigkeit eindickt. Dann den Topf vom Herd nehmen und die Füllung abkühlen lassen. Das ist wichtig, denn wenn Sie die heiße Füllung auf den kalten Teig geben, wird der Teig matschig.

Schritt 3: Den Kuchen zusammensetzen (15 Minuten)

Heizen Sie den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (160°C Umluft) vor. Fetten Sie die Springform leicht ein und legen Sie den Boden mit Backpapier aus.

Nehmen Sie den Teig aus dem Kühlschrank. Teilen Sie ihn in zwei Teile: etwa zwei Drittel für den Boden und ein Drittel für den Deckel. Das größere Stück rollen Sie auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem Kreis aus (ca. 30 cm Durchmesser). Heben Sie den Teig vorsichtig in die Form und drücken Sie ihn am Rand gut an. Es darf ruhig ein kleiner überstehender Rand sein.

Jetzt die abgekühlte Apfelfüllung gleichmäßig auf dem Teigboden verteilen. Das kleinere Teigstück rollen Sie ebenfalls zu einem Kreis aus (ca. 26 cm Durchmesser). Legen Sie ihn als Deckel auf die Füllung. Drücken Sie die Ränder gut zusammen und schneiden Sie den überstehenden Teig mit einem Messer ab. Mit einer Gabel können Sie den Rand noch etwas verzieren und gleichzeitig kleine Löcher in den Deckel stechen, damit der Dampf entweichen kann. Oder Sie schneiden mit einem Messer ein paar kleine Schlitze hinein.

Das Eigelb mit der Milch verquirlen und den Teigdeckel damit bestreichen. Mit Hagelzucker bestreuen, wenn Sie mögen.

Schritt 4: Backen (50-60 Minuten)

Den Kuchen auf der mittleren Schiene in den vorgeheizten Ofen schieben. Backen Sie ihn für 50-60 Minuten, bis der Teig goldbraun ist und die Füllung durch die Schlitze leicht blubbert. Wenn der Deckel zu dunkel wird, decken Sie ihn nach etwa 30 Minuten mit einem Stück Alufolie ab.

Nach dem Backen den Kuchen aus dem Ofen nehmen und in der Form auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. Das dauert mindestens 2 Stunden. Erst dann den Rand der Springform lösen. Ich weiß, es ist schwer zu widerstehen, aber warm schmeckt er nicht so gut wie ausgekühlt, wenn sich die Aromen richtig gesetzt haben.

Backtipps & Techniken

Im Laufe der Jahre habe ich ein paar Dinge gelernt, die den Unterschied zwischen einem guten und einem großartigen Kuchen ausmachen. Hier sind meine besten Tipps:

  • Der Teig muss kalt bleiben: Wenn der Teig beim Ausrollen zu weich wird, legen Sie ihn kurz zurück in den Kühlschrank. Ein warmer Mürbteig klebt und reißt. Arbeiten Sie zügig, aber ohne Hektik.
  • Nicht zu viel kneten: Ich habe am Anfang immer zu lange geknetet, weil ich dachte, je glatter, desto besser. Falsch! Der Teig wird sonst zäh und schrumpft beim Backen. Kneten Sie nur so lange, bis alles gerade so zusammen ist.
  • Das Vorbacken des Bodens: Bei diesem Rezept backen wir den Boden nicht vor, weil die Füllung vorgegart ist und nicht zu viel Feuchtigkeit abgibt. Aber wenn Sie sehr saftige Äpfel haben, können Sie den Boden 10 Minuten vorbacken, bevor Sie die Füllung daraufgeben. Das gibt extra Sicherheit.
  • Die richtige Apfelsorte: Ich habe es schon erwähnt, aber es ist so wichtig: Verwenden Sie eine Mischung aus festen und mehligen Äpfeln. Boskop ist mein Favorit, aber auch Cox Orange oder Berlepsch sind hervorragend. Äpfel, die zu fest sind (wie Granny Smith), bleiben beim Backen zu hart.
  • Geduld beim Abkühlen: Der Kuchen muss vollständig auskühlen, bevor Sie ihn anschneiden. Sonst läuft die Füllung aus und der Boden wird matschig. Ich stelle ihn manchmal für eine Stunde in den Kühlschrank, das beschleunigt den Prozess.

Ein kleiner Fail von mir: Einmal habe ich vergessen, die Stärke in die Füllung zu geben. Der Kuchen war eine einzige Suppe! Seitdem kontrolliere ich immer doppelt, ob ich alle Zutaten parat habe. Aus Fehlern lernt man, oder?

Variationen & Anpassungen

Dieses Grundrezept ist wunderbar wandelbar. Hier sind ein paar Ideen, wie Sie es abwandeln können:

  • Mit Nüssen: Streuen Sie 50 g gehackte Walnüsse oder Mandeln über die Apfelfüllung, bevor Sie den Deckel darauflegen. Das gibt einen wunderbaren Crunch.
  • Mit Rosinen: 80 g Rosinen, die Sie vorher in Rum oder Apfelsaft eingelegt haben, verleihen dem Kuchen eine fruchtige Süße. Einfach unter die Apfelfüllung mischen.
  • Vegane Variante: Ersetzen Sie die Butter durch vegane Margarine (am besten eine, die speziell zum Backen geeignet ist) und das Ei durch 2 EL Apfelmus oder einen Esslöffel Leinsamenmehl mit 3 EL Wasser. Der Teig wird etwas bröseliger, aber lecker.
  • Glutenfrei: Verwenden Sie eine glutenfreie Mehlmischung (1:1 Austausch). Achten Sie darauf, dass die Mischung Xanthan oder Guarkernmehl enthält, damit der Teig zusammenhält. Der Boden wird etwas weniger knusprig, aber immer noch sehr gut.
  • Mit Marzipan: Ein persönlicher Favorit von mir: Rollen Sie 100 g Marzipan dünn aus und legen Sie es auf den Teigboden, bevor Sie die Äpfel daraufgeben. Das Marzipan schmilzt beim Backen und gibt eine wunderbare, süße Note.

Servier- & Aufbewahrungstipps

Dieser Kuchen ist ein Alleskönner. Hier sind meine Empfehlungen, wie Sie ihn am besten genießen und lagern:

Servieren: Am besten schmeckt der Kuchen bei Zimmertemperatur. Einfach ein Stück auf einen Teller legen und dazu eine Tasse Kaffee oder einen Klecks Schlagsahne reichen. Im Sommer passt auch eine Kugel Vanilleeis hervorragend dazu. Für ein besonderes Dessert können Sie den Kuchen leicht erwärmen und mit einer warmen Vanillesoße servieren – das ist comfort food pur.

Aufbewahrung: Der Kuchen hält sich in einer luftdichten Kuchenbox bei Zimmertemperatur problemlos 3-4 Tage. Er wird mit der Zeit sogar noch saftiger, weil die Aromen durchziehen. Allerdings leidet die Knusprigkeit des Bodens etwas. Wenn Sie ihn länger aufbewahren möchten, können Sie ihn auch im Kühlschrank lagern. Wickeln Sie ihn dann aber gut in Frischhaltefolie, damit er nicht austrocknet.

Einfrieren: Ja, dieser Kuchen lässt sich hervorragend einfrieren! Wickeln Sie den vollständig ausgekühlten Kuchen (am besten in Stücke geschnitten) fest in Frischhaltefolie und dann in einen Gefrierbeutel. So hält er sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht im Kühlschrank lassen oder bei Zimmertemperatur für ein paar Stunden. Sie können die Stücke auch kurz im Ofen bei 150°C aufwärmen, dann wird der Boden wieder etwas knuspriger.

Reheating: Wenn Sie den Kuchen nach dem Kühlschrank wieder genießen möchten, legen Sie ein Stück für 5-7 Minuten in den vorgeheizten Backofen bei 160°C. Das belebt die Aromen und macht den Boden wieder knusprig. Die Mikrowelle ist hier nicht zu empfehlen, da sie den Teig matschig macht.

Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile

Ein Stück dieses Kuchens (ca. 1/12 des Kuchens) enthält ungefähr:

  • Kalorien: 320 kcal
  • Fett: 14 g
  • Kohlenhydrate: 45 g
  • Eiweiß: 4 g
  • Ballaststoffe: 3 g

Die Werte sind natürlich Richtwerte und hängen von den genauen Zutaten ab. Aber was mir daran gefällt: Die Äpfel liefern eine ordentliche Portion Ballaststoffe und Vitamin C. Zimt ist nicht nur ein Gewürz, sondern hat auch entzündungshemmende Eigenschaften und kann helfen, den Blutzuckerspiegel zu regulieren. Und der Mürbteig? Naja, der ist einfach Genuss. Aber in Maßen ist das völlig in Ordnung – ein Stück Kuchen am Sonntag ist doch etwas Schönes.

Für alle, die auf ihre Ernährung achten: Dieser Kuchen ist von Natur aus laktosearm, wenn Sie laktosefreie Butter verwenden. Und mit einer glutenfreien Mehlmischung wird er auch für Zöliakie-Betroffene genießbar. Ich finde, jeder sollte ab und zu ein Stück Kuchen genießen dürfen, ohne schlechtes Gewissen.

Fazit

Dieser saftige gedeckte Apfelkuchen mit knusprigem Mürbteigboden ist für mich der Inbegriff von Hausmannskost. Er erinnert mich an gemütliche Nachmittage, an den Duft von Zimt und Äpfeln, der durch die Wohnung zieht, und an die Freude, wenn der erste Bissen gelingt. Es ist kein komplizierter Kuchen, keiner, der viel Aufmerksamkeit braucht. Aber er ist ehrlich, sättigend und immer eine gute Idee.

Ich lade Sie ein, dieses Rezept auszuprobieren und es zu Ihrer eigenen Version zu machen. Vielleicht mit mehr Zimt, vielleicht mit einer Prise Kardamom oder mit einem Klecks Sahne obendrauf. Backen ist ja auch immer ein bisschen Experimentieren, oder? Lassen Sie mich in den Kommentaren wissen, wie es Ihnen gelungen ist – ich freue mich auf Ihre Geschichten!

Und wenn Sie diesen Kuchen genauso lieben wie ich, dann teilen Sie das Rezept doch mit Ihren Freunden und Ihrer Familie. Denn gutes Essen ist doch am schönsten, wenn man es teilt. Also, ran an die Äpfel und losgebacken!

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich auch fertigen Mürbteig aus dem Kühlregal verwenden?

Klar, das geht. Aber ehrlich gesagt, der selbstgemachte Teig schmeckt einfach besser und ist in 15 Minuten gemacht. Der Fertigteig enthält oft mehr Fett und weniger Geschmack. Probieren Sie es einmal selbst – Sie werden den Unterschied merken!

Warum wird mein Mürbteigboden nicht knusprig?

Das liegt meistens an zu viel Feuchtigkeit. Entweder waren die Äpfel zu saftig und die Füllung nicht lange genug eingekocht, oder der Teig wurde nicht kalt genug verarbeitet. Achten Sie darauf, die Äpfel vor dem Backen anzudünsten und die Stärke nicht zu vergessen. Und lassen Sie den Kuchen nach dem Backen vollständig auskühlen.

Kann ich den Kuchen auch ohne Ei backen?

Ja, für eine vegane Version ersetzen Sie das Ei im Teig durch 2 EL Apfelmus oder einen Esslöffel Leinsamenmehl mit 3 EL Wasser. Die Füllung kommt ja ohne Ei aus. Der Teig wird etwas bröseliger, aber mit etwas Geduld beim Ausrollen klappt es trotzdem.

Welche Äpfel sind am besten für diesen Kuchen geeignet?

Ich schwöre auf eine Mischung aus Boskop und Elstar. Boskop wird beim Backen schön weich und aromatisch, Elstar gibt Süße und eine feste Textur. Auch Jonagold, Cox Orange oder Berlepsch sind gute Optionen. Vermeiden Sie zu feste Sorten wie Granny Smith, die bleiben zu hart.

Kann ich die Füllung auch mit anderen Früchten zubereiten?

Absolut! Birnen passen wunderbar, besonders zusammen mit einem Hauch Ingwer. Auch Zwetschgen oder eine Mischung aus Äpfeln und Preiselbeeren sind lecker. Achten Sie nur darauf, dass die Früchte nicht zu viel Flüssigkeit abgeben – bei sehr saftigen Früchten die Stärkemenge etwas erhöhen.

Wenn Ihnen dieses Rezept gefallen hat, dann werfen Sie doch auch einen Blick auf meinen saftigen Aprikosen-Streuselkuchen vom Blech oder den saftigen Kirsch-Streuselkuchen mit Vanillepudding. Beide sind ebenfalls einfache und köstliche Blechkuchen für jeden Anlass. Und für etwas ganz Besonderes empfehle ich den perfekten Aprikosen-Tarte mit cremiger Mandelcreme.

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gedeckter apfelkuchen recipe

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Saftiger Gedeckter Apfelkuchen: einfaches Rezept mit knusprigem Boden

Dieser goldbraune, fast glasierte Apfelkuchen mit knusprigem Mürbteigboden und saftiger, zimtiger Apfelfüllung ist der Inbegriff von Hausmannskost. Ein einfaches Rezept, das mit wenigen Zutaten auskommt und perfekt für jeden Anlass ist.

  • Author: Anna
  • Prep Time: 30 Minuten
  • Cook Time: 55 Minuten
  • Total Time: 1 Stunde 25 Minuten (zzgl. 30 Minuten Ruhezeit und 2 Stunden Abkühlzeit)
  • Yield: 12 Stücke 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 300 g Mehl (Type 405)
  • 200 g kalte Butter, in kleine Würfel geschnitten
  • 100 g Zucker
  • 1 Ei (Größe M)
  • 1 Prise Salz
  • 23 EL kaltes Wasser
  • 1,2 kg Äpfel (ca. 67 mittelgroße), geschält, entkernt und in dünne Spalten geschnitten
  • 80 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 2 TL Zimt
  • 2 EL Zitronensaft
  • 2 EL Speisestärke
  • 1 Eigelb + 1 EL Milch (zum Bestreichen)
  • 2 EL Hagelzucker (optional)

Instructions

  1. Mürbteig zubereiten: Mehl, Zucker und Salz in eine Schüssel geben. Kalte Butterwürfel dazugeben und mit den Fingerspitzen zu einer krümeligen Masse verarbeiten. Ei dazugeben und schnell zu einem glatten Teig verkneten. Bei Bedarf 2-3 EL kaltes Wasser hinzufügen. Teig zur Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 30 Minuten kalt stellen.
  2. Äpfel vorbereiten: Äpfel schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und in dünne Spalten (ca. 0,5 cm dick) schneiden. Sofort mit Zitronensaft vermischen. Zucker, Vanillezucker und Zimt dazugeben. In einem Topf bei mittlerer Hitze 5-7 Minuten dünsten, bis die Äpfel weich werden, aber nicht zerfallen. Speisestärke mit 2 EL kaltem Wasser glatt rühren, zu den Äpfeln geben und 1 Minute köcheln lassen, bis die Flüssigkeit eindickt. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
  3. Kuchen zusammensetzen: Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (160°C Umluft) vorheizen. Springform (26 cm Durchmesser) einfetten und Boden mit Backpapier auslegen. Teig in zwei Teile teilen (2/3 für Boden, 1/3 für Deckel). Größeres Stück auf bemehlter Fläche zu einem Kreis (ca. 30 cm Durchmesser) ausrollen, in die Form legen und am Rand andrücken. Abgekühlte Apfelfüllung gleichmäßig darauf verteilen. Kleineres Teigstück zu einem Kreis (ca. 26 cm Durchmesser) ausrollen und als Deckel auflegen. Rände…
  4. Backen: Kuchen auf mittlerer Schiene 50-60 Minuten backen, bis der Teig goldbraun ist. Falls der Deckel zu dunkel wird, nach ca. 30 Minuten mit Alufolie abdecken. Nach dem Backen in der Form auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen (mindestens 2 Stunden). Dann erst den Rand der Springform lösen.

Notes

Der Teig muss kalt bleiben, damit er nicht klebt und reißt. Nicht zu lange kneten, sonst wird der Teig zäh. Die Äpfel vor dem Backen andünsten, damit der Boden knusprig bleibt. Den Kuchen vollständig auskühlen lassen, bevor er angeschnitten wird. Am zweiten Tag schmeckt er oft noch besser.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Stück (1/12 des Ku
  • Calories: 320
  • Sugar: 28
  • Sodium: 100
  • Fat: 14
  • Saturated Fat: 8
  • Carbohydrates: 45
  • Fiber: 3
  • Protein: 4

Keywords: Apfelkuchen, gedeckter Apfelkuchen, Mürbteig, Apfelkuchen Rezept, saftiger Apfelkuchen, einfacher Apfelkuchen, Herbstkuchen, Kuchen mit Äpfeln

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