Geschrieben von

Virginia Ramsey

Veröffentlicht

Die besten fluffigen Zimtschnecken mit cremigem Frischkäse-Frosting

Fertig in 90 Minuten
Portionen 12 Stück
Schwierigkeitsgrad Medium

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Ich habe Zimtschnecken jahrelang falsch gemacht. Nicht ein bisschen daneben – wirklich falsch. Ich habe den Teig zu fest geknetet, die Füllung war immer eine trockene Zimt-Zucker-Pampe, und das Ergebnis? Steinzeitliche Brötchen, die man nur mit einem Liter Kaffee runterbekam. Ehrlich, ich habe drei komplett unterschiedliche Rezepte ausprobiert und jedes Mal dachte ich: „Das kann doch nicht so schwer sein.“ Aber es war schwer. Bis ich aufgegeben habe. Und dann, aus purer Frustration, habe ich angefangen, alles anders zu machen. Ich habe den Hefeteig über Nacht im Kühlschrank gehen lassen – ein Tipp von einer älteren Dame in einem Forum, den ich nie vergessen werde. Und ich habe die Butter in der Füllung nicht geschmolzen, sondern kalt gelassen. Das war der Wendepunkt. Plötzlich hatte ich fluffige Zimtschnecken, die aussahen wie aus einer skandinavischen Bäckerei. Der Duft nach Zimt und Hefe, der sich in der Wohnung ausbreitete, war der Moment, in dem ich wusste: Das ist es. Dieses Rezept habe ich seitdem bestimmt zwanzigmal gebacken, und es wird jedes Mal besser. Nicht wegen mir, sondern weil die Methode einfach funktioniert. Und das Frischkäse-Frosting? Das ist die Krönung – cremig, leicht säuerlich und genau richtig, um die Süße der Zimtschnecken auszugleichen. Ich könnte nie wieder zu einer anderen Variante zurückkehren.

Warum du diese Zimtschnecken lieben wirst

Lass mich dir sagen, warum dieses Rezept anders ist. Es ist nicht einfach nur ein weiteres Zimtschnecken-Rezept – es ist das Ergebnis von Fehlern, Geduld und einem Hauch von Perfektionismus.

  • Fluffig wie eine Wolke: Der Teig geht über Nacht im Kühlschrank. Das klingt nach extra Arbeit, ist aber genau das Gegenteil. Der langsame Gärprozess macht den Teig unglaublich luftig und geschmacksintensiv. Keine schweren, klumpigen Brötchen mehr.
  • Einfache Zutaten: Du brauchst keine ausgefallenen Sachen. Mehl, Butter, Milch, Hefe, Zucker, Zimt und Frischkäse. Das war’s. Alles, was du wahrscheinlich schon im Haus hast.
  • Perfekt für gemütliche Morgen: Dieses Rezept ist wie gemacht für Sonntagvormittage, an denen du Zeit hast. Der Duft von Zimt, der durch die Wohnung zieht, während der Kaffee läuft – das ist der Inbegriff von Geborgenheit.
  • Immer ein Erfolg: Ich habe diese Zimtschnecken zu Geburtstagen, Brunch-Einladungen und sogar zu Weihnachten mitgebracht. Sie sind immer der Star. Die Leute fragen nach dem Rezept, und ich gebe es weiter, aber ich sage immer: „Der Trick ist die kalte Butter.“
  • Das beste Frosting überhaupt: Das cremige Frischkäse-Frosting ist nicht zu süß, nicht zu schwer. Es ist die perfekte Balance zur würzigen Zimtfüllung. Einmal probiert, wirst du nie wieder Zimtschnecken ohne Frosting essen wollen.

Was dieses Rezept von den anderen unterscheidet, ist die Kombination aus der kalten Butter in der Füllung und der langen Kühlschrank-Gare. Das ist kein Hexenwerk, sondern einfache Lebensmittelchemie. Die kalte Butter schmilzt beim Backen langsam und erzeugt diese kleinen, karamellisierten Taschen in der Schnecke. Und die lange Gare? Die sorgt für den Geschmack, der dich an die Bäckerei deiner Kindheit erinnert. Dieses Rezept ist nicht nur gut – es ist das, was ich mir immer gewünscht habe, als ich die ersten gescheiterten Versuche in den Müll geworfen habe.

Welche Zutaten du brauchst

Dieses Rezept lebt von einfachen, aber sorgfältig ausgewählten Zutaten. Jede Komponente hat eine Aufgabe, und ich erkläre dir genau, worauf du achten solltest.

Für den Hefeteig

  • 500 g Weizenmehl (Type 550): Das ist das perfekte Mehl für Hefeteig. Es hat genug Klebereiweiß, um den Teig elastisch zu machen, aber nicht so viel, dass er zäh wird. Ich schwöre auf Mehl von der Marke „Rosenmehl“ – es ist einfach konstant gut.
  • 250 ml Milch (3,5 % Fett): Die Milch sollte lauwarm sein, nicht heiß. Wenn du sie auf 37 Grad erwärmst, fühlt sie sich an wie eine warme Badewanne. Zu heiß tötet die Hefe, zu kalt lässt sie nicht arbeiten.
  • 75 g Zucker: Normaler Haushaltszucker. Du kannst auch Rohrzucker nehmen, aber der verändert die Farbe des Teigs minimal.
  • 1 Würfel frische Hefe (42 g) oder 2 Päckchen Trockenhefe: Ich verwende fast immer frische Hefe, weil ich das Gefühl habe, dass sie dem Teig ein besseres Aroma gibt. Aber Trockenhefe funktioniert genauso gut – achte nur darauf, dass sie nicht abgelaufen ist.
  • 75 g weiche Butter: Die Butter muss wirklich weich sein, am besten Zimmertemperatur. Wenn du sie in der Mikrowelle schmilzt, wird der Teig fettig und schwer.
  • 1 Ei (Größe M): Das Ei bindet den Teig und gibt ihm Struktur. Nimm es bitte auch zimmerwarm, sonst wird der Teig zu kalt.
  • 1 Prise Salz: Klingt unscheinbar, aber Salz bringt den Geschmack der anderen Zutaten zur Geltung.

Für die Zimtfüllung

fluffige zimtschnecken mit frischkäse-frosting preparation steps

  • 100 g kalte Butter: Ja, kalt! Das ist der Trick. Die kalte Butter wird in den ausgerollten Teig gerieben oder in kleinen Flöckchen verteilt. Sie schmilzt erst im Ofen und erzeugt diese saftigen, karamellisierten Schichten.
  • 150 g brauner Zucker: Brauner Zucker hat mehr Feuchtigkeit als weißer und gibt der Füllung eine tiefere, fast malzige Note. Du kannst auch weißen Zucker nehmen, aber der Geschmack ist nicht so komplex.
  • 2 EL gemahlener Zimt: Nimm guten Zimt – Ceylon-Zimt ist milder und süßer, Cassia-Zimt ist kräftiger. Ich mag eine Mischung aus beiden.
  • 1 Prise Kardamom (optional): Wenn du es besonders skandinavisch magst, gib einen halben Teelöffel Kardamom dazu. Das gibt den Zimtschnecken eine unerwartete, blumige Note.

Für das Frischkäse-Frosting

  • 200 g Frischkäse (Doppelrahmstufe): Nimm einen guten, cremigen Frischkäse wie Philadelphia. Der fettarme schmeckt wässrig und macht das Frosting zu dünn.
  • 100 g Puderzucker: Gesiebter Puderzucker vermeidet Klümpchen. Keine Sorge, das Sieben dauert nur 30 Sekunden.
  • 50 g weiche Butter: Die Butter muss wirklich weich sein, sonst wird das Frosting krümelig.
  • 1 TL Vanilleextrakt: Echter Vanilleextrakt, nicht Vanillezucker. Das Aroma ist intensiver und natürlicher.
  • 1-2 EL Milch: Nur falls das Frosting zu dick ist. Füge sie tropfenweise hinzu, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Substitutionen

Du kannst die Milch durch Hafermilch ersetzen, dann werden die Zimtschnecken laktosefrei. Für eine vegane Version nimmst du pflanzliche Butter und einen Joghurt auf Sojabasis für den Frischkäse. Die Konsistenz wird etwas anders, aber immer noch lecker. Ich habe es einmal mit Mandelmilch probiert – der Teig ging nicht so gut auf, also bleib lieber bei Hafermilch.

Welche Ausrüstung du brauchst

Du brauchst keine Profi-Ausstattung, aber ein paar Dinge machen das Leben leichter. Hier ist meine persönliche Liste:

  • Eine große Rührschüssel: Am besten aus Edelstahl oder Glas. Die Schüssel sollte groß genug sein, damit der Teig beim Gehen nicht überläuft.
  • Ein Nudelholz: Ein klassisches Holz-Nudelholz reicht völlig. Wenn du keins hast, nimm eine saubere Glasflasche – habe ich schon gemacht, funktioniert.
  • Eine Backform (ca. 20×30 cm): Ich verwende eine Keramikform, weil sie die Wärme gleichmäßig verteilt. Eine Metallform geht auch, aber die Zimtschnecken werden am Rand schneller braun.
  • Backpapier: Unverzichtbar, damit nichts kleben bleibt. Spare nicht am Backpapier – die billigen Rollen reißen oft.
  • Ein scharfes Messer oder Zahnseide (unglaublich, aber wahr!): Zum Schneiden der Zimtschnecken. Mit einem Messer werden sie oft gequetscht. Zahnseide (ungeschmackt!) schneidet sie sauber und ohne Druck. Einfach unter den Teig fädeln, überkreuzen und ziehen – perfekte Scheiben.
  • Ein Handrührgerät oder eine Küchenmaschine: Für den Teig. Du kannst ihn auch von Hand kneten, aber dann brauchst du gute Arme und etwa 10 Minuten Geduld.
  • Ein sauberes Küchentuch: Zum Abdecken des Teigs während der Gehzeit. Ein feuchtes Tuch verhindert, dass der Teig austrocknet.

Mein Tipp: Investiere in eine gute Backform. Ich habe mir vor ein paar Jahren eine von „Le Creuset“ gegönnt, und sie hat sich gelohnt. Aber ehrlich, eine einfache Glasform aus dem Supermarkt tut es auch. Hauptsache, sie ist nicht zu flach, sonst läuft die Füllung aus.

Zubereitung – Schritt für Schritt

Jetzt wird es ernst. Folge diesen Schritten genau, und du wirst belohnt. Ich habe jeden Schritt selbst getestet, also vertraue mir.

Schritt 1: Den Teig vorbereiten

Erwärme die Milch auf 37 Grad. Sie sollte sich lauwarm anfühlen, nicht heiß. Bröckele die frische Hefe in eine kleine Schüssel, gib einen Teelöffel Zucker dazu und rühre sie mit der Milch glatt. Lass die Mischung 5 Minuten stehen – sie sollte schäumen. Wenn nicht, ist die Hefe tot, und du musst neu anfangen. Das ist mir einmal passiert, und ich habe den ganzen Teig weggeworfen. Seitdem teste ich die Hefe immer vorher.

In einer großen Schüssel mischst du das Mehl mit dem restlichen Zucker und dem Salz. Gib die Hefe-Milch-Mischung, das Ei und die weiche Butter dazu. Knete alles mit dem Handrührgerät (Knethaken) oder der Küchenmaschine für 8 Minuten, bis der Teig glatt und elastisch ist. Er sollte sich von der Schüssel lösen, aber noch leicht klebrig sein. Wenn er zu trocken ist, gib einen Schluck Milch dazu. Wenn er zu nass ist, einen Esslöffel Mehl.

Schritt 2: Die kalte Gare

Forme den Teig zu einer Kugel, lege ihn in eine leicht geölte Schüssel und decke ihn mit einem feuchten Tuch ab. Jetzt kommt der wichtigste Teil: Stell die Schüssel für mindestens 8 Stunden oder über Nacht in den Kühlschrank. Ja, über Nacht! Der Teig wird im Kühlschrank langsam gehen, was ihm Zeit gibt, Geschmack zu entwickeln. Am Morgen ist er etwa doppelt so groß und fühlt sich leicht und luftig an.

Ich weiß, das klingt nach viel Planung, aber es ist es wert. Du kannst den Teig auch 2 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen, aber der Geschmack wird nicht so intensiv sein. Ich habe beide Varianten getestet, und die kalte Gare gewinnt immer.

Schritt 3: Die Füllung vorbereiten

Während der Teig kalt ist, bereitest du die Füllung vor. Mische den braunen Zucker mit dem Zimt und dem Kardamom in einer kleinen Schüssel. Die Butter bleibt kalt – schneide sie in kleine Würfel oder reibe sie auf einer groben Reibe. Die kalte Butter ist der Schlüssel zu saftigen Zimtschnecken. Wenn du sie schmilzt, wird die Füllung flüssig und läuft beim Backen aus.

Schritt 4: Den Teig ausrollen und füllen

Bestäube deine Arbeitsfläche leicht mit Mehl. Hole den Teig aus dem Kühlschrank und rolle ihn zu einem Rechteck von etwa 30×40 cm aus. Die Dicke sollte etwa 0,5 cm sein. Keine Sorge, wenn es nicht perfekt rechteckig wird – das ist Handarbeit.

Verteile die kalten Butterwürfel gleichmäßig auf dem Teig. Streue dann die Zimt-Zucker-Mischung darüber. Drücke die Füllung leicht an, damit sie haftet. Rolle den Teig von der langen Seite her fest auf. Die Rolle sollte gleichmäßig dick sein – etwa 5-6 cm Durchmesser.

Schritt 5: Die Zimtschnecken schneiden

Jetzt kommt der Trick mit der Zahnseide. Nimm ein etwa 30 cm langes Stück ungeschmackte Zahnseide, schiebe es unter die Teigrolle, kreuze die Enden über der Rolle und ziehe sie fest. Zack – eine perfekte Scheibe ohne Quetschungen. Wiederhole das, bis du 12 gleichmäßige Schnecken hast. Lege sie mit etwas Abstand in die mit Backpapier ausgelegte Form. Sie gehen nochmal auf, also nicht zu eng setzen.

Schritt 6: Die zweite Gehzeit

Decke die Form mit einem Tuch ab und lass die Zimtschnecken bei Raumtemperatur 30-45 Minuten gehen. Sie sollten sichtbar größer werden und sich prall anfühlen. In dieser Zeit heizt du den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vor.

Schritt 7: Backen

Backe die Zimtschnecken für 20-25 Minuten, bis sie goldbraun sind. Die Oberseite sollte fest aussehen, aber nicht zu dunkel. Wenn du mit einem Zahnstocher hineinstichst, sollte kein roher Teig mehr kleben bleiben. Nimm sie aus dem Ofen und lass sie 10 Minuten in der Form abkühlen. Sie sind jetzt sehr heiß, also nicht anfassen!

Schritt 8: Das Frischkäse-Frosting

Während die Zimtschnecken abkühlen, bereitest du das Frosting zu. Schlage die weiche Butter mit dem Puderzucker schaumig. Gib den Frischkäse und den Vanilleextrakt dazu und rühre alles glatt. Das Frosting sollte cremig sein, aber nicht zu flüssig. Wenn es zu dick ist, gib einen Schluck Milch dazu. Wenn es zu dünn ist, stelle es für 10 Minuten in den Kühlschrank.

Schritt 9: Verzieren und genießen

Verteile das Frosting großzügig auf den noch lauwarmen Zimtschnecken. Es wird leicht schmelzen und sich wie eine Wolke darüber legen. Serviere sie am besten noch warm – das ist der Moment, in dem sie am fluffigsten sind.

Backtipps und Techniken

Ich habe genug Fehler gemacht, um dir jetzt die besten Tipps geben zu können. Hier sind meine wichtigsten Erkenntnisse:

  • Die kalte Butter ist kein Mythos: Ich habe früher immer die Butter für die Füllung geschmolzen, weil ich dachte, sie verteilt sich besser. Falsch! Geschmolzene Butter macht den Teig matschig und die Füllung läuft aus. Kalte Butter in kleinen Stücken sorgt für diese saftigen, karamellisierten Taschen, die dich umhauen werden.
  • Nicht zu viel Mehl auf der Arbeitsfläche: Wenn du zu viel Mehl verwendest, wird der Teig trocken und die Zimtschnecken werden bröselig. Bestäube die Fläche nur leicht – der Teig klebt vielleicht ein bisschen, aber das ist okay. Du kannst ihn mit einem Teigschaber lösen.
  • Die Gehzeit ist nicht verhandelbar: Ich habe einmal versucht, die kalte Gare zu überspringen und den Teig nur 1 Stunde gehen zu lassen. Das Ergebnis waren flache, dichte Brötchen. Die kalte Gare ist der Grund, warum diese Zimtschnecken so fluffig sind. Plane sie ein.
  • Backform nicht zu voll: Die Zimtschnecken gehen beim Backen nochmal auf. Wenn du sie zu eng setzt, backen sie zusammen und werden innen nicht gar. Lass etwa 1 cm Abstand zwischen ihnen.
  • Die Zahnseide-Methode ist kein Scherz: Ich habe es selbst nicht geglaubt, bis ich es ausprobiert habe. Ein scharfes Messer quetscht die Schnecken immer etwas. Zahnseide schneidet sie sauber und behält die Form. Probier es aus – du wirst den Unterschied sehen.

Variationen und Anpassungen

Dieses Rezept ist eine Basis, die du nach deinen Wünschen verändern kannst. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe:

  • Nussige Zimtschnecken: Gib 100 g gehackte Walnüsse oder Pekannüsse zur Zimtfüllung. Die Nüsse werden beim Backen geröstet und geben einen herrlichen Crunch. Ich habe das zu Weihnachten gemacht, und es war ein voller Erfolg.
  • Apfel-Zimt-Schnecken: Schäle einen Apfel, schneide ihn in kleine Würfel und mische ihn unter die Füllung. Die Apfelstücke werden weich und geben den Schnecken eine fruchtige Note. Perfekt für den Herbst.
  • Schokoladen-Zimt-Schnecken: Streue 50 g dunkle Schokoladenraspeln über die Füllung, bevor du den Teig rollst. Die Schokolade schmilzt und verbindet sich mit dem Zimt – eine himmlische Kombination.
  • Vegane Variante: Ersetze die Butter durch vegane Margarine, die Milch durch Hafermilch und das Ei durch einen Esslöffel Leinsamenmehl mit 3 EL Wasser. Der Frischkäse kann durch einen veganen Frischkäse auf Mandelbasis ersetzt werden. Der Teig wird etwas weniger fluffig, aber immer noch lecker.
  • Glutenfreie Option: Verwende eine glutenfreie Mehlmischung für Hefeteig. Ich habe die von „Schaer“ ausprobiert, und sie funktioniert ganz gut. Der Teig ist etwas bröseliger, also rolle ihn vorsichtig aus.

Mein persönlicher Favorit? Die Apfel-Zimt-Schnecken. Ich habe sie letztes Jahr auf einem Bauernmarkt ausprobiert und war sofort verliebt. Seitdem mache ich sie immer, wenn Äpfel Saison haben.

Servier- und Aufbewahrungstipps

Zimtschnecken schmecken am besten warm, aber sie sind auch kalt noch ein Genuss. Hier ist, wie du sie richtig servierst und aufbewahrst:

  • Servieren: Serviere die Zimtschnecken lauwarm, direkt nachdem du das Frosting aufgetragen hast. Das Frosting ist dann noch cremig und die Schnecken sind fluffig. Dazu passt ein großer Becher Kaffee oder ein Glas kalte Milch. Für einen besonderen Brunch kannst du sie mit frischen Beeren und einem Klecks Schlagsahne servieren.
  • Aufbewahrung im Kühlschrank: Bewahre übrig gebliebene Zimtschnecken in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank auf. Sie halten sich 3-4 Tage. Das Frosting bleibt cremig, aber die Schnecken werden etwas fester. Wickle sie in Frischhaltefolie, bevor du sie in den Behälter legst, damit sie nicht austrocknen.
  • Einfrieren: Du kannst die ungebackenen Zimtschnecken einfrieren. Lege sie nach dem Schneiden auf ein Backblech und friere sie für 2 Stunden ein. Dann packst du sie in einen Gefrierbeutel. Zum Backen nimmst du sie direkt aus dem Gefrierfach, legst sie in die Form und lässt sie 2 Stunden bei Raumtemperatur auftauen und gehen. Dann backst du sie wie gewohnt. Die gebackenen Zimtschnecken mit Frosting kannst du auch einfrieren, aber das Frosting wird dann etwas wässrig beim Auftauen. Besser ohne Frosting einfrieren und nach dem Auftauen frisch machen.
  • Reheating: Um Zimtschnecken wieder aufzufrischen, wärme sie für 10 Sekunden in der Mikrowelle oder für 5 Minuten im Ofen bei 150 Grad. Die Mikrowelle macht sie weicher, der Ofen hält sie knuspriger.

Ein Tipp von mir: Iss sie am ersten Tag. Sie sind dann am fluffigsten und das Frosting ist perfekt. Am zweiten Tag sind sie noch gut, aber nicht mehr so himmlisch.

Nährwertangaben und gesundheitliche Aspekte

Ich will nicht lügen – Zimtschnecken sind kein Diätessen. Aber sie sind ein Genuss, der in Maßen absolut okay ist. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Zimtschnecke (bei 12 Stück):

  • Kalorien: ca. 380 kcal
  • Fett: 18 g
  • Kohlenhydrate: 48 g
  • Eiweiß: 6 g
  • Zucker: 22 g

Die Hauptzutaten haben auch ihre Vorteile. Zimt ist bekannt dafür, den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren und entzündungshemmend zu wirken. Die Butter liefert fettlösliche Vitamine, und der Frischkäse enthält etwas Eiweiß und Kalzium. Natürlich sind diese Mengen klein, aber es ist schön zu wissen, dass nicht alles nur „leere Kalorien“ ist. Für Menschen mit Laktoseintoleranz ist das Rezept nicht geeignet, aber du kannst die laktosefreien Alternativen verwenden, die ich oben genannt habe.

Ich persönlich sehe diese Zimtschnecken als etwas Besonderes – nicht als Alltagsessen. Sie sind für Sonntage, für Gäste, für Momente, in denen man sich etwas gönnen will. Und das ist völlig in Ordnung.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich den Teig auch ohne Kühlschrank gehen lassen?

Ja, du kannst den Teig bei Raumtemperatur für 2 Stunden gehen lassen. Aber der Geschmack wird nicht so intensiv sein, und die Zimtschnecken werden etwas weniger fluffig. Die kalte Gare ist wirklich der Schlüssel zum Erfolg.

Warum sind meine Zimtschnecken nach dem Backen trocken?

Das passiert oft, wenn du zu viel Mehl verwendest oder den Teig zu lange knetest. Achte darauf, den Teig nur 8 Minuten zu kneten, und bestäube die Arbeitsfläche nur leicht. Auch zu langes Backen kann sie austrocknen – nimm sie raus, sobald sie goldbraun sind.

Kann ich das Frosting weglassen?

Klar, du kannst die Zimtschnecken auch ohne Frosting essen. Sie sind dann weniger süß, aber immer noch lecker. Du kannst sie auch mit Puderzucker bestäuben oder mit einer dünnen Glasur aus Puderzucker und Milch überziehen.

Wie verhindere ich, dass die Füllung ausläuft?

Der Trick ist die kalte Butter. Wenn du die Butter kalt lässt und in kleinen Stücken verteilst, schmilzt sie erst im Ofen und bleibt in der Schnecke. Geschmolzene Butter läuft aus. Auch das feste Rollen des Teigs hilft – drücke die Rolle am Ende leicht an.

Kann ich die Zimtschnecken am Vorabend backen?

Ja, du kannst sie am Vorabend backen und ohne Frosting abgedeckt bei Raumtemperatur aufbewahren. Am nächsten Morgen wärmst du sie kurz auf und machst das frische Frosting. So schmecken sie fast wie frisch gebacken.

Fazit

Diese fluffigen Zimtschnecken mit cremigem Frischkäse-Frosting sind mehr als nur ein Rezept – sie sind eine Einladung, langsamer zu machen und den Moment zu genießen. Ich habe Jahre gebraucht, um zu verstehen, dass der Schlüssel nicht in komplizierten Techniken liegt, sondern in der Geduld und der Liebe zum Detail. Die kalte Gare, die kalte Butter, das selbstgemachte Frosting – das sind die kleinen Dinge, die den Unterschied machen.

Ich liebe dieses Rezept, weil es mich jedes Mal an den ersten gelungenen Versuch erinnert. An den Duft, der durch die Wohnung zog, und an das Gefühl, endlich angekommen zu sein. Probier es aus, und mach es zu deinem. Verändere die Füllung, probiere neue Gewürze, oder lass das Frosting weg – es ist dein Rezept jetzt. Ich würde mich riesig freuen, wenn du mir in den Kommentaren erzählst, wie es gelaufen ist. Hast du eine eigene Variante ausprobiert? Welche Zutaten hast du verwendet? Teile deine Erfahrungen mit mir, denn das ist es, was Kochen ausmacht: das Teilen von Geschichten und Geschmäckern. Also, ran an den Teig – ich warte auf deine Nachricht!

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fluffige zimtschnecken mit frischkäse-frosting recipe

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Die besten fluffigen Zimtschnecken mit cremigem Frischkäse-Frosting

Diese fluffigen Zimtschnecken mit cremigem Frischkäse-Frosting sind das Ergebnis von Fehlern, Geduld und einem Hauch von Perfektionismus. Der Teig geht über Nacht im Kühlschrank, was ihn unglaublich luftig und geschmacksintensiv macht, während die kalte Butter in der Füllung für saftige, karamellisierte Taschen sorgt.

  • Author: Anna
  • Prep Time: 30 Minuten
  • Cook Time: 25 Minuten
  • Total Time: 8 Stunden 55 Minuten (inkl. Kühlschrank-Gare)
  • Yield: 12 Stück 1x
  • Category: Frühstück / Brunch
  • Cuisine: Skandinavisch

Ingredients

Scale
  • 500 g Weizenmehl (Type 550)
  • 250 ml Milch (3,5 % Fett)
  • 75 g Zucker
  • 1 Würfel frische Hefe (42 g) oder 2 Päckchen Trockenhefe
  • 75 g weiche Butter
  • 1 Ei (Größe M)
  • 1 Prise Salz
  • 100 g kalte Butter
  • 150 g brauner Zucker
  • 2 EL gemahlener Zimt
  • 1 Prise Kardamom (optional)
  • 200 g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
  • 100 g Puderzucker
  • 50 g weiche Butter
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 12 EL Milch

Instructions

  1. Milch auf 37 Grad erwärmen. Hefe mit 1 TL Zucker in der Milch auflösen und 5 Minuten schäumen lassen.
  2. Mehl, restlichen Zucker und Salz mischen. Hefe-Milch-Mischung, Ei und weiche Butter zugeben und 8 Minuten zu einem glatten, elastischen Teig kneten.
  3. Teig zur Kugel formen, in eine geölte Schüssel legen, mit feuchtem Tuch abdecken und mindestens 8 Stunden oder über Nacht im Kühlschrank gehen lassen.
  4. Braunen Zucker mit Zimt und Kardamom mischen. Kalte Butter in kleine Würfel schneiden oder reiben.
  5. Teig auf bemehlter Fläche zu einem Rechteck (30×40 cm, 0,5 cm dick) ausrollen. Kalte Butterwürfel und Zimt-Zucker-Mischung gleichmäßig darauf verteilen und leicht andrücken.
  6. Teig von der langen Seite her fest aufrollen. Mit Zahnseide in 12 gleichmäßige Scheiben schneiden.
  7. Schnecken mit Abstand in eine mit Backpapier ausgelegte Form (ca. 20×30 cm) legen. Mit Tuch abdecken und 30-45 Minuten bei Raumtemperatur gehen lassen.
  8. Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Zimtschnecken 20-25 Minuten goldbraun backen. 10 Minuten in der Form abkühlen lassen.
  9. Für das Frosting: Weiche Butter mit Puderzucker schaumig schlagen. Frischkäse und Vanilleextrakt zugeben und glatt rühren. Bei Bedarf mit Milch verdünnen.
  10. Frosting auf den noch lauwarmen Zimtschnecken verteilen und servieren.

Notes

Die kalte Butter in der Füllung ist der Schlüssel zu saftigen Zimtschnecken. Die kalte Gare über Nacht im Kühlschrank sorgt für intensiven Geschmack und fluffige Textur. Zahnseide schneidet die Schnecken sauber ohne zu quetschen.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Zimtschnecke
  • Calories: 380
  • Sugar: 22
  • Sodium: 200
  • Fat: 18
  • Saturated Fat: 11
  • Carbohydrates: 48
  • Fiber: 2
  • Protein: 6

Keywords: Zimtschnecken, Hefeteig, Frischkäse-Frosting, Brunch, Backen, fluffig, Zimt

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