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Ehrlich gesagt, ich habe Apfelgelee jahrelang nicht vertraut. Es kam mir immer vor wie dieses eine Glas im Regal, das man kauft, weil es hübsch aussieht, aber dann nie aufmacht. Zu süß, zu künstlich, zu glibberig – das war mein vorgefasstes Urteil. Letzten Herbst stand ich dann mit einem Korb voller Boskoop-Äpfel da, die einfach nicht verschwinden wollten. Meine Oma hatte mir früher immer von ihrem Gelee erzählt, aber ich dachte, das sei so eine dieser “früher-war-alles-besser”-Geschichten. Also, Ärmel hochgekrempelt und selbst getestet.
Was soll ich sagen? Ich lag komplett falsch. Dieses einfache Apfelgelee mit Zimt hat mich auf den ersten Löffel bekehrt. Es ist nicht diese durchsichtige Zuckerbombe aus dem Supermarkt. Es schmeckt nach Apfel – richtigem, saftigem, herbstlichem Apfel. Mit einer leichten Säure, die der Zimt perfekt abrundet. Die Konsistenz ist genau richtig, fest genug fürs Brötchen, aber noch weich und streichzart. Ich habe drei Gläser auf einmal leergegessen. Okay, vielleicht waren es vier.
Seitdem ist dieses Rezept mein Herbst-Geheimtipp. Es ist so unfassbar einfach, dass ich mich frage, warum ich so lange gebraucht habe, es auszuprobieren. Kein stundenlanges Einwecken, keine komplizierten Schritte. Nur Äpfel, Zucker, Zitrone, Zimt und ein bisschen Geduld. Dieses Gelee schmeckt nicht nur auf dem Frühstücksbrötchen, sondern auch zu Käse, zu Wildgerichten oder einfach pur vom Löffel. Vertrau mir – wenn ich es schaffe, schaffst du es auch.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Einfach & schnell: Dieses Apfelgelee ist in weniger als einer Stunde fertig. Kein stundenlanges Kochen oder kompliziertes Abwiegen. Perfekt für spontane Gelüste oder wenn der Herbstapfelvorrat überquillt.
- Wenige Zutaten: Du brauchst nur vier Hauptzutaten – Äpfel, Zucker, Zitrone und Zimt. Alles Dinge, die du wahrscheinlich schon zu Hause hast. Keine Reise in den Spezialitätenladen nötig.
- Unwiderstehlich im Geschmack: Die Kombination aus fruchtigen Äpfeln, warmer Zimtnote und einer feinen Säure ist einfach perfekt. Es schmeckt wie eingefangener Herbst im Glas. Und es riecht so gut, dass die ganze Küche duftet.
- Vielseitig einsetzbar: Ob auf dem Butterbrot, zu Käse, zu Pfannkuchen, zu Wildgerichten oder als süße Note in herzhaften Saucen – dieses Gelee ist ein Allrounder. Ich habe es sogar schon über Vanilleeis gegeben.
- Perfekt für Anfänger: Dieses Rezept ist wirklich narrensicher. Du musst kein Profi sein, um ein perfektes Gelee hinzubekommen. Die Gelierprobe zeigt dir genau, wann es fertig ist. Und es klappt garantiert.
- Gesünder als gekauftes: Du bestimmst selbst, wie viel Zucker du verwendest. Und es sind keine künstlichen Aromen, Farbstoffe oder Konservierungsstoffe drin. Einfach reine, echte Zutaten.
Dieses Apfelgelee ist nicht einfach nur ein Brotaufstrich. Es ist ein Stück Erinnerung, ein Hauch von Kindheit, ein Moment der Ruhe an einem hektischen Tag. Wenn du es einmal selbst gemacht hast, wirst du nie wieder zur gekauften Variante greifen. Versprochen.
Welche Zutaten du brauchst
Die Zutatenliste für dieses einfache Apfelgelee mit Zimt ist so kurz, dass du sie wahrscheinlich auswendig lernst. Aber jede Zutat spielt eine wichtige Rolle für den perfekten Geschmack und die richtige Konsistenz. Hier kommt alles, was du brauchst:
- 1 kg Äpfel (ca. 6-8 mittelgroße Äpfel): Die Wahl der Apfelsorte ist entscheidend. Ich schwöre auf Boskoop oder Elstar. Boskoop ist säuerlich und hat viel Eigenpektin, was das Gelieren erleichtert. Elstar ist süßer und aromatisch. Eine Mischung aus beiden ist ideal. Die Äpfel sollten fest und reif sein, aber nicht mehlig. Schäle sie nicht – die Schale enthält viel Pektin und Farbe. (Du kannst sie später abseihen).
- 500 g Gelierzucker (2:1): Ich verwende am liebsten Gelierzucker im Verhältnis 2:1. Das bedeutet, auf 1 kg Frucht kommt 500 g Zucker. Das ergibt ein Gelee, das nicht zu süß ist und eine gute, streichzarte Konsistenz hat. Du kannst aber auch 1:1 Gelierzucker verwenden, dann wird es süßer und fester. Oder du nimmst normalen Zucker und kochst länger ein – dann brauchst du aber mehr Geduld und ein gutes Thermometer.
- Saft einer Zitrone (ca. 30-40 ml): Die Zitrone ist nicht nur für die Säure da. Sie verhindert, dass das Gelee oxidiert und eine unschöne braune Farbe bekommt. Außerdem unterstützt die enthaltene Pektin die Gelierung. Verwende frisch gepressten Zitronensaft, der aus der Flasche schmeckt oft muffig.
- 1-2 TL gemahlener Zimt: Hier kannst du nach Geschmack variieren. Ich mag es zimtig – also nehme ich einen knappen Esslöffel. Aber fang mit einem Teelöffel an und probiere. Verwende Ceylon-Zimt, wenn du kannst. Er ist feiner und weniger scharf als Cassia-Zimt. Für eine besondere Note kannst du auch eine halbe Vanilleschote mitkochen.
- Optional: 1 Schuss Calvados oder Apfelsaft: Ein kleiner Schuss Calvados (Apfelbrand) gibt dem Gelee eine erwachsene, leicht alkoholische Note. Für eine alkoholfreie Variante nimm einen Schuss Apfelsaft oder Apfelwein. Das intensiviert den Apfelgeschmack nochmal.
Wichtiger Tipp: Wenn du Bio-Äpfel verwendest, kannst du die Schale bedenkenlos mitkochen. Bei konventionellen Äpfeln solltest du sie vor dem Entsaften gut waschen oder schälen. Die meisten Pestizide sitzen in der Schale.
Benötigte Ausrüstung
Für dieses Rezept brauchst du keine teure Spezialausrüstung. Die meisten Dinge hast du bestimmt schon in der Küche. Hier ist meine Liste:
- Großer Topf (mindestens 5 Liter): Ein Edelstahltopf oder ein Emailletopf ist ideal. Verwende keinen Aluminiumtopf, die Säure der Äpfel kann mit dem Metall reagieren und das Gelee verfärbt sich oder bekommt einen metallischen Geschmack.
- Saftzentrifuge oder Passiersieb: Um den Saft von den Apfelresten zu trennen. Ich benutze eine Saftzentrifuge, das geht superschnell. Aber ein feines Passiersieb oder ein Mulltuch tun es auch. Dann musst du die Äpfel aber vorher pürieren.
- Gelierprobe-Untertasse: Ein kleiner Teller aus dem Kühlschrank. Ein Muss für die Gelierprobe. Ohne die wirst du nie wissen, ob das Gelee fest wird.
- Einmachgläser mit Schraubdeckel (ca. 4-5 Stück à 200 ml): Die Gläser sollten sauber und sterilisiert sein. Ich koche sie kurz in kochendem Wasser aus oder spüle sie mit kochendem Wasser aus. Die Deckel auch.
- Kochlöffel oder Rührbesen: Ein langstieliger Holzlöffel oder ein hitzebeständiger Silikonspatel. Kein Metall, das könnte die Glasur des Topfes zerkratzen.
- Küchenthermometer (optional): Erleichtert die Gelierprobe. Das Gelee ist fertig, wenn es 105°C erreicht hat. Aber die Untertassen-Methode funktioniert genauso gut.
Zubereitungsmethode

Jetzt wird es ernst! Folge diesen Schritten, und dein einfaches Apfelgelee mit Zimt wird perfekt. Ich habe alle meine Tricks und Fehler hier eingebaut, damit es bei dir garantiert klappt.
- Äpfel vorbereiten (5 Minuten): Wasche die Äpfel gründlich. Entferne die Stiele und Blütenansätze. Schneide die Äpfel in grobe Stücke – Viertel oder Achtel. Das Kerngehäuse kannst du drin lassen, es enthält viel Pektin. Aber schneide die harten Kerne raus, die geben sonst Bitterstoffe ab. Du musst die Äpfel nicht schälen! Die Schale gibt Farbe und Aroma.
- Äpfel kochen (15-20 Minuten): Gib die Apfelstücke in den großen Topf. Füge den Saft einer Zitrone hinzu. Gieße so viel Wasser dazu, dass die Äpfel gerade bedeckt sind – etwa 200-300 ml. Bringe alles zum Kochen, dann reduziere die Hitze und lasse es 15-20 Minuten köcheln, bis die Äpfel weich und zerfallen sind. Sie sollten sich mit einer Gabel leicht zerdrücken lassen. Rühre gelegentlich um, damit nichts anbrennt.
- Saft gewinnen (5-10 Minuten): Jetzt kommt der wichtigste Schritt. Gieße die gekochten Äpfel durch ein feines Passiersieb oder ein Mulltuch. Drücke die Masse mit einem Löffel gut aus, um so viel Saft wie möglich zu gewinnen. Du wirst etwa 700-800 ml Saft erhalten. Wenn du eine Saftzentrifuge hast, kannst du die Äpfel auch direkt entsaften – aber dann verlierst du etwas Pektin. Der Saft sollte klar und nicht zu trüb sein.
- Gelee kochen (10-15 Minuten): Gib den Apfelsaft zurück in den Topf. Rühre den Gelierzucker und den Zimt ein. Bringe alles unter ständigem Rühren zum Kochen. Das ist wichtig, damit der Zucker nicht anbrennt. Lasse es dann für 5-7 Minuten kräftig sprudelnd kochen. Die Zeit zählt ab dem Moment, wo es richtig kocht. Rühre dabei immer weiter.
- Gelierprobe machen (1 Minute): Stelle eine Untertasse für 5 Minuten in den Kühlschrank. Nimm einen Löffel vom kochenden Gelee und tropfe es auf die kalte Untertasse. Warte 30 Sekunden. Wenn die Flüssigkeit beim Schräghalten der Untertasse nicht mehr runterläuft, sondern eine feste Haut bildet, ist das Gelee fertig. Wenn nicht, koche noch 2 Minuten weiter und teste erneut. Wiederhole das, bis es klappt. Keine Sorge, das wird es!
- Gelee abfüllen (5 Minuten): Nimm den Topf vom Herd. Schäume eventuell entstandenen Schaum mit einem Löffel ab. Fülle das heiße Gelee sofort in die vorbereiteten, sterilisierten Gläser. Fülle sie bis etwa 1 cm unter den Rand. Verschließe die Gläser sofort mit den Schraubdeckeln. Drehe sie für 5 Minuten auf den Kopf – das erzeugt ein Vakuum und macht sie haltbar. Danach stellst du sie wieder richtig herum und lässt sie vollständig abkühlen.
- Genießen oder lagern: Lass die Gläser über Nacht stehen. Am nächsten Morgen hörst du vielleicht das befriedigende “Plopp”, das zeigt, dass das Vakuum perfekt ist. Jetzt kannst du dein einfaches Apfelgelee mit Zimt genießen! Ungeöffnet hält es sich an einem kühlen, dunklen Ort bis zu 6 Monate. Angebrochen im Kühlschrank etwa 4 Wochen.
Kochtipps & Techniken
Ich habe in den Jahren einige Fehler gemacht, damit du sie nicht wiederholen musst. Hier sind meine besten Tipps für das perfekte Apfelgelee:
- Die Gelierprobe ist deine beste Freundin: Verlasse dich nicht auf die Uhr. Jeder Herd kocht anders. Die Untertassen-Methode ist narrensicher. Ich habe schon Gelee wegwerfen müssen, weil ich zu kurz gekocht habe – das war dann Apfelsaft mit Zucker. Und zu lange gekochtes Gelee wird zu fest und schmeckt karamellisiert. Also: Testen, testen, testen.
- Nicht zu viel rühren: Nachdem das Gelee kocht, solltest du es nicht mehr ständig umrühren. Das kann die Bildung von Kristallen fördern und das Gelee wird trüb. Rühre nur gelegentlich um, damit es nicht anbrennt.
- Schaum abschöpfen: Der Schaum, der sich beim Kochen bildet, ist unschön und kann das Gelee trüb machen. Schöpfe ihn mit einem Löffel ab. Du kannst ihn aber auch unterrühren, wenn er dich nicht stört. Der Geschmack leidet nicht.
- Gläser richtig sterilisieren: Das ist kein Hexenwerk, aber wichtig für die Haltbarkeit. Koche die Gläser und Deckel für 10 Minuten in kochendem Wasser aus. Nimm sie mit einer Zange raus und stelle sie auf ein sauberes Tuch. Fülle das Gelee ein, solange die Gläser noch heiß sind. So vermeidest du, dass sie springen.
- Apfelsorten mischen: Wie schon gesagt, eine Mischung aus säuerlichen und süßen Äpfeln ergibt das beste Aroma. Boskoop und Elstar, Jonagold und Cox Orange – probiere dich durch. Jede Sorte bringt ihren eigenen Charakter mit.
- Geduld beim Abkühlen: Stürze die Gläser nicht zu früh wieder um. Warte mindestens 5 Minuten, damit das Vakuum richtig ziehen kann. Und stelle sie nicht in den Kühlschrank, solange sie noch heiß sind – das könnte den Temperaturschock nicht überleben.
Variationen & Anpassungen
Dieses Grundrezept ist wunderbar wandelbar. Hier sind ein paar Ideen, wie du dein einfaches Apfelgelee mit Zimt abwandeln kannst:
- Apfel-Vanille-Gelee: Koche eine halbe aufgeschlitzte Vanilleschote mit den Äpfeln mit. Das gibt eine wunderbar blumige Note. Entferne die Schote vor dem Abfüllen. Oder gib das Mark einer Vanilleschote direkt in den Saft.
- Apfel-Ingwer-Gelee: Schäle ein daumengroßes Stück Ingwer und schneide es in dünne Scheiben. Koche es mit den Äpfeln mit. Das gibt eine angenehme Schärfe, die perfekt zu Käse passt.
- Apfel-Rosmarin-Gelee: Gib zwei Zweige frischen Rosmarin in den kochenden Saft. Lasse sie 5 Minuten mitziehen, dann entferne sie. Das Gelee schmeckt fantastisch zu Lamm oder Wild.
- Weniger Zucker: Du kannst den Zuckeranteil reduzieren, aber dann wird das Gelee weniger fest und hält sich nicht so lange. Verwende Gelierzucker 3:1 (300 g Zucker auf 1 kg Frucht) oder koche länger ein, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Die Haltbarkeit sinkt dann auf etwa 3 Monate.
- Ohne Zimt: Wenn du Zimt nicht magst, lasse ihn einfach weg. Das Apfelgelee schmeckt auch pur fantastisch. Oder ersetze ihn durch eine Prise Nelkenpulver oder Kardamom.
- Apfelgelee mit Calvados: Ein Schuss Calvados (etwa 2 EL) nach dem Kochen unterrühren. Nicht mehr kochen, sonst verfliegt der Alkohol. Das Gelee bekommt eine elegante, leicht alkoholische Note.
Ich habe letztes Jahr eine Variante mit Holunderblüten gemacht – einfach ein paar getrocknete Holunderblüten mit den Äpfeln kochen. Das war der absolute Hit auf dem Weihnachtsbuffet. Sei kreativ!
Servier- & Aufbewahrungshinweise
Dein einfaches Apfelgelee mit Zimt ist vielseitiger, als du denkst. Hier sind meine liebsten Serviervorschläge und alles zur richtigen Aufbewahrung:
- Auf dem Frühstückstisch: Das Klassiker-Setting. Auf einem warmen Butterbrötchen, auf einem Croissant oder auf einem Stück frischem Bauernbrot. Einfach unwiderstehlich.
- Zu Käse: Apfelgelee ist der perfekte Begleiter zu würzigem Käse. Probiere es zu einem kräftigen Bergkäse, zu Blauschimmelkäse oder zu einem milden Ziegenkäse. Ein Glas Gelee dazu und ein Glas Wein – perfekter Genuss.
- Zu Wildgerichten: Ein Klecks Apfelgelee in einer Wildsauce oder als Beilage zu Wildbraten – das ist ein traditioneller Genuss, der immer begeistert. Die Süße und die Zimtnote harmonieren wunderbar mit dem herzhaften Wildgeschmack.
- Als Dessert: Ein Löffel Gelee über Vanilleeis, über Joghurt oder Quark. Oder als Füllung für einen Apfelstrudel oder für Crêpes. Einfach himmlisch.
- In herzhaften Gerichten: Verwende das Gelee als Glasur für Hähnchen oder Schweinefleisch. Einfach das Fleisch damit bestreichen und braten. Oder rühre einen Löffel in eine Bratensauce – das gibt eine tolle Tiefe.
Aufbewahrung:
- Ungeöffnet: An einem kühlen, dunklen Ort (Vorratskammer, Keller) hält sich das Gelee bis zu 6 Monate. Achte darauf, dass die Gläser sauber verschlossen sind und das Vakuum intakt ist.
- Angebrochen: Nach dem Öffnen im Kühlschrank aufbewahren. Dort hält es sich etwa 4 Wochen. Der Geschmack bleibt erhalten, aber die Konsistenz kann etwas weicher werden.
- Einfrieren: Du kannst das Gelee auch einfrieren. Fülle es in gefriergeeignete Behälter und lasse etwas Platz zum Ausdehnen. Eingefroren hält es sich bis zu 12 Monate. Nach dem Auftauen kann die Konsistenz etwas körnig werden, aber der Geschmack bleibt gut. Verwende es dann am besten zum Kochen.
Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile
Dieses Apfelgelee ist nicht nur lecker, sondern hat auch einige gesundheitliche Vorteile. Hier ein kurzer Überblick:
Nährwerte pro 20 g Portion (ca. 1 EL):
- Kalorien: ca. 40 kcal
- Kohlenhydrate: ca. 10 g (davon Zucker: 10 g)
- Fett: 0 g
- Eiweiß: 0 g
- Ballaststoffe: 0 g
Gesundheitliche Vorteile:
- Äpfel sind reich an Pektin: Pektin ist ein löslicher Ballaststoff, der die Verdauung fördert und den Cholesterinspiegel senken kann. Es ist auch das natürliche Geliermittel in diesem Rezept.
- Vitamin C aus der Zitrone: Die Zitrone liefert eine Extraportion Vitamin C, das das Immunsystem stärkt und die Eisenaufnahme verbessert.
- Zimt hat antioxidative Eigenschaften: Zimt ist reich an Antioxidantien, die freie Radikale bekämpfen und Entzündungen im Körper reduzieren können. Er kann auch helfen, den Blutzuckerspiegel zu regulieren.
- Keine künstlichen Zusätze: Anders als gekauftes Gelee enthält dieses Rezept keine künstlichen Farbstoffe, Aromen oder Konservierungsstoffe. Du weißt genau, was drin ist.
Diätetische Hinweise:
- Dieses Rezept ist glutenfrei, laktosefrei und vegan (wenn du keinen Honig verwendest).
- Es ist fettfrei und eiweißarm.
- Allergene: Keine der häufigsten Allergene (Gluten, Milch, Eier, Nüsse, Soja) sind enthalten. Aber achte auf die Herkunft der Zitronen – manche sind mit Wachs behandelt, das Allergien auslösen kann.
Ich finde, dieses Gelee ist ein perfektes Beispiel dafür, dass gesund und lecker kein Widerspruch sein muss. Es ist eine kleine Sünde, aber eine, die man guten Gewissens genießen kann.
Fazit
Dieses einfache Apfelgelee mit Zimt ist mehr als nur ein Brotaufstrich. Es ist ein Stück Herbst, ein Hauch von Kindheit und eine kleine Auszeit im Alltag. Die Zubereitung ist so einfach, dass sie jeder schafft, und das Ergebnis ist so köstlich, dass du nie wieder zur gekauften Variante greifen wirst. Die Kombination aus fruchtigen Äpfeln, warmer Zimtnote und einer feinen Säure ist einfach perfekt.
Ich liebe es, wie dieses Gelee die Küche duften lässt, während es kocht. Es riecht nach gemütlichen Abenden, nach Kerzenlicht und nach einer Tasse Tee. Und wenn ich dann das erste Glas öffne und diesen Duft wieder in der Nase habe, bin ich jedes Mal aufs Neue glücklich. Probiere es aus – du wirst es nicht bereuen. Lass mich in den Kommentaren wissen, wie es dir gelungen ist! Welche Variation hast du ausprobiert? Welche Äpfel hast du verwendet? Ich bin gespannt auf deine Geschichten.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich auch andere Früchte für dieses Rezept verwenden?
Ja, du kannst dieses Grundrezept auch mit Birnen, Quitten oder sogar mit einer Mischung aus Äpfeln und Beeren ausprobieren. Beachte aber, dass der Pektingehalt variiert. Beeren enthalten weniger Pektin, also gib etwas mehr Gelierzucker oder koche länger ein. Birnen sind ähnlich wie Äpfel, aber etwas süßer. Quitten haben sehr viel Pektin und ergeben ein besonders festes Gelee.
Warum ist mein Gelee nicht fest geworden?
Das kann mehrere Gründe haben. Möglicherweise hast du zu kurz gekocht, zu wenig Zucker verwendet oder die Äpfel hatten zu wenig Pektin. Die Gelierprobe ist dein bester Freund – teste immer, bevor du das Gelee abfüllst. Wenn es nicht fest wird, kannst du es nochmal aufkochen und etwas mehr Gelierzucker hinzufügen. Oder du kochst es einfach länger ein, bis die Flüssigkeit reduziert ist.
Wie lange hält sich das Gelee?
Ungeöffnet hält sich das Gelee an einem kühlen, dunklen Ort bis zu 6 Monate. Angebrochen im Kühlschrank etwa 4 Wochen. Achte darauf, dass die Gläser sauber und steril sind und das Vakuum intakt ist. Wenn sich Schimmel bildet oder das Gelee komisch riecht, wegwerfen.
Kann ich den Zucker durch Honig ersetzen?
Ja, das ist möglich, aber es verändert den Geschmack und die Konsistenz. Honig ist flüssiger als Zucker und enthält weniger Pektin. Du musst das Gelee länger kochen, um die gleiche Konsistenz zu erreichen. Verwende etwa 400 g Honig auf 1 Liter Saft. Achte darauf, dass der Honig nicht zu stark erhitzt wird, sonst verliert er seine gesunden Inhaltsstoffe.
Kann ich das Gelee auch ohne Gelierzucker zubereiten?
Ja, das ist möglich, aber es erfordert mehr Geduld. Du kochst den Apfelsaft einfach mit normalem Zucker (Verhältnis 1:1) und kochst ihn so lange ein, bis er die gewünschte Konsistenz erreicht hat. Das kann bis zu 30 Minuten dauern. Du wirst etwa 300-400 g Zucker pro Liter Saft brauchen. Die Gelierprobe ist hier besonders wichtig, da der Saft von selbst gelieren muss. Der Vorteil: Keine künstlichen Zusätze, nur reine Frucht und Zucker.
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Einfaches Apfelgelee mit Zimt – Bestes Rezept für Anfänger
Dieses einfache Apfelgelee mit Zimt ist perfekt für Anfänger. Es benötigt nur wenige Zutaten, ist schnell zubereitet und schmeckt nach herbstlichen Äpfeln mit einer warmen Zimtnote.
- Prep Time: 5 Minuten
- Cook Time: 30 Minuten
- Total Time: 35 Minuten
- Yield: 4-5 Gläser à 200 ml (ca. 20 Portionen) 1x
- Category: Aufstrich, Konserve
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 1 kg Äpfel (ca. 6–8 mittelgroße Äpfel, z.B. Boskoop oder Elstar)
- 500 g Gelierzucker (2:1)
- Saft einer Zitrone (ca. 30-40 ml)
- 1–2 TL gemahlener Zimt
- Optional: 1 Schuss Calvados oder Apfelsaft
Instructions
- Äpfel vorbereiten: Äpfel gründlich waschen, Stiele und Blütenansätze entfernen. Äpfel in grobe Stücke schneiden (Kerngehäuse kann drin bleiben, harte Kerne entfernen).
- Äpfel kochen: Apfelstücke in einen großen Topf geben, Zitronensaft und so viel Wasser hinzufügen, dass die Äpfel gerade bedeckt sind (ca. 200-300 ml). Zum Kochen bringen, dann Hitze reduzieren und 15-20 Minuten köcheln lassen, bis die Äpfel weich sind.
- Saft gewinnen: Gekochte Äpfel durch ein feines Passiersieb oder Mulltuch gießen und gut ausdrücken, um den Saft zu gewinnen (ca. 700-800 ml).
- Gelee kochen: Apfelsaft zurück in den Topf geben, Gelierzucker und Zimt einrühren. Unter ständigem Rühren zum Kochen bringen und 5-7 Minuten kräftig sprudelnd kochen lassen.
- Gelierprobe machen: Eine Untertasse für 5 Minuten in den Kühlschrank stellen. Einen Löffel vom kochenden Gelee auf die kalte Untertasse tropfen und 30 Sekunden warten. Wenn die Flüssigkeit beim Schräghalten nicht mehr runterläuft, ist das Gelee fertig. Sonst 2 Minuten weiterkochen und erneut testen.
- Gelee abfüllen: Topf vom Herd nehmen, eventuellen Schaum abschöpfen. Heißes Gelee sofort in sterilisierte Gläser füllen (bis 1 cm unter den Rand). Gläser sofort verschließen und für 5 Minuten auf den Kopf stellen, dann wieder richtig herum stellen und vollständig abkühlen lassen.
- Genießen oder lagern: Gläser über Nacht stehen lassen. Ungeöffnet an einem kühlen, dunklen Ort bis zu 6 Monate haltbar. Angebrochen im Kühlschrank etwa 4 Wochen.
Notes
Die Gelierprobe ist entscheidend für die richtige Konsistenz. Nicht zu viel rühren nach dem Kochen, um Kristallbildung zu vermeiden. Gläser vor dem Abfüllen sterilisieren. Apfelsorten mischen für bestes Aroma.
Nutrition
- Serving Size: 1 EL (ca. 20 g)
- Calories: 40
- Sugar: 10
- Carbohydrates: 10
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