Geschrieben von

Virginia Ramsey

Veröffentlicht

Cremiger No-Bake Zitronen-Cheesecake im Glas – Bestes Rezept

Fertig in 4 Stunden 20 Minuten
Portionen 4-6 Gläser
Schwierigkeitsgrad Medium

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Die Zitronen lagen schon seit Tagen in der Obstschale und sahen mich jedes Mal vorwurfsvoll an, wenn ich an der Küchentheke vorbeiging. Ich hatte eigentlich einen aufwendigen Kuchen backen wollen, aber die Sommerhitze machte mir einen Strich durch die Rechnung. Der Ofen? Keine Chance. Und dann klingelte auch noch meine Nachbarin, die spontan auf einen Kaffee vorbeikam.

Irgendwie musste ich etwas zaubern, das nach Dessert aussah, aber ohne Backen auskam. Ich hatte Frischkäse im Kühlschrank, Sahne, Butter und diese dringend zu verarbeitenden Zitronen. Und dann fiel mir ein altes Glas-Dessert ein, das ich mal in einer kleinen Pariser Patisserie gegessen hatte – dieser cremige No-Bake Zitronen-Cheesecake im Glas. Perfekt für heiße Tage, wenn man trotzdem etwas Besonderes servieren will.

In nur 20 Minuten Rührzeit hatte ich vier Gläser mit einer seidigen Zitronen-Frischkäse-Creme gefüllt, die im Kühlschrank fest wurde, während wir uns unterhielten. Als ich das erste Glas mit einem Löffel öffnete und dieser erste kühle, zitronige Bissen auf der Zunge zerging – da wusste ich, dass dieses Rezept bleiben würde. Es ist genau die Art von Dessert, die man nicht plant, die aber dann zur neuen Geheimwaffe wird.

Warum du diesen No-Bake Zitronen-Cheesecake lieben wirst

Dieses Rezept ist mein absoluter Favorit für stressfreie Momente, in denen man trotzdem Eindruck schinden will. Der cremige No-Bake Zitronen-Cheesecake im Glas vereint alles, was ich an einem Dessert liebe: Er ist erfrischend, samtig und sieht aus wie aus einer Konditorei – dabei steckt kaum Arbeit dahinter.

  • Schnell & einfach: In nur 20 Minuten hast du die Creme angerührt und die Gläser befüllt. Der Kühlschrank erledigt den Rest.
  • Kein Backen nötig: Perfekt für heiße Sommertage oder wenn der Ofen schon belegt ist. Kein Risiko von Rissen oder zu dunklen Rändern.
  • Immer ein Hingucker: Die Schichten im Glas sehen einfach bezaubernd aus – ideal für Gäste oder als Mitbringsel zu einer Party.
  • Leicht anpassbar: Du kannst ihn glutenfrei, laktosefrei oder sogar vegan zubereiten, ohne dass der Geschmack leidet.
  • Unwiderstehlich cremig: Die Kombination aus Frischkäse und Sahne ergibt eine Textur, die auf der Zunge zergeht. Dazu die frische Säure der Zitrone – einfach himmlisch.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Ich verwende einen kleinen Trick: Die Zitronenschale wird mit dem Zucker vermahlen, bevor sie in die Creme kommt. So entfaltet sich das Aroma viel intensiver und du hast keine störenden Schalenstückchen. Das ist der Unterschied zwischen einem guten und einem unvergesslichen Cheesecake.

Ehrlich, dieser Cheesecake ist so gut, dass ich ihn letztes Jahr auf einem Sommerfest serviert habe und drei Leute hinterher das Rezept haben wollten. Er ist leicht genug für ein Picknick, aber elegant genug für ein Abendessen. Genau die richtige Balance zwischen Alltag und Besonderem.

Zutaten für den cremigen No-Bake Zitronen-Cheesecake im Glas

Für dieses Rezept brauchst du keine exotischen Zutaten – die meisten hast du wahrscheinlich schon zu Hause. Das Schöne ist, dass jede Zutat eine klare Rolle spielt und zusammen diese wunderbar cremige Konsistenz ergibt.

Für den Boden:

  • 150 g Butterkekse oder Vollkornkekse – ich nehme am liebsten die klassischen Butterkekse von Leibniz, aber auch Spekulatius oder glutenfreie Kekse funktionieren. Die Kekse sollten nicht zu süß sein, da die Creme schon genug Zucker hat.
  • 60 g geschmolzene Butter – am besten ungesalzen, damit du die Salzmenge selbst bestimmen kannst. Für eine vegane Variante nimmst du einfach Margarine oder Kokosöl.
  • 1 Prise Salz – klingt ungewöhnlich, aber Salz hebt den Geschmack der Butter und der Kekse enorm. Nicht weglassen!

Für die Zitronen-Creme:

cremiger no-bake zitronen-cheesecake im glas preparation steps

  • 400 g Frischkäse – Doppelrahmstufe für die maximale Cremigkeit. Philadelphia ist mein Favorit, aber auch die Eigenmarken von Rewe oder Aldi sind super. Wichtig: Der Frischkäse sollte Zimmertemperatur haben, sonst klumpt die Creme.
  • 200 ml Schlagsahne – kalt direkt aus dem Kühlschrank. Die Sahne sorgt für die Leichtigkeit in der Creme. Für eine leichtere Version kannst du auch 150 ml Sahne und 50 ml griechischen Joghurt nehmen.
  • 100 g Puderzucker – er löst sich besser auf als normaler Zucker und macht die Creme seidiger. Wer es weniger süß mag, reduziert auf 80 g.
  • 2 Bio-Zitronen – davon brauchst du den Saft und die Schale. Bio ist wirklich wichtig, weil du die Schale mitverarbeitest. Die Zitronen sollten bei Zimmertemperatur sein, dann bekommst du mehr Saft heraus.
  • 1 Päckchen Vanillezucker – oder das Mark einer halben Vanilleschote. Das rundet die Säure der Zitrone perfekt ab.
  • 2 Blatt Gelatine (weiß) oder 2 TL Agar-Agar – für die Festigkeit. Ohne Gelatine wird die Creme zu weich. Wenn du Gelatine verwendest, weiche sie in kaltem Wasser ein. Für Vegetarier ist Agar-Agar eine gute Alternative, aber beachte: Es muss kurz aufgekocht werden.

Für die Dekoration:

  • Etwas Zitronenabrieb – von der zweiten Zitrone, die du für den Saft verwendet hast.
  • Minzblätter – optional, aber sie geben einen schönen frischen Akzent.
  • Essbare Blüten – wie Borretsch oder Kapuzinerkresse – sehen auf Fotos einfach traumhaft aus.

Ein kleiner Tipp zur Zitronenauswahl: Wenn die Zitronen sehr dickhäutig sind, nimm lieber eine dritte dazu. Du willst genug Saft und Schale für das intensive Aroma. Und roll die Zitronen vor dem Auspressen mit der Handfläche auf der Arbeitsplatte – das macht sie saftiger.

Benötigte Küchengeräte

Für diesen No-Bake Zitronen-Cheesecake brauchst du keine spezielle Ausrüstung. Die meisten Dinge hast du sicher in deiner Küche. Ich hab mir im Laufe der Jahre ein paar Lieblingswerkzeuge zugelegt, die die Arbeit erleichtern.

  • 4-6 Gläser mit Schraubdeckel (à 200-250 ml) – ich verwende am liebsten Weck-Gläser oder alte Marmeladengläser. Sie sollten hitzebeständig sein, auch wenn du sie nicht backen musst. Die Größe ist flexibel: Für eine große Portion nimm größere Gläser, für eine kleine Nascherei kleinere.
  • Rührschüssel – eine große Schüssel aus Edelstahl oder Glas. Plastikschüsseln nehmen manchmal Gerüche an, deshalb mag ich Edelstahl am liebsten.
  • Handrührgerät oder Küchenmaschine – ein einfacher Handmixer reicht völlig. Du musst die Sahne steif schlagen und die Creme cremig rühren. Eine Küchenmaschine ist auch okay, aber pass auf, dass du die Creme nicht zu lange rührst – sonst wird sie zu fest.
  • Zitronenpresse – eine einfache Presse aus Metall oder Plastik. Ich hab mal eine aus Keramik gehabt, die war super, aber leider zerbrochen. Eine gute Presse macht den Unterschied, weil du mehr Saft rausbekommst.
  • Feine Reibe – für die Zitronenschale. Eine Microplane ist ideal, weil sie die Schale fein reibt, ohne die weiße Haut (die bitter ist) mitzunehmen.
  • Topf – zum Erhitzen der Gelatine oder des Agar-Agars. Ein kleiner Topf reicht.
  • Küchenwaage – für genaue Mengen. Ich schwöre auf meine digitale Waage von Soehnle. Beim Backen und Dessertmachen ist Genauigkeit wichtig.

Falls du keine Gelatine verwenden möchtest, kannst du auch 2 TL Maisstärke in 2 EL Zitronensaft auflösen und unter die Creme rühren. Die Creme wird dann etwas weniger fest, aber immer noch lecker. Oder du lässt die Gelatine ganz weg und nimmst stattdessen 200 g Sahne mehr – dann wird es eher eine Mousse, aber auch sehr gut.

Zubereitung des cremigen No-Bake Zitronen-Cheesecakes im Glas

Jetzt geht es ans Eingemachte. Keine Sorge, die Schritte sind einfach und du wirst sehen, wie schnell alles geht. Ich hab hier alle Details notiert, damit wirklich nichts schiefgehen kann.

  1. Kekse zerkleinern: Gib die Butterkekse in einen Gefrierbeutel und verschließe ihn gut. Mit einem Nudelholz oder einer Pfanne die Kekse zu feinen Krümeln zerdrücken. Du kannst sie auch in einer Küchenmaschine kurz pulsieren lassen – aber nicht zu fein, ein paar kleine Stückchen sind okay. Die geschmolzene Butter und die Prise Salz dazugeben und alles gut vermischen, bis die Masse wie feuchter Sand aussieht.
  2. Boden in die Gläser schichten: Verteile die Keks-Butter-Mischung gleichmäßig auf die 4-6 Gläser. Drücke sie mit einem kleinen Löffel oder dem Stiel eines Kochlöffels fest an. Der Boden sollte etwa 1 cm dick sein. Stelle die Gläser dann für 15 Minuten in den Kühlschrank, damit der Boden fest wird.
  3. Gelatine vorbereiten: Weiche die Gelatineblätter in einer Schale mit kaltem Wasser für etwa 5-10 Minuten ein, bis sie weich sind. Wenn du Agar-Agar verwendest, rühre es in 2 EL kaltem Wasser an und stelle es bereit.
  4. Zitronenaroma entfalten: Wasche die Zitronen heiß ab und trockne sie. Reibe die Schale von einer Zitrone fein ab – aber nur den gelben Teil, die weiße Haut ist bitter. Drücke beide Zitronen aus, du brauchst etwa 6 EL Saft. In einer kleinen Schüssel den Puderzucker mit der Zitronenschale vermischen und mit den Fingern verreiben. Das klingt komisch, aber dadurch lösen sich die ätherischen Öle aus der Schale und der Zucker wird wunderbar aromatisch.
  5. Frischkäse-Creme anrühren: Gib den zimmerwarmen Frischkäse in eine große Schüssel. Den aromatisierten Puderzucker und den Vanillezucker dazugeben. Mit dem Handrührgerät auf niedriger Stufe kurz verrühren, bis alles glatt ist. Nicht zu lange rühren, sonst wird der Frischkäse zu flüssig.
  6. Gelatine auflösen: Die eingeweichte Gelatine ausdrücken und in einen kleinen Topf geben. Bei ganz niedriger Hitze schmelzen lassen – sie darf nicht kochen, sonst verliert sie ihre Bindungskraft. Sobald sie flüssig ist, nimm den Topf vom Herd. Rühre 2 EL von der Frischkäse-Creme in die geschmolzene Gelatine – das nennt man Temperieren und verhindert, dass die Gelatine klumpt. Dann gib diese Mischung zurück zur restlichen Frischkäse-Creme und rühre alles gut durch.
  7. Sahne steif schlagen: In einer separaten Schüssel die kalte Sahne mit dem Handrührgerät steif schlagen. Die Sahne sollte schön fest sein, aber nicht buttrig. Du erkennst den richtigen Moment, wenn sich beim Anheben des Rührbesens Spitzen bilden.
  8. Alles verbinden: Hebe die geschlagene Sahne vorsichtig unter die Frischkäse-Creme. Verwende einen Teigschaber und arbeite mit einer langsamen, faltenartigen Bewegung. Nicht zu viel rühren, sonst fällt die Sahne zusammen und die Creme wird schwer. Am Ende den Zitronensaft dazugeben und noch einmal kurz unterheben.
  9. Gläser befüllen: Nimm die Gläser mit dem festen Boden aus dem Kühlschrank. Verteile die Creme gleichmäßig darauf. Du kannst sie mit einem Löffel einfüllen oder einen Spritzbeutel verwenden – das sieht besonders hübsch aus. Klopfe die Gläser vorsichtig auf die Arbeitsplatte, damit sich die Creme setzt und keine Luftlöcher entstehen.
  10. Kühlen und fest werden lassen: Stelle die Gläser für mindestens 4 Stunden, besser über Nacht, in den Kühlschrank. Die Creme sollte fest sein, wenn du das Glas schüttelst. Wenn du es eilig hast, kannst du die Gläser für 1 Stunde ins Gefrierfach stellen – aber pass auf, dass sie nicht komplett durchfrieren.
  11. Dekorieren und servieren: Vor dem Servieren die Gläser aus dem Kühlschrank nehmen. Mit etwas Zitronenabrieb, Minzblättern oder essbaren Blüten garnieren. Am besten schmeckt der Cheesecake gut gekühlt, direkt aus dem Glas.

Ein wichtiger Hinweis: Wenn du die Gläser für unterwegs vorbereitest, lass die Dekoration weg und gib sie erst kurz vor dem Servieren dazu. So bleibt alles frisch und sieht perfekt aus.

Kochtipps & Techniken für den perfekten Cheesecake

Nachdem ich diesen cremigen No-Bake Zitronen-Cheesecake im Glas bestimmt schon zwanzig Mal gemacht habe, hab ich ein paar Tricks gelernt, die ich mit dir teilen will. Nicht alles lief beim ersten Mal glatt – aber genau aus Fehlern lernt man ja.

Der Frischkäse muss Zimmertemperatur haben. Das ist wirklich der wichtigste Punkt. Ich hab einmal vergessen, den Frischkäse rechtzeitig aus dem Kühlschrank zu nehmen, und die Creme wurde klumpig. Wenn es schnell gehen muss, kannst du den Frischkäse in 10-Sekunden-Intervallen in der Mikrowelle erwärmen – aber sei vorsichtig, er darf nicht heiß werden.

Die Sahne nicht zu fest schlagen. Ich hab am Anfang oft zu lange geschlagen, bis die Sahne anfing, sich in Butter zu verwandeln. Das passiert schneller, als man denkt. Hör auf, sobald sich Spitzen bilden, und schlag lieber auf mittlerer Stufe.

Gelatine richtig verarbeiten. Die größte Panne war, als ich die Gelatine direkt in die kalte Frischkäse-Creme gerührt habe – es entstanden sofort kleine Klümpchen. Deshalb ist das Temperieren so wichtig. Und noch etwas: Gelatine darf nicht kochen, sonst bindet sie nicht mehr. Bei Agar-Agar ist es genau umgekehrt: Es muss kurz aufkochen, um zu wirken.

Die Zitronenmenge anpassen. Nicht jede Zitrone ist gleich sauer. Wenn du sehr saure Zitronen erwischt hast, reduziere den Saft auf 4 EL. Du kannst auch etwas mehr Puderzucker nehmen, falls es dir zu sauer ist. Ich mag es lieber etwas säuerlicher, aber das ist Geschmackssache.

Multitasking leicht gemacht. Während die Keksböden im Kühlschrank fest werden, kannst du die Gelatine einweichen und die Zitronen vorbereiten. So vergeht die Wartezeit wie im Flug. Und wenn du die Gläser über Nacht kühlen lässt, hast du am nächsten Tag ein fertiges Dessert – perfekt für Gäste.

Variationen & Anpassungen

Das Schöne an diesem Rezept ist, dass du es ganz leicht abwandeln kannst. Ich hab schon viele Versionen ausprobiert und jede war auf ihre Art lecker. Hier sind ein paar Ideen, die ich dir ans Herz legen möchte.

Fruchtige Variante: Gib eine Schicht frische Beeren zwischen den Boden und die Creme. Himbeeren oder Heidelbeeren passen perfekt zur Zitrone. Im Sommer nehme ich gern frische Erdbeeren, die ich in kleine Stücke schneide. Einfach eine Handvoll auf den Boden geben, dann die Creme drauf – fertig.

Vegane Version: Ersetze den Frischkäse durch eine pflanzliche Alternative auf Mandel- oder Cashewbasis. Die Sahne durch Kokossahne ersetzen (die feste Schicht aus einer Dose Kokosmilch). Für die Gelatine nimmst du Agar-Agar. Der Geschmack wird etwas anders, aber genauso cremig und lecker.

Schokoladentraum: Wenn du Schokoladen-Fan bist, kannst du 2 EL Kakaopulver unter die Frischkäse-Creme sieben. Oder du schmilzt 50 g Zartbitterschokolade und rührst sie unter. Dazu passen dann Kakaokekse für den Boden – einfach himmlisch!

Alkoholischer Kick: Für Erwachsene kannst du 2 EL Limoncello oder Zitronenlikör unter die Creme rühren. Das gibt einen zusätzlichen Frischekick und schmeckt wunderbar sommerlich. Aber vorsichtig: Dann braucht die Creme etwas länger zum Festwerden.

Glutenfreie Option: Einfach glutenfreie Kekse für den Boden verwenden. Es gibt inzwischen viele gute Sorten, die genauso knusprig sind. Ich mag die von Schär oder die glutenfreien Butterkekse von Rewe.

Ich hab letztens eine Version mit Lavendelblüten gemacht – einfach 1 TL getrocknete Lavendelblüten mit dem Zucker vermahlen. Das war perfekt für einen Mädelsabend und sah auf dem Tisch einfach zauberhaft aus. Trau dich ruhig, zu experimentieren!

Servier- & Aufbewahrungstipps

Der cremige No-Bake Zitronen-Cheesecake im Glas ist ein echtes Multitalent. Du kannst ihn pur genießen oder mit verschiedenen Toppings aufpeppen. Hier meine besten Tipps fürs Servieren und Lagern.

Serviertemperatur: Am besten schmeckt der Cheesecake gut gekühlt, direkt aus dem Kühlschrank. Nimm die Gläser etwa 10 Minuten vor dem Servieren heraus, dann entfaltet sich das Aroma der Zitrone noch besser. Wenn es sehr heiß ist, kannst du sie sogar bis zum Servieren im Kühlschrank lassen.

Deko-Ideen: Ein Klecks geschlagene Sahne obendrauf macht ihn noch luxuriöser. Oder du streust etwas geröstete Mandelblättchen darüber – der Kontrast zwischen cremig und knusprig ist fantastisch. Im Sommer liebe ich es, frische Minze und essbare Blüten zu verwenden. Das sieht nicht nur schön aus, sondern schmeckt auch erfrischend.

Passende Begleiter: Ein Espresso oder ein Glas Prosecco passen wunderbar dazu. Auch ein leichter Weißwein wie Riesling oder ein Glas Eistee mit Zitrone harmonieren perfekt. Wenn du ein komplettes Menü planst, passt dieser Cheesecake hervorragend nach einem leichten Sommersalat oder einer knusprigen Kartoffelsalat-Variante.

Aufbewahrung: Die Gläser halten sich im Kühlschrank gut verschlossen bis zu 3 Tage. Die Creme bleibt schön cremig und der Boden knusprig – wenn du die Gläser luftdicht verschließt. Ich empfehle, die Dekoration erst kurz vor dem Servieren hinzuzufügen, damit alles frisch aussieht.

Einfrieren: Du kannst die Gläser auch einfrieren, aber dann wird die Konsistenz etwas anders. Die Creme wird beim Auftauen leicht wässrig. Wenn du sie einfrieren möchtest, lass die Gelatine weg und nimm stattdessen etwas mehr Sahne. Dann halten sie sich bis zu 2 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Mitnehmen: Diese Cheesecake-Gläser sind perfekt für Picknicks oder Buffets. Einfach die Deckel drauf und ab in die Kühltasche. Ich hab sie schon oft zu Picknick-Muffins oder Wraps mitgenommen – das ergibt ein wunderbares Buffet.

Nährwertinformationen & gesundheitliche Vorteile

Ich will nicht behaupten, dass dieser Cheesecake ein Diät-Dessert ist – aber er hat durchaus seine guten Seiten. Die Portionsgröße im Glas hilft automatisch dabei, nicht zu viel zu essen. Und die Zitrone bringt echte Vorteile mit sich.

Geschätzte Nährwerte pro Glas (bei 6 Gläsern):

  • Kalorien: ca. 320 kcal
  • Fett: 22 g (davon gesättigt: 14 g)
  • Kohlenhydrate: 28 g (davon Zucker: 18 g)
  • Eiweiß: 5 g
  • Ballaststoffe: 1 g

Gesundheitliche Vorteile: Zitronen sind reich an Vitamin C, das das Immunsystem stärkt und die Kollagenproduktion fördert. Die ätherischen Öle in der Schale wirken verdauungsfördernd und erfrischend. Frischkäse liefert Kalzium für starke Knochen und Zähne. Und die Sahne enthält fettlösliche Vitamine wie A und D.

Allergene: Dieses Rezept enthält Milchprodukte (Frischkäse, Sahne, Butter) und Gluten (Kekse). Für eine laktosefreie Version kannst du laktosefreien Frischkäse und Sahne verwenden. Die vegane Variante mit pflanzlichen Alternativen ist ebenfalls möglich.

Für mich ist dieser Cheesecake ein Genussmittel, das ich bewusst und in Maßen genieße. Er ist kein Alltagsdessert, sondern etwas Besonderes – und das ist auch gut so. Ein Glas am Wochenende oder für Gäste, das tut der Seele gut und schadet der Gesundheit nicht.

Fazit

Dieser cremige No-Bake Zitronen-Cheesecake im Glas ist mehr als nur ein Dessert – er ist eine kleine Auszeit vom Alltag. Mit seiner seidigen Textur, dem frischen Zitronenaroma und dem knusprigen Boden bringt er genau das richtige Maß an Süße und Säure zusammen. Und das Beste: Du brauchst keinen Ofen, keine besonderen Fähigkeiten und nur 20 Minuten Zeit.

Ich liebe es, wie vielseitig dieses Rezept ist. Ob für ein spontanes Treffen mit Freunden, als süßer Abschluss eines festlichen Menüs oder einfach als kleines Glück für zwischendurch – es passt immer. Und weil es im Glas serviert wird, sieht es nicht nur hübsch aus, sondern ist auch praktisch für unterwegs.

Probier es unbedingt aus und pass es nach deinem Geschmack an. Vielleicht mit Beeren, Schokolade oder einem Schuss Likör? Ich bin gespannt, welche Version deine Lieblingsvariante wird. Schreib mir in die Kommentare, wie es dir geschmeckt hat und welche Zutaten du verwendet hast. Deine Ideen inspirieren mich immer wieder!

Lass es dir schmecken und genieß jeden einzelnen Löffel. Du hast es dir verdient.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich den No-Bake Zitronen-Cheesecake auch ohne Gelatine zubereiten?

Ja, das ist möglich. Ersetze die Gelatine durch 2 TL Maisstärke, die du in 2 EL Zitronensaft auflöst und unter die Creme rührst. Die Creme wird dann etwas weniger fest, eher wie eine Mousse. Oder lass die Gelatine ganz weg und nimm 200 ml mehr Sahne – dann wird es noch luftiger.

Wie lange muss der Cheesecake im Kühlschrank fest werden?

Mindestens 4 Stunden, besser über Nacht. Je länger er kühlt, desto fester wird die Creme. Wenn du es eilig hast, kannst du die Gläser für 1 Stunde ins Gefrierfach stellen – aber achte darauf, dass sie nicht komplett durchfrieren.

Kann ich die Gläser auch einfrieren?

Ja, aber die Konsistenz wird beim Auftauen etwas weicher. Wenn du sie einfrieren möchtest, lass die Gelatine weg und nimm stattdessen mehr Sahne. Die Gläser halten sich bis zu 2 Monate im Gefrierfach. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Welche Kekse eignen sich am besten für den Boden?

Klassische Butterkekse sind ideal, weil sie neutral schmecken und schön knusprig werden. Du kannst aber auch Vollkornkekse, Spekulatius oder glutenfreie Kekse verwenden. Für eine schokoladige Note nimmst du Kakaokekse oder Oreos ohne die Füllung.

Kann ich den Cheesecake auch in einer großen Form zubereiten?

Ja, das funktioniert genauso. Verwende eine Springform mit 20 cm Durchmesser und lege sie mit Backpapier aus. Die Kühlzeit verlängert sich auf mindestens 6 Stunden. Zum Servieren in Stücke schneiden und auf Tellern anrichten – mit etwas Zitronenabrieb und Minze garnieren.

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cremiger no-bake zitronen-cheesecake im glas recipe

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Cremiger No-Bake Zitronen-Cheesecake im Glas – Bestes Rezept

Ein erfrischender, cremiger No-Bake Zitronen-Cheesecake im Glas, der ohne Backen auskommt und in nur 20 Minuten Rührzeit zubereitet ist. Perfekt für heiße Sommertage oder als elegantes Dessert für Gäste.

  • Author: Anna
  • Prep Time: 20 Minuten
  • Cook Time: 0 Minuten
  • Total Time: 4 Stunden 20 Minuten (inkl. Kühlzeit)
  • Yield: 4-6 Portionen 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Amerikanisch / Europäisch

Ingredients

Scale
  • 150 g Butterkekse oder Vollkornkekse (ca. 5,3 oz)
  • 60 g geschmolzene ungesalzene Butter (ca. 4 EL)
  • 1 Prise Salz
  • 400 g Frischkäse Doppelrahmstufe (ca. 14 oz)
  • 200 ml Schlagsahne (ca. 3/4 Tasse)
  • 100 g Puderzucker (ca. 3/4 Tasse)
  • 2 Bio-Zitronen (Saft und Schale)
  • 1 Päckchen Vanillezucker (ca. 8 g) oder Mark einer halben Vanilleschote
  • 2 Blatt weiße Gelatine oder 2 TL Agar-Agar
  • Zitronenabrieb, Minzblätter und essbare Blüten zur Dekoration (optional)

Instructions

  1. Kekse in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz zu feinen Krümeln zerdrücken. Mit geschmolzener Butter und Salz vermischen, bis die Masse wie feuchter Sand aussieht.
  2. Die Keks-Butter-Mischung gleichmäßig auf 4-6 Gläser (à 200-250 ml) verteilen und mit einem Löffel festdrücken. Für 15 Minuten in den Kühlschrank stellen.
  3. Gelatineblätter in kaltem Wasser 5-10 Minuten einweichen. Bei Verwendung von Agar-Agar in 2 EL kaltem Wasser anrühren.
  4. Zitronen heiß abwaschen, Schale einer Zitrone fein abreiben (nur den gelben Teil) und beide Zitronen auspressen (ca. 6 EL Saft). Puderzucker mit Zitronenschale vermischen und mit den Fingern verreiben.
  5. Zimmerwarmen Frischkäse in eine große Schüssel geben, aromatisierten Puderzucker und Vanillezucker zugeben und mit dem Handrührgerät kurz glatt rühren.
  6. Eingeweichte Gelatine ausdrücken, bei niedriger Hitze schmelzen (nicht kochen). 2 EL Frischkäse-Creme in die Gelatine rühren (temperieren), dann zurück zur restlichen Creme geben und gut vermischen.
  7. Kalte Sahne in einer separaten Schüssel steif schlagen, bis sich Spitzen bilden.
  8. Geschlagene Sahne vorsichtig unter die Frischkäse-Creme heben. Zitronensaft zugeben und kurz unterheben.
  9. Gläser mit festem Boden aus dem Kühlschrank nehmen. Creme gleichmäßig darauf verteilen (mit Löffel oder Spritzbeutel). Gläser leicht auf die Arbeitsplatte klopfen, um Luftlöcher zu vermeiden.
  10. Gläser für mindestens 4 Stunden (besser über Nacht) in den Kühlschrank stellen, bis die Creme fest ist.
  11. Vor dem Servieren mit Zitronenabrieb, Minzblättern oder essbaren Blüten garnieren. Gut gekühlt servieren.

Notes

Frischkäse muss Zimmertemperatur haben, sonst klumpt die Creme. Gelatine nicht kochen lassen. Für eine vegane Variante Frischkäse und Sahne durch pflanzliche Alternativen ersetzen und Agar-Agar verwenden. Die Gläser halten sich im Kühlschrank bis zu 3 Tage.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Glas (ca. 200-250
  • Calories: 320
  • Sugar: 18
  • Sodium: 0.2
  • Fat: 22
  • Saturated Fat: 14
  • Carbohydrates: 28
  • Fiber: 1
  • Protein: 5

Keywords: No-Bake Cheesecake, Zitronen-Cheesecake, Cheesecake im Glas, No-Bake Dessert, Sommerdessert, schnelles Dessert, ohne Backen

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