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Eine halbe Schüssel Quark auf der Anrichte, ein paar Zwetschgen, die schon etwas weicher waren, als mir lieb war – und der Timer lief. Die Nachbarn hatten sich für den Nachmittag zum Kaffeetrinken angekündigt, und ich stand da mit einem klassischen Rezept im Kopf, das eigentlich Hefe brauchte. Aber die Hefe? Die war alle. Und ehrlich gesagt, hatte ich auch keine Lust mehr, zwei Stunden auf einen Teig zu warten, der erst gehen musste. In solchen Momenten wird man ja bekanntlich erfinderisch. Oder panisch.
Ich griff also zum Quark, schüttete etwas Öl dazu – so nach Gefühl, ihr kennt das – und knetete einen Teig zusammen, von dem ich nicht wusste, ob er überhaupt funktionieren würde. Die Zwetschgen legte ich einfach obendrauf, so wie meine Oma das immer machte, und schob das Blech in den Ofen. Als der Duft von gebackenen Früchten und buttrigem Teig durch die Wohnung zog, wusste ich: Das wird was. Und als der Kuchen dann aus dem Ofen kam – goldbraun, saftig, mit diesem perfekten Verhältnis von süß-säuerlichen Früchten und zartem Teig – da war es um mich geschehen. Dieser saftige Zwetschgenkuchen mit Quark-Öl-Teig (ohne Hefe) war nicht nur eine Notlösung. Er war besser als so mancher gehegte Hefeteig, den ich in meiner Backkarriere hingelegt hatte. Kein Warten, kein Risiko, nur purer, ehrlicher Geschmack.
Seit diesem Nachmittag ist der Kuchen mein Geheimtipp für alle, die schnell etwas auf den Tisch bringen wollen, ohne auf Qualität zu verzichten. Er ist der Beweis, dass die besten Rezepte oft aus dem Chaos entstehen – und dass man manchmal einfach loslegen muss, auch wenn nicht alle Zutaten parat sind. Vertraut mir, dieser Kuchen wird auch euer neuer Liebling.
Warum ihr diesen Zwetschgenkuchen lieben werdet
Dieser Kuchen ist nicht einfach nur ein weiteres Rezept – er ist eine echte Bereicherung für jede Küche. Ich habe ihn in den letzten Jahren unzählige Male gebacken, für Familienfeste, gemütliche Kaffeerunden und sogar für den spontanen Besuch der Schwiegermutter. Und jedes Mal gab es die gleiche Reaktion: „Ist da wirklich keine Hefe drin?“ Ja, genau. Und das ist erst der Anfang.
- Schnell & einfach: Der Teig ist in 10 Minuten zusammengerührt. Kein Warten auf die Hefe, kein stundenlanges Gehenlassen. Perfekt für den Nachmittag, wenn die Lust auf Kuchen plötzlich da ist.
- Einfache Zutaten: Quark, Öl, Mehl, Zucker und Eier – das habt ihr garantiert immer im Haus. Keine fancy Zutaten, die man extra kaufen muss.
- Unschlagbar saftig: Der Quark-Öl-Teig macht den Kuchen unglaublich zart und feucht. Er bleibt tagelang frisch und trocknet nicht aus – ein echtes Plus gegenüber vielen Hefeteigen.
- Perfekt für Zwetschgenzeit: Im Spätsommer und Herbst, wenn die Zwetschgen Saison haben, ist dieser Kuchen mein absoluter Favorit. Aber auch mit anderen Früchten wie Äpfeln oder Birnen schmeckt er fantastisch.
- Immer ein Erfolgserlebnis: Der Teig ist extrem verzeihend. Selbst wenn ihr kein Backprofi seid, wird dieser Kuchen gelingen. Er ist quasi idiotensicher – und das meine ich als größtes Kompliment.
Was diesen Kuchen von anderen Rezepten unterscheidet, ist die perfekte Balance aus Leichtigkeit und Geschmack. Der Quark sorgt für eine angenehme Säure, die wunderbar mit der Süße der Zwetschgen harmoniert. Das Öl macht den Teig geschmeidig, ohne ihn fettig wirken zu lassen. Und der Verzicht auf Hefe? Der macht den Kuchen nicht nur schneller, sondern auch bekömmlicher. Kein Aufblähen, kein schweres Gefühl – nur reiner Genuss.
Ich liebe es, wie dieser Kuchen die Aromen des Spätsommers einfängt. Wenn die ersten kühlen Abende kommen und man es sich drinnen gemütlich macht, gibt es kaum etwas Besseres als ein großzügiges Stück davon mit einer Tasse Kaffee oder einem Glas Milch. Es ist ein Stück Kindheitserinnerung, aber neu interpretiert – einfacher, schneller und genauso lecker.
Welche Zutaten ihr braucht
Für diesen saftigen Zwetschgenkuchen mit Quark-Öl-Teig (ohne Hefe) braucht ihr wirklich keine exotischen Zutaten. Die meisten davon habt ihr wahrscheinlich schon zu Hause. Ich habe bewusst auf komplizierte Dinge verzichtet, damit ihr sofort loslegen könnt. Hier ist meine Liste – mit ein paar persönlichen Tipps, die ich im Laufe der Zeit gesammelt habe.
Für den Teig:
- 250 g Magerquark (20 % Fett): Der Quark ist das Herzstück des Teigs. Ich nehme am liebsten Magerquark, weil er weniger Flüssigkeit enthält und den Teig schön fest macht. Wenn ihr nur Sahnequark habt, drückt ihn vorher kurz in einem Sieb ab, damit er nicht zu wässrig ist.
- 100 ml neutrales Öl: Rapsöl oder Sonnenblumenöl sind perfekt. Sie haben keinen Eigengeschmack und lassen die Aromen der Zwetschgen zur Geltung kommen. Bitte kein Olivenöl – das wäre zu dominant.
- 100 g Zucker: Ich verwende normalen Haushaltszucker. Für eine karamellige Note könnt ihr auch braunen Zucker nehmen, aber das ist nicht nötig.
- 1 Päckchen Vanillezucker: Der bringt eine feine, süße Note in den Teig. Selbstgemachter Vanillezucker ist natürlich noch besser, aber gekaufter tut es auch.
- 2 Eier (Größe M): Sie sollten Zimmertemperatur haben, damit der Teig schön geschmeidig wird. Holt sie einfach 15 Minuten vor dem Backen aus dem Kühlschrank.
- 300 g Mehl (Type 405): Für einen besonders zarten Teig könnt ihr auch 100 g durch Dinkelmehl ersetzen. Das gibt dem Kuchen eine leicht nussige Note.
- 1 Päckchen Backpulver: Das ist der Treibstoff für unseren Teig. Achtet darauf, dass das Backpulver noch frisch ist, sonst geht der Kuchen nicht richtig auf.
- 1 Prise Salz: Klingt unscheinbar, aber Salz hebt die Aromen hervor und sorgt für die richtige Balance.
Für den Belag:
- 1 kg frische Zwetschgen: Am besten verwendet ihr reife, aber noch feste Früchte. Sie sollten nicht zu weich sein, sonst zerfallen sie beim Backen. Ich kaufe sie immer auf dem Wochenmarkt, da schmecken sie einfach am besten. Wenn ihr keine Zwetschgen bekommt, könnt ihr auch Pflaumen nehmen – die sind etwas größer und süßer.
- 2 EL Zucker + 1 TL Zimt: Diese Mischung streue ich über die Zwetschgen, bevor sie auf den Teig kommen. Der Zimt passt perfekt zum herbstlichen Aroma der Früchte.
Für den Guss (optional, aber empfehlenswert):
- 100 g Puderzucker: Für einen schönen, weißen Guss, der den Kuchen noch edler aussehen lässt.
- 2-3 EL Zitronensaft: Der macht den Guss schön säuerlich und sorgt für einen schönen Kontrast zur Süße.
Ein kleiner Tipp von mir: Wenn ihr die Zwetschgen vor dem Belegen kurz mit etwas Mehl bestäubt, verhindert ihr, dass sie zu stark in den Teig einsinken. Das ist ein Trick, den ich von meiner Oma gelernt habe und der wirklich funktioniert!
Welche Küchenhelfer ihr braucht
Ihr braucht keine spezielle Ausrüstung für diesen Kuchen. Die meisten Küchenutensilien habt ihr sicherlich schon. Hier ist, was ich verwende:
- Eine große Rührschüssel: Am besten aus Edelstahl oder Glas. Sie sollte groß genug sein, damit ihr den Teig gut vermischen könnt, ohne dass alles daneben geht.
- Ein Handrührgerät oder eine Küchenmaschine: Mit dem Handrührer geht es am schnellsten. Aber ihr könnt den Teig auch mit einem Schneebesen oder einem Kochlöffel verrühren – dann dauert es nur etwas länger.
- Ein Backblech (ca. 30 x 40 cm): Ich habe ein einfaches Blech aus dem Supermarkt. Wichtig ist, dass ihr es mit Backpapier auslegt, damit der Kuchen nicht kleben bleibt.
- Ein scharfes Messer und ein Schneidebrett: Zum Entkernen der Zwetschgen. Ein kleines, spitzes Messer ist am besten geeignet.
- Ein Kuchengitter: Zum Abkühlen des Kuchens. Wenn ihr kein Gitter habt, tut es auch ein Brett oder eine große Platte.
Ich persönlich schwöre auf mein altes Rührgerät von Krups – das hat schon meine Mutter benutzt. Es ist nicht das modernste, aber es funktioniert einfach zuverlässig. Für den Guss braucht ihr nur eine kleine Schüssel und einen Löffel. Mehr nicht. Dieses Rezept ist wirklich für Anfänger geeignet.
So gelingt der Zwetschgenkuchen Schritt für Schritt

Jetzt geht es ans Eingemachte. Keine Sorge, ich führe euch durch jeden Schritt, damit nichts schiefgehen kann. Ich habe alle Zeiten und Temperaturen so angepasst, dass der Kuchen perfekt wird – selbst wenn euer Ofen etwas älter ist.
- Den Ofen vorheizen und das Blech vorbereiten: Heizt den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Legt das Backblech mit Backpapier aus. Das spart später viel Putzarbeit.
- Die Zwetschgen vorbereiten: Wascht die Zwetschgen, halbiert sie und entfernt die Kerne. Ich schneide sie dann noch einmal längs durch, damit sie schön flach auf dem Teig liegen. In einer kleinen Schüssel vermischt ihr den Zucker und den Zimt. Bestreut die Zwetschgen damit und lasst sie kurz ziehen.
- Den Teig zubereiten: Gebt den Quark, das Öl, den Zucker, den Vanillezucker und die Eier in eine große Schüssel. Verrührt alles mit dem Handrührer auf mittlerer Stufe, bis eine glatte Masse entsteht. Das dauert etwa 2 Minuten. Die Masse sollte schön cremig aussehen.
- Die trockenen Zutaten untermischen: Mischt das Mehl mit dem Backpulver und der Prise Salz. Gebt die Mehlmischung nach und nach zur Quarkmasse und rührt sie auf niedriger Stufe unter. Achtet darauf, nicht zu lange zu rühren – sobald kein Mehl mehr zu sehen ist, ist der Teig fertig. Sonst wird er zäh.
- Den Teig auf das Blech geben: Streicht den Teig gleichmäßig auf dem vorbereiteten Backblech aus. Er ist relativ dick und klebrig, das ist normal. Ich benutze dafür einen Teigschaber oder einfach die Rückseite eines Löffels.
- Die Zwetschgen verteilen: Jetzt kommen die vorbereiteten Zwetschgen auf den Teig. Drückt sie leicht an, aber versenkt sie nicht komplett. Ich lege sie immer in Reihen, dicht an dicht – so hat später jedes Stück genug Früchte.
- Backen: Schiebt das Blech in den vorgeheizten Ofen (mittlere Schiene) und backt den Kuchen für 30-35 Minuten. Macht nach 25 Minuten die Stäbchenprobe: Stecht mit einem Holzstäbchen in den Teig – wenn kein feuchter Teig mehr kleben bleibt, ist der Kuchen fertig. Die Ränder sollten goldbraun sein.
- Abkühlen lassen: Lasst den Kuchen für etwa 10 Minuten auf dem Blech abkühlen, bevor ihr ihn auf ein Kuchengitter stürzt. So verhindert ihr, dass der Boden durchweicht.
- Den Guss zubereiten (optional): Für den Guss verrührt ihr den Puderzucker mit dem Zitronensaft, bis eine glatte, dickflüssige Masse entsteht. Wenn der Kuchen vollständig abgekühlt ist, verteilt ihr den Guss mit einem Löffel darüber. Ich liebe diesen Guss, weil er dem Kuchen eine frische Note verleiht.
Ein wichtiger Tipp: Wenn ihr den Kuchen zu früh aus dem Ofen nehmt, ist er innen noch zu feucht. Lieber eine Minute länger drin lassen, als zu früh rausnehmen. Und keine Sorge, wenn die Zwetschgen etwas einsinken – das gehört dazu und macht den Kuchen nur noch saftiger.
Meine besten Tipps für den perfekten Kuchen
Im Laufe der Jahre habe ich einige Tricks gelernt, die diesen Kuchen noch besser machen. Hier sind meine persönlichen Geheimnisse:
- Die richtige Konsistenz des Teigs: Der Teig sollte dickflüssig sein, aber nicht zu fest. Wenn er zu fest ist, gebt einen Schuss Milch dazu. Wenn er zu flüssig ist, gebt einen Esslöffel Mehl mehr. Aber eigentlich ist das Rezept so ausbalanciert, dass ihr nichts ändern müsst.
- Nicht zu viel rühren: Das ist der häufigste Fehler. Wenn ihr den Teig zu lange rührt, wird das Gluten im Mehl aktiviert und der Kuchen wird zäh. Rührt nur so lange, bis sich die Zutaten gerade verbunden haben.
- Die Zwetschgen richtig vorbereiten: Wenn die Zwetschgen sehr saftig sind, könnt ihr sie vor dem Belegen kurz mit Küchenpapier abtupfen. So verhindert ihr, dass der Teig zu nass wird.
- Backzeit anpassen: Jeder Ofen ist anders. Mein erster Kuchen war leider etwas zu trocken, weil ich ihn zu lange drin gelassen habe. Macht die Stäbchenprobe und verlasst euch nicht blind auf die Zeitangabe.
- Den Kuchen richtig lagern: Wenn ihr den Kuchen nicht sofort esst, deckt ihn mit einem Küchentuch ab. So bleibt er saftig. Im Kühlschrank wird er schneller trocken – also lieber bei Raumtemperatur aufbewahren.
Einmal hatte ich keine Zwetschgen im Haus und habe stattdessen Äpfel genommen. Das war auch lecker, aber der Kuchen war nicht ganz so saftig. Die Zwetschgen geben einfach die meiste Feuchtigkeit ab. Wenn ihr also die Wahl habt, bleibt bei Zwetschgen – das ist die beste Variante.
Variationen und Abwandlungen
Dieses Rezept ist unglaublich vielseitig. Ich habe schon viele verschiedene Versionen ausprobiert, und jede hatte ihren eigenen Charme. Hier sind meine liebsten Abwandlungen:
- Mit Streuseln: Für alle, die es knusprig mögen. Mischt 100 g Mehl, 50 g Zucker, 50 g kalte Butter und etwas Zimt zu Streuseln. Streut sie vor dem Backen über die Zwetschgen. Das gibt eine wunderbare Crunch.
- Vegan: Ersetzt den Quark durch 250 g Sojajoghurt und die Eier durch 2 EL Leinsamen (mit 6 EL Wasser verrührt). Das Öl bleibt gleich. Der Kuchen wird etwas fester, aber genauso lecker.
- Mit anderen Früchten: Zwetschgen sind toll, aber auch Äpfel, Birnen oder Pfirsiche passen hervorragend. Bei sehr saftigen Früchten wie Pfirsichen, bestäubt sie vorher mit etwas Mehl, damit sie nicht zu sehr einsinken.
- Mit Nüssen: Gebt 50 g gehackte Mandeln oder Walnüsse unter den Teig. Das gibt dem Kuchen eine schöne Textur und einen nussigen Geschmack. Ich liebe diese Variante besonders im Herbst.
- Mit Schokolade: Für die Schokoladenfans unter uns. Streut 100 g Zartbitterschokoladenstückchen über den Teig, bevor ihr die Zwetschgen darauflegt. Der Kontrast zwischen der bitteren Schokolade und den süßen Früchten ist einfach göttlich.
Ich habe einmal eine Version mit Aprikosen gemacht, die auch sehr gut ankam. Aber der Klassiker mit Zwetschgen bleibt mein Favorit. Probiert einfach aus, was euch schmeckt – der Teig ist so flexibel, dass ihr kaum etwas falsch machen könnt.
Servieren und Aufbewahren
Der Kuchen schmeckt am besten, wenn er noch leicht lauwarm ist. Dann ist der Teig besonders saftig und die Aromen sind am intensivsten. Ich serviere ihn gerne mit einem Klecks Schlagsahne oder einer Kugel Vanilleeis. Der Kontrast zwischen der warmen Frucht und der kalten Sahne ist einfach himmlisch.
Wenn ihr den Kuchen aufbewahren wollt, deckt ihn mit einem Küchentuch ab und lasst ihn bei Raumtemperatur stehen. So bleibt er 2-3 Tage frisch. Im Kühlschrank wird er schneller trocken, also vermeidet das wenn möglich. Wenn ihr ihn länger aufbewahren wollt, könnt ihr ihn auch einfrieren. Schneidet ihn dazu in Stücke, wickelt sie in Frischhaltefolie und legt sie in einen Gefrierbeutel. So hält er sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur stehen lassen oder kurz im Ofen aufwärmen.
Ein Tipp: Wenn ihr den Kuchen am nächsten Tag esst, schmeckt er oft noch besser, weil sich die Aromen über Nacht verbunden haben. Das ist bei vielen Kuchen so, aber bei diesem besonders. Also nicht wundern, wenn er am zweiten Tag noch besser schmeckt als am ersten!
Nährwerte und gesundheitliche Aspekte
Ich bin kein Ernährungsberater, aber ich achte schon darauf, was ich esse. Dieser Kuchen ist nicht gerade ein Diät-Rezept, aber er hat durchaus seine Vorzüge. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Stück (bei 20 Stücken):
- Kalorien: ca. 220 kcal
- Fett: ca. 10 g
- Kohlenhydrate: ca. 30 g
- Eiweiß: ca. 5 g
Die Zwetschgen sind reich an Ballaststoffen, Vitamin C und Antioxidantien. Sie sind gut für die Verdauung und stärken das Immunsystem. Der Quark liefert hochwertiges Eiweiß und Calcium, was gut für Knochen und Muskeln ist. Das Öl enthält ungesättigte Fettsäuren, die wichtig für das Herz-Kreislauf-System sind. Also ja, der Kuchen hat durchaus seine gesunden Seiten – auch wenn er natürlich in Maßen genossen werden sollte.
Für Menschen mit Glutenunverträglichkeit könnt ihr das Mehl durch eine glutenfreie Mehlmischung ersetzen. Ich habe das schon ausprobiert und es funktioniert überraschend gut. Der Kuchen wird etwas krümeliger, aber der Geschmack bleibt.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich den Kuchen auch mit Hefe machen?
Ja, natürlich. Aber dann wird es ein anderer Kuchen. Der Quark-Öl-Teig ist viel schneller und einfacher. Wenn ihr Hefe bevorzugt, müsst ihr den Teig etwa 1 Stunde gehen lassen. Das ist mir persönlich zu aufwendig, aber es ist eine Geschmacksfrage.
Warum wird mein Teig so klebrig?
Das ist normal! Der Quark-Öl-Teig ist von Natur aus etwas klebriger als ein Hefeteig. Lasst euch davon nicht verunsichern. Einfach mit einem Teigschaber oder einem Löffel auf dem Blech verteilen – das klappt am besten.
Kann ich auch gefrorene Zwetschgen verwenden?
Ja, das geht. Taue sie vorher auf und tupfe sie trocken, damit sie nicht zu viel Feuchtigkeit abgeben. Gefrorene Zwetschgen sind oft etwas weicher, also sei vorsichtig beim Verteilen.
Wie verhindere ich, dass die Zwetschgen einsinken?
Bestäube sie vor dem Belegen mit etwas Mehl. Das hilft, aber ganz verhindern kann man es nicht. Ein bisschen Einsinken ist völlig normal und macht den Kuchen ja auch so saftig.
Kann ich den Kuchen auch ohne Guss servieren?
Auf jeden Fall! Der Guss ist nur optional. Der Kuchen schmeckt auch pur hervorragend. Ich mag den Guss, weil er dem Kuchen eine frische Note verleiht, aber es ist nicht nötig.
Fazit: Ein Kuchen für jede Gelegenheit
Dieser saftige Zwetschgenkuchen mit Quark-Öl-Teig (ohne Hefe) ist für mich der Inbegriff von unkompliziertem Backgenuss. Er ist schnell gemacht, schmeckt fantastisch und passt zu fast jeder Gelegenheit – ob zum Sonntagskuchen, zum Mitbringen zur Arbeit oder einfach so, weil die Lust auf etwas Süßes da ist. Ich liebe es, wie der Duft von gebackenen Zwetschgen und Zimt durch die Wohnung zieht, wenn er im Ofen ist. Es ist ein Duft, der sofort Geborgenheit und Wärme vermittelt.
Probiert ihn aus, passt ihn nach eurem Geschmack an und macht ihn zu eurem eigenen. Vielleicht entdeckt ihr ja auch eine neue Lieblingsvariante – wie meine Version mit Kirschen, die ich letztes Jahr ausprobiert habe. Und wenn ihr ihn backt, schreibt mir doch in den Kommentaren, wie er geworden ist. Ich freue mich immer über eure Erfahrungen und Tipps. Vielleicht habt ihr ja eine Idee, die ich noch nicht ausprobiert habe!
Also, ran an die Schürze und los gehts. Ich wünsche euch ganz viel Freude beim Backen und natürlich einen guten Appetit. Und denkt dran: Der beste Kuchen ist der, den man mit Liebe backt – und mit ein bisschen Mut zum Experimentieren.
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Saftiger Zwetschgenkuchen mit Quark-Öl-Teig: Bestes Rezept ohne Hefe
Ein saftiger Zwetschgenkuchen mit einem einfachen Quark-Öl-Teig, der ohne Hefe auskommt. Perfekt für spontane Kaffeerunden und die Zwetschgenzeit.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 30 Minuten
- Total Time: 45 Minuten
- Yield: 20 Stücke 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 250 g Magerquark (20 % Fett)
- 100 ml neutrales Öl (z. B. Raps- oder Sonnenblumenöl)
- 100 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 2 Eier (Größe M)
- 300 g Mehl (Type 405)
- 1 Päckchen Backpulver
- 1 Prise Salz
- 1 kg frische Zwetschgen
- 2 EL Zucker
- 1 TL Zimt
- 100 g Puderzucker (für den Guss, optional)
- 2–3 EL Zitronensaft (für den Guss, optional)
Instructions
- Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Ein Backblech (ca. 30 x 40 cm) mit Backpapier auslegen.
- Die Zwetschgen waschen, halbieren und entkernen. Anschließend längs halbieren, sodass sie flach liegen. In einer kleinen Schüssel 2 EL Zucker und 1 TL Zimt vermischen und die Zwetschgen damit bestreuen. Kurz ziehen lassen.
- Für den Teig Quark, Öl, Zucker, Vanillezucker und Eier in eine große Schüssel geben. Mit einem Handrührgerät auf mittlerer Stufe etwa 2 Minuten cremig rühren.
- Mehl mit Backpulver und Salz mischen. Die Mehlmischung nach und nach zur Quarkmasse geben und auf niedriger Stufe unterrühren, bis gerade kein Mehl mehr zu sehen ist. Nicht zu lange rühren.
- Den Teig gleichmäßig auf dem vorbereiteten Backblech verstreichen. Die vorbereiteten Zwetschgen dicht an dicht auf dem Teig verteilen und leicht andrücken.
- Das Blech auf der mittleren Schiene in den Ofen schieben und 30-35 Minuten backen. Nach 25 Minuten eine Stäbchenprobe machen: Wenn kein feuchter Teig mehr kleben bleibt, ist der Kuchen fertig.
- Den Kuchen etwa 10 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter stürzen und vollständig auskühlen lassen.
- Für den optionalen Guss Puderzucker mit Zitronensaft glatt rühren und über den abgekühlten Kuchen träufeln.
Notes
Die Zwetschgen vor dem Belegen mit etwas Mehl bestäuben, damit sie nicht zu stark einsinken. Den Teig nicht zu lange rühren, sonst wird er zäh. Der Kuchen schmeckt am nächsten Tag oft noch besser.
Nutrition
- Serving Size: 1 Stück
- Calories: 220
- Sugar: 15
- Sodium: 0.1
- Fat: 10
- Saturated Fat: 2
- Carbohydrates: 30
- Fiber: 2
- Protein: 5
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