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Der Duft von Äpfeln und Zimt, der sich in der warmen Sommerluft ausbreitet – das ist für mich der Inbegriff von Geborgenheit. Noch bevor ich die Küche betrete, weiß ich genau, was mich erwartet. Dieses Aroma, das sich mit dem süßen Duft von Butter und Vanille vermischt, hat etwas Magisches an sich. Es riecht nach unbeschwerten Nachmittagen auf der Terrasse, nach dem ersten Kaffeeklatsch mit der besten Freundin und nach dem Glück, das in einfachen Dingen steckt.
Ich erinnere mich an einen dieser heißen Julitage, an dem die Kirschen am Baum so schwer hingen, dass sie fast den Boden berührten. Mein Opa hatte mich zum Kaffeetrinken eingeladen, und obwohl ich eigentlich keine Lust auf etwas Süßes hatte, konnte ich diesem Duft nicht widerstehen. In seiner kleinen, verwinkelten Küche stand ein Kuchen auf dem Tisch, der so saftig und goldbraun war, dass man meinen konnte, er wäre direkt aus einem Backbuch entsprungen. “Das ist mein Sommerapfelkuchen”, sagte er mit einem verschmitzten Lächeln. “Der ist in null Komma nichts fertig.”
Dieses Rezept habe ich über die Jahre immer wieder verfeinert. Es ist nicht nur unglaublich schnell gemacht, sondern schmeckt auch noch nach genau dem Sommer, den wir alle lieben. Leicht, fruchtig und mit einer Prise Nostalgie. Heute teile ich diesen saftigen Sommerapfelkuchen mit dir – in 30 Minuten fertig und perfekt für spontane Besuche oder wenn die Lust auf etwas Selbstgebackenes einfach überhandnimmt.
Warum du diesen Kuchen lieben wirst
Dieser Kuchen ist mehr als nur ein schnelles Rezept. Er ist eine kleine Auszeit vom Alltag, ein Stück Sommerglück, das du dir jederzeit gönnen kannst. Hier sind die Gründe, warum er bei dir und deinen Lieben sofort zum Lieblingskuchen wird:
- Schnell & einfach: Der ganze Aufwand beträgt nicht mehr als 30 Minuten. Vom ersten Rühren bis zum Anschneiden – perfekt für spontane Kaffeekränzchen oder wenn der Besuch schon vor der Tür steht.
- Einfache Zutaten: Du brauchst keine exotischen Gewürze oder teuren Spezialitäten. Alles, was du benötigst, hast du wahrscheinlich schon zu Hause im Vorratsschrank.
- Perfekt für den Sommer: Der Kuchen ist leicht, saftig und schmeckt am besten mit frischen, saisonalen Äpfeln. Er ist die ideale Begleitung zu einer Tasse Eistee oder einem Glas kaltem Milchkaffee auf der Terrasse.
- Ein Garant für Begeisterung: Ob mit der Familie, beim Picknick im Park oder beim Grillabend mit Freunden – dieser Kuchen wird von Groß und Klein geliebt. Ehrlich, ich habe noch nie erlebt, dass jemand nur ein Stück gegessen hat!
- Unwiderstehlich saftig: Das Geheimnis liegt in der Kombination aus geriebenen Äpfeln und einer speziellen Rührtechnik. Der Teig wird so fluffig und der Kuchen bleibt tagelang frisch – falls er überhaupt so lange überlebt.
Was diesen Kuchen von anderen Apfelkuchen unterscheidet, ist seine unglaubliche Saftigkeit, die ohne schweren Guss oder aufwendige Cremes auskommt. Er ist ein echter Sommergenuss, der einfach glücklich macht. Wenn du also nach einem Rezept suchst, das schnell, zuverlässig und einfach himmlisch schmeckt, dann bist du hier genau richtig.
Die Zutaten, die du brauchst
Für diesen saftigen Sommerapfelkuchen verwendest du am besten frische, aromatische Äpfel. Ich schwöre auf eine Mischung aus säuerlichen und süßen Sorten – das gibt dem Kuchen die perfekte Balance. Aber keine Sorge, auch mit nur einer Sorte wird er fantastisch. Lass uns einen Blick auf die Zutatenliste werfen:
Für den Teig
- 250 g weiche Butter (oder Margarine): Die Butter sollte wirklich Zimmertemperatur haben, damit sie sich gut mit dem Zucker verbindet. Ich nehme am liebsten ungesalzene Butter, dann kann ich die Salzmenge selbst bestimmen.
- 200 g Zucker: Du kannst hier auch feinen braunen Zucker verwenden, das gibt dem Kuchen eine leicht karamellige Note. Für eine leichtere Variante eignet sich auch Kokosblütenzucker.
- 1 Päckchen Vanillezucker: Selbstgemachter Vanillezucker ist natürlich am besten, aber ein gekaufter tut es auch. Das Aroma ist einfach unverzichtbar.
- 4 Eier (Größe M): Die Eier sollten ebenfalls Zimmertemperatur haben. Das hilft dem Teig, schön luftig zu werden.
- 300 g Mehl (Type 405): Für einen saftigeren Kuchen kannst du auch 100 g durch Dinkelmehl ersetzen. Der Kuchen wird dann etwas nussiger im Geschmack.
- 1 Päckchen Backpulver: Ein Muss für die Lockerheit. Ich rühre es immer mit dem Mehl vermischt unter, damit es sich gleichmäßig verteilt.
- 1 Prise Salz: Klingt vielleicht ungewohnt, aber Salz hebt die Süße und die Aromen der anderen Zutaten hervor. Ein kleiner, aber feiner Unterschied.
- 1 TL Zimt: Zimt und Apfel sind einfach ein Traumpaar. Du kannst auch eine Prise Muskatnuss oder Kardamom dazugeben, wenn du magst.
- 3-4 mittelgroße Äpfel (ca. 400 g): Ich empfehle Sorten wie Boskop, Elstar oder Jonagold. Sie sind aromatisch und zerfallen beim Backen nicht zu sehr. Schäle sie, entferne das Kerngehäuse und reibe sie grob.
- Saft einer halben Zitrone: Beträufle die geriebenen Äpfel sofort damit, damit sie nicht braun werden. Das verleiht dem Kuchen auch eine frische, fruchtige Note.
Für den Guss (optional, aber empfohlen)
- 50 g Puderzucker: Für den klassischen, süßen Abschluss.
- 1-2 EL Zitronensaft: Macht den Guss schön säuerlich und passt perfekt zum Apfelgeschmack.
Ein kleiner Tipp von mir: Wenn du keine frischen Äpfel zur Hand hast, kannst du auch Apfelmus verwenden. Nimm dann etwa 250 g und reduziere die Flüssigkeit im Teig ein wenig. Der Kuchen wird dann noch saftiger, aber auch etwas kompakter.
Die benötigte Ausrüstung
Für dieses Rezept brauchst du kein Profi-Equipment. Ein paar grundlegende Küchenhelfer reichen völlig aus, um diesen saftigen Sommerapfelkuchen zu zaubern:
- Eine große Rührschüssel: Am besten aus Edelstahl oder Glas. Sie sollte groß genug sein, damit du den Teig kräftig schlagen kannst, ohne dass etwas daneben geht.
- Ein Handrührgerät oder eine Küchenmaschine: Mit einem Schneebesen wäre es eine echte Geduldsprobe. Ein Handrührgerät ist perfekt, um den Teig schön luftig zu bekommen.
- Eine Kastenform (ca. 25 cm) oder eine Springform (24 cm): Ich verwende am liebsten eine Kastenform, weil der Kuchen dann schön hoch wird. Eine Springform ist aber genauso gut geeignet.
- Backpapier: Unverzichtbar, damit nichts kleben bleibt. Du kannst die Form auch einfetten und mit Mehl bestäuben, aber Backpapier ist einfach die sicherere Methode.
- Eine Reibe: Eine grobe Gemüsereibe ist ideal, um die Äpfel zu reiben. So werden sie schön gleichmäßig und geben genau die richtige Menge Saft ab.
- Ein Teigschaber: Damit bekommst du den letzten Rest Teig aus der Schüssel und kannst den Kuchen schön glatt streichen.
Falls du keine Kastenform hast, mach dir keine Sorgen. Du kannst den Teig auch in einer Muffinform backen. Dann verkürzt sich die Backzeit auf etwa 15-20 Minuten. Einfach die Mulden mit Papierförmchen auslegen und den Teig einfüllen – fertig sind die leckeren Sommerapfel-Muffins!
Die Zubereitung – Schritt für Schritt
Jetzt geht es ans Eingemachte! Keine Angst, es ist wirklich einfacher, als du denkst. Folge einfach diesen Schritten, und schon bald duftet deine Küche nach Sommer und Geborgenheit.
- Den Ofen vorheizen und die Form vorbereiten: Heize deinen Backofen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) oder 160 °C (Umluft) vor. Lege deine Kastenform mit Backpapier aus oder fette sie gut ein und bestäube sie mit etwas Mehl.
- Die Äpfel vorbereiten: Wasche die Äpfel, schäle sie und entferne das Kerngehäuse. Reibe sie dann grob auf einer Gemüsereibe. Beträufle sie sofort mit dem Zitronensaft, damit sie nicht braun werden. Stelle sie erst einmal beiseite.
- Butter und Zucker schaumig schlagen: Gib die weiche Butter, den Zucker und den Vanillezucker in eine große Rührschüssel. Schlage alles mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe für etwa 3-4 Minuten, bis eine helle, cremige Masse entsteht. Die Mischung soll richtig schön luftig sein – das ist das Geheimnis für einen fluffigen Kuchen.
- Die Eier einzeln unterrühren: Gib nun die Eier nacheinander hinzu. Jedes Ei sollte etwa 30 Sekunden lang untergerührt werden, bevor du das nächste hinzugibst. So vermeidest du, dass der Teig gerinnt. Die Masse wird jetzt noch cremiger und glänzender.
- Die trockenen Zutaten mischen: In einer separaten Schüssel vermischst du das Mehl mit dem Backpulver, dem Salz und dem Zimt. Das sorgt dafür, dass sich das Backpulver gleichmäßig im Teig verteilt.
- Mehlmischung unterheben: Gib die Mehlmischung nun nach und nach zur Butter-Ei-Masse. Rühre sie auf niedriger Stufe unter, bis gerade so ein glatter Teig entstanden ist. Nicht zu lange rühren, sonst wird der Kuchen zäh! Ein paar kleine Mehlreste sind okay.
- Die Äpfel unterheben: Jetzt kommen die geriebenen Äpfel dazu. Hebe sie mit einem Teigschaber vorsichtig unter den Teig. Du wirst sehen, wie der Teig durch die Äpfel schön saftig wird. Verteile sie gleichmäßig, aber rühre nicht zu heftig.
- Den Teig in die Form füllen: Fülle den Teig in die vorbereitete Kastenform und streiche die Oberfläche glatt. Der Teig ist recht fest, das ist völlig normal. Klopfe die Form einmal leicht auf der Arbeitsplatte auf, um größere Luftblasen zu entfernen.
- Backen: Schiebe die Form in den vorgeheizten Ofen auf die mittlere Schiene. Backe den Kuchen für etwa 25-30 Minuten. Mache nach 20 Minuten die Stäbchenprobe: Steche ein Holzstäbchen in die Mitte des Kuchens. Wenn kein feuchter Teig mehr daran kleben bleibt, ist er fertig. Die Oberfläche sollte goldbraun sein und leicht federn, wenn du mit dem Finger draufdrückst.
- Abkühlen lassen: Nimm den Kuchen aus dem Ofen und lass ihn für etwa 10 Minuten in der Form abkühlen. Dann stürze ihn vorsichtig auf ein Kuchengitter und lass ihn vollständig auskühlen. Wenn du magst, kannst du ihn noch warm mit dem Puderzuckerguss bestreichen oder einfach mit Puderzucker bestäuben.
Ein Tipp aus meiner Küche: Wenn der Kuchen nach 20 Minuten noch nicht goldbraun ist, aber die Stäbchenprobe schon positiv ausfällt, schalte den Ofen aus und lass ihn noch 5 Minuten bei Restwärme im Ofen. So wird er nicht zu trocken.
Tipps & Tricks für den perfekten Kuchen
Ich habe im Laufe der Jahre so einige Fehler gemacht, damit du sie nicht wiederholen musst. Hier sind meine besten Tipps, damit dein saftiger Sommerapfelkuchen garantiert gelingt:
- Die richtige Apfelsorte: Für einen saftigen Kuchen sind säuerliche Äpfel wie Boskop oder Elstar ideal. Sie geben beim Backen Saft ab und sorgen für eine schöne Feuchtigkeit. Süße Äpfel wie Gala oder Fuji sind auch in Ordnung, aber der Kuchen wird dann etwas milder im Geschmack.
- Butter und Eier auf Zimmertemperatur: Das ist wirklich wichtig! Kalte Zutaten lassen sich nicht gut vermischen und der Teig wird nicht so luftig. Nimm die Butter und die Eier etwa 30 Minuten vor dem Backen aus dem Kühlschrank.
- Nicht zu lange rühren: Sobald das Mehl untergemischt ist, ist Schluss. Wenn du zu lange rührst, entwickelt sich das Gluten im Mehl und der Kuchen wird zäh und kompakt. Einfach nur so lange rühren, bis alles gerade so vermischt ist.
- Die Stäbchenprobe ist dein Freund: Jeder Ofen ist anders. Manche backen heißer, andere kühler. Verlasse dich nicht nur auf die Zeit, sondern mache unbedingt die Stäbchenprobe. Ein leicht feuchter Krümel am Stäbchen ist okay, aber wenn noch flüssiger Teig dran ist, braucht der Kuchen noch ein paar Minuten.
- Den Kuchen nicht zu früh aus der Form nehmen: Er ist noch sehr weich und könnte auseinanderfallen. Lass ihn mindestens 10 Minuten in der Form abkühlen, damit er etwas fester wird. Dann erst stürzen.
Ich erinnere mich an das erste Mal, als ich diesen Kuchen gebacken habe. Ich war so ungeduldig und habe ihn direkt nach dem Backen aus der Form gestürzt. Das Ergebnis war eine leckere, aber ziemlich zerbröselte Angelegenheit. Aber hey, aus Fehlern lernt man, oder?
Variationen & Anpassungen
Das Schöne an diesem Rezept ist, dass du es nach Herzenslust abwandeln kannst. Hier sind ein paar Ideen, wie du deinen saftigen Sommerapfelkuchen noch individueller gestalten kannst:
- Mit Nüssen und Trockenfrüchten: Hebe eine Handvoll gehackte Walnüsse oder Mandeln unter den Teig. Auch Rosinen oder getrocknete Cranberries passen wunderbar. Gib sie am besten zusammen mit den geriebenen Äpfeln hinzu.
- Mit Streuseln: Für eine knusprige Kruste kannst du vor dem Backen eine Handvoll Streusel auf dem Teig verteilen. Mische dazu einfach 50 g Mehl, 50 g Zucker und 50 g kalte Butter zu Streuseln. Das gibt dem Kuchen eine ganz besondere Note.
- Als vegane Variante: Ersetze die Butter durch 200 g Margarine oder Kokosöl. Die Eier kannst du durch 4 EL Apfelmus oder 2 zerdrückte Bananen ersetzen. Der Kuchen wird dann etwas kompakter, aber immer noch sehr saftig.
- Mit einer Zitronen- oder Orangen-Note: Gib den Abrieb einer Bio-Zitrone oder -Orange mit zum Teig. Das verleiht dem Kuchen eine frische, sommerliche Note. Ein Schuss Orangensaft im Guss rundet das Ganze perfekt ab.
- Schoko-Apfel-Kuchen: Für alle Schokoholics: Hebe 100 g gehackte Zartbitterschokolade unter den Teig. Der Kontrast zwischen der säuerlichen Frucht und der süßen Schokolade ist einfach himmlisch!
Ich habe selbst schon die Variante mit gerösteten Haselnüssen und einer Prise Kardamom ausprobiert – sie war der absolute Hit beim letzten Grillabend mit Freunden. Probiere einfach aus, was dir schmeckt!
Servieren & Aufbewahren
Dein saftiger Sommerapfelkuchen schmeckt am besten lauwarm oder bei Zimmertemperatur. Serviere ihn einfach pur, mit einer leichten Puderzuckerhaube oder einem Klecks geschlagener Sahne. Ein Kugel Vanilleeis dazu – und du hast das perfekte Sommerdessert!
Wie lagere ich den Kuchen? Wickle ihn nach dem vollständigen Abkühlen in Frischhaltefolie oder bewahre ihn in einer gut schließenden Kuchenbox auf. So bleibt er bei Zimmertemperatur etwa 3-4 Tage frisch und saftig. Im Kühlschrank hält er sich sogar bis zu einer Woche, aber er verliert etwas an Saftigkeit.
Kann ich den Kuchen einfrieren? Ja, absolut! Am besten frierst du ihn in Scheiben geschnitten ein. Wickle jede Scheibe einzeln in Frischhaltefolie und lege sie dann in einen Gefrierbeutel. So kannst du dir jederzeit ein Stück Sommer hervorzaubern. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur für etwa 30 Minuten liegen lassen oder kurz in der Mikrowelle erwärmen.
Ein Tipp für unterwegs: Dieser Kuchen ist perfekt für ein Picknick oder den nächsten Ausflug. Einfach in Scheiben schneiden, in eine Dose packen und los geht’s. Er bleibt auch nach ein paar Stunden noch wunderbar saftig – glaub mir, ich habe ihn schon oft auf einer Decke im Park genossen!
Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile
Natürlich ist ein Kuchen kein Diätgericht, aber dieser saftige Sommerapfelkuchen hat durchaus seine Vorzüge. Pro Stück (bei 12 Stücken) kommt er auf etwa 280-320 Kalorien, je nachdem, ob du den Guss verwendest. Hier ein grober Überblick pro Stück:
- Kalorien: ca. 300 kcal
- Fett: ca. 18 g
- Kohlenhydrate: ca. 35 g
- Eiweiß: ca. 5 g
- Ballaststoffe: ca. 2 g (dank der Äpfel)
Die Äpfel liefern dir wertvolle Vitamine und Ballaststoffe, die gut für die Verdauung sind. Zimt hat entzündungshemmende Eigenschaften und kann den Blutzuckerspiegel positiv beeinflussen. Also, genieße den Kuchen ruhig mit gutem Gewissen – in Maßen, aber mit voller Freude!
Wenn du auf der Suche nach weiteren sommerlichen Leckereien bist, dann schau dir doch mal unseren saftigen Sommer-Blechkuchen mit gemischten Beeren an oder probiere unsere erfrischende Wassermelonen-Torte ohne Backen – beide sind perfekt für heiße Tage!
Fazit
Dieser saftige Sommerapfelkuchen ist mehr als nur ein schnelles Rezept. Er ist eine Einladung, den Sommer mit allen Sinnen zu genießen. Er erinnert mich an die unbeschwerten Tage meiner Kindheit und daran, dass die besten Dinge im Leben oft die einfachsten sind. Mit nur wenigen Handgriffen und in nur 30 Minuten zauberst du ein Stückchen Glück auf den Tisch.
Ich lade dich ein, dieses Rezept auszuprobieren und es nach deinem eigenen Geschmack zu gestalten. Ob mit Nüssen, Schokolade oder einer fruchtigen Note – mach ihn zu deinem persönlichen Sommerkuchen. Und wenn du ihn gebacken hast, erzähl mir davon! Hinterlasse gerne einen Kommentar unter diesem Beitrag und teile deine Erfahrungen. Ich bin schon sehr gespannt, wie er dir und deinen Lieben schmeckt.
Also, ran an die Äpfel und los geht’s! Deine Küche wird es dir danken, und dein Kaffeetisch wird zum sommerlichen Highlight. Viel Spaß beim Backen und Genießen!
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich auch andere Früchte als Äpfel verwenden?
Ja, absolut! Birnen, Pfirsiche oder Nektarinen eignen sich hervorragend als Alternative. Achte nur darauf, dass sie nicht zu weich sind, sonst zerfallen sie im Teig. Auch eine Mischung aus Äpfeln und Beeren ist eine tolle sommerliche Variante.
Kann ich den Zucker reduzieren?
Ja, du kannst den Zucker auf etwa 150 g reduzieren, ohne dass der Kuchen zu trocken wird. Bedenke aber, dass der Kuchen dann weniger süß ist und die Säure der Äpfel stärker hervortritt. Für eine noch gesündere Variante kannst du auch 100 g Zucker durch 100 g Xylit oder Erythrit ersetzen.
Warum ist mein Kuchen innen noch feucht, obwohl er schon lange gebacken hat?
Das kann mehrere Ursachen haben. Möglicherweise waren die Äpfel sehr saftig oder der Ofen war nicht heiß genug. Verwende beim nächsten Mal etwas weniger Äpfel oder backe den Kuchen bei einer etwas niedrigeren Temperatur (170 °C) etwas länger. Eine zu große Form kann auch dazu führen, dass der Kuchen nicht richtig durchbackt.
Kann ich den Kuchen auch glutenfrei backen?
Ja, das ist möglich. Ersetze das Weizenmehl einfach durch eine glutenfreie Mehlmischung (z.B. auf Reis- oder Maisbasis). Achte darauf, dass die Mischung bereits Backpulver enthält, sonst musst du etwas mehr hinzufügen. Der Kuchen wird dann etwas bröseliger, aber immer noch sehr lecker.
Wie bekomme ich den Kuchen besonders saftig?
Das Geheimnis liegt in den geriebenen Äpfeln und der richtigen Zubereitung. Achte darauf, die Butter wirklich schaumig zu schlagen und die Eier einzeln unterzurühren. Ein weiterer Trick: Gib einen Esslöffel Apfelessig oder Joghurt zum Teig – das macht ihn besonders zart und saftig. Und natürlich: Nicht zu lange backen!
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Saftiger Sommerapfelkuchen: In 30 Minuten fertig
Ein saftiger Apfelkuchen, der in nur 30 Minuten fertig ist. Perfekt für spontane Besuche oder wenn die Lust auf etwas Selbstgebackenes überhandnimmt.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 25-30 Minuten
- Total Time: 30 Minuten
- Yield: 12 Stücke 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 250 g weiche Butter (oder Margarine)
- 200 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 4 Eier (Größe M)
- 300 g Mehl (Type 405)
- 1 Päckchen Backpulver
- 1 Prise Salz
- 1 TL Zimt
- 3–4 mittelgroße Äpfel (ca. 400 g)
- Saft einer halben Zitrone
- 50 g Puderzucker (für den Guss, optional)
- 1–2 EL Zitronensaft (für den Guss, optional)
Instructions
- Den Ofen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) oder 160 °C (Umluft) vorheizen. Die Kastenform mit Backpapier auslegen oder einfetten und mit Mehl bestäuben.
- Die Äpfel waschen, schälen, das Kerngehäuse entfernen und grob reiben. Sofort mit Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden.
- Butter, Zucker und Vanillezucker in eine große Rührschüssel geben und mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe etwa 3-4 Minuten schaumig schlagen, bis eine helle, cremige Masse entsteht.
- Die Eier nacheinander hinzugeben und jedes etwa 30 Sekunden unterrühren.
- In einer separaten Schüssel Mehl, Backpulver, Salz und Zimt vermischen.
- Die Mehlmischung nach und nach zur Butter-Ei-Masse geben und auf niedriger Stufe unterrühren, bis ein glatter Teig entsteht. Nicht zu lange rühren.
- Die geriebenen Äpfel mit einem Teigschaber vorsichtig unter den Teig heben.
- Den Teig in die vorbereitete Form füllen und die Oberfläche glatt streichen. Die Form einmal leicht auf der Arbeitsplatte aufklopfen, um Luftblasen zu entfernen.
- Den Kuchen auf der mittleren Schiene etwa 25-30 Minuten backen. Nach 20 Minuten die Stäbchenprobe machen: Ein Holzstäbchen in die Mitte stechen; wenn kein feuchter Teig mehr kleben bleibt, ist der Kuchen fertig.
- Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und etwa 10 Minuten in der Form abkühlen lassen. Dann vorsichtig auf ein Kuchengitter stürzen und vollständig auskühlen lassen.
- Optional: Für den Guss Puderzucker mit Zitronensaft verrühren und über den abgekühlten Kuchen geben oder den Kuchen mit Puderzucker bestäuben.
Notes
Die Butter und Eier sollten Zimmertemperatur haben. Für eine vegane Variante Butter durch Margarine oder Kokosöl ersetzen und Eier durch Apfelmus oder Bananen. Der Kuchen bleibt bei Zimmertemperatur 3-4 Tage frisch und kann eingefroren werden.
Nutrition
- Serving Size: 1 Stück
- Calories: 300
- Sugar: 20
- Sodium: 0.2
- Fat: 18
- Saturated Fat: 10
- Carbohydrates: 35
- Fiber: 2
- Protein: 5
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