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„Mama, backst du wieder den Kuchen mit den vielen Äpfeln und den Krümeln oben drauf?“ – das war die Frage meiner Nichte, die mich völlig unerwartet traf. Sie war damals vielleicht vier und hatte diesen gedeckten Apfelkuchen genau ein einziges Mal bei mir gegessen. Dass sie sich daran erinnerte, hat mich echt umgehauen. Und dann wusste ich auch sofort, welchen Kuchen ich meinte.
Denn dieser saftige gedeckte Apfelkuchen mit Zimt-Streuseln ist nicht einfach irgendein Kuchen. Er ist der Kuchen, der nach Sonntagnachmittag riecht, der in der Dose nie lange überlebt und der jedes Familienfest ein bisschen gemütlicher macht. Ich hab über die Jahre so viele Varianten probiert, aber dieses Rezept hier? Das ist mein absoluter Favorit. Die Kombination aus der saftigen Apfelschicht, dem buttrigen Mürbteig und den knusprigen Zimt-Streuseln ist einfach unschlagbar.
Ehrlich, ich hab schon Kuchen gebacken, die aussahen wie aus der Konditorei, aber dieser hier ist anders. Er ist nicht perfekt inszeniert, er ist perfekt im Geschmack. Und genau das ist es doch, was wir uns am Ende wünschen: ein Stück Kuchen, das glücklich macht. Vertrau mir, nach dem ersten Bissen wirst du verstehen, warum dieser Kuchen bei uns zur Tradition geworden ist.
Warum du diesen saftigen gedeckten Apfelkuchen mit Zimt-Streuseln lieben wirst
Ich hab diesen Kuchen bestimmt schon zwanzig Mal gebacken, bevor ich das Rezept so hatte, wie ich es wollte. Und genau deshalb kann ich dir versprechen: Dieses Rezept funktioniert. Es ist nicht nur ein weiterer Apfelkuchen – es ist der Saftigste, den du je probieren wirst. Hier ist, warum du ihn sofort backen solltest:
- Einfach & schnell: Der Teig ist in 15 Minuten zusammengerührt und die Füllung ist auch fix gemacht. Perfekt für spontanen Besuch oder wenn die Lust auf Kuchen plötzlich kommt.
- Alltagszutaten: Du hast wahrscheinlich alles im Haus. Mehl, Butter, Zucker, Äpfel und Zimt – mehr brauchst du nicht. Keine exotischen Zutaten, keine langen Einkaufslisten.
- Perfekt für jeden Anlass: Ob zum Kaffeeklatsch, zum Geburtstag, zum Sonntagskaffee oder einfach so – dieser Kuchen passt einfach immer. Er ist der Held auf jedem Kuchenbuffet.
- Garantiert saftig: Das Geheimnis liegt in der Füllung und der richtigen Menge an Äpfeln. Dieser Kuchen bleibt Tage lang saftig und wird nicht trocken. Versprochen!
- Knusprige Zimt-Streusel: Die Krone dieses Kuchens. Sie sind buttrig, zimtig und haben genau die richtige Bröseligkeit. Jeder Bissen ist ein Genuss.
Was diesen Kuchen von anderen unterscheidet? Es ist die perfekte Balance zwischen dem saftigen, fruchtigen Inneren und dem knusprigen, buttrigen Deckel. Ich hab so oft gedeckte Apfelkuchen gegessen, bei denen der Teig entweder zu trocken oder die Füllung zu matschig war. Das passiert dir mit diesem Rezept nicht. Die Äpfel werden vor dem Backen kurz angedünstet, damit sie ihre Flüssigkeit abgeben, aber nicht zerfallen. Und der Teig? Der ist so buttrig und zart, dass er auf der Zunge zergeht.
Es ist der Kuchen, bei dem du nach dem ersten Stück sofort das zweite willst. Und das dritte. Glaub mir, ich spreche aus Erfahrung.
Was du für den saftigen gedeckten Apfelkuchen mit Zimt-Streuseln brauchst
Die Zutatenliste ist kurz und überschaubar. Das meiste hast du bestimmt zu Hause. Ich zeig dir, worauf es bei den einzelnen Zutaten ankommt, damit der Kuchen perfekt wird.
Für den Mürbteig (Boden und Rand):
- 300 g Mehl (Type 405, aber Type 550 geht auch)
- 150 g kalte Butter (in kleine Würfel geschnitten – je kälter, desto mürber der Teig)
- 80 g Zucker (feiner Haushaltszucker)
- 1 Ei (Größe M) (für die Bindung)
- 1 Prise Salz (rundet den Geschmack ab)
- 1 TL Vanilleextrakt oder das Mark einer halben Vanilleschote (optional, aber ich liebe es)
Für die saftige Apfelfüllung:

- 1 kg Äpfel (am besten eine säuerliche Sorte wie Boskoop, Elstar oder Jonagold – die geben ordentlich Geschmack ab und zerfallen nicht zu schnell)
- 60 g Zucker (je nach Süße der Äpfel anpassen)
- 1 TL Zimt (echter Ceylon-Zimt, wenn du hast – der ist milder und aromatischer)
- 1 EL Zitronensaft (frisch gepresst, verhindert das Braunwerden der Äpfel)
- 1 EL Speisestärke (bindet die Flüssigkeit, die die Äpfel beim Backen abgeben)
- 2 EL Butter (zum Andünsten der Äpfel)
Für die knusprigen Zimt-Streusel:
- 150 g Mehl
- 80 g Zucker (brauner Zucker gibt mehr Karamellnote, weißer Zucker ist feiner – ich mische beides)
- 1 TL Zimt (für das typische Aroma)
- 100 g kalte Butter (in Stückchen – die Butter muss wirklich kalt sein für schöne Streusel)
Meine persönlichen Tipps: Ich verwende für die Streusel am liebsten eine Mischung aus braunem und weißem Zucker. Der braune Zucker gibt den Streuseln eine leichte Karamellnote und macht sie noch knuspriger. Bei den Äpfeln schwöre ich auf Boskoop – die sind schön säuerlich und behalten beim Backen ihre Form, werden aber trotzdem schön weich. Wenn du keine Boskoop bekommst, nimm Elstar oder Jonagold. Die sind auch super.
Welches Equipment du brauchst
Du brauchst keine teure Spezialausrüstung für diesen Kuchen. Die Grundausstattung reicht völlig aus. Hier ist, was du bereitstellen solltest:
- Eine Springform (26 cm Durchmesser): Ich empfehle eine beschichtete Springform, damit der Kuchen gut rauskommt. Eine Keramikform geht auch, aber dann verlängert sich die Backzeit etwas.
- Eine große Schüssel für den Teig und eine zweite für die Streusel.
- Ein Nudelholz: Zum Ausrollen des Mürbteigs. Wenn du keins hast, geht auch eine saubere Flasche – hab ich schon oft gemacht.
- Ein scharfes Messer oder eine Küchenmaschine: Zum Schneiden der Äpfel. Ich mach es immer von Hand, aber eine Küchenmaschine mit Scheibenaufsatz geht auch schneller.
- Eine Pfanne: Zum Andünsten der Äpfel. Eine beschichtete Pfanne ist ideal, damit nichts anbrennt.
- Backpapier oder Butter und Mehl zum Einfetten der Form.
- Ein Kuchenrost: Zum Abkühlen des Kuchens. Ein Gitterrost ist besser als ein Teller, weil die Luft zirkulieren kann und der Kuchen nicht durchweicht.
Budget-Tipp: Du musst nicht viel Geld ausgeben. Eine einfache Springform von Ikea oder Tchibo tut es auch. Wichtig ist nur, dass sie dicht ist, damit der Teig nicht ausläuft. Und falls du kein Nudelholz hast – eine leere Weinflasche funktioniert erstaunlich gut.
So gelingt dir der saftige gedeckte Apfelkuchen mit Zimt-Streuseln – Schritt für Schritt
Ich zeig dir jetzt genau, wie du den Kuchen backst. Keine Sorge, es ist einfacher, als du denkst. Folge einfach den Schritten und du wirst belohnt.
- Den Mürbteig vorbereiten (10 Minuten): Gib das Mehl, den Zucker, die Prise Salz und die kalten Butterwürfel in eine große Schüssel. Verknete alles mit den Händen oder einer Küchenmaschine zu einer krümeligen Masse. Gib dann das Ei und den Vanilleextrakt dazu und knete alles zu einem glatten Teig. Wickel den Teig in Frischhaltefolie und leg ihn für 30 Minuten in den Kühlschrank. Der Teig muss kalt sein, damit er sich später gut ausrollen lässt und nicht zusammenfällt.
- Die Apfelfüllung zubereiten (15 Minuten): Schäle die Äpfel, viertle sie und entferne das Kerngehäuse. Schneide die Äpfel in etwa 1 cm große Würfel – nicht zu klein, sonst werden sie zu Matsch. Gib die Butter in eine Pfanne und schmelze sie bei mittlerer Hitze. Gib die Apfelwürfel, den Zucker, den Zimt und den Zitronensaft dazu. Lass alles unter gelegentlichem Rühren etwa 5 Minuten köcheln, bis die Äpfel etwas Flüssigkeit abgeben. Rühre die Speisestärke mit einem Esslöffel kaltem Wasser glatt und gib sie zu den Äpfeln. Rühre alles gut um und lass die Füllung noch eine Minute köcheln, bis sie eindickt. Nimm die Pfanne vom Herd und lass die Füllung abkühlen. Wichtig: Die Füllung muss komplett abkühlen, bevor du sie auf den Teig gibst, sonst wird der Teig matschig.
- Die Zimt-Streusel zubereiten (5 Minuten): Vermische in einer Schüssel das Mehl, den Zucker und den Zimt. Gib die kalten Butterstückchen dazu und verknete alles mit den Fingern zu Streuseln. Die Streusel sollten unterschiedlich groß sein – ein paar kleine, ein paar größere. Das macht den Kuchen später schön rustikal. Stell die Streusel in den Kühlschrank, bis du sie brauchst.
- Den Ofen vorheizen und die Form vorbereiten: Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Fette die Springform ein und bestäube sie mit Mehl, oder lege den Boden mit Backpapier aus. Der Rand sollte auch gut gefettet sein.
- Den Teig ausrollen (10 Minuten): Nimm den gekühlten Mürbteig aus dem Kühlschrank. Teile ihn in zwei Teile: ein größeres Drittel für den Boden und den Rand, und ein kleineres Drittel für den Deckel (optional, wenn du einen Deckel aus Teig möchtest). Rolle das größere Stück auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 3-4 mm dick aus. Heb den Teig vorsichtig an und leg ihn in die Springform. Drück den Teig gut an den Rand der Form an, so dass er etwa 3-4 cm hoch steht. Schneide den überstehenden Rand mit einem Messer ab.
- Die Füllung einfüllen (5 Minuten): Gib die abgekühlte Apfelfüllung auf den Teigboden und verteile sie gleichmäßig. Streiche sie glatt. Wenn du einen Deckel aus Teig machen möchtest, rolle jetzt das kleinere Stück Teig aus und leg es auf die Füllung. Drück die Ränder gut an und steche mit einer Gabel ein paar Löcher in den Deckel, damit der Dampf entweichen kann. Ich persönlich verzichte oft auf den Teigdeckel und mache nur Streusel – das ist einfacher und genauso lecker.
- Die Streusel verteilen (5 Minuten): Nimm die Streusel aus dem Kühlschrank und verteile sie gleichmäßig auf der Apfelfüllung (oder auf dem Teigdeckel, falls du einen gemacht hast). Drück sie nicht fest, sondern lass sie locker liegen.
- Den Kuchen backen (50-60 Minuten): Schiebe die Form auf die mittlere Schiene in den vorgeheizten Ofen. Backe den Kuchen etwa 50-60 Minuten, bis die Streusel goldbraun sind und der Teig an den Rändern schön gebräunt ist. Wenn die Streusel zu dunkel werden, decke den Kuchen in den letzten 10 Minuten mit Alufolie ab. Stäbchenprobe nicht vergessen: Steche mit einem Holzstäbchen in den Teigrand – wenn kein Teig mehr kleben bleibt, ist der Kuchen fertig.
- Den Kuchen abkühlen lassen (mindestens 2 Stunden): Nimm den Kuchen aus dem Ofen und lass ihn in der Form auf einem Kuchenrost abkühlen. Das ist der schwerste Teil des Rezepts – das Warten! Der Kuchen muss mindestens 2 Stunden auskühlen, damit er sich gut schneiden lässt und die Füllung fest wird. Wenn du ihn warm anschneidest, läuft die Füllung raus und der Kuchen fällt auseinander.
- Den Kuchen aus der Form lösen: Wenn der Kuchen komplett abgekühlt ist, löse vorsichtig den Rand der Springform. Heb den Kuchen mit einem Kuchenheber oder einem großen Messer vom Boden. Serviere ihn pur oder mit einem Klecks Sahne.
Mein persönlicher Tipp für den perfekten Garpunkt: Jeder Ofen ist anders. Mein alter Ofen hat den Kuchen in 50 Minuten gebacken, mein neuer braucht 60 Minuten. Beobachte den Kuchen in den letzten 10 Minuten genau. Wenn die Streusel goldbraun sind und der Duft von Äpfeln und Zimt durch die Küche zieht, ist er meistens fertig.
Meine besten Tipps & Tricks für den saftigen gedeckten Apfelkuchen
Ich hab bei diesem Kuchen so viele Fehler gemacht, dass ich dir jetzt genau sagen kann, worauf du achten musst. Hier sind meine besten Tipps, damit dein Kuchen perfekt wird:
- Die Äpfel nicht zu lange dünsten: Die Äpfel sollen nur kurz angedünstet werden, damit sie etwas Flüssigkeit abgeben, aber nicht zerfallen. Sie garen im Ofen noch weiter. Wenn du sie zu weich kochst, hast du später Apfelmus im Kuchen.
- Die Füllung muss kalt sein: Das ist wirklich wichtig. Wenn du die warme Apfelfüllung auf den rohen Mürbteig gibst, wird der Teig durchweichen und der Boden wird matschig. Lass die Füllung also mindestens 30 Minuten abkühlen.
- Kalte Butter für die Streusel: Die Butter für die Streusel muss richtig kalt sein. Wenn sie zu weich ist, werden die Streusel nicht knusprig, sondern verlaufen zu einer einzigen Kruste. Am besten schneidest du die Butter in kleine Würfel und stellst sie vor der Verarbeitung nochmal 10 Minuten in den Kühlschrank.
- Den Teig nicht zu lange kneten: Mürbteig mag es, wenn er schnell und nicht zu lange geknetet wird. Je länger du knetest, desto mehr Kleber entwickelt sich und der Teig wird zäh. Knete nur so lange, bis alles gerade so zusammenhält.
- Backpapier am Rand: Wenn du Angst hast, dass der Teig am Rand der Springform festklebt, schneide einen Streifen Backpapier zurecht und leg ihn an den Rand. So lässt sich der Kuchen später leichter lösen.
Mein größter Fail: Ich hab einmal vergessen, die Äpfel vorzudünsten. Die Füllung war dann so flüssig, dass sie durch den Teig gesickert ist und auf dem Backblech eine riesige Sauerei verursacht hat. Der Kuchen war zwar noch essbar, aber der Boden war komplett durchweicht und die Streusel waren nicht mehr knusprig. Seitdem dünste ich die Äpfel immer vor.
Variationen & Anpassungen für deinen Apfelkuchen
Dieses Rezept ist eine wunderbare Basis, die du nach Lust und Laune abwandeln kannst. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst schon ausprobiert habe:
- Mit Nüssen: Gib 50 g gehackte Walnüsse oder Mandeln zu den Streuseln. Das gibt einen tollen Crunch und passt super zu Äpfeln und Zimt. Ich liebe die Kombination aus Apfel und Walnuss.
- Mit Rosinen: Weiche 50 g Rosinen in etwas Rum oder Apfelsaft ein und gib sie zur Apfelfüllung. Das gibt dem Kuchen eine fruchtig-süße Note und macht ihn noch saftiger.
- Mit Marzipan: Rolle 100 g Marzipan zu einer dünnen Platte aus und leg sie auf den Teigboden, bevor du die Apfelfüllung einfüllst. Das Marzipan schmilzt beim Backen und gibt dem Kuchen ein herrlich nussiges Aroma. Klingt verrückt, schmeckt aber fantastisch.
- Vegan: Ersetze die Butter durch vegane Margarine und das Ei durch 2 EL Apfelmus oder einen Esslöffel gemahlene Leinsamen mit 3 EL Wasser. Der Kuchen wird etwas weniger mürbe, aber immer noch lecker.
- Glutenfrei: Verwende eine glutenfreie Mehlmischung (1:1 austauschbar). Achte darauf, dass die Mischung Xanthan oder Guarkernmehl enthält, damit der Teig zusammenhält. Ich hab das schon ausprobiert und es funktioniert überraschend gut.
- Mit anderen Früchten: Du kannst einen Teil der Äpfel durch Birnen, Quitten oder sogar Rhabarber ersetzen. Bei Rhabarber solltest du die Zuckermenge etwas erhöhen, weil Rhabarber sehr sauer ist.
Servieren & Aufbewahren
Dieser Kuchen schmeckt am besten, wenn er einen Tag durchgezogen ist. Die Aromen verbinden sich dann perfekt und der Kuchen wird noch saftiger. Aber ehrlich? Warm aus dem Ofen ist er auch eine Wucht.
Serviervorschläge:
- Pur – der Kuchen ist so schon perfekt.
- Mit einem Klecks Schlagsahne oder Vanillesoße – das ist der Klassiker und schmeckt einfach himmlisch.
- Mit einer Kugel Vanilleeis – besonders im Sommer eine tolle Kombination.
- Mit Puderzucker bestäubt – für den optischen Feinschliff.
Aufbewahrung:
- Im Kühlschrank: Bewahre den Kuchen in einer gut verschlossenen Kuchen- oder Frischhaltedose im Kühlschrank auf. So hält er sich 4-5 Tage. Er wird mit der Zeit sogar noch saftiger.
- Einfrieren: Du kannst den Kuchen auch einfrieren. Wickel ihn dafür in Frischhaltefolie und dann in einen Gefrierbeutel. So hält er sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht im Kühlschrank lassen und dann bei 150 °C für 10 Minuten aufbacken.
- Reheating: Wenn du den Kuchen wieder knusprig haben möchtest, leg ihn für 5-10 Minuten bei 150 °C in den Ofen. Die Mikrowelle macht die Streusel leider weich.
Nährwerte & Gesundheit
Ich bin kein Ernährungsberater, aber ich kann dir sagen, was in diesem Kuchen steckt. Ein Stück (ca. 1/12 des Kuchens) enthält ungefähr:
- Kalorien: ca. 320 kcal
- Kohlenhydrate: ca. 45 g
- Fett: ca. 15 g
- Eiweiß: ca. 4 g
- Ballaststoffe: ca. 3 g
Die Äpfel sind die heimlichen Stars in Sachen Gesundheit. Sie enthalten Pektin, das gut für die Verdauung ist, und viele Antioxidantien. Zimt soll den Blutzuckerspiegel regulieren – ob das stimmt, weiß ich nicht, aber ich esse den Kuchen trotzdem gern. Und die Butter? Naja, man gönnt sich ja sonst nichts.
Allergene: Dieser Kuchen enthält Gluten (Mehl), Milchprodukte (Butter) und Eier. Für Allergiker gibt es die veganen und glutenfreien Varianten oben.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich den Kuchen auch mit anderen Äpfeln backen?
Ja, unbedingt! Säuerliche Äpfel wie Boskoop, Elstar oder Jonagold sind ideal, weil sie viel Geschmack haben und nicht zu schnell zerfallen. Süße Äpfel wie Gala oder Pink Lady sind auch okay, aber dann solltest du die Zuckermenge in der Füllung etwas reduzieren, sonst wird der Kuchen zu süß.
Warum wird mein Mürbteig immer bröselig?
Das liegt meistens daran, dass der Teig zu wenig Flüssigkeit hat oder zu lange geknetet wurde. Achte darauf, dass du das Ei genau abwiegst und den Teig nicht zu lange bearbeitest. Wenn der Teig trotzdem bröselt, gib einen Esslöffel kaltes Wasser dazu und knete kurz durch.
Kann ich die Streusel auch ohne Butter machen?
Die Butter ist wichtig für die Knusprigkeit und den Geschmack. Wenn du sie weglässt, werden die Streusel eher mehlig. Du könntest die Butter durch Margarine ersetzen, aber das Ergebnis ist nicht ganz so gut.
Muss ich die Äpfel wirklich vordünsten?
Ja, das ist ein wichtiger Schritt. Wenn du die rohen Äpfel direkt in den Kuchen gibst, geben sie beim Backen zu viel Flüssigkeit ab und der Teig wird durchweicht. Das Vordünsten entzieht den Äpfeln einen Teil der Flüssigkeit und sorgt für eine perfekte Konsistenz.
Wie bekomme ich die Streusel besonders knusprig?
Das Geheimnis liegt in der kalten Butter und der richtigen Mischung. Verwende kalte Butter, die du in kleinen Stückchen in das Mehl-Zucker-Gemisch einarbeitest. Die Streusel sollten nicht zu fein sein – ein paar größere Stücke sind erwünscht. Backe den Kuchen außerdem nicht zu kurz, die Streusel müssen richtig Farbe bekommen.
Fazit
Weißt du, was ich an diesem saftigen gedeckten Apfelkuchen mit Zimt-Streuseln am meisten liebe? Es ist nicht nur der Geschmack – obwohl der natürlich fantastisch ist. Es ist das Gefühl, das er verbreitet. Der Duft von Äpfeln und Zimt, der durch die ganze Wohnung zieht. Die Vorfreude, wenn man ihn aus dem Ofen holt. Und das erste Stück, das man mit einer Tasse Kaffee genießt.
Dieser Kuchen ist für mich der Inbegriff von Gemütlichkeit. Er erinnert mich an verregnete Sonntagnachmittage, an Lachen am Küchentisch und an die kleinen Momente, die das Leben so schön machen. Ich hoffe, du backst ihn bald und machst dir deine eigenen Erinnerungen damit.
Wenn du ihn ausprobierst, lass es mich wissen! Schreib mir in die Kommentare, wie er geworden ist, ob du was verändert hast oder ob er bei dir genauso gut ankommt wie bei mir. Ich freu mich riesig auf deine Rückmeldung. Und jetzt ran an die Äpfel – der Kuchen wartet!
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Saftiger gedeckter Apfelkuchen mit Zimt-Streuseln
Dieser saftige gedeckte Apfelkuchen mit Zimt-Streuseln ist der Inbegriff von Gemütlichkeit. Die Kombination aus buttrigem Mürbteig, fruchtiger Apfelfüllung und knusprigen Streuseln macht ihn zum perfekten Kuchen für jeden Anlass.
- Prep Time: 30 Minuten
- Cook Time: 55 Minuten
- Total Time: 1 Stunde 25 Minuten (plus 2 Stunden Abkühlzeit)
- Yield: 12 Stücke 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 300 g Mehl (Type 405)
- 150 g kalte Butter (in kleine Würfel geschnitten)
- 80 g Zucker
- 1 Ei (Größe M)
- 1 Prise Salz
- 1 TL Vanilleextrakt oder Mark einer halben Vanilleschote (optional)
- 1 kg Äpfel (säuerliche Sorte wie Boskoop, Elstar oder Jonagold)
- 60 g Zucker
- 1 TL Zimt (Ceylon-Zimt bevorzugt)
- 1 EL Zitronensaft (frisch gepresst)
- 1 EL Speisestärke
- 2 EL Butter (zum Andünsten der Äpfel)
- 150 g Mehl (für Streusel)
- 80 g Zucker (brauner und weißer Zucker gemischt)
- 1 TL Zimt (für Streusel)
- 100 g kalte Butter (in Stückchen, für Streusel)
Instructions
- Den Mürbteig vorbereiten: Mehl, Zucker, Salz und kalte Butterwürfel in eine Schüssel geben und zu einer krümeligen Masse verkneten. Ei und Vanilleextrakt hinzufügen und zu einem glatten Teig kneten. In Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten kühl stellen.
- Die Apfelfüllung zubereiten: Äpfel schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und in 1 cm große Würfel schneiden. Butter in einer Pfanne schmelzen, Apfelwürfel, Zucker, Zimt und Zitronensaft hinzufügen und bei mittlerer Hitze etwa 5 Minuten köcheln lassen. Speisestärke mit 1 EL kaltem Wasser glatt rühren, zu den Äpfeln geben und unter Rühren eine Minute eindicken lassen. Vom Herd nehmen und vollständig abkühlen lassen.
- Die Zimt-Streusel zubereiten: Mehl, Zucker und Zimt in einer Schüssel vermischen. Kalte Butterstückchen hinzufügen und mit den Fingern zu Streuseln verkneten. Kühl stellen.
- Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Springform (26 cm Durchmesser) einfetten und mit Mehl bestäuben oder mit Backpapier auslegen.
- Den gekühlten Mürbteig in zwei Teile teilen: ein größeres Drittel für Boden und Rand, ein kleineres Drittel für den Deckel (optional). Das größere Stück auf bemehlter Arbeitsfläche etwa 3-4 mm dick ausrollen, in die Springform legen und den Rand etwa 3-4 cm hochdrücken. Überstehenden Rand abschneiden.
- Die abgekühlte Apfelfüllung auf den Teigboden geben und gleichmäßig verteilen. Optional den kleineren Teig ausrollen und als Deckel auflegen, Ränder andrücken und mit einer Gabel einstechen.
- Die Streusel aus dem Kühlschrank nehmen und gleichmäßig auf der Füllung (oder dem Teigdeckel) verteilen. Nicht festdrücken.
- Den Kuchen auf der mittleren Schiene 50-60 Minuten backen, bis die Streusel goldbraun sind und der Teigrand gebräunt ist. Bei zu dunklen Streuseln in den letzten 10 Minuten mit Alufolie abdecken. Stäbchenprobe am Teigrand machen.
- Den Kuchen in der Form auf einem Kuchenrost mindestens 2 Stunden abkühlen lassen, damit die Füllung fest wird.
- Nach dem Abkühlen vorsichtig den Springformrand lösen und den Kuchen vom Boden heben. Pur oder mit Sahne servieren.
Notes
Die Äpfel müssen vor dem Backen kurz angedünstet werden, damit sie nicht zu viel Flüssigkeit abgeben. Die Füllung muss vollständig abkühlen, bevor sie auf den Teig kommt. Für die Streusel kalte Butter verwenden. Der Kuchen schmeckt am besten, wenn er einen Tag durchgezogen ist.
Nutrition
- Serving Size: 1 Stück (1/12 des Ku
- Calories: 320
- Sugar: 25
- Sodium: 100
- Fat: 15
- Saturated Fat: 9
- Carbohydrates: 45
- Fiber: 3
- Protein: 4
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