Geschrieben von

Virginia Ramsey

Veröffentlicht

Saftiger Apfelkuchen ohne Butter – Einfach & Himmlisch

Fertig in 60 Minuten
Portionen 12 Stücke
Schwierigkeitsgrad Einfach

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Ich habe Butter in Kuchen lange nicht vertraut. Klingt komisch, oder? Aber es ist so – ich dachte immer, ein saftiger Rührteig braucht einfach dieses Stück cremige Butter, sonst wird er trocken und langweilig. Bis meine Nachbarin eines Sonntagnachmittags mit einem Kuchen bei mir stand, der alles veränderte. Sie wusste, dass ich gerade meine Laktosezufuhr im Auge behielt, und meinte nur: „Probier den mal – der ist ohne Butter.“ Ich nahm ein Stück, eher aus Höflichkeit, und biss hinein. Und dann – dieser Moment. Der Kuchen war so saftig, so fluffig und voller Apfelgeschmack, dass ich einfach nicht glauben konnte, dass da keine Butter drin steckte. (Ich hab sie später sogar gefragt, ob sie mich veräppelt.) Sie hat mich bekehrt, und seitdem ist dieser saftige Apfelkuchen ohne Butter mein absoluter Lieblingskuchen für jede Gelegenheit.

Es ist nicht nur die Saftigkeit, die mich überzeugt hat. Es ist dieses Gefühl, einen richtig guten, klassischen Kuchen zu essen, der sich irgendwie leichter anfühlt – ohne dass man auf Genuss verzichten muss. Der Teig ist unglaublich zart, die Äpfel geben genau die richtige Süße und Feuchtigkeit, und eine feine Zimtnote rundet alles ab. Ich backe ihn jetzt seit Jahren, und er ist jedes Mal perfekt. Ehrlich, wenn ich Besuch bekomme und frage, was ich mitbringen soll, heißt es oft: „Deinen Apfelkuchen ohne Butter, den von letztem Mal!“

Dieser Kuchen hat mich gelehrt, dass weniger manchmal wirklich mehr ist. Kein aufwendiger Trick, keine geheime Zutat – nur gute Grundzutaten und eine Methode, die funktioniert. Und genau deshalb möchte ich dieses Rezept mit dir teilen. Es ist so einfach und so verlässlich, dass es schnell dein neuer Standard werden könnte. Vertrau mir – ich war auch skeptisch, aber dieser Kuchen wird dich überzeugen.

Warum du diesen Kuchen lieben wirst

Dieser saftige Apfelkuchen ohne Butter ist mehr als nur ein Rezept – er ist eine kleine Revolution in deiner Backroutine. Lass mich dir verraten, warum er dich umhauen wird:

  • Einfach & Schnell: Der Teig ist in maximal 15 Minuten zusammengerührt. Kein langes Kneten, keine komplizierten Schritte – perfekt für spontane Kuchengelüste oder wenn Besuch überraschend kommt.
  • Butterfrei, aber nicht fad: Die Saftigkeit kommt von den Äpfeln und einem cleveren Trick mit Öl. Du wirst die Butter kein bisschen vermissen – versprochen!
  • Alltagszutaten: Mehl, Zucker, Eier, Öl, Äpfel – das hast du wahrscheinlich alles zu Hause. Keine teuren Spezialprodukte nötig.
  • Gesünderer Genuss: Weniger gesättigte Fette, dafür mehr Frucht – das macht diesen Kuchen zu einer leichteren Wahl, ohne dass er wie ein „Diätkuchen“ schmeckt.
  • Perfekt für jeden Anlass: Ob zum Sonntagskaffee, fürs Picknick, den Kindergeburtstag oder einfach so zwischendurch – dieser Kuchen ist immer eine gute Idee. Er ist übrigens auch ein toller Begleiter für ein Picknick, genau wie unsere herzhaften Picknick-Muffins mit Schinken und Käse.
  • Unwiderstehlich saftig: Das ist kein trockener Rührkuchen! Jede Gabel ist zart, feucht und voller Apfelaroma. Der Duft, der beim Backen durch die Küche zieht, ist einfach himmlisch.

Was diesen Kuchen von anderen Rezepten unterscheidet? Es ist die perfekte Balance aus einem leichten, fluffigen Teig und einer fruchtigen Fülle. Ich habe unzählige Versionen ausprobiert – mit zu viel Öl, mit zu wenig Äpfeln, mit komischen Mehlsorten. Aber dieses Rezept hier? Das ist mein Goldstandard. Es ist die Version, bei der ich nach dem ersten Bissen jedes Mal denke: „Ja, genau so muss er sein.“

Welche Zutaten du brauchst

Für diesen saftigen Apfelkuchen ohne Butter verwendest du einfache Zutaten, die zusammen ein großartiges Ergebnis liefern. Hier ist alles, was du brauchst, mit ein paar Tipps aus meiner Erfahrung:

  • Äpfel (ca. 500-600 g): Die Hauptdarsteller. Ich nehme am liebsten eine säuerliche Sorte wie Boskoop oder Elstar, weil sie dem Kuchen eine angenehme Frische geben und nicht zu süß werden. Aber auch Golden Delicious oder Jonagold funktionieren wunderbar. Schäle sie, entferne das Kerngehäuse und schneide sie in ca. 1 cm große Würfel – so verteilen sie sich gleichmäßig im Teig.
  • Weizenmehl (Type 405, 250 g): Das klassische Kuchenmehl. Du kannst auch Dinkelmehl Type 630 verwenden, dann wird der Kuchen etwas nussiger und kompakter. Für eine glutenfreie Variante eignet sich eine glutenfreie Mehlmischung, aber dann solltest du eventuell etwas mehr Flüssigkeit zugeben.
  • Zucker (150 g): Ich verwende normalen Haushaltszucker. Für eine karamellige Note kannst du 50 g davon durch braunen Zucker ersetzen – das gibt dem Kuchen eine tolle, fast buttrige Tiefe, obwohl ja keine Butter drin ist.
  • Pflanzenöl (100 ml): Das ist der geheime Saftigkeits-Bringer! Am besten verwendest du ein geschmacksneutrales Öl wie Rapsöl oder Sonnenblumenöl. Olivenöl würde geschmacklich zu dominant sein. Das Öl sorgt dafür, dass der Kuchen auch nach ein paar Tagen noch schön feucht bleibt.
  • Eier (3 Stück, Größe M): Sie geben dem Teig Struktur und Bindung. Die Eier sollten Zimmertemperatur haben, dann verbinden sie sich besser mit den anderen Zutaten und der Teig wird luftiger.
  • Milch (100 ml): Auch hier gilt: am besten lauwarm oder Zimmertemperatur. Du kannst Kuhmilch, aber auch jede Pflanzendrink-Alternative wie Hafer- oder Mandelmilch verwenden. Das macht den Teig geschmeidig.
  • Vanillezucker (1 Päckchen): Für das feine, aromatische Vanille-Aroma. Ein echter Vanilleextrakt (ca. 1 TL) ist noch intensiver, wenn du ihn hast.
  • Backpulver (2 TL): Der Treibstoff für die Lockerheit. Achte darauf, dass es noch frisch ist, sonst geht der Kuchen nicht richtig auf.
  • Zimt (1-2 TL): Das Gewürz, das einfach perfekt zu Äpfeln passt. Ich gebe gerne einen guten Teelöffel in den Teig und streue noch etwas über die Äpfel, bevor sie untergehoben werden.
  • Eine Prise Salz: Klingt unscheinbar, aber Salz hebt alle Aromen hervor und balanciert die Süße aus. Nicht vergessen!

Für die Form: Etwas Öl und Mehl zum Einfetten der Springform (ca. 26 cm Durchmesser). Oder du nimmst Backpapier für den Boden – das ist meine bevorzugte Methode, weil der Kuchen dann garantiert nicht kleben bleibt.

Welche Küchengeräte du benötigst

Die gute Nachricht: Du brauchst keine ausgefallene Ausrüstung für diesen Kuchen. Hier ist, was wirklich hilfreich ist:

  • Springform (26 cm): Die ideale Größe für dieses Rezept. Eine Keramik- oder Glasform geht auch, aber dann verlängert sich die Backzeit etwas, weil diese Materialien die Hitze anders leiten.
  • Rührschüssel (groß): Für den Teig. Eine Schüssel mit hohem Rand ist perfekt, damit nichts spritzt.
  • Handrührgerät oder Schneebesen: Ein Handrührer macht die Arbeit leichter und schneller. Du kannst aber auch einen kräftigen Schneebesen und etwas Muskelkraft nutzen – der Teig ist nicht schwer.
  • Küchenwaage und Messbecher: Für genaue Mengen. Backen ist eine Wissenschaft, und genaue Messungen lohnen sich hier wirklich.
  • Messer und Schneidebrett: Zum Schälen und Würfeln der Äpfel. Ein scharfes Messer ist Gold wert.
  • Teigschaber: Um den Teig sauber aus der Schüssel zu bekommen und unterzuheben. Ein flexibler Silikonschaber ist mein Favorit.

Ich persönlich schwöre auf eine gute, schwere Springform von Kaiser oder Dr. Oetker. Sie leitet die Hitze gleichmäßig und verhindert, dass der Kuchen unten zu dunkel wird. Aber auch eine günstige Form aus dem Supermarkt tut ihren Dienst – ich hab meine ersten Kuchen damit gebacken, und sie waren auch super!

Zubereitungsschritte

Saftiger Apfelkuchen ohne Butter preparation steps

Jetzt geht’s ans Eingemachte. Folge diesen Schritten, und dein saftiger Apfelkuchen ohne Butter wird garantiert gelingen. Ich hab hier alle kleinen Tricks eingebaut, die ich über die Jahre gelernt habe.

  1. Backofen vorbereiten: Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Fette deine Springform (26 cm) mit etwas Öl ein und bestäube sie mit Mehl, oder lege den Boden mit Backpapier aus. Den Rand muss ich selten einfetten, wenn der Teig hochgeht, löst er sich meist von selbst.
  2. Äpfel vorbereiten: Wasche die Äpfel, schäle sie, viertle sie, entferne das Kerngehäuse und schneide sie in kleine, gleichmäßige Würfel (ca. 1 cm). Gib sie in eine kleine Schüssel und bestreue sie mit einem Teelöffel Zimt und einem Esslöffel Zucker (optional). Das ziehen lassen, während du den Teig machst – so geben sie schon etwas Saft ab.
  3. Trockene Zutaten mischen: In einer mittelgroßen Schüssel das Mehl mit dem Backpulver, dem restlichen Zimt und der Prise Salz vermischen. Verquirle das kurz mit einem Schneebesen, damit sich alles gleichmäßig verteilt. Das verhindert später Klümpchen im Teig.
  4. Nasse Zutaten verrühren: In der großen Rührschüssel die Eier mit dem Zucker und dem Vanillezucker mit dem Handrührer auf höchster Stufe ca. 3-4 Minuten schaumig schlagen. Die Masse sollte hellgelb und dicklich sein – das ist der Schlüssel für einen lockeren Kuchen! Dann das Öl und die Milch unterrühren, bis alles gut vermischt ist.
  5. Teig zusammenfügen: Die Mehlmischung zu den nassen Zutaten sieben (das verhindert Klümpchen) und nur kurz auf niedriger Stufe unterrühren. Wichtig: Nicht zu lange rühren! Sobald kein Mehl mehr zu sehen ist, aufhören. Sonst wird der Kuchen zäh. Der Teig ist jetzt ziemlich flüssig – das ist normal.
  6. Äpfel unterheben: Die vorbereiteten Apfelwürfel (samt dem ausgetretenen Saft!) mit einem Teigschaber vorsichtig unter den Teig heben. Verteile sie gleichmäßig, aber arbeite behutsam, damit der Teig nicht zusammenfällt.
  7. In die Form geben: Den Teig in die vorbereitete Springform füllen und die Oberfläche glatt streichen. Klopfe die Form einmal leicht auf die Arbeitsplatte, um große Luftblasen zu lösen. Wenn du magst, kannst du noch ein paar Apfelspalten oder gehobelte Mandeln auf der Oberfläche verteilen – das sieht hübsch aus.
  8. Backen: Den Kuchen auf der mittleren Schiene in den vorgeheizten Ofen schieben. Backzeit: ca. 40-50 Minuten. Nach 30 Minuten solltest du einen Blick hineinwerfen. Wenn die Oberfläche zu dunkel wird, decke sie locker mit Alufolie ab. Mach die Stäbchenprobe: Stecke ein Holzstäbchen in die Mitte des Kuchens – wenn kein feuchter Teig mehr kleben bleibt, ist er fertig.
  9. Auskühlen lassen: Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und in der Form auf einem Kuchengitter ca. 10 Minuten abkühlen lassen. Dann den Rand der Form lösen und den Kuchen vorsichtig aus der Form nehmen. Lass ihn vollständig auskühlen, bevor du ihn anschneidest – sonst zerfällt er noch leicht.

Ein Tipp aus meiner Küche: Der Kuchen schmeckt am nächsten Tag sogar noch besser! Die Aromen haben dann Zeit, sich richtig zu verbinden. Aber ganz ehrlich – bei mir wird er selten so alt.

Backtipps & Techniken

Hier sind ein paar Dinge, die ich auf die harte Tour lernen musste, damit dein Kuchen jedes Mal perfekt wird:

  • Der Feuchtigkeits-Check: Wenn deine Äpfel sehr saftig sind (wie Boskoop im Herbst), kannst du die Milchmenge um 1-2 Esslöffel reduzieren. Der Teig sollte geschmeidig sein, aber nicht suppenartig. Bei trockenen Äpfeln (wie manchmal im Winter) gib einen Schuss mehr Milch oder einen Esslöffel Apfelsaft dazu.
  • Nicht überrühren, wirklich nicht! Ich hab es selbst oft genug gemacht – aus Ungeduld oder weil ich dachte, „ein bisschen mehr macht nichts“. Falsch! Sobald das Mehl eingearbeitet ist, wird der Teig bei weiterem Rühren zäh. Dann backt er weniger auf und wird kompakt. Also: Kurz und schmerzlos verrühren, dann ist gut.
  • Die Eier-Temperatur-Falle: Kalte Eier direkt aus dem Kühlschrank können den Teig schwer machen. Nimm sie mindestens 30 Minuten vor dem Backen heraus. Wenn du es eilig hast, leg sie für 5 Minuten in eine Schüssel mit warmem Wasser (nicht heiß!). Das macht einen spürbaren Unterschied in der Lockerheit.
  • Geduld beim Abkühlen: Ich weiß, es riecht verführerisch, und du willst sofort ein Stück. Aber wenn du den Kuchen warm anschneidest, bricht er auseinander. Die Struktur ist noch zu weich. Warte mindestens 1-2 Stunden, besser über Nacht. Dann bekommst du saubere, schöne Stücke.
  • Die Springform-Notbremse: Wenn deine Form mal undicht ist (passiert mir öfter, als mir lieb ist), lege ein Stück Backpapier unter den Boden, bevor du den Rand schließt. Das verhindert, dass Teig ausläuft und den Ofen verschmutzt.

Ein kleiner Fail aus meiner Anfangszeit: Ich hatte einmal vergessen, das Backpulver ins Mehl zu mischen. Der Kuchen war eine flache, klebrige Pampe. Seitdem siebe ich die trockenen Zutaten immer zusammen – das verteilt das Backpulver gleichmäßiger und verhindert solche Katastrophen.

Variationen & Anpassungen

Dieses Grundrezept ist super flexibel. Hier sind ein paar Ideen, wie du es abwandeln kannst:

  • Mit Nüssen und Trockenfrüchten: Hebe eine Handvoll gehackte Walnüsse oder Mandeln und etwas Rosinen (vorher in heißem Wasser eingeweicht) unter den Teig. Das gibt extra Biss und Süße.
  • Schokoladige Version: Für alle Naschkatzen: Ersetze 30 g Mehl durch 30 g ungesüßtes Kakaopulver. Gib 100 g Schokotropfen (Zartbitter oder Vollmilch) in den Teig – der Kontrast zwischen dem sauren Apfel und der süßen Schokolade ist himmlisch!
  • Mit Streuseln: Aus 100 g Mehl, 80 g Zucker, 80 g kalter Butter (ja, hier darf sie rein!) und 1 TL Zimt machst du schnell Streusel. Streue sie vor dem Backen über den Teig – das gibt eine herrlich knusprige Kruste.
  • Vegan umwandeln: Ersetze die Eier durch 3 EL Apfelmus oder 3 „Leinsamen-Eier“ (3 EL Leinsamenmehl + 9 EL Wasser, 10 Minuten quellen lassen). Die Milch ersetzt du durch Pflanzendrink. Der Kuchen wird etwas kompakter, aber immer noch sehr saftig.
  • Gewürzvariation: Statt nur Zimt kannst du auch eine Prise Kardamom, Muskatnuss oder Lebkuchengewürz in den Teig geben. Das passt besonders gut in der Weihnachtszeit.

Ich habe letztens eine Variante mit geriebenen Birnen statt Äpfeln ausprobiert – die waren sehr reif und weich. Der Kuchen wurde noch saftiger und hatte ein ganz anderes, feineres Aroma. Ein voller Erfolg! Probier einfach aus, was du da hast.

Servier- & Aufbewahrungstipps

Dieser Kuchen ist ein echtes Multitalent, wenn es ums Servieren geht:

  • Serviertemperatur: Am besten schmeckt er bei Zimmertemperatur. Du kannst ihn aber auch leicht erwärmen – dann duftet er wie frisch gebacken. Einfach ein Stück für 10 Sekunden in die Mikrowelle oder kurz in den Ofen.
  • Toppings: Ein Klecks Schlagsahne, eine Kugel Vanilleeis oder etwas Puderzucker auf der Oberfläche – das sind die Klassiker. Aber auch ein Löffel Crème fraîche mit etwas Honig ist eine tolle Kombination.
  • Getränkeempfehlung: Dazu passt ein großer Becher Kaffee, ein Glas kalte Milch oder im Herbst ein warmer Apfelpunsch. Für Erwachsene ist ein Glas Süßwein oder ein Apfel-Cider eine feine Sache.
  • Beilagen: Serviere den Kuchen als Teil eines Kuchenbuffets. Er passt wunderbar zu einem saftigen Zitronen-Buttermilch-Gugelhupf mit zarter Glasur oder einem saftigen Sommer-Blechkuchen mit gemischten Beeren für eine bunte Auswahl.

Aufbewahrung:

  • Im Kühlschrank: In einer luftdichten Dose hält sich der Kuchen problemlos 4-5 Tage. Er wird durch die Äpfel sogar noch saftiger. Allerdings verliert er etwas von seiner Fluffigkeit.
  • Einfrieren: Du kannst den ganzen Kuchen oder einzelne Stücke einfrieren. Wickle sie gut in Frischhaltefolie und dann in einen Gefrierbeutel. So hält er sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank legen oder bei Zimmertemperatur auftauen lassen.
  • Reheating: Wenn du ein gefrorenes Stück hast, taue es auf und erwärme es kurz im Ofen bei 150 °C für 5-7 Minuten. Dann schmeckt es fast wie frisch gebacken.

Ein kleiner Tipp: Wenn der Kuchen nach ein paar Tagen etwas trocken wirkt, bestreiche die Oberfläche dünn mit Apfelsaft oder bestäube sie mit etwas Puderzucker – das kaschiert die Trockenheit und gibt wieder Feuchtigkeit.

Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile

Dieser Kuchen ist ein Genuss, der sich mit gutem Gewissen essen lässt. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Stück (bei 12 Stücken):

  • Kalorien: ca. 220 kcal
  • Fett: ca. 9 g
  • Kohlenhydrate: ca. 32 g
  • Eiweiß: ca. 4 g
  • Ballaststoffe: ca. 2 g

Der Verzicht auf Butter reduziert den Anteil an gesättigten Fettsäuren deutlich. Das Öl liefert stattdessen ungesättigte Fettsäuren, die für den Körper wertvoller sind. Die Äpfel sind reich an Pektin (einem löslichen Ballaststoff, der die Verdauung fördert) und enthalten viele Antioxidantien, vor allem in der Schale (die hier zwar entfernt wird, aber der Saft bleibt). Zimt ist bekannt dafür, den Blutzuckerspiegel positiv zu beeinflussen.

Für Menschen mit Laktoseintoleranz ist dieser Kuchen perfekt, wenn du lactosefreie Milch oder Pflanzendrink verwendest. Er ist von Natur aus nussfrei (wenn du keine Nüsse hinzufügst) und kann leicht glutenfrei zubereitet werden. Aus meiner Sicht ist er eine tolle Möglichkeit, einen klassischen Kuchen zu genießen, der einfach etwas leichter ist – ohne dass man das Gefühl hat, auf etwas zu verzichten.

Fazit

Dieser saftige Apfelkuchen ohne Butter ist für mich der Beweis, dass einfache Zutaten und eine unkomplizierte Methode die besten Ergebnisse liefern. Er ist nicht nur unglaublich lecker und saftig, sondern auch so flexibel, dass du ihn immer wieder neu erfinden kannst. Ob mit Nüssen, Schokolade oder Streuseln – er bleibt immer ein Highlight.

Ich liebe es, wie dieser Kuchen riecht, wenn er im Ofen ist – dieser Duft von Äpfeln und Zimt, der sich in der ganzen Wohnung verteilt. Und ich liebe es, wie er schmeckt: nach Geborgenheit, nach gemütlichen Nachmittagen, nach einem Stück Heimat. Ich hoffe, du gibst ihm eine Chance und backst ihn bald. Vertrau mir – auch wenn du skeptisch bist, wie ich es einmal war – dieser Kuchen wird dich überzeugen.

Hast du das Rezept ausprobiert? Oder hast du eine eigene Variante entwickelt? Ich würde mich riesig freuen, wenn du mir in den Kommentaren erzählst, wie es dir gelungen ist! Und wenn du magst, teile das Rezept mit deinen Freunden und deiner Familie – denn gutes Essen macht doch am meisten Freude, wenn man es teilt. Also, ran an die Schüsseln und los geht’s!

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich auch andere Obstsorten verwenden?

Ja, absolut! Birnen, Pfirsiche, Nektarinen oder sogar Zwetschgen eignen sich hervorragend. Achte nur darauf, dass das Obst nicht zu wässrig ist. Bei sehr saftigen Früchten reduzierst du die Milch leicht.

Kann ich den Zucker ersetzen?

Du kannst einen Teil des Zuckers durch Erythrit oder Xylit ersetzen (ca. 80 g). Der Kuchen wird dann etwas weniger süß und die Konsistenz kann minimal trockener sein. Für eine fruchtige Süße probier es mit 2 reifen, zerdrückten Bananen – das gibt eine ganz eigene Note!

Warum wird mein Kuchen manchmal trocken?

Das kann mehrere Ursachen haben: Zu lange Backzeit, zu wenig Öl oder zu alte Äpfel. Backe den Kuchen nicht länger als nötig und mach die Stäbchenprobe. Verwende immer frische, saftige Äpfel und halte dich genau an die Öl-Menge.

Kann ich den Kuchen in einer Kastenform backen?

Ja, das funktioniert. Nimm eine Kastenform (ca. 30 cm) und backe den Kuchen bei gleicher Temperatur ca. 10-15 Minuten länger. Die Stäbchenprobe ist auch hier dein bester Freund. Der Kuchen wird etwas höher und braucht daher etwas mehr Zeit.

Muss ich die Äpfel schälen?

Nein, musst du nicht. Die Schale enthält viele Ballaststoffe und gibt dem Kuchen eine rustikalere Note und mehr Biss. Wenn du die Schale dran lässt, wasche die Äpfel gründlich und reibe sie eventuell etwas ab. Ich persönlich mag es lieber ohne Schale, weil der Kuchen dann feiner und gleichmäßiger wird.

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Saftiger Apfelkuchen ohne Butter recipe

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Saftiger Apfelkuchen ohne Butter – Einfach & Himmlisch

Dieser saftige Apfelkuchen kommt ganz ohne Butter aus und ist dennoch unglaublich fluffig und aromatisch. Ein einfaches Rezept mit alltäglichen Zutaten, das garantiert gelingt.

  • Author: Anna
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 45 Minuten
  • Total Time: 1 Stunde
  • Yield: 12 Stücke 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 500600 g Äpfel (z.B. Boskoop oder Elstar)
  • 250 g Weizenmehl (Type 405)
  • 150 g Zucker
  • 100 ml Pflanzenöl (z.B. Raps- oder Sonnenblumenöl)
  • 3 Eier (Größe M)
  • 100 ml Milch (oder Pflanzendrink)
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 2 TL Backpulver
  • 12 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • Etwas Öl und Mehl für die Form

Instructions

  1. Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Springform (26 cm) einfetten und mit Mehl bestäuben oder mit Backpapier auslegen.
  2. Äpfel waschen, schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und in ca. 1 cm große Würfel schneiden. Mit 1 TL Zimt und 1 EL Zucker (optional) vermischen und ziehen lassen.
  3. In einer Schüssel Mehl, Backpulver, restlichen Zimt und Salz vermischen.
  4. In einer großen Rührschüssel Eier, Zucker und Vanillezucker mit dem Handrührer auf höchster Stufe 3-4 Minuten schaumig schlagen. Öl und Milch unterrühren.
  5. Mehlmischung zu den nassen Zutaten sieben und kurz auf niedriger Stufe unterrühren – nicht zu lange rühren!
  6. Apfelwürfel samt Saft vorsichtig mit einem Teigschaber unter den Teig heben.
  7. Teig in die vorbereitete Springform füllen, glatt streichen und einmal leicht auf die Arbeitsplatte klopfen.
  8. Auf der mittleren Schiene ca. 40-50 Minuten backen. Nach 30 Minuten ggf. mit Alufolie abdecken. Stäbchenprobe machen.
  9. Kuchen in der Form 10 Minuten abkühlen lassen, dann aus der Form lösen und vollständig auskühlen lassen.

Notes

Der Kuchen schmeckt am nächsten Tag noch besser. Für eine vegane Variante Eier durch Apfelmus oder Leinsamen-Eier ersetzen und Milch durch Pflanzendrink ersetzen.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Stück
  • Calories: 220
  • Sugar: 18
  • Sodium: 0.1
  • Fat: 9
  • Saturated Fat: 1
  • Carbohydrates: 32
  • Fiber: 2
  • Protein: 4

Keywords: Apfelkuchen, ohne Butter, saftig, einfach, Kuchen, Herbst, Apfel, Zimt

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