Geschrieben von

Virginia Ramsey

Veröffentlicht

Bester Elsässer Zwiebelkuchen mit Speck und Federweißer

Fertig in 2 Stunden 15 Minuten
Portionen 12 Stücke
Schwierigkeitsgrad Mittel

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Für eine ganze Weile habe ich einfach akzeptiert, dass herzhafter Kuchen aus dem Elsass in Deutschland nicht so schmecken würde wie dort drüben. Nicht diese besondere Mischung aus süßlich gebratenen Zwiebeln und rauchigem Speck, die in einem dünnen, fast knusprigen Hefeteig steckt. Ich habe verschiedene Rezepte ausprobiert – einer schmeckte zu sehr nach Quiche, ein anderer war einfach nur ein Haufen Zwiebeln auf Brotteig. Es fehlte immer etwas. Dieses gewisse Etwas, das man nur bekommt, wenn der Teig über Nacht gegangen ist und die Zwiebeln ganz langsam, fast schon geduldig, vor sich hin brutzeln. Irgendwann habe ich aufgehört zu suchen und angefangen, selbst zu experimentieren. Nach einigen Fehlversuchen – einmal war der Teig so zäh wie eine Schuhsohle – hatte ich ihn endlich: meinen Elsässer Zwiebelkuchen mit Speck und Federweißer. Genau so, wie ich ihn mir vorgestellt hatte. Ehrlich, der erste Bissen hat mich einfach nur still dasitzen lassen. Es war die Ruhe nach der Suche.

Warum Sie Diesen Zwiebelkuchen Lieben Werden

Dieses Rezept ist nicht einfach nur ein weiterer Zwiebelkuchen. Es ist der, den Sie machen, wenn Sie etwas Besonderes wollen, ohne stundenlang in der Küche zu stehen. Er vereint die rustikale Seele des Elsass mit der Gemütlichkeit eines Herbstabends.

  • Einfach & Unkompliziert: Der Teig braucht nur Grundzutaten und ein bisschen Zeit zum Gehen. Die Füllung ist im Handumdrehen zusammengerührt. Perfekt für einen entspannten Backtag.
  • Traumhaft Aromatisch: Die Kombination aus karamellisierten Zwiebeln, würzigem Speck und einer Hauch von Muskat – das ist pures Herbstglück. Mein Geheimtipp: Ein Schuss Weißwein in der Füllung hebt den Geschmack auf ein ganz neues Level.
  • Perfekt für die Federweißer-Zeit: Dieses Rezept ist wie gemacht für die gemütlichen Monate von September bis November. Der herzhafte Kuchen ist die klassische Begleitung zum jungen Wein und schmeckt auch zu einem kühlen Bier oder Apfelwein fantastisch.
  • Ein Publikumsliebling: Ob beim gemütlichen Abendessen mit Freunden, als herzhafter Snack für den Filmabend oder zum Brunch – dieser Kuchen wird immer geliebt. Jeder fragt nach dem Rezept!
  • Noch besser am nächsten Tag: Das ist einer dieser Kuchen, der über Nacht noch besser wird. Die Aromen verbinden sich und der Geschmack wird noch intensiver. Also, keine Sorge, wenn etwas übrig bleibt – das ist ein Glücksfall.

Was Sie an Zutaten Brauchen

Die Zutatenliste ist kurz und überschaubar. Das Schöne an diesem Rezept ist, dass Sie für den Teig und die Füllung wahrscheinlich schon alles im Haus haben. Nur die Federweißer müssen Sie vielleicht noch besorgen – aber das ist ja die schönste Aufgabe!

Für den Hefeteig:

  • 300 g Weizenmehl (Type 405 oder 550): Das ist die Basis für unseren Teig. Ich verwende am liebsten Type 550, weil der Teig etwas mehr Biss bekommt. Für eine glutenfreie Variante können Sie eine glutenfreie Mehlmischung verwenden, aber der Teig wird dann etwas bröseliger.
  • 1 Päckchen Trockenhefe (oder ½ Würfel frische Hefe): Trockenhefe ist praktisch, frische Hefe gibt ein noch feineres Aroma. Wenn Sie frische Hefe nehmen, lösen Sie sie zuerst in der lauwarmen Milch auf.
  • 150 ml lauwarme Milch: Die Milch macht den Teig geschmeidig und weich. Sie darf nicht zu heiß sein, sonst stirbt die Hefe. Handwarm ist perfekt.
  • 50 g weiche Butter: Butter gibt dem Teig Geschmack und eine schöne, zarte Krume. Sie können auch Margarine oder Pflanzenöl verwenden, aber Butter ist einfach am besten.
  • 1 Ei (Größe M): Das Ei bindet den Teig und macht ihn locker.
  • 1 TL Salz: Nicht vergessen! Salz verstärkt den Geschmack und reguliert die Hefeaktivität.
  • 1 Prise Zucker: Ein bisschen Zucker hilft der Hefe beim Arbeiten und gibt dem Teig eine leichte Süße, die perfekt mit den herzhaften Zwiebeln harmoniert.

Für den Belag:

Bester Elsässer Zwiebelkuchen mit Speck und Federweißer preparation steps

  • 1 kg Zwiebeln (vorzugsweise Gemüsezwiebeln): Die Menge klingt viel, aber die Zwiebeln fallen beim Braten stark zusammen. Gemüsezwiebeln sind mild und süßlich, aber auch normale Speisezwiebeln gehen klar. Ich schneide sie immer in feine Ringe oder halbe Ringe – je dünner, desto gleichmäßiger garen sie.
  • 200 g geräucherter Speck (durchwachsen oder Bauchspeck): Der Speck bringt das rauchige Aroma und die nötige Würze. Ich schneide ihn in kleine Würfel, damit er schön knusprig wird. Wenn Sie es weniger rauchig mögen, nehmen Sie grünen Speck oder lassen ihn ganz weg.
  • 200 g saure Sahne oder Schmand: Das gibt der Füllung die cremige Konsistenz und eine leichte Säure, die wunderbar mit den Zwiebeln harmoniert. Schmand ist etwas fetter und noch cremiger.
  • 2 Eier (Größe M): Sie binden die Füllung und machen sie schön fest.
  • 100 ml Weißwein (trocken) oder Brühe: Ein Schluck Weißwein verfeinert das Aroma der Zwiebeln enorm. Ich empfehle einen trockenen Riesling oder Silvaner. Für eine alkoholfreie Version einfach Gemüsebrühe nehmen.
  • 1 TL Kümmel (ganze Körner, nach Geschmack): Kümmel ist im Elsass klassisch und gibt dem Kuchen eine typische Note. Wenn Sie Kümmel nicht mögen, lassen Sie ihn weg oder mahlen ihn fein.
  • 1 Prise Muskatnuss (frisch gerieben): Muskat ist der heimliche Star in der Füllung. Er rundet den Geschmack ab und macht ihn unwiderstehlich.
  • Salz und Pfeffer aus der Mühle: Zum Abschmecken. Denken Sie daran, dass der Speck schon salzig ist, also vorsichtig sein mit dem Salz.
  • Butter oder Öl zum Braten: Ich nehme Butterschmalz, weil es nicht so schnell verbrennt. Sie können aber auch neutrales Öl verwenden.

Benötigte Küchengeräte

Sie brauchen keine ausgefallenen Küchenmaschinen für diesen Kuchen. Ein paar grundlegende Dinge reichen völlig.

  • Eine große Schüssel: Für den Teig. Ich nehme am liebsten eine aus Glas, damit ich sehen kann, wie er aufgeht.
  • Ein scharfes Messer und ein Schneidebrett: Zum Schneiden der Zwiebeln und des Specks. Ein scharfes Messer ist Gold wert – es verhindert, dass die Zwiebeln zu sehr weinen.
  • Eine große Pfanne: Zum Anbraten der Zwiebeln und des Specks. Eine beschichtete Pfanne ist ideal, damit nichts anbrennt.
  • Ein Nudelholz: Zum Ausrollen des Teigs. Wenn Sie keins haben, können Sie auch eine leere Glasflasche nehmen.
  • Ein Backblech (ca. 30 x 40 cm) oder eine Springform (28-30 cm Durchmesser): Ich backe den Kuchen am liebsten auf einem Blech, weil er dann schön dünn wird und der Rand knusprig. Eine Springform geht aber auch, dann wird er etwas dicker und braucht ein paar Minuten länger.
  • Backpapier oder etwas Fett für das Blech: Damit der Kuchen nicht kleben bleibt.

Die Zubereitung – Schritt für Schritt

Keine Sorge, das klingt nach mehr Arbeit, als es ist. Eigentlich ist es ganz entspannt. Der Teig macht die meiste Arbeit von alleine, während er geht.

  1. Den Hefeteig vorbereiten (ca. 15 Minuten + 1 Stunde Gehzeit): Mischen Sie das Mehl mit der Trockenhefe, dem Zucker und dem Salz in einer großen Schüssel. Geben Sie die lauwarme Milch, das Ei und die weiche Butter hinzu. Kneten Sie alles mit den Händen oder mit einer Küchenmaschine (Knethaken) für etwa 5-7 Minuten zu einem glatten, geschmeidigen Teig. Der Teig sollte nicht mehr kleben. Falls er zu trocken ist, geben Sie einen Schuss Milch dazu; ist er zu feucht, etwas Mehl. Formen Sie den Teig zu einer Kugel, legen Sie ihn zurück in die Schüssel, decken Sie ihn mit einem sauberen Geschirrtuch ab und lassen Sie ihn an einem warmen Ort (z.B. auf der Fensterbank über der Heizung) für etwa 1 Stunde gehen, bis er sein Volumen verdoppelt hat.
  2. Die Zwiebeln vorbereiten (ca. 30 Minuten): Während der Teig geht, kümmern wir uns um die Sterne des Abends: die Zwiebeln. Schälen Sie die Zwiebeln und schneiden Sie sie in feine Ringe oder halbe Ringe. Ein kleiner Tipp von mir: Wenn Sie die Zwiebeln vor dem Schneiden für 10 Minuten ins Gefrierfach legen, tränen die Augen weniger. Erhitzen Sie einen guten Esslöffel Butterschmalz oder Öl in einer großen Pfanne und geben Sie die Zwiebelringe hinein. Braten Sie sie bei mittlerer Hitze unter gelegentlichem Rühren für etwa 20-25 Minuten, bis sie weich und leicht goldbraun sind. Sie sollen richtig schön karamellisieren – das gibt den typischen, süßlichen Geschmack. Geben Sie in den letzten 5 Minuten den gewürfelten Speck dazu und braten Sie ihn mit an, bis er knusprig ist. Löschen Sie alles mit dem Weißwein (oder der Brühe) ab und lassen Sie die Flüssigkeit fast vollständig verdampfen. Nehmen Sie die Pfanne vom Herd und lassen Sie die Mischung etwas abkühlen.
  3. Die Füllung anrühren (ca. 5 Minuten): In einer separaten Schüssel verquirlen Sie die saure Sahne (oder den Schmand) mit den beiden Eiern. Würzen Sie mit Kümmel, einer Prise frisch geriebener Muskatnuss, Salz und Pfeffer. Heben Sie dann die abgekühlte Zwiebel-Speck-Mischung unter. Achtung: Die Zwiebeln sollten nicht mehr heiß sein, sonst gerinnen die Eier. Einfach ein paar Minuten abkühlen lassen.
  4. Den Kuchen formen (ca. 10 Minuten): Heizen Sie den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Fetten Sie Ihr Backblech ein oder legen Sie es mit Backpapier aus. Bestäuben Sie Ihre Arbeitsfläche leicht mit Mehl und rollen Sie den gegangenen Hefeteig mit einem Nudelholz dünn aus – er sollte etwa 1/2 cm dick sein und etwas größer als Ihr Blech. Legen Sie den Teig auf das Blech und drücken Sie ihn gut in die Ecken. Formen Sie einen kleinen Rand, damit die Füllung nicht ausläuft. Stechen Sie den Teigboden mehrmals mit einer Gabel ein – das verhindert, dass er beim Backen Blasen wirft.
  5. Füllen und Backen (ca. 30-35 Minuten): Verteilen Sie die Zwiebel-Speck-Mischung gleichmäßig auf dem Teigboden. Streichen Sie sie glatt. Schieben Sie das Blech auf die mittlere Schiene in den vorgeheizten Ofen. Backen Sie den Zwiebelkuchen für etwa 30-35 Minuten, bis der Rand schön goldbraun und die Füllung leicht gestockt ist. Sie sollte in der Mitte noch ein ganz kleines bisschen wackeln – sie wird beim Abkühlen fester.
  6. Ruhen lassen und servieren: Nehmen Sie den Kuchen aus dem Ofen und lassen Sie ihn auf einem Kuchengitter für mindestens 10-15 Minuten abkühlen. Das ist der schwerste Teil! Aber glauben Sie mir, dieser Kuchen schmeckt lauwarm am allerbesten. Die Aromen können sich dann richtig entfalten.

Tipps & Tricks für den Perfekten Zwiebelkuchen

Nachdem ich diesen Kuchen jetzt bestimmt ein Dutzend Mal gebacken habe, habe ich ein paar Tricks auf Lager, die Ihnen helfen, jedes Mal ein perfektes Ergebnis zu erzielen.

  • Die Zwiebeln richtig braten: Das ist der wichtigste Schritt. Nehmen Sie sich Zeit. Die Zwiebeln müssen richtig weich werden und Farbe bekommen. Wenn Sie sie zu heiß anbraten, werden sie nur außen schwarz und bleiben innen hart. Geduld ist hier die Mutter der Zwiebelkuchen-Kunst.
  • Der Teig muss nicht perfekt sein: Wenn der Teig beim Ausrollen mal einreißt, ist das kein Weltuntergang. Einfach mit den Fingern zusammendrücken. Der Kuchen wird trotzdem großartig. Ich hatte schon Teige, die aussahen wie eine Landkarte – geschmeckt hat er immer.
  • Federweißer nicht vergessen: Das ist die wohl wichtigste Beilage! Ein leicht gekühlter, junger Federweißer (oder auch ein Apfelwein) ist die perfekte erfrischende Ergänzung zu dem herzhaften, leicht süßlichen Kuchen. Der Kontrast ist einfach himmlisch.
  • Reste aufbewahren: Wie schon gesagt, schmeckt der Kuchen am nächsten Tag fast noch besser. Wickeln Sie ihn einfach in Frischhaltefolie oder legen Sie ihn in eine Dose. Im Kühlschrank hält er sich 2-3 Tage. Zum Aufwärmen einfach für 5-10 Minuten bei 150 °C in den Ofen geben – nicht in die Mikrowelle, sonst wird der Teig matschig.
  • Einfrieren: Sie können den gebackenen Zwiebelkuchen auch einfrieren. Wickeln Sie ihn dafür gut ein. Er hält sich etwa 2-3 Monate. Tauen Sie ihn im Kühlschrank auf und wärmen Sie ihn dann im Ofen auf.

Variationen & Abwandlungen

Dieses Grundrezept ist fantastisch, aber es macht auch Spaß, damit zu experimentieren. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst schon ausprobiert habe.

  • Vegetarische Variante: Lassen Sie den Speck einfach weg und braten Sie die Zwiebeln in etwas mehr Butter an. Für eine herzhafte Note können Sie geräucherten Tofu oder ein paar gehackte Walnüsse unter die Füllung mischen.
  • Mit Käse überbacken: Streuen Sie 10 Minuten vor Ende der Backzeit eine Handvoll geriebenen Emmentaler oder Gruyère über den Kuchen. Das gibt eine wunderbar goldene, knusprige Käsekruste. Einfach himmlisch!
  • Käse-Zwiebelkuchen: Mischen Sie 150 g geriebenen Bergkäse oder Gouda direkt unter die Füllung. Das macht den Kuchen noch cremiger und würziger. Das ist meine Lieblingsvariante, wenn ich mal richtig zuschlagen will.
  • Mit Lauch: Ersetzen Sie die Hälfte der Zwiebeln durch fein geschnittenen Lauch. Das gibt eine mildere, etwas feinere Note. Den Lauch einfach mit den Zwiebeln zusammen anschwitzen.

Servieren & Aufbewahren

Der Elsässer Zwiebelkuchen ist ein wahres Multitalent. Er schmeckt zu jeder Tageszeit und bei jeder Gelegenheit.

  • Serviertemperatur: Am besten schmeckt er lauwarm, etwa 15 Minuten nach dem Backen. Aber auch bei Zimmertemperatur ist er ein Genuss. Er ist der perfekte Snack für ein Picknick oder ein Buffet.
  • Die perfekte Begleitung: Natürlich ist die klassische Kombination mit Federweißer unschlagbar. Aber auch ein kühles Bier, ein Glas Apfelwein oder ein leichter Rotwein (z.B. ein Spätburgunder) passen hervorragend. Dazu ein frischer, grüner Salat mit einer leichten Vinaigrette – und Sie haben ein komplettes, wunderbares Herbstmenü.
  • Aufbewahren: Wie bereits erwähnt, bleibt der Kuchen im Kühlschrank 2-3 Tage frisch. Wenn Sie ihn einfrieren möchten, wickeln Sie ihn portionsweise in Frischhaltefolie und dann in einen Gefrierbeutel. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank legen und dann im Ofen aufbacken. Ein knuspriger Kartoffelsalat mit Speck und Senf-Dressing wäre übrigens auch eine tolle Beilage für ein herzhaftes Buffet.

Nährwerte & Gesundheitliches

Ein Stück Zwiebelkuchen ist kein Diätgericht, aber das soll es auch gar nicht sein. Es ist ehrliches, wärmendes Herbstessen. Hier eine ungefähre Angabe pro Stück (bei 12 Stücken):

  • Kalorien: ca. 350-400 kcal
  • Fett: ca. 22 g
  • Kohlenhydrate: ca. 30 g
  • Eiweiß: ca. 12 g

Die Zwiebeln sind reich an Antioxidantien und wirken entzündungshemmend. Der Speck liefert Protein, aber auch gesättigte Fettsäuren – also genießen Sie ihn in Maßen. Der Hefeteig ist leichter verdaulich als ein Mürbeteig. Wenn Sie auf Ihre Kohlenhydrate achten, können Sie den Teig durch eine Low-Carb-Variante aus Mandelmehl ersetzen, aber das ist dann ein ganz anderes Rezept. Für mich ist dieser Kuchen einfach ein Stück Genuss und Gemütlichkeit – und das ist auch gut für die Seele!

Fazit: Probieren Sie es Aus!

Dieser Elsässer Zwiebelkuchen mit Speck und Federweißer ist mehr als nur ein Rezept. Er ist ein Stück Herbst, ein Stück Elsass, ein Stück Gemütlichkeit. Er ist der Duft von karamellisierten Zwiebeln in der Küche, das Lachen mit Freunden bei einem Glas Federweißer und der erste Bissen in diesen wunderbar herzhaften, knusprigen Kuchen. Er ist einfach und ehrlich und genau das Richtige für die kühleren Tage. Ich liebe es, wie er die Menschen zusammenbringt. Probieren Sie ihn unbedingt aus – und scheuen Sie sich nicht, ein bisschen zu variieren. Vielleicht mögen Sie ja mehr Kümmel oder lieber ohne? Das Schöne am Kochen ist, dass Sie Ihr eigener Chef sind. Diese herzhaften Picknick-Muffins mit Schinken und Käse passen übrigens auch wunderbar in jede Brotdose für ein herbstliches Picknick.

Ich würde mich riesig freuen, wenn Sie mir in den Kommentaren erzählen, wie er Ihnen geschmeckt hat! Haben Sie eine besondere Zutat hinzugefügt? Oder haben Sie ihn vielleicht zur nächsten Weinprobe mitgebracht? Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit mir und der Community – und natürlich auch Ihre Fotos auf Pinterest! Vergessen Sie nicht, den Beitrag zu pinnen, damit auch andere diesen herrlichen Kuchen entdecken können.

In diesem Sinne: Guten Appetit und eine wundervolle, gemütliche Herbstzeit!

Häufig Gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich den Zwiebelkuchen auch ohne Speck zubereiten?

Ja, absolut! Lassen Sie den Speck einfach weg und braten Sie die Zwiebeln in etwas mehr Butter oder Öl an. Für eine rauchige Note können Sie geräuchertes Paprikapulver unter die Füllung mischen. Die vegetarische Variante ist genauso lecker.

Muss ich den Teig unbedingt mit Hefe machen?

Für den authentischen Elsässer Zwiebelkuchen ist ein Hefeteig klassisch. Sie können aber auch einen Mürbeteig oder einen Quark-Öl-Teig verwenden, wenn es schneller gehen muss. Der Geschmack und die Konsistenz werden dann aber anders sein.

Kann ich den Kuchen auch auf einem Blech mit Backpapier backen?

Ja, das ist sogar die beste Methode! Backpapier verhindert, dass der Kuchen kleben bleibt, und er lässt sich später leichter vom Blech lösen. Einfach das Blech mit Backpapier auslegen und den Teig darauf ausrollen.

Wie verhindere ich, dass der Boden durchweicht?

Ein wichtiger Tipp ist, die Zwiebel-Speck-Mischung vor dem Verteilen auf dem Teig etwas abkühlen zu lassen. Außerdem sollten Sie den Teigboden vor dem Belegen mit einer Gabel einstechen, damit er beim Backen nicht zu sehr aufgeht und die Feuchtigkeit besser aufnehmen kann.

Passt der Zwiebelkuchen auch zu anderen Getränken als Federweißer?

Unbedingt! Ein kühles Bier, ein Glas Apfelwein, ein trockener Weißwein (Riesling, Silvaner) oder sogar ein leichter Rotwein (Spätburgunder) passen hervorragend. Auch ein alkoholfreier Apfelsaft oder eine frische Limonade sind tolle Begleiter.

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Bester Elsässer Zwiebelkuchen mit Speck und Federweißer recipe

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Bester Elsässer Zwiebelkuchen mit Speck und Federweißer

Dieser herzhafte Kuchen aus dem Elsass vereint süßlich gebratene Zwiebeln und rauchigen Speck in einem dünnen, knusprigen Hefeteig. Perfekt für die Federweißer-Zeit und ein echter Publikumsliebling.

  • Author: Anna
  • Prep Time: 1 Stunde 15 Minuten
  • Cook Time: 30 Minuten
  • Total Time: 1 Stunde 45 Minuten
  • Yield: 12 Stücke 1x
  • Category: Hauptgericht
  • Cuisine: Elsässisch

Ingredients

Scale
  • 300 g Weizenmehl (Type 405 oder 550)
  • 1 Päckchen Trockenhefe (oder ½ Würfel frische Hefe)
  • 150 ml lauwarme Milch
  • 50 g weiche Butter
  • 1 Ei (Größe M)
  • 1 TL Salz
  • 1 Prise Zucker
  • 1 kg Zwiebeln (vorzugsweise Gemüsezwiebeln)
  • 200 g geräucherter Speck (durchwachsen oder Bauchspeck)
  • 200 g saure Sahne oder Schmand
  • 2 Eier (Größe M)
  • 100 ml Weißwein (trocken) oder Brühe
  • 1 TL Kümmel (ganze Körner, nach Geschmack)
  • 1 Prise Muskatnuss (frisch gerieben)
  • Salz und Pfeffer aus der Mühle
  • Butter oder Öl zum Braten

Instructions

  1. Den Hefeteig vorbereiten: Mehl mit Trockenhefe, Zucker und Salz in einer großen Schüssel mischen. Lauwarme Milch, Ei und weiche Butter hinzufügen. Alles 5-7 Minuten zu einem glatten Teig kneten. Teig zu einer Kugel formen, in die Schüssel legen, abdecken und 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
  2. Die Zwiebeln vorbereiten: Zwiebeln schälen und in feine Ringe oder halbe Ringe schneiden. Butterschmalz oder Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Zwiebelringe bei mittlerer Hitze 20-25 Minuten unter gelegentlichem Rühren braten, bis sie weich und leicht goldbraun sind. In den letzten 5 Minuten den gewürfelten Speck dazugeben und knusprig braten. Mit Weißwein (oder Brühe) ablöschen und die Flüssigkeit fast vollständig verdampfen lassen. Vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen.
  3. Die Füllung anrühren: In einer separaten Schüssel saure Sahne (oder Schmand) mit den beiden Eiern verquirlen. Mit Kümmel, Muskatnuss, Salz und Pfeffer würzen. Die abgekühlte Zwiebel-Speck-Mischung unterheben.
  4. Den Kuchen formen: Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Backblech einfetten oder mit Backpapier auslegen. Arbeitsfläche leicht bemehlen und den gegangenen Hefeteig dünn ausrollen (ca. 1/2 cm dick). Teig auf das Blech legen, in die Ecken drücken und einen kleinen Rand formen. Teigboden mehrmals mit einer Gabel einstechen.
  5. Füllen und Backen: Die Zwiebel-Speck-Mischung gleichmäßig auf dem Teigboden verteilen und glatt streichen. Auf der mittleren Schiene 30-35 Minuten backen, bis der Rand goldbraun und die Füllung leicht gestockt ist.
  6. Ruhen lassen und servieren: Kuchen aus dem Ofen nehmen und auf einem Kuchengitter mindestens 10-15 Minuten abkühlen lassen. Lauwarm servieren.

Notes

Die Zwiebeln sollten langsam gebraten werden, damit sie richtig karamellisieren. Der Kuchen schmeckt am nächsten Tag noch besser. Zum Aufwärmen im Ofen bei 150 °C für 5-10 Minuten erwärmen, nicht in der Mikrowelle.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Stück
  • Calories: 375
  • Sugar: 8
  • Sodium: 600
  • Fat: 22
  • Saturated Fat: 10
  • Carbohydrates: 30
  • Fiber: 3
  • Protein: 12

Keywords: Zwiebelkuchen, Elsässer Zwiebelkuchen, Speck, Federweißer, Hefeteig, herzhafter Kuchen, Herbstrezept

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