Love this? Save it for later!
Share the inspiration with your friends
„Mama, das riecht ja nach Gruselabend!“ – das war der Satz, der alles ins Rollen brachte. Meine Nichte stand in der Küchentür, die Nase in der Luft, während ein Topf auf dem Herd vor sich hin köchelte. Es war Ende Oktober, der Wind rüttelte an den Fenstern, und irgendwo im Haus knarrte eine Tür. Ich hatte einfach nur Hunger und wollte etwas Warmes, Herzhaftes, das nach Herbst schmeckt. Aber für sie war dieser Duft – eine Mischung aus geröstetem Kürbis, rauchigem Paprika und süßem Mais – der offizielle Startschuss für die gemütlichste, ein bisschen gruselige Zeit des Jahres. Seitdem ist dieses herzhafte Kürbis-Chili mit Mais mein Geheimrezept für genau diese Abende. Es ist nicht nur wahnsinnig lecker, sondern auch noch super einfach und schnell gemacht. Perfekt, wenn man nach einem langen Tag oder vor einem Filmabend etwas Aufwärmendes braucht, ohne stundenlang in der Küche zu stehen. Ehrlich, dieses Chili ist wie eine kuschelige Decke für den Magen.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
Dieses Kürbis-Chili ist nicht einfach nur ein weiteres Rezept. Es ist das Ergebnis von einigen Fehlversuchen und einem großen „Aha!“-Moment. Ich habe es so lange getüftelt, bis die Süße des Kürbisses perfekt mit der herzhaften Würze des Chilis harmoniert. Und der Mais? Der bringt diese kleine, süße Explosion, die einfach perfekt ist.
- Schnell & einfach: In unter 45 Minuten hast du ein wärmendes Gericht auf dem Tisch. Kein stundenlanges Köcheln nötig – perfekt für den Feierabend oder eine spontane Gruselfilm-Nacht.
- Einfache Zutaten: Keine exotischen Gewürze oder schwer zu findenden Spezialitäten. Alles bekommst du im normalen Supermarkt. Die meisten Zutaten hast du wahrscheinlich sogar schon zu Hause.
- Perfekt für Gruselabende: Die orange Farbe des Kürbisses und die goldenen Maiskörner sehen aus wie kleine Kürbislaternen in einer Schüssel. Es passt thematisch einfach perfekt zu Halloween oder einer gemütlichen Gruselfilm-Nacht.
- Ein echter Publikumsliebling: Selbst eingefleischte Fleischfans werden von der herzhaften Fülle dieses veganen Chilis überrascht sein. Es ist sättigend, aromatisch und macht einfach glücklich.
- Unglaublich lecker: Die Kombination aus geröstetem Kürbis, rauchigem Chili und süßem Mais ist ein Gedicht. Jeder Löffel ist ein kleines Geschmackserlebnis.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die perfekte Balance. Viele Kürbis-Chilis sind entweder zu süß oder zu scharf. Hier trifft die natürliche Süße des Hokkaido-Kürbisses auf die herzhafte Würze von geräuchertem Paprikapulver und einer Prise Chili. Der Mais fügt eine willkommene Textur hinzu, die jeden Bissen interessant macht. Es ist kein Chili, das dich umhaut – es ist ein Chili, das dich umarmt. Und genau das ist es, was man an einem kühlen Herbstabend oder einem schaurigen Gruselabend braucht.
Zutaten, die du benötigst
Die Liste der Zutaten ist kurz und überschaubar. Das meiste davon hast du sicherlich im Vorratsschrank. Das Schöne an diesem Rezept ist, dass es sehr verzeihend ist. Du kannst also nach Lust und Laune variieren.
- 1 Hokkaido-Kürbis (ca. 600-800g): Der absolute Star des Gerichts. Ich liebe Hokkaido-Kürbisse, weil man sie nicht schälen muss. Die Schale wird beim Kochen schön weich und ist voller Nährstoffe. Achte darauf, dass der Kürbis fest und unbeschädigt ist. Er sollte sich schwer anfühlen für seine Größe.
- 2 Dosen gehackte Tomaten (à 400g): Sie bilden die Basis für unser Chili. Ich greife gerne zu Marken wie „Mutti“ oder „La Selva“ – die haben ein intensives Aroma. Du kannst auch frische Tomaten nehmen, aber Dosen sind praktischer und liefern ein konstantes Ergebnis.
- 1 Dose Mais (ca. 285g Abtropfgewicht): Der Mais bringt Süße und Biss. Du kannst auch Tiefkühlmais nehmen, den gibst du dann einfach unaufgetaut dazu. Achte darauf, dass der Mais aus biologischem Anbau stammt, wenn dir das wichtig ist.
- 1 Dose rote Kidneybohnen (ca. 240g Abtropfgewicht): Sie machen das Chili schön sämig und liefern pflanzliches Protein. Spüle sie vor der Verwendung gut ab, um den typischen „Dosengeschmack“ zu entfernen.
- 1 große Zwiebel: Eine rote oder gelbe Zwiebel – beides funktioniert. Die Zwiebel gibt dem Gericht eine würzige Basis.
- 2 Knoblauchzehen: Knoblauch ist ein Muss in jedem Chili. Er darf ruhig etwas mehr sein, wenn du Knoblauch liebst.
- 2 EL Olivenöl: Zum Anbraten. Verwende ein gutes, natives Olivenöl extra – es lohnt sich.
- 1 EL Tomatenmark: Es verstärkt das Tomatenaroma und gibt dem Chili eine schöne Farbe und Tiefe.
- 2 TL geräuchertes Paprikapulver: Das ist der geheime Star! Es verleiht dem Chili eine rauchige Note, die an Grillgemüse erinnert. Normales Paprikapulver geht auch, aber das geräucherte ist einfach unschlagbar.
- 1 TL Kreuzkümmel (gemahlen): Kreuzkümmel ist ein klassisches Chili-Gewürz und harmoniert perfekt mit dem Kürbis.
- ½ TL Chiliflocken (oder mehr nach Geschmack): Für die Schärfe. Ich nehme gerne eine milde Sorte, aber du kannst auch eine scharfe Chili nehmen oder eine Prise Cayennepfeffer. Für einen milden Gruselabend reichen die Flocken völlig.
- Salz und Pfeffer: Zum Abschmecken. Ich empfehle Meersalz oder Fleur de Sel.
- 500 ml Gemüsebrühe: Sie sorgt für die richtige Konsistenz. Am besten nimmst du eine selbstgemachte oder eine gute Bio-Brühe aus dem Glas.
Für die Toppings (optional, aber sehr empfehlenswert):
- Vegane saure Sahne oder Creme Fraiche: Ein Klecks davon macht das Chili noch cremiger und mildert die Schärfe.
- Frische Korianderblätter: Sie bringen eine frische Note. Wenn du Koriander nicht magst, nimm glatte Petersilie.
- Avocado: In Würfel geschnitten sorgt sie für eine buttrige Textur.
- Kürbiskerne: Geröstet geben sie einen schönen Crunch.
Benötigte Küchenausstattung
Du brauchst keine ausgefallene Ausrüstung für dieses Rezept. Ein großer Topf und ein scharfes Messer reichen völlig aus. Hier ist die vollständige Liste:
- Großer Suppentopf oder Schmortopf (4-5 Liter): Ein Topf mit dickem Boden ist ideal, damit nichts anbrennt. Ich schwöre auf meinen gusseisernen Topf, aber jeder andere große Topf tut es auch.
- Scharfes Kochmesser: Ein gutes Messer ist die halbe Miete. Der Hokkaido-Kürbis ist zwar weich, aber ein scharfes Messer verhindert ein Abrutschen und macht die Arbeit sicherer.
- Schneidebrett: Ein großes Brett, um den Kürbis und das Gemüse zu schneiden.
- Holzlöffel oder Kochlöffel: Zum Umrühren. Ein Silikonspatel ist auch gut, um den Topfboden sauber zu halten.
- Dosenöffner: Nicht vergessen! Es ist ärgerlich, wenn man die Dosen nicht aufbekommt.
- Messbecher: Für die Brühe.
- Küchenwaage (optional): Für die genaue Menge des Kürbisses. Aber Augenmaß reicht auch völlig.
Ein Tipp aus meiner Küche: Wenn du einen Schnellkochtopf hast, kannst du die Kochzeit auf etwa 15 Minuten verkürzen. Aber der normale Topf tut es genauso gut – es dauert nur etwas länger.
Zubereitungsmethode – Schritt für Schritt
Los geht’s! Keine Sorge, es ist wirklich einfach. Ich zeige dir jeden Schritt, damit nichts schiefgehen kann.
- Kürbis vorbereiten: Wasche den Hokkaido-Kürbis gründlich, da die Schale mitgegessen wird. Halbiere ihn und kratze mit einem Löffel die Kerne und die weichen Fasern heraus. Die Kerne kannst du übrigens aufheben, waschen, mit Salz rösten – das ist ein toller Snack! Schneide den Kürbis dann in ca. 1-2 cm große Würfel. Je kleiner die Würfel, desto schneller garen sie.
- Gemüse vorbereiten: Schäle die Zwiebel und den Knoblauch. Hacke die Zwiebel fein und presse den Knoblauch oder schneide ihn in feine Scheiben. Stelle alles bereit – das nennt man „Mise en place“ und es macht den Kochvorgang so viel entspannter.
- Anbraten: Erhitze das Olivenöl im großen Topf bei mittlerer Hitze. Gib die gehackte Zwiebel hinein und brate sie unter gelegentlichem Rühren für etwa 3-4 Minuten an, bis sie glasig ist. Sie sollte nicht zu viel Farbe nehmen. Dann den Knoblauch dazugeben und nur 30 Sekunden mitbraten, bis er duftet. Pass auf, dass er nicht verbrennt, sonst wird er bitter.
- Tomatenmark und Gewürze: Gib das Tomatenmark zu den Zwiebeln und rühre es gut um. Lass es für eine Minute mitbraten – das karamellisiert es leicht und vertieft den Geschmack. Dann streust du das geräucherte Paprikapulver, den Kreuzkümmel und die Chiliflocken darüber. Rühre alles kräftig um, damit sich die Gewürze im Öl verteilen und ihr Aroma entfalten können. Das riecht jetzt schon himmlisch!
- Kürbis und Flüssigkeit: Gib die Kürbiswürfel in den Topf und rühre sie gut unter die Zwiebel-Gewürz-Mischung. Gieße dann die gehackten Tomaten und die Gemüsebrühe dazu. Erhöhe die Hitze kurz und bringe alles zum Kochen.
- Köcheln lassen: Reduziere die Hitze auf niedrige bis mittlere Stufe, so dass das Chili nur noch sanft köchelt. Decke den Topf ab und lass es für etwa 20-25 Minuten köcheln. Der Kürbis sollte dann weich sein, aber noch etwas Biss haben. Rühre gelegentlich um, damit nichts am Boden ansetzt.
- Bohnen und Mais hinzufügen: Spüle die Kidneybohnen in einem Sieb unter kaltem Wasser ab und lass sie gut abtropfen. Gib sie zusammen mit dem abgetropften Mais in den Topf. Rühre vorsichtig um und lass alles für weitere 5-10 Minuten ohne Deckel köcheln. So kann die Flüssigkeit etwas reduzieren und das Chili wird schön sämig.
- Abschmecken: Jetzt kommt der wichtigste Schritt! Schmecke das Chili mit Salz und Pfeffer ab. Hier kannst du auch noch einmal nachjustieren: Ein Spritzer Zitronensaft oder ein Schuss Ahornsirup können die Aromen ausbalancieren. Ich gebe manchmal noch eine Prise Rauchsalz dazu – das gibt nochmal einen ordentlichen Schub.
- Servieren: Fülle das heiße Chili in Schüsseln und garniere es nach Herzenslust mit einem Klecks veganer saurer Sahne, frischem Koriander, Avocadowürfeln und gerösteten Kürbiskernen. Ein Stück knuspriges Brot oder ein paar Brezeln dazu und der Gruselabend ist perfekt!
Kochtipps & Techniken
Ich habe bei diesem Rezept so einiges gelernt – vor allem durch meine eigenen Fehler. Hier sind meine besten Tipps, damit dein Chili perfekt gelingt.
- Der richtige Kürbis: Hokkaido ist die beste Wahl, weil die Schale weich wird. Butternut-Kürbis geht auch, aber du musst ihn schälen, was etwas mühsam ist. Ein Tipp: Wenn der Kürbis sehr groß ist, halbiere das Rezept oder friere die Hälfte des Chilis ein.
- Nicht zu viel rühren: Sobald der Kürbis im Topf ist, rühre nicht zu oft um. Der Kürbis gibt beim Garen Stärke ab, die das Chili natürlich bindet. Zu viel Rühren kann die Stärke zerstören und das Chili wird wässrig.
- Die Schärfe kontrollieren: Chiliflocken können sehr unterschiedlich scharf sein. Gib sie lieber erstmal sparsam dazu und schmecke nach dem Köcheln ab. Du kannst immer noch mehr hinzufügen, aber weniger ist schwerer zu korrigieren.
- Geduld beim Köcheln: Gib dem Chili Zeit. Je länger es köchelt, desto mehr verschmelzen die Aromen. Wenn du es eilig hast, 20 Minuten sind okay, aber 30-40 Minuten sind besser. Einmal habe ich es versehentlich eine Stunde köcheln lassen – es war das beste Chili aller Zeiten.
- Einfrieren für später: Dieses Chili lässt sich hervorragend einfrieren. Fülle es in Portionsbehälter und du hast an einem stressigen Tag ein fertiges Abendessen. Das ist mein Geheimnis für die Gruselabende, die ich spontan plane.
- Multitasking: Während das Chili köchelt, kannst du in Ruhe die Toppings vorbereiten, den Tisch decken oder den Film startklar machen. Das ist der Vorteil von One-Pot-Gerichten – die meiste Arbeit macht der Topf.
Variationen & Anpassungen
Dieses Rezept ist ein toller Ausgangspunkt für eigene Kreationen. Hier sind einige Ideen, wie du es abwandeln kannst:
- Mit Hackfleisch: Für eine fleischige Version brate 400g Rinder- oder Schweinehackfleisch zusammen mit der Zwiebel an, bevor du das Tomatenmark hinzugibst. Das macht das Chili noch herzhafter und sättigender.
- Mit Süßkartoffeln: Ersetze den Kürbis durch Süßkartoffeln. Schäle sie und schneide sie in Würfel. Das ergibt eine andere, aber ebenso leckere Süße.
- Mit schwarzen Bohnen: Statt Kidneybohnen kannst du auch schwarze Bohnen verwenden. Sie haben einen leicht erdigen Geschmack, der gut zum Kürbis passt.
- Schärfere Variante: Für alle, die es richtig scharf mögen: Gib eine gehackte frische rote Chili oder eine Prise Cayennepfeffer mit den Gewürzen dazu. Oder träufle etwas scharfes Chili-Öl über das fertige Gericht.
- Low-Carb-Version: Lasse den Mais weg und ersetze ihn durch mehr Kürbis oder gehackte Zucchini. Das reduziert die Kohlenhydrate und macht das Gericht leichter.
- Mit Rauchtofu: Zerbrösele 200g geräucherten Tofu und brate ihn mit den Zwiebeln an. Das gibt eine tolle, fleischähnliche Textur und zusätzliches Protein.
Ich habe einmal eine Variante gemacht, in die ich zusätzlich einen Schuss Kürbiskernöl gegeben habe. Das war ein absoluter Geniestreich! Es verleiht dem Chili eine nussige Note, die perfekt zum Kürbis passt. Probier es aus!
Servier- & Aufbewahrungshinweise
Die richtige Präsentation und Aufbewahrung machen den Unterschied. Hier sind meine Empfehlungen:
- Serviertemperatur: Das Chili schmeckt am besten heiß, fast kochend, direkt aus dem Topf. Es ist aber auch lauwarm noch sehr lecker – zum Beispiel als Rest am nächsten Tag.
- Präsentation: Fülle das Chili in tiefe Schüsseln. Ein Klecks saure Sahne in der Mitte, darüber ein paar Korianderblätter und ein paar geröstete Kürbiskerne – das sieht nicht nur toll aus, sondern schmeckt auch fantastisch. Dazu ein Stück knuspriges Baguette oder ein paar Bayerische Brezen.
- Passende Beilagen: Ein frischer grüner Salat mit einem leichten Zitronen-Dressing passt wunderbar als Kontrast. Oder du servierst es mit Kartoffelsalat für eine herzhafte Mahlzeit.
- Getränkeempfehlung: Ein kühles Bier, ein trockener Rotwein oder ein alkoholfreier Punsch passen perfekt zu diesem Gericht. Für einen Gruselabend empfehle ich einen warmen Apfelpunsch mit Zimt – das rundet das Erlebnis ab.
- Aufbewahrung im Kühlschrank: Das Chili hält sich im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter für 4-5 Tage. Die Aromen werden sogar noch intensiver. Es ist also ein perfektes Meal-Prep-Gericht.
- Einfrieren: Du kannst das Chili problemlos einfrieren. Fülle es in Gefrierbeutel oder -dosen und beschrifte sie mit Datum und Inhalt. Es hält sich etwa 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank legen oder direkt im Topf bei niedriger Hitze erwärmen.
- Aufwärmen: Erwärme das Chili in einem Topf bei mittlerer Hitze. Gib bei Bedarf einen Schuss Wasser oder Brühe dazu, falls es zu dick geworden ist. In der Mikrowelle geht es auch, aber im Topf wird es gleichmäßiger warm.
Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile
Dieses Chili ist nicht nur lecker, sondern auch richtig gesund. Hier sind die wichtigsten Nährwerte pro Portion (bei 4 Portionen):
| Nährwert | Pro Portion |
|---|---|
| Kalorien | ca. 320 kcal |
| Eiweiß | 12 g |
| Fett | 10 g |
| Kohlenhydrate | 45 g |
| Ballaststoffe | 12 g |
- Kürbis: Reich an Vitamin A, C und E sowie Beta-Carotin, das gut für die Augen und das Immunsystem ist.
- Kidneybohnen: Eine tolle pflanzliche Proteinquelle und reich an Ballaststoffen, die die Verdauung fördern und lange satt machen.
- Mais: Liefert wichtige B-Vitamine und Antioxidantien. Er ist eine gute Energiequelle.
- Knoblauch und Zwiebeln: Diese Allium-Gewächse sind bekannt für ihre entzündungshemmenden und immunstärkenden Eigenschaften.
- Diätetische Hinweise: Dieses Rezept ist vegan, glutenfrei und laktosefrei (wenn du auf die Toppings achtest). Es ist von Natur aus fettarm und ballaststoffreich – perfekt für eine ausgewogene Ernährung.
- Allergene: Das Gericht selbst ist frei von den häufigsten Allergenen. Achte bei den Toppings auf eventuelle Laktose- oder Glutenquellen.
Ich persönlich liebe es, wie dieses Chili mich von innen wärmt und gleichzeitig mit wichtigen Nährstoffen versorgt. Es ist ein Gericht, bei dem man sich rundum wohlfühlt – ohne schlechtes Gewissen.
Fazit
Dieses herzhafte Kürbis-Chili mit Mais ist mehr als nur ein Rezept – es ist ein Erlebnis. Es ist der Duft von Herbst, der Geschmack von Gemütlichkeit und die perfekte Begleitung für einen Gruselabend. Es ist schnell gemacht, voller gesunder Zutaten und so wandelbar, dass es nie langweilig wird. Ich liebe es, wie die Aromen miteinander verschmelzen und wie jedes Mal, wenn ich es koche, die Erinnerung an den Satz meiner Nichte zurückkommt: „Das riecht ja nach Gruselabend!“
Ich lade dich ein, dieses Rezept auszuprobieren und es zu deinem eigenen zu machen. Probiere die Variationen, finde deine Lieblingskombination und teile deine Erfahrungen. Hast du eine besondere Zutat hinzugefügt? Oder eine neue Methode ausprobiert? Ich bin gespannt auf deine Kreationen! Hinterlasse gerne einen Kommentar unter diesem Beitrag oder teile ein Foto deines Chilis in den sozialen Medien. Dein Feedback hilft mir und anderen Lesern, noch bessere Gerichte zu zaubern.
Also, schnapp dir einen Topf, schneide den Kürbis und lass uns gemeinsam den Herbst und die Gruselabende feiern. Guten Appetit und habt eine wunderbare, vielleicht ein bisschen gruselige Zeit!
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich das Chili auch im Slow Cooker zubereiten?
Ja, absolut! Brate die Zwiebeln und den Knoblauch in einer Pfanne an, bevor du sie zusammen mit allen anderen Zutaten (außer den Bohnen und dem Mais) in den Slow Cooker gibst. Koche auf niedriger Stufe für 4-6 Stunden oder auf hoher Stufe für 2-3 Stunden. Gib die Bohnen und den Mais 30 Minuten vor Ende der Garzeit dazu. So werden sie nicht matschig.
Kann ich das Chili einfrieren?
Ja, das Chili lässt sich hervorragend einfrieren. Lass es vollständig abkühlen und fülle es in gefriergeeignete Behälter oder Beutel. Es hält sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank legen oder direkt im Topf bei niedriger Hitze erwärmen. Gib bei Bedarf etwas Wasser oder Brühe dazu, falls es zu dick geworden ist.
Kann ich das Chili auch ohne Kürbis machen?
Natürlich! Du kannst den Kürbis durch andere Gemüsesorten ersetzen, die gut in Chili passen. Zum Beispiel durch Zucchini, Paprika, Süßkartoffeln oder sogar gehackte Karotten. Jede Variante gibt dem Chili eine eigene Note. Probiere einfach aus, was du gerade da hast!
Wie mache ich das Chili schärfer oder milder?
Die Schärfe lässt sich ganz leicht anpassen. Für ein milderes Chili lasse die Chiliflocken einfach weg oder reduziere die Menge. Für ein schärferes Chili kannst du die Menge der Flocken erhöhen oder eine frische, gehackte rote Chili mit den Gewürzen anschwitzen. Ein Spritzer Limettensaft oder ein Klecks saure Sahne können die Schärfe mildern, falls es doch zu scharf geworden ist.
Kann ich das Chili auch mit frischen Tomaten statt Dosentomaten machen?
Ja, das geht! Nimm etwa 800g reife, frische Tomaten. Überbrühe sie kurz mit kochendem Wasser, häute sie und hacke sie grob. Da frische Tomaten weniger Flüssigkeit enthalten als Dosentomaten, solltest du die Menge der Brühe etwas reduzieren oder mehr Brühe hinzufügen, falls das Chili zu dick wird. Der Geschmack wird etwas frischer und leichter sein.
Pin This Recipe!

Herzhaftes Kürbis-Chili mit Mais – einfaches Gruselabend-Rezept
Ein wärmendes, herzhaftes Chili mit geröstetem Kürbis, rauchigem Paprika und süßem Mais – perfekt für gemütliche Herbstabende und Gruselfilm-Nächte. Es ist schnell zubereitet, vegan und voller gesunder Zutaten.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 30 Minuten
- Total Time: 45 Minuten
- Yield: 4 Portionen 1x
- Category: Hauptgericht
- Cuisine: Amerikanisch
Ingredients
- 1 Hokkaido-Kürbis (ca. 600-800g)
- 2 Dosen gehackte Tomaten (à 400g)
- 1 Dose Mais (ca. 285g Abtropfgewicht)
- 1 Dose rote Kidneybohnen (ca. 240g Abtropfgewicht)
- 1 große Zwiebel
- 2 Knoblauchzehen
- 2 EL Olivenöl
- 1 EL Tomatenmark
- 2 TL geräuchertes Paprikapulver
- 1 TL Kreuzkümmel (gemahlen)
- ½ TL Chiliflocken (oder mehr nach Geschmack)
- Salz und Pfeffer
- 500 ml Gemüsebrühe
- Vegane saure Sahne oder Creme Fraiche (optional)
- Frische Korianderblätter (optional)
- Avocado (optional)
- Kürbiskerne (optional)
Instructions
- Kürbis vorbereiten: Wasche den Hokkaido-Kürbis gründlich, halbiere ihn und kratze die Kerne und Fasern heraus. Schneide den Kürbis in ca. 1-2 cm große Würfel.
- Gemüse vorbereiten: Schäle die Zwiebel und den Knoblauch. Hacke die Zwiebel fein und presse den Knoblauch oder schneide ihn in feine Scheiben.
- Anbraten: Erhitze das Olivenöl im großen Topf bei mittlerer Hitze. Gib die gehackte Zwiebel hinein und brate sie für 3-4 Minuten an, bis sie glasig ist. Dann den Knoblauch dazugeben und 30 Sekunden mitbraten.
- Tomatenmark und Gewürze: Gib das Tomatenmark zu den Zwiebeln und rühre es um. Lass es für eine Minute mitbraten. Dann streust du das geräucherte Paprikapulver, den Kreuzkümmel und die Chiliflocken darüber und rührst kräftig um.
- Kürbis und Flüssigkeit: Gib die Kürbiswürfel in den Topf und rühre sie unter. Gieße dann die gehackten Tomaten und die Gemüsebrühe dazu. Erhöhe die Hitze kurz und bringe alles zum Kochen.
- Köcheln lassen: Reduziere die Hitze auf niedrige bis mittlere Stufe, so dass das Chili nur noch sanft köchelt. Decke den Topf ab und lass es für 20-25 Minuten köcheln, bis der Kürbis weich ist.
- Bohnen und Mais hinzufügen: Spüle die Kidneybohnen ab und gib sie zusammen mit dem abgetropften Mais in den Topf. Rühre vorsichtig um und lass alles für weitere 5-10 Minuten ohne Deckel köcheln.
- Abschmecken: Schmecke das Chili mit Salz und Pfeffer ab. Nach Belieben mit einem Spritzer Zitronensaft oder Ahornsirup ausbalancieren.
- Servieren: Fülle das heiße Chili in Schüsseln und garniere es mit veganer saurer Sahne, frischem Koriander, Avocadowürfeln und gerösteten Kürbiskernen.
Notes
Der Hokkaido-Kürbis muss nicht geschält werden. Für eine fleischige Version 400g Hackfleisch mit der Zwiebel anbraten. Das Chili lässt sich gut einfrieren und hält sich im Kühlschrank 4-5 Tage.
Nutrition
- Serving Size: 1 Portion (ca. 400g)
- Calories: 320
- Sugar: 12
- Sodium: 800
- Fat: 10
- Saturated Fat: 1.5
- Carbohydrates: 45
- Fiber: 12
- Protein: 12
Keywords: Kürbis-Chili, veganes Chili, Gruselabend, Halloween-Rezept, herbstliches Chili, einfaches Chili, Kürbisrezept



