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Ich will diese Orangen-Zimt-Marmelade jetzt machen. Punkt. Kein großes Nachdenken, kein Rezeptbuch wälzen – nur ich, ein paar Bio-Orangen und diese leise Stimme in meinem Kopf, die sagt: „Das wird das perfekte Geschenk für Weihnachten.“ Dabei ists erst Oktober. Typisch.
Ehrlich, ich hab schon so viele Marmeladen verschenkt. Erdbeere, Aprikose, sogar eine wilde Kombi aus Rhabarber und Vanille. Aber diese hier? Die ist anders. Die riecht nach gemütlichen Abenden, nach Kerzenschein und nach dem Moment, wenn man ein Glas aufmacht und sofort weiß: Das hier ist Liebe. Die Orangen-Zimt-Marmelade ist nicht nur fruchtig-süß, sie hat diese unwiderstehliche Würze, die einen sofort umhaut.
Ich steh in der Küche, die Schale der Orangen duftet intensiv, und ich denk: Warum hab ich das nicht schon früher gemacht? (Vielleicht weil ich dachte, Marmelade kochen sei kompliziert. Ist es nicht. Gar nicht.) Die Kombination aus frischem Orangensaft und einer Prise Zimt ist einfach perfekt – nicht zu aufdringlich, nicht zu süß. Und das Beste: Sie hält sich ewig, wenn man sie richtig macht.
Dieses Rezept ist für alle, die gerne selbst etwas herstellen und verschenken, ohne stundenlang in der Küche zu stehen. Es ist für die, die wissen, dass ein selbst gemachtes Geschenk mehr wert ist als jedes gekaufte. Und für die, die einfach mal etwas Neues ausprobieren wollen. Ich versprech dir: Diese Marmelade wird der Star auf jedem Frühstückstisch sein.
Warum du diese Orangen-Zimt-Marmelade lieben wirst
Okay, lass mich dir sagen, warum dieses Rezept anders ist als alle anderen Marmeladen, die du vielleicht schon gemacht hast. Ich hab nämlich einiges ausprobiert, bevor ich bei dieser Version gelandet bin.
- Schnell & einfach: In unter einer Stunde hast du fertige Marmelade im Glas. Kein stundenlanges Einkochen, kein Stress. Perfekt für spontane Geschenkideen oder wenn der Kühlschrank noch Platz braucht.
- Einfache Zutaten: Du brauchst nur Orangen, Zimt, Zucker und ein bisschen Zitrone. Das wars. Keine exotischen Gewürze, die du extra kaufen musst. (Obwohl ich zugeben muss, dass ich manchmal auch eine Vanilleschote reinwerfe – aber das ist optional.)
- Perfekt zum Verschenken: Die Marmelade sieht in kleinen Gläsern mit einem hübschen Deckel und einem Schleifchen einfach bezaubernd aus. Ich verschenke sie zu Weihnachten, zu Geburtstagen oder einfach so, als „Ich-denke-an-dich“-Geschenk.
- Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus süßen Orangen und warmem Zimt ist einfach himmlisch. Sie schmeckt auf frischem Brot, auf Pfannkuchen, im Joghurt oder sogar als Füllung für Kekse. (Ja, ich hab das schon gemacht. Es war genial.)
- Immer ein Erfolg: Jeder, der diese Marmelade probiert hat, wollte das Rezept haben. Kinder lieben sie, Erwachsene auch. Sie ist einfach ein Publikumsliebling.
Was diese Marmelade besonders macht? Ich hab ein paar Tricks, die ich dir verraten werde. Zum Beispiel, wie du die Bitterkeit der weißen Haut vermeidest und wie du die perfekte gelartige Konsistenz hinbekommst, ohne dass die Marmelade zu fest oder zu flüssig wird. Das ist der Unterschied zwischen einer guten und einer großartigen Marmelade.
Und weisst du was? Diese Marmelade ist nicht nur lecker – sie ist auch ein bisschen wie eine Umarmung im Glas. Wenn du sie öffnest, riechst du den Winter, die Sonne und ein bisschen Magie. Genau das willst du verschenken, oder?
Was du für die Zutaten brauchst
Bevor wir loslegen, lass uns über die Zutaten sprechen. Ich sag dir ehrlich: Die Qualität macht hier den Unterschied. Du kannst nicht einfach irgendwelche Orangen nehmen und hoffen, dass es gut wird. Vertrau mir, ich hab den Fehler gemacht.
- 1 kg Orangen (am besten Bio): Ja, Bio ist hier wirklich wichtig. Du verwendest die Schale, und die sollte nicht mit Pestiziden belastet sein. Außerdem schmecken Bio-Orangen oft intensiver. Ich nehme am liebsten Blutorangen, wenn sie Saison haben – die geben eine wunderschöne Farbe und einen leicht beerigen Geschmack. (Tipp: Achte darauf, dass die Orangen fest sind und keine weichen Stellen haben.)
- 500 g Gelierzucker (2:1): Ich schwöre auf Gelierzucker mit dem Verhältnis 2:1. Das bedeutet, du nimmst auf 1 kg Früchte 500 g Zucker. Das ist perfekt, um die Marmelade nicht zu süß zu machen, aber trotzdem eine gute Konsistenz zu bekommen. Du kannst auch 1:1 nehmen, dann wird es süßer und fester. Probier einfach aus, was dir besser schmeckt.
- 1 Zitrone (Saft und Schale): Die Zitrone ist nicht nur für den Geschmack da. Sie hilft, die Marmelade zu gelieren und verhindert, dass sie zu süß wird. Außerdem sorgt sie dafür, dass die Farbe schön leuchtend bleibt. Ich reibe immer etwas von der Schale mit ab – das gibt eine extra Portion Frische.
- 2 Zimtstangen (oder 2 TL gemahlener Zimt): Zimtstangen sind besser, weil sie ein intensiveres Aroma abgeben, ohne dass die Marmelade trüb wird. Wenn du gemahlenen Zimt nimmst, dann rühre ihn erst ganz am Ende unter, sonst verteilt er sich nicht gleichmäßig. (Ich hab schon Marmelade mit Zimtklumpen gehabt – nicht schön.)
- Optional: 1 Vanilleschote: Ich liebe Vanille in dieser Marmelade. Sie rundet den Geschmack ab und macht ihn noch edler. Aber sie ist wirklich optional. Wenn du keine hast, ist es auch okay.
Ein paar Worte zur Auswahl der Orangen: Ich kaufe meine Orangen immer auf dem Wochenmarkt, wenn ich kann. Die sind oft reifer und aromatischer als die aus dem Supermarkt. Wenn du Blutorangen bekommst, greif zu! Die Marmelade wird dann wunderschön rubinrot. Normale Orangen ergeben eine hellere, goldene Marmelade – auch hübsch, aber anders.
Und noch ein Tipp: Wenn du die Marmelade verschenken willst, dann nimm kleine Gläser (ca. 200 ml). Die sehen nicht nur niedlich aus, sondern sind auch praktisch. Ein großes Glas Marmelade ist manchmal zu viel, oder?
Was du an Equipment brauchst
Du brauchst keine teure Profi-Ausstattung für diese Marmelade. Ein paar grundlegende Dinge reichen völlig aus.
- Großer Topf (mindestens 4 Liter): Die Marmelade spritzt beim Kochen gerne mal. Ein hoher Topf verhindert, dass du die ganze Küche putzen musst. Ich benutze einen Edelstahltopf – der reagiert nicht mit der Säure der Früchte.
- Schneidebrett und scharfes Messer: Zum Schälen und Schneiden der Orangen. Ein scharfes Messer ist wichtig, damit du die weiße Haut sauber entfernen kannst.
- Zestenreißer oder feine Reibe: Für die Orangenschale. Ich hab mir mal so ein Ding gekauft, das wie ein kleiner Hobel aussieht – das funktioniert super.
- Küchenwaage: Für genaue Mengen. Marmelade ist kein Gericht, bei dem man mit „ungefähr“ arbeiten sollte. Die Konsistenz leidet sonst.
- Einmachgläser (ca. 5-6 Stück à 200 ml): Die sollten sauber und sterilisiert sein. Ich koche sie immer kurz in kochendem Wasser aus oder spüle sie mit kochendem Wasser aus. Das verhindert Schimmel.
- Schöpfkelle und Trichter: Damit du die heiße Marmelade sauber in die Gläser bekommst. Ein Trichter ist Gold wert – glaub mir.
Falls du keinen Zestenreißer hast, kannst du die Schale auch mit einem Sparschäler dünn abziehen und dann fein hacken. Das dauert etwas länger, funktioniert aber genauso gut. Und wenn du keine Einmachgläser hast, nimm einfach leere Marmeladengläser, die du gespült hast. Das ist nachhaltig und spart Geld.
Die Zubereitung – Schritt für Schritt
Jetzt wirds ernst. Ich zeig dir, wie du die perfekte Orangen-Zimt-Marmelade machst. Keine Sorge, es ist einfacher, als du denkst. Und wenn du einmal den Dreh raus hast, wirst du sie immer wieder machen wollen.
- Orangen vorbereiten (10 Minuten): Wasche die Orangen gründlich mit heißem Wasser, um eventuelle Wachsreste zu entfernen. Reibe dann die Schale von 2 Orangen fein ab – aber nur den orangenen Teil, nicht die weiße Haut. Die ist bitter und macht die Marmelade unangenehm. (Ich hab das einmal vergessen – die Marmelade war trotzdem essbar, aber nicht mein bester Moment.)
- Orangen filetieren (15 Minuten): Schneide die Orangen mit einem scharfen Messer so, dass du die weiße Haut komplett entfernst. Halte die Orange in der Hand und schneide die Schale von oben nach unten ab. Dann schneidest du die Filets zwischen den Trennhäuten heraus. Fang den Saft dabei in einer Schüssel auf. (Das ist ein bisschen Fummelarbeit, aber es lohnt sich.)
- Zitrone vorbereiten (5 Minuten): Wasche die Zitrone, reibe die Schale ab und presse den Saft aus. Du brauchst beides – die Schale gibt Aroma, der Saft hilft beim Gelieren.
- Kochen (20-25 Minuten): Gib die Orangenfilets, den aufgefangenen Saft, die Orangenschale, den Zitronensaft und die Zitronenschale in den großen Topf. Füge die Zimtstangen hinzu (oder den gemahlenen Zimt, wenn du den nimmst). Rühre den Gelierzucker unter. Erhitze alles bei mittlerer Hitze, bis der Zucker geschmolzen ist. Dann erhöhst du die Hitze und lässt die Marmelade kräftig kochen. Rühre regelmäßig um, damit nichts anbrennt.
- Gelierprobe machen (2 Minuten): Nach etwa 15-20 Minuten Kochzeit machst du die Gelierprobe. Gib einen kleinen Klecks Marmelade auf einen kalten Teller. Warte 30 Sekunden und schiebe dann mit dem Finger durch die Marmelade. Wenn sie eine leichte Haut bildet und nicht mehr zusammenläuft, ist sie fertig. Wenn nicht, kochst du noch 5 Minuten weiter und probierst nochmal. (Ich mach das immer 2-3 Mal, um sicherzugehen.)
- Gläser vorbereiten (10 Minuten): Während die Marmelade kocht, sterilisiert du die Gläser. Koche sie in einem großen Topf mit Wasser für 5 Minuten aus. Nimm sie mit einer Zange heraus und stelle sie auf ein sauberes Geschirrtuch. Die Deckel kannst du auch kurz in kochendes Wasser legen.
- Abfüllen (10 Minuten): Nimm die Zimtstangen aus der Marmelade (wenn du welche verwendet hast). Fülle die heiße Marmelade mit der Schöpfkelle und dem Trichter in die Gläser. Lass dabei etwa 1 cm Platz zum Rand. Verschließe die Gläser sofort mit den Deckeln. Drehe sie kurz um und lasse sie für 5 Minuten auf dem Kopf stehen. Das erzeugt ein Vakuum und macht die Marmelade haltbar.
- Abkühlen lassen (mindestens 2 Stunden): Stelle die Gläser wieder richtig herum und lasse sie vollständig abkühlen. Du hörst vielleicht ein leises „Plopp“ – das ist das Zeichen, dass die Gläser dicht sind.
Ein Tipp von mir: Wenn die Marmelade nach dem Abkühlen noch zu flüssig ist, kannst du sie nochmal aufkochen und etwas mehr Gelierzucker zugeben. Aber das passiert selten, wenn du die Gelierprobe richtig machst.
Tipps & Tricks für die perfekte Marmelade
Ich hab in den letzten Jahren einige Fehler gemacht, damit du sie nicht machen musst. Hier sind meine besten Tipps:
- Die Bitterkeit vermeiden: Die weiße Haut der Orangen ist der größte Feind einer guten Marmelade. Sie schmeckt bitter und kann das ganze Glas ruinieren. Nimm dir Zeit beim Filetieren und entferne so viel weiße Haut wie möglich. (Ich weiss, es ist mühsam, aber es lohnt sich.)
- Die richtige Konsistenz: Wenn du die Marmelade zu lange kochst, wird sie zu fest und schmeckt karamellisiert. Kochst du sie zu kurz, bleibt sie flüssig. Die Gelierprobe ist dein bester Freund. Mach sie immer, auch wenn du denkst, es sei nicht nötig.
- Nicht zu viel Zimt: Zimt ist intensiv. Zu viel davon überdeckt den Orangengeschmack. Ich nehme zwei Zimtstangen für 1 kg Orangen – das ist perfekt. Wenn du gemahlenen Zimt nimmst, reichen 2 TL.
- Multitasking: Bereite die Gläser vor, während die Marmelade kocht. Das spart Zeit und Stress. Ich stell immer alles bereit, bevor ich anfange – das macht den Prozess viel entspannter.
- Nicht zu heiß abfüllen: Die Marmelade sollte kochend heiß sein, wenn du sie in die Gläser füllst. Aber pass auf, dass du dich nicht verbrennst. Ich benutze immer einen Topflappen und eine Schöpfkelle mit langem Stiel.
Ein kleiner Fail von mir: Ich hab mal vergessen, die Zimtstangen vor dem Abfüllen zu entfernen. Die Marmelade sah dann aus wie mit Holzstücken – nicht schön. Also: Denk dran, sie rauszunehmen!
Variationen & Anpassungen
Dieses Rezept ist ein toller Ausgangspunkt, aber du kannst es nach Herzenslust anpassen. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe:
- Mit Ingwer: Füge ein kleines Stück frischen Ingwer (geschält und fein gehackt) zusammen mit den Orangen hinzu. Das gibt eine angenehme Schärfe und passt perfekt zu Weihnachten. (Ich hab das mal für einen Freund gemacht, der Ingwer liebt – er war begeistert.)
- Mit Sternanis: Für eine orientalische Note kannst du 2-3 Sternanissterne mitkochen. Sie verleihen der Marmelade ein exotisches Aroma, das an Marokko erinnert. Entferne sie vor dem Abfüllen.
- Mit Chili: Ja, du hast richtig gelesen. Eine halbe getrocknete Chilischote (ohne Kerne) gibt der Marmelade eine überraschende Schärfe. Das ist perfekt für alle, die es gerne etwas ausgefallener mögen. (Ich hab das zu einem Käsebuffet serviert – ein voller Erfolg.)
- Mit Honig statt Zucker: Du kannst einen Teil des Gelierzuckers durch Honig ersetzen. Aber Achtung: Honig ist flüssig und kann die Konsistenz beeinflussen. Ersetze maximal 100 g Zucker durch Honig und füge etwas mehr Gelierzucker hinzu, falls nötig.
- Ohne Gelierzucker: Wenn du auf Industriezucker verzichten willst, kannst du Apfelsaftkonzentrat oder Birnendicksaft verwenden. Aber das ist eine Wissenschaft für sich – ich würd dir empfehlen, erstmal mit Gelierzucker zu starten, bis du den Dreh raus hast.
Meine persönliche Lieblingsvariation ist die mit Vanille. Ich schneide eine Vanilleschote auf, kratze das Mark heraus und gebe beides – Schote und Mark – in die Marmelade. Die Schote fische ich vor dem Abfüllen wieder raus. Die Marmelade schmeckt dann noch cremiger und edler.
Servier- und Aufbewahrungstipps
Diese Marmelade ist ein echter Allrounder. Hier sind meine Lieblingsarten, sie zu genießen:
- Auf frischem Brot: Einfach auf ein Stück Bauernbrot oder ein Croissant streichen. Dazu ein Klecks Butter – himmlisch!
- Im Joghurt: Ein Löffel Marmelade im Naturjoghurt oder Quark – das ist mein Frühstück fast jeden Morgen. Die Orangen-Zimt-Kombination passt perfekt zu Milchprodukten.
- Zu Pfannkuchen oder Waffeln: Statt Ahornsirup einfach die Marmelade draufgeben. Sie ist süß genug, um die Pfannkuchen zu verfeinern, ohne zu kleben.
- Als Füllung für Kekse: Ja, ich hab schon Plätzchen damit gefüllt. Einfach zwei Kekse mit Marmelade zusammensetzen – das ist wie selbstgemachte Oreos, nur besser.
- Zu Käse: Die Marmelade passt hervorragend zu würzigem Käse wie Gouda, Cheddar oder Blauschimmelkäse. Serviere sie auf einer Käseplatte – das beeindruckt jeden Gast.
Aufbewahrung: Die Marmelade hält sich ungeöffnet an einem kühlen, dunklen Ort (wie dem Vorratsschrank) mindestens 6 Monate. Einmal geöffnet, solltest du sie im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 4-6 Wochen verbrauchen. (Ehrlich, bei mir ist sie meistens viel schneller leer.)
Einfrieren: Du kannst die Marmelade auch einfrieren. Fülle sie dafür in gefriergeeignete Behälter. Sie hält sich im Gefrierfach bis zu einem Jahr. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Wenn du die Marmelade verschenken willst, mach ein hübsches Etikett mit dem Datum und dem Namen dran. Ich schreib immer „Weihnachtszauber“ oder „Orangen-Sonnenschein“ drauf – das kommt gut an.
Nährwertangaben & gesundheitliche Aspekte
Ich bin keine Ernährungsberaterin, aber ich kann dir sagen, was in dieser Marmelade steckt. Und im Vergleich zu gekaufter Marmelade ist sie ein echter Gewinn.
- Kalorien: Pro Esslöffel (ca. 20 g) etwa 40-50 Kalorien, je nach Zuckermenge. Das ist weniger als bei vielen gekauften Marmeladen, weil du den Zuckergehalt selbst bestimmen kannst.
- Vitamin C: Orangen sind bekannt für ihren hohen Vitamin-C-Gehalt. Ein Esslöffel Marmelade deckt etwa 5% des Tagesbedarfs. Nicht schlecht für etwas Süßes!
- Ballaststoffe: Durch die Orangenschale enthält die Marmelade etwas Ballaststoffe, die gut für die Verdauung sind. (Wenn du die Schale mitverwendest, wie ich es empfehle.)
- Zimt: Zimt hat entzündungshemmende Eigenschaften und kann den Blutzuckerspiegel stabilisieren. Ein Grund mehr, diese Marmelade zu lieben.
- Ohne Zusatzstoffe: Keine künstlichen Aromen, keine Farbstoffe, kein Gluten. Die Marmelade ist rein natürlich.
Wenn du auf Zucker achten musst, kannst du den Gelierzucker durch eine zuckerreduzierte Variante ersetzen. Aber ehrlich: Marmelade ist ein Genussmittel. Ich genieße sie in Maßen und hab kein schlechtes Gewissen dabei.
Für Allergiker: Die Marmelade ist glutenfrei, laktosefrei und vegan (wenn du keinen Honig verwendest). Aber sie enthält natürlich Fruchtzucker und Saccharose.
Fazit
Diese Orangen-Zimt-Marmelade ist mehr als nur ein Rezept. Sie ist ein kleines Stück Glück im Glas. Sie erinnert mich an gemütliche Winterabende, an duftende Weihnachtsmärkte und an die Freude, etwas Selbstgemachtes zu verschenken. Und das Beste: Sie ist so einfach, dass sie jeder hinbekommt – auch wenn du noch nie Marmelade gekocht hast.
Probier sie aus, pass sie an deinen Geschmack an und mach sie zu deiner eigenen. Vielleicht mit mehr Zimt, vielleicht mit einem Schuss Rum, vielleicht mit Blutorangen für eine besondere Farbe. Das Schöne an diesem Rezept ist seine Flexibilität.
Ich würd mich riesig freuen, wenn du mir in den Kommentaren erzählst, wie sie dir gelungen ist. Hast du eine besondere Variante ausprobiert? Verschenkst du sie zu Weihnachten oder einfach so? Ich bin gespannt auf deine Geschichten. Und wenn du ein Foto von deiner Marmelade machst, tag mich gerne auf Instagram – ich liebe es, die Kreationen meiner Leser zu sehen.
Also, ran an die Orangen! Ich wünsch dir ganz viel Spaß beim Kochen und vor allem beim Genießen. Denn das ist es, worum es in der Küche geht: Freude teilen und Momente schaffen, die bleiben.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich auch andere Früchte mit Zimt kombinieren?
Ja, absolut! Zimt passt hervorragend zu Äpfeln, Birnen, Pflaumen oder sogar zu Mango. Du kannst das Rezept einfach anpassen, indem du die Orangen durch andere Früchte ersetzt. Beachte aber, dass der Zuckergehalt je nach Frucht variieren kann.
Wie lange muss die Marmelade kochen?
Das hängt von der Menge und der Hitze ab. In der Regel reichen 15-20 Minuten kräftiges Kochen. Mach aber immer die Gelierprobe, um sicherzugehen. Ich koche sie lieber etwas länger, wenn ich unsicher bin.
Kann ich die Marmelade auch ohne Gelierzucker machen?
Ja, du kannst normalen Zucker verwenden, aber dann musst du länger kochen und die Marmelade wird weniger fest. Du kannst auch Apfelsaftkonzentrat oder Birnendicksaft nehmen, aber das verändert den Geschmack. Für Anfänger empfehle ich Gelierzucker.
Warum wird meine Marmelade manchmal schimmelig?
Das passiert meistens, wenn die Gläser nicht richtig sterilisiert sind oder wenn du die Marmelade nicht heiß genug abgefüllt hast. Achte darauf, dass die Gläser sauber und trocken sind, und fülle die Marmelade kochend heiß ein. Das Vakuum beim Umdrehen hilft auch.
Kann ich die Marmelade auch im Thermomix oder im Schnellkochtopf zubereiten?
Ja, das geht. Im Thermomix kochst du die Marmelade bei 100°C für etwa 20 Minuten auf Stufe 1. Im Schnellkochtopf geht es noch schneller – aber ich persönlich mag den traditionellen Topf, weil ich die Konsistenz besser kontrollieren kann. Probier einfach aus, was für dich am besten funktioniert.
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Beste Orangen-Zimt-Marmelade selbst gemacht: 3 einfache Tipps
Diese Orangen-Zimt-Marmelade ist fruchtig-süß mit einer unwiderstehlichen Würze. Sie ist schnell gemacht, perfekt zum Verschenken und ein echter Publikumsliebling.
- Prep Time: 30 Minuten
- Cook Time: 25 Minuten
- Total Time: 55 Minuten
- Yield: 5-6 Gläser à 200 ml 1x
- Category: Marmelade / Konfitüre
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 1 kg Orangen (am besten Bio)
- 500 g Gelierzucker (2:1)
- 1 Zitrone (Saft und Schale)
- 2 Zimtstangen (oder 2 TL gemahlener Zimt)
- Optional: 1 Vanilleschote
Instructions
- Orangen vorbereiten (10 Minuten): Wasche die Orangen gründlich mit heißem Wasser. Reibe die Schale von 2 Orangen fein ab – nur den orangenen Teil, nicht die weiße Haut.
- Orangen filetieren (15 Minuten): Schneide die Orangen mit einem scharfen Messer so, dass du die weiße Haut komplett entfernst. Schneide die Filets zwischen den Trennhäuten heraus und fange den Saft in einer Schüssel auf.
- Zitrone vorbereiten (5 Minuten): Wasche die Zitrone, reibe die Schale ab und presse den Saft aus.
- Kochen (20-25 Minuten): Gib die Orangenfilets, den aufgefangenen Saft, die Orangenschale, den Zitronensaft und die Zitronenschale in einen großen Topf. Füge die Zimtstangen hinzu. Rühre den Gelierzucker unter. Erhitze alles bei mittlerer Hitze, bis der Zucker geschmolzen ist. Dann erhöhe die Hitze und lasse die Marmelade kräftig kochen. Rühre regelmäßig um.
- Gelierprobe machen (2 Minuten): Nach etwa 15-20 Minuten Kochzeit gib einen kleinen Klecks Marmelade auf einen kalten Teller. Warte 30 Sekunden und schiebe dann mit dem Finger durch die Marmelade. Wenn sie eine leichte Haut bildet und nicht mehr zusammenläuft, ist sie fertig. Wenn nicht, koche noch 5 Minuten weiter und probiere nochmal.
- Gläser vorbereiten (10 Minuten): Während die Marmelade kocht, sterilisiere die Gläser. Koche sie in einem großen Topf mit Wasser für 5 Minuten aus. Nimm sie mit einer Zange heraus und stelle sie auf ein sauberes Geschirrtuch. Die Deckel kannst du auch kurz in kochendes Wasser legen.
- Abfüllen (10 Minuten): Nimm die Zimtstangen aus der Marmelade. Fülle die heiße Marmelade mit der Schöpfkelle und dem Trichter in die Gläser. Lasse dabei etwa 1 cm Platz zum Rand. Verschließe die Gläser sofort mit den Deckeln. Drehe sie kurz um und lasse sie für 5 Minuten auf dem Kopf stehen.
- Abkühlen lassen (mindestens 2 Stunden): Stelle die Gläser wieder richtig herum und lasse sie vollständig abkühlen.
Notes
Die weiße Haut der Orangen ist bitter – entferne sie sorgfältig. Die Gelierprobe ist entscheidend für die richtige Konsistenz. Zimtstangen vor dem Abfüllen entfernen. Gläser unbedingt sterilisieren, um Schimmel zu vermeiden.
Nutrition
- Serving Size: 1 Esslöffel (ca. 20
- Calories: 45
- Sugar: 10
- Sodium: 1
- Carbohydrates: 11
- Fiber: 5
- Protein: 2
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