Geschrieben von

Virginia Ramsey

Veröffentlicht

Cremiger Matcha-Latte-Kuchen mit weißer Schokolade – Einfaches Rezept

Fertig in 75 Minuten
Portionen 12 Stücke
Schwierigkeitsgrad Mittel

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Ich hatte mich daran gewöhnt, dass Matcha-Latte und Kuchen einfach zwei getrennte Welten bleiben würden. Der eine war dieses wohlig warme, cremige Ritual am Morgen – der andere ein süßer Genuss am Nachmittag. Jahrelang habe ich nach einem Rezept gesucht, das beides vereint, ohne dass der Matcha-Geschmack verbrannt oder das Gebäck trocken wird. Die meisten Versionen, die ich probierte, schmeckten entweder nach grüner Seife oder nach staubiger Pappe. Irgendwann gab ich die Hoffnung fast auf.

Bis ich an einem verregneten Samstag in meiner Küche stand und einfach anfing zu experimentieren. Ich hatte einen Topf weiße Schokolade geschmolzen, einen Rest Matcha-Pulver in der Schublade und das dringende Bedürfnis nach etwas, das nach diesem perfekten ersten Schluck Matcha-Latte schmeckt – nur eben in Kuchenform. Es dauerte drei Versuche, bis die Konsistenz stimmte. Der erste war zu trocken, der zweite zu süß. Aber der dritte? Der dritte hatte diese samtige, fast puddingartige Krume, die auf der Zunge zergeht, genau wie der Milchschaum auf einem guten Latte.

Dieser Kuchen ist seitdem mein stiller Held für Nachmittage, an denen ich mir etwas Besonderes gönnen will, ohne stundenlang in der Küche zu stehen. Er ist nicht aufdringlich, aber er bleibt im Gedächtnis. Und ehrlich gesagt – ich backe ihn inzwischen öfter, als ich meinen Matcha-Latte trinke. Das will schon etwas heißen.

Warum Sie diesen Kuchen lieben werden

  • Schnell & einfach: Der Teig ist in 15 Minuten zusammengerührt, und die Zutaten sind überschaubar. Kein stundenlanges Aufschlagen oder ständiges Kühlen – ideal für spontane Gelüste.
  • Alltagszutaten: Bis auf das Matcha-Pulver haben Sie vermutlich alles zu Hause. Keine ausgefallenen Spezialitäten, die Sie extra suchen müssen.
  • Perfekt für gemütliche Nachmittage: Ob zum Kaffee, Tee oder einfach so – er passt zu jeder Tageszeit und macht sich auch auf einem Brunchnachmittag richtig gut.
  • Garantiert cremig: Das Geheimnis liegt in der Kombination aus weißer Schokolade und Joghurt. Der Kuchen bleibt tagelang saftig und bekommt diese fast mousseartige Textur, die an einen edlen Latte macchiato erinnert.
  • Ein echter Hingucker: Die leuchtend grüne Farbe des Matcha trifft auf die sanfte Süße der weißen Schokolade – auf dem Teller sieht das einfach fantastisch aus.

Was diesen Kuchen von anderen Matcha-Rezepten unterscheidet, ist die Textur. Ich habe lange mit dem Verhältnis von Fett zu Flüssigkeit experimentiert. Die weiße Schokolade sorgt nicht nur für Süße, sondern auch für diese unglaubliche Zartheit, während der Joghurt den Kuchen luftig hält. Kein trockener Krümel, versprochen. Es ist dieser Moment, wenn man die Gabel durch die weiche Kruste drückt und der Kuchen fast von selbst auseinanderfällt – genau das habe ich gesucht.

Was Sie an Zutaten brauchen

Dieser Kuchen lebt von der Qualität weniger, aber entscheidender Zutaten. Hier ist, was Sie einkaufen sollten – mit ein paar Tipps, die ich auf die harte Tour gelernt habe.

Für den Teig

  • 200 g weiße Schokolade: Bitte keine billige Kuvertüre mit viel Zucker und wenig Kakaobutter. Ich verwende am liebsten die Marke Lindt oder eine gute Eigenmarke mit mindestens 30 % Kakaobutter. Die Schokolade wird geschmolzen und gibt dem Kuchen seine Cremigkeit.
  • 150 g weiche Butter: Zimmertemperatur ist wichtig – sonst wird der Teig klumpig. Wenn Sie es eilig haben, schneiden Sie die Butter in kleine Würfel und lassen sie 10 Minuten bei Raumtemperatur liegen.
  • 150 g Zucker: Ich nehme feinen Backzucker, aber normaler Haushaltszucker geht auch. Wer es weniger süß mag, kann 20 g durch Xylit ersetzen – das verändert die Textur kaum.
  • 3 Eier (Größe M): Auch hier: Zimmertemperatur! Kalte Eier lassen den Teig gerinnen. Einfach 15 Minuten vor dem Backen aus dem Kühlschrank nehmen.
  • 200 g Mehl (Type 405): Für eine glutenfreie Variante können Sie eine 1:1-Mehlmischung verwenden, aber dann wird der Kuchen etwas dichter.
  • 2 TL Backpulver: Nicht zu alt – prüfen Sie das Datum. Altes Backpulver lässt den Kuchen flach wie einen Pfannkuchen werden (ja, das ist mir passiert).
  • 1 Prise Salz: Klingt seltsam in einem süßen Kuchen, aber es hebt den Matcha-Geschmack enorm.
  • 100 g Joghurt (3,5 % Fett): Griechischer Joghurt oder Sahnejoghurt – je cremiger, desto besser. Magerjoghurt macht den Kuchen trockener.
  • 2 EL Milch: Nur falls der Teig zu fest wirkt. Manchmal braucht man sie, manchmal nicht – das hängt von der Saugfähigkeit des Mehls ab.

Für den Matcha-Geschmack

Matcha-Latte-Kuchen preparation steps

  • 2 EL Matcha-Pulver: Hier bitte nicht sparen. Ich habe anfangs mit günstigem Pulver aus dem Supermarkt gearbeitet – das Ergebnis war grau-grün und schmeckte nach Heu. Investieren Sie in hochwertigen, japanischen Matcha (ceremonial grade oder culinary grade). Der Unterschied ist enorm. Mein Favorit ist der von “Aiya” oder “Meßmer” – beide geben ein sattes Grün und ein feines, nicht bitteres Aroma.

Für die Glasur (optional, aber empfohlen)

  • 100 g weiße Schokolade: Für die Ganache.
  • 50 ml Sahne: Zum Verfeinern.
  • 1 TL Matcha-Pulver: Für die grüne Farbe und den extra Kick.

Substitutionstipp: Wenn Sie keinen Joghurt haben, können Sie auch Buttermilch oder Sauerrahm verwenden. Der Kuchen wird dann etwas saurer im Geschmack, was aber gut zum Matcha passt. Für eine vegane Version ersetzen Sie die Butter durch Margarine, die Eier durch 3 EL Apfelmus und den Joghurt durch Sojajoghurt. Die weiße Schokolade muss dann leider vegan sein – die gibt es mittlerweile in guter Qualität.

Benötigte Küchengeräte

Sie brauchen keine Profi-Ausstattung, aber ein paar Dinge erleichtern die Arbeit ungemein.

  • Rührschüssel: Eine große Schüssel aus Edelstahl oder Glas – Plastik nimmt manchmal Gerüche an.
  • Handrührgerät oder Küchenmaschine: Mit Schneebesen-Aufsatz. Per Hand geht auch, aber dann müssen Sie kräftig rühren, bis die Butter schaumig ist.
  • Kastenform (25 cm): Eine beschichtete oder mit Backpapier ausgelegte Form. Ich habe eine alte Keramikform von meiner Oma – die backt am gleichmäßigsten.
  • Topf für Wasserbad: Zum Schmelzen der Schokolade. Einfach einen kleinen Topf mit Wasser füllen, eine hitzebeständige Schüssel draufsetzen – fertig.
  • Schneebesen: Zum Verrühren der Glasur.
  • Küchenwaage: Bitte keine Messbecher – Backen ist eine Wissenschaft, und Gramm sind genauer.
  • Siebe: Ein feines Sieb für das Matcha-Pulver, damit keine Klümpchen entstehen.

Budget-Tipp: Wenn Sie keine Kastenform haben, geht auch eine runde Springform (20 cm Durchmesser). Die Backzeit verlängert sich dann um etwa 10 Minuten, weil der Teig dicker ist.

Zubereitung – Schritt für Schritt

Nehmen Sie sich 15 Minuten für die Vorbereitung und etwa 45 Minuten Backzeit. Der Kuchen ist nicht schwer, aber ein paar Details machen den Unterschied.

Schritt 1: Backofen vorheizen und Form vorbereiten

Heizen Sie den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vor (Umluft: 155 °C). Fetten Sie die Kastenform leicht ein und legen Sie sie mit Backpapier aus – das erspart später das Ankleben. Ich schneide das Papier immer etwas größer zu, damit es über den Rand ragt – so lässt sich der Kuchen später leichter herausheben.

Schritt 2: Weiße Schokolade schmelzen

Hacken Sie die 200 g weiße Schokolade grob. Geben Sie sie in eine hitzebeständige Schüssel und schmelzen Sie sie über einem Wasserbad. Das Wasser darf nicht kochen – nur sanft simmern. Rühren Sie gelegentlich um. Wenn die Schokolade fast geschmolzen ist, nehmen Sie die Schüssel vom Topf und rühren Sie, bis sie ganz flüssig ist. Lassen Sie sie dann 5 Minuten abkühlen – sonst wird die Butter später zu heiß.

Schritt 3: Butter und Zucker cremig rühren

In einer großen Rührschüssel die weiche Butter mit dem Zucker und der Prise Salz etwa 3 Minuten lang schaumig rühren. Die Masse sollte hell und luftig sein. Das ist wichtig, denn dadurch wird der Kuchen später locker.

Schritt 4: Eier einzeln unterrühren

Geben Sie die Eier nacheinander hinzu und rühren Sie jedes etwa 30 Sekunden lang unter. Die Masse könnte anfangs etwas aussehen, als würde sie gerinnen – das ist normal. Keine Sorge, der Joghurt und die Schokolade retten das.

Schritt 5: Geschmolzene Schokolade und Joghurt einrühren

Gießen Sie die abgekühlte, geschmolzene Schokolade in die Buttermasse und rühren Sie sie kurz unter. Dann den Joghurt dazugeben und alles zu einer glatten Creme verrühren. Der Teig riecht jetzt schon himmlisch – nach Vanille und Butter.

Schritt 6: Matcha-Pulver sieben

Dieser Schritt ist entscheidend: Geben Sie das Matcha-Pulver in ein feines Sieb und sieben Sie es direkt über die Teigschüssel. Klumpen sind der Feind jedes Matcha-Backwerks – sie hinterlassen bittere, grüne Flecken im Kuchen. Rühren Sie das Pulver mit einem Schneebesen vorsichtig unter, bis die Masse eine gleichmäßige, hellgrüne Farbe hat.

Schritt 7: Mehl und Backpulver unterheben

Vermischen Sie das Mehl mit dem Backpulver in einer separaten Schüssel. Geben Sie die Mehlmischung portionsweise (in 3-4 Portionen) zur Matcha-Masse und heben Sie sie mit einem Teigschaber vorsichtig unter. Nicht zu lange rühren – nur bis kein Mehl mehr zu sehen ist. Sonst wird der Kuchen zäh.

Schritt 8: Teig in die Form füllen

Gießen Sie den Teig in die vorbereitete Kastenform und streichen Sie die Oberfläche glatt. Der Teig ist recht dickflüssig – das ist gut so. Klopfen Sie die Form einmal leicht auf die Arbeitsfläche, um Luftblasen zu lösen.

Schritt 9: Backen

Schieben Sie die Form auf die mittlere Schiene und backen Sie den Kuchen für 40-45 Minuten. Nach 30 Minuten sollten Sie die Oberfläche prüfen: Wenn sie zu dunkel wird, legen Sie ein Stück Alufolie locker darüber. Die Stäbchenprobe ist hier besonders wichtig – der Kuchen ist fertig, wenn ein Holzstäbchen in der Mitte sauber herauskommt. Aber Achtung: Ein paar feuchte Krümel sind okay, denn der Kuchen soll ja cremig bleiben.

Schritt 10: Abkühlen lassen

Lassen Sie den Kuchen 10 Minuten in der Form ruhen, dann stürzen Sie ihn auf ein Kuchengitter. Entfernen Sie das Backpapier vorsichtig. Lassen Sie ihn vollständig auskühlen – das dauert etwa 1 Stunde. Erst dann die Glasur auftragen, sonst läuft sie herunter.

Schritt 11: Glasur zubereiten (optional)

Für die Ganache die 100 g weiße Schokolade hacken und in eine Schüssel geben. Die Sahne in einem kleinen Topf erhitzen (nicht kochen) und über die Schokolade gießen. Rühren Sie, bis alles geschmolzen ist. Dann 1 TL Matcha-Pulver durch ein Sieb dazugeben und verrühren. Lassen Sie die Glasur 10 Minuten abkühlen, bis sie dickflüssig ist, dann über den Kuchen gießen.

Backtipps & Techniken

Ich habe bei diesem Rezept einiges gelernt – vor allem durch meine Fehler. Hier sind die wichtigsten Erkenntnisse:

Matcha-Qualität ist nicht verhandelbar. Ich habe einmal günstiges Pulver aus dem Asia-Laden verwendet – der Kuchen war grau-grün und schmeckte bitter. Investieren Sie in guten Matcha. Er ist teurer, aber der Geschmack ist es wert.

Die richtige Temperatur der Zutaten. Kalte Butter und kalte Eier führen zu einem klumpigen Teig, der nicht aufgeht. Nehmen Sie alles rechtzeitig aus dem Kühlschrank. Wenn Sie vergessen haben, die Eier vorzubereiten, legen Sie sie für 5 Minuten in warmes Wasser (nicht heiß!).

Nicht zu lange rühren. Sobald das Mehl im Teig ist, wird das Rühren zur Gefahr. Gluten entwickelt sich und macht den Kuchen zäh. Rühren Sie nur so lange, bis alles gerade vermischt ist.

Die Stäbchenprobe richtig interpretieren. Bei diesem Kuchen darf das Stäbchen nicht ganz trocken sein – ein paar feuchte Krümel sind gewünscht, denn der Kuchen soll saftig bleiben. Wenn das Stäbchen jedoch mit flüssigem Teig bedeckt ist, braucht er noch 5 Minuten.

Geduld beim Abkühlen. Ich weiß, es riecht verlockend, aber schneiden Sie den Kuchen nicht warm an. Er fällt sonst auseinander und die Textur ist noch nicht stabil. Warten Sie mindestens 2 Stunden – am besten über Nacht.

Multitasking-Tipp: Während der Kuchen backt, können Sie schon die Glasur vorbereiten und die Küche aufräumen. Das spart Zeit und Sie haben später weniger Arbeit.

Variationen & Anpassungen

Dieses Grundrezept lässt sich wunderbar abwandeln. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe:

  • Mit Schokoladenstückchen: Heben Sie 100 g gehackte weiße Schokolade oder sogar dunkle Schokolade unter den Teig. Die kleinen Schmelzinseln sind ein Genuss.
  • Vegane Version: Ersetzen Sie die Butter durch 150 g Margarine (am besten eine mit hohem Fettgehalt), die Eier durch 3 EL Apfelmus und den Joghurt durch 100 g Sojajoghurt. Die weiße Schokolade muss vegan sein – die gibt es von “Ritter Sport” oder “Vego”. Der Kuchen wird etwas dichter, aber immer noch lecker.
  • Glutenfrei: Verwenden Sie eine glutenfreie Mehlmischung (z.B. von “Schaer”) und fügen Sie 1 TL Xanthan hinzu, um die Bindung zu verbessern.
  • Mit Zitrone: Geben Sie den Abrieb einer Bio-Zitrone zum Teig. Die Säure passt perfekt zum Matcha und macht den Kuchen noch frischer.
  • Als Muffins: Füllen Sie den Teig in Muffinförmchen und backen Sie sie 18-20 Minuten bei 175 °C. Perfekt für unterwegs oder zum Verschenken.
  • Mit einer Füllung: Schneiden Sie den abgekühlten Kuchen waagerecht durch und füllen Sie eine Schicht aus geschlagener Sahne und Matcha-Pulver dazwischen. Das macht ihn noch cremiger.

Servieren & Aufbewahren

Dieser Kuchen schmeckt am besten bei Zimmertemperatur. Servieren Sie ihn einfach pur oder mit einem Klecks Schlagsahne – das unterstreicht die Cremigkeit. Ein paar frische Beeren (Himbeeren oder Heidelbeeren) dazu sind nicht nur hübsch, sondern brechen die Süße mit ihrer leichten Säure.

Zum Getränk: Ein Matcha-Latte passt natürlich perfekt, aber auch ein grüner Tee oder ein Cappuccino harmonieren wunderbar. Für einen besonderen Anlass können Sie den Kuchen mit Puderzucker bestäuben oder mit essbaren Blüten dekorieren.

Aufbewahren: Der Kuchen bleibt in einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur 3-4 Tage saftig. Im Kühlschrank hält er sich bis zu einer Woche – aber dann sollte er vor dem Servieren 30 Minuten bei Raumtemperatur stehen, damit er wieder weich wird.

Einfrieren: Sie können den Kuchen (ohne Glasur) problemlos einfrieren. Wickeln Sie ihn fest in Frischhaltefolie und dann in Alufolie. So hält er sich 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht im Kühlschrank lassen oder bei Zimmertemperatur für 2 Stunden.

Reheating-Tipp: Wenn Sie den Kuchen warm genießen möchten, legen Sie eine Scheibe für 10 Sekunden in die Mikrowelle – das bringt die Aromen wieder zum Leben. Oder backen Sie ihn bei 150 °C für 5 Minuten im Ofen.

Die Aromen entwickeln sich übrigens mit der Zeit. Am zweiten Tag schmeckt der Kuchen noch intensiver nach Matcha – die Aromen haben Zeit, sich zu verbinden. Ich backe ihn manchmal einen Tag vorher, wenn ich Gäste erwarte.

Nährwerte & Gesundheitliche Vorteile

Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Stück (bei 12 Stücken):

  • Kalorien: 320 kcal
  • Fett: 18 g
  • Kohlenhydrate: 35 g
  • Eiweiß: 5 g
  • Zucker: 22 g

Matcha ist nicht nur für seine leuchtende Farbe bekannt. Er enthält eine hohe Konzentration an Antioxidantien, insbesondere Catechine, die entzündungshemmend wirken können. Zudem liefert er eine sanfte Dosis Koffein – etwa 30 mg pro Portion –, die für einen wachen Geist sorgt, ohne das Nervensystem zu überreizen, wie es bei Kaffee oft der Fall ist. Das liegt an der Aminosäure L-Theanin, die beruhigend wirkt und die Konzentration fördert.

Weiße Schokolade ist zwar kein Gesundheitsfood, aber sie enthält Kakaobutter, die reich an einfach ungesättigten Fettsäuren ist. In Maßen genossen, ist sie also nicht der Feind. Der Joghurt liefert Kalzium und probiotische Kulturen – ein kleiner Pluspunkt für die Verdauung.

Für Menschen mit Laktoseintoleranz: Die weiße Schokolade enthält Milchbestandteile, aber es gibt laktosefreie Alternativen. Achten Sie auf dem Etikett. Der Joghurt kann durch laktosefreien Joghurt ersetzt werden.

Ich persönlich sehe diesen Kuchen als einen bewussten Genuss – nicht als Alltagsessen, aber als etwas, das man sich ab und zu gönnen darf, ohne schlechtes Gewissen. Ein Stück davon am Nachmittag mit einer Tasse Tee – das ist für mich eine kleine Auszeit.

Fazit

Dieser cremige Matcha-Latte-Kuchen mit weißer Schokolade ist genau das, was ich mir immer gewünscht habe: ein Kuchen, der den sanften, leicht erdigen Geschmack von Matcha mit der samtigen Süße weißer Schokolade verbindet, ohne trocken oder aufdringlich zu sein. Er ist einfach genug für einen spontanen Backnachmittag, aber elegant genug, um Gäste zu beeindrucken.

Was ich daran liebe, ist diese unerwartete Leichtigkeit. Man beißt hinein und denkt erst: “Oh, das ist aber zart”, und dann kommt dieser feine Matcha-Geschmack, der nicht bitter ist, sondern rund und voll. Die weiße Schokolade gibt ihm diesen Schmelz, der an einen guten Latte erinnert – nur eben in fester Form.

Probieren Sie es aus und passen Sie das Rezept ruhig an Ihre Vorlieben an. Vielleicht mit mehr Matcha für einen intensiveren Geschmack oder mit weniger Zucker, wenn Sie es weniger süß mögen. Backen ist ja zum Glück keine starre Wissenschaft – es lebt von Experimenten.

Haben Sie den Kuchen schon gebacken? Oder haben Sie eine eigene Variante ausprobiert? Ich würde mich riesig freuen, wenn Sie mir in den Kommentaren davon erzählen. Teilen Sie das Rezept gerne mit Freunden, die Matcha lieben – oder mit denen, die noch überzeugt werden müssen. Und wenn Sie ein Foto machen, markieren Sie mich – ich liebe es, Ihre Kreationen zu sehen!

Bis zum nächsten Mal – und denken Sie dran: Ein Stück Kuchen am Nachmittag ist keine Sünde, sondern eine kleine Feier des Alltags.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich den Kuchen auch ohne weiße Schokolade backen?

Ja, aber dann wird er weniger cremig und süß. Ersetzen Sie die 200 g weiße Schokolade durch 50 g zusätzliche Butter und 50 g mehr Zucker. Die Textur wird dann eher wie ein normaler Rührkuchen – immer noch lecker, aber anders.

Warum ist mein Kuchen nicht grün geworden?

Das liegt wahrscheinlich am Matcha-Pulver. Günstiger Matcha verliert beim Backen seine Farbe und wird grau. Verwenden Sie hochwertigen, japanischen Matcha (ceremonial grade) und sieben Sie ihn gut, um Klumpen zu vermeiden. Auch die Backtemperatur spielt eine Rolle – zu heißes Backen zerstört die Chlorophylle.

Kann ich den Kuchen auch in einer Springform backen?

Absolut! Verwenden Sie eine Springform mit 20 cm Durchmesser. Die Backzeit verlängert sich um etwa 10 Minuten, weil der Teig dicker ist. Machen Sie die Stäbchenprobe, um sicherzugehen.

Wie lagere ich den Kuchen am besten?

In einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur hält er sich 3-4 Tage. Im Kühlschrank bis zu einer Woche – aber dann vor dem Servieren 30 Minuten rausnehmen. Eingefroren (ohne Glasur) hält er 3 Monate.

Kann ich den Zucker reduzieren?

Ja, Sie können bis zu 50 g Zucker durch Xylit oder Erythrit ersetzen. Bedenken Sie aber, dass weiße Schokolade selbst schon sehr süß ist. Wenn Sie den Kuchen weniger süß mögen, verwenden Sie nur 100 g Zucker und lassen Sie die Glasur weg.

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Matcha-Latte-Kuchen recipe

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Cremiger Matcha-Latte-Kuchen mit weißer Schokolade – Einfaches Rezept

Dieser samtige Kuchen vereint den sanften, leicht erdigen Geschmack von Matcha mit der süßen Cremigkeit weißer Schokolade. Er ist schnell zubereitet, bleibt tagelang saftig und ist der perfekte Genuss für gemütliche Nachmittage.

  • Author: Anna
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 45 Minuten
  • Total Time: 1 Stunde
  • Yield: 12 Stücke 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Japanisch-inspiriert

Ingredients

Scale
  • 200 g weiße Schokolade (mindestens 30 % Kakaobutter)
  • 150 g weiche Butter
  • 150 g Zucker (feiner Backzucker)
  • 3 Eier (Größe M, Zimmertemperatur)
  • 200 g Mehl (Type 405)
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Joghurt (3,5 % Fett, z. B. griechischer Joghurt)
  • 2 EL Milch (optional)
  • 2 EL Matcha-Pulver (hochwertig, japanisch)
  • 100 g weiße Schokolade (für die Glasur)
  • 50 ml Sahne (für die Glasur)
  • 1 TL Matcha-Pulver (für die Glasur)

Instructions

  1. Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze (Umluft: 155 °C) vorheizen. Eine Kastenform (25 cm) einfetten und mit Backpapier auslegen.
  2. 200 g weiße Schokolade grob hacken und über einem Wasserbad schmelzen. Vom Herd nehmen und 5 Minuten abkühlen lassen.
  3. In einer großen Rührschüssel die weiche Butter mit Zucker und Salz etwa 3 Minuten schaumig rühren, bis die Masse hell und luftig ist.
  4. Eier nacheinander hinzufügen und jedes etwa 30 Sekunden unterrühren.
  5. Die abgekühlte, geschmolzene Schokolade und den Joghurt zur Buttermasse geben und zu einer glatten Creme verrühren.
  6. Matcha-Pulver durch ein feines Sieb direkt über die Teigschüssel sieben und vorsichtig unterrühren, bis die Masse gleichmäßig hellgrün ist.
  7. Mehl mit Backpulver vermischen und portionsweise (in 3-4 Portionen) zur Matcha-Masse geben. Mit einem Teigschaber vorsichtig unterheben, bis kein Mehl mehr sichtbar ist.
  8. Teig in die vorbereitete Form füllen, Oberfläche glatt streichen und die Form einmal leicht auf die Arbeitsfläche klopfen, um Luftblasen zu lösen.
  9. Auf der mittleren Schiene 40-45 Minuten backen. Nach 30 Minuten die Oberfläche prüfen; falls nötig, mit Alufolie abdecken. Stäbchenprobe machen: Der Kuchen ist fertig, wenn ein Holzstäbchen in der Mitte sauber herauskommt (ein paar feuchte Krümel sind okay).
  10. Kuchen 10 Minuten in der Form ruhen lassen, dann auf ein Kuchengitter stürzen und Backpapier entfernen. Vollständig auskühlen lassen (ca. 1 Stunde).
  11. Für die Glasur: 100 g weiße Schokolade hacken und in eine Schüssel geben. Sahne in einem kleinen Topf erhitzen (nicht kochen) und über die Schokolade gießen. Rühren, bis alles geschmolzen ist. 1 TL Matcha-Pulver durch ein Sieb dazugeben und verrühren. 10 Minuten abkühlen lassen, bis die Glasur dickflüssig ist, dann über den Kuchen gießen.

Notes

Matcha-Qualität ist entscheidend – verwenden Sie hochwertigen, japanischen Matcha (ceremonial grade). Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben. Nicht zu lange rühren, sobald das Mehl im Teig ist. Der Kuchen schmeckt am zweiten Tag noch intensiver nach Matcha.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Stück
  • Calories: 320
  • Sugar: 22
  • Sodium: 150
  • Fat: 18
  • Saturated Fat: 10
  • Carbohydrates: 35
  • Fiber: 1
  • Protein: 5

Keywords: Matcha, Kuchen, weißer Schokolade, cremig, einfach, Backen, Nachmittagstee

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