Love this? Save it for later!
Share the inspiration with your friends
Meine Tante stand in der Küche, die Hände in die Hüften gestemmt, und musterte misstrauisch den Kuchen, den ich ihr unter die Nase hielt. „Glutenfrei? Mit Mandelmehl?“, fragte sie, als hätte ich ihr ein Stück Pappe angeboten. Sie ist die Hüterin aller Familien-Backrezepte, und ihr Zwetschgenkuchen vom Blech war jahrelang unangefochten. Aber ich hatte eine Herausforderung: Meine Cousine, die seit Kurzem auf Gluten verzichten muss, sollte beim sonntäglichen Kaffeetrinken nicht nur zugucken. Also stand ich da, mit einem Kuchen, der nach nichts als nach süßen Zwetschgen und nussigem Mandelaroma duftete – und der erste Bissen meiner Tante sprach Bände. Dieser saftige glutenfreie Zwetschgenkuchen mit Mandelmehl war mehr als nur ein Ersatz; er war eine kleine Revolution auf dem Kuchenteller.
Ehrlich gesagt, war ich selbst überrascht. Ich hatte mit trockenen, bröseligen Ergebnissen gerechnet – das ist ja oft das Schicksal glutenfreier Backwaren. Aber die Kombination aus feinem Mandelmehl, saftigen Zwetschgen und einer Prise Zimt ergab etwas, das ich sofort in mein Repertoire aufnahm. Der Kuchen ist herrlich saftig, fast schon buttrig, und die Früchte sinken perfekt ein, ohne matschig zu werden. Es ist dieser eine Kuchen, den du auch deinen Gästen vorsetzen kannst, ohne ein Wort über Glutenfreiheit zu verlieren – sie werden einfach nach dem Rezept fragen.
Also, lass uns loslegen. Du wirst sehen, dieses Rezept ist nicht kompliziert, aber es hat ein paar kleine Kniffe, die den Unterschied machen. Versprochen.
Warum du diesen Kuchen lieben wirst
Ich habe in den letzten Jahren viele glutenfreie Kuchen gebacken. Manche waren okay, andere eine echte Enttäuschung – trocken, krümelig oder einfach geschmacklos. Aber dieser hier? Der ist anders. Und zwar so:
- Saftig wie ein traditioneller Blechkuchen: Dank des Mandelmehls und der richtigen Menge an Butter bleibt dieser Kuchen tagelang saftig. Kein trockenes Mundgefühl, kein Bröseln.
- Natürlich glutenfrei: Du brauchst keine komplizierten Mehlmischungen oder Xanthan. Mandelmehl ist der Star, und es macht den Teig wunderbar zart.
- Schnell gemacht: Der Teig ist in 15 Minuten zusammengerührt. Die Zwetschgen waschen, entsteinen, halbieren – und ab in den Ofen. Perfekt für spontanen Besuch oder wenn die Lust auf etwas Süßes überkommt.
- Ein echter Hingucker: Die tiefvioletten Zwetschgen auf dem goldbraunen Teig sehen einfach wunderschön aus. Ein Hauch Puderzucker obendrauf, und du hast ein Dessert, das nach viel mehr Arbeit aussieht, als es ist.
- Perfekt für den Herbst: Gerade wenn die Zwetschgen Saison haben, ist dieser Kuchen mein absoluter Favorit. Er passt aber auch wunderbar zu einem gemütlichen Kaffeeklatsch im Winter – tiefgekühlte Früchte funktionieren genauso gut.
Was diesen Kuchen von anderen unterscheidet? Es ist die Textur. Mandelmehl hat diese wunderbare Fähigkeit, Feuchtigkeit zu binden, ohne schwer zu sein. Der Kuchen ist luftig, aber dennoch sättigend. Und der Geschmack? Eine dezente Mandelnote, die die Säure der Zwetschgen perfekt ausgleicht. Ich habe das Rezept inzwischen bestimmt zehnmal gebacken, und es ist jedes Mal ein Erfolg – selbst bei denen, die normalerweise „nichts gegen Gluten haben“. (Mein Schwiegervater hat sich heimlich ein zweites Stück genommen, das sagt doch alles.)
Was du an Zutaten brauchst
Bevor wir loslegen, lass uns über die Zutaten sprechen. Das Schöne an diesem Rezept ist, dass es mit relativ wenigen, aber qualitativ hochwertigen Zutaten auskommt. Du wirst überrascht sein, wie viel Geschmack in ihnen steckt.
- 150 g weiche Butter: Sie sollte wirklich Raumtemperatur haben, nicht geschmolzen. Ich nehme am liebsten ungesalzene Butter, um die Süße besser kontrollieren zu können. Wenn du nur gesalzene Butter hast, reduziere einfach die Prise Salz im Rezept.
- 120 g Zucker: Ich verwende feinen Haushaltszucker. Brauner Zucker geht auch, dann wird der Kuchen etwas karamelliger im Geschmack und die Farbe dunkler. Für eine herbstliche Note probiere ich gerne eine Mischung aus 80 g Zucker und 40 g braunem Zucker.
- 3 Eier (Größe M): Auch die Eier sollten Zimmertemperatur haben. Kalte Eier können den Teig klumpig machen, weil die Butter dann wieder fest wird. Ein einfacher Trick: Lege die Eier 10 Minuten in eine Schüssel mit warmem Wasser, bevor du sie verarbeitest.
- 200 g Mandelmehl: Hier bitte kein gemahlenes Mandelmehl aus dem Supermarkt verwechseln, das oft grober ist. Ich empfehle feines Mandelmehl – es gibt es inzwischen in vielen Discountern oder online. Meine Lieblingsmarke ist „Alnatura“ oder „Bio-Zentrale“, weil sie besonders fein gemahlen sind. Das sorgt für eine gleichmäßige, zarte Krume.
- 50 g glutenfreies Mehl: Ja, du brauchst zusätzlich etwas glutenfreies Mehl, um die Struktur zu stabilisieren. Eine fertige glutenfreie Mehlmischung (z.B. von Schär oder Bauckhof) funktioniert am besten. Wenn du keine hast, kannst du auch 30 g Maisstärke und 20 g Reismehl mischen. Das gibt dem Kuchen etwas mehr Biss.
- 1 TL Backpulver: Achte darauf, dass es glutenfrei ist – die meisten sind es, aber ein kurzer Blick auf die Verpackung schadet nicht.
- 1 Prise Salz: Klingt unscheinbar, aber Salz hebt den Geschmack aller anderen Zutaten hervor. Lass es nicht weg.
- 1 TL gemahlener Zimt: Zimt und Zwetschgen – das ist einfach eine himmlische Kombination. Du kannst auch eine Prise Kardamom oder Nelkenpulver dazugeben, wenn du es etwas würziger magst.
- 1 kg frische Zwetschgen: Zwetschgen sind länglicher als Pflaumen und haben ein festes Fruchtfleisch, das beim Backen nicht so schnell zerfällt. Sie sind ideal für Kuchen. Wenn du keine bekommst, nimm Pflaumen – aber halbiere sie nur, anstatt sie zu vierteln, weil sie weicher sind. Die Früchte sollten reif, aber noch fest sein. Drücke leicht auf die Schale; sie sollte leicht nachgeben, aber nicht matschig sein.
- 2 EL Mandelblättchen: Optional, aber ich liebe sie! Sie geben dem Kuchen eine schöne, knusprige Oberfläche. Du kannst sie auch durch gehackte Walnüsse ersetzen.
- Puderzucker zum Bestäuben: Für den letzten Schliff. Einfach vor dem Servieren durch ein feines Sieb darüber streuen.
Notiz zur Zwetschgenauswahl
Ich schwöre auf Zwetschgen aus der Region, wenn sie Saison haben – also etwa von August bis Oktober. Sie sind aromatischer und haben ein besseres Verhältnis von Süße zu Säure. Aber ehrlich gesagt, ich habe den Kuchen auch schon im Februar mit tiefgekühlten Zwetschgen gebacken, und er war immer noch fantastisch. Tauen sie vorher auf und lasse sie in einem Sieb abtropfen, sonst wird der Teig zu feucht.
Welches Equipment du brauchst

Du brauchst keine ausgefallene Küchenmaschine für diesen Kuchen. Hier ist, was ich verwende:
- Eine Springform (26 cm Durchmesser): Ich mag Springformen, weil man den Rand einfach lösen kann, ohne den Kuchen zu beschädigen. Eine beschichtete Form ist am besten, aber du kannst auch eine normale Form nehmen und sie gut einfetten.
- Ein Handrührgerät oder eine Küchenmaschine: Butter und Zucker schaumig zu schlagen, geht mit der Hand, aber ein Rührgerät macht es einfacher und schneller. Ich benutze mein altes Handrührgerät von Krups – es tut seinen Dienst seit zehn Jahren.
- Zwei Rührschüsseln: Eine für die trockenen Zutaten, eine für die feuchten. Klingt nach mehr Abwasch, aber es verhindert, dass der Teig klumpt.
- Ein Sieb: Zum Waschen der Zwetschgen und zum Bestäuben mit Puderzucker.
- Ein scharfes Messer: Zum Entsteinen der Zwetschgen. Ein kleines Obstmesser reicht völlig.
- Backpapier: Auch wenn die Form beschichtet ist, lege ich den Boden immer mit Backpapier aus. So lässt sich der Kuchen später leichter aus der Form lösen.
- Ein Teigschaber: Damit bekommst du den letzten Rest Teig aus der Schüssel – und er ist einfach praktisch, um den Teig gleichmäßig in der Form zu verteilen.
Ein Tipp zur Springform: Wenn du keine hast, kannst du auch eine rechteckige Auflaufform (ca. 30×20 cm) nehmen. Die Backzeit verkürzt sich dann um etwa 5–10 Minuten, weil der Teig flacher ist. Einfach mit einem Holzstäbchen testen.
Die Zubereitung – Schritt für Schritt
Jetzt geht es ans Eingemachte. Ich habe den Kuchen schon so oft gebacken, dass ich die Schritte im Schlaf beherrsche, aber ich verspreche dir: Auch beim ersten Mal gelingt er. Folge einfach diesen Schritten, und du wirst mit einem saftigen, duftenden Kuchen belohnt.
- Den Ofen vorheizen und die Form vorbereiten: Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor (Umluft 160 °C). Lege den Boden deiner Springform mit Backpapier aus und fette den Rand leicht mit etwas Butter ein. Das verhindert, dass der Kuchen kleben bleibt.
- Die Zwetschgen vorbereiten: Wasche die Zwetschgen unter kaltem Wasser und tupfe sie trocken. Halbiere sie mit einem scharfen Messer und entferne den Stein. Ich mache das immer so: Das Messer rund um den Stein führen, dann die beiden Hälften vorsichtig auseinanderdrehen. Wenn du größere Zwetschgen hast, kannst du sie auch vierteln. Lege sie beiseite.
- Butter und Zucker schaumig schlagen: Gib die weiche Butter und den Zucker in eine große Rührschüssel. Schlage beides mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe für etwa 3–4 Minuten, bis die Masse hell und cremig ist. Sie sollte fast wie eine dicke, luftige Creme aussehen. Das ist der Schlüssel zu einem lockeren Kuchen – also nicht zu kurz schlagen!
- Die Eier nacheinander einrühren: Schlage jedes Ei einzeln unter die Butter-Zucker-Mischung. Rühre etwa 30 Sekunden nach jedem Ei, bis alles gut verbunden ist. Die Masse könnte jetzt etwas aussehen, als würde sie sich trennen – das ist normal, kein Grund zur Sorge.
- Die trockenen Zutaten mischen: In einer separaten Schüssel vermische das Mandelmehl, das glutenfreie Mehl, das Backpulver, die Prise Salz und den Zimt. Verquirle alles mit einem Schneebesen, damit sich die Zutaten gleichmäßig verteilen.
- Die trockenen Zutaten unterheben: Gib die Mehlmischung nach und nach zur Butter-Ei-Masse. Rühre auf niedriger Stufe oder hebe sie vorsichtig mit einem Teigschaber unter. Nicht zu lange rühren – sobald kein Mehl mehr zu sehen ist, aufhören. Sonst wird der Teig zäh.
- Den Teig in die Form geben: Fülle den Teig in die vorbereitete Springform und streiche ihn mit dem Teigschaber gleichmäßig glatt. Der Teig ist recht dickflüssig, das ist in Ordnung. Er verteilt sich beim Backen noch ein wenig.
- Die Zwetschgen darauf verteilen: Lege die Zwetschgenhälften mit der Schnittfläche nach oben auf den Teig. Drücke sie leicht an, aber nicht zu tief – sie sinken beim Backen von selbst ein. Ich platziere sie immer dicht an dicht, so dass fast der gesamte Teig bedeckt ist. Das gibt später eine wunderbare Fruchtschicht.
- Mandelblättchen bestreuen: Streue die Mandelblättchen gleichmäßig über die Zwetschgen. Sie rösten im Ofen und werden schön knusprig.
- Backen: Backe den Kuchen auf der mittleren Schiene für etwa 40–45 Minuten. Nach 30 Minuten solltest du einen Blick hineinwerfen: Wenn die Mandelblättchen zu dunkel werden, decke den Kuchen locker mit einem Stück Alufolie ab. Die Garprobe: Stecke ein Holzstäbchen in die Mitte des Kuchens (an einer Stelle ohne Zwetschge). Wenn kein feuchter Teig mehr daran kleben bleibt, ist er fertig.
- Abkühlen lassen: Lass den Kuchen für 10 Minuten in der Form auf einem Kuchengitter abkühlen. Dann löse vorsichtig den Rand der Springform und lasse ihn vollständig auskühlen. Das ist wichtig, denn warm fällt er leichter auseinander.
- Servieren: Kurz vor dem Servieren bestäubst du den Kuchen mit Puderzucker. Ich liebe diesen Moment – der weiße Zucker auf den dunklen Zwetschgen sieht einfach zauberhaft aus.
Meine besten Tipps und Tricks für den perfekten Kuchen
Nach etwa einem Dutzend Versuchen habe ich ein paar Fehler gemacht, die du dir sparen kannst. Hier sind meine wichtigsten Erkenntnisse:
- Der Teig ist zu fest?: Wenn dein Teig beim Rühren sehr fest wirkt, kann das an der Größe der Eier oder der Feuchtigkeit des Mandelmehls liegen. Gib einfach einen Esslöffel Milch (oder pflanzliche Alternative) dazu – das lockert ihn auf.
- Die Zwetschgen sinken nicht ein?: Keine Panik, das passiert manchmal, wenn die Früchte sehr fest sind. Drücke sie einfach nach 20 Minuten Backzeit vorsichtig mit einem Löffel etwas tiefer in den Teig. Aber sei sanft – der Kuchen ist noch empfindlich.
- Zu viel Fruchtsaft?: Zwetschgen können sehr saftig sein. Wenn du bemerkst, dass sich am Rand der Form viel Saft sammelt, stelle den Kuchen für die letzten 5 Minuten auf ein Backblech, das den Saft auffängt. Oder backe ihn auf der unteren Schiene.
- Multitasking-Tipp: Während der Ofen vorheizt, kannst du die Zwetschgen waschen und entsteinen. Während der Kuchen backt, räumst du die Küche auf. So bist du effizienter – und hast hinterher weniger Arbeit.
- Die Konsistenz prüfen: Ich mache die Garprobe immer an zwei Stellen – einmal in der Mitte und einmal am Rand. Der Rand ist oft schneller durch, aber die Mitte braucht manchmal länger. Wenn die Mitte noch feucht ist, backe einfach in 2-Minuten-Intervallen weiter.
Variationen und Anpassungen
Dieses Rezept ist ein wunderbarer Ausgangspunkt, um kreativ zu werden. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe:
- Mit anderen Früchten: Statt Zwetschgen kannst du auch Birnen, Äpfel oder Pfirsiche verwenden. Birnen und Äpfel solltest du in dünne Spalten schneiden, Pfirsiche halbieren. Die Backzeit bleibt gleich. Im Sommer liebe ich eine Variante mit saftigen Nektarinen – einfach himmlisch!
- Vegan: Ersetze die Butter durch 130 g vegane Margarine (z.B. Alsan) und die Eier durch 3 EL Apfelmus plus 1 EL Leinsamenmehl, gemischt mit 3 EL Wasser (quellen lassen für 5 Minuten). Der Kuchen wird etwas kompakter, aber immer noch lecker.
- Weniger süß: Wenn du es nicht so süß magst, reduziere den Zucker auf 100 g. Die Zwetschgen bringen selbst viel Süße mit. Ich habe es auch schon mit 80 g Xylit (Birkenzucker) probiert – das funktioniert gut, aber der Kuchen bleibt etwas weicher.
- Mit Streuseln: Für eine Extraportion Knusper kannst du aus 50 g Mandelmehl, 30 g Butter und 30 g Zucker Streusel kneten und sie vor dem Backen über die Zwetschgen streuen. Einfach alle Zutaten mit den Fingern zu Krümeln verreiben – das macht so viel Spaß!
- Schokoladig: Rühre 2 EL Kakaopulver unter die trockenen Zutaten. Der Kuchen bekommt eine feine Schokoladennote, die überraschend gut zu den Zwetschgen passt. Mein Neffe liebt diese Version.
Servieren und Aufbewahren
Dieser Kuchen schmeckt am besten, wenn er vollständig ausgekühlt ist – dann setzt sich der Geschmack richtig. Ich serviere ihn gerne mit einem Klecks Schlagsahne (oder veganer Sahne) und einer Tasse Kaffee. Für einen besonderen Anlass passt auch eine Kugel Vanilleeis dazu – der Temperaturkontrast ist einfach köstlich.
Was die Aufbewahrung angeht: Der Kuchen hält sich in einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur etwa 3–4 Tage. Wichtig: Lege ihn nicht in den Kühlschrank, das entzieht ihm Feuchtigkeit und er wird trocken. Wenn du ihn länger aufbewahren willst, friere ihn ein. Am besten in Stücke geschnitten und in Gefrierbeutel verpackt. So hält er sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur für 2 Stunden stehen lassen – oder kurz in der Mikrowelle erwärmen, dann schmeckt er fast wie frisch gebacken.
Ein persönlicher Tipp: Am zweiten Tag schmeckt der Kuchen oft noch besser, weil die Zwetschgen ihr Aroma noch mehr entfalten. Also keine Sorge, wenn du nicht alles auf einmal schaffst!
Nährwerte und gesundheitliche Aspekte
Da dieser Kuchen glutenfrei und relativ nährstoffreich ist, kannst du ihn mit gutem Gewissen genießen. Hier eine ungefähre Angabe pro Stück (bei 12 Stücken):
- Kalorien: ca. 280 kcal
- Fett: 18 g (davon 8 g gesättigt)
- Kohlenhydrate: 28 g (davon 18 g Zucker)
- Ballaststoffe: 3 g
- Eiweiß: 6 g
Mandelmehl ist eine tolle Zutat: Es enthält viel Vitamin E, Magnesium und gesunde Fette, die gut für Herz und Haut sind. Die Zwetschgen liefern Antioxidantien und Ballaststoffe, die die Verdauung fördern. Natürlich ist der Kuchen immer noch ein Genussmittel, aber im Vergleich zu vielen anderen Kuchen eine deutlich bessere Wahl. Wenn du auf eine Low-Carb-Ernährung achtest, kannst du den Zucker durch Erythrit ersetzen – dann passt er perfekt in deinen Speiseplan.
Wichtig: Der Kuchen ist nicht für Menschen mit einer Nussallergie geeignet, da Mandelmehl ein Nussprodukt ist. Eine Alternative wäre Kokosmehl, aber das saugt viel mehr Flüssigkeit auf – du müsstest die Menge reduzieren und mehr Eier hinzufügen. Da würde ich eher zu einem anderen Rezept greifen.
Noch ein letztes Wort
Weißt du, was ich an diesem Kuchen am meisten liebe? Er beweist, dass glutenfreies Backen nicht kompliziert oder langweilig sein muss. Er ist ehrlich, unkompliziert und trotzdem besonders. Wenn ich ihn backe, denke ich immer an den Moment zurück, als meine Tante das erste Stück probiert hat – ihr Gesicht, als sie genüsslich kaute und dann nickte. Es war eine stille Bestätigung, dass man mit Liebe und den richtigen Zutaten alles schaffen kann.
Ich würde mich riesig freuen, wenn du dieses Rezept ausprobierst. Lass mich in den Kommentaren wissen, wie es dir gelungen ist – oder welche Variation du ausprobiert hast. Backst du lieber mit Zwetschgen oder magst du lieber Äpfel? Ich bin gespannt auf deine Geschichten! Und wenn dir der Kuchen gefällt, teile ihn gerne mit deinen Freunden – denn gutes Essen will geteilt werden, oder?
Also, ran an die Schürze und viel Spaß beim Backen! Du wirst sehen, es lohnt sich.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich auch gefrorene Zwetschgen verwenden?
Ja, absolut! Lasse sie vorher auftauen und lasse sie in einem Sieb gut abtropfen. Drücke sie leicht aus, um überschüssige Flüssigkeit zu entfernen, sonst wird der Teig zu feucht. Du kannst sie auch direkt gefroren verwenden, dann verlängert sich die Backzeit um etwa 10 Minuten.
Warum wird mein Kuchen trocken?
Das kann mehrere Gründe haben: Zu langes Backen ist der häufigste Fehler. Mache die Garprobe nach 40 Minuten und nimm den Kuchen heraus, sobald das Stäbchen sauber ist. Auch zu viel Mandelmehl kann trocknen – wiege es genau ab. Und achte darauf, dass die Butter wirklich weich ist, sonst wird der Teig nicht cremig genug.
Kann ich das Mandelmehl durch etwas anderes ersetzen?
Mandelmehl ist schwer zu ersetzen, weil es die Feuchtigkeit bindet. Du könntest es durch gemahlene Haselnüsse oder Cashewkerne ersetzen, aber der Geschmack ändert sich deutlich. Für eine nussfreie Variante probiere glutenfreies Hafermehl – aber dann wird der Kuchen weniger saftig. Füge in dem Fall einen Esslöffel Joghurt hinzu.
Wie bekomme ich die Zwetschgen schön gleichmäßig verteilt?
Lege sie in konzentrischen Kreisen an, von außen nach innen. Beginne am Rand der Form und arbeite dich zur Mitte vor. Drücke sie leicht an, aber nicht zu tief. Wenn du sie zu fest einpresst, versinken sie im Teig und sind später nicht mehr zu sehen.
Kann ich den Kuchen auch ohne Ei machen?
Ja, für eine vegane Variante siehe meine Tipps oben. Du kannst auch 1 EL Chiasamen mit 3 EL Wasser mischen und quellen lassen – das ersetzt ein Ei. Aber der Kuchen wird dann etwas bröseliger. Ich empfehle, zuerst die Apfelmus-Variante auszuprobieren, die funktioniert am besten.
Pin This Recipe!

Saftiger glutenfreier Zwetschgenkuchen mit Mandelmehl – einfaches Rezept
Dieser saftige glutenfreie Zwetschgenkuchen mit Mandelmehl ist eine kleine Revolution auf dem Kuchenteller. Er ist herrlich saftig, fast buttrig, und die Früchte sinken perfekt ein, ohne matschig zu werden.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 40-45 Minuten
- Total Time: 55-60 Minuten
- Yield: 12 Stücke 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 150 g weiche Butter (10 1/2 EL)
- 120 g Zucker (1/2 Tasse + 2 EL)
- 3 Eier (Größe M)
- 200 g Mandelmehl (2 Tassen)
- 50 g glutenfreies Mehl (1/3 Tasse)
- 1 TL Backpulver
- 1 Prise Salz
- 1 TL gemahlener Zimt
- 1 kg frische Zwetschgen (2,2 lb)
- 2 EL Mandelblättchen (optional)
- Puderzucker zum Bestäuben
Instructions
- Den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (Umluft 160 °C) vorheizen. Den Boden einer Springform (26 cm Durchmesser) mit Backpapier auslegen und den Rand leicht einfetten.
- Die Zwetschgen waschen, trocken tupfen, halbieren und entsteinen. Beiseite legen.
- Butter und Zucker in einer großen Rührschüssel mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe 3–4 Minuten schaumig schlagen, bis die Masse hell und cremig ist.
- Die Eier nacheinander unterrühren, nach jedem Ei etwa 30 Sekunden rühren.
- In einer separaten Schüssel Mandelmehl, glutenfreies Mehl, Backpulver, Salz und Zimt vermischen.
- Die Mehlmischung nach und nach zur Butter-Ei-Masse geben und auf niedriger Stufe oder vorsichtig mit einem Teigschaber unterheben, bis kein Mehl mehr zu sehen ist.
- Den Teig in die vorbereitete Springform füllen und gleichmäßig glatt streichen.
- Die Zwetschgenhälften mit der Schnittfläche nach oben dicht an dicht auf den Teig legen und leicht andrücken.
- Die Mandelblättchen gleichmäßig über die Zwetschgen streuen.
- Den Kuchen auf der mittleren Schiene 40–45 Minuten backen. Nach 30 Minuten bei Bedarf mit Alufolie abdecken, wenn die Mandelblättchen zu dunkel werden. Garprobe mit einem Holzstäbchen machen.
- Den Kuchen 10 Minuten in der Form auf einem Kuchengitter abkühlen lassen, dann den Rand lösen und vollständig auskühlen lassen.
- Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.
Notes
Der Kuchen hält sich in einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur 3–4 Tage. Nicht in den Kühlschrank legen. Zum Einfrieren in Stücke schneiden und in Gefrierbeutel verpacken, bis zu 3 Monate haltbar. Am zweiten Tag schmeckt der Kuchen oft noch besser.
Nutrition
- Serving Size: 1 Stück
- Calories: 280
- Sugar: 18
- Sodium: 1
- Fat: 18
- Saturated Fat: 8
- Carbohydrates: 28
- Fiber: 3
- Protein: 6
Keywords: glutenfreier Zwetschgenkuchen, Mandelmehl, saftiger Kuchen, Zwetschgenkuchen, glutenfrei backen, Herbstkuchen



