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Diese Quiche ist nicht einfach nur ein weiteres Herbstrezept. Sie ist die Art von Gericht, bei dem du nach dem ersten Bissen die Augen schließt. Ehrlich. Der cremige Kürbis trifft auf den würzigen Ziegenkäse und der Rosmarin bringt alles zum Singen. Und das Beste? Sie ist einfacher zuzubereiten, als du denkst.
- Schnell & einfach: Der Teig ist in 10 Minuten gemacht, die Füllung in 15. Der Ofen erledigt den Rest. Perfekt für einen gemütlichen Herbstabend, wenn die Zeit knapp ist, du aber trotzdem was Besonderes willst.
- Einfache Zutaten: Keine exotischen Gewürze oder teuren Spezialitäten. Alles, was du brauchst, bekommst du im Supermarkt oder hast es wahrscheinlich sogar zu Hause. Kürbis, Ziegenkäse, Rosmarin – das wars fast schon.
- Perfekt für Brunch, Abendessen oder Gäste: Sieht aus wie vom Profi, schmeckt wie vom Profi, aber du musst nicht stundenlang in der Küche stehen. Ob zum Sonntagsbrunch mit Freunden, als leichtes Abendessen mit einem frischen bunten Salat oder als Mitbringsel zur Herbstparty – sie ist immer ein Hit.
- Absoluter Publikumsliebling: Selbst Menschen, die sagen, sie mögen keinen Kürbis, werden hier schwach. Die Kombination ist einfach unwiderstehlich. Ich hab es selbst erlebt. Mein Nachbar, der Kürbis nicht ausstehen kann, hat sich ein zweites Stück genommen.
- Unglaublich lecker: Die Textur ist perfekt. Der Teig ist buttrig und knusprig, die Füllung ist cremig und zart, und der Ziegenkäse gibt diesen leicht säuerlichen, würzigen Kontrast. Es ist der Inbegriff von Herbstkomfort.
Was diese Quiche von anderen unterscheidet? Es ist die perfekte Balance. Viele Quiches sind entweder zu trocken oder zu matschig. Diese hier ist genau richtig. Der Trick liegt darin, den Kürbis kurz vorzudünsten, damit er nicht zu viel Wasser abgibt, und den Ziegenkäse erst kurz vor Ende der Backzeit aufzulegen, damit er nicht verbrennt, sondern nur schmilzt. Das ist der kleine, aber feine Unterschied, der diese Quiche von “ganz gut” zu “unglaublich lecker” macht. Und genau deshalb ist es mein absolutes Lieblingsrezept für den Herbst.
Welche Zutaten du brauchst
Dieses Rezept lebt von seinen einfachen, aber hochwertigen Zutaten. Jede Komponente spielt ihre Rolle, um dieses perfekte Herbstgericht zu kreieren. Keine Sorge, die Liste ist kurz und überschaubar.
Für den Mürbeteig
- 250 g Mehl (Type 405): Das klassische Weizenmehl sorgt für die perfekte, zarte Krümelstruktur. Du kannst auch Dinkelmehl Type 630 verwenden, dann wird der Teig etwas nussiger und herzhafter.
- 125 g kalte Butter, in kleinen Würfeln: Die Butter muss wirklich kalt sein, sonst wird der Teig nicht schön mürbe. Ich nehme am liebsten ungesalzene Butter, um die Salzmenge selbst bestimmen zu können. (Meine Oma hat immer gesagt: “Kalte Hände, guter Teig.”)
- 1 Ei (Größe M): Bindet den Teig und macht ihn geschmeidig.
- 1/2 TL Salz: Ein Muss, um den Teig zu würzen.
- 2-3 EL kaltes Wasser: Nur wenn nötig, um den Teig zusammenzubringen. Die Menge variiert je nach Mehl und Eiergröße.
Für die Kürbis-Ziegenkäse-Füllung
- 1 kleiner Hokkaido-Kürbis (ca. 600-800 g): Hokkaido ist ideal, weil du ihn nicht schälen musst. Die Schale wird beim Backen wunderbar weich. Achte darauf, dass der Kürbis fest und unbeschädigt ist. (Ich kaufe meinen am liebsten auf dem Wochenmarkt, da schmeckt er am intensivsten.)
- 2 EL Olivenöl: Zum Anbraten des Kürbisses. Ein gutes, fruchtiges Olivenöl gibt extra Geschmack.
- 1 mittelgroße Zwiebel: Sie verleiht der Füllung eine feine, süßliche Note. Ich nehme eine rote Zwiebel, die ist etwas milder.
- 2 Knoblauchzehen: Für die aromatische Tiefe. Frisch gepresst, natürlich.
- 200 g Ziegenkäse (Rolle oder Weichkäse): Der Star der Quiche. Ich empfehle einen milden, cremigen Ziegenkäse, der nicht zu streng schmeckt. (Die Marke “Chavroux” oder “Le Roulé” sind perfekt, weil sie so schön streichzart sind.)
- 3 Eier (Größe M): Sie sorgen für die Bindung der Füllung.
- 200 ml Sahne (oder Crème fraîche): Für die ultimative Cremigkeit. Du kannst auch eine Mischung aus Sahne und Milch verwenden, wenn es etwas leichter sein soll.
- 100 ml Milch: Verdünnt die Sahne und macht die Füllung nicht zu schwer.
- 2-3 Zweige frischer Rosmarin: Die Nadeln fein gehackt. Frischer Rosmarin ist hier ein Muss, getrockneter kann nicht mithalten. (Ich zerreibe die Nadeln immer ein bisschen zwischen den Fingern, bevor ich sie hacke – das aktiviert die ätherischen Öle.)
- Salz, Pfeffer, eine Prise Muskatnuss: Die klassische Würze für eine Kürbis-Quiche. Die Muskatnuss reibe ich frisch, das macht einen Riesenunterschied.
Substitutionen & Tipps
- Käse: Statt Ziegenkäse kannst du auch Feta oder Schafskäse nehmen. Der Geschmack wird dann etwas salziger und weniger cremig, aber auch sehr lecker. Oder probiere es mit geriebenem Gouda oder Emmentaler für eine mildere Variante.
- Milchprodukte: Für eine leichtere Version kannst du die Sahne durch Crème légère oder sogar durch pflanzliche Sahne (z.B. Hafersahne) ersetzen. Die Quiche wird dann etwas weniger reichhaltig, aber immer noch cremig.
- Mehl: Für eine glutenfreie Variante nimmst du eine glutenfreie Mehlmischung. Achte darauf, dass sie für Mürbeteig geeignet ist. Du musst eventuell etwas mehr Flüssigkeit zugeben.
- Kürbis: Butternuss-Kürbis ist auch eine gute Wahl. Du musst ihn aber schälen und das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden.
Welche Küchengeräte du benötigst
Du brauchst keine ausgefallene Profi-Ausstattung für diese Quiche. Die meisten Dinge hast du sicher schon in deiner Küche. Hier ist, was du brauchst:
- Eine Quicheform (ca. 26-28 cm Durchmesser) oder eine Springform: Am besten mit herausnehmbarem Boden. Das macht das Herauslösen der Quiche so viel einfacher. Ich schwöre auf eine Keramik-Quicheform, weil sie die Hitze gleichmäßig speichert. Eine Springform aus Metall tut es aber auch.
- Eine Küchenwaage: Für genaue Mengenangaben. Backen ist eine Wissenschaft, und gerade beim Mürbeteig kommt es auf das richtige Verhältnis an.
- Eine große Schüssel: Zum Vermischen des Teigs und der Füllung.
- Ein Nudelholz: Zum Ausrollen des Teigs. Falls du keins hast, kannst du auch eine leere Glasflasche nehmen – funktioniert auch!
- Ein scharfes Messer und ein Schneidebrett: Zum Schneiden des Kürbisses und der Zwiebel.
- Eine Pfanne: Zum Anbraten des Kürbisses und der Zwiebel.
- Ein Schneebesen: Zum Verquirlen der Eier mit Sahne und Milch.
- Backpapier und getrocknete Hülsenfrüchte (z.B. Erbsen oder Linsen) oder Blindbackkugeln: Zum Blindbacken des Teigs. Ohne das wird der Boden nicht schön knusprig. Die Hülsenfrüchte kannst du immer wieder verwenden.
Budget-Tipp: Eine einfache Springform aus dem Discounter tut es völlig. Und statt teuren Blindbackkugeln nimm einfach getrocknete Erbsen oder Linsen. Die sind viel günstiger und erfüllen den gleichen Zweck. Ich bewahre meine in einem Einmachglas auf und verwende sie immer wieder.
Zubereitung: Schritt für Schritt
Keine Sorge, das klingt vielleicht nach vielen Schritten, aber es ist wirklich einfach. Ich hab die Quiche schon unzählige Male gemacht und sie gelingt immer. Folge einfach meiner Anleitung.
Schritt 1: Der Mürbeteig (ca. 15 Minuten + 30 Minuten Ruhezeit)
- Mehl und Salz in einer großen Schüssel vermischen. Die kalten Butterwürfel dazugeben und mit den Fingerspitzen oder einem Teigschaber zu einer krümeligen Masse verarbeiten. Es sollen keine großen Butterstücke mehr zu sehen sein. (Ich mach das immer mit den Händen, das gibt mir ein besseres Gefühl für den Teig.)
- Das Ei und 2 EL kaltes Wasser dazugeben und alles schnell zu einem glatten Teig verkneten. Nicht zu lange kneten, sonst wird der Teig zäh. Wenn der Teig noch zu trocken ist, noch einen EL Wasser dazugeben.
- Den Teig zu einer Kugel formen, flach drücken, in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen. Das ist wichtig, damit der Teig entspannen kann und später nicht zusammenschrumpft.
Schritt 2: Die Füllung vorbereiten (ca. 20 Minuten)
- Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (Umluft 160°C) vorheizen.
- Den Hokkaido-Kürbis waschen, entkernen und in ca. 1-2 cm große Würfel schneiden. Die Schale bleibt dran! (Ich schneide den Kürbis immer erst in Spalten, dann in Würfel – das geht am schnellsten.)
- Die Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Den Knoblauch pressen oder fein hacken.
- In einer großen Pfanne das Olivenöl erhitzen. Die Kürbiswürfel darin bei mittlerer Hitze 5-7 Minuten anbraten, bis sie leicht gebräunt sind. Sie müssen nicht durch sein, nur etwas Farbe bekommen. (Das Anbraten ist der Schlüssel! Es karamellisiert den Kürbis und verhindert, dass die Quiche wässrig wird.)
- Die Zwiebelwürfel dazugeben und weitere 2-3 Minuten mitbraten, bis sie glasig sind. Den Knoblauch kurz vor Ende dazugeben und nur 30 Sekunden mitbraten, damit er nicht verbrennt. Die Pfanne vom Herd nehmen und die Kürbismischung etwas abkühlen lassen.
- In einer mittelgroßen Schüssel die Eier, Sahne und Milch mit einem Schneebesen glatt verquirlen. Mit Salz, Pfeffer und einer frisch geriebenen Prise Muskatnuss würzen. Den gehackten Rosmarin unterrühren.
Schritt 3: Die Quiche zusammensetzen und backen (ca. 45 Minuten)
- Den gekühlten Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem Kreis ausrollen (ca. 3-4 mm dick). Der Kreis sollte etwas größer sein als deine Quicheform.
- Den Teig vorsichtig in die gefettete Quicheform legen und einen Rand von ca. 3-4 cm hochdrücken. Den überstehenden Teig mit einem Messer abschneiden. Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen, damit er beim Backen keine Blasen wirft.
- Den Teigboden mit einem Stück Backpapier auslegen und mit getrockneten Erbsen oder Blindbackkugeln beschweren. (Das ist das “Blindbacken”. Es verhindert, dass der Teig aufgeht und sorgt für einen knusprigen Boden.)
- Den Teig im vorgeheizten Ofen für 15 Minuten blindbacken. Dann das Backpapier mit den Erbsen entfernen und den Boden weitere 5 Minuten backen, bis er leicht goldbraun ist. (Ich heb das Backpapier immer vorsichtig an den Ecken an, um mich nicht zu verbrennen.)
- Den vorgebackenen Boden aus dem Ofen nehmen. Die abgekühlte Kürbis-Zwiebel-Mischung gleichmäßig auf dem Boden verteilen.
- Den Ziegenkäse in kleine Stücke zupfen oder schneiden und über den Kürbis verteilen. (Ich drücke die Ziegenkäse-Stücke leicht in die Kürbismasse, damit sie später nicht oben verbrennen.)
- Die Eier-Sahne-Mischung noch einmal kurz aufschlagen und dann vorsichtig über die Kürbis-Ziegenkäse-Füllung gießen. Die Flüssigkeit sollte den Kürbis fast bedecken, aber nicht über den Teigrand laufen.
- Die Quiche auf der mittleren Schiene bei 180°C Ober-/Unterhitze (Umluft 160°C) für 30-35 Minuten backen, bis die Füllung gestockt und goldbraun ist. Die Quiche ist fertig, wenn sie in der Mitte noch leicht wackelt, aber nicht mehr flüssig ist. (Eine Stäbchenprobe ist hier nicht ideal, weil die Füllung cremig bleibt. Einfach vorsichtig an der Form rütteln.)
- Die fertige Quiche aus dem Ofen nehmen und mindestens 10-15 Minuten in der Form abkühlen lassen. Dadurch setzt sich die Füllung und die Quiche lässt sich besser schneiden. (Das ist der schwerste Teil – das Warten! Aber es lohnt sich.)
Tipps & Tricks für die perfekte Quiche
Ich hab bei dieser Quiche so einige Fehler gemacht, damit du sie nicht machen musst. Hier sind meine besten Tipps, die aus einer guten Quiche eine unvergessliche machen.
- Der Teig darf nicht warm werden: Das ist das A und O. Arbeite so schnell wie möglich und kühle den Teig zwischendurch, wenn er zu weich wird. Ein warmer Mürbeteig wird fettig und verliert seine Mürbe. Meine erste Quiche war eine einzige fettige Katastrophe, weil ich den Teig zu lange geknetet hab. Nie wieder!
- Blindbacken ist kein optionaler Schritt: Ich weiß, es ist verlockend, diesen Schritt wegzulassen, um Zeit zu sparen. Aber glaub mir, der Boden wird sonst matschig und durchweicht. Das Blindbacken ist der Garant für einen knusprigen, buttrigen Boden, der die cremige Füllung perfekt trägt. Es ist wie das Fundament eines Hauses – ohne wird es wacklig.
- Den Kürbis nicht zu klein schneiden: Wenn die Würfel zu klein sind, werden sie in der Füllung zu Matsch. 1-2 cm Würfel sind ideal. Sie sollten beim Anbraten noch Biss haben und im Ofen dann schön weich werden, aber nicht zerfallen.
- Den Ziegenkäse nicht zu früh in den Ofen: Wenn du den Ziegenkäse von Anfang an auf die Quiche legst, wird er hart und verbrennt oben. Besser: Die Quiche 25 Minuten backen, dann aus dem Ofen nehmen, den Ziegenkäse darauf verteilen und für die restlichen 5-10 Minuten zurück in den Ofen geben. So wird er nur leicht geschmolzen und bleibt schön cremig.
- Die richtige Temperatur: Backe die Quiche bei 180°C Ober-/Unterhitze. Umluft ist nicht ideal, weil sie die Füllung zu stark austrocknen kann. Wenn du Umluft verwenden musst, reduziere die Temperatur um 20°C.
- Multitasking leicht gemacht: Während der Teig im Kühlschrank ruht, kannst du den Kürbis schneiden und anbraten. Während die Quiche blindbackt, bereitest du die Füllung vor. So geht alles Hand in Hand und du stehst nicht ewig in der Küche.
Variationen & Anpassungen
Das Schöne an dieser Quiche ist, dass sie unglaublich vielseitig ist. Du kannst sie nach Lust und Laune anpassen, je nachdem, was du gerade da hast oder worauf du Lust hast.
- Vegetarisch & vegan: Für eine vegane Version ersetze die Eier durch 3 EL Kichererbsenmehl, gemischt mit 6 EL Wasser (ergibt einen “Veggie-Ei-Ersatz”). Die Sahne und Milch durch pflanzliche Alternativen ersetzen. Und den Ziegenkäse durch eine vegane Käsealternative oder geräucherten Tofu. (Ich hab das mal für eine Freundin gemacht, und sie war begeistert!)
- Mit Speck oder Schinken: Für eine herzhaftere Variante brate 150 g gewürfelten Speck oder Schinken zusammen mit der Zwiebel an. Das gibt ein wunderbar rauchiges Aroma. Perfekt, wenn du einen herzhaften Picknick-Muffin mit Schinken magst, wirst du diese Variante lieben.
- Mit anderen Gemüsesorten: Statt Kürbis kannst du auch Süßkartoffeln, Pastinaken oder eine Mischung aus Herbstgemüse verwenden. Probiere es auch mit Pilzen! Einfach die Pilze in Scheiben schneiden und mitbraten. Oder füge eine Handvoll Babyspinat oder Rucola kurz vor dem Backen unter die Füllung.
- Mit anderen Kräutern: Statt Rosmarin passen auch Thymian, Salbei oder eine Prise getrockneter Oregano wunderbar. Für eine frische Note gib etwas gehackte Petersilie oder Schnittlauch über die fertige Quiche.
- Mit Nüssen: Für einen besonderen Crunch kannst du vor dem Backen eine Handvoll gehackte Walnüsse oder Pinienkerne über die Quiche streuen. Sie rösten im Ofen und geben ein tolles Aroma.
Servieren & Aufbewahren
Die Quiche schmeckt warm, lauwarm und sogar kalt. Das macht sie so praktisch für verschiedene Anlässe. Hier sind meine Tipps, wie du sie am besten genießt und lagerst.
Servieren
Serviere die Quiche am besten lauwarm, etwa 15-20 Minuten nachdem sie aus dem Ofen kommt. So ist sie noch leicht warm, aber die Füllung hat sich schon gesetzt. Ein frischer bunter Salat mit einem leichten Vinaigrette-Dressing ist der perfekte Begleiter. Oder ein grüner Salat mit Birnen- und Walnuss-Stückchen. Ein Glas trockener Weißwein wie ein Sauvignon Blanc oder ein Riesling passt hervorragend dazu. Für ein herbstliches Abendessen serviere ich die Quiche gerne mit einer Kürbissuppe als Vorspeise.
Aufbewahren
Die Quiche hält sich im Kühlschrank für 3-4 Tage. Wickle sie dafür locker in Frischhaltefolie oder lege sie in einen luftdichten Behälter. Du kannst sie auch einfrieren! Wickle die abgekühlte Quiche fest in Frischhaltefolie und dann in Alufolie ein. Im Gefrierfach hält sie sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank legen.
Aufwärmen
Der beste Weg, die Quiche aufzuwärmen, ist im Backofen. Lege sie für 10-15 Minuten bei 160°C Ober-/Unterhitze auf ein Backblech. So wird der Boden wieder knusprig und die Füllung wird nicht trocken. In der Mikrowelle wird der Boden leider matschig, also vermeide das wenn möglich. Wenn es mal schnell gehen muss, kannst du sie auch in einer beschichteten Pfanne bei niedriger Hitze erwärmen – mit Deckel, damit die Wärme zirkuliert.
Tipp: Die Quiche schmeckt am nächsten Tag fast noch besser! Die Aromen haben Zeit, sich zu verbinden. Ich mache sie oft am Vortag, wenn ich Gäste erwarte. Dann hab ich am Tag des Essens nur noch wenig Arbeit.
Nährwerte & gesundheitliche Vorteile
Diese Quiche ist nicht nur ein Genuss, sie hat auch einige gesundheitliche Vorteile zu bieten. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Stück (bei 8 Stücken):
- Kalorien: ca. 380 kcal
- Eiweiß: 14 g
- Fett: 26 g
- Kohlenhydrate: 22 g
- Ballaststoffe: 3 g
Kürbis ist reich an Beta-Carotin, einer Vorstufe von Vitamin A, das gut für die Augen und das Immunsystem ist. Er enthält außerdem viele Antioxidantien und ist kalorienarm. Ziegenkäse ist leichter verdaulich als Kuhmilchkäse und enthält wertvolles Kalzium und Eiweiß. Rosmarin ist nicht nur ein aromatisches Kraut, sondern auch ein natürliches Antioxidans und kann entzündungshemmend wirken.
Für eine low-carb Version kannst du den Mürbeteig weglassen und die Füllung einfach in einer gefetteten Auflaufform backen. Dann hast du einen leckeren Kürbis-Auflauf. Oder du machst eine Boden aus gemahlenen Mandeln und Käse. Die Quiche ist von Natur aus glutenfrei machbar (mit glutenfreiem Mehl) und durch den Austausch der Milchprodukte auch laktosefrei. Sie ist ein tolles Gericht für alle, die sich bewusst ernähren wollen, ohne auf Genuss zu verzichten.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich die Quiche auch ohne Blindbacken zubereiten?
Technisch gesehen ja, aber ich rate davon ab. Der Boden wird dann nicht knusprig, sondern eher teigig und matschig, weil die feuchte Füllung in den rohen Teig einzieht. Das Blindbacken ist der einzige Weg zu einem perfekten, buttrigen Boden.
Kann ich die Quiche einfrieren?
Ja, absolut! Am besten frierst du sie nach dem Backen und vollständigem Abkühlen ein. Wickle sie dafür fest in Frischhaltefolie und dann in Alufolie. Im Gefrierfach hält sie sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank legen und dann im Ofen aufwärmen.
Kann ich auch einen anderen Kürbis verwenden?
Ja, Butternuss-Kürbis oder Muskatkürbis sind gute Alternativen. Du musst sie aber vor der Verwendung schälen und entkernen. Hokkaido ist am einfachsten, weil die Schale mitgegessen werden kann. Auch eine Süßkartoffel ist eine tolle Option.
Die Füllung ist nach dem Backen noch flüssig. Was hab ich falsch gemacht?
Das kann passieren, wenn der Kürbis zu viel Wasser enthält oder die Quiche noch nicht lange genug gebacken hat. Achte darauf, den Kürbis vor dem Anbraten gut abzutupfen und ihn scharf anzubraten, damit er Wasser verliert. Backe die Quiche außerdem ausreichend lang – sie ist fertig, wenn die Füllung in der Mitte nur noch leicht wackelt, aber nicht mehr flüssig ist. Manchmal hilft es auch, die Quiche nach dem Backen 10 Minuten bei ausgeschaltetem Ofen bei leicht geöffneter Tür stehen zu lassen.
Kann ich die Quiche auch in einer Springform backen?
Ja, eine Springform (ca. 26 cm Durchmesser) funktioniert hervorragend. Fette sie gut ein, damit der Teig nicht kleben bleibt. Der Vorteil einer Quicheform mit gewelltem Rand ist nur, dass sie optisch schöner aussieht und der Teigrand einfacher hochgedrückt werden kann.
Fazit: Deine neue Lieblings-Quiche für den Herbst
Diese cremige Kürbis-Quiche mit Ziegenkäse und Rosmarin ist für mich der Inbegriff des Herbstes auf dem Teller. Sie ist einfach zuzubereiten, schmeckt unglaublich und macht immer Eindruck. Ob für ein gemütliches Abendessen zu zweit, einen Brunch mit Freunden oder als Mitbringsel zur nächsten Feier – sie ist einfach perfekt.
Ich liebe es, wie die Aromen hier harmonieren. Der süßliche Kürbis, der würzige Ziegenkäse und der aromatische Rosmarin – das ist eine Kombination, die einfach funktioniert. Und das Beste: Du kannst sie ganz nach deinem Geschmack anpassen. Probier es aus! Füge Speck hinzu, tausche den Kürbis gegen Süßkartoffeln oder gib eine Handvoll Walnüsse darüber. Mach sie zu deiner Quiche.
Ich bin gespannt, wie sie dir schmeckt! Hinterlass mir gerne einen Kommentar unten, wenn du sie ausprobiert hast. Oder teile deine eigenen Variationen mit mir. Und wenn dir das Rezept gefällt, freue ich mich, wenn du es auf Pinterest pinst oder mit deinen Freunden teilst. Denn gutes Essen ist dazu da, geteilt zu werden. Also, ran an den Kürbis und viel Spaß beim Nachbacken!
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Cremige Kürbis-Quiche mit Ziegenkäse und Rosmarin: Einfaches Herbstrezept
Diese Quiche vereint cremigen Kürbis mit würzigem Ziegenkäse und aromatischem Rosmarin. Sie ist einfach zuzubereiten und perfekt für gemütliche Herbstabende.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 45 Minuten
- Total Time: 1 Stunde 30 Minuten (inkl. Ruhezeit)
- Yield: 8 Portionen 1x
- Category: Hauptgericht
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 250 g Mehl (Type 405) (ca. 2 Tassen)
- 125 g kalte Butter, in kleinen Würfeln (ca. 1/2 Tasse)
- 1 Ei (Größe M)
- 1/2 TL Salz
- 2–3 EL kaltes Wasser
- 1 kleiner Hokkaido-Kürbis (ca. 600–800 g) (ca. 1 1/2 Pfund)
- 2 EL Olivenöl
- 1 mittelgroße Zwiebel
- 2 Knoblauchzehen
- 200 g Ziegenkäse (Rolle oder Weichkäse) (ca. 7 oz)
- 3 Eier (Größe M)
- 200 ml Sahne (oder Crème fraîche) (ca. 3/4 Tasse)
- 100 ml Milch (ca. 1/3 Tasse)
- 2–3 Zweige frischer Rosmarin
- Salz, Pfeffer, eine Prise Muskatnuss
Instructions
- Mehl und Salz in einer großen Schüssel vermischen. Die kalten Butterwürfel dazugeben und mit den Fingerspitzen oder einem Teigschaber zu einer krümeligen Masse verarbeiten.
- Das Ei und 2 EL kaltes Wasser dazugeben und alles schnell zu einem glatten Teig verkneten. Nicht zu lange kneten. Wenn der Teig noch zu trocken ist, noch einen EL Wasser dazugeben.
- Den Teig zu einer Kugel formen, flach drücken, in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
- Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (Umluft 160°C) vorheizen.
- Den Hokkaido-Kürbis waschen, entkernen und in ca. 1-2 cm große Würfel schneiden. Die Schale bleibt dran.
- Die Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Den Knoblauch pressen oder fein hacken.
- In einer großen Pfanne das Olivenöl erhitzen. Die Kürbiswürfel darin bei mittlerer Hitze 5-7 Minuten anbraten, bis sie leicht gebräunt sind.
- Die Zwiebelwürfel dazugeben und weitere 2-3 Minuten mitbraten, bis sie glasig sind. Den Knoblauch kurz vor Ende dazugeben und nur 30 Sekunden mitbraten. Die Pfanne vom Herd nehmen und die Kürbismischung etwas abkühlen lassen.
- In einer mittelgroßen Schüssel die Eier, Sahne und Milch mit einem Schneebesen glatt verquirlen. Mit Salz, Pfeffer und einer frisch geriebenen Prise Muskatnuss würzen. Den gehackten Rosmarin unterrühren.
- Den gekühlten Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem Kreis ausrollen (ca. 3-4 mm dick).
- Den Teig vorsichtig in die gefettete Quicheform legen und einen Rand von ca. 3-4 cm hochdrücken. Den überstehenden Teig mit einem Messer abschneiden. Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen.
- Den Teigboden mit einem Stück Backpapier auslegen und mit getrockneten Erbsen oder Blindbackkugeln beschweren.
- Den Teig im vorgeheizten Ofen für 15 Minuten blindbacken. Dann das Backpapier mit den Erbsen entfernen und den Boden weitere 5 Minuten backen, bis er leicht goldbraun ist.
- Den vorgebackenen Boden aus dem Ofen nehmen. Die abgekühlte Kürbis-Zwiebel-Mischung gleichmäßig auf dem Boden verteilen.
- Den Ziegenkäse in kleine Stücke zupfen oder schneiden und über den Kürbis verteilen.
- Die Eier-Sahne-Mischung noch einmal kurz aufschlagen und dann vorsichtig über die Kürbis-Ziegenkäse-Füllung gießen.
- Die Quiche auf der mittleren Schiene bei 180°C Ober-/Unterhitze (Umluft 160°C) für 30-35 Minuten backen, bis die Füllung gestockt und goldbraun ist.
- Die fertige Quiche aus dem Ofen nehmen und mindestens 10-15 Minuten in der Form abkühlen lassen.
Notes
Den Kürbis vor dem Anbraten gut abtupfen, um überschüssige Feuchtigkeit zu entfernen. Den Ziegenkäse erst kurz vor Ende der Backzeit auflegen, damit er nicht verbrennt. Die Quiche schmeckt am nächsten Tag fast noch besser.
Nutrition
- Serving Size: 1 Stück (bei 8 Stück
- Calories: 380
- Sugar: 5
- Sodium: 400
- Fat: 26
- Saturated Fat: 15
- Carbohydrates: 22
- Fiber: 3
- Protein: 14
Keywords: Kürbis-Quiche, Ziegenkäse, Rosmarin, Herbstrezept, Quiche, einfach, vegetarisch



