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Die feuchte, fast schwere Krume, die sich unter dem Messer kaum halten lässt, und dann dieser erste Bissen – weich, saftig, mit einer dünnen, leicht knusprigen Kruste. Das ist es, was ich an diesem Kürbisbrot liebe. Es geht nicht um die Farbe, nicht um den Kürbis an sich, sondern um diese eine, perfekte Textur, die nur entsteht, wenn man alles richtig macht.
Ich habe Jahre gebraucht, um dieses Rezept zu perfektionieren. Die ersten Versuche waren trocken, fast bröselig – eine echte Enttäuschung. Andere waren zu feucht, fast matschig, und haben mich an einen missglückten Kuchen erinnert. Aber dieses Brot hier, das ist anders. Es hat genau diese Balance: innen zart und saftig, außen mit einer dezenten Kruste und den gerösteten Kürbiskernen, die für den nötigen Crunch sorgen. Ich hab es an einem verregneten Sonntag im Oktober zum ersten Mal so richtig hinbekommen, als der Duft von Zimt und Muskat durch die ganze Wohnung zog und meine Nachbarn fast an die Tür geklopft haben. Es ist ein Herbstbrot, das nach zu Hause schmeckt, nach Gemütlichkeit und einer Tasse heißen Tee.
Ehrlich, ich hab schon viele Kürbisbrote gebacken. Aber dieses hier ist mein absoluter Favorit. Es ist nicht zu süß, hat eine wunderbare Würze und die Kerne geben einfach den letzten Schliff. Wenn du einmal dieses saftige Kürbisbrot mit gerösteten Kürbiskernen probiert hast, wirst du verstehen, warum ich so begeistert bin. Es ist ein Rezept, das bleibt.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Schnell & einfach: In unter einer Stunde hast du ein fantastisches Brot auf dem Tisch, das nach viel mehr Arbeit aussieht, als es ist. Perfekt für spontane Besuche oder wenn dich die Lust auf etwas Herzhaftes packt.
- Einfache Zutaten: Keine exotischen Gewürze oder schwer zu findenden Mehlsorten. Du hast wahrscheinlich alles in deiner Küche – Kürbispüree, Mehl, Eier, Zucker und Gewürze. Die gerösteten Kürbiskerne sind das i-Tüpfelchen, das du aber auch weglassen oder ersetzen kannst.
- Perfekt für den Herbst: Dieses Brot ist wie eine warme Decke für deine Geschmacksnerven. Es passt zu einer herbstlichen Kaffeetafel, als Snack für unterwegs oder sogar als Beilage zu einer herzhaften Suppe.
- Ein echter Publikumsliebling: Ich habe es schon zu vielen Familienfeiern mitgebracht, und es ist immer das Erste, was weg ist. Kinder lieben die leichte Süße, Erwachsene die herbstlichen Aromen. Es ist einfach ein Brot, das alle glücklich macht.
- Unglaublich lecker: Die Kombination aus saftigem, würzigem Teig und den knackigen, nussigen Kernen ist einfach unschlagbar. Das ist Comfort Food vom Feinsten, das dich mit jedem Bissen an den Herbst erinnert.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die perfekte Balance zwischen Feuchtigkeit und Struktur. Viele Rezepte werden entweder zu trocken oder zu matschig. Ich hab lange experimentiert, bis ich das richtige Verhältnis von Kürbispüree zu Mehl und die ideale Menge an Öl gefunden hatte. Das Ergebnis ist ein Brot, das saftig ist, aber trotzdem eine schöne Krume hat, die nicht auseinanderfällt. Es ist nicht nur ein weiteres Rezept – es ist meine beste Version.
Es ist das Brot, bei dem du nach dem ersten Bissen kurz die Augen schließt. Wirklich. Es ist herbstlicher Genuss, der schnell gemacht ist und nach mehr schmeckt. Ideal, um Gäste zu beeindrucken, ohne stundenlang in der Küche zu stehen.
Welche Zutaten du brauchst
Dieses Rezept lebt von einfachen, aber gut abgestimmten Zutaten. Jede hat ihre Aufgabe, und zusammen ergeben sie dieses unglaublich saftige Brot. Du wirst sehen, es sind alles Dinge, die du vielleicht schon im Haus hast – bis auf den Kürbis vielleicht, aber der ist im Herbst ja überall zu haben.
- Für den Teig:
- Kürbispüree (400 g): Das Herz des Rezepts. Du kannst fertiges Kürbispüree aus dem Glas nehmen (darauf achten, dass es 100% Kürbis ist, ohne Zuckerzusatz) oder es selbst machen. Dafür einfach einen Hokkaido-Kürbis (der muss nicht geschält werden) in Stücke schneiden, weich dünsten oder backen und pürieren. Selbstgemacht schmeckt einfach nochmal eine Spur besser.
- Weizenmehl Type 405 (300 g): Für die perfekte, lockere Krume. Du kannst auch Dinkelmehl Type 630 verwenden, dann wird das Brot etwas nussiger und kompakter.
- Zucker (150 g): Ich nehme eine Mischung aus braunem und weißem Zucker. Brauner Zucker gibt eine leichte Karamellnote und macht das Brot saftiger. Weißer Zucker sorgt für die Süße. Du kannst auch nur einen verwenden.
- Pflanzenöl (120 ml): Ein geschmacksneutrales Öl wie Raps- oder Sonnenblumenöl. Das Öl ist der Grund, warum das Brot so schön saftig bleibt. Butter würde es schwerer machen.
- Eier (2 Stück, Größe M): Sie binden den Teig und geben ihm Struktur. Am besten nimmst du sie raumwarm, dann verbinden sie sich besser mit den anderen Zutaten.
- Backpulver (1 Päckchen) & Natron (1 TL): Die beiden Treibmittel sorgen dafür, dass das Brot schön aufgeht und locker wird. Das Natron reagiert mit dem Kürbis und sorgt für eine besonders schöne Bräunung.
- Gewürze (je 1 TL): Zimt, Muskatnuss, Ingwer und eine Prise Nelkenpulver. Das ist die klassische Kürbisgewürz-Mischung. Du kannst auch fertiges Pumpkin Spice kaufen, aber selbst gemischt ist es einfach besser. Eine Prise Salz hebt alle Aromen hervor.
- Für die Kruste und Topping:
- Kürbiskerne (80 g): Nimm rohe, grüne Kürbiskerne. Sie werden vor der Verwendung geröstet, was ihr Aroma unglaublich intensiviert. Ein Teil kommt in den Teig, der Rest wird auf dem Brot verteilt.
Meine Tipps für die Zutaten: Ich verwende am liebsten den Hokkaido-Kürbis für das Püree, weil er so schön aromatisch ist und man ihn nicht schälen muss. Wenn du fertiges Püree kaufst, achte darauf, dass es keine zusätzlichen Gewürze oder Zucker enthält. Für die Kürbiskerne empfehle ich dir, sie in einer trockenen Pfanne kurz zu rösten, bis sie anfangen zu duften und leicht zu springen. Das dauert nur 2-3 Minuten, macht aber einen riesigen Unterschied im Geschmack. Und falls du keine Kürbiskerne magst, kannst du auch gehackte Walnüsse oder Pekannüsse verwenden.
Benötigte Küchengeräte
Für dieses Rezept brauchst du keine ausgefallene Ausrüstung. Die meisten Dinge hast du bestimmt schon in deiner Küche. Hier ist, was du brauchst:
- Eine Kastenform (ca. 25 cm Länge): Die klassische Form für Kürbisbrot. Du kannst sie mit Backpapier auslegen oder einfetten und mit Mehl bestäuben. Ich habe eine Keramikform, die ich liebe, weil sie die Hitze gleichmäßig verteilt. Eine Metallform funktioniert aber genauso gut.
- Zwei Rührschüsseln: Eine für die trockenen Zutaten, eine für die feuchten. Das ist wichtig, damit alles gleichmäßig vermischt wird.
- Ein Handrührgerät oder eine Küchenmaschine: Um den Teig schön cremig zu rühren. Ein Schneebesen geht auch, aber dann brauchst du etwas mehr Muskelkraft.
- Eine Pfanne: Zum Rösten der Kürbiskerne. Eine beschichtete Pfanne ist ideal, weil nichts anbrennt.
- Ein Messbecher und eine Küchenwaage: Für genaue Mengenangaben. Beim Backen kommt es auf jedes Gramm an, besonders bei den trockenen Zutaten.
- Ein Holzstäbchen oder eine Stricknadel: Für die Stäbchenprobe, um zu testen, ob das Brot durchgebacken ist.
Falls du keine Kastenform hast, kannst du den Teig auch in einer Muffinform backen. Dann verkürzt sich die Backzeit auf etwa 20-25 Minuten. Du bekommst dann leckere Kürbis-Muffins mit Kernen! Meine erste Kastenform war damals ein günstiges Modell aus dem Supermarkt, und es hat jahrelang gute Dienste geleistet. Du musst also kein Vermögen ausgeben.
Zubereitung – Schritt für Schritt

Jetzt geht es ans Eingemachte. Keine Sorge, es ist wirklich einfach. Folge einfach diesen Schritten, und du wirst mit einem perfekten, saftigen Kürbisbrot belohnt.
- Vorbereitung ist alles: Heize den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze (oder 155 °C Umluft) vor. Lege deine Kastenform mit Backpapier aus oder fette sie gut ein und bestäube sie mit etwas Mehl. Dann kannst du in Ruhe weitermachen.
- Die Kürbiskerne rösten: Gib die Kürbiskerne in eine trockene Pfanne und röste sie bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren für etwa 2-3 Minuten. Du hörst, wenn sie anfangen zu springen, und sie duften herrlich nussig. Achtung, sie verbrennen schnell! Nimm sie sofort aus der Pfanne und lass sie auf einem Teller abkühlen. Ein Teil (ca. 30 g) kommt in den Teig, der Rest wird später auf dem Brot verteilt.
- Trockene Zutaten vermischen: In einer großen Schüssel das Mehl, das Backpulver, das Natron, das Salz und alle Gewürze (Zimt, Muskat, Ingwer, Nelken) gut vermischen. Ich nehme dafür einen Schneebesen, damit alles schön gleichmäßig verteilt ist.
- Feuchte Zutaten verrühren: In einer zweiten Schüssel das Kürbispüree, den Zucker, das Öl und die Eier mit dem Handrührgerät cremig rühren. Es sollte eine homogene, glatte Masse entstehen. Der Zucker muss sich nicht komplett auflösen.
- Alles zusammenfügen: Die feuchten Zutaten zu den trockenen geben und nur so lange verrühren, bis gerade kein Mehl mehr zu sehen ist. Nicht zu viel rühren! Sonst wird das Brot zäh. Zum Schluss die abgekühlten, gerösteten Kürbiskerne (die 30 g) unterheben.
- Ab in die Form: Den Teig in die vorbereitete Kastenform füllen und glatt streichen. Streue die restlichen gerösteten Kürbiskerne gleichmäßig auf den Teig. Drück sie leicht an, damit sie später nicht abfallen.
- Backen: Das Brot auf der mittleren Schiene für 50-60 Minuten backen. Mach nach 50 Minuten die Stäbchenprobe: Steche ein Holzstäbchen in die Mitte des Brotes. Wenn kein feuchter Teig mehr daran kleben bleibt, ist es fertig. Wenn nicht, lass es noch 5 Minuten länger backen und teste erneut.
- Abkühlen lassen: Das fertige Brot für etwa 10 Minuten in der Form auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Dann vorsichtig aus der Form stürzen und komplett auskühlen lassen. Das ist wichtig, denn warm ist es noch sehr zerbrechlich. Erst wenn es vollständig abgekühlt ist, kannst du es in Scheiben schneiden.
Mein persönlicher Tipp: Wenn du siehst, dass die Oberfläche zu dunkel wird, bevor das Brot innen gar ist, decke es einfach locker mit einem Stück Alufolie ab. Das verhindert, dass die Kruste verbrennt. Und keine Sorge, wenn das Brot in der Mitte leicht reißt – das ist ein gutes Zeichen und passiert bei den saftigsten Broten!
Backtipps & Techniken
Nachdem ich dieses Brot bestimmt schon zwanzig Mal gebacken habe, hab ich ein paar Tricks auf Lager, die dir helfen, jedes Mal ein perfektes Ergebnis zu erzielen.
- Die Zutaten-Temperatur: Achte darauf, dass Eier und Kürbispüree Raumtemperatur haben. Kalte Zutaten verbinden sich nicht so gut und der Teig wird klumpig. Nimm sie einfach eine Stunde vor dem Backen aus dem Kühlschrank.
- Nicht überrühren: Das ist der häufigste Fehler. Sobald das Mehl mit den feuchten Zutaten in Kontakt kommt, beginnt das Klebereiweiß (Gluten) zu arbeiten. Wenn du zu lange rührst, wird das Brot zäh und schwer. Rühre nur so lange, bis gerade kein Mehl mehr zu sehen ist. Ein paar kleine Klümpchen sind völlig in Ordnung.
- Das Kürbispüree: Wenn du selbstgemachtes Kürbispüree verwendest, kann es sein, dass es etwas wässriger ist als gekauftes. Lass es dann vor der Verwendung in einem feinen Sieb abtropfen, sonst wird der Teig zu feucht.
- Die Stäbchenprobe: Verlass dich nicht blind auf die Backzeit. Jeder Ofen ist anders. Die Stäbchenprobe ist der sicherste Weg. Wenn das Stäbchen sauber rauskommt, ist das Brot fertig. Wenn noch feuchte Krümel dran kleben, braucht es noch ein paar Minuten.
- Geduld beim Abkühlen: Ich weiß, es ist schwer zu widerstehen, aber schneide das Brot erst an, wenn es komplett abgekühlt ist. Warm ist es noch sehr weich und bröselig. Wenn es abgekühlt ist, lässt es sich viel sauberer schneiden und die Textur kommt richtig zur Geltung.
Ich hab auch schon mal vergessen, das Natron in den Teig zu geben. Das war eine ziemliche Enttäuschung – das Brot wurde flach und kompakt. Also, merk dir: Backpulver und Natron sind die heimlichen Helden! Und wenn du mal zu viel Kürbispüree hast, friere den Rest einfach ein. Das hält sich monatelang und du hast immer welches parat, wenn dich die Lust auf Kürbisbrot packt.
Variationen & Anpassungen
Dieses Rezept ist ein fantastischer Ausgangspunkt für eigene Kreationen. Hier sind ein paar Ideen, wie du es abwandeln kannst:
- Schokoladig: Für alle Schokoholics unter uns: Hebe 100 g dunkle Schokoladenchips oder grob gehackte Zartbitterschokolade unter den Teig. Die Kombination aus Kürbis und Schokolade ist einfach himmlisch.
- Vegan: Ersetze die beiden Eier durch zwei „Leinsamen-Eier“ (2 EL gemahlene Leinsamen mit 6 EL Wasser verrühren und 10 Minuten quellen lassen) und verwende pflanzliche Milch anstelle von Kuhmilch, falls du noch etwas Flüssigkeit brauchst. Das Öl ist ja bereits pflanzlich.
- Glutenfrei: Tausche das Weizenmehl gegen eine glutenfreie Mehlmischung aus, die für Kuchen und Brot geeignet ist. Achte darauf, dass sie Xanthan oder Guarkernmehl enthält, damit der Teig zusammenhält. Du wirst vielleicht etwas mehr Flüssigkeit brauchen, also beobachte die Konsistenz des Teigs.
- Weniger süß: Reduziere den Zucker auf 100 g oder ersetze ihn durch 80 g Ahornsirup oder Honig. Dann musst du aber die Menge der flüssigen Zutaten etwas anpassen (etwa 2 EL weniger Öl verwenden).
- Herzhaft: Für eine herzhafte Variante reduziere den Zucker auf 50 g, lasse die süßen Gewürze weg und gib stattdessen 1 TL getrockneten Rosmarin, 1 TL Thymian, 100 g geriebenen würzigen Käse (wie Gouda oder Cheddar) und eine Prise Pfeffer in den Teig. Das ist ein toller Begleiter zu Suppen!
Ich habe letztens eine Variante mit Cranberries und weißen Schokoladenstückchen ausprobiert. Die säuerlichen Cranberries und die süße, cremige Schokolade passen perfekt zum Kürbis. Einfach 50 g getrocknete Cranberries und 50 g weiße Schokoladenstückchen unter den Teig heben. Das war ein Volltreffer!
Servier- & Aufbewahrungstipps
Dieses Kürbisbrot schmeckt zu jeder Tageszeit. Hier sind meine besten Tipps, wie du es genießen und aufbewahren kannst.
Servieren: Am besten schmeckt das Brot bei Zimmertemperatur. Du kannst es pur genießen, aber auch leicht getoastet, mit einem Klecks Butter oder Frischkäse. Es passt wunderbar zu einer Tasse Kaffee, Tee oder einem Glas Milch. Für ein besonderes Dessert serviere es mit einem Klecks Schlagsahne und einem Hauch Zimt. Ich liebe es auch als Beilage zu einer herbstlichen Kürbissuppe – der süßlich-würzige Geschmack harmoniert perfekt mit der herzhaften Suppe.
Aufbewahrung: Wickle das vollständig abgekühlte Brot in Frischhaltefolie oder lege es in einen luftdichten Behälter. Bei Raumtemperatur hält es sich so etwa 3-4 Tage. Es wird mit der Zeit sogar noch saftiger! Im Kühlschrank solltest du es nicht aufbewahren, da es dort austrocknet.
Einfrieren: Dieses Brot lässt sich hervorragend einfrieren. Wickle es gut in Frischhaltefolie und dann in einen Gefrierbeutel. So hält es sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht im Kühlschrank oder bei Raumtemperatur für ein paar Stunden auftauen lassen. Du kannst es auch in Scheiben einfrieren und dir bei Bedarf einzelne Portionen toasten. Der Geschmack bleibt erstaunlich gut erhalten.
Reheating: Wenn du das Brot nach ein paar Tagen wieder etwas frischer haben möchtest, toaste es einfach kurz im Toaster oder backe es für 5 Minuten bei 150 °C im Ofen. Das bringt die Aromen wieder richtig zur Geltung und die Kruste wird wieder leicht knusprig.
Nährwertinformationen & gesundheitliche Vorteile
Auch wenn es sich um ein süßes Brot handelt, hat es doch einige gesunde Aspekte. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Scheibe (bei 12 Scheiben):
| Nährwert | Pro Scheibe |
|---|---|
| Kalorien | ca. 280 kcal |
| Kohlenhydrate | 38 g |
| davon Zucker | 18 g |
| Fett | 12 g |
| davon gesättigte Fettsäuren | 1,5 g |
| Eiweiß | 5 g |
| Ballaststoffe | 3 g |
Gesundheitliche Vorteile: Kürbis ist reich an Vitamin A (Beta-Carotin), das wichtig für die Augen und das Immunsystem ist. Er enthält außerdem viele Antioxidantien. Die Kürbiskerne liefern wertvolles Zink, Magnesium und gesunde Fette, die gut für Herz und Haut sind. Das selbstgemachte Brot enthält außerdem keine künstlichen Konservierungsstoffe oder Geschmacksverstärker, wie man sie oft in gekauften Produkten findet.
Diätetische Hinweise: Dieses Rezept ist vegetarisch und kann, wie oben beschrieben, leicht vegan und glutenfrei zubereitet werden. Es enthält Gluten (außer bei der glutenfreien Variante), Eier und Milchprodukte (wenn du Butter verwendest). Die vegane Variante ist frei von Milchprodukten und Eiern.
Ich sehe dieses Brot nicht als „gesundes“ Brot im Sinne einer Diät, sondern als ein Stück Wohlfühl-Essen, das mit hochwertigen Zutaten gemacht ist und einfach besser schmeckt als alles, was man kaufen kann. Es ist ein Genuss, den man ohne schlechtes Gewissen essen kann – in Maßen, versteht sich.
Fazit
Dieses saftige Kürbisbrot mit gerösteten Kürbiskernen ist mehr als nur ein weiteres Herbstrezept. Es ist der Inbegriff von Gemütlichkeit, ein Stück gebackener Sonnenschein für graue Tage. Die perfekte Textur, die warmen Gewürze und der nussige Crunch der Kerne machen es zu einem unvergesslichen Geschmackserlebnis. Es ist einfach zuzubereiten, mit Zutaten, die du wahrscheinlich schon zu Hause hast, und es gelingt garantiert.
Ich liebe es, wie dieses Brot meine Küche duften lässt – nach Zimt, Muskat und Herbst. Es erinnert mich an gemütliche Nachmittage mit einer Tasse Tee und einem guten Buch. Und ich hoffe, dass es auch bei dir für solche Momente sorgt.
Probiere es aus und lass mich wissen, wie es dir schmeckt! Welche Variationen hast du ausprobiert? Hinterlasse gerne einen Kommentar unten oder teile deine Kreation auf Pinterest. Ich bin schon gespannt auf deine Version dieses herbstlichen Klassikers. Und wenn du auf der Suche nach weiteren herbstlichen Backideen bist, schau dir mal mein Rezept für saftigen Aprikosen-Streuselkuchen oder den knusprigen Rhabarber-Baiser-Kuchen an – die sind auch fantastisch!
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich auch Butternusskürbis für das Püree verwenden?
Ja, absolut! Butternusskürbis hat ein sehr ähnliches, süßliches Aroma und eine schöne, cremige Konsistenz, wenn er püriert wird. Du musst ihn nur schälen, da die Schale nicht essbar ist. Hokkaido ist aber meine erste Wahl, weil man ihn nicht schälen muss.
Mein Brot ist in der Mitte noch roh, aber die Oberfläche ist schon sehr dunkel. Was tun?
Das passiert manchmal, wenn der Ofen zu heiß ist oder das Brot zu nah an der Oberhitze backt. Decke es einfach locker mit einem Stück Alufolie ab und backe es weiter, bis die Stäbchenprobe sauber ist. Die Folie schützt die Kruste vor dem Verbrennen.
Kann ich den Zucker durch einen Zuckerersatz ersetzen?
Ja, das ist möglich. Du kannst Kokosblütenzucker, Erythrit oder Xylit verwenden. Beachte aber, dass sich die Konsistenz und der Geschmack leicht verändern können. Kokosblütenzucker gibt eine schöne Karamellnote, Erythrit kann das Brot etwas trockener machen. Bei flüssigen Süßungsmitteln wie Ahornsirup musst du die Menge der anderen Flüssigkeiten reduzieren.
Warum ist mein Brot so trocken geworden?
Das kann mehrere Gründe haben: Zu viel Mehl, zu wenig Kürbispüree oder Öl, oder die Backzeit war zu lang. Achte darauf, die Zutaten genau abzuwiegen und mache rechtzeitig die Stäbchenprobe. Jeder Ofen ist anders, also kann die Backzeit variieren.
Kann ich den Teig auch ohne Kastenform backen?
Ja, definitiv! Du kannst den Teig in Muffinförmchen füllen (Backzeit ca. 20-25 Minuten) oder in einer kleinen Springform (ca. 20 cm Durchmesser, Backzeit ca. 40-45 Minuten) backen. Passe einfach die Backzeit an und mache die Stäbchenprobe.
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Saftiges Kürbisbrot mit gerösteten Kürbiskernen – einfaches Rezept
Dieses saftige Kürbisbrot mit gerösteten Kürbiskernen ist der Inbegriff von Gemütlichkeit. Es hat eine perfekte Balance zwischen Feuchtigkeit und Struktur, ist schnell zubereitet und schmeckt nach Herbst.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 50-60 Minuten
- Total Time: 1 Stunde 5 Minuten bis 1 Stunde 15 Minuten
- Yield: 12 Scheiben 1x
- Category: Brot
- Cuisine: Amerikanisch
Ingredients
- 400 g Kürbispüree (ca. 1 ¾ Tassen)
- 300 g Weizenmehl Type 405 (ca. 2 ½ Tassen)
- 150 g Zucker (ca. ¾ Tasse), Mischung aus braunem und weißem Zucker
- 120 ml Pflanzenöl (ca. ½ Tasse), z. B. Raps- oder Sonnenblumenöl
- 2 Eier (Größe M), raumwarm
- 1 Päckchen Backpulver (ca. 2 ¼ TL)
- 1 TL Natron
- 1 TL Zimt
- 1 TL Muskatnuss
- 1 TL Ingwer
- 1 Prise Nelkenpulver
- 1 Prise Salz
- 80 g Kürbiskerne (ca. ½ Tasse), roh, grün
Instructions
- Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze (155 °C Umluft) vorheizen. Kastenform (ca. 25 cm Länge) mit Backpapier auslegen oder einfetten und mit Mehl bestäuben.
- Kürbiskerne in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren 2-3 Minuten rösten, bis sie duften und leicht springen. Auf einem Teller abkühlen lassen. 30 g für den Teig beiseitelegen, den Rest für das Topping.
- In einer großen Schüssel Mehl, Backpulver, Natron, Salz und alle Gewürze (Zimt, Muskat, Ingwer, Nelken) mit einem Schneebesen gut vermischen.
- In einer zweiten Schüssel Kürbispüree, Zucker, Öl und Eier mit dem Handrührgerät cremig rühren, bis eine homogene Masse entsteht.
- Die feuchten Zutaten zu den trockenen geben und nur so lange verrühren, bis gerade kein Mehl mehr zu sehen ist. Nicht überrühren! Die abgekühlten Kürbiskerne (30 g) unterheben.
- Teig in die vorbereitete Kastenform füllen und glatt streichen. Die restlichen gerösteten Kürbiskerne gleichmäßig auf dem Teig verteilen und leicht andrücken.
- Auf der mittleren Schiene 50-60 Minuten backen. Nach 50 Minuten Stäbchenprobe machen: Ein Holzstäbchen in die Mitte stechen – bleibt kein feuchter Teig kleben, ist das Brot fertig. Sonst 5 Minuten länger backen und erneut testen.
- Brot 10 Minuten in der Form auf einem Kuchengitter abkühlen lassen, dann vorsichtig aus der Form stürzen und vollständig auskühlen lassen. Erst dann in Scheiben schneiden.
Notes
Wenn die Oberfläche zu dunkel wird, bevor das Brot innen gar ist, mit Alufolie abdecken. Das Brot in der Mitte leicht reißt – das ist ein gutes Zeichen. Für selbstgemachtes Kürbispüree: Hokkaido-Kürbis in Stücke schneiden, weich dünsten oder backen und pürieren. Falls das Püree wässrig ist, vor der Verwendung abtropfen lassen.
Nutrition
- Serving Size: 1 Scheibe
- Calories: 280
- Sugar: 18
- Sodium: 0.2
- Fat: 12
- Saturated Fat: 15
- Carbohydrates: 38
- Fiber: 3
- Protein: 5
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