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Ehrlich gesagt, ich habe Hackfleisch-Paprika-Pfannen lange nicht getraut. Die meisten waren entweder matschig oder geschmacklos – eine traurige Ansammlung von Zutaten, die sich in der Pfanne langweilten. Bis zu dem Abend, als der Kühlschrank fast leer war, die Zeit drängte und ich einfach improvisieren musste. Eine halbe rote Paprika, ein Rest Hackfleisch, eine Zwiebel – mehr war nicht da. Und dann passierte etwas, das mich bis heute nicht loslässt: In genau 15 Minuten entstand ein Gericht, das meinen Mann zum zweiten Teller greifen ließ. Kein fancy Rezept, kein stundenlanges Schmoren. Nur pure, ehrliche Aromen, die plötzlich perfekt harmonierten.
Seitdem ist diese Pfanne mein Geheimtipp für alle, die glauben, schnelles Essen müsse langweilig sein. Sie schmeckt nach mehr, nach genau dem richtigen Biss und nach einer Wärme, die man sonst nur von Gerichten kennt, die stundenlang köcheln. Vielleicht liegt es an der richtigen Bräunung des Fleisches oder daran, dass die Paprika noch ein wenig crunch hat – ich weiß es nicht genau. Aber ich weiß, dass dieses Rezept funktioniert. Ohne großen Aufwand, ohne Zauberei. Einfach kochen, genießen und staunen.
Warum Sie diese Hackfleisch-Paprika-Pfanne lieben werden
Ich habe dieses Gericht unzählige Male getestet – für mich, für Freunde, für meine Familie. Es hat jedes Mal funktioniert, und zwar nicht nur „ganz okay”, sondern richtig gut. Hier ist, warum es auch bei Ihnen ein Dauerbrenner wird:
- Schnell & einfach: In genau 15 Minuten steht das Abendessen auf dem Tisch. Kein Vorbereiten am Vortag, keine komplizierten Schritte.
- Einfache Zutaten: Hackfleisch, Paprika, Zwiebeln – das haben Sie wahrscheinlich schon zu Hause. Keine exotischen Gewürze oder Spezialprodukte nötig.
- Perfekt für hektische Tage: Ob nach der Arbeit, vor dem Sport oder wenn die Kinder hungrig sind – dieses Rezept rettet jeden Abend.
- Crowd-Pleaser: Selbst wählerische Esser lieben es. Die Kombination aus herzhaftem Hackfleisch und süßlicher Paprika ist einfach unwiderstehlich.
- Unverschämt lecker: Die Textur ist perfekt – saftig, aber nicht matschig, mit genau dem richtigen Biss. Der Geschmack? Ein Hochgenuss.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Der Trick liegt in der Reihenfolge: Hackfleisch richtig scharf anbraten, bis es eine leichte Kruste bekommt, dann die Paprika erst spät dazugeben. So bleibt sie bissfest und gibt ihr Aroma frei, ohne zu zerfallen. Kein stundenlanges Köcheln – nur pure, konzentrierte Aromen in Rekordzeit. Und ja, es ist das Gericht, bei dem Sie nach dem ersten Bissen die Augen schließen. Versprochen.
Was Sie an Zutaten brauchen
Dieses Rezept lebt von seinen einfachen, aber perfekt aufeinander abgestimmten Zutaten. Keine langen Einkaufslisten – nur das, was wirklich zählt.
Für die Hackfleisch-Paprika-Pfanne:
- 500 g Rinderhackfleisch (oder gemischtes Hack, je nach Vorliebe; am besten mit einem Fettgehalt von etwa 20 % für mehr Saftigkeit)
- 2 große rote Paprika (ca. 300 g; sie sind süßer und milder als grüne; gelbe oder orange Paprika gehen auch, schmecken aber weniger intensiv)
- 1 große Zwiebel (ca. 150 g; eine rote Zwiebel gibt eine leichte Süße, eine gelbe ist kräftiger – beides funktioniert)
- 2 Knoblauchzehen (frisch gepresst oder fein gehackt; aus dem Glas geht im Notfall auch, aber frisch ist besser)
- 2 EL Tomatenmark (am besten doppelt konzentriert für mehr Tiefe; ich schwöre auf die Marke „Zwergenwiese” oder „Rapunzel”)
- 1 TL edelsüßes Paprikapulver (ungarische Qualität ist ideal; es verleiht eine wunderbare Farbe und milde Schärfe)
- 1/2 TL scharfes Paprikapulver (optional, für diejenigen, die es etwas pikanter mögen)
- Salz und schwarzer Pfeffer (nach Geschmack; ich empfehle grobes Meersalz und frisch gemahlenen Pfeffer)
- 2 EL Olivenöl (zum Anbraten; ein gutes, natives Olivenöl extra macht den Unterschied)
- 100 ml Wasser oder Brühe (zum Ablöschen; Gemüsebrühe gibt mehr Geschmack, Wasser ist auch okay)
Zum Servieren (optional, aber empfohlen):

- Frische Petersilie (gehackt, als Garnitur – sie bringt Farbe und Frische)
- Reis, Nudeln oder Brot (als Beilage; die Pfanne ist auch pur ein Genuss)
- Ein Schuss Sahne oder Creme fraiche (macht die Soße cremiger – wer mag, gibt sie am Ende dazu)
Tipp zur Auswahl der Paprika: Achten Sie darauf, dass die Schale prall und glänzend ist. Welke oder runzelige Paprika schmecken oft mehlig und verlieren ihr Aroma. Für dieses Rezept sind rote Paprika ideal, weil sie am süßesten sind und eine schöne Farbe abgeben. Wenn Sie nur grüne haben, geben Sie einen halben Teelöffel Zucker dazu, um die natürliche Süße zu imitieren.
Welche Küchenhelfer Sie brauchen
Für dieses Gericht brauchen Sie keine Spezialausrüstung – das meiste haben Sie bestimmt schon in der Küche. Hier ist, was ich verwende:
- Eine große Pfanne (am besten eine beschichtete oder gusseiserne; Durchmesser mindestens 28 cm, damit das Hackfleisch Platz hat und schön bräunt, nicht kocht)
- Ein scharfes Messer (zum Schneiden der Paprika und Zwiebeln; ein stumpfes Messer macht die Arbeit nur mühsam und gefährlich)
- Ein Schneidebrett (am besten aus Holz oder Kunststoff – beides geht)
- Ein Holzlöffel oder Pfannenwender (zum Rühren und Zerkleinern des Hackfleischs; Holz ist schonend für die Beschichtung)
- Ein kleiner Topf (falls Sie Reis oder Nudeln als Beilage kochen möchten)
- Ein Messbecher (für die Brühe oder das Wasser)
Persönlicher Tipp: Ich habe jahrelang mit einer billigen, dünnen Pfanne gekämpft – das Hackfleisch wurde nie richtig braun, weil die Hitze nicht gleichmäßig war. Seit ich eine gute beschichtete Pfanne von „Tefal” oder „WMF” habe, ist das Anbraten ein Kinderspiel. Investieren Sie in eine solide Pfanne, sie macht den Unterschied. Und falls Sie keine beschichtete haben: Eine gusseiserne Pfanne funktioniert auch super, nur müssen Sie etwas mehr Fett verwenden.
Schritt-für-Schritt: So gelingt die Hackfleisch-Paprika-Pfanne
Jetzt wird gekocht! Keine Sorge, es ist wirklich einfach. Folgen Sie diesen Schritten, und in 15 Minuten haben Sie ein perfektes Gericht auf dem Tisch.
Schritt 1: Zutaten vorbereiten (3 Minuten)
Zuerst die Paprika waschen, halbieren, die weißen Kerne und Stiele entfernen. In etwa 1 cm große Würfel schneiden – nicht zu klein, sonst werden sie matschig. Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Knoblauchzehen schälen und fein hacken oder durch eine Presse drücken. Alles bereitstellen – beim Kochen zählt jede Sekunde.
Schritt 2: Hackfleisch anbraten (4 Minuten)
Die große Pfanne auf hohe Hitze stellen und das Olivenöl hineingeben. Warten, bis das Öl heiß ist – es sollte leicht flirren, aber nicht rauchen. Dann das Hackfleisch hineingeben und mit dem Holzlöffel grob zerkleinern. Wichtig: Nicht ständig rühren! Lassen Sie das Fleisch 2-3 Minuten ungestört braten, bis es eine schöne braune Kruste bekommt. Erst dann wenden und die andere Seite ebenfalls anbraten. Das gibt den typischen Röstaroma-Geschmack, den Sie sonst nur von einem guten Steak kennen.
Schritt 3: Zwiebeln und Knoblauch dazugeben (2 Minuten)
Sobald das Hackfleisch rundherum gebräunt ist, die Hitze auf mittlere Stufe reduzieren. Die gewürfelten Zwiebeln und den Knoblauch dazugeben und 1-2 Minuten mitbraten, bis die Zwiebeln glasig sind und duften. Achten Sie darauf, dass der Knoblauch nicht verbrennt – er wird sonst bitter. Wenn es zu trocken wird, einen Spritzer Wasser oder Brühe dazugeben.
Schritt 4: Tomatenmark und Gewürze einrühren (1 Minute)
Das Tomatenmark zu der Mischung geben und gut unterrühren. Es sollte kurz mitbraten, damit es sein volles Aroma entfaltet – etwa 30 Sekunden reichen. Dann das edelsüße und, falls gewünscht, das scharfe Paprikapulver dazugeben. Alles gut vermischen, bis die Gewürze gleichmäßig verteilt sind.
Schritt 5: Paprika und Flüssigkeit hinzufügen (3 Minuten)
Die Paprikawürfel in die Pfanne geben und kurz mitbraten – etwa 1 Minute, damit sie etwas Farbe bekommen. Dann das Wasser oder die Brühe angießen und alles gut umrühren. Die Hitze etwas erhöhen und die Flüssigkeit fast vollständig einkochen lassen. Das dauert etwa 2-3 Minuten. Die Paprika sollte noch bissfest sein – sie verliert sonst ihren Charme. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Schritt 6: Abschmecken und Servieren (2 Minuten)
Die Pfanne vom Herd nehmen und noch einmal abschmecken. Vielleicht fehlt etwas Salz oder eine Prise Pfeffer? Dann nachjustieren. Wer mag, rührt jetzt einen Schuss Sahne oder einen Klecks Creme fraiche unter – das macht die Soße herrlich cremig. Die gehackte Petersilie darüber streuen und sofort servieren.
Sensorische Hinweise: Das Hackfleisch sollte eine tiefbraune Farbe haben und knusprig riechen. Die Paprika leuchtet noch kräftig rot und gibt beim Reinbeißen einen leichten Widerstand. Die Soße ist sämig, aber nicht zu dick – sie umhüllt das Fleisch und die Paprika perfekt. Riecht es nach Röstaromen und süßem Paprika? Dann haben Sie alles richtig gemacht.
Kochtipps & Techniken für die perfekte Pfanne
Ich habe bei diesem Rezept so manchen Fehler gemacht – und daraus gelernt. Hier sind meine besten Tipps, damit es Ihnen gleich beim ersten Mal gelingt.
Die richtige Hitze ist alles
Viele machen den Fehler, das Hackfleisch bei zu niedriger Hitze anzubraten. Dann kocht es nur im eigenen Saft und wird grau und fad. Nehmen Sie sich die Zeit, die Pfanne richtig heiß werden zu lassen. Ein Tropfen Wasser sollte auf der Oberfläche tanzen, bevor Sie das Öl hineingeben. Und dann: Geduld. Lassen Sie das Fleisch braten, bevor Sie es wenden. Das ist der Schlüssel zu diesem intensiven Röstaroma.
Nicht überladen
Wenn die Pfanne zu voll ist, sinkt die Temperatur schlagartig, und das Fleisch kocht statt zu braten. Für 500 g Hackfleisch brauchen Sie eine Pfanne mit mindestens 28 cm Durchmesser. Falls Sie mehr zubereiten möchten, arbeiten Sie lieber in zwei Portionen. Ja, es dauert etwas länger, aber der Geschmack lohnt sich.
Paprika nicht verkochen
Paprika ist empfindlich. Wenn Sie sie zu lange gart, wird sie matschig und verliert ihren süßlichen Biss. Geben Sie sie erst ganz zum Schluss dazu und lassen Sie sie nur kurz mitgaren. Sie sollte noch leichten Widerstand haben – das ist der perfekte Moment.
Mein größter Fehler
Ich habe einmal vergessen, die Pfanne vorzuheizen, und das Hackfleisch bei mittlerer Hitze in die kalte Pfanne gegeben. Das Ergebnis war eine graue, wässrige Masse, die nach nichts schmeckte. Seitdem schwöre ich auf die „Heiß-in-die-Pfanne”-Regel. Ein Fehler, den Sie nicht wiederholen müssen!
Variationen & Anpassungen für jeden Geschmack
Dieses Grundrezept ist perfekt, aber manchmal möchte man etwas Neues ausprobieren. Hier sind meine liebsten Variationen – alle getestet und für gut befunden.
Mediterrane Variante
Ersetzen Sie die Paprika durch getrocknete Tomaten in Öl (ca. 100 g, abgetropft) und geben Sie eine Handvoll schwarze Oliven dazu. Ein Schuss Balsamico-Essig am Ende rundet den Geschmack ab. Dazu passt Feta-Käse, den Sie einfach über die fertige Pfanne bröseln. Ein Urlaub auf dem Teller!
Scharfe asiatische Version
Tauschen Sie das Paprikapulver gegen 1 EL Sojasoße und 1 TL Sriracha oder Chiliflocken aus. Geben Sie einen Teelöffel geriebenen Ingwer zusammen mit dem Knoblauch dazu. Statt Wasser verwenden Sie Kokosmilch – das gibt eine cremige, exotische Note. Mit Frühlingszwiebeln bestreuen und mit Reis servieren. Einfach genial.
Low-Carb-Variante
Lassen Sie die Beilage weg und servieren Sie die Pfanne auf einem Bett aus Rucola oder Babyspinat. Oder Sie braten zusätzlich Zucchiniwürfel (ca. 200 g) mit der Paprika an – das macht satt, ohne Kohlenhydrate. Für extra Protein können Sie ein Spiegelei obenauf setzen.
Vegetarische Option
Ersetzen Sie das Hackfleisch durch 400 g gewürfelten Räuchertofu oder durch eine Packung veganes Hack aus Soja. Braten Sie es genauso scharf an wie das Fleisch – es bekommt eine tolle Kruste. Die Gewürze bleiben gleich, nur das Tomatenmark können Sie verdoppeln, um mehr Tiefe zu bekommen. Meine Schwester, die Vegetarierin ist, liebt diese Version.
Servier- und Aufbewahrungstipps
Die Hackfleisch-Paprika-Pfanne ist ein Gericht, das sich wunderbar anpassen lässt – ob frisch gekocht oder als Resteessen.
Servieren
Am besten schmeckt die Pfanne direkt nach dem Kochen, heiß und dampfend. Dazu passen:
- Reis: Basmati oder Jasminreis – locker und duftend, perfekt, um die Soße aufzunehmen.
- Nudeln: Kurze Nudeln wie Penne oder Fusilli sind ideal, aber auch Spaghetti gehen.
- Brot: Ein knuspriges Baguette oder Fladenbrot – damit die Soße nicht verloren geht.
- Kartoffeln: Salzkartoffeln oder Kartoffelpüree – ein klassischer deutscher Begleiter.
Ein Klecks Creme fraiche oder ein Schuss Sahne macht die Soße noch cremiger. Frische Kräuter wie Petersilie oder Schnittlauch geben Farbe und Frische. Dazu ein grüner Salat – und das Abendessen ist perfekt.
Aufbewahren
Die Pfanne lässt sich gut im Kühlschrank aufbewahren. Füllen Sie die Reste in einen luftdichten Behälter und stellen Sie sie für bis zu 3 Tage kalt. Der Geschmack entwickelt sich sogar noch etwas – am nächsten Tag schmeckt sie oft noch besser, weil die Aromen durchziehen.
Einfrieren
Ja, das Gericht lässt sich einfrieren! Portionieren Sie es in Gefrierbeutel oder -dosen und frieren Sie es für bis zu 3 Monate ein. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank legen oder direkt in der Pfanne bei niedriger Hitze erwärmen. Ein Schuss Wasser oder Brühe hilft, die Konsistenz wiederherzustellen.
Wiederaufwärmen
Am besten in der Pfanne bei mittlerer Hitze mit einem Spritzer Wasser. In der Mikrowelle geht es auch, aber die Paprika verliert dann etwas an Biss. Wenn Sie Zeit haben, nehmen Sie die Pfanne – es lohnt sich.
Nährwerte & gesundheitliche Vorteile
Dieses Gericht ist nicht nur schnell, sondern auch überraschend ausgewogen. Hier eine grobe Nährwertangabe pro Portion (bei 4 Portionen, ohne Beilage):
| Nährwert | Menge pro Portion |
|---|---|
| Kalorien | ca. 350 kcal |
| Eiweiß | 28 g |
| Fett | 20 g |
| Kohlenhydrate | 10 g |
| Ballaststoffe | 3 g |
Gesundheitliche Vorteile: Hackfleisch liefert hochwertiges Eiweiß und Eisen – wichtig für Muskeln und Blutbildung. Paprika ist eine Vitamin-C-Bombe (eine rote Paprika deckt fast den Tagesbedarf) und enthält Antioxidantien, die das Immunsystem stärken. Zwiebeln und Knoblauch sind bekannt für ihre entzündungshemmenden Eigenschaften. Zusammen ein echtes Power-Gericht!
Diätetische Hinweise: Dieses Rezept ist von Natur aus glutenfrei (achten Sie bei der Brühe auf glutenfreie Varianten) und kann durch die vegetarische Option auch ohne Fleisch genossen werden. Wer auf Laktose verzichtet, lässt einfach die Sahne oder Creme fraiche weg – die Pfanne schmeckt auch ohne cremig.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich auch gemischtes Hackfleisch verwenden?
Ja, absolut! Gemischtes Hack (Rind und Schwein) gibt mehr Saftigkeit und einen etwas milderen Geschmack. Rinderhack ist magerer und kräftiger. Beides funktioniert – probieren Sie einfach, was Ihnen besser schmeckt.
Wie bekomme ich die Paprika nicht matschig?
Der Trick ist, die Paprika erst ganz zum Schluss dazuzugeben und nur kurz mitzugaren – etwa 2-3 Minuten. Sie sollte noch Biss haben. Wenn Sie sie länger kocht, wird sie weich und verliert ihre Textur. Also: Kurz und knackig!
Kann ich das Gericht auch ohne Tomatenmark zubereiten?
Klar, das Tomatenmark gibt Tiefe und Farbe, aber wenn Sie keins haben, können Sie es weglassen. Ersetzen Sie es einfach durch einen Schuss passierte Tomaten (ca. 100 ml) oder lassen Sie es ganz weg. Dann wird die Pfanne etwas heller und milder – immer noch lecker, aber anders.
Wie mache ich die Pfanne schärfer?
Für mehr Schärfe geben Sie einfach mehr scharfes Paprikapulver dazu – bis zu 1 TL. Oder Sie braten eine fein gehackte Chilischote zusammen mit den Zwiebeln an. Auch ein Spritzer Tabasco am Ende wirkt Wunder. Aber Vorsicht: Lieber nach und nach würzen, nachschmecken ist einfacher als retten!
Kann ich die Hackfleisch-Paprika-Pfanne auch im Ofen zubereiten?
Theoretisch ja, aber dann wird es eher ein Auflauf und verliert den schnellen Charakter. Für den Ofen braten Sie das Hackfleisch und das Gemüse wie beschrieben an, geben alles in eine Auflaufform, bestreuen es mit Käse (z.B. Gouda) und backen es bei 180°C für 15-20 Minuten. Das ist eine leckere Variante, aber nicht mehr die 15-Minuten-Pfanne.
Fazit: Mehr als nur ein schnelles Gericht
Diese Hackfleisch-Paprika-Pfanne ist für mich der Beweis, dass schnelles Kochen nicht langweilig sein muss. Sie ist ehrlich, unkompliziert und trotzdem voller Geschmack. Kein stundenlanges Vorbereiten, keine Zutatenliste, die einen verzweifeln lässt – einfach nur gutes, ehrliches Essen, das in 15 Minuten auf dem Tisch steht.
Ich liebe es, wie flexibel dieses Rezept ist. Mal mit Reis, mal mit Nudeln, mal pur – es passt sich jedem Tag an. Und wenn ich mal etwas Neues ausprobiere, wie die mediterrane Variante oder die asiatische Version, wird es nie langweilig. Es ist mein treuer Begleiter an hektischen Abenden, und ich hoffe, es wird auch Ihrer.
Probieren Sie es aus! Und wenn Sie Ihre eigene Variante entdecken – ob mit mehr Schärfe, extra Gemüse oder einer neuen Gewürzkombination – dann schreiben Sie mir in den Kommentaren. Ich bin gespannt, was Ihnen einfällt. Teilen Sie das Rezept mit Freunden, die auch wenig Zeit haben, aber nicht auf gutes Essen verzichten wollen. Denn gutes Essen ist kein Luxus – es ist ein Recht. Und dieses Rezept macht es möglich.
Wenn Sie Lust auf weitere herzhafte Gerichte haben, die schnell gehen, empfehle ich Ihnen meine One-Pot-Camping-Nudeln mit Hähnchen oder die cremige Kartoffelsuppe mit Speck. Beide sind genauso unkompliziert und lecker. Guten Appetit!
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Die 15-Minuten Hackfleisch-Paprika-Pfanne – Einfach & Perfekt
In genau 15 Minuten entsteht ein Gericht, das meinen Mann zum zweiten Teller greifen ließ. Kein fancy Rezept, kein stundenlanges Schmoren. Nur pure, ehrliche Aromen, die plötzlich perfekt harmonierten.
- Prep Time: 5 Minuten
- Cook Time: 10 Minuten
- Total Time: 15 Minuten
- Yield: 4 Portionen 1x
- Category: Hauptgericht
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 500 g Rinderhackfleisch (oder gemischtes Hack, etwa 20 % Fettgehalt)
- 2 große rote Paprika (ca. 300 g)
- 1 große Zwiebel (ca. 150 g)
- 2 Knoblauchzehen
- 2 EL Tomatenmark (doppelt konzentriert)
- 1 TL edelsüßes Paprikapulver
- 1/2 TL scharfes Paprikapulver (optional)
- Salz und schwarzer Pfeffer nach Geschmack
- 2 EL Olivenöl
- 100 ml Wasser oder Brühe
- Frische Petersilie (gehackt, zum Servieren)
- Reis, Nudeln oder Brot (als Beilage, optional)
- Ein Schuss Sahne oder Creme fraiche (optional)
Instructions
- Paprika waschen, halbieren, Kerne und Stiele entfernen. In etwa 1 cm große Würfel schneiden. Zwiebel schälen und fein würfeln. Knoblauchzehen schälen und fein hacken oder durch eine Presse drücken.
- Große Pfanne auf hohe Hitze stellen, Olivenöl hineingeben. Wenn das Öl heiß ist (es sollte leicht flirren, aber nicht rauchen), Hackfleisch hineingeben und mit einem Holzlöffel grob zerkleinern. 2-3 Minuten ungestört braten, bis es eine braune Kruste bekommt, dann wenden und die andere Seite ebenfalls anbraten.
- Hitze auf mittlere Stufe reduzieren. Zwiebeln und Knoblauch dazugeben und 1-2 Minuten mitbraten, bis die Zwiebeln glasig sind. Achten Sie darauf, dass der Knoblauch nicht verbrennt.
- Tomatenmark zu der Mischung geben und gut unterrühren. Etwa 30 Sekunden mitbraten. Dann edelsüßes und, falls gewünscht, scharfes Paprikapulver dazugeben und alles gut vermischen.
- Paprikawürfel in die Pfanne geben und kurz mitbraten – etwa 1 Minute. Dann Wasser oder Brühe angießen und alles gut umrühren. Hitze etwas erhöhen und die Flüssigkeit fast vollständig einkochen lassen (ca. 2-3 Minuten). Die Paprika sollte noch bissfest sein. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- Pfanne vom Herd nehmen, noch einmal abschmecken. Wer mag, rührt einen Schuss Sahne oder einen Klecks Creme fraiche unter. Mit gehackter Petersilie bestreuen und sofort servieren.
Notes
Der Trick liegt in der Reihenfolge: Hackfleisch richtig scharf anbraten, bis es eine leichte Kruste bekommt, dann die Paprika erst spät dazugeben. So bleibt sie bissfest und gibt ihr Aroma frei, ohne zu zerfallen. Für mehr Schärfe mehr scharfes Paprikapulver oder eine fein gehackte Chilischote verwenden. Das Gericht lässt sich gut im Kühlschrank bis zu 3 Tage aufbewahren und einfrieren für bis zu 3 Monate.
Nutrition
- Serving Size: 1 Portion (ohne Beil
- Calories: 350
- Fat: 20
- Carbohydrates: 10
- Fiber: 3
- Protein: 28
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