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Diese eine Mischung aus karamellisierten Zwetschgen, warmer Butter und Zimt – der Geruch, der sich durch die ganze Wohnung zieht, bevor der Kuchen überhaupt fertig ist. Er trifft mich immer wieder, ganz unerwartet. Und jedes Mal bin ich sofort wieder in Omas Küche, an einem dieser frühen Septembernachmittage, an denen die Luft schon ein bisschen herbstlich riecht und die ersten Pflaumen vom Baum fallen.
Sie stand dann da, mit mehlbestäubter Schürze, und rollte den Teig für den Blechkuchen aus. Die Streusel wurden mit den Fingerspitzen geknetet, bis sie genau die richtige, krümelige Konsistenz hatten. Kein Rezept, nur Gefühl. Ich habe ihr stundenlang zugeschaut, ohne zu fragen, einfach nur, um diesen Moment zu speichern. Dieser saftige Pflaumenkuchen mit knusprigen Zimt-Streuseln vom Blech ist für mich mehr als nur ein Kuchen – er ist eine Zeitmaschine.
Und das Beste? Er schmeckt genauso gut, wie ich ihn in Erinnerung habe. Vielleicht sogar ein bisschen besser, weil ich jetzt verstehe, worauf es wirklich ankommt. Keine komplizierten Techniken, keine ausgefallenen Zutaten. Nur ein paar Handgriffe, die diesen Kuchen zu dem machen, was er ist: einfach, ehrlich und unverschämt lecker. Versprochen, das wird euer neues Lieblingsrezept für den Herbst.
Warum ihr diesen Pflaumenkuchen lieben werdet
Ich habe schon viele Pflaumenkuchen gebacken. Einige waren viel zu trocken, andere matschig, und bei manchen sind die Streusel einfach im Teig versunken. Dieses Rezept hier ist das Ergebnis von vielen Versuchen und ein paar grandiosen Fehlschlägen. Es ist die Version, die ich immer wieder backe, weil sie einfach funktioniert.
- Einfach und schnell: Der Teig ist in 10 Minuten zusammengerührt. Keine lange Gehzeit, kein kompliziertes Falten. Perfekt für spontane Kuchengelüste oder wenn am Wochenende plötzlich Besuch kommt.
- Saftig, aber nicht matschig: Der Trick liegt in einem ganz einfachen Handgriff, den ich euch verrate. Der Kuchenboden bleibt schön saftig, während die Pflaumen ihre ganze Aromenfülle abgeben, ohne den Teig zu durchweichen.
- Knusprige Streusel-Garantie: Die Zimt-Streusel werden extra knusprig und bleiben es auch am nächsten Tag. Das Geheimnis? Die richtige Menge Butter und eine Prise Geduld beim Kneten.
- Perfekt für jede Gelegenheit: Ob zum Sonntagskaffee, fürs Büfett auf der Geburtstagsfeier oder einfach so am Abend mit einer Tasse Tee – dieser Kuchen macht immer eine gute Figur. Er ist ein echter Publikumsliebling, der bei Groß und Klein ankommt.
- Unvergleichlicher Geschmack: Die Kombination aus leicht säuerlichen Pflaumen, buttrigem Rührteig und süßen, zimtigen Streuseln ist einfach himmlisch. Das ist der Geschmack von Spätsommer und Gemütlichkeit pur.
Dieser Kuchen ist nicht einfach nur ein weiteres Rezept. Es ist der Kuchen, der euch das Gefühl gibt, alles richtig gemacht zu haben. Der, bei dem ihr nach dem ersten Bissen die Augen schließt und einfach nur genießt. Glaubt mir, das ist der beste Pflaumenkuchen, den ihr je gebacken habt.
Die Zutaten – Was ihr braucht
Für diesen saftigen Pflaumenkuchen mit knusprigen Zimt-Streuseln vom Blech braucht ihr keine exotischen Zutaten. Die meisten habt ihr sowieso zu Hause. Ich zeige euch, worauf es bei jeder einzelnen Zutat ankommt, damit das Ergebnis perfekt wird.
Für den Rührteig (das Blech):
- 250 g weiche Butter – am besten in Bio-Qualität, denn sie trägt den Hauptgeschmack. Sie muss wirklich weich sein, sonst wird der Teig klumpig. Legt sie einfach eine Stunde vorher aus dem Kühlschrank.
- 200 g Zucker – normaler Haushaltszucker reicht völlig. Ich nehme manchmal eine Mischung aus braunem und weißem Zucker für eine leicht karamellige Note, aber das ist optional.
- 1 Päckchen Vanillezucker – oder das Mark einer halben Vanilleschote. Der Vanillezucker gibt dem Teig diese unverwechselbare, warme Süße.
- 4 Eier (Größe M) – sie sollten Zimmertemperatur haben. Wenn ihr sie kalt verarbeitet, kann der Teig gerinnen. Einfach 10 Minuten in warmes Wasser legen, dann sind sie perfekt.
- 300 g Mehl (Type 405) – ganz normales Weizenmehl. Ich habe auch schon Dinkelmehl (Type 630) verwendet, das funktioniert auch, der Kuchen wird dann etwas nussiger und kompakter.
- 1 Päckchen Backpulver – für die schöne Lockerheit. Achtet darauf, dass es noch frisch ist, sonst geht der Kuchen nicht richtig auf.
- 100 ml Milch – auch hier gilt: Zimmertemperatur. Ihr könnt auch Buttermilch nehmen, dann wird der Teig noch saftiger und bekommt eine leichte Säure, die perfekt zu den Pflaumen passt.
- Eine Prise Salz – klingt komisch, ist aber wichtig. Das Salz hebt die Süße hervor und sorgt für ein ausgewogeneres Aroma. Ich nehme immer Meersalz.
Für die Pflaumenschicht:
- 1,2 kg frische Pflaumen oder Zwetschgen – Zwetschgen sind ideal, weil sie fester sind und beim Backen nicht so leicht zerfallen. Sie sollten reif, aber noch fest sein. Wenn sie zu weich sind, werden sie zu Mus. Ein Tipp: Die Pflaumen vor dem Entsteinen halbieren und auf einem Küchentuch abtropfen lassen, damit der Kuchen nicht zu nass wird.
Für die knusprigen Zimt-Streusel:
- 200 g Mehl – wieder Type 405.
- 100 g Zucker – ich nehme hier gerne braunen Zucker für ein kräftigeres Aroma.
- 1 TL Zimt – oder mehr, wenn ihr Zimt liebt. Ich nehme immer Ceylon-Zimt, der ist feiner und weniger scharf als Cassia-Zimt.
- 120 g kalte Butter – in kleine Stücke geschnitten. Die Butter muss wirklich kalt sein, das ist das Geheimnis für knusprige Streusel. Wenn sie zu warm ist, werden die Streusel zu einer einzigen Teigplatte.
- Eine Prise Salz – auch hier, für die Balance.
Das Equipment – Was ihr bereithalten solltet
Ihr braucht keine Profi-Ausstattung für diesen Kuchen. Ein paar grundlegende Dinge reichen völlig aus. Ich verrate euch auch, was ihr nehmen könnt, falls ihr mal etwas nicht zur Hand habt.
- Ein Backblech (ca. 30 x 40 cm) – das klassische Blech, das in jeden Ofen passt. Wenn ihr ein kleineres Blech habt, wird der Kuchen einfach höher, die Backzeit verlängert sich dann um ein paar Minuten.
- Backpapier – absolute Lebensretter! Spart euch das Einfetten des Blechs. Der Kuchen lässt sich so viel leichter herausheben.
- Eine große Rührschüssel – für den Teig und eine zweite für die Streusel. Ich schwöre auf meine alte Keramikschüssel, aber Edelstahl oder Glas tun es auch.
- Handrührgerät oder Küchenmaschine – für den Rührteig. Mit dem Schneebesen geht es auch, aber das ist eine echte Armmuskelübung. Mein Handrührgerät hat mir schon durch hunderte Kuchen geholfen.
- Ein scharfes Messer – zum Halbieren und Entsteinen der Pflaumen. Ein stumpfes Messer ist hier echt gefährlich, also nehmt ein gutes.
- Ein Esslöffel und ein Teelöffel – zum Portionieren der Streusel.
- Ein Backpinsel – optional, aber praktisch, um das Blech mit etwas Butter einzufetten, falls ihr kein Backpapier habt.
Die Zubereitung – Schritt für Schritt zum perfekten Pflaumenkuchen
Jetzt geht es ans Eingemachte. Keine Sorge, es ist wirklich einfacher, als ihr denkt. Folgt einfach diesen Schritten, und ihr werdet mit einem fantastischen Kuchen belohnt. Ich habe alle meine kleinen Tricks und Kniffe eingebaut, damit ihr nicht die gleichen Fehler macht wie ich damals.
- Backofen vorheizen und Blech vorbereiten. Heizt den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Legt das Backblech mit Backpapier aus. Das erspart später viel Putzarbeit und der Kuchen lässt sich wunderbar heben.
- Die Pflaumen vorbereiten. Wascht die Pflaumen, halbiert sie und entfernt die Steine. Ich mache das immer mit einem kleinen, spitzen Messer. Dann werden die Hälften noch mal längs halbiert, sodass ihr Viertel habt. Das ist wichtig, damit die Früchte gleichmäßig garen und der Kuchen nicht zu nass wird. Lasst die Pflaumenviertel auf einem Küchentuch oder einem Stück Küchenpapier abtropfen. Das ist der entscheidende Schritt gegen einen matschigen Kuchenboden! Nehmt euch hier ruhig Zeit.
- Den Rührteig zubereiten. Gebt die weiche Butter, den Zucker und den Vanillezucker in eine große Schüssel. Schlagt alles mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe schön cremig – das dauert etwa 3-4 Minuten. Die Masse sollte hell und luftig sein. Dann gebt ihr die Eier nacheinander dazu und schlagt jedes gut unter, bis eine homogene Masse entsteht. Wenn die Eier kalt waren, kann die Masse jetzt etwas aussehen, als würde sie gerinnen. Keine Panik, das gibt sich später wieder.
- Die trockenen Zutaten mischen. In einer separaten Schüssel vermischt ihr das Mehl mit dem Backpulver und der Prise Salz. Gebt diese Mischung dann löffelweise zur Butter-Ei-Masse und rührt sie auf mittlerer Stufe unter. Abwechselnd gebt ihr immer etwas Mehlmischung und etwas Milch dazu. Beginnt und endet mit der Mehlmischung. Rührt nur so lange, bis alles gerade so vermischt ist – wenn ihr zu lange rührt, wird der Teig zäh. Der Teig ist jetzt recht fest, aber das ist genau richtig so.
- Den Teig auf dem Blech verteilen. Gebt den Teig auf das vorbereitete Backblech. Er ist ziemlich zäh, also verteilt ihn am besten mit einem Teigschaber oder einem Löffel, den ihr immer wieder in kaltes Wasser taucht, gleichmäßig auf dem Blech. Es muss nicht perfekt sein, die Hauptsache ist, dass er überall gleich dick ist.
- Die Pflaumen darauf verteilen. Jetzt kommen die abgetropften Pflaumenviertel darauf. Setzt sie mit der Schnittfläche nach oben dicht an dicht in den Teig. Drückt sie leicht an, aber nicht zu tief, sonst versinken sie. Ich mag es, wenn sie am Ende noch ein bisschen aus dem Teig ragen.
- Die Zimt-Streusel zubereiten. Das ist mein Lieblingsteil. Gebt das Mehl, den Zucker, den Zimt und die Prise Salz in eine Schüssel. Würfelt die kalte Butter darüber. Jetzt kommt die wichtigste Regel: Nicht kneten! Verreibt die Butter mit den Fingerspitzen oder einer Gabel mit den trockenen Zutaten, bis krümelige Streusel entstehen. Es dürfen ruhig ein paar größere Stücke dabei sein, das macht sie später besonders knusprig. Wenn ihr die Butter mit den Händen verknetet, wird sie schnell warm und die Streusel werden zu einem Teig. Also wirklich nur mit den Fingerspitzen arbeiten!
- Die Streusel auf dem Kuchen verteilen. Streut die Streusel gleichmäßig über die Pflaumen. Es ist okay, wenn nicht jede Pflaume komplett bedeckt ist. Die Streusel backen zu einer knusprigen Kruste zusammen und geben dem Kuchen seine typische Optik.
- Backen – der wichtigste Moment. Schiebt das Blech in den vorgeheizten Ofen auf die mittlere Schiene. Backt den Kuchen für 35-40 Minuten. Macht nach 30 Minuten die Stäbchenprobe: Stecht mit einem Holzstäbchen in den Teig (nicht in eine Pflaume!). Wenn kein roher Teig mehr kleben bleibt, ist der Kuchen fertig. Die Streusel sollten schön goldbraun sein. Wenn sie zu dunkel werden, deckt ihr den Kuchen in den letzten 10 Minuten locker mit Alufolie ab.
- Auskühlen lassen und genießen. Lasst den Kuchen nach dem Backen unbedingt vollständig auf dem Blech auskühlen. Das ist wichtig, damit er sich nicht zusammenzieht und die Streusel knusprig bleiben. Am besten schmeckt er lauwarm mit einem Klecks Schlagsahne oder einer Kugel Vanilleeis. Aber auch am nächsten Tag ist er noch ein Traum!
Meine besten Tipps & Tricks für den perfekten Pflaumenkuchen
Ich habe bei diesem Kuchen so viele Fehler gemacht – ihr glaubt es nicht. Einmal war der Teig total trocken, weil ich die Eier vergessen habe. Ein anderes Mal waren die Streusel eine einzige, zähe Masse. Aber aus Fehlern wird man ja bekanntlich klug. Hier sind meine besten Erkenntnisse für euch:
- Die Pflaumen abtropfen lassen – kein Kompromiss! Das ist der wichtigste Tipp überhaupt. Wenn ihr die Früchte direkt vom Waschbecken auf den Teig schmeißt, wird der Boden matschig. Nehmt euch die 5 Minuten und lasst sie auf einem Küchentuch trocknen. Es lohnt sich!
- Butter für den Teig und die Streusel – Temperatur ist alles. Für den Rührteig muss die Butter weich sein, für die Streusel eiskalt. Wenn ihr die Butter für die Streusel zu früh aus dem Kühlschrank nehmt, könnt ihr sie kurz ins Gefrierfach legen, während ihr den Teig macht.
- Nicht zu viel rühren. Sobald das Mehl im Teig ist, wird er zäh, wenn ihr zu lange rührt. Hört auf, sobald keine Mehlspuren mehr zu sehen sind. Ein paar kleine Klümpchen sind völlig okay, die verschwinden beim Backen.
- Die Stäbchenprobe ist euer Freund. Jeder Ofen ist anders. Meiner backt heißer als der meiner Freundin. Verlasst euch nicht blind auf die Backzeit, sondern macht die Probe. Ein Holzstäbchen in den Teig stecken – wenn es trocken rauskommt, ist der Kuchen fertig.
- Geduld beim Abkühlen. Ich weiß, es riecht himmlisch, und ihr wollt sofort reinbeißen. Aber wenn ihr den Kuchen warm anschneidet, zerfällt er und die Streusel lösen sich. Gebt ihm mindestens eine Stunde Ruhe. Das Warten wird belohnt.
Variationen & Anpassungen – So wird der Kuchen eurer
Dieses Rezept ist eine wunderbare Basis, die ihr nach Lust und Laune abwandeln könnt. Ich habe schon so viele Versionen ausprobiert, und fast alle waren großartig. Hier sind ein paar Ideen für euch:
- Für eine vegane Version: Ersetzt die Butter durch vegane Margarine (für den Teig weich, für die Streusel kalt). Die Eier könnt ihr durch 4 EL Apfelmus oder 4 EL Sojamehl mit 6 EL Wasser ersetzen. Die Milch wird durch eine pflanzliche Alternative wie Hafer- oder Mandelmilch ersetzt.
- Mit anderen Früchten: Der Teig und die Streusel passen auch wunderbar zu Aprikosen oder gemischten Beeren. Wenn ihr im Sommer frische Kirschen habt, probiert doch mal dieses Kirsch-Streuselkuchen-Rezept – auch ein Gedicht!
- Mit Nüssen: Gebt 50-100 g gehackte Mandeln oder Walnüsse zu den Streuseln. Das gibt einen wunderbaren Crunch und ein nussiges Aroma, das perfekt zu Zimt und Pflaumen passt.
- Mit einer Schicht Vanillepudding: Wer es noch saftiger mag, kann vor dem Verteilen der Pflaumen eine dünne Schicht fertigen Vanillepudding auf den Teig streichen. Das macht den Kuchen noch cremiger und ist ein echter Geheimtipp.
- Zimt-Variationen: Statt nur Zimt könnt ihr den Streuseln auch eine Prise Kardamom, Nelkenpulver oder Muskat hinzufügen. Das gibt eine weihnachtliche Note und passt hervorragend zur kalten Jahreszeit.
Servieren & Aufbewahren – Damit der Genuss länger hält
Der beste Moment ist natürlich, wenn der Kuchen noch lauwarm ist und die Streusel so richtig schön knusprig sind. Aber auch kalt ist er ein Genuss. Hier sind meine Tipps fürs Servieren und Lagern.
- Servieren: Am besten schmeckt der Pflaumenkuchen lauwarm mit einem Klecks frisch geschlagener Sahne, einer Kugel Vanilleeis oder einem Löffel Crème fraîche. Der Kontrast zwischen der Wärme des Kuchens und der Kühle der Sahne ist einfach himmlisch. Für eine herbstliche Note könnt ihr auch etwas Zimt über die Sahne stäuben.
- Aufbewahren: Den Kuchen könnt ihr bei Raumtemperatur in einer gut verschließbaren Kuchenbox oder unter einer Kuchenglocke aufbewahren. So hält er sich 2-3 Tage. Wichtig: Deckt ihn erst ab, wenn er vollständig ausgekühlt ist, sonst wird er feucht.
- Einfrieren: Der Kuchen lässt sich hervorragend einfrieren. Am besten schneidet ihr ihn in Stücke, wickelt jedes Stück einzeln in Frischhaltefolie und packt sie dann in einen Gefrierbeutel. So habt ihr immer ein Stück parat, wenn ihr Lust darauf habt. Eingefroren hält er sich bis zu 3 Monate.
- Aufwärmen: Einzelne Stücke könnt ihr im Backofen bei 150 °C für etwa 10 Minuten aufwärmen. Dann werden die Streusel wieder fast so knusprig wie frisch gebacken. Die Mikrowelle ist weniger geeignet, da die Streusel dort weich werden.
Nährwerte & Gesundheit – Genuss ohne schlechtes Gewissen
Dieser Kuchen ist natürlich kein Diätgericht, aber das ist ja auch nicht der Sinn der Sache. Er ist ein Stück Seelenfutter, das man mit Freude und Genuss isst. Und mal ehrlich: Ein Stück selbstgebackener Kuchen ist immer noch besser als jeder industriell gefertigte Riegel.
- Nährwerte pro Stück (bei ca. 24 Stücken): Kalorien: ca. 280 kcal, Fett: 14 g, Kohlenhydrate: 35 g, Eiweiß: 4 g. Die Werte können je nach verwendeten Zutaten variieren.
- Gesundheitliche Aspekte: Pflaumen sind reich an Ballaststoffen, Vitaminen (vor allem Vitamin K und C) und Antioxidantien. Sie unterstützen die Verdauung und können zur Herzgesundheit beitragen. Zimt hat entzündungshemmende Eigenschaften und kann helfen, den Blutzuckerspiegel zu regulieren. Also, der Kuchen hat durchaus auch gesunde Aspekte!
- Allergene: Das Rezept enthält Gluten (Mehl), Milchprodukte (Butter, Milch) und Eier. Für eine vegane oder laktosefreie Version habe ich euch ja oben schon Alternativen gezeigt.
Fazit – Warum ihr diesen Kuchen sofort backen solltet
Dieser saftige Pflaumenkuchen mit knusprigen Zimt-Streuseln vom Blech ist mehr als nur ein Rezept. Er ist ein Stück Kindheitserinnerung, ein Duft, der Geborgenheit verspricht, und ein Geschmack, der einfach glücklich macht. Ich liebe es, wie der Teig beim Backen aufgeht, wie die Pflaumen ihr Aroma abgeben und wie die Streusel zu einer goldenen Kruste werden. Es ist ein Kuchen, der verbindet – ob beim Sonntagskaffee mit der Familie, beim Plausch mit Freunden oder einfach nur für mich selbst an einem verregneten Nachmittag.
Probiert es aus! Passt das Rezept ruhig an euren Geschmack an, probiert verschiedene Früchte oder Gewürze. Ich bin mir sicher, dass ihr eure eigene Lieblingsversion finden werdet. Und wenn ihr ihn gebacken habt, erzählt mir davon! Schreibt einen Kommentar unter den Beitrag, teilt eure Fotos auf Instagram oder markiert mich. Ich freue mich riesig darauf, eure Kreationen zu sehen. Bis dahin: Lasst es euch schmecken und genießt jeden einzelnen Bissen. Ihr habt es euch verdient!
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich auch gefrorene Pflaumen verwenden?
Ja, das ist möglich. Lasst die gefrorenen Pflaumen vor der Verwendung vollständig auftauen und lasst sie dann gut in einem Sieb abtropfen. Tupft sie anschließend mit Küchenpapier trocken, um überschüssige Flüssigkeit zu entfernen. Der Kuchen wird dann etwas saftiger, aber immer noch köstlich.
Warum sind meine Streusel nicht knusprig geworden?
Das kann mehrere Gründe haben. Entweder war die Butter für die Streusel nicht kalt genug, sodass sie zu sehr mit dem Mehl vermischt wurde, oder der Kuchen wurde nicht lange genug gebacken. Achtet darauf, dass die Butter wirklich eiskalt ist und ihr die Streusel nur mit den Fingerspitzen verreibt. Backt den Kuchen bis die Streusel goldbraun sind.
Kann ich den Kuchen auch in einer Springform backen?
Ja, das funktioniert auch. Nehmt eine Springform mit 26 cm Durchmesser. Die Backzeit verlängert sich dann auf etwa 45-50 Minuten, da der Teig höher ist. Macht auf jeden Fall die Stäbchenprobe, um sicherzugehen, dass der Kuchen durch ist.
Der Kuchen ist mir zu süß. Kann ich den Zucker reduzieren?
Absolut! Ihr könnt den Zucker im Teig und in den Streuseln um jeweils 20-30 g reduzieren, ohne dass das Ergebnis leidet. Die Pflaumen selbst bringen ja auch eine natürliche Süße mit. Probiert es einfach aus und schmeckt ab, wie es euch am besten gefällt.
Kann ich den Kuchen einen Tag vorher backen?
Ja, das ist sogar empfehlenswert! Der Kuchen schmeckt am zweiten Tag noch besser, weil die Aromen von Pflaumen und Zimt dann noch intensiver durchgezogen sind. Bewahrt ihn einfach in einer gut verschlossenen Kuchenbox bei Raumtemperatur auf. Die Streusel bleiben dann überraschend knusprig.
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Saftiger Pflaumenkuchen mit Zimt-Streuseln: Einfaches Blechkuchen-Rezept
Dieser saftige Pflaumenkuchen mit knusprigen Zimt-Streuseln vom Blech ist ein einfaches und schnelles Rezept, das an Omas Küche erinnert. Perfekt für den Herbst, gelingt er garantiert saftig, nicht matschig, und die Streusel bleiben knusprig.
- Prep Time: 20 Minuten
- Cook Time: 35-40 Minuten
- Total Time: 55-60 Minuten
- Yield: 24 Stücke 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 250 g weiche Butter (1 Tasse + 2 EL)
- 200 g Zucker (1 Tasse)
- 1 Päckchen Vanillezucker (oder Mark einer halben Vanilleschote)
- 4 Eier (Größe M)
- 300 g Mehl Type 405 (2 1/2 Tassen)
- 1 Päckchen Backpulver (2 TL)
- 100 ml Milch (1/3 Tasse + 1 EL)
- 1 Prise Salz
- 1,2 kg frische Pflaumen oder Zwetschgen (ca. 2,6 lbs)
- 200 g Mehl Type 405 (1 2/3 Tassen)
- 100 g Zucker (1/2 Tasse, vorzugsweise braun)
- 1 TL Zimt
- 120 g kalte Butter (1/2 Tasse, in kleine Stücke geschnitten)
- 1 Prise Salz
Instructions
- Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Backblech (ca. 30 x 40 cm) mit Backpapier auslegen.
- Pflaumen waschen, halbieren, entsteinen und längs vierteln. Auf einem Küchentuch abtropfen lassen.
- Weiche Butter, Zucker und Vanillezucker in einer großen Schüssel mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe 3-4 Minuten cremig schlagen. Eier nacheinander unterrühren.
- Mehl mit Backpulver und Salz mischen. Abwechselnd löffelweise zur Butter-Ei-Masse geben und mit Milch unterrühren, bis alles gerade vermischt ist.
- Teig auf dem vorbereiteten Blech gleichmäßig verteilen (mit einem Teigschaber oder Löffel, den Sie in kaltes Wasser tauchen).
- Abgetropfte Pflaumenviertel dicht an dicht mit der Schnittfläche nach oben auf den Teig setzen und leicht andrücken.
- Für die Streusel: Mehl, Zucker, Zimt und Salz in einer Schüssel mischen. Kalte Butterwürfel dazugeben und mit den Fingerspitzen zu krümeligen Streuseln verreiben (nicht kneten!).
- Streusel gleichmäßig über die Pflaumen streuen.
- Kuchen auf der mittleren Schiene 35-40 Minuten backen. Nach 30 Minuten Stäbchenprobe machen (in den Teig stechen, nicht in eine Pflaume). Falls nötig, in den letzten 10 Minuten mit Alufolie abdecken.
- Kuchen vollständig auf dem Blech auskühlen lassen. Lauwarm oder kalt servieren.
Notes
Pflaumen unbedingt gut abtropfen lassen, damit der Boden nicht matschig wird. Butter für den Teig muss weich, für die Streusel eiskalt sein. Nicht zu lange rühren, sobald das Mehl im Teig ist. Kuchen vor dem Anschneiden vollständig auskühlen lassen.
Nutrition
- Serving Size: 1 Stück
- Calories: 280
- Sugar: 18
- Sodium: 120
- Fat: 14
- Saturated Fat: 8
- Carbohydrates: 35
- Fiber: 2
- Protein: 4
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