Geschrieben von

Virginia Ramsey

Veröffentlicht

Bester saftiger veganer Apfelkuchen ohne Ei und Milch

Fertig in 60 Minuten
Portionen 12 Stücke
Schwierigkeitsgrad Easy

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Die Küche roch nach Zimt und gebackenen Äpfeln, und ich stand da mit einem Schneebesen in der Hand, völlig perplex. Es war der dritte vegane Kuchen, den ich an diesem Wochenende gebacken hatte – und der erste, der tatsächlich nach etwas schmeckte, das man stolz seinen Gästen vorsetzen würde. Meine Freundin, die strikt auf tierische Produkte verzichtet, hatte mich herausgefordert. „Back doch mal was, das ich auch essen kann”, sagte sie. Also gut. Aber ohne Ei und Milch einen saftigen Apfelkuchen hinzubekommen? Das klang erstmal nach einer trockenen Angelegenheit. Bis ich diesen Kuchen aus dem Ofen holte.

Er war goldbraun, duftete himmlisch und – das war der Moment, in dem ich wusste, ich hatte es geschafft – er war so saftig, dass er fast auf der Zunge zerging. Kein trockenes Krümelmonster, sondern genau das, was man sich unter einem perfekten Apfelkuchen vorstellt. Nur eben ganz ohne Ei und Milch. Dieser Kuchen ist seitdem mein Geheimtipp für jede Gelegenheit, bei der jemand sagt: „Aber ich esse doch vegan.” Und ehrlich? Er schmeckt sogar besser als so mancher klassische Rührkuchen.

Ich habe diesen saftigen veganen Apfelkuchen inzwischen bestimmt ein Dutzend Mal gebacken – für Geburtstage, Picknicks und einfach so, weil ich Lust auf etwas Süßes hatte. Und jedes Mal ist er perfekt geworden. Das Rezept ist unkompliziert, die Zutaten hast du wahrscheinlich sowieso im Haus, und das Ergebnis ist einfach umwerfend. Wenn du also dachtest, veganer Kuchen sei automatisch trocken und fad – lass dich eines Besseren belehren. Dieser Apfelkuchen wird dich vom Gegenteil überzeugen. Versprochen.

Warum du diesen saftigen veganen Apfelkuchen lieben wirst

Dieser Kuchen ist nicht einfach nur ein weiteres Rezept – er ist der Beweis, dass pflanzliches Backen alles andere als langweilig ist. Ich habe so lange herumprobiert, bis die perfekte Kombination aus Saftigkeit und Geschmack gefunden war. Und hier ist, warum du ihn unbedingt ausprobieren solltest:

  • Unfassbar saftig: Dank der Äpfel und des richtigen Öl-Einsatzes wird dieser Kuchen so saftig, dass niemand glaubt, dass er vegan ist. Kein Ei, keine Milch – aber jede Menge Feuchtigkeit.
  • Einfache Zutaten: Du brauchst keinen fancy Supermarkt-Besuch. Mehl, Zucker, Öl, Äpfel und ein paar Gewürze – das hast du garantiert zu Hause. Perfekt für spontane Back-Aktionen.
  • Schnell gemacht: Der Teig ist in unter 15 Minuten zusammengerührt, und dann übernimmt der Ofen die Arbeit. Ideal für stressige Tage, an denen du trotzdem etwas Selbstgebackenes willst.
  • Perfekt für jeden Anlass: Ob zum Sonntagskaffee, fürs Picknick im Park oder als Mitbringsel zur Einladung – dieser Kuchen kommt immer gut an. Ich habe ihn sogar schon zu einem Grillabend mitgebracht, und er war im Nu verputzt.
  • Allergikerfreundlich: Ohne Ei und Milch ist er auch für viele Menschen geeignet, die sonst bei Kuchen oft verzichten müssen. Und wer Gluten meidet, kann einfach glutenfreies Mehl verwenden.

Was diesen saftigen veganen Apfelkuchen von anderen Rezepten unterscheidet? Es ist die Kombination aus geriebenen und gewürfelten Äpfeln. Die geriebenen Äpfel geben dem Teig eine unglaubliche Feuchtigkeit, während die Stückchen für den typischen Biss sorgen. Hinzu kommt eine Prise Zimt und ein Hauch Vanille – und schon hast du einen Kuchen, der nach Gemütlichkeit und Zuhause schmeckt.

Ich liebe es, wenn jemand nach dem ersten Bissen fragt: „Wirklich ganz ohne Ei und Milch?” Dann weiß ich, dass ich alles richtig gemacht habe. Dieser Kuchen ist nicht nur eine vegane Alternative – er ist einfach ein großartiger Apfelkuchen, der zufällig vegan ist. Und das ist der Unterschied, der zählt.

Welche Zutaten du brauchst

Für diesen saftigen veganen Apfelkuchen verwendest du einfache, aber sorgfältig ausgewählte Zutaten. Jede Komponente hat ihre Aufgabe, und zusammen ergeben sie ein perfektes Geschmackserlebnis. Hier ist, was du einkaufen musst:

Für den Teig

  • 300 g Weizenmehl (Type 405) – oder eine glutenfreie Mehlmischung, wenn nötig. Ich habe beide Varianten getestet, und beide funktionieren hervorragend.
  • 150 g Zucker – ich nehme am liebsten feinen Rohrzucker, aber normaler Haushaltszucker geht genauso. Für eine weniger süße Variante kannst du auch Kokosblütenzucker verwenden.
  • 1 Päckchen Vanillezucker – oder 1 TL Vanilleextrakt. Das gibt dem Kuchen diese unwiderstehliche Vanillenote.
  • 2 TL Backpulver – unbedingt frisch prüfen! Altes Backpulver ist der häufigste Grund für einen Kuchen, der nicht aufgeht.
  • 1 TL Zimt – gemahlen. Zimt und Apfel sind einfach ein Traumpaar. Ich verwende gerne Ceylon-Zimt, aber Cassia tut es auch.
  • 1 Prise Salz – klingt unscheinbar, aber Salz bringt die Süße erst richtig zur Geltung.
  • 80 ml neutrales Pflanzenöl – Rapsöl oder Sonnenblumenöl sind ideal. Kokosöl geht auch, aber dann schmeckt der Kuchen leicht nach Kokos – was auch lecker ist, aber nicht klassisch.
  • 200 ml Apfelsaft – oder pflanzliche Milch wie Hafermilch. Der Apfelsaft verstärkt das Aroma und macht den Kuchen noch saftiger.
  • 1 EL Apfelessig – das klingt vielleicht seltsam, aber der Essig reagiert mit dem Backpulver und macht den Teig besonders locker. Keine Sorge, du schmeckst ihn nicht heraus.

Für die Apfelfüllung

bester saftiger veganer apfelkuchen preparation steps

  • 3 mittelgroße Äpfel (ca. 400 g) – säuerliche Sorten wie Boskop oder Elstar eignen sich am besten, weil sie beim Backen nicht zerfallen. Aber auch Golden Delicious funktioniert.
  • 1 EL Zitronensaft – verhindert, dass die Äpfel braun werden, und gibt eine frische Note.
  • 1 TL Zimt – für die Apfelschicht.
  • 2 EL Zucker – optional, wenn die Äpfel sehr sauer sind.

Für das Topping (optional)

  • 2 EL Hagelzucker – für eine knusprige Kruste. Ich liebe diesen Crunch!
  • Puderzucker – zum Bestäuben nach dem Backen. Sieht hübsch aus und schmeckt gut.

Mein Tipp: Verwende für diesen Kuchen am besten Äpfel aus der Region, wenn sie Saison haben. Sie sind aromatischer und müssen keine langen Transportwege hinter sich haben. Ich kaufe im Herbst immer eine Kiste Boskop und backe dann wochenlang Apfelkuchen – dieser vegane Apfelkuchen ist dabei mein absoluter Favorit.

Welche Küchengeräte du benötigst

Für diesen saftigen veganen Apfelkuchen brauchst du keine spezielle Ausrüstung. Die meisten Dinge hast du bestimmt schon in deiner Küche:

  • Eine runde Springform (24 cm) – oder eine 26-cm-Form, dann wird der Kuchen etwas flacher. Eine Kastenform geht auch, aber dann verlängert sich die Backzeit.
  • Backpapier – zum Auslegen der Form. Spart das Einfetten und der Kuchen lässt sich leichter lösen.
  • Zwei Rührschüsseln – eine für die trockenen, eine für die nassen Zutaten.
  • Handrührgerät oder Schneebesen – für den Teig reicht ein Schneebesen völlig aus. Keine Küchenmaschine nötig.
  • Küchenreibe – zum Reiben der Äpfel. Eine grobe Reibe ist ideal.
  • Messer und Schneidebrett – zum Würfeln der Äpfel.
  • Waage und Messbecher – für genaue Mengenangaben. Backen ist manchmal doch eine Wissenschaft.
  • Holzspieß oder Kuchennadel – für die Garprobe.

Wenn du keine Springform hast, kannst du auch eine Auflaufform verwenden. Der Kuchen wird dann etwas anders geformt, schmeckt aber genauso gut. Ich habe schon öfter improvisiert, und es hat immer geklappt. Wichtig ist nur, dass die Form hoch genug ist, damit der Teig nicht überläuft.

So bereitest du den saftigen veganen Apfelkuchen zu

Jetzt wird es praktisch. Folge diesen Schritten, und du wirst mit einem perfekten Kuchen belohnt. Ich habe die Anleitung so detailliert wie möglich geschrieben, damit gar nichts schiefgehen kann.

  1. Backofen vorheizen und Form vorbereiten: Heize den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Lege den Boden deiner Springform mit Backpapier aus und fette den Rand leicht mit etwas Öl ein. So lässt sich der Kuchen später mühelos lösen.
  2. Äpfel vorbereiten: Wasche die Äpfel, schäle sie und entferne das Kerngehäuse. Reibe zwei der Äpfel grob in eine Schüssel – sie geben dem Teig später die Saftigkeit. Den dritten Apfel schneidest du in kleine Würfel (ca. 1 cm groß). Beträufle beide Portionen sofort mit dem Zitronensaft, damit sie nicht braun werden. Vermische die Apfelwürfel mit 1 TL Zimt und – falls gewünscht – 2 EL Zucker. Stell alles beiseite.
  3. Trockene Zutaten mischen: Gib in eine große Schüssel das Mehl, den Zucker, den Vanillezucker, das Backpulver, den Zimt und das Salz. Verrühre alles mit einem Schneebesen, damit sich die Zutaten gleichmäßig verteilen. Das ist wichtig, damit der Kuchen später keine Klumpen hat.
  4. Nasse Zutaten mischen: In einer zweiten Schüssel verrührst du das Öl, den Apfelsaft und den Apfelessig miteinander. Der Essig beginnt sofort mit dem Backpulver zu reagieren – das ist gewollt und sorgt für die Lockerheit des Teigs.
  5. Teig anrühren: Gieße die nassen Zutaten zu den trockenen Zutaten und rühre alles kurz mit einem Schneebesen oder einem Holzlöffel zu einem glatten Teig. Nicht zu lange rühren, sonst wird der Kuchen zäh! Ein paar Klümpchen sind okay, sie verschwinden beim Backen.
  6. Geriebene Äpfel unterheben: Hebe nun die geriebenen Äpfel vorsichtig unter den Teig. Verteile sie gleichmäßig, aber arbeite schnell. Der Teig sollte jetzt schön dickflüssig sein und leicht nach Apfel und Zimt duften.
  7. In die Form füllen: Fülle den Teig in die vorbereitete Springform und streiche die Oberfläche glatt. Verteile nun die gewürfelten Äpfel gleichmäßig auf dem Teig. Drück sie leicht an, damit sie später nicht oben verbrennen. Wenn du möchtest, streust du jetzt den Hagelzucker darüber – das gibt eine herrlich knusprige Kruste.
  8. Backen: Schiebe die Form in die Mitte des vorgeheizten Ofens und backe den Kuchen für 45–50 Minuten. Nach 30 Minuten solltest du einen Blick hineinwerfen: Wenn die Oberfläche zu dunkel wird, deckst du sie locker mit Alufolie ab. Der Kuchen ist fertig, wenn ein Holzspieß in der Mitte sauber herauskommt – ohne feuchte Teigreste.
  9. Abkühlen lassen: Nimm den Kuchen aus dem Ofen und lass ihn 10 Minuten in der Form abkühlen. Dann löst du vorsichtig den Rand und stürzt den Kuchen auf ein Kuchengitter. Lass ihn vollständig auskühlen, bevor du ihn mit Puderzucker bestäubst. Warm zerfällt er sonst leicht.

Mein persönlicher Tipp: Der Kuchen schmeckt am nächsten Tag noch besser! Die Aromen ziehen dann richtig durch, und er wird noch saftiger. Ich backe ihn oft am Vorabend und decke ihn einfach ab. Das ist auch praktisch, wenn du Gäste erwartest – dann hast du am Tag selbst weniger Stress.

Tipps und Tricks für den perfekten veganen Apfelkuchen

Ich habe bei diesem Rezept einige Fehler gemacht, bevor es perfekt war. Hier sind meine besten Tipps, damit dir das nicht passiert:

  • Nicht zu viel rühren: Das ist der häufigste Fehler beim Rührkuchen. Sobald das Mehl eingearbeitet ist, hör auf zu rühren. Sonst wird der Kuchen zäh und schwer. Ein paar Klümpchen sind wirklich okay.
  • Die richtige Apfelsorte: Säuerliche Äpfel wie Boskop oder Elstar behalten beim Backen ihre Form und geben gleichzeitig genug Saft ab. Süße Sorten wie Gala oder Fuji werden schnell matschig. Ich schwöre auf Boskop – die sind einfach perfekt.
  • Apfelessig nicht weglassen: Ich weiß, es klingt komisch. Aber der Essig ist der geheime Trick für einen lockeren veganen Kuchen. Er reagiert mit dem Backpulver und sorgt für eine feine Porung. Du schmeckst ihn wirklich nicht heraus.
  • Backzeit im Auge behalten: Jeder Ofen ist anders. Meiner braucht genau 48 Minuten, aber deiner kann abweichen. Mach nach 40 Minuten die erste Garprobe. Wenn der Spieß noch feucht ist, backe weitere 5 Minuten und teste erneut.
  • Form richtig vorbereiten: Ich hatte schon Kuchen, die trotz Backpapier festgeklebt sind. Fette den Rand der Springform immer leicht ein, auch wenn er beschichtet ist. Das erspart dir viel Ärger beim Lösen.
  • Abkühlen nicht überspringen: Ich weiß, es ist schwer zu widerstehen. Aber wenn du den Kuchen warm anschneidest, zerbröselt er. Geduld zahlt sich aus – lass ihn mindestens eine Stunde auskühlen.

Einmal habe ich vergessen, den Apfelessig hineinzugeben. Der Kuchen war trotzdem essbar, aber nicht so locker und saftig wie sonst. Seitdem notiere ich mir die Zutaten immer auf einem Zettel und hake sie ab, während ich sie in die Schüssel gebe. Klingt übertrieben, aber es hilft.

Variationen und Anpassungen

Dieses Grundrezept für saftigen veganen Apfelkuchen ist schon perfekt, aber manchmal will man etwas Neues ausprobieren. Hier sind meine Lieblingsvarianten:

  • Mit Nüssen: Hebe 80 g gehackte Walnüsse oder Mandeln unter den Teig. Die Nüsse geben einen tollen Crunch und passen wunderbar zu Äpfeln. Ich mag Walnüsse am liebsten.
  • Mit Rosinen: 60 g Rosinen, kurz in heißem Wasser eingeweicht und abgetropft, machen den Kuchen noch fruchtiger. Ein Klassiker, den schon meine Oma gebacken hat.
  • Glutenfreie Variante: Ersetze das Weizenmehl durch eine glutenfreie Mehlmischung (z.B. von Schär oder Bauckhof). Achte darauf, dass die Mischung Xanthan oder Guarkernmehl enthält, sonst wird der Kuchen bröselig. Ich habe es selbst getestet und es funktioniert einwandfrei.
  • Weniger Zucker: Reduziere den Zucker auf 100 g und lass den Zucker für die Äpfel weg. Die Äpfel geben von Natur aus genug Süße. Oder verwende 100 g Erythrit oder Xylit – das sind natürliche Zuckeralkohole, die fast keine Kalorien haben.
  • Gewürzvariation: Gib zusätzlich zum Zimt eine Prise Kardamom, Nelkenpulver oder Muskatnuss in den Teig. Das schmeckt besonders in der Weihnachtszeit wunderbar.
  • Mit Streuseln: Statt des Hagelzuckers kannst du vegane Streusel aus 50 g Mehl, 30 g Zucker und 30 g kalter Margarine (in Flöckchen) zubereiten. Verknete alles zu Streuseln und streue sie vor dem Backen über den Kuchen. Einfach himmlisch!

Ich habe den Kuchen schon mit verschiedenen Obstsorten kombiniert: Birnen statt Äpfel, eine Mischung aus Äpfeln und Quitten oder sogar mit einer Handvoll Preiselbeeren. Jede Variante war anders, aber immer köstlich. Trau dich ruhig, zu experimentieren!

Servier- und Aufbewahrungstipps

Dieser saftige vegane Apfelkuchen schmeckt pur schon fantastisch, aber mit den richtigen Begleitern wird er zu einem echten Highlight.

Servieren: Am besten schmeckt der Kuchen lauwarm oder bei Zimmertemperatur. Bestäube ihn vor dem Servieren mit Puderzucker – das sieht nicht nur schön aus, sondern gibt auch eine dezente Süße. Dazu passt ein Klecks vegane Schlagsahne (z.B. auf Haferbasis) oder eine Kugel Vanilleeis aus Mandelmilch. Ein Stück Kuchen mit einer Tasse Kaffee oder einem Glas Apfelsaft – mehr braucht es nicht fürs Glück. Wenn du Gäste hast, kannst du den Kuchen auch in Würfel schneiden und auf einer Platte anrichten. Mit ein paar Minzblättern garniert, sieht er noch appetitlicher aus.

Aufbewahrung: Der Kuchen bleibt in einer luftdichten Kuchenbox bei Raumtemperatur 3–4 Tage frisch. Wickle ihn nicht in Frischhaltefolie, sonst wird die Kruste weich. Einfach unter eine Kuchenglocke stellen oder in eine Dose legen – das reicht völlig. Im Kühlschrank hält er sich bis zu einer Woche, aber er verliert etwas an Saftigkeit. Vor dem Servieren einfach kurz bei Zimmertemperatur aufwärmen lassen.

Einfrieren: Ja, dieser Kuchen lässt sich hervorragend einfrieren! Schneide ihn in Portionsstücke, wickele jedes Stück in Backpapier und dann in Gefrierbeutel. So hält er sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank legen oder bei Raumtemperatur für ein paar Stunden stehen lassen. Du kannst die Stücke auch direkt aus dem Gefrierfach für 5–10 Minuten bei 150 °C im Ofen aufbacken – dann schmecken sie fast wie frisch gebacken.

Mein Erfahrungstipp: Der Kuchen entfaltet sein volles Aroma erst am zweiten Tag. Die Aromen von Zimt, Apfel und Vanille verbinden sich über Nacht zu einem harmonischen Ganzen. Wenn du also die Zeit hast, backe ihn einen Tag vor dem Verzehr. Ich mache das immer so, wenn ich Gäste erwarte – dann bin ich am Tag des Besuchs völlig entspannt.

Nährwerte und gesundheitliche Vorteile

Dieser saftige vegane Apfelkuchen ist nicht nur lecker, sondern hat auch einige positive Aspekte für deine Gesundheit. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Stück (bei 12 Stücken):

  • Kalorien: ca. 220 kcal
  • Fett: 8 g (davon gesättigt: 1 g)
  • Kohlenhydrate: 35 g (davon Zucker: 18 g)
  • Ballaststoffe: 2 g
  • Eiweiß: 3 g
  • Natrium: 150 mg

Äpfel sind reich an Pektin, einem löslichen Ballaststoff, der die Verdauung fördert und den Blutzuckerspiegel stabilisiert. Zimt hat entzündungshemmende Eigenschaften und kann helfen, den Blutzucker zu regulieren. Da dieser Kuchen ohne Ei und Milch auskommt, ist er von Natur aus cholesterinfrei und laktosefrei – ideal für Menschen mit entsprechenden Unverträglichkeiten.

Ich mag es, dass dieser Kuchen nicht nur ein Genuss ist, sondern auch noch ein gutes Gefühl hinterlässt. Natürlich ist er immer noch ein Kuchen und kein Gesundheitsprodukt, aber im Vergleich zu manchen butterlastigen Rezepten ist er eine leichtere Alternative. Und mal ehrlich: Ein Stück selbstgebackener Kuchen tut der Seele einfach gut.

Fazit

Dieser saftige vegane Apfelkuchen beweist, dass pflanzliches Backen alles andere als Verzicht bedeutet. Er ist unglaublich saftig, voller Aroma und so einfach zuzubereiten, dass du ihn bestimmt immer wieder backen wirst. Ich habe ihn schon so oft gemacht, dass ich das Rezept inzwischen auswendig kann – und jedes Mal freue ich mich wieder auf diesen Duft, der sich in der Küche ausbreitet.

Was mir an diesem Kuchen am besten gefällt? Dass er nicht als „vegane Alternative” daherkommt, sondern als eigenständiges, wunderbares Rezept. Du musst kein Veganer sein, um ihn zu lieben. Du musst nur jemand sein, der guten Apfelkuchen zu schätzen weiß. Und wenn du dann noch siehst, wie überrascht die Leute sind, wenn sie erfahren, dass er ohne Ei und Milch auskommt – das ist einfach der schönste Lohn.

Probier ihn aus! Back ihn für dich selbst, für deine Familie oder für Freunde. Und wenn du magst, erzähl mir in den Kommentaren, wie er dir gelungen ist. Hast du eine besondere Variante ausprobiert? Oder hast du einen Tipp, den ich noch nicht kenne? Ich bin gespannt auf deine Erfahrungen. Teile das Rezept auch gerne mit anderen – je mehr Menschen diesen Kuchen genießen, desto besser!

Viel Spaß beim Backen und genieße jeden Bissen!

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich den Zucker durch eine Alternative ersetzen?

Ja, du kannst statt normalem Zucker Kokosblütenzucker, Erythrit oder Xylit verwenden. Beachte aber, dass sich der Geschmack und die Süße leicht verändern. Bei Erythrit und Xylit nimm etwa 80 % der angegebenen Zuckermenge, da sie ähnlich süß sind. Kokosblütenzucker hat einen karamellartigen Geschmack, der wunderbar zu Äpfeln passt.

Warum wird mein Kuchen trocken? Was habe ich falsch gemacht?

Die häufigsten Ursachen sind: zu lange Backzeit, zu viel Mehl (immer abwiegen, nicht schätzen!) oder zu wenig Flüssigkeit. Achte auch darauf, dass deine Äpfel saftig genug sind. Wenn sie sehr mehlig sind, gib einen zusätzlichen Schuss Apfelsaft in den Teig. Und denk dran: Der Kuchen wird am zweiten Tag noch saftiger.

Kann ich den Kuchen auch ohne Backpulver backen?

Backpulver ist essenziell für die Lockerheit dieses Kuchens. Du kannst es nicht einfach weglassen. Eine Alternative wäre, 1 TL Natron mit 2 TL Apfelessig zu verwenden – das funktioniert ähnlich, aber der Kuchen wird etwas dunkler. Ich rate aber zum klassischen Backpulver, es ist zuverlässiger.

Ist der Kuchen auch für Kinder geeignet?

Absolut! Der Kuchen enthält keine tierischen Produkte und ist daher auch für Kinder mit Allergien geeignet. Er ist nicht zu süß und die Apfelstückchen machen ihn spannend für kleine Entdecker. Meine Nichte liebt ihn und fragt jedes Mal nach, wann ich wieder „Apfelkuchen ohne Ei” backe.

Kann ich den Kuchen in einer Kastenform backen?

Ja, das ist möglich. Verwende eine Kastenform mit ca. 25 cm Länge. Die Backzeit verlängert sich auf etwa 55–65 Minuten, da der Teig dicker ist. Mach die Garprobe mit einem Holzspieß – wenn er sauber herauskommt, ist der Kuchen fertig. Achte darauf, die Form gut einzufetten und mit Backpapier auszulegen.

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bester saftiger veganer apfelkuchen recipe

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Bester saftiger veganer Apfelkuchen ohne Ei und Milch

Dieser saftige vegane Apfelkuchen ist der Beweis, dass pflanzliches Backen alles andere als langweilig ist. Er ist unglaublich saftig, voller Aroma und so einfach zuzubereiten, dass du ihn bestimmt immer wieder backen wirst.

  • Author: Anna
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 45-50 Minuten
  • Total Time: 1 Stunde 5 Minuten
  • Yield: 12 Stücke 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 300 g Weizenmehl (Type 405) (ca. 2 1/2 Tassen)
  • 150 g Zucker (ca. 3/4 Tasse)
  • 1 Päckchen Vanillezucker (oder 1 TL Vanilleextrakt)
  • 2 TL Backpulver
  • 1 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 80 ml neutrales Pflanzenöl (ca. 1/3 Tasse)
  • 200 ml Apfelsaft (ca. 3/4 Tasse + 2 EL)
  • 1 EL Apfelessig
  • 3 mittelgroße Äpfel (ca. 400 g), säuerlich (z.B. Boskop oder Elstar)
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 TL Zimt (für die Apfelschicht)
  • 2 EL Zucker (optional, für die Apfelschicht)
  • 2 EL Hagelzucker (optional, für die Kruste)
  • Puderzucker zum Bestäuben (optional)

Instructions

  1. Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Boden einer Springform (24 cm) mit Backpapier auslegen, Rand leicht einfetten.
  2. Äpfel waschen, schälen und Kerngehäuse entfernen. Zwei Äpfel grob reiben, den dritten in kleine Würfel (ca. 1 cm) schneiden. Beide Portionen sofort mit Zitronensaft beträufeln. Apfelwürfel mit 1 TL Zimt und optional 2 EL Zucker vermischen. Beiseitestellen.
  3. In einer großen Schüssel Mehl, Zucker, Vanillezucker, Backpulver, Zimt und Salz mit einem Schneebesen vermischen.
  4. In einer zweiten Schüssel Öl, Apfelsaft und Apfelessig verrühren.
  5. Nasse Zutaten zu den trockenen geben und kurz zu einem glatten Teig verrühren. Nicht zu lange rühren.
  6. Geriebene Äpfel vorsichtig unter den Teig heben.
  7. Teig in die vorbereitete Springform füllen und glatt streichen. Apfelwürfel gleichmäßig auf dem Teig verteilen und leicht andrücken. Optional Hagelzucker darüber streuen.
  8. Im vorgeheizten Ofen 45–50 Minuten backen. Nach 30 Minuten bei Bedarf mit Alufolie abdecken. Garprobe mit Holzspieß: Wenn er sauber herauskommt, ist der Kuchen fertig.
  9. Kuchen 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann Rand lösen und auf Kuchengitter stürzen. Vollständig auskühlen lassen, dann mit Puderzucker bestäuben.

Notes

Der Kuchen schmeckt am nächsten Tag noch besser, da die Aromen durchziehen. Nicht zu viel rühren, sonst wird der Kuchen zäh. Apfelessig nicht weglassen – er sorgt für Lockerheit. Säuerliche Äpfel wie Boskop oder Elstar verwenden.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Stück
  • Calories: 220
  • Sugar: 18
  • Sodium: 150
  • Fat: 8
  • Saturated Fat: 1
  • Carbohydrates: 35
  • Fiber: 2
  • Protein: 3

Keywords: veganer Apfelkuchen, Apfelkuchen ohne Ei, Apfelkuchen ohne Milch, saftiger Apfelkuchen, vegan backen, Apfelkuchen Rezept

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