Love this? Save it for later!
Share the inspiration with your friends
Der Regen trommelte schon seit Stunden gegen die Fensterscheiben, und draußen war es so grau, dass die Bäume im Garten nur noch als Schatten zu erkennen waren. Ich hatte eigentlich vor, den Nachmittag mit einem Buch zu verbringen, aber irgendwann wurde die Stille in der Küche zu laut. Es war dieser eine Moment, in dem man nicht unbedingt etwas Bestimmtes will, sondern einfach das Gefühl von etwas Geborgenem. Und ehrlich gesagt, nichts fühlt sich geborgener an als der Duft von Äpfeln und Zimt, der durch die ganze Wohnung zieht.
Ich stand also in der Küche, die Hände voller Mehl, und wusste genau, was ich brauchte: einen saftigen Apfel-Zimt-Blechkuchen für die Kaffeetafel. Nicht zu kompliziert, nicht zu aufwendig. Ein Kuchen, der nach genau dem schmeckt, wonach er riecht. Nach Herbst. Nach Gemütlichkeit. Nach einem Stück Kindheit, das man sich zurückholt, indem man einfach den Ofen anmacht.
Dieses Rezept ist mein absoluter Favorit, wenn es schnell gehen muss, aber trotzdem nach mehr schmecken soll. Der Teig ist wunderbar saftig, die Äpfel sind schön weich, und die Zimtnote – die ist genau richtig dosiert. Nicht zu aufdringlich, aber präsent genug, um sich daran festzuhalten. Es ist ein Kuchen, der keine großen Ansprüche stellt, aber genau deshalb so perfekt ist. Er hält sich auch noch am nächsten Tag und schmeckt dann fast noch besser. Und genau das ist der Punkt: Man backt ihn nicht, um zu beeindrucken, sondern um sich selbst und anderen eine Freude zu machen. Das ist der beste Grund, den ich kenne.
Warum Sie diesen saftigen Apfel-Zimt-Blechkuchen lieben werden
Ich habe diesen Kuchen in den letzten Jahren bestimmt zwei Dutzend Mal gebacken, und jedes Mal bestätigt er sich selbst. Es gibt Rezepte, die sind einfach nur gut – und dann gibt es welche, die werden zu einem festen Bestandteil des eigenen Backrepertoires. Dieser hier gehört definitiv zur zweiten Kategorie.
- Schnell & einfach: Der Teig ist in unter 15 Minuten zusammengerührt. Keine aufwendigen Techniken, keine speziellen Handgriffe. Einfach alles in eine Schüssel geben und verrühren. Perfekt für spontane Kaffeebesuche oder wenn die Lust auf Süßes plötzlich zuschlägt.
- Einfache Zutaten: Sie brauchen keine exotischen Gewürze oder teure Spezialitäten. Mehl, Zucker, Butter, Eier, Äpfel – das haben Sie wahrscheinlich sowieso im Haus. Und Zimt, na ja, der gehört bei mir zur Grundausstattung.
- Perfekt für die Kaffeetafel: Dieser Kuchen ist ein echter Publikumsmagnet. Ob beim Sonntagskaffee mit der Familie, beim Treffen mit Freundinnen oder einfach so – er verschwindet immer als erstes vom Tisch. Die Kombination aus saftigem Teig und fruchtigen Äpfeln ist einfach unwiderstehlich.
- Unverschämt saftig: Das Geheimnis liegt in der Zubereitung. Der Teig wird bewusst etwas flüssiger gehalten, und die Äpfel geben während des Backens zusätzliche Feuchtigkeit ab. Das Ergebnis ist ein Kuchen, der tagelang saftig bleibt und nicht trocken wird.
- Ein echtes Wohlfühl-Rezept: Es gibt Momente, da braucht man einfach etwas, das nach Zuhause schmeckt. Dieser Kuchen erinnert mich immer an die Küche meiner Großmutter. Er ist nicht aufwendig, aber er fühlt sich richtig an. Und manchmal ist das genau das, was wir brauchen.
Ich habe unzählige Apfelkuchen-Rezepte ausprobiert, aber dieses hier hat sich durchgesetzt. Es ist nicht das schickste, nicht das extravaganteste – aber es ist das zuverlässigste. Und ich glaube, darum geht es beim Backen letztlich: um Verlässlichkeit. Dass man weiß, was man bekommt, und dass das, was man bekommt, einfach gut ist.
Was Sie für den saftigen Apfel-Zimt-Blechkuchen brauchen
Die Zutatenliste ist kurz und überschaubar. Das Schöne an diesem Rezept ist, dass es mit einfachen, alltäglichen Zutaten auskommt, die man meistens schon im Vorratsschrank hat. Ich zeige Ihnen, worauf es bei den einzelnen Komponenten ankommt und welche kleinen Tricks den Unterschied machen.
Für den Teig:
- 250 g weiche Butter – Am besten nehmt ihr Butter mit Raumtemperatur. Sie lässt sich dann viel leichter mit dem Zucker cremig rühren. Wenn die Butter zu kalt ist, wird der Teig klumpig. Ein kleiner Tipp: Schneidet die Butter in kleine Würfel und lasst sie 15 Minuten auf der Arbeitsfläche liegen.
- 200 g Zucker – Ich verwende ganz normalen Haushaltszucker. Wer es etwas karamelliger mag, kann auch braunen Zucker nehmen. Das gibt dem Kuchen eine leicht nussige Note.
- 1 Päckchen Vanillezucker – Selbstgemachter Vanillezucker ist natürlich am besten, aber das Päckchen aus dem Laden tut es auch. Der Vanillegeschmack rundet die Zimtnote wunderbar ab.
- 4 Eier (Größe M) – Auch hier gilt: Am besten Zimmertemperatur. Kalte Eier können den Teig stocken lassen. Einfach 10 Minuten vor dem Backen aus dem Kühlschrank nehmen.
- 350 g Mehl (Type 405) – Für einen besonders lockeren Kuchen könnt ihr auch 100 g durch Speisestärke ersetzen. Das macht den Teig noch zarter.
- 1 Päckchen Backpulver – Achtet darauf, dass das Backpulver noch frisch ist. Altes Backpulver verliert an Triebkraft und der Kuchen wird flach.
- 1 Prise Salz – Klingt vielleicht ungewöhnlich, aber Salz hebt die Süße hervor und sorgt für eine ausgewogene Geschmacksnote.
- 200 ml Milch – Ihr könnt sowohl Vollmilch als auch fettärmere Milch verwenden. Wer es besonders saftig mag, nimmt Buttermilch. Das gibt dem Teig eine angenehme Säure.
Für den Belag:
- 1 kg Äpfel – Meine erste Wahl sind Boskop-Äpfel. Sie sind säuerlich, behalten beim Backen ihre Form und werden nicht zu matschig. Elstar oder Jonagold gehen aber auch. Wichtig ist, dass die Äpfel nicht zu süß sind, sonst wird der Kuchen schnell zu süß.
- 2 EL Zitronensaft – Der Saft verhindert, dass die Apfelstücke braun werden, und gibt eine frische Säure. Einfach über die geschnittenen Äpfel träufeln und kurz durchmischen.
- 2 TL Zimt – Nehmt guten Ceylon-Zimt, wenn ihr habt. Der ist milder und aromatischer als der günstigere Cassia-Zimt. Ich mische manchmal auch einen halben Teelöffel gemahlene Nelken oder Kardamom unter – das gibt eine orientalische Note.
- 3 EL Zucker – Für die Zimt-Zucker-Mischung, die über die Äpfel gestreut wird. Wer mag, kann hier auch braunen Zucker nehmen.
Für den Guss (optional, aber empfohlen):
- 150 g Puderzucker – Für einen schönen, glatten Guss. Einfach mit etwas Zitronensaft oder Milch verrühren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
- 2-3 EL Zitronensaft oder Milch – Je nachdem, ob ihr einen fruchtigen oder milden Guss wollt.
Welche Küchengeräte Sie benötigen
Für diesen Kuchen brauchen Sie keine ausgefallene Ausstattung. Ein paar grundlegende Dinge reichen völlig aus. Ich backe ihn am liebsten auf einem Backblech (ca. 30 x 40 cm) – das ergibt eine schöne, flache Schicht, die perfekt zum Kaffeetrinken ist. Ein tiefes Blech ist ideal, damit der Teig nicht überläuft.
Ein Handrührgerät oder eine Küchenmaschine erleichtert die Arbeit ungemein. Der Teig wird schön schaumig und luftig. Wenn Sie keine Maschine haben, geht es auch mit einem Schneebesen und etwas Muskelkraft – der Teig wird dann vielleicht etwas fester, aber das ist auch in Ordnung.
Eine große Rührschüssel ist natürlich Pflicht. Ich schwöre auf Edelstahlschüsseln, weil sie leicht und kühl sind. Ein Apfelteiler oder ein scharfes Messer zum Schneiden der Äpfel spart Zeit. Und ein Backpapier für das Blech verhindert, dass der Kuchen kleben bleibt. Ganz ehrlich: Ich habe schon oft vergessen, das Blech einzufetten, und dann war die Hälfte des Kuchens verloren. Also: Backpapier ist Ihr bester Freund!
Ein Kuchengitter zum Auskühlen lassen ist auch praktisch, aber kein Muss. Sie können den Kuchen auch einfach auf dem Blech abkühlen lassen.
Die perfekte Zubereitung – Schritt für Schritt
Jetzt wird es ernst. Ich führe Sie durch jeden Schritt, damit der Kuchen garantiert gelingt. Keine Sorge, es ist einfacher, als Sie denken. Und ich verrate Ihnen meine persönlichen Tricks, die ich mir über die Jahre angeeignet habe.
- Den Ofen vorheizen und das Blech vorbereiten: Heizen Sie den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Legen Sie das Backblech mit Backpapier aus. Das ist wichtig, damit der Kuchen später nicht klebt.
- Die Äpfel vorbereiten: Waschen Sie die Äpfel, schälen Sie sie und entfernen Sie das Kerngehäuse. Schneiden Sie die Äpfel in dünne Spalten oder Würfel – je nachdem, wie Sie es mögen. Ich persönlich mag Spalten, weil sie schön zur Geltung kommen. Träufeln Sie den Zitronensaft darüber, damit sie nicht braun werden, und mischen Sie sie vorsichtig durch.
- Den Teig zubereiten: Geben Sie die weiche Butter, den Zucker und den Vanillezucker in eine große Rührschüssel. Rühren Sie alles mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe schaumig, bis die Masse hell und cremig ist. Das dauert etwa 3-4 Minuten. Fügen Sie dann die Eier einzeln hinzu und rühren Sie jedes Ei gut unter, bis eine homogene Masse entsteht.
- Die trockenen Zutaten mischen: Vermischen Sie in einer separaten Schüssel das Mehl mit dem Backpulver und der Prise Salz. Geben Sie diese Mischung abwechselnd mit der Milch zur Butter-Ei-Masse. Beginnen Sie mit Mehl, dann Milch, dann wieder Mehl und so weiter. Rühren Sie nur so lange, bis alles gerade so verbunden ist. Übermäßiges Rühren macht den Teig zäh.
- Den Teig auf das Blech geben: Gießen Sie den Teig auf das vorbereitete Backblech und verteilen Sie ihn gleichmäßig mit einem Teigschaber oder einem Löffel. Der Teig ist relativ dickflüssig, das ist normal. Achten Sie darauf, dass er bis in die Ecken kommt.
- Die Äpfel darauf verteilen: Verteilen Sie die Apfelspalten gleichmäßig auf dem Teig. Drücken Sie sie leicht an, damit sie im Teig versinken. Das sorgt dafür, dass sie beim Backen nicht austrocknen. In einer kleinen Schüssel mischen Sie den Zimt und die 3 EL Zucker und streuen diese Mischung gleichmäßig über die Äpfel.
- Den Kuchen backen: Schieben Sie das Blech auf die mittlere Schiene in den vorgeheizten Ofen. Backen Sie den Kuchen für etwa 30-35 Minuten. Machen Sie nach 25 Minuten die Stäbchenprobe: Stechen Sie mit einem Holzstäbchen in die Mitte des Kuchens. Bleibt kein Teig mehr kleben, ist er fertig. Die Oberfläche sollte goldbraun sein und die Äpfel sollten weich sein.
- Den Guss zubereiten (optional): Während der Kuchen abkühlt, können Sie den Guss zubereiten. Vermischen Sie den Puderzucker mit so viel Zitronensaft oder Milch, bis ein dickflüssiger Guss entsteht. Er sollte langsam vom Löffel fließen, aber nicht zu dünn sein.
- Den Kuchen abkühlen lassen und verzieren: Lassen Sie den Kuchen auf dem Blech etwa 15 Minuten abkühlen. Wenn Sie möchten, können Sie ihn dann mit dem Guss beträufeln. Verteilen Sie ihn gleichmäßig mit einem Löffel oder einem Pinsel. Streuen Sie nach Belieben noch etwas Zimt oder gehackte Mandeln darüber.
- In Stücke schneiden und servieren: Lassen Sie den Guss fest werden (das dauert etwa 10-15 Minuten), bevor Sie den Kuchen in Stücke schneiden. Am besten schmeckt er noch leicht warm, aber auch am nächsten Tag ist er ein Gedicht.
Meine besten Tipps & Tricks für den perfekten Apfel-Zimt-Blechkuchen
Im Laufe der Jahre habe ich so einige Fehler gemacht. Aber aus Fehlern lernt man ja bekanntlich. Hier sind meine wertvollsten Erkenntnisse, die Ihnen helfen, den Kuchen jedes Mal perfekt hinzubekommen.
- Die richtige Apfelsorte ist entscheidend: Ich habe es schon erwähnt, aber ich wiederhole mich: Boskop-Äpfel sind die besten. Sie sind säuerlich, fest und geben beim Backen genau die richtige Menge Saft ab. Süße Äpfel wie Gala oder Pink Lady werden schnell matschig und der Kuchen wird zu süß. Wenn Sie nur süße Äpfel haben, reduzieren Sie den Zucker im Belag um die Hälfte.
- Nicht zu viel rühren: Der Teig ist fertig, sobald sich die Zutaten verbunden haben. Wenn Sie zu lange rühren, entwickelt sich das Gluten im Mehl und der Kuchen wird zäh und kompakt. Das ist der häufigste Fehler, den ich am Anfang gemacht habe.
- Die Temperatur der Zutaten: Butter, Eier und Milch sollten Zimmertemperatur haben. Kalte Zutaten führen dazu, dass der Teig klumpt und nicht richtig aufgeht. Planen Sie also etwa 20 Minuten Vorbereitungszeit ein, um die Zutaten aus dem Kühlschrank zu nehmen.
- Die Stäbchenprobe nicht vergessen: Jeder Ofen backt anders. Die angegebene Backzeit ist ein Richtwert. Machen Sie nach 25 Minuten die Stäbchenprobe. Wenn das Stäbchen noch feucht ist, backen Sie weitere 5 Minuten und testen erneut. Besser einmal zu viel testen als einen trockenen Kuchen zu haben.
- Den Kuchen richtig lagern: Dieser Kuchen bleibt erstaunlich lange saftig. Bewahren Sie ihn am besten in einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur auf. Im Kühlschrank wird er trocken. Er hält sich so problemlos 3-4 Tage – wenn er nicht vorher aufgegessen wird.
Variationen & kreative Abwandlungen
Das Schöne an diesem Grundrezept ist, dass es sich wunderbar anpassen lässt. Hier sind einige meiner liebsten Variationen, die ich im Laufe der Zeit ausprobiert habe.
- Mit Nüssen und Trockenfrüchten: Streuen Sie vor dem Backen eine Handvoll gehackte Walnüsse oder Mandeln über die Äpfel. Das gibt einen schönen Crunch. Auch Rosinen oder gehackte Datteln passen hervorragend. Weichen Sie die Trockenfrüchte vorher in etwas Rum oder Apfelsaft ein – das macht sie besonders saftig.
- Mit einer Streuselhaube: Wer es besonders knusprig mag, kann den Kuchen mit einer Streuselhaube überbacken. Mischen Sie einfach 100 g Mehl, 80 g Zucker, 80 g kalte Butter in kleinen Stücken und 1 TL Zimt zu Streuseln. Verteilen Sie sie über den Äpfeln, bevor der Kuchen in den Ofen kommt. Das Ergebnis ist ein saftiger Aprikosen-Streuselkuchen vom Blech – nur mit Äpfeln statt Aprikosen. Ein Traum!
- Vegane Variante: Ersetzen Sie die Butter durch Margarine oder pflanzliche Butter, die Eier durch Apfelmus (3 EL pro Ei) und die Milch durch Hafer- oder Mandelmilch. Der Kuchen wird etwas kompakter, aber genauso lecker. Achten Sie darauf, dass das Backpulver vegan ist – das ist es meistens.
- Mit einer Schokoladennote: Für alle Schokoholics: Geben Sie 2 EL Kakaopulver mit einem zusätzlichen EL Milch in den Teig. Die Kombination aus Apfel, Zimt und Schokolade ist überraschend harmonisch. Streuen Sie nach dem Backen ein paar Schokotropfen über den noch warmen Kuchen – sie zerschmelzen und bilden eine feine Schicht.
- Mit Birnen statt Äpfeln: Wenn im Herbst die Birnen Saison haben, probieren Sie es doch mal mit Birnen statt Äpfeln. Birnen sind etwas süßer und weicher, also reduzieren Sie den Zucker im Belag. Ein Spritzer Zitronensaft ist auch hier wichtig, damit die Birnen nicht braun werden. Das Rezept erinnert dann ein wenig an den saftigen Kirsch-Streuselkuchen mit Vanillepudding vom Blech – nur fruchtiger und herbstlicher.
Servieren & Aufbewahren – damit der Kuchen perfekt bleibt
Der Kuchen ist fertig und duftet himmlisch. Aber wie serviert man ihn am besten? Und wie bewahrt man ihn auf, damit er nicht austrocknet? Hier sind meine Empfehlungen.
Servieren Sie den Kuchen am besten noch leicht warm. Dann ist er am saftigsten und der Zimtduft entfaltet sich am intensivsten. Ein Klecks Schlagsahne oder eine Kugel Vanilleeis passen hervorragend dazu. Auch ein Löffel Cremiger Joghurt oder Creme fraîche mit etwas Honig verfeinert – das gibt eine angenehme Säure, die die Süße des Kuchens ausgleicht.
Wenn Sie den Kuchen für eine Kaffeetafel vorbereiten, schneiden Sie ihn am besten erst kurz vor dem Servieren in Stücke. So bleibt er länger frisch. Garnieren Sie die Stücke mit etwas Puderzucker, frischen Minzblättern oder ein paar Apfelspalten – das sieht nicht nur schön aus, sondern unterstreicht auch den Geschmack.
Zur Aufbewahrung: Wickeln Sie den Kuchen in Frischhaltefolie oder legen Sie ihn in eine luftdichte Kuchenbox. Bei Raumtemperatur hält er sich 3-4 Tage. Im Kühlschrank wird er schneller trocken – also lieber nicht. Wenn Sie ihn länger aufbewahren wollen, können Sie ihn auch einfrieren. Schneiden Sie ihn in Portionen, wickeln Sie jede Portion in Folie und legen Sie sie in einen Gefrierbeutel. So hält er sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur oder kurz im Ofen bei 150 °C aufwärmen.
Ein Tipp aus eigener Erfahrung: Der Kuchen schmeckt am zweiten oder dritten Tag manchmal sogar noch besser, weil die Aromen von Apfel und Zimt dann richtig durchgezogen sind. Also keine Sorge, wenn er nicht am ersten Tag aufgegessen wird – er wird nur noch besser.
Nährwerte & gesundheitliche Aspekte
Ja, ich weiß – ein Blechkuchen ist jetzt nicht unbedingt das, was man als „gesund“ bezeichnet. Aber er hat durchaus seine Vorzüge. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Stück (bei 20 Stücken):
- Kalorien: ca. 220 kcal
- Kohlenhydrate: 32 g
- Fett: 9 g
- Eiweiß: 3 g
- Ballaststoffe: 2 g
Die Äpfel liefern Ballaststoffe und Vitamin C, das gut für das Immunsystem ist. Zimt wird nachgesagt, dass er den Blutzuckerspiegel stabilisieren kann – also ein kleiner Bonus. Natürlich ist der Kuchen nicht für eine Diät geeignet, aber in Maßen genossen, ist er eine wunderbare Belohnung.
Für Menschen mit Laktoseintoleranz: Ersetzen Sie die Butter durch laktosefreie Margarine und die Milch durch laktosefreie Milch oder Hafermilch. Der Kuchen gelingt genauso gut. Für eine glutenfreie Variante können Sie das Weizenmehl durch eine glutenfreie Mehlmischung ersetzen. Achten Sie darauf, dass das Backpulver glutenfrei ist. Der Teig wird dann etwas bröseliger, aber der Geschmack leidet nicht.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich den Kuchen auch mit anderen Früchten zubereiten?
Ja, absolut! Birnen, Pflaumen, Pfirsiche oder sogar eine Mischung aus Beeren eignen sich hervorragend. Passen Sie die Zuckermenge je nach Süße der Früchte an. Bei sehr saftigen Früchten wie Beeren den Teig eventuell etwas fester machen, indem Sie einen Esslöffel weniger Milch nehmen.
Warum wird mein Kuchen manchmal trocken?
Das kann mehrere Ursachen haben: Der Ofen war zu heiß, die Backzeit zu lang oder die Äpfel waren zu alt und haben zu wenig Saft abgegeben. Achten Sie darauf, die Stäbchenprobe zu machen und den Kuchen nicht zu lange zu backen. Auch die Wahl der Apfelsorte spielt eine Rolle – Boskop-Äpfel sind ideal, weil sie viel Saft enthalten.
Kann ich den Kuchen auch ohne Guss servieren?
Natürlich! Der Guss ist optional und dient hauptsächlich der Optik. Der Kuchen schmeckt auch ohne Guss wunderbar. Sie können ihn stattdessen einfach mit etwas Puderzucker bestäuben oder pur servieren. Manche mögen ihn sogar lieber ohne Guss, weil er dann weniger süß ist.
Wie lange muss der Kuchen abkühlen, bevor ich ihn anschneide?
Lassen Sie den Kuchen mindestens 15-20 Minuten auf dem Blech abkühlen, bevor Sie ihn anschneiden. Wenn Sie ihn zu früh anschneiden, kann er noch sehr weich sein und auseinanderfallen. Wenn Sie den Guss verwenden, warten Sie, bis dieser fest geworden ist – das dauert etwa 10-15 Minuten.
Kann ich den Teig auch am Vorabend zubereiten?
Ja, das ist möglich. Bereiten Sie den Teig zu, verteilen Sie ihn auf dem Blech, legen Sie die Äpfel darauf und decken Sie das Blech mit Frischhaltefolie ab. Stellen Sie es über Nacht in den Kühlschrank. Backen Sie den Kuchen am nächsten Morgen dann wie gewohnt. Die Backzeit verlängert sich dann um etwa 5-10 Minuten, weil der Teig kalt ist.
Fazit – Warum dieser Kuchen ein Must-Have ist
Dieser saftige Apfel-Zimt-Blechkuchen für die Kaffeetafel ist mehr als nur ein Rezept. Er ist ein kleines Stück Geborgenheit, das man sich jederzeit backen kann. Er erinnert mich an gemütliche Sonntagnachmittage, an den Duft von Großmutters Küche und an die einfachen Freuden des Lebens. Und genau das macht ihn so besonders.
Probieren Sie es aus. Ich bin mir sicher, dass auch Sie ihn lieben werden. Und wenn Sie ihn einmal gebacken haben, werden Sie ihn immer wieder backen – das verspreche ich Ihnen. Er ist einfach, zuverlässig und schmeckt einfach nach mehr.
Haben Sie Lust bekommen? Dann nichts wie los in die Küche! Ich würde mich riesig freuen, wenn Sie mir in den Kommentaren erzählen, wie Ihr Kuchen gelungen ist. Welche Äpfel haben Sie verwendet? Haben Sie eine der Variationen ausprobiert? Oder haben Sie vielleicht eine eigene Idee, die ich noch nicht kenne? Teilen Sie es mit mir – ich bin gespannt!
Und wenn Ihnen das Rezept gefällt, freue ich mich auch über eine Bewertung mit 5 Sternen. Das hilft mir ungemein und motiviert mich, noch mehr tolle Rezepte für Sie zu entwickeln. Also, ran an die Schürze und los geht’s!
Pin This Recipe!

Saftiger Apfel-Zimt-Blechkuchen – Bestes Rezept für die Kaffeetafel
Ein saftiger Apfel-Zimt-Blechkuchen, der mit einfachen Zutaten schnell zubereitet ist und perfekt für die Kaffeetafel geeignet ist. Der Kuchen bleibt tagelang saftig und schmeckt nach Geborgenheit und Herbst.
- Prep Time: 20 Minuten
- Cook Time: 30-35 Minuten
- Total Time: 55 Minuten
- Yield: 20 Stücke 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 250 g weiche Butter (1 Tasse + 2 EL)
- 200 g Zucker (1 Tasse)
- 1 Päckchen Vanillezucker (ca. 8 g)
- 4 Eier (Größe M)
- 350 g Mehl Type 405 (2 3/4 Tassen)
- 1 Päckchen Backpulver (ca. 15 g)
- 1 Prise Salz
- 200 ml Milch (3/4 Tasse + 1 EL)
- 1 kg Äpfel (ca. 6–7 mittelgroße Äpfel)
- 2 EL Zitronensaft
- 2 TL Zimt
- 3 EL Zucker
- 150 g Puderzucker (1 1/4 Tassen)
- 2–3 EL Zitronensaft oder Milch
Instructions
- Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Ein Backblech (ca. 30 x 40 cm) mit Backpapier auslegen.
- Die Äpfel waschen, schälen, Kerngehäuse entfernen und in dünne Spalten oder Würfel schneiden. Mit Zitronensaft beträufeln und vermischen.
- Butter, Zucker und Vanillezucker in einer großen Rührschüssel mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe schaumig rühren (ca. 3-4 Minuten). Eier einzeln unterrühren.
- Mehl, Backpulver und Salz in einer separaten Schüssel vermischen. Abwechselnd mit der Milch zur Butter-Ei-Masse geben und nur kurz verrühren, bis alles verbunden ist.
- Den Teig auf das vorbereitete Backblech gießen und gleichmäßig verteilen.
- Die Apfelspalten gleichmäßig auf dem Teig verteilen und leicht andrücken. Zimt und 3 EL Zucker mischen und über die Äpfel streuen.
- Das Blech auf die mittlere Schiene in den Ofen schieben und 30-35 Minuten backen. Nach 25 Minuten die Stäbchenprobe machen.
- Den Kuchen auf dem Blech etwa 15 Minuten abkühlen lassen.
- Für den Guss Puderzucker mit Zitronensaft oder Milch zu einem dickflüssigen Guss verrühren und über den Kuchen träufeln.
- Den Guss fest werden lassen (ca. 10-15 Minuten), dann den Kuchen in Stücke schneiden und servieren.
Notes
Boskop-Äpfel sind ideal wegen ihrer Säure und Festigkeit. Butter, Eier und Milch sollten Zimmertemperatur haben. Nicht zu lange rühren, sonst wird der Teig zäh. Der Kuchen hält sich in einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur 3-4 Tage.
Nutrition
- Serving Size: 1 Stück
- Calories: 220
- Sugar: 18
- Sodium: 120
- Fat: 9
- Saturated Fat: 5
- Carbohydrates: 32
- Fiber: 2
- Protein: 3
Keywords: Apfelkuchen, Zimt, Blechkuchen, Kaffeetafel, saftig, einfach, Herbst, Apfel-Zimt-Kuchen



