Geschrieben von

Ella West

Veröffentlicht

Cremige Kürbissuppe mit Kokosmilch: Einfaches Rezept in 30 Minuten

Fertig in 30 Minuten
Portionen 4 Portionen
Schwierigkeitsgrad Einfach

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Ich hatte mir diese Kürbissuppe einfacher vorgestellt. Ehrlich. Dosenkürbis rein, Kokosmilch drauf, Ingwer dazu – fertig, dachte ich. Es dauerte genau eine verkorkste Ladung, bis dieser Plan komplett zerbröselte. Die Suppe war dünn, der Ingwer hat sich versteckt, und nach Kokos schmeckte sie auch nicht. Also zurück an den Herd, diesmal mit einem ganzen Hokkaido und der Bereitschaft, es richtig zu machen.

Was dabei rauskam, ist diese cremige Kürbissuppe mit Kokosmilch und Ingwer. Sie ist genau das, was du an einem kühlen Abend brauchst – samtig, wärmend und mit genau richtig viel Schärfe. Kein stundenlanges Köcheln, keine exotischen Zutaten. Nur ehrliches Gemüse, gute Fette und ein bisschen Geduld beim Pürieren. Die Kombination aus süßem Kürbis, milder Kokosmilch und scharfem Ingwer? Die macht süchtig, keine Frage.

Und mal ehrlich: Wenn eine Suppe so gut schmeckt, dass man sich beim Löffeln erwischt, wie man die Schale auskratzt – dann hat man was richtig gemacht. Dieses Rezept ist für mich zu einem dieser Gerichte geworden, die ich einfach immer wieder koche, ohne groß drüber nachzudenken. Vielleicht wird es das bei dir auch.

Warum du diese cremige Kürbissuppe lieben wirst

Diese Kürbissuppe ist nicht einfach nur eine weitere Suppe. Sie ist die Art von Gericht, bei dem du nach dem ersten Löffel kurz innehalten musst. Hier sind die Gründe, warum sie bei uns zur festen Größe geworden ist:

  • Schnell & einfach: In unter 30 Minuten steht sie auf dem Tisch. Kein Einweichen, kein Vorkochen, kein stundenlanges Rühren. Perfekt für Tage, an denen die Zeit knapp ist, du aber trotzdem was Gutes essen willst.
  • Wenige Zutaten: Du brauchst keinen speziellen Asialaden und keine ausgefallenen Gewürze. Ein Hokkaido-Kürbis, eine Dose Kokosmilch, ein Stück Ingwer – das wars im Kern. Die meisten hast du bestimmt schon zu Hause.
  • Perfekt für kühle Tage: Ob nach einem Spaziergang im Herbst, als wärmendes Mittagessen oder als Vorspeise für ein gemütliches Abendessen – diese Suppe passt einfach immer.
  • Cremig ohne Sahne: Die Kokosmilch macht die Suppe so samtig, dass du keine Sahne vermissen wirst. Und ganz ehrlich: Sie schmeckt sogar besser als die klassische Version mit Sahne. Zumindest finde ich das.
  • Immer ein Erfolg: Ich habe diese Suppe schon für viele Gäste gekocht – von Kindern bis zu skeptischen Erwachsenen. Bisher hat sie jeden überzeugt. Die Kombination aus Süße, Schärfe und Cremigkeit ist einfach unwiderstehlich.

Was diese Suppe von anderen unterscheidet? Es ist die perfekte Balance. Nicht zu süß, nicht zu scharf, nicht zu schwer. Der Ingwer bringt Frische, die Kokosmilch rundet alles ab, und der Kürbis liefert die Basis. Es ist ein Gericht, das nach mehr schmeckt – und zwar auf die gute Art.

Was du für die Zutaten brauchst

Für diese cremige Kürbissuppe mit Kokosmilch und Ingwer brauchst du keine ausgefallenen Zutaten. Die meisten hast du wahrscheinlich schon im Vorratsschrank. Hier kommt die Liste – mit ein paar Tipps, die ich über die Jahre gesammelt habe.

Die Basis

  • 1 mittelgroßer Hokkaido-Kürbis (ca. 800 g-1 kg): Hokkaido ist mein absoluter Favorit für diese Suppe. Du musst ihn nicht schälen – die Schale wird beim Kochen schön weich und gibt der Suppe eine tolle Farbe. Außerdem stecken in der Schale viele Nährstoffe. Achte darauf, dass der Kürbis fest ist und keine weichen Stellen hat.
  • 1 Dose Kokosmilch (400 ml): Nimm am besten eine gute Marke. Ich schwöre auf die von King’s Crown oder Thai Kitchen. Sie sind schön cremig und nicht zu wässrig. Wenn du eine leichtere Version möchtest, kannst du auch Kokoscreme nehmen – die ist noch dicker und ergibt eine besonders samtige Suppe.
  • 1 Stück Ingwer (ca. 3-4 cm): Frischer Ingwer ist hier ein Muss. Pulver geht im Notfall, aber der frische gibt ein ganz anderes Aroma – scharf, frisch und leicht süßlich. Schälen musst du ihn nicht unbedingt, wenn du ihn fein reibst. Bei größeren Stücken lieber schälen, sonst wird es faserig.
  • 1 Zwiebel: Eine normale Gemüsezwiebel oder eine Schalotte – beides funktioniert. Die Zwiebel gibt Tiefe und eine leichte Süße.
  • 2 Knoblauchzehen: Für die würzige Note. Frisch gepresst oder fein gehackt – ganz wie du magst.
  • 500 ml Gemüsebrühe: Ich nehme selbstgemachte, wenn ich Zeit habe, aber gekaufte tut es auch. Achte darauf, dass sie nicht zu salzig ist – lieber nachwürzen als versalzen.
  • 2 EL Olivenöl oder Kokosöl: Zum Anbraten. Kokosöl passt geschmacklich natürlich perfekt, aber Olivenöl geht auch.

Die Gewürze

cremige Kürbissuppe mit Kokosmilch preparation steps

  • 1 TL Kurkuma (optional): Gibt eine schöne goldene Farbe und ist super gesund. Ich gebe es fast immer dazu, aber es ist kein Muss.
  • 1/2 TL Chiliflocken (optional): Für die, die es etwas schärfer mögen. Ich lasse sie meist weg, wenn Kinder mitessen, und gebe sie später dazu.
  • Salz und Pfeffer: Zum Abschmecken. Nicht zu viel Salz am Anfang – die Brühe hat schon genug.
  • 1 Prise Muskatnuss (frisch gerieben): Das kleine Extra, das den Unterschied macht. Einfach ein bisschen über die fertige Suppe reiben – himmlisch!

Zum Servieren (optional, aber empfohlen)

  • Kürbiskerne oder geröstete Kokosflocken: Für den Crunch. Einfach in der trockenen Pfanne kurz anrösten – das gibt ein tolles Aroma.
  • Ein Schuss Kokosmilch oder Sahne: Zum Verzieren. Ein paar Tropfen auf der Suppe sehen nicht nur schön aus, sondern schmecken auch.
  • Frischer Koriander oder Petersilie: Wer Koriander mag, nimmt Koriander. Wer nicht, nimmt Petersilie. Beides passt.

Substitutions-Tipps

Kein Hokkaido da? Du kannst auch Butternut-Kürbis nehmen – den musst du dann aber schälen. Keine Kokosmilch im Haus? Sahne oder Creme fraiche gehen auch, dann wird es aber keine vegane Suppe mehr. Und wenn du den Ingwer nicht magst (was ich kaum glauben kann), lass ihn einfach weg oder ersetze ihn durch etwas Zitronengras.

Equipment, das du brauchst

Für diese cremige Kürbissuppe mit Kokosmilch und Ingwer brauchst du keine Profi-Küchenausstattung. Ein paar Grundlagen reichen völlig:

  • Ein großer Topf (mindestens 3 Liter): Am besten mit schwerem Boden, damit nichts anbrennt. Ich verwende einen gusseisernen Topf – der hält die Hitze super gleichmäßig.
  • Ein scharfes Messer: Hokkaido-Kürbis ist zwar weicher als andere Sorten, aber ein gutes Messer erleichtert die Arbeit enorm. Ein großes Kochmesser oder ein Santoku reicht völlig.
  • Ein Schneidebrett: Nichts Besonderes – Hauptsache, es rutscht nicht.
  • Ein Sparschäler (optional): Brauchst du für Hokkaido nicht, aber falls du Butternut-Kürbis nimmst, ist er praktisch.
  • Ein Pürierstab oder Standmixer: Der Pürierstab ist einfacher – du kannst die Suppe direkt im Topf pürieren. Ein Standmixer gibt ein noch feineres Ergebnis, aber dann musst du die heiße Suppe umfüllen. Achtung: Nicht zu voll machen, sonst gibt es eine Explosion!
  • Ein Esslöffel und ein Kochlöffel: Zum Umrühren und Abschmecken.

Mein Tipp: Wenn du oft Suppen kochst, lohnt sich ein guter Pürierstab. Ich habe meinen seit Jahren – ein einfaches Modell von Bosch – und er macht seinen Job perfekt. Für den Anfang reicht aber auch ein günstiges Gerät. Hauptsache, es hat einen Edelstahl-Fuß, der nicht rostet.

Die Zubereitung – Schritt für Schritt

Jetzt wird es konkret. Hier kommt die Anleitung für deine cremige Kürbissuppe mit Kokosmilch und Ingwer. Keine Sorge – es ist einfacher, als du denkst.

Schritt 1: Kürbis vorbereiten (5 Minuten)

Den Hokkaido-Kürbis gründlich waschen, denn die Schale kommt mit rein. Halbiere ihn dann und kratze mit einem Löffel die Kerne und das faserige Innere heraus. Die Kerne kannst du übrigens aufheben, waschen und im Ofen rösten – das gibt einen tollen Snack. Schneide den Kürbis dann in grobe Würfel (ca. 2-3 cm). Je gleichmäßiger die Stücke, desto gleichmäßiger garen sie.

Schritt 2: Zwiebel und Knoblauch vorbereiten (3 Minuten)

Die Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Den Knoblauch ebenfalls schälen und fein hacken oder durch eine Presse drücken. Den Ingwer schälen (oder gut waschen, wenn du die Schale dran lässt) und fein reiben. Ich nehme dafür eine feine Reibe – das verteilt sich besser in der Suppe als grobe Stücke.

Schritt 3: Anbraten (5 Minuten)

Das Öl im großen Topf bei mittlerer Hitze erwärmen. Die Zwiebelwürfel darin glasig dünsten – das dauert etwa 2-3 Minuten. Dann den Knoblauch und den geriebenen Ingwer dazugeben und kurz mitbraten, bis es duftet. Achtung: Knoblauch und Ingwer verbrennen schnell, also nicht zu lange braten. Nur so 30 Sekunden, dann kommen die Kürbiswürfel dazu.

Schritt 4: Kürbis anschwitzen (3 Minuten)

Die Kürbiswürfel in den Topf geben und unter Rühren etwa 2-3 Minuten anschwitzen. Das bringt mehr Geschmack, als wenn du alles einfach mit Brühe aufgießt. Der Kürbis sollte leicht glasig aussehen, aber nicht braun werden.

Schritt 5: Aufgießen und kochen (15 Minuten)

Die Gemüsebrühe angießen – sie sollte den Kürbis gerade bedecken. Deckel auflegen und bei mittlerer Hitze etwa 12-15 Minuten köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist. Teste mit einer Gabel: Wenn sie leicht durch den Kürbis gleitet, ist er fertig. Jetzt die Kokosmilch dazugießen und kurz aufkochen lassen.

Schritt 6: Pürieren (2 Minuten)

Den Topf vom Herd nehmen. Mit dem Pürierstab die Suppe fein pürieren, bis sie schön samtig ist. Wenn du einen Standmixer verwendest, lass die Suppe etwas abkühlen und fülle sie in Portionen um – nicht zu voll machen! Sonst gibt es eine heiße Überraschung in der Küche.

Schritt 7: Abschmecken (2 Minuten)

Jetzt kommt der wichtigste Teil: Abschmecken. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Wenn du Kurkuma nimmst, gib es jetzt dazu und rühre gut um. Schmecke nochmal ab – vielleicht fehlt etwas mehr Ingwerschärfe oder ein bisschen mehr Kokosmilch. Jeder hat hier andere Vorlieben.

Schritt 8: Servieren (2 Minuten)

Die Suppe in Schalen füllen. Mit einem Schuss Kokosmilch, gerösteten Kürbiskernen oder Kokosflocken und etwas frischem Koriander garnieren. Fertig!

Mein Tipp: Wenn die Suppe zu dick ist, einfach etwas mehr Brühe oder Wasser unterrühren. Ist sie zu dünn, lass sie noch ein paar Minuten ohne Deckel köcheln, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Tipps & Tricks für die perfekte Kürbissuppe

Ich habe diese cremige Kürbissuppe mit Kokosmilch und Ingwer schon unzählige Male gekocht – und dabei einiges gelernt. Hier sind meine besten Tipps:

Die richtige Kokosmilch wählen

Nicht alle Kokosmilch ist gleich. Die billigen Dosen sind oft sehr wässrig. Ich greife zu Marken, die einen hohen Kokosanteil haben (mindestens 60%). Das erkennst du an der dicken, weißen Schicht oben in der Dose. Vor dem Öffnen die Dose gut schütteln, damit sich das Fett verteilt. Wenn du eine besonders cremige Suppe möchtest, nimm nur den dicken Teil der Kokosmilch und spar dir das Wasser für einen anderen Zweck auf.

Ingwer richtig vorbereiten

Ingwer schälen ist manchmal fummelig. Mein Trick: Mit einem Löffel die Schale abkratzen statt mit einem Messer. Das geht schneller und du verlierst weniger vom Ingwer. Für die Suppe reibe ich den Ingwer fein – so verteilt er sich gleichmäßig und gibt überall sein Aroma ab. Wenn du größere Stücke magst, kannst du sie auch in dünne Scheiben schneiden und später mitpürieren.

Nicht zu viel Brühe

Das ist ein Fehler, den ich am Anfang oft gemacht habe: Zu viel Brühe, dann wird die Suppe dünn. Lieber weniger nehmen und später nach Bedarf verdünnen. Du kannst immer noch Wasser oder mehr Brühe dazugeben, aber zu viel Flüssigkeit lässt sich schwer korrigieren.

Die richtige Konsistenz

Eine gute Kürbissuppe ist samtig, nicht wässrig. Wenn sie nach dem Pürieren noch zu dick ist, einfach etwas Brühe oder Kokosmilch unterrühren. Wenn sie zu dünn ist, lass sie ohne Deckel noch ein paar Minuten köcheln – die Flüssigkeit verdampft und die Suppe wird dicker.

Ein persönliches Missgeschick

Ich erinnere mich noch gut an das erste Mal, als ich diese Suppe für Gäste gekocht habe. Ich war so stolz, dass alles so schnell ging – bis ich merkte, dass ich vergessen hatte, den Ingwer zu reiben. Also schnell nachgeholt, aber dann war die Suppe zu scharf. Seitdem gebe ich den Ingwer immer erst nach dem Pürieren dazu und schmecke langsam ab. Man kann immer noch mehr dazugeben, aber weniger ist schwer.

Variationen & Anpassungen

Diese cremige Kürbissuppe mit Kokosmilch und Ingwer ist ein echtes Basisrezept, das du nach Lust und Laune abwandeln kannst. Hier sind ein paar Ideen:

Vegane & laktosefreie Version

Das Rezept ist bereits vegan, wenn du auf tierische Produkte achtest. Verwende einfach pflanzliche Brühe und lass die Sahne weg. Die Kokosmilch macht die Suppe schon cremig genug. Für eine laktosefreie Version nimmst du laktosefreie Sahne oder zusätzliche Kokosmilch.

Schärfere Version

Wenn du es gerne scharf magst, gib eine frische rote Chili (entkernt und fein gehackt) zusammen mit dem Ingwer in den Topf. Oder verwende mehr Chiliflocken – ich mag die geräucherten Chiliflocken, die geben ein besonderes Aroma. Ein Schuss Limettensaft am Ende bringt zusätzliche Frische.

Mit Kokos-Curry-Twist

Für eine asiatische Note gib 1 TL Currypulver oder rote Currypaste zusammen mit dem Ingwer in den Topf. Das gibt der Suppe eine ganz andere Tiefe. Dazu passt dann etwas Zitronengras (angedrückt, aber ganz gelassen und vor dem Servieren entfernt).

Mit geröstetem Kürbis

Eine besonders aromatische Variante: Den Kürbis vor dem Kochen im Ofen rösten. Einfach die Kürbiswürfel mit etwas Olivenöl, Salz und Pfeffer vermengen und bei 200°C etwa 20 Minuten backen, bis sie weich sind und leichte Röstaromen haben. Dann erst in die Suppe geben. Das gibt ein intensiveres, fast nussiges Aroma.

Mit Süßkartoffel

Eine tolle Kombination: Die Hälfte des Kürbisses durch Süßkartoffel ersetzen. Die Süßkartoffel macht die Suppe noch cremiger und gibt eine leicht süße Note. Einfach die Süßkartoffel schälen, würfeln und zusammen mit dem Kürbis kochen.

Servieren & Aufbewahren

Deine cremige Kürbissuppe mit Kokosmilch und Ingwer schmeckt am besten, wenn du sie richtig servierst und lagerst. Hier meine Erfahrungen:

Serviertemperatur

Die Suppe schmeckt heiß am besten – aber nicht kochend. Lass sie nach dem Kochen etwa 5 Minuten etwas abkühlen, dann entfalten sich die Aromen am besten. An warmen Tagen schmeckt sie übrigens auch lauwarm oder sogar kalt – wie eine erfrischende Kürbis-Kokos-Kaltschale.

Dazu passen

Diese Suppe ist ein echtes Multitalent. Als Hauptgericht reicht sie mit etwas Brot – am besten ein rustikales Roggenbrot oder ein knuspriges Baguette. Als Vorspeise ist sie leicht genug, um Platz für ein Hauptgericht zu lassen. Dazu passen auch knuspriger grüner Spargel aus dem Ofen oder ein frischer Salat. Für ein komplettes Menü empfehle ich einen saftigen Erdbeer-Rhabarber-Streuselkuchen als Dessert.

Aufbewahren

Die Suppe lässt sich wunderbar aufbewahren. Im Kühlschrank hält sie sich in einem luftdichten Behälter 3-4 Tage. Sie wird sogar noch besser, weil die Aromen über Nacht durchziehen. Einfach vor dem Servieren wieder erhitzen. Wenn sie zu dick geworden ist, etwas Brühe oder Wasser unterrühren.

Einfrieren

Diese Suppe ist perfekt zum Vorbereiten. Sie lässt sich ohne Probleme einfrieren. Fülle sie in Portionsbehälter oder Gefrierbeutel – so hast du immer eine schnelle Mahlzeit parat. Im Gefrierfach hält sie sich 3-4 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank legen oder direkt im Topf bei niedriger Hitze auftauen. Einmal aufgetaut, nicht wieder einfrieren.

Reheating-Tipp

Am besten erhitzt du die Suppe langsam im Topf bei mittlerer Hitze. Nicht kochen lassen, sonst kann die Kokosmilch ausflocken. Wenn du die Mikrowelle nimmst, decke die Schale ab und erhitze in kurzen Intervallen, zwischendurch umrühren.

Nährwerte & gesundheitliche Vorteile

Diese cremige Kürbissuppe mit Kokosmilch und Ingwer ist nicht nur lecker, sondern auch richtig gesund. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Portion (bei 4 Portionen):

Nährwert Pro Portion
Kalorien ca. 280 kcal
Fett 18 g
davon gesättigte Fettsäuren 12 g
Kohlenhydrate 22 g
davon Zucker 10 g
Ballaststoffe 5 g
Eiweiß 4 g
Vitamin A sehr hoch
Vitamin C gut

Die gesundheitlichen Vorteile dieser Suppe sind beeindruckend. Kürbis ist reich an Beta-Carotin, das im Körper zu Vitamin A umgewandelt wird – wichtig für die Augen und das Immunsystem. Ingwer wirkt entzündungshemmend und hilft bei der Verdauung. Kokosmilch liefert gesunde Fette, die für die Aufnahme der fettlöslichen Vitamine aus dem Kürbis wichtig sind. Kurkuma, falls du es verwendest, ist ein starkes Antioxidans. Alles in allem eine runde Sache für deine Gesundheit.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich die Suppe auch ohne Kokosmilch machen?

Ja, klar. Du kannst die Kokosmilch durch Sahne, Creme fraiche oder sogar Hafercreme ersetzen. Dann wird es aber nicht mehr vegan. Die Konsistenz wird etwas anders, aber immer noch lecker.

Wie bekomme ich die Suppe besonders cremig?

Der Trick ist, den Kürbis gut zu kochen, bis er richtig weich ist. Dann lange und gründlich pürieren – je länger, desto cremiger. Ein Standmixer gibt ein feineres Ergebnis als ein Pürierstab. Wenn du ganz sicher gehen willst, passiere die Suppe durch ein feines Sieb.

Kann ich die Suppe auch mit Butternut-Kürbis machen?

Ja, Butternut-Kürbis funktioniert auch sehr gut. Du musst ihn nur vorher schälen, da die Schale nicht essbar ist. Der Geschmack ist etwas süßer und nussiger als beim Hokkaido.

Wie kann ich die Suppe würziger machen?

Mehr Ingwer, eine frische Chili oder etwas Currypulver. Auch ein Schuss Limettensaft am Ende bringt mehr Frische und Schärfe. Experimentiere einfach – du kannst nichts falsch machen.

Kann ich die Suppe auch kalt essen?

Ja, absolut. Sie schmeckt auch kalt oder lauwarm sehr gut. An warmen Tagen ist das eine tolle Alternative zur heißen Suppe. Einfach nach dem Kochen abkühlen lassen und kalt stellen. Vor dem Servieren nochmal abschmecken – kalt braucht es oft etwas mehr Salz.

Fazit

Diese cremige Kürbissuppe mit Kokosmilch und Ingwer ist für mich zu einem dieser Rezepte geworden, die ich immer wieder koche. Sie ist einfach, schnell und schmeckt trotzdem wie ein kleines Festmahl. Die Kombination aus süßem Kürbis, milder Kokosmilch und scharfem Ingwer ist einfach perfekt – und das in unter 30 Minuten.

Was ich daran liebe? Dass sie so wandelbar ist. Mal mit mehr Ingwer, mal mit Curry, mal als Vorspeise, mal als Hauptgericht. Sie passt sich an, was ich gerade da habe und worauf ich Lust habe. Und jedes Mal schmeckt sie ein bisschen anders – aber immer gut.

Probier sie aus, und sag mir, wie sie dir schmeckt. Hast du eine eigene Variante ausprobiert? Oder einen besonderen Trick, den ich noch nicht kenne? Ich freue mich über deine Kommentare und Ideen. Teile das Rezept gerne mit Freunden – vielleicht wird es ja auch bei euch zur festen Größe.

Bis zum nächsten Mal – und lass es dir schmecken!

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cremige Kürbissuppe mit Kokosmilch recipe

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Cremige Kürbissuppe mit Kokosmilch

Eine samtige, wärmende Kürbissuppe mit Kokosmilch und Ingwer, die in unter 30 Minuten zubereitet ist. Perfekt für kühle Tage und mit wenigen Zutaten.

  • Author: Anna
  • Prep Time: 10 Minuten
  • Cook Time: 20 Minuten
  • Total Time: 30 Minuten
  • Yield: 4 Portionen 1x
  • Category: Suppe
  • Cuisine: International

Ingredients

Scale
  • 1 mittelgroßer Hokkaido-Kürbis (ca. 800 g-1 kg)
  • 1 Dose Kokosmilch (400 ml)
  • 1 Stück Ingwer (ca. 3–4 cm)
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 2 EL Olivenöl oder Kokosöl
  • 1 TL Kurkuma (optional)
  • 1/2 TL Chiliflocken (optional)
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • 1 Prise Muskatnuss (frisch gerieben)
  • Kürbiskerne oder geröstete Kokosflocken (zum Servieren, optional)
  • Ein Schuss Kokosmilch oder Sahne (zum Verzieren, optional)
  • Frischer Koriander oder Petersilie (zum Garnieren, optional)

Instructions

  1. Den Hokkaido-Kürbis gründlich waschen, halbieren, Kerne und Fasern entfernen und in grobe Würfel (ca. 2-3 cm) schneiden.
  2. Zwiebel schälen und fein würfeln. Knoblauch schälen und fein hacken oder pressen. Ingwer schälen (oder gut waschen) und fein reiben.
  3. Öl im großen Topf bei mittlerer Hitze erwärmen. Zwiebelwürfel darin glasig dünsten (ca. 2-3 Minuten). Knoblauch und Ingwer dazugeben und kurz mitbraten, bis es duftet (ca. 30 Sekunden).
  4. Kürbiswürfel in den Topf geben und unter Rühren 2-3 Minuten anschwitzen, bis sie leicht glasig aussehen.
  5. Gemüsebrühe angießen, sodass der Kürbis gerade bedeckt ist. Deckel auflegen und bei mittlerer Hitze 12-15 Minuten köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist.
  6. Kokosmilch dazugießen und kurz aufkochen lassen.
  7. Topf vom Herd nehmen und die Suppe mit einem Pürierstab fein pürieren, bis sie samtig ist.
  8. Mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und optional Kurkuma abschmecken. Bei Bedarf mehr Brühe oder Wasser für die gewünschte Konsistenz unterrühren.
  9. Suppe in Schalen füllen und nach Belieben mit einem Schuss Kokosmilch, gerösteten Kürbiskernen oder Kokosflocken und frischem Koriander garnieren.

Notes

Für eine besonders cremige Konsistenz den Kürbis gut kochen und lange pürieren. Bei Verwendung eines Standmixers die Suppe etwas abkühlen lassen und nicht zu voll machen. Die Suppe kann im Kühlschrank 3-4 Tage aufbewahrt werden und lässt sich gut einfrieren (3-4 Monate).

Nutrition

  • Serving Size: 1 Portion
  • Calories: 280
  • Sugar: 10
  • Sodium: 0.6
  • Fat: 18
  • Saturated Fat: 12
  • Carbohydrates: 22
  • Fiber: 5
  • Protein: 4

Keywords: Kürbissuppe, Kokosmilch, Ingwer, cremig, einfach, schnell, vegan, Herbst, Hokkaido

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