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Mein Freund hat mir neulich einen Löffel direkt aus dem Topf geklaut – und dann noch einen. Und noch einen. Ich stand da, Kochlöffel in der Hand, und beobachtete ihn, wie er einfach nicht aufhören konnte, diese cremige Kürbis-Kokos-Suppe zu probieren. Er meinte nur: „Die ist ja wie eine Umarmung in einer Schale.“ Und ehrlich, mehr muss man eigentlich nicht sagen. Es war nicht geplant, dass diese Suppe so wird. Ich hatte einfach einen Hokkaido-Kürbis übrig, eine Dose Kokosmilch im Schrank und dieses Verlangen nach etwas, das wärmt und gleichzeitig ein bisschen aufregend schmeckt. Das Chili-Öl oben drauf – das war so eine spontane Idee. Ich wollte etwas, das die süße Cremigkeit durchbricht. Und als ich dann den ersten Löffel nahm, wusste ich: Das bleibt.
Diese Suppe ist nicht kompliziert. Sie ist ehrlich. Sie schmeckt nach Herbst, nach Gemütlichkeit und nach diesem einen Bissen, bei dem man einfach die Augen schließt. Ich liebe es, wie die Schärfe des Chili-Öls ganz sanft die Süße des Kürbisses küsst – ein bisschen frech, aber voller Harmonie. Genau das Richtige für Tage, an denen man sich etwas Gutes tun will, ohne stundenlang in der Küche zu stehen.
Vertrau mir, wenn du diese Kürbis-Kokos-Suppe einmal gemacht hast, wirst du sie immer wieder kochen wollen. Sie ist dieser eine Topf voller Wohlgefühl, der einfach immer passt.
Warum du diese Kürbis-Kokos-Suppe lieben wirst
- Schnell & einfach: In unter 30 Minuten auf dem Tisch – perfekt für hektische Wochentage oder wenn die Lust auf etwas Warmes plötzlich kommt.
- Wenige Zutaten: Du brauchst keinen ausgefallenen Supermarkt-Besuch. Kürbis, Kokosmilch, Zwiebel, Ingwer – das hast du bestimmt da.
- Perfekt für kühle Tage: Ob als wärmendes Mittagessen oder als Vorspeise für ein gemütliches Abendessen – sie passt einfach immer.
- Ein echter Publikumsliebling: Selbst Leute, die sonst nicht so auf Kürbis stehen, fragen nach dem Rezept. Das Chili-Öl macht den Unterschied.
- Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus samtiger Kokosmilch und dem würzigen Kick des Chili-Öls ist einfach himmlisch. So cremig, so vollmundig – das ist Soulfood pur.
Was diese Suppe von anderen unterscheidet? Es ist dieses besondere Etwas, das das Chili-Öl mitbringt. Es ist nicht nur eine Suppe mit einem Klecks Öl – es ist eine Geschmacksexplosion. Der Kürbis wird zuerst geröstet, was ihm eine tiefe, fast nussige Note gibt, bevor er mit der Kokosmilch verschmilzt. Und das selbstgemachte Chili-Öl? Das ist der heimliche Star. Es ist einfach zuzubereiten, aber es verleiht der Suppe eine Würze, die man so nicht im Laden kauft. Ich habe es in den letzten Wochen sicher schon fünfmal gemacht – und jedes Mal war es ein bisschen anders, aber immer perfekt. Es ist dieses Rezept, das du weitergibst, weil du weißt, dass es andere auch glücklich macht.
Was du an Zutaten brauchst
Für diese cremige Kürbis-Kokos-Suppe verwendest du einfache, aber hochwertige Zutaten, die zusammen ein unglaubliches Aroma ergeben. Die meisten davon hast du wahrscheinlich schon zu Hause.
Für die Suppe:
- 1 Hokkaido-Kürbis (ca. 800g-1kg): Hokkaido ist ideal, weil du ihn nicht schälen musst. Die Schale wird beim Kochen schön weich und gibt eine tolle Farbe. Achte darauf, dass der Kürbis fest und unbeschädigt ist.
- 1 große Zwiebel (ca. 150g): Sie bildet die aromatische Basis. Ich nehme am liebsten eine Gemüsezwiebel – sie ist mild und süßlich.
- 2 Knoblauchzehen: Ein Muss für die Tiefe. Frischer Knoblauch ist hier besser als Pulver.
- Ein daumengroßes Stück Ingwer (ca. 20g): Ingwer bringt eine leichte Schärfe und Frische, die perfekt mit dem Kürbis harmoniert. Reibe ihn frisch, das gibt das beste Aroma.
- 1 Dose Kokosmilch (400ml): Greif zur Vollfett-Kokosmilch, nicht zur leichten Version. Sie macht die Suppe so schön samtig und cremig. Ich mag die von „Aroy-D“ oder „King‘s“ sehr gerne.
- 500 ml Gemüsebrühe: Am besten selbstgemacht oder eine gute Bio-Brühe aus dem Glas. Sie sollte nicht zu dominant sein, sondern den Kürbis unterstützen.
- 2 EL Olivenöl: Zum Anbraten. Ein gutes, mildes Olivenöl reicht völlig.
- Salz und Pfeffer: Zum Abschmecken. Ich nehme Meersalz und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer.
Für das würzige Chili-Öl:

- 100 ml neutrales Öl: Rapsöl oder Sonnenblumenöl eignen sich gut, da sie den Geschmack nicht überdecken.
- 1-2 getrocknete Chilischoten (je nach gewünschter Schärfe): Ich verwende gerne eine „Bird‘s Eye“ Chili für ordentlich Schärfe und eine milderere Sorte für das Aroma. Du kannst auch Chiliflocken nehmen.
- 1 TL Sesamöl (geröstet): Das gibt dem Öl eine wunderbar nussige Note. Unbedingt das geröstete nehmen!
- 1 Knoblauchzehe (in Scheiben): Sie wird im Öl ausgebacken und gibt einen tollen Geschmack.
- 1 TL Koriandersaat (optional): Ein toller Tipp von einer Freundin – die Korianderkörner geben eine leicht zitronige, erdige Note. Probiere es mal!
Substitutions-Tipp: Falls du keinen Hokkaido bekommst, nimm einen Butternut-Kürbis. Den musst du dann aber schälen. Für eine mildere Schärfe im Chili-Öl entfernst du die Kerne aus den Chilischoten. Und wenn du es ganz klassisch magst, lässt du das Chili-Öl einfach weg und gibst etwas Chili-Flocken direkt in die Suppe – aber ehrlich, das Öl ist der Star!
Küchengeräte, die du brauchst
Das Schöne an dieser Suppe: Du brauchst keine ausgefallene Ausrüstung. Ein paar gute Basics reichen völlig.
- Ein großer Topf (mindestens 3 Liter): Am besten einer mit schwerem Boden, damit nichts anbrennt.
- Ein scharfes Messer: Für den Kürbis. Ein großes Kochmesser ist perfekt.
- Ein Schneidebrett: Nimm ein großes, dann hast du genug Platz.
- Ein Pürierstab (oder Standmixer): Ein Muss für die cremige Konsistenz. Ein Pürierstab ist einfacher zu reinigen. Falls du einen Standmixer nimmst, lass die Suppe etwas abkühlen und fülle den Mixer nur zur Hälfte, sonst gibt’s eine Explosion!
- Eine kleine Pfanne: Für das Chili-Öl. Eine beschichtete Pfanne ist ideal.
- Ein feines Sieb: Falls du das Chili-Öl filtern möchtest, damit keine Stückchen drin sind. Ich mag die Stückchen, aber das ist Geschmackssache.
Ich benutze für die Suppe meinen alten Emaille-Topf, den ich von meiner Oma habe. Er hält die Wärme so gut. Für das Chili-Öl habe ich mal versucht, eine gusseiserne Pfanne zu nehmen – das war viel zu heiß und der Knoblauch wurde sofort schwarz. Seitdem nehme ich eine einfache beschichtete Pfanne und mache es langsam. Weniger ist manchmal mehr, auch in der Küche.
Zubereitung – Schritt für Schritt
Los geht’s! Keine Sorge, es ist einfacher, als du denkst. Ich zeige dir jeden Schritt, damit es garantiert klappt.
- Kürbis vorbereiten (5 Minuten): Wasche den Hokkaido-Kürbis gründlich, denn die Schale kommt mit rein. Halbiere ihn, kratze mit einem Löffel die Kerne und das faserige Innere heraus. Schneide den Kürbis dann in grobe Würfel (ca. 2-3 cm). Keine Sorge, wenn sie nicht perfekt gleichmäßig sind – das wird später alles püriert.
- Aromaten vorbereiten (3 Minuten): Schäle die Zwiebel und den Knoblauch. Schneide die Zwiebel in feine Würfel. Hacke den Knoblauch fein oder presse ihn. Schäle den Ingwer mit einem Löffel (das geht super!) und reibe ihn fein.
- Kürbis anrösten (8-10 Minuten): Erhitze das Olivenöl im großen Topf bei mittlerer Hitze. Gib die Kürbiswürfel hinein und brate sie unter gelegentlichem Rühren für etwa 5-7 Minuten an. Sie sollten leichte braune Stellen bekommen – das gibt später ein tolles, nussiges Aroma. Mein Tipp: Lass den Kürbis in Ruhe braten, rühre nicht zu oft um. Die Röstaromen sind der Geschmacksträger!
- Zwiebeln und Gewürze anschwitzen (3 Minuten): Füge die Zwiebelwürfel zum Kürbis hinzu und brate sie für 2 Minuten glasig. Dann gib den Knoblauch und den geriebenen Ingwer dazu. Rühre alles gut um und brate es noch eine Minute mit, bis es duftet. Achtung: Knoblauch und Ingwer dürfen nicht verbrennen, sonst wird die Suppe bitter.
- Ablöschen und köcheln (15 Minuten): Gieße die Gemüsebrühe und die Kokosmilch in den Topf. Rühre alles gut um, löse eventuelle Bratreste vom Boden. Bringe die Suppe zum Kochen, reduziere dann die Hitze und lasse sie bei niedriger bis mittlerer Hitze für etwa 15 Minuten sanft köcheln. Der Kürbis sollte so weich sein, dass man mit einer Gabel leicht hineinstechen kann.
- Suppe pürieren (2 Minuten): Nimm den Topf vom Herd. Mit einem Pürierstab pürierst du die Suppe, bis sie ganz glatt und cremig ist. Wichtig: Halte den Pürierstab schräg, so spritzt nichts. Und pass auf, dass du dich nicht verbrennst! Wenn du einen Standmixer verwendest, lass die Suppe erst 5 Minuten abkühlen und mixe sie in zwei Portionen.
- Würzen (1 Minute): Schmecke die Suppe mit Salz und Pfeffer ab. Jetzt ist auch der Moment, um die Konsistenz zu prüfen: Ist sie zu dick, rühre etwas mehr Brühe oder Wasser ein. Ist sie zu dünn, lasse sie noch ein paar Minuten ohne Deckel einkochen.
- Chili-Öl zubereiten (5 Minuten): Während die Suppe köchelt, kannst du das Chili-Öl machen. Erhitze das neutrale Öl in einer kleinen Pfanne bei mittlerer Hitze. Gib die Chilischoten (ganz oder grob zerkleinert), die Knoblauchscheiben und die Koriandersaat (falls verwendet) hinein. Lasse alles für 2-3 Minuten sanft brutzeln, bis der Knoblauch leicht goldbraun ist und das Öl anfängt, würzig zu duften. Pass auf: Der Knoblauch wird sehr schnell dunkel! Nimm die Pfanne sofort vom Herd, wenn er goldbraun ist. Rühre das Sesamöl unter. Lass das Öl dann etwas abkühlen.
- Anrichten und genießen (2 Minuten): Fülle die heiße Suppe in Schalen. Träufle das würzige Chili-Öl mit einem Löffel darüber – ein, zwei Teelöffel pro Schale reichen völlig. Wer mag, kann noch ein paar Kürbiskerne oder Koriandergrün als Deko draufgeben.
Kochtipps & Techniken für die perfekte Suppe
Ich habe bei dieser Suppe so einiges gelernt, was ich gerne mit dir teile. Manche Fehler mache ich heute noch – aber jetzt weiß ich, wie ich sie vermeide.
- Das Geheimnis der Röstaromen: Der wichtigste Schritt ist das Anbraten des Kürbisses. Viele lassen ihn einfach mitkochen, aber das kurze Anrösten in Öl bringt eine unglaubliche Tiefe in die Suppe. Es karamellisiert den Zucker im Kürbis und gibt ihm diese fast nussige Note. Mach das unbedingt – es lohnt sich!
- Die richtige Hitze für das Chili-Öl: Mein erster Versuch mit dem Chili-Öl war eine Katastrophe. Ich hatte die Hitze zu hoch, der Knoblauch wurde schwarz und das Öl schmeckte bitter. Seitdem mache ich es bei mittlerer Hitze und nehme die Pfanne sofort vom Herd, sobald der Knoblauch Farbe annimmt. Das Öl zieht noch nach, während es abkühlt.
- Multitasking in der Küche: Während die Suppe köchelt, bereite ich das Chili-Öl zu. So spare ich Zeit und muss nicht hinterher noch einmal in die Küche. Auch das Schneiden des Brotes oder das Vorbereiten von Toppings (geröstete Kürbiskerne, frische Kräuter) kann man in dieser Zeit erledigen.
- Konsistenz anpassen: Jeder Kürbis ist anders und gibt unterschiedlich viel Flüssigkeit ab. Wenn die Suppe nach dem Pürieren zu dick ist, einfach etwas Brühe oder Wasser hinzufügen. Ist sie zu dünn, lässt du sie einfach noch ein paar Minuten ohne Deckel köcheln, bis sie eindickt.
- Der Feinschliff beim Würzen: Ich gebe einen Spritzer Limettensaft in die fertige Suppe, bevor ich sie abschmecke. Die Säure hebt die Aromen und balanciert die Süße des Kürbisses und die Fettigkeit der Kokosmilch perfekt aus. Probiere es mal – ein kleiner Trick, der Großes bewirkt!
Variationen & Anpassungen
Dieses Rezept ist ein toller Ausgangspunkt, um kreativ zu werden. Ich habe schon einige Varianten ausprobiert – und fast alle waren ein Hit.
- Mit Möhren für extra Süße: Füge beim Anbraten einfach eine große, gewürfelte Möhre hinzu. Das gibt der Suppe eine zusätzliche natürliche Süße und eine noch schönere Farbe. Perfekt, wenn der Kürbis nicht so süß ist.
- Mit Curry für eine exotische Note: Gib einen Teelöffel Currypulver oder eine halbe Teelöffel Garam Masala zu den Zwiebeln. Das passt fantastisch zur Kokosmilch und gibt der Suppe eine warme, würzige Tiefe. Ich liebe diese Version an regnerischen Tagen.
- Mit Süßkartoffeln für eine herzhafte Variante: Ersetze die Hälfte des Kürbisses durch eine Süßkartoffel. Die Süßkartoffel macht die Suppe noch cremiger und gibt ihr eine leicht erdige Note. Dazu passt ein Klecks Joghurt oder Schmand.
- Leichtere Version: Für eine kalorienärmere Variante nimmst du eine leichte Kokosmilch (oder ersetzt die Hälfte durch mehr Brühe). Die Suppe wird dann etwas weniger cremig, aber immer noch lecker. Du kannst auch einen Teil der Kokosmilch durch Mandelmilch ersetzen.
- Mit gerösteten Kürbiskernen: Röste eine Handvoll Kürbiskerne in einer trockenen Pfanne, bis sie anfangen zu springen. Streue sie über die fertige Suppe. Das gibt einen tollen Crunch und passt thematisch perfekt. Das mache ich eigentlich immer, wenn ich Gäste habe.
Servieren & Aufbewahren
Die Suppe schmeckt am besten, wenn sie richtig heiß ist. Aber auch kalt ist sie überraschend gut – wie eine würzige Kürbis-Gazpacho.
- Servieren: Fülle die heiße Suppe in tiefe Schalen. Ein Klecks Chili-Öl in der Mitte, ein paar Kürbiskerne und vielleicht ein Blatt Koriander oder Petersilie – das sieht nicht nur schön aus, es schmeckt auch fantastisch. Dazu passt ein knuspriges Baguette oder ein Stück Fladenbrot. Ich liebe es, wenn man das Brot in die cremige Suppe tunken kann.
- Getränke-Empfehlung: Ein trockener Weißwein wie ein Sauvignon Blanc oder ein Riesling passt wunderbar zu der cremigen Kokosnote und der leichten Schärfe. Für ein alkoholfreies Getränk empfehle ich einen Ingwer-Limetten-Tee oder ein kaltes Glas Buttermilch.
- Aufbewahren: Die Suppe hält sich im Kühlschrank in einem gut verschlossenen Behälter für 3-4 Tage. Die Aromen werden sogar noch intensiver! Das Chili-Öl bewahrst du am besten in einem kleinen Glas oder einer Flasche im Kühlschrank auf. Es hält sich mindestens zwei Wochen.
- Einfrieren: Die Suppe lässt sich hervorragend einfrieren. Fülle sie in Gefrierbeutel oder -dosen und friere sie für bis zu 3 Monate ein. Das Chili-Öl einfrieren? Lieber nicht, es verliert an Aroma. Mach es lieber frisch, wenn du die Suppe auftaust.
- Aufwärmen: Die aufgetaute Suppe erwärmst du am besten langsam in einem Topf bei niedriger Hitze. Rühre gelegentlich um. Wenn sie zu dick geworden ist, gib einfach einen Schuss Wasser oder Brühe dazu. In der Mikrowelle geht es auch, aber der Topf ist schonender für das Aroma. Die Aromen entwickeln sich übrigens über Nacht im Kühlschrank – am nächsten Tag schmeckt die Suppe oft noch besser!
Nährwerte & gesundheitliche Vorteile
Diese Suppe ist nicht nur ein Genuss, sondern auch richtig gut für dich. Hier ein grober Überblick pro Portion (ca. 400 ml, ohne Toppings):
| Nährwert | Menge pro Portion |
|---|---|
| Kalorien | ca. 350 kcal |
| Eiweiß | 6 g |
| Fett | 24 g |
| Kohlenhydrate | 25 g |
| Ballaststoffe | 6 g |
- Kürbis – der Vitamin-A-Booster: Hokkaido-Kürbis ist reich an Beta-Carotin, das der Körper in Vitamin A umwandelt. Das ist gut für die Augen, die Haut und das Immunsystem. Außerdem enthält er viele Antioxidantien.
- Kokosmilch – gesunde Fette: Die Kokosmilch liefert mittelkettige Triglyceride (MCTs), die schnell vom Körper verwertet werden und Energie liefern. Sie unterstützt auch die Aufnahme von fettlöslichen Vitaminen aus dem Kürbis.
- Ingwer – entzündungshemmend: Ingwer ist bekannt für seine entzündungshemmenden Eigenschaften und kann bei Erkältungen und Magenbeschwerden helfen. Er gibt der Suppe eine wohlige Wärme.
- Chili – Stoffwechsel anregen: Capsaicin, der Stoff, der für die Schärfe verantwortlich ist, kann den Stoffwechsel anregen und die Durchblutung fördern. In Maßen genossen, ist Chili also nicht nur lecker, sondern auch gesund.
Hinweis für Allergiker: Dieses Rezept ist von Natur aus glutenfrei und laktosefrei (achte bei der Brühe darauf). Es enthält aber Kokosmilch (kein Milchprodukt, aber ein potenzielles Allergen für manche).
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich auch Butternut-Kürbis statt Hokkaido verwenden?
Ja, absolut! Butternut-Kürbis ist eine tolle Alternative. Du musst ihn nur vor dem Kochen schälen, da seine Schale nicht essbar ist. Der Geschmack ist ähnlich süßlich und nussig.
Wie bekomme ich die Suppe extra cremig?
Das Geheimnis liegt in der Kokosmilch – nimm die Vollfett-Version! Außerdem hilft das gründliche Pürieren. Wenn du einen Standmixer verwendest, wird die Suppe noch seidiger als mit dem Pürierstab.
Kann ich das Chili-Öl auch schärfer machen?
Klar! Für mehr Schärfe kannst du die Kerne in den Chilischoten lassen oder eine zusätzliche, besonders scharfe Chilisorte wie eine Habanero verwenden. Oder du gibst einen halben Teelöffel Chiliflocken direkt ins Öl.
Hält sich die Suppe auch ohne Kühlschrank?
Nein, aufgrund der Kokosmilch und des frischen Gemüses solltest du die Suppe immer im Kühlschrank aufbewahren, wenn du sie nicht sofort isst. Bei Zimmertemperatur hält sie sich maximal 2 Stunden.
Kann ich die Suppe auch kalt essen?
Ja, unbedingt! Sie schmeckt auch kalt hervorragend, fast wie eine cremige Kürbis-Gazpacho. Lass sie dafür nach dem Kochen gut abkühlen und stelle sie für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank. Das Chili-Öl dann erst kurz vor dem Servieren darüber träufeln.
Fazit
Diese cremige Kürbis-Kokos-Suppe mit würzigem Chili-Öl ist für mich der Inbegriff von Herbstkomfort. Sie ist schnell gemacht, steckt voller gesunder Zutaten und schmeckt einfach himmlisch. Das Chili-Öl ist der absolute Game-Changer – es gibt der süßen, samtigen Suppe diesen besonderen Kick, der sie von allen anderen Kürbissuppen abhebt. Ich liebe es, wie flexibel das Rezept ist. Du kannst es nach Lust und Laune anpassen, mit verschiedenen Gewürzen experimentieren oder es ganz klassisch halten. Es wird immer gelingen.
Probiere es unbedingt aus! Ich bin mir sicher, dass du genauso süchtig danach wirst wie ich. Und wenn du eine besondere Variante ausprobierst oder einen Geheimtipp hast, schreib es mir in die Kommentare. Ich bin immer neugierig auf neue Ideen! Und falls du auf der Suche nach weiteren herzhaften Gerichten für kalte Tage bist, schau dir doch mal meine cremige Kartoffelsuppe mit Speck oder die herzhafte Linsensuppe mit Frankfurter Wurst an – die passen perfekt in die gleiche Kategorie.
Genieße jeden Löffel und lass es dir richtig gut gehen. Du hast es dir verdient!
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Cremige Kürbis-Kokos-Suppe mit Chili-Öl
Eine samtige Kürbissuppe mit Kokosmilch und einem würzigen Chili-Öl, die wärmt und zugleich aufregend schmeckt. Perfekt für kühle Tage und in unter 30 Minuten zubereitet.
- Prep Time: 10 Minuten
- Cook Time: 20 Minuten
- Total Time: 30 Minuten
- Yield: 4 Portionen 1x
- Category: Suppe
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 1 Hokkaido-Kürbis (ca. 800g-1kg)
- 1 große Zwiebel (ca. 150g)
- 2 Knoblauchzehen
- 1 daumengroßes Stück Ingwer (ca. 20g)
- 1 Dose Kokosmilch (400ml)
- 500 ml Gemüsebrühe
- 2 EL Olivenöl
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
- 100 ml neutrales Öl (z.B. Raps- oder Sonnenblumenöl)
- 1–2 getrocknete Chilischoten (je nach Schärfe)
- 1 TL Sesamöl (geröstet)
- 1 Knoblauchzehe (in Scheiben)
- 1 TL Koriandersaat (optional)
Instructions
- Kürbis vorbereiten: Hokkaido-Kürbis gründlich waschen, halbieren, Kerne und Fasern entfernen, in grobe Würfel (ca. 2-3 cm) schneiden.
- Aromaten vorbereiten: Zwiebel und Knoblauch schälen, Zwiebel fein würfeln, Knoblauch hacken oder pressen. Ingwer schälen und fein reiben.
- Kürbis anrösten: Olivenöl im großen Topf bei mittlerer Hitze erhitzen, Kürbiswürfel darin 5-7 Minuten anbraten, bis sie leichte braune Stellen haben.
- Zwiebeln und Gewürze anschwitzen: Zwiebelwürfel zum Kürbis geben und 2 Minuten glasig braten. Knoblauch und Ingwer zugeben, 1 Minute mitbraten, bis es duftet.
- Ablöschen und köcheln: Gemüsebrühe und Kokosmilch angießen, umrühren, aufkochen, dann Hitze reduzieren und 15 Minuten sanft köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist.
- Suppe pürieren: Topf vom Herd nehmen, Suppe mit Pürierstab glatt pürieren. Bei Verwendung eines Standmixers etwas abkühlen lassen und in Portionen mixen.
- Würzen: Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Konsistenz prüfen: bei Bedarf mehr Brühe oder Wasser zugeben, bei zu dünner Konsistenz ohne Deckel einkochen lassen.
- Chili-Öl zubereiten: Neutrales Öl in kleiner Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen. Chilischoten, Knoblauchscheiben und Koriandersaat (optional) zugeben, 2-3 Minuten sanft brutzeln, bis Knoblauch goldbraun ist. Vom Herd nehmen, Sesamöl unterrühren, abkühlen lassen.
- Anrichten: Heiße Suppe in Schalen füllen, mit Chili-Öl beträufeln (1-2 TL pro Schale). Nach Wunsch mit Kürbiskernen oder Koriandergrün garnieren.
Notes
Das Anrösten des Kürbisses bringt Röstaromen und Tiefe. Für das Chili-Öl die Hitze nicht zu hoch stellen, sonst wird der Knoblauch bitter. Ein Spritzer Limettensaft in der fertigen Suppe hebt die Aromen. Die Suppe hält sich im Kühlschrank 3-4 Tage und lässt sich einfrieren.
Nutrition
- Serving Size: ca. 400 ml
- Calories: 350
- Fat: 24
- Carbohydrates: 25
- Fiber: 6
- Protein: 6
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