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Ich hatte mich damit abgefunden, dass vegane Zimtschnecken einfach nicht so fluffig werden wie die klassischen mit Butter. Drei Jahre lang habe ich Rezepte ausprobiert – manche waren trocken wie Pappe, andere klebten wie Kaugummi am Gaumen. Einmal stand ich mit meiner Schwester in der Küche, wir hatten alle Zutaten bereit, und ich dachte: „Heute klappt es bestimmt.” Die Hefe wollte nicht aufgehen, der Teig blieb zäh, und am Ende hatten wir flache, harte Scheiben. Meine Schwester meinte nur: „Vielleicht ist es einfach nicht möglich.” Aber irgendwas in mir wollte das nicht glauben. Es musste doch einen Weg geben, diesen weichen, buttrigen Geschmack und diese federleichte Textur hinzubekommen – ganz ohne tierische Produkte. Nach unzähligen Versuchen mit Margarine, Kokosöl und verschiedenen Pflanzenmilchsorten bin ich endlich auf eine Kombination gestoßen, die funktioniert. Diese fluffigen veganen Zimtschnecken ohne Butter sind das Ergebnis von Geduld, Neugier und ein bisschen Küchenchaos. Und weißt du was? Sie schmecken sogar besser als das Original.
Warum du diese Zimtschnecken lieben wirst
- Schnell & einfach: Der Teig geht in nur 45 Minuten auf – perfekt für spontane Backaktionen am Wochenende.
- Ohne Butter, aber nicht ohne Geschmack: Die Kombination aus neutralem Öl und pflanzlicher Milch sorgt für eine saftige, weiche Krume.
- Zutaten aus dem Vorratsschrank: Du brauchst keine exotischen Spezialitäten – Mehl, Hefe, Zucker und Zimt hast du wahrscheinlich schon zu Hause.
- Garantiert fluffig: Dank eines einfachen Tricks mit der Teigruhe werden diese Schnecken luftig-leicht, nicht schwer oder klebrig.
- Perfekt für Gäste: Jeder wird nach dem Rezept fragen – selbst eingefleischte Butter-Fans sind begeistert.
Was diese Zimtschnecken von anderen veganen Versionen unterscheidet, ist die Textur. Ich habe lange experimentiert, bis ich den richtigen Fettgehalt und die optimale Feuchtigkeit gefunden habe. Die Lösung war überraschend einfach: eine Kombination aus Rapsöl und Hafermilch, die zusammen mit der Hefe einen federleichten Teig ergibt. Dazu kommt eine Prise Vanille, die den Geschmack abrundet, ohne aufdringlich zu sein. Ehrlich gesagt, beim ersten Bissen habe ich ungläubig gestaunt – sie schmecken genau so, wie ich sie aus meiner Kindheit in Erinnerung hatte. Nur besser, weil ich weiß, dass sie ohne tierische Produkte auskommen. Und das Beste? Der Duft von Zimt und frischer Hefe, der sich in der ganzen Wohnung ausbreitet – das ist pures Wohlfühlprogramm.
Welche Zutaten du brauchst
Für diese fluffigen veganen Zimtschnecken ohne Butter verwendest du einfache, aber durchdachte Zutaten. Jede Komponente hat ihre Aufgabe – vom Mehl über die Hefe bis zum Zimt. Hier kommt die vollständige Liste:
Für den Teig
- 500 g Weizenmehl (Type 550 oder 405 – ich bevorzuge Type 550 für mehr Stabilität)
- 1 Päckchen Trockenhefe (oder 21 g frische Hefe)
- 80 g Zucker (feiner Kristallzucker oder Rohrzucker)
- 250 ml Hafermilch (oder andere Pflanzenmilch, zimmerwarm)
- 60 ml Rapsöl (geschmacksneutral, oder Sonnenblumenöl)
- 1 Prise Salz
- 1 TL Vanilleextrakt (selbstgemacht oder gekauft)
Für die Zimtfüllung
- 80 g brauner Zucker (für das karamellige Aroma)
- 2 EL gemahlener Zimt (ich nehme Ceylon-Zimt, er ist milder und feiner)
- 40 g vegane Margarine (weich, z. B. Alsan oder Lätta pflanzlich)
- 1 EL Ahornsirup (optional, für extra Saftigkeit)
Für die Glasur (optional, aber sehr empfehlenswert)
- 100 g Puderzucker
- 2 EL Hafermilch
- ½ TL Vanilleextrakt
Ein kleiner Tipp zur Hefe: Wenn du frische Hefe verwendest, löst du sie in der lauwarmen Hafermilch mit einem Teelöffel Zucker auf und wartest 10 Minuten, bis sie schäumt. Bei Trockenhefe kannst du sie direkt mit dem Mehl vermischen. Achte darauf, dass die Milch nicht heißer als 40 Grad ist, sonst stirbt die Hefe ab – das habe ich einmal schmerzhaft lernen müssen, als der Teig einfach nicht aufgehen wollte.
Für die Füllung empfehle ich eine vegane Margarine, die nicht zu weich ist. Ich habe gute Erfahrungen mit Alsan gemacht, aber auch die Eigenmarken von Discountern funktionieren. Der braune Zucker ist wichtig – er verleiht der Füllung diese leichte Karamellnote, die weißen Zucker nicht hinkriegt. Und wenn du magst, kannst du einen Esslöffel Ahornsirup unter die Margarine mischen, das macht die Füllung besonders saftig und aromatisch.
Welches Equipment du brauchst
Für dieses Rezept brauchst du keine ausgefallene Küchenausstattung. Ein paar Basics reichen völlig aus:
- Große Rührschüssel: Am besten aus Edelstahl oder Glas – Plastik kann Gerüche annehmen.
- Backblech oder Auflaufform: Ein Blech (ca. 30 x 40 cm) reicht für 12 Schnecken. Wer sie lieber höher mag, nimmt eine runde Springform (26 cm).
- Nudelholz: Zum Ausrollen des Teigs. Ein Glasflasche tut es notfalls auch.
- Küchenwaage: Für genaue Mengen – beim Backen ist das wirklich wichtig.
- Geschirrtuch: Zum Abdecken während der Gehzeit.
Falls du kein Nudelholz besitzt, kannst du den Teig auch mit den Händen flach drücken – wird nicht ganz gleichmäßig, aber es funktioniert. Ich habe früher oft eine leere Weinflasche benutzt, die war perfekt. Und ein Tipp zur Reinigung: Hefeteig lässt sich am besten mit kaltem Wasser von der Schüssel lösen, warmes Wasser macht ihn nur klebriger.
So bereitest du die Zimtschnecken zu
Hier kommt die Schritt-für-Schritt-Anleitung. Keine Sorge, es klingt aufwendiger als es ist – nach dem zweiten Mal hast du den Dreh raus.
- Hefe aktivieren (10 Minuten): Erwärme die Hafermilch auf etwa 38 Grad – sie sollte sich lauwarm anfühlen, nicht heiß. Gib einen Teelöffel Zucker hinein und rühre die Trockenhefe (oder die zerbröckelte frische Hefe) ein. Lass es 10 Minuten stehen, bis sich Bläschen bilden und die Mischung schäumt. Wenn nichts passiert, war die Milch zu heiß oder die Hefe zu alt – dann lieber neu anfangen.
- Teig kneten (10 Minuten): In einer großen Schüssel das Mehl mit dem restlichen Zucker und dem Salz vermischen. Die Hefemischung, das Öl und den Vanilleextrakt dazugeben. Mit den Händen oder einer Küchenmaschine (Knethaken) 8–10 Minuten kneten, bis ein glatter, elastischer Teig entsteht. Der Teig sollte nicht kleben – wenn doch, noch etwas Mehl einarbeiten. Ich knete immer so lange, bis der Teig „Fensterprobe” besteht: Ein kleines Stück dünn auseinanderziehen, es sollte durchscheinend werden, ohne zu reißen.
- Teig ruhen lassen (45 Minuten): Die Schüssel mit einem feuchten Geschirrtuch abdecken und an einen warmen Ort stellen (keine Zugluft!). Mein Trick: Ich stelle die Schüssel in die Spüle mit etwas warmem Wasser – das schafft ein perfektes Klima. Der Teig sollte sich nach 45 Minuten verdoppelt haben.
- Füllung vorbereiten (5 Minuten): In einer kleinen Schüssel den braunen Zucker mit dem Zimt vermischen. Die vegane Margarine in einem separaten Schälchen weich rühren, bis sie streichfähig ist. Wer Ahornsirup verwendet, rührt ihn jetzt unter die Margarine.
- Teig ausrollen (10 Minuten): Den aufgegangenen Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck von etwa 40 x 30 cm ausrollen. Die Dicke sollte etwa 1 cm betragen – nicht dünner, sonst werden die Schnecken flach. Mit einem Teigschaber oder Messer die Kanten gerade schneiden.
- Füllen und rollen (5 Minuten): Die weiche Margarine gleichmäßig auf dem Teig verstreichen. Dabei einen Rand von 2 cm an der oberen Längsseite frei lassen. Die Zimt-Zucker-Mischung darüber streuen. Dann den Teig von der unteren Längsseite her fest aufrollen – nicht zu fest, aber auch nicht zu locker. Die Nahtstelle mit etwas Wasser bestreichen und leicht andrücken.
- Schneiden (5 Minuten): Die Rolle in 12 gleichmäßige Scheiben schneiden. Dafür nimmst du am besten ein scharfes Messer oder Zahnseide (wirklich! Einfach unter die Rolle legen, überkreuzen und ziehen). Die Schnecken auf das mit Backpapier ausgelegte Blech setzen, mit etwas Abstand – sie gehen nochmal auf.
- Zweite Gehzeit (30 Minuten): Die Schnecken abdecken und nochmal 30 Minuten gehen lassen. Sie sollten sich berühren, aber nicht überlappen. In dieser Zeit heizt du den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vor (Umluft: 160 Grad).
- Backen (20–25 Minuten): Die Schnecken auf der mittleren Schiene backen, bis sie goldbraun sind. Nach 15 Minuten nachschauen – wenn sie zu dunkel werden, mit Alufolie abdecken. Die Backzeit variiert je nach Ofen, also bleib dran. Sie sind fertig, wenn sie sich leicht vom Blech lösen lassen und hohl klingen, wenn du auf die Unterseite klopfst.
- Glasur zubereiten (5 Minuten): Während die Schnecken abkühlen, Puderzucker mit Hafermilch und Vanilleextrakt verrühren, bis eine glatte, dickflüssige Glasur entsteht. Über die noch warmen Schnecken träufeln – dann zieht sie schön ein.
Ein Hinweis aus eigener Erfahrung: Lass die Schnecken mindestens 10 Minuten abkühlen, bevor du die Glasur aufträgst. Sonst läuft sie einfach runter und sammelt sich am Boden – das ist schade um die schöne Optik. Und wenn du sie ganz frisch essen willst, warte nicht zu lange – warm schmecken sie am besten!
Tipps & Tricks für perfekte Zimtschnecken
Nach vielen Fehlversuchen habe ich ein paar Tricks gelernt, die den Unterschied machen. Hier sind meine besten Tipps:
Die richtige Temperatur ist alles. Hefe ist ein Lebewesen – sie mag es warm, aber nicht heiß. Wenn die Milch über 42 Grad kommt, stirbt sie ab. Ich benutze ein Küchenthermometer, aber du kannst auch einfach mit dem Finger testen: Die Milch sollte sich angenehm warm anfühlen, wie Babymilch. Einmal habe ich aus Ungeduld heiße Milch genommen – der Teig ging nie auf, und ich hatte einen flachen, harten Ziegelstein.
Nicht zu viel Mehl verwenden. Der Teig sollte weich und geschmeidig sein, nicht trocken. Wenn du zu viel Mehl einarbeitest, werden die Schnecken schwer. Lieber die Hände leicht ölen, dann klebt der Teig nicht so sehr. Das habe ich von einer Bäckerin gelernt – sie schwört auf geölte Hände statt bemehlter Arbeitsfläche.
Die Gehzeit nicht verkürzen. Ich weiß, es ist verlockend, die Schnecken früher in den Ofen zu schieben. Aber die zweite Gehzeit ist entscheidend für die Fluffigkeit. Wenn du sie zu früh backst, bleiben sie dicht und schwer. Stell dir einen Wecker, damit du nicht vergisst, sie rechtzeitig in den Ofen zu schieben – mir ist das schon passiert, und dann waren sie übergegangen und zusammengefallen.
Zimt nicht sparen. Die Füllung ist das Herzstück. Ich verwende großzügig Zimt – mindestens zwei Esslöffel. Wenn du magst, kannst du auch eine Prise Kardamom oder Muskatnuss dazugeben. Das gibt eine orientalische Note, die überraschend gut passt. Einmal habe ich einen Teelöffel gemahlene Nelken untergemischt – war etwas dominant, aber für Weihnachten eine tolle Variante.
Gleichmäßig schneiden. Für gleichmäßige Schnecken die Rolle vor dem Schneiden kurz in den Kühlschrank legen (15 Minuten). Dann lässt sie sich leichter schneiden, und die Schnecken werden alle gleich groß. Meine erste Rolle war so schief, dass die äußeren Schnecken halb so groß waren wie die inneren – beim Backen waren die kleinen dann schwarz, die großen noch roh.
Variationen & Abwandlungen
Dieses Grundrezept lässt sich wunderbar anpassen. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe:
- Schoko-Zimtschnecken: Füge 2 EL Kakaopulver zur Füllung hinzu und streue ein paar vegane Schokotropfen über die Zimtmischung. Das ergibt eine doppelte Schokoladenschicht, die himmlisch schmeckt.
- Nuss-Variante: Streue 50 g gehackte Walnüsse oder Pekannüsse über die Füllung, bevor du den Teig rollst. Die Nüsse rösten im Ofen leicht an und geben einen herrlichen Crunch.
- Apfel-Zimt-Schnecken: Schäle einen Apfel, reibe ihn grob und drücke die Flüssigkeit aus. Verteile die Apfelraspel auf der Füllung. Die Äpfel sorgen für zusätzliche Saftigkeit und eine fruchtige Note.
- Glutenfreie Option: Ersetze das Weizenmehl durch eine glutenfreie Mehlmischung (mit Xanthan). Der Teig wird etwas brüchiger, aber mit etwas mehr Flüssigkeit (50 ml zusätzliche Hafermilch) funktioniert es erstaunlich gut.
- Weniger süß: Reduziere den Zucker im Teig auf 50 g und in der Füllung auf 60 g. Die Glasur kannst du weglassen oder nur ganz dünn auftragen.
Meine persönliche Lieblingsvariante ist die mit Apfel und Walnüssen – die Kombination aus saftigen Äpfeln, knackigen Nüssen und warmem Zimt erinnert mich an den Apfelkuchen meiner Oma. Probier einfach aus, was dir schmeckt. Das Schöne an diesem Rezept ist, dass es Fehler verzeiht – selbst wenn du etwas abweichst, werden die Schnecken garantiert lecker.
Servieren & Aufbewahren
Die Zimtschnecken schmecken am besten lauwarm, direkt aus dem Ofen. Serviere sie auf einem großen Teller oder einer Platte – die Glasur sollte noch leicht glänzen. Dazu passt ein Klecks vegane Schlagsahne oder ein Glas kalte Hafermilch. Wenn du sie für Gäste machst, kannst du sie auch mit frischen Beeren oder Minzblättern garnieren – das sieht hübsch aus und bringt Farbe auf den Tisch.
Zum Aufbewahren: In einer luftdichten Dose halten sie sich bei Raumtemperatur 2–3 Tage. Am zweiten Tag sind sie noch saftig, aber nicht mehr ganz so fluffig. Einfach kurz in der Mikrowelle (20 Sekunden) oder im Backofen (5 Minuten bei 150 Grad) aufwärmen – dann schmecken sie fast wie frisch gebacken.
Einfrieren geht auch: Die fertig gebackenen und abgekühlten Schnecken (ohne Glasur) in Gefrierbeutel packen und bis zu 3 Monate einfrieren. Zum Auftauen bei Zimmertemperatur etwa 2 Stunden stehen lassen, dann im Ofen aufwärmen und erst danach glasieren. Die Glasur sollte nicht eingefroren werden, sie wird sonst wässrig.
Ein Tipp aus meiner Erfahrung: Wenn du die Schnecken für ein Frühstück am nächsten Tag vorbereiten willst, kannst du sie am Abend backen, abkühlen lassen und ohne Glasur in der Dose lassen. Am Morgen dann aufwärmen und glasieren – das spart Zeit und du hast trotzdem frische Schnecken. Das habe ich letztes Weihnachten gemacht, als meine Familie zu Besuch kam – alle dachten, ich hätte um sechs Uhr morgens gebacken.
Nährwerte & gesundheitliche Vorteile
Pro Zimtschnecke (ohne Glasur) ergeben sich ungefähr folgende Nährwerte: 220 Kalorien, 8 g Fett, 35 g Kohlenhydrate, 4 g Eiweiß, 2 g Ballaststoffe. Mit Glasur kommen etwa 50 Kalorien dazu. Das ist für ein süßes Gebäck durchaus okay – vor allem, weil du weißt, was drin ist.
Die gesundheitlichen Vorteile liegen auf der Hand: Keine tierischen Fette, kein Cholesterin. Die Hafermilch liefert Ballaststoffe, die die Verdauung fördern. Zimt ist bekannt für seine entzündungshemmenden Eigenschaften und kann den Blutzuckerspiegel stabilisieren. Rapsöl enthält wertvolle Omega-3-Fettsäuren. Klar, es ist immer noch ein süßes Gebäck – aber im Vergleich zu klassischen Zimtschnecken mit Butter und Milch ist diese Version leichter und bekömmlicher.
Für Menschen mit Laktoseintoleranz oder Milchallergie sind diese Schnecken eine tolle Alternative. Wer auf Gluten verzichten muss, kann die glutenfreie Variante ausprobieren. Und natürlich sind sie von Natur aus vegan – ohne dass du auf Genuss verzichten musst. Ich finde, das ist eine Win-Win-Situation.
Fazit
Diese fluffigen veganen Zimtschnecken ohne Butter sind der Beweis, dass pflanzliches Backen nicht kompliziert oder geschmacklos sein muss. Sie sind einfach zuzubereiten, bestehen aus alltäglichen Zutaten und schmecken so gut, dass niemand nach Butter fragt. Der Duft von Zimt und Hefe, der beim Backen durch die Küche zieht, ist für mich der Inbegriff von Gemütlichkeit.
Ich lade dich ein, dieses Rezept auszuprobieren und nach deinen Vorlieben anzupassen. Vielleicht magst du mehr Zimt, weniger Zucker, oder eine extra Portion Nüsse? Das Schöne am Backen ist, dass du deine eigene Handschrift entwickeln kannst. Teile deine Kreationen gerne in den Kommentaren – ich bin gespannt, welche Varianten dir einfallen. Und wenn dir das Rezept gefällt, freue ich mich, wenn du es mit deinen Freunden teilst. Denn gutes Essen ist dazu da, geteilt zu werden.
Also, ran an den Teig! Ich verspreche dir, die Mühe lohnt sich. Deine Küche wird nach Geborgenheit duften, und der erste Bissen in eine warme, fluffige Zimtschnecke wird dich belohnen. Glaub mir, ich habe den Weg gefunden – und du wirst ihn auch finden.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich statt Hafermilch auch andere Pflanzenmilch verwenden?
Ja, absolut. Mandelmilch, Sojamilch oder Reismilch funktionieren genauso gut. Achte nur darauf, dass sie ungesüßt und zimmerwarm ist. Kokosmilch aus der Dose ist zu fettig – davon würde ich abraten.
Warum sind meine Zimtschnecken nicht fluffig geworden?
Das kann mehrere Ursachen haben: Die Hefe war zu alt oder die Milch zu heiß. Vielleicht hast du auch zu viel Mehl verwendet oder die Gehzeit verkürzt. Mein Tipp: Ein Küchenthermometer kaufen und die Milch genau auf 38 Grad erwärmen. Und Geduld haben – die Gehzeiten sind wichtig.
Kann ich den Teig über Nacht im Kühlschrank gehen lassen?
Ja, das funktioniert. Bereite den Teig wie beschrieben zu, decke ihn ab und stelle ihn über Nacht in den Kühlschrank. Am nächsten Morgen nimmst du ihn 30 Minuten vor dem Verarbeiten heraus. Die zweite Gehzeit nach dem Formen kann dann etwas länger dauern (45–60 Minuten), weil der Teig kalt ist.
Welche vegane Margarine eignet sich am besten?
Ich habe gute Erfahrungen mit Alsan, Lätta pflanzlich und der Eigenmarke von Rewe gemacht. Wichtig ist, dass sie mindestens 60 % Fett enthält – fettreduzierte Margarine macht die Füllung zu wässrig. Und sie sollte weich sein, aber nicht geschmolzen.
Kann ich die Zimtschnecken ohne Glasur servieren?
Klar, die Glasur ist optional. Ohne Glasur sind sie weniger süß und eignen sich auch gut als Snack für unterwegs. Du kannst sie auch mit Puderzucker bestäuben oder mit einer dünnen Schicht Ahornsirup bestreichen. Ich persönlich liebe die Glasur, aber Geschmäcker sind verschieden.
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Fluffige vegane Zimtschnecken ohne Butter – einfaches Rezept
Diese fluffigen veganen Zimtschnecken ohne Butter sind das Ergebnis von Geduld, Neugier und ein bisschen Küchenchaos. Sie schmecken sogar besser als das Original und sind schnell und einfach zuzubereiten.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 20-25 Minuten
- Total Time: 1 Stunde 50 Minuten
- Yield: 12 Stück 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 500 g Weizenmehl (Type 550 oder 405)
- 1 Päckchen Trockenhefe (oder 21 g frische Hefe)
- 80 g Zucker (feiner Kristallzucker oder Rohrzucker)
- 250 ml Hafermilch (oder andere Pflanzenmilch, zimmerwarm)
- 60 ml Rapsöl (geschmacksneutral, oder Sonnenblumenöl)
- 1 Prise Salz
- 1 TL Vanilleextrakt
- 80 g brauner Zucker
- 2 EL gemahlener Zimt (Ceylon-Zimt empfohlen)
- 40 g vegane Margarine (weich, z. B. Alsan oder Lätta pflanzlich)
- 1 EL Ahornsirup (optional)
- 100 g Puderzucker
- 2 EL Hafermilch
- ½ TL Vanilleextrakt
Instructions
- Hefe aktivieren (10 Minuten): Erwärme die Hafermilch auf etwa 38 Grad – sie sollte sich lauwarm anfühlen, nicht heiß. Gib einen Teelöffel Zucker hinein und rühre die Trockenhefe (oder die zerbröckelte frische Hefe) ein. Lass es 10 Minuten stehen, bis sich Bläschen bilden und die Mischung schäumt.
- Teig kneten (10 Minuten): In einer großen Schüssel das Mehl mit dem restlichen Zucker und dem Salz vermischen. Die Hefemischung, das Öl und den Vanilleextrakt dazugeben. Mit den Händen oder einer Küchenmaschine (Knethaken) 8–10 Minuten kneten, bis ein glatter, elastischer Teig entsteht. Der Teig sollte nicht kleben – wenn doch, noch etwas Mehl einarbeiten.
- Teig ruhen lassen (45 Minuten): Die Schüssel mit einem feuchten Geschirrtuch abdecken und an einen warmen Ort stellen (keine Zugluft!). Der Teig sollte sich nach 45 Minuten verdoppelt haben.
- Füllung vorbereiten (5 Minuten): In einer kleinen Schüssel den braunen Zucker mit dem Zimt vermischen. Die vegane Margarine in einem separaten Schälchen weich rühren, bis sie streichfähig ist. Wer Ahornsirup verwendet, rührt ihn jetzt unter die Margarine.
- Teig ausrollen (10 Minuten): Den aufgegangenen Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck von etwa 40 x 30 cm ausrollen. Die Dicke sollte etwa 1 cm betragen – nicht dünner, sonst werden die Schnecken flach.
- Füllen und rollen (5 Minuten): Die weiche Margarine gleichmäßig auf dem Teig verstreichen. Dabei einen Rand von 2 cm an der oberen Längsseite frei lassen. Die Zimt-Zucker-Mischung darüber streuen. Dann den Teig von der unteren Längsseite her fest aufrollen – nicht zu fest, aber auch nicht zu locker. Die Nahtstelle mit etwas Wasser bestreichen und leicht andrücken.
- Schneiden (5 Minuten): Die Rolle in 12 gleichmäßige Scheiben schneiden. Dafür nimmst du am besten ein scharfes Messer oder Zahnseide. Die Schnecken auf das mit Backpapier ausgelegte Blech setzen, mit etwas Abstand – sie gehen nochmal auf.
- Zweite Gehzeit (30 Minuten): Die Schnecken abdecken und nochmal 30 Minuten gehen lassen. Sie sollten sich berühren, aber nicht überlappen. In dieser Zeit heizt du den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vor (Umluft: 160 Grad).
- Backen (20–25 Minuten): Die Schnecken auf der mittleren Schiene backen, bis sie goldbraun sind. Nach 15 Minuten nachschauen – wenn sie zu dunkel werden, mit Alufolie abdecken. Sie sind fertig, wenn sie sich leicht vom Blech lösen lassen und hohl klingen, wenn du auf die Unterseite klopfst.
- Glasur zubereiten (5 Minuten): Während die Schnecken abkühlen, Puderzucker mit Hafermilch und Vanilleextrakt verrühren, bis eine glatte, dickflüssige Glasur entsteht. Über die noch warmen Schnecken träufeln – dann zieht sie schön ein.
Notes
Lass die Schnecken mindestens 10 Minuten abkühlen, bevor du die Glasur aufträgst. Sonst läuft sie einfach runter. Die Gehzeit nicht verkürzen – sie ist entscheidend für die Fluffigkeit. Für gleichmäßige Schnecken die Rolle vor dem Schneiden kurz in den Kühlschrank legen (15 Minuten).
Nutrition
- Serving Size: 1 Zimtschnecke
- Calories: 270
- Sugar: 18
- Sodium: 0.2
- Fat: 8
- Saturated Fat: 1
- Carbohydrates: 40
- Fiber: 2
- Protein: 4
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