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Die ersten Sonnenstrahlen fallen durchs Küchenfenster, und während die Kaffeemaschine noch blubbert, schiebst du ein Blech mit Über-Nacht-Zimtschnecken zum Aufbacken in den Ofen. Zehn Minuten später – du hast noch nicht mal richtig die Augen gerieben – liegt dieser Duft in der Luft. Der Duft, der alles verändert. Kein Hektik, kein Teigkneten um sieben Uhr morgens. Nur du, dein Kaffee und diese kleinen, perfekten Schnecken, die darauf gewartet haben, gebacken zu werden. Ehrlich, das ist der einzige Weg, wie ein Sonntagmorgen beginnen sollte.
Ich bin ehrlich: Zimtschnecken waren für mich lange etwas, das man sich im Café holt oder aus der Kühltheke nimmt. Der Gedanke, sie komplett selbst zu machen, schien mir immer zu aufwendig. Bis ich eines Abends spät in der Küche stand und einfach nicht aufhören konnte, an diesen Teig zu denken. Also habe ich ihn gemacht – und einfach über Nacht in den Kühlschrank gestellt. Am nächsten Morgen war ich baff, wie gut das funktioniert hat. Der Teig war entspannt, die Aromen hatten sich verbunden, und ich musste nur noch backen. Seitdem mache ich meine Über-Nacht-Zimtschnecken zum Aufbacken eigentlich nur noch so. Es fühlt sich an, als hätte man vorgearbeitet, ohne wirklich Arbeit gehabt zu haben. Und genau dieses Gefühl will ich heute mit dir teilen.
Warum du diese Über-Nacht-Zimtschnecken lieben wirst
Diese Zimtschnecken sind nicht einfach nur ein weiteres Rezept. Sie sind eine kleine Lebensveränderung für alle, die morgens gerne etwas Besonderes essen, aber keine Lust haben, dafür um fünf Uhr aufzustehen. Hier ist, warum sie funktionieren:
- Perfekt für den Morgen danach: Du bereitest den Teig am Abend vor, lässt ihn über Nacht im Kühlschrank ruhen, und backst die Schnecken am nächsten Morgen einfach auf. Fertig. Kein Stress, kein Chaos.
- Einfache Zutaten: Du brauchst nichts Exotisches. Mehl, Butter, Milch, Zucker, Zimt – alles Dinge, die du wahrscheinlich schon zu Hause hast. Keine speziellen Backzutaten, keine komplizierten Einkäufe.
- Unglaublich fluffig und saftig: Die lange Ruhezeit im Kühlschrank macht den Teig besonders geschmeidig und die Schnecken werden butterweich. Der Zimt-Zucker-Schmelz zieht in jede Schicht ein – einfach himmlisch.
- Ideal zum Vorbereiten für Gäste: Wenn du Besuch erwartest, kannst du die Schnecken einen Tag vorher vorbereiten und am Morgen nur noch backen. Deine Gäste werden denken, du hättest stundenlang in der Küche gestanden.
- Ein echtes Soulfood-Erlebnis: Der Duft von Zimt und frisch gebackenem Hefeteig am Morgen ist einfach unschlagbar. Es ist dieses Gefühl von Gemütlichkeit und Geborgenheit, das man kaum in Worte fassen kann.
Was diese Schnecken von den üblichen Rezepten unterscheidet? Es ist die Kombination aus der langen, kalten Gare und einem ganz bestimmten Trick beim Rollen, der dafür sorgt, dass die Schnecken ihre perfekte Form behalten und nicht auseinanderfallen. Ich habe so viele Versionen ausprobiert, und diese hier ist einfach die beste. Sie ist nicht nur idiotensicher, sondern auch noch unglaublich lecker. Versprochen.
Was du für die Zutaten brauchst
Keine Angst, die Zutatenliste ist kurz und überschaubar. Du wirst sehen, dass du das meiste wahrscheinlich schon im Vorratsschrank hast. Ich erkläre dir auch, warum ich bestimmte Zutaten bevorzuge und was du alternativ verwenden kannst.
Für den Hefeteig
- 500 g Mehl (Type 550): Ich nehme am liebsten Weizenmehl Type 550, weil es einen guten Mittelweg zwischen Klebeeigenschaften und Fluffigkeit bietet. Du kannst auch Dinkelmehl Type 630 verwenden, dann werden die Schnecken etwas nussiger im Geschmack. Für eine glutenfreie Variante eignet sich eine glutenfreie Mehlmischung mit Xanthan, aber das habe ich selbst noch nicht getestet.
- 1 Würfel frische Hefe (42 g): Frische Hefe gibt dem Teig ein besonders feines Aroma. Trockenhefe funktioniert auch (1 Päckchen entspricht etwa ½ Würfel), aber ich finde, der Teig geht mit frischer Hefe einfach fluffiger auf. Achte darauf, dass die Hefe nicht zu alt ist.
- 250 ml Milch (lauwarm): Die Milch sollte nicht heiß sein, sonst stirbt die Hefe ab. Lauwarm bedeutet etwa 30-35 Grad, also fühlt es sich auf der Haut angenehm warm an. Du kannst auch pflanzliche Milch wie Hafer- oder Mandelmilch verwenden, dann werden die Schnecken etwas weniger saftig.
- 80 g Zucker: Normaler Haushaltszucker. Du kannst auch braunen Zucker nehmen, das gibt einen leicht karamelligen Geschmack.
- 80 g weiche Butter: Die Butter sollte wirklich weich sein, nicht geschmolzen. Sie macht den Teig geschmeidig und sorgt für den buttrigen Geschmack. Ich verwende immer ungesalzene Butter, damit ich die Salzmenge selbst bestimmen kann.
- 1 Ei (Größe M): Das Ei bindet den Teig und macht ihn schön locker. Wenn du kein Ei verwenden möchtest, kannst du es durch 2 Esslöffel Apfelmus ersetzen.
- 1 Prise Salz: Nicht vergessen! Das Salz hebt den Geschmack aller anderen Zutaten hervor und verhindert, dass die Schnecken zu süß schmecken.
Für die Zimtfüllung

- 100 g weiche Butter: Wieder weiche Butter, damit sie sich gut verstreichen lässt. Sie sorgt dafür, dass die Zimt-Zucker-Mischung schön in den Teig einzieht.
- 150 g brauner Zucker: Brauner Zucker hat einen intensiveren, fast malzigen Geschmack, der perfekt mit dem Zimt harmoniert. Du kannst auch normalen Zucker nehmen, aber der braune gibt eine tiefere Note.
- 2-3 Esslöffel gemahlener Zimt: Ja, so viel! Ich bin ein Zimt-Fan, aber du kannst die Menge nach deinem Geschmack anpassen. Verwende am besten Ceylon-Zimt, der ist milder und aromatischer als Cassia-Zimt.
- 1 Prise Salz: Auch hier, ein kleiner Trick: Eine Prise Salz in der Füllung verstärkt den Geschmack und macht sie unwiderstehlicher.
Für das Topping (optional, aber empfohlen)
- 100 g Puderzucker: Für den klassischen Guss. Du kannst auch Frischkäse-Glasur machen (dazu später mehr).
- 2-3 Esslöffel Milch oder Zitronensaft: Zum Anrühren des Gusses. Mit Milch wird er milder, mit Zitronensaft frischer.
Welche Küchengeräte du brauchst
Du brauchst keine teure Spezialausrüstung für diese Über-Nacht-Zimtschnecken zum Aufbacken. Die meisten Dinge hast du bestimmt schon in deiner Küche. Ich liste dir hier auf, was wirklich nützlich ist.
- Große Rührschüssel: Am besten aus Edelstahl oder Glas. Sie sollte groß genug sein, damit der Teig beim Gehen Platz hat, sich zu verdoppeln.
- Handrührgerät mit Knethaken oder Küchenmaschine: Du kannst den Teig auch von Hand kneten, aber das dauert etwa 10-15 Minuten und braucht etwas Kraft. Mit einer Maschine geht es in 5 Minuten und der Teig wird gleichmäßiger. Ich schwöre auf meine Küchenmaschine, aber ein einfaches Handrührgerät tut es auch.
- Nudelholz: Ein klassisches Nudelholz aus Holz oder Silikon. Wenn du keins hast, kannst du auch eine saubere Glasflasche verwenden – hab ich früher auch gemacht.
- Backblech oder Auflaufform: Ich nehme am liebsten ein tiefes Backblech (etwa 30×40 cm), damit die Schnecken nicht zu eng stehen und schön aufgehen können. Eine runde Auflaufform (etwa 26 cm Durchmesser) funktioniert auch.
- Backpapier: Unverzichtbar, damit nichts kleben bleibt. Spare hier nicht, gutes Backpapier macht den Unterschied.
- Küchenwaage und Messbecher: Für genaue Mengenangaben. Gerade bei Hefeteig ist es wichtig, sich an die Mengen zu halten.
- Geschirrtuch oder Frischhaltefolie: Zum Abdecken des Teigs während der Ruhezeit. Ein feuchtes Geschirrtuch verhindert, dass der Teig austrocknet.
So bereitest du die Über-Nacht-Zimtschnecken zu
Jetzt wird es praktisch. Ich führe dich Schritt für Schritt durch den Prozess, und ich verspreche dir, es ist einfacher, als du denkst. Lies dir alles einmal durch, bevor du anfängst – das hilft ungemein.
Schritt 1: Den Hefeteig zubereiten (ca. 15 Minuten)
Erwärme die Milch in einem kleinen Topf, bis sie lauwarm ist. Sie sollte sich auf der Innenseite deines Handgelenks angenehm warm anfühlen, nicht heiß. Bröckele die frische Hefe in eine kleine Schüssel, gib einen Teelöffel Zucker aus der Gesamtmenge dazu und verrühre alles mit der lauwarmen Milch, bis sich die Hefe aufgelöst hat. Lass die Mischung etwa 5 Minuten stehen – wenn sie anfängt zu schäumen und blubbert, ist die Hefe aktiv und du kannst weitermachen.
In deiner großen Rührschüssel vermischst du das Mehl mit dem restlichen Zucker und der Prise Salz. Gib die Hefe-Milch-Mischung, das weiche Ei und die weiche Butter dazu. Knete alles mit dem Knethaken deines Handrührgeräts oder deiner Küchenmaschine für etwa 5-7 Minuten zu einem glatten, geschmeidigen Teig. Der Teig sollte sich vom Schüsselrand lösen und nicht mehr kleben. Wenn er zu klebrig ist, gib noch einen Esslöffel Mehl dazu; ist er zu trocken, einen Schuss Milch. Forme den Teig zu einer Kugel, lege ihn zurück in die Schüssel und decke sie mit einem sauberen Geschirrtuch ab. Lass den Teig an einem warmen Ort (nicht über 30 Grad!) für etwa 30 Minuten gehen, bis er sein Volumen verdoppelt hat.
Schritt 2: Die Zimtfüllung vorbereiten (ca. 5 Minuten)
Während der Teig geht, bereitest du die Füllung vor. Vermische in einer kleinen Schüssel den braunen Zucker mit dem gemahlenen Zimt und der Prise Salz. Die weiche Butter stellst du bereit – sie muss streichfähig sein, aber nicht flüssig. Wenn du magst, kannst du der Füllung noch einen Teelöffel Vanilleextrakt oder etwas geriebene Orangenschale hinzufügen. Das gibt eine zusätzliche Geschmacksnote, die fantastisch ist.
Schritt 3: Den Teig ausrollen und füllen (ca. 10 Minuten)
Bestäube deine Arbeitsfläche leicht mit Mehl. Lege den gegangenen Teig darauf und rolle ihn mit dem Nudelholz zu einem großen Rechteck aus. Es sollte etwa 30×40 cm groß sein und etwa 0,5 cm dick. Je gleichmäßiger du rollst, desto gleichmäßiger werden später die Schnecken. Verteile die weiche Butter gleichmäßig auf dem Teigrechteck. Am besten geht das mit einem Teigschaber oder einem Löffelrücken. Lass dabei einen Rand von etwa 1 cm an den Längsseiten frei. Streue dann die Zimt-Zucker-Mischung gleichmäßig über die Butter. Drücke die Mischung leicht an, damit sie besser haftet.
Schritt 4: Die Schnecken rollen und schneiden (ca. 10 Minuten)
Jetzt kommt der wichtigste Teil: das Rollen. Rolle den Teig von der langen Seite her fest auf. Je fester du rollst, desto mehr Schichten haben die Schnecken und desto schöner sehen sie aus. Drücke die Nahtstelle leicht an, damit die Rolle nicht aufgeht. Schneide die Rolle mit einem scharfen Messer in etwa 12 gleich große Scheiben. Ich schneide sie immer etwa 3-4 cm dick. Ein Tipp: Wenn du den Faden einer Zahnseide (ungeschmackt) unter die Rolle legst und die Enden über der Rolle kreuzt, bekommst du besonders saubere Schnitte ohne den Teig zu quetschen. Lege die Schnecken mit etwas Abstand zueinander auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech oder in die Auflaufform.
Schritt 5: Die Über-Nacht-Gare (8-12 Stunden)
Decke das Blech mit den Schnecken mit Frischhaltefolie ab (wickle sie gut ein, damit sie nicht austrocknen) und stelle es über Nacht in den Kühlschrank. Hier passiert die Magie: Der Teig geht langsam und gleichmäßig, die Aromen von Zimt und Butter verbinden sich, und die Schnecken entwickeln diese unglaublich fluffige Textur. Keine Sorge, wenn sie im Kühlschrank nur wenig aufgehen – das ist normal. Sie gehen beim Backen nochmal richtig auf.
Schritt 6: Backen am Morgen (ca. 15-20 Minuten)
Am nächsten Morgen nimmst du das Blech aus dem Kühlschrank und lässt es bei Zimmertemperatur stehen, während der Ofen vorheizt. Heize den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze (oder 160 Grad Umluft) vor. Backe die Schnecken für etwa 15-20 Minuten, bis sie goldbraun sind und der Zimt-Zucker an den Rändern leicht karamellisiert ist. Die Backzeit kann je nach Ofen variieren, also behalte sie im Auge. Sie sollten innen noch weich und saftig sein, aber außen eine leichte Kruste haben.
Schritt 7: Den Guss zubereiten und servieren (ca. 5 Minuten)
Während die Schnecken noch warm sind, rührst du den Guss an. Vermische den Puderzucker mit so viel Milch oder Zitronensaft, bis eine dickflüssige, aber gießfähige Masse entsteht. Träufle den Guss mit einem Löffel über die noch warmen Schnecken. Der Guss wird etwas verlaufen und in die Zwischenräume sickern – genau so soll es sein! Serviere die Schnecken am besten lauwarm. Sie schmecken aber auch kalt noch fantastisch.
Tipps und Tricks für perfekte Zimtschnecken
Ich habe im Laufe der Jahre so einige Fehler gemacht, als ich angefangen habe, Zimtschnecken zu backen. Hier sind meine besten Tipps, damit dir das nicht passiert und deine Über-Nacht-Zimtschnecken zum Aufbacken jedes Mal perfekt gelingen.
- Der Teig darf nicht kalt sein beim Rollen: Wenn du den Teig direkt aus dem Kühlschrank rollst, wird er spröde und reißt leicht. Lass ihn vor dem Ausrollen etwa 10 Minuten bei Zimmertemperatur akklimatisieren. Das macht einen riesigen Unterschied.
- Nicht zu viel Mehl beim Ausrollen: Ja, die Arbeitsfläche sollte bestäubt sein, aber zu viel Mehl macht den Teig trocken. Verwende lieber wenig und arbeite schnell. Wenn der Teig klebt, kannst du auch etwas Öl auf die Hände geben.
- Die richtige Temperatur für die Über-Nacht-Gare: Der Kühlschrank sollte nicht zu kalt sein (ideal sind 4-6 Grad). Wenn der Kühlschrank zu kalt ist, geht der Teig kaum. Wenn er zu warm ist, geht er zu schnell und die Schnecken fallen zusammen. Ein Thermometer hilft.
- Das Blech nicht zu voll packen: Die Schnecken brauchen Platz zum Aufgehen. Wenn sie zu eng stehen, backen sie nicht gleichmäßig durch und werden matschig. Ich lasse etwa 2 cm Abstand zwischen ihnen.
- Nicht zu lange backen: Die Schnecken sind fertig, wenn sie goldbraun sind und die Füllung an den Rändern leicht blubbert. Wenn du sie zu lange backst, werden sie trocken. Nimm sie lieber eine Minute zu früh raus – die Restwärme macht den Rest.
- Ein kleiner Trick für extra Saftigkeit: Wenn du die Schnecken aus dem Ofen nimmst, kannst du sie sofort mit etwas geschmolzener Butter bestreichen. Das gibt ihnen einen unwiderstehlichen Glanz und hält sie saftig.
Variationen und Anpassungen
Das Schöne an diesem Rezept ist, dass du es nach Lust und Laune abwandeln kannst. Ich habe hier ein paar meiner Lieblingsvarianten für dich zusammengestellt.
- Frischkäse-Glasur statt Puderzuckerguss: Für eine cremige, leicht säuerliche Note verrührst du 100 g Frischkäse (Raumtemperatur) mit 50 g Puderzucker und etwas Vanilleextrakt. Das ist der absolute Klassiker in den USA und schmeckt himmlisch.
- Nuss-Nougat-Schnecken: Ersetze die Hälfte der Zimtfüllung durch 100 g gehackte Haselnüsse oder Mandeln und 50 g Nuss-Nougat-Creme. Die Nüsse geben einen tollen Crunch, und das Nougat schmilzt beim Backen zu einer süßen Füllung.
- Apfel-Zimt-Schnecken: Schäle einen Apfel, schneide ihn in kleine Würfel und mische ihn unter die Zimtfüllung. Die Apfelstücke werden beim Backen weich und geben den Schnecken eine fruchtige Note. Ein Tipp: Verwende einen säuerlichen Apfel wie Boskoop oder Granny Smith.
- Vegane Variante: Ersetze die Butter durch vegane Margarine, die Milch durch Hafermilch und das Ei durch 2 Esslöffel Apfelmus oder einen Esslöffel Leinsamenmehl mit 3 Esslöffeln Wasser. Der Teig wird etwas fester, aber die Schnecken werden trotzdem fluffig.
- Schoko-Zimt-Schnecken: Gib 2 Esslöffel Kakaopulver (ungesüßt) zur Zimt-Zucker-Mischung. Das gibt einen intensiven Schokoladengeschmack, der perfekt mit dem Zimt harmoniert. Du kannst auch kleine Schokostückchen auf die Füllung streuen.
Servieren und Aufbewahren
Die Über-Nacht-Zimtschnecken zum Aufbacken schmecken am besten lauwarm, direkt aus dem Ofen. Serviere sie mit einer Tasse Kaffee, einem Glas Milch oder einem heißen Kakao. Sie sind der perfekte Start in einen gemütlichen Sonntagmorgen oder ein besonderes Frühstück für Gäste. Wenn du sie für eine Party oder ein Brunch-Buffet vorbereitest, kannst du sie auch kalt servieren – sie schmecken dann etwas fester, aber immer noch köstlich.
Zum Aufbewahren legst du die abgekühlten Schnecken in eine luftdichte Dose. Sie halten sich bei Zimmertemperatur etwa 2-3 Tage. Im Kühlschrank sind sie bis zu 5 Tage haltbar, aber sie werden dort etwas trockener. Zum Aufwärmen gibst du sie für 5-7 Minuten in den vorgeheizten Ofen bei 150 Grad oder für 20-30 Sekunden in die Mikrowelle. Ich persönlich finde, sie schmecken am nächsten Tag sogar noch besser, weil die Aromen sich weiter verbunden haben. Ein kleiner Tipp: Wenn du die Schnecken einfrieren möchtest, backe sie zuerst aus, lasse sie abkühlen und friere sie dann in einem Gefrierbeutel ein. So halten sie sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur stehen lassen und kurz im Ofen aufwärmen.
Nährwertangaben und gesundheitliche Vorteile
Ich will nicht so tun, als wären Zimtschnecken ein Gesundheitsessen – sie sind ein Genussmittel, und das ist auch völlig in Ordnung. Aber ich kann dir sagen, was in ihnen steckt und wie du sie etwas ausgewogener gestalten kannst.
Eine Portion (eine Schnecke) enthält etwa 350-400 Kalorien, 15 g Fett, 50 g Kohlenhydrate und 6 g Eiweiß. Der Zimt selbst hat übrigens einige positive Eigenschaften: Er wirkt entzündungshemmend, kann den Blutzuckerspiegel regulieren und hilft bei der Verdauung. Klingt fast wie eine Rechtfertigung für die zweite Schnecke, oder? Wenn du die Kalorien reduzieren möchtest, kannst du die Buttermenge in der Füllung halbieren und statt des Gusses etwas Puderzucker aufstäuben. Die Milch im Teig kannst du durch fettarme Milch ersetzen. Aber ehrlich: Gönn dir die Butter. Das ist es wert.
Für Menschen mit Allergien: Das Rezept enthält Gluten (Mehl), Milchprodukte (Butter, Milch) und Eier. Du findest oben in den Variationen Anpassungen für vegane und glutenfreie Optionen. Achte auch darauf, dass der Zimt, den du verwendest, keine Zusatzstoffe enthält.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich die Schnecken auch ohne Über-Nacht-Gare backen?
Ja, absolut. Wenn du die Schnecken am gleichen Tag essen möchtest, lass den Teig nach dem Formen für etwa 30-45 Minuten bei Zimmertemperatur gehen, bis sie sichtbar aufgegangen sind, und backe sie dann. Die Textur wird etwas anders sein – weniger fluffig, aber immer noch lecker.
Warum sind meine Schnecken nach dem Backen trocken?
Das kann mehrere Gründe haben: Du hast sie zu lange gebacken, der Ofen war zu heiß, oder der Teig war zu trocken. Achte darauf, die Schnecken nicht länger als 20 Minuten zu backen, und verwende ein Ofenthermometer, um die genaue Temperatur zu überprüfen.
Kann ich den Teig auch einfrieren, bevor ich ihn backe?
Ja, das geht. Forme die Schnecken, lege sie auf ein Blech und friere sie ungebacken ein. Sobald sie fest sind, kannst du sie in einen Gefrierbeutel umfüllen. Zum Backen nimmst du sie direkt aus dem Gefrierschrank, lässt sie etwa 30 Minuten bei Zimmertemperatur auftauen und backst sie dann wie gewohnt. Die Backzeit verlängert sich um etwa 5-7 Minuten.
Welcher Zimt ist der beste für Zimtschnecken?
Ich empfehle Ceylon-Zimt, auch „echter Zimt“ genannt. Er ist milder, süßer und aromatischer als Cassia-Zimt, der oft in Supermärkten verkauft wird. Cassia-Zimt kann in großen Mengen gesundheitsschädlich sein, aber für ein paar Schnecken ist er unbedenklich.
Kann ich die Zuckermenge reduzieren?
Ja, du kannst den Zucker im Teig auf 50 g reduzieren und in der Füllung auf 100 g. Der Guss ist optional, also kannst du ihn auch weglassen. Die Schnecken werden dann weniger süß, aber immer noch aromatisch genug durch den Zimt.
Fazit
Diese Über-Nacht-Zimtschnecken zum Aufbacken sind mehr als nur ein Rezept. Sie sind eine Einladung, den Morgen zu genießen, ohne Stress und mit dem Duft von frisch gebackenem Gebäck. Sie sind für die Tage, an denen du etwas Besonderes willst, aber keine Zeit hast, stundenlang in der Küche zu stehen. Sie sind für die Momente, in denen du dir selbst oder deinen Liebsten zeigen willst, dass du an sie denkst – mit etwas, das von Herzen kommt.
Ich liebe es, wie einfach dieses Rezept ist und wie zuverlässig es funktioniert. Es hat mir so viele entspannte Sonntagmorgen beschert, und ich hoffe, es wird dir genauso gehen. Probier es aus, pass es an deinen Geschmack an, und lass mich wissen, wie es dir gelungen ist. Schreib mir in den Kommentaren, ob du die Variante mit Frischkäse-Glasur oder die mit Nüssen bevorzugst – ich bin gespannt!
Und jetzt nichts wie ran an den Teig. Dein zukünftiges Ich am Sonntagmorgen wird es dir danken. Versprochen.
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Die besten Über-Nacht-Zimtschnecken einfach selbst gemacht
Diese Über-Nacht-Zimtschnecken sind perfekt für einen entspannten Morgen: Der Teig wird am Abend vorbereitet, über Nacht im Kühlschrank gegart und am nächsten Morgen einfach aufgebacken. Das Ergebnis sind fluffige, saftige Zimtschnecken mit einem unwiderstehlichen Zimt-Zucker-Schmelz.
- Prep Time: 30 Minuten
- Cook Time: 20 Minuten
- Total Time: 8 Stunden 50 Minuten (inkl. Über-Nacht-Gare)
- Yield: 12 Portionen 1x
- Category: Frühstück / Brunch
- Cuisine: Amerikanisch
Ingredients
- 500 g Mehl (Type 550)
- 1 Würfel frische Hefe (42 g)
- 250 ml Milch (lauwarm)
- 80 g Zucker
- 80 g weiche Butter
- 1 Ei (Größe M)
- 1 Prise Salz
- 100 g weiche Butter (für die Füllung)
- 150 g brauner Zucker (für die Füllung)
- 2–3 Esslöffel gemahlener Zimt (für die Füllung)
- 1 Prise Salz (für die Füllung)
- 100 g Puderzucker (für das Topping)
- 2–3 Esslöffel Milch oder Zitronensaft (für das Topping)
Instructions
- Milch lauwarm erwärmen (ca. 30-35°C). Hefe mit 1 TL Zucker in der Milch auflösen und 5 Minuten stehen lassen, bis sie schäumt.
- Mehl, restlichen Zucker und Salz in einer großen Schüssel vermischen. Hefe-Milch-Mischung, Ei und weiche Butter hinzufügen. Mit dem Knethaken 5-7 Minuten zu einem glatten Teig kneten.
- Teig zu einer Kugel formen, in die Schüssel legen, mit einem Tuch abdecken und an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
- Für die Füllung braunen Zucker, Zimt und Salz vermischen. Butter bereitstellen.
- Teig auf einer bemehlten Fläche zu einem Rechteck (ca. 30×40 cm, 0,5 cm dick) ausrollen. Weiche Butter gleichmäßig darauf verstreichen, dabei einen Rand von 1 cm an den Längsseiten frei lassen. Zimt-Zucker-Mischung darüber streuen und leicht andrücken.
- Teig von der langen Seite her fest aufrollen. Nahtstelle andrücken. Rolle in 12 gleich dicke Scheiben (ca. 3-4 cm) schneiden.
- Schnecken mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Mit Frischhaltefolie abdecken und über Nacht (8-12 Stunden) in den Kühlschrank stellen.
- Am nächsten Morgen das Blech aus dem Kühlschrank nehmen und bei Zimmertemperatur stehen lassen, während der Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (160°C Umluft) vorheizt.
- Schnecken 15-20 Minuten backen, bis sie goldbraun sind und die Füllung an den Rändern karamellisiert.
- Für den Guss Puderzucker mit Milch oder Zitronensaft zu einer dickflüssigen Masse verrühren. Über die noch warmen Schnecken träufeln. Lauwarm servieren.
Notes
Der Teig sollte vor dem Ausrollen nicht kalt sein; 10 Minuten bei Zimmertemperatur akklimatisieren lassen. Nicht zu viel Mehl beim Ausrollen verwenden. Die Schnecken nicht zu eng auf das Blech setzen (ca. 2 cm Abstand). Backzeit nicht überschreiten, sonst werden sie trocken. Für extra Saftigkeit nach dem Backen mit geschmolzener Butter bestreichen.
Nutrition
- Serving Size: 1 Schnecke
- Calories: 375
- Sugar: 25
- Sodium: 200
- Fat: 15
- Saturated Fat: 9
- Carbohydrates: 50
- Fiber: 2
- Protein: 6
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