Geschrieben von

Virginia Ramsey

Veröffentlicht

Cremige Kürbis-Gnocchi mit brauner Salbeibutter – Einfaches Herbstrezept

Fertig in 60 Minuten
Portionen 4 Portionen
Schwierigkeitsgrad Medium

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Ich hatte mir vorgenommen, dieses Jahr endlich mal selbst Gnocchi zu machen. Richtig klassisch, mit Kartoffeln. Es dauerte etwa 45 Minuten, bis ich bis zu den Ellenbogen in Mehl stand, die Arbeitsplatte eine einzige weiße Katastrophe war und die ersten “Gnocchi” eher wie zerfetzte Kartoffelklumpen aussahen. An dem Abend gab es dann doch Nudeln aus der Packung.

Ein paar Wochen später, mitten im Herbst, lag ein Hokkaido-Kürbis in der Küche. Ich hatte ihn eigentlich für eine Suppe gekauft, aber irgendwie wollte ich mehr. Irgendwie wollte ich diese weichen, kleinen Kissen aus Kürbis. Und wisst ihr was? Der zweite Versuch war nicht nur besser – er war perfekt. Diese Kürbis-Gnocchi sind so viel verzeihender als die aus Kartoffeln. Der Teig ist geschmeidiger, der Geschmack ist wärmer und irgendwie herbstlicher. Und die braune Salbeibutter? Die ist einfach der Moment, in dem man kurz die Augen schließt und den Löffel ableckt. Seitdem mache ich keine Kartoffel-Gnocchi mehr. Diese hier sind mein Herbstglück auf einem Teller.

Warum Sie diese Kürbis-Gnocchi lieben werden

  • Schnell & einfach: In unter einer Stunde habt ihr ein fantastisches Gericht auf dem Tisch. Perfekt für einen gemütlichen Abend oder wenn der Kürbis aus dem Ofen ruft.
  • Einfache Zutaten: Keine exotischen Gewürze oder schwer zu findende Zutaten. Ein Hokkaido-Kürbis, Mehl, Ei und Parmesan – das wars quasi.
  • Perfekt für den Herbst: Dieses Gericht schmeckt nach kuscheligen Abenden, Kerzenschein und der Erntezeit. Es ist das ultimative Comfort Food für die kalte Jahreszeit.
  • Immer ein Hit: Egal ob für die Familie, Freunde oder den nächsten Herbstbrunch – diese Gnocchi sind ein echter Publikumsmagnet. Selbst Kürbismuffel lieben sie.
  • Unglaublich lecker: Die Kombination aus süßlich-cremigem Kürbis, der nussigen braunen Butter und dem erdigen Salbei ist einfach himmlisch. Das ist kein normales Gericht, das ist ein Erlebnis.

Was diese Gnocchi wirklich besonders macht? Der Trick liegt im Kürbis. Ich backe den Hokkaido im Ofen, bis er richtig weich und karamellisiert ist. Das konzentriert den Geschmack und entzieht ihm überschüssige Feuchtigkeit. Das Ergebnis sind Gnocchi, die nicht matschig werden, sondern eine zarte, fast fluffige Textur haben. Und die braune Butter? Die ist kein Zufall. Sie ist das Ergebnis von Geduld – man darf sie nicht aus den Augen lassen, bis sie goldbraun wird und diesen unwiderstehlichen Duft verströmt. Dieses Rezept ist nicht einfach nur ein weiteres Kürbisgericht. Es ist die beste Version, die ich kenne.

Was Sie für die Zutaten benötigen

Für diese cremigen Kürbis-Gnocchi braucht ihr nicht viel. Die meisten Zutaten habt ihr bestimmt schon zu Hause. Das Schöne ist, dass der Hokkaido-Kürbis die Hauptrolle spielt und mit seinen einfachen Partnern eine unglaubliche Harmonie eingeht.

Für die Gnocchi:

  • 1 Hokkaido-Kürbis (ca. 800g): Unbedingt Hokkaido nehmen! Die Schale kann man mitessen, das spart enorm viel Arbeit. Er hat ein intensives, süßliches Aroma. Ich kaufe meine am liebsten auf dem Wochenmarkt, die sind oft aromatischer.
  • 250-300 g Mehl (Type 405): Das Mehl bindet den Teig. Fangt mit 250g an und gebt bei Bedarf mehr dazu. Die Menge hängt stark vom Wassergehalt des Kürbisses ab.
  • 1 Ei (Größe M): Das Ei sorgt für Bindung und eine schöne, elastische Textur. Am besten nehmt ihr ein Ei aus Freilandhaltung, das gibt ein besseres Gefühl (und schmeckt manchmal auch so).
  • 50 g frisch geriebener Parmesan: Parmesan bringt eine würzige, nussige Note, die perfekt mit dem Kürbis harmoniert. Bitte keinen geriebenen aus der Tüte nehmen – der Unterschied ist riesig!
  • 1/2 TL Salz: Ein Muss, um den Geschmack zu heben.
  • 1 Prise Muskatnuss, frisch gerieben: Muskat ist der heimliche Star. Er unterstreicht die Süße des Kürbisses und verleiht eine warme Tiefe. (Eine Prise reicht, er ist sehr intensiv).
  • 1 Prise Pfeffer: Für eine leichte Schärfe, die den Geschmack abrundet.

Für die braune Salbeibutter:

Kürbis-Gnocchi mit Salbeibutter preparation steps

  • 80 g Butter: Am besten verwendet ihr ungesalzene Butter. So könnt ihr die Salzmenge selbst bestimmen. Ich mag die deutsche Marke “Weihenstephan” sehr gerne, sie hat einen hohen Fettgehalt und bräunt perfekt.
  • 10-12 frische Salbeiblätter: Frischer Salbei ist hier ein Muss. Getrockneter Salbei verbrennt zu schnell und schmeckt nicht so aromatisch. Die Blätter sollten schön grün und duftend sein.
  • Salz und Pfeffer zum Abschmecken: Zum Schluss nochmal abschmecken.

Optional zum Servieren:

  • Extra geriebener Parmesan oder Pecorino: Für alle, die es noch käsiger mögen.
  • Ein paar gehackte Walnüsse: Für etwas Crunch. Einfach in einer trockenen Pfanne kurz anrösten.

Benötigte Küchengeräte

Bevor ihr loslegt, sammelt am besten alles, was ihr braucht. Das spart Zeit und Nerven. Ich habe schon oft mittendrin festgestellt, dass ich die Gnocchi-Gabel vergessen habe – das ist dann immer ein kleines Chaos.

  • Backblech mit Backpapier: Zum Rösten des Kürbisses.
  • Gabel oder Kartoffelstampfer: Zum Zerdrücken des weichen Kürbisses. Eine Gabel tut es auch, aber ein Stampfer ist effizienter.
  • Große Schüssel: Zum Vermengen der Zutaten.
  • Mehl für die Arbeitsfläche: Nicht sparen, sonst klebt der Teig.
  • Großer Topf mit Salzwasser: Zum Kochen der Gnocchi.
  • Große Pfanne: Für die braune Butter und das finale Schwenken der Gnocchi.
  • Schaumlöffel: Zum Herausfischen der Gnocchi aus dem Wasser.
  • Gnocchi-Brett oder Gabel: Für das typische Rillenmuster. Eine Gabel funktioniert genauso gut, wenn ihr kein spezielles Brett habt.

Die Zubereitung – Schritt für Schritt

Keine Sorge, das klingt vielleicht aufwendig, ist es aber nicht. Ich verspreche euch, nach dem ersten Mal habt ihr den Dreh raus. Und der Duft in der Küche ist die Belohnung.

  1. Den Kürbis vorbereiten (ca. 10 Minuten): Heizt den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vor. Wascht den Hokkaido-Kürbis gründlich, halbiert ihn und entfernt die Kerne mit einem Löffel. Schneidet ihn dann in grobe Spalten oder Würfel (die Schale bleibt dran!). Verteilt die Stücke auf dem Backblech, beträufelt sie mit etwas Olivenöl und einer Prise Salz. Röstet sie für ca. 25-30 Minuten, bis sie weich sind und leicht bräunen. Lasst sie danach etwas abkühlen.
  2. Den Kürbis pürieren (ca. 5 Minuten): Gebt den noch warmen (nicht heißen) Kürbis in eine Schüssel und zerdrückt ihn mit einer Gabel oder einem Stampfer zu einem feinen Püree. Es dürfen ruhig noch ein paar kleine Stückchen sein, das gibt später Textur. Lasst das Püree dann vollständig abkühlen. Das ist wichtig, sonst wird der Teig zu klebrig.
  3. Den Gnocchi-Teig herstellen (ca. 10 Minuten): Gebt das abgekühlte Kürbispüree in eine große Schüssel. Fügt das Ei, den geriebenen Parmesan, Salz, Muskat und Pfeffer hinzu. Vermischt alles gut. Jetzt gebt ihr nach und nach das Mehl dazu. Fangt mit 200g an und knetet alles mit den Händen zu einem geschmeidigen Teig. Der Teig sollte nicht mehr kleben, aber auch nicht bröselig sein. Wenn er noch klebt, gebt einfach etwas mehr Mehl dazu. Wenn er zu trocken ist, einen Esslöffel Wasser. Das Gefühl kommt mit der Übung – vertraut euren Händen!
  4. Die Gnocchi formen (ca. 15 Minuten): Bestäubt eure Arbeitsfläche großzügig mit Mehl. Teilt den Teig in 4 gleich große Portionen. Rollt jede Portion mit den Händen zu einer langen Rolle (ca. 2 cm dick). Schneidet die Rolle mit einem Messer in ca. 2-3 cm breite Stücke. Jetzt kommt der schöne Teil: Nehmt jedes Stück und rollt es über die Zinken einer Gabel oder ein Gnocchi-Brett. Drückt leicht, damit die typischen Rillen entstehen. Das hilft später, die Butter besser aufzunehmen. Legt die geformten Gnocchi auf ein mit Mehl bestäubtes Brett oder Teller.
  5. Die Gnocchi kochen (ca. 5 Minuten): Bringt einen großen Topf mit reichlich Salzwasser zum Kochen. Sobald das Wasser sprudelt, gebt ihr die Gnocchi portionsweise hinein (nicht zu viele auf einmal, sie brauchen Platz). Sobald sie an die Oberfläche steigen (nach ca. 2-3 Minuten), sind sie gar. Hebt sie mit einem Schaumlöffel heraus und lasst sie kurz abtropfen. Stellt sie erstmal beiseite.
  6. Die braune Salbeibutter zubereiten (ca. 5 Minuten): Jetzt kommt der Star des Abends. Gebt die Butter in eine große, kalte Pfanne. Erhitzt sie bei mittlerer Hitze. Die Butter wird schmelzen, anfangen zu schäumen und dann langsam braun werden. Rührt gelegentlich um. Sobald sie anfängt, nussig zu duften und goldbraune Flocken am Boden entstehen, gebt ihr die Salbeiblätter hinein. Sie werden sofort knusprig und verströmen diesen unglaublichen Duft. Nehmt die Pfanne sofort vom Herd, sonst verbrennt die Butter.
  7. Die Gnocchi schwenken (ca. 2 Minuten): Gebt die gekochten Gnocchi in die Pfanne mit der braunen Salbeibutter. Schwenkt alles vorsichtig, damit die Gnocchi mit der Butter überzogen werden. Lasst sie eine Minute bei niedriger Hitze mitziehen, damit sie etwas von der Butter aufnehmen können.
  8. Anrichten und genießen: Verteilt die Gnocchi auf Tellern, gebt noch ein paar Salbeiblätter darüber und bestreut sie mit frisch geriebenem Parmesan. Ein paar gehackte, geröstete Walnüsse passen auch wunderbar dazu. Und dann: Genießt es!

Tipps & Tricks für perfekte Gnocchi

Ich habe schon einige Fehler gemacht, damit ihr sie nicht machen müsst. Hier sind meine besten Tipps, die den Unterschied ausmachen.

  • Der Kürbis muss trocken sein: Das ist der wichtigste Tipp überhaupt. Wenn der Kürbis zu viel Wasser enthält, wird der Teig matschig und die Gnocchi zerfallen beim Kochen. Backt ihn deshalb immer im Ofen, bis er schön karamellisiert ist. Kocht ihn niemals in Wasser. Wenn das Püree nach dem Zerdrücken noch sehr feucht ist, könnt ihr es kurz in einem Sieb abtropfen lassen oder auf einem Küchentuch ausbreiten.
  • Nicht zu viel kneten: Knetet den Teig nur so lange, bis er gerade zusammenhält. Zu viel Kneten macht die Gnocchi zäh. Lieber etwas weniger als zu viel.
  • Das Mehl ist kein Feind: Habt keine Angst vor Mehl. Die Arbeitsfläche und eure Hände müssen gut bemehlt sein, sonst klebt der Teig. Auch die geformten Gnocchi können auf einem bemehlten Brett warten. Aber übertreibt es nicht im Teig selbst – zu viel Mehl macht sie schwer.
  • Die Butter nicht aus den Augen lassen: Braune Butter ist eine Sache von Sekunden. Sobald sie anfängt zu schäumen und nussig duftet, ist sie perfekt. Wenn sie dunkelbraun wird und bitter riecht, ist sie verbrannt. Lieber einmal zu früh vom Herd nehmen als zu spät.
  • Gnocchi einfrieren: Ihr könnt die ungekochten Gnocchi wunderbar einfrieren. Dazu legt ihr sie auf ein mit Mehl bestäubtes Blech und stellt sie für eine Stunde ins Gefrierfach. Danach könnt ihr sie in einen Gefrierbeutel umfüllen. Zum Kochen einfach die gefrorenen Gnocchi ins kochende Wasser geben – die Garzeit verlängert sich um ca. 1 Minute.
  • Die richtige Pfanne: Für die braune Butter nehmt am besten eine helle Pfanne. So seht ihr genau, wann die Butter die richtige Farbe hat. In einer dunklen Pfanne ist das schwer zu erkennen.

Variationen & Anpassungen

Dieses Rezept ist eine wunderbare Basis, die ihr ganz nach eurem Geschmack verändern könnt. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe.

  • Vegan: Ersetzt das Ei durch 2 EL gemahlene Leinsamen, die ihr mit 6 EL Wasser verrührt (Leinsamen-Ei). Für den Parmesan nehmt ihr eine vegane Alternative oder lasst ihn weg (dann etwas mehr Salz und Hefeflocken für den Käsegeschmack). Die Butter ersetzt ihr durch vegane Butter oder Kokosöl.
  • Glutenfrei: Tauscht das Weizenmehl einfach gegen eine glutenfreie Mehlmischung aus. Ich habe gute Erfahrungen mit der “Schaer Mix B” gemacht. Gebt dann vielleicht einen Teelöffel Xanthan-Gummi dazu, damit der Teig besser bindet.
  • Andere Kürbissorten: Wenn ihr keinen Hokkaido bekommt, könnt ihr auch Butternut-Kürbis oder Muskatkürbis verwenden. Diese müsst ihr aber vor dem Backen schälen! Das ist etwas mehr Arbeit, schmeckt aber auch fantastisch.
  • Würziger: Gebt eine Prise Chili-Flocken oder Cayennepfeffer in den Teig. Das gibt eine schöne Schärfe, die perfekt mit der süßlichen Butter harmoniert.
  • Mit Spinat: Kocht eine Handvoll frischen Spinat kurz in der Pfanne mit, nachdem ihr die Gnocchi geschwenkt habt. Der Spinat fällt zusammen und gibt eine schöne grüne Farbe und eine extra Portion Gemüse.
  • Mit gebratenen Pilzen: Bratet ein paar Champignons oder Pfifferlinge in einer separaten Pfanne an und gebt sie zu den Gnocchi. Das ist eine herbstliche Kombination, die einfach umwerfend ist.

Servieren & Aufbewahren

Diese Kürbis-Gnocchi schmecken am besten frisch zubereitet, direkt aus der Pfanne. Aber auch am nächsten Tag sind sie noch ein Genuss, wenn man sie richtig behandelt.

Servieren: Die Gnocchi sollten heiß serviert werden. Gebt sie auf vorgewärmte Teller, damit sie nicht zu schnell auskühlen. Ein frischer grüner Salat mit einem leichten Zitronendressing passt wunderbar dazu – er bricht die Reichhaltigkeit der Butter. Auch ein Glas trockener Weißwein, wie ein Sauvignon Blanc, harmoniert perfekt mit dem Salbei und dem Kürbis.

Aufbewahren: Gekochte Gnocchi halten sich im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter für etwa 2 Tage. Sie werden etwas weicher, schmecken aber immer noch gut. Zum Aufwärmen gebt ihr sie am besten in eine heiße Pfanne mit etwas Butter und bratet sie knusprig. Die Mikrowelle ist nicht ideal, da sie dann matschig werden.

Einfrieren: Wie schon erwähnt, lassen sich die ungekochten Gnocchi hervorragend einfrieren. Das ist perfekt, wenn ihr einen größeren Vorrat zubereiten wollt. Die gekochten Gnocchi einzufrieren, würde ich nicht empfehlen – die Textur leidet sehr darunter.

Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile

Dieses Gericht ist nicht nur ein Fest für die Sinne, sondern hat auch einige gesundheitliche Pluspunkte. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Portion (bei 4 Portionen):

Nährwert Menge pro Portion
Kalorien ca. 480 kcal
Fett 24 g
Kohlenhydrate 52 g
Eiweiß 14 g
Ballaststoffe 8 g

Die gesundheitlichen Vorteile: Der Hokkaido-Kürbis ist ein wahres Superfood. Er ist reich an Beta-Carotin, das der Körper in Vitamin A umwandelt – wichtig für die Augen und das Immunsystem. Außerdem liefert er viele Ballaststoffe, die die Verdauung fördern. Die Walnüsse (optional) liefern gesunde Omega-3-Fettsäuren. Und der Salbei? Er ist bekannt für seine entzündungshemmenden Eigenschaften. Also, genießt dieses Gericht ohne schlechtes Gewissen – es tut auch noch was Gutes!

Allergene: Dieses Gericht enthält Gluten (Weizenmehl), Milchprodukte (Butter, Parmesan) und Eier. Für eine glutenfreie oder vegane Variante schaut euch die Variationsvorschläge oben an.

Fazit – Warum ihr diese Gnocchi machen müsst

Ehrlich, diese cremigen Kürbis-Gnocchi mit brauner Salbeibutter sind der Inbegriff des Herbstes auf einem Teller. Sie sind einfacher zuzubereiten, als man denkt, und der Geschmack ist einfach unschlagbar. Die Kombination aus süßem Kürbis, nussiger Butter und würzigem Salbei ist etwas, das man einfach erlebt haben muss. Es ist kein kompliziertes Sterne-Küche-Gericht, sondern ehrliches, wärmendes Comfort Food, das glücklich macht.

Ich liebe es, wie flexibel dieses Rezept ist. Ihr könnt es vegan, glutenfrei oder mit extra Gemüse machen. Ihr könnt es für ein schnelles Abendessen unter der Woche nutzen oder für ein gemütliches Sonntagsessen mit Freunden. Es passt einfach immer. Und das Beste? Selbst wenn ihr denkt, ihr seid keine Gnocchi-Profis – dieses Rezept verzeiht kleine Fehler. Also traut euch! Probiert es aus und sagt mir, wie es euch geschmeckt hat.

Habt ihr eine besondere Variante ausprobiert? Oder einen Tipp, den ich noch nicht kenne? Schreibt es unbedingt in die Kommentare! Ich bin schon total gespannt auf eure Kreationen. Und wenn euch das Rezept gefällt, teilt es doch mit euren Freunden – je mehr Menschen dieses Herbstglück erleben, desto besser. Bis zum nächsten Mal und lasst es euch schmecken!

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich auch einen anderen Kürbis als Hokkaido verwenden?

Ja, auf jeden Fall! Butternut-Kürbis oder Muskatkürbis sind tolle Alternativen. Denkt aber daran, dass ihr diese vor dem Backen schälen müsst, da die Schale nicht essbar ist. Der Geschmack wird etwas milder, aber immer noch sehr lecker.

Warum sind meine Gnocchi beim Kochen zerfallen?

Das liegt meistens an zu viel Feuchtigkeit im Kürbispüree. Achtet darauf, den Kürbis gut zu rösten und das Püree vor der Verarbeitung vollständig abkühlen zu lassen. Manchmal hilft es auch, das Püree kurz in einem Sieb abtropfen zu lassen. Ein weiterer Grund könnte sein, dass der Teig nicht genug Mehl hatte.

Kann ich die Gnocchi auch ohne Ei zubereiten?

Ja, für eine vegane Version könnt ihr das Ei durch ein Leinsamen-Ei ersetzen (1 EL gemahlene Leinsamen + 3 EL Wasser). Der Teig wird dann etwas brüchiger, also geht vorsichtig damit um. Ihr könnt auch etwas mehr Mehl verwenden, um die Bindung zu verbessern.

Wie bekomme ich die braune Butter perfekt hin?

Der Schlüssel ist Geduld und eine helle Pfanne. Erhitzt die Butter bei mittlerer Hitze und rührt gelegentlich um. Sobald sie anfängt zu schäumen und nussig zu duften, und sich goldbraune Flocken am Boden bilden, ist sie fertig. Nehmt sie dann sofort vom Herd, denn sie verbrennt sehr schnell. Ein Spritzer Zitronensaft kann den Prozess stoppen.

Kann ich die Gnocchi vorbereiten und später kochen?

Ja, perfekt! Ihr könnt die geformten, rohen Gnocchi auf einem bemehlten Brett oder Teller im Kühlschrank für einige Stunden lagern. Deckt sie mit einem Küchentuch ab, damit sie nicht austrocknen. Oder friert sie wie oben beschrieben ein. Dann habt ihr jederzeit ein schnelles Herbstgericht parat!

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Kürbis-Gnocchi mit Salbeibutter recipe

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Cremige Kürbis-Gnocchi mit brauner Salbeibutter – Einfaches Herbstrezept

Diese cremigen Kürbis-Gnocchi mit brauner Salbeibutter sind der Inbegriff des Herbstes auf einem Teller. Sie sind einfacher zuzubereiten, als man denkt, und der Geschmack ist einfach unschlagbar.

  • Author: Anna
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 30 Minuten
  • Total Time: 45 Minuten
  • Yield: 4 Portionen 1x
  • Category: Hauptgericht
  • Cuisine: Italienisch

Ingredients

Scale
  • 1 Hokkaido-Kürbis (ca. 800g)
  • 250–300 g Mehl (Type 405)
  • 1 Ei (Größe M)
  • 50 g frisch geriebener Parmesan
  • 1/2 TL Salz
  • 1 Prise Muskatnuss, frisch gerieben
  • 1 Prise Pfeffer
  • 80 g Butter (ungesalzen)
  • 10–12 frische Salbeiblätter
  • Salz und Pfeffer zum Abschmecken
  • Optional: Extra geriebener Parmesan oder Pecorino
  • Optional: Ein paar gehackte Walnüsse

Instructions

  1. Den Kürbis vorbereiten: Heizt den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vor. Wascht den Hokkaido-Kürbis gründlich, halbiert ihn und entfernt die Kerne mit einem Löffel. Schneidet ihn dann in grobe Spalten oder Würfel (die Schale bleibt dran!). Verteilt die Stücke auf dem Backblech, beträufelt sie mit etwas Olivenöl und einer Prise Salz. Röstet sie für ca. 25-30 Minuten, bis sie weich sind und leicht bräunen. Lasst sie danach etwas abkühlen.
  2. Den Kürbis pürieren: Gebt den noch warmen (nicht heißen) Kürbis in eine Schüssel und zerdrückt ihn mit einer Gabel oder einem Stampfer zu einem feinen Püree. Es dürfen ruhig noch ein paar kleine Stückchen sein, das gibt später Textur. Lasst das Püree dann vollständig abkühlen.
  3. Den Gnocchi-Teig herstellen: Gebt das abgekühlte Kürbispüree in eine große Schüssel. Fügt das Ei, den geriebenen Parmesan, Salz, Muskat und Pfeffer hinzu. Vermischt alles gut. Jetzt gebt ihr nach und nach das Mehl dazu. Fangt mit 200g an und knetet alles mit den Händen zu einem geschmeidigen Teig. Der Teig sollte nicht mehr kleben, aber auch nicht bröselig sein.
  4. Die Gnocchi formen: Bestäubt eure Arbeitsfläche großzügig mit Mehl. Teilt den Teig in 4 gleich große Portionen. Rollt jede Portion mit den Händen zu einer langen Rolle (ca. 2 cm dick). Schneidet die Rolle mit einem Messer in ca. 2-3 cm breite Stücke. Nehmt jedes Stück und rollt es über die Zinken einer Gabel oder ein Gnocchi-Brett. Drückt leicht, damit die typischen Rillen entstehen. Legt die geformten Gnocchi auf ein mit Mehl bestäubtes Brett oder Teller.
  5. Die Gnocchi kochen: Bringt einen großen Topf mit reichlich Salzwasser zum Kochen. Sobald das Wasser sprudelt, gebt ihr die Gnocchi portionsweise hinein (nicht zu viele auf einmal). Sobald sie an die Oberfläche steigen (nach ca. 2-3 Minuten), sind sie gar. Hebt sie mit einem Schaumlöffel heraus und lasst sie kurz abtropfen.
  6. Die braune Salbeibutter zubereiten: Gebt die Butter in eine große, kalte Pfanne. Erhitzt sie bei mittlerer Hitze. Die Butter wird schmelzen, anfangen zu schäumen und dann langsam braun werden. Rührt gelegentlich um. Sobald sie anfängt, nussig zu duften und goldbraune Flocken am Boden entstehen, gebt ihr die Salbeiblätter hinein. Nehmt die Pfanne sofort vom Herd.
  7. Die Gnocchi schwenken: Gebt die gekochten Gnocchi in die Pfanne mit der braunen Salbeibutter. Schwenkt alles vorsichtig, damit die Gnocchi mit der Butter überzogen werden. Lasst sie eine Minute bei niedriger Hitze mitziehen.
  8. Anrichten und genießen: Verteilt die Gnocchi auf Tellern, gebt noch ein paar Salbeiblätter darüber und bestreut sie mit frisch geriebenem Parmesan. Ein paar gehackte, geröstete Walnüsse passen auch wunderbar dazu.

Notes

Der Kürbis muss trocken sein: Backt ihn immer im Ofen, bis er schön karamellisiert ist. Nicht zu viel kneten, sonst werden die Gnocchi zäh. Die Butter nicht aus den Augen lassen: Sobald sie anfängt zu schäumen und nussig duftet, ist sie perfekt. Gnocchi können ungekocht eingefroren werden.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Portion
  • Calories: 480
  • Fat: 24
  • Carbohydrates: 52
  • Fiber: 8
  • Protein: 14

Keywords: Kürbis-Gnocchi, braune Salbeibutter, Herbstrezept, Gnocchi, Kürbis, Salbei, einfach, vegetarisch

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