Geschrieben von

Virginia Ramsey

Veröffentlicht

Cremiges Kürbis-Kartoffel-Gratin – Einfaches Ofengericht mit Käse

Fertig in 60 Minuten
Portionen 4 Portionen
Schwierigkeitsgrad Einfach

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Ich habe dieses Kürbis-Kartoffel-Gratin drei Mal hintereinander verbrannt, bevor ich kapiert habe, dass mein Ofen lügt. Die Anzeige sagt 180 Grad, aber die Hitze knallt wie ein Grill. Nachdem ich die oberste Schicht mit einer dicken Brandschicht entsorgen musste, habe ich mich hingesetzt und das Ganze nochmal von vorne durchdacht. Und jetzt ist es mein absolutes Lieblingsgericht im Herbst.

Ehrlich? Ich war nie ein riesiger Kürbisfan. Zu oft hatte ich dieses matschige, wässrige Zeug gegessen, das nach nichts schmeckt. Aber dann habe ich Hokkaido-Kürbis entdeckt – den kannst du mit Schale essen, und er hat diesen nussigen, leicht süßlichen Geschmack. Zusammen mit Kartoffeln und einer ordentlichen Portion Käse – das ist eine Kombination, die einfach funktioniert. (Und ich rede hier nicht von diesem faden Light-Käse, sondern von richtigem, fettem Gouda oder Bergkäse.)

Ich habe das Rezept so lange getüftelt, bis die Sahne genau richtig war – nicht zu flüssig, dass das Gratin schwimmt, aber auch nicht zu dick, dass es trocken wird. Der Trick liegt in der richtigen Mischung aus Sahne und Milch und einer Prise Muskatnuss, die alles zusammenhält. Dieses Gericht ist für mich der Beweis, dass einfache Zutaten, richtig kombiniert, etwas Magisches ergeben können. Es ist das Essen, das ich mache, wenn ich mir selbst etwas Gutes tun will, ohne stundenlang in der Küche zu stehen.

Am Ende bleibt ein Duft von geröstetem Kürbis und geschmolzenem Käse, der sich im ganzen Haus ausbreitet. Und der erste Bissen – cremig, herzhaft, mit einer leichten Knusprigkeit oben drauf – macht einfach alles richtig. Das ist kein Rezept zum Angeben, sondern zum Wohlfühlen.

Warum Sie dieses Rezept lieben werden

Dieses Kürbis-Kartoffel-Gratin ist nicht einfach nur ein weiteres Ofengericht. Es ist die Art von Essen, die Sie nach einem langen Tag umarmt. Ich habe es inzwischen bestimmt zwanzig Mal gemacht, für Familie, Freunde und auch mal für mich allein an einem verregneten Sonntag. Und jedes Mal gibt es die gleiche Reaktion: kurzes Innehalten, dann ein zufriedenes Seufzen.

  • Schnell & einfach: In unter einer Stunde ist alles fertig. Kein stundenlanges Vorkochen, kein kompliziertes Schichten. Einfach alles in die Form, Sahne drüber, Käse drauf und ab in den Ofen.
  • Einfache Zutaten: Sie brauchen keinen exotischen Supermarkt. Kürbis, Kartoffeln, Sahne, Käse – das haben die meisten sowieso im Haus. Vielleicht noch eine Zwiebel und etwas Knoblauch, aber das ist optional.
  • Perfekt für gemütliche Abende: Ob als Hauptgericht mit einem grünen Salat oder als Beilage zu einem saftigen Sauerbraten mit Lebkuchensoße und Knödeln – dieses Gratin passt einfach immer.
  • Praktisch für Meal Prep: Es schmeckt am nächsten Tag sogar noch besser, wenn die Aromen richtig durchgezogen sind. Perfekt zum Mitnehmen fürs Büro oder als schnelles Abendessen unter der Woche.
  • Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus cremiger Sauce, buttrigen Kartoffeln, süßlich-nussigem Kürbis und der goldbraunen Käsekruste ist einfach himmlisch. Das ist Soulfood in Reinstform.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die Balance. Viele Gratins sind entweder zu flüssig oder zu trocken. Ich habe die Mengen so abgestimmt, dass die Sauce genau richtig ist – sie umhüllt das Gemüse, ohne es zu ertränken. Und der Käse? Der muss richtig gut sein. Ich nehme am liebsten eine Mischung aus jungem Gouda für die Cremigkeit und altem Bergkäse für den Geschmack. Das macht den Unterschied.

Ich habe dieses Rezept auch schon für Freunde gemacht, die eigentlich keine Kürbis-Fans sind. Sie haben nach dem Rezept gefragt. Das sagt doch alles, oder?

Welche Zutaten Sie brauchen

Die Zutatenliste ist kurz, aber jede Komponente hat ihre Aufgabe. Ich habe lange experimentiert, um die perfekte Kombination zu finden. Hier ist, was Sie brauchen:

Für das Gratin:

  • 500 g Hokkaido-Kürbis – Der Hokkaido ist ideal, weil Sie ihn nicht schälen müssen. Die Schale wird beim Backen schön weich und enthält viele Nährstoffe. Achten Sie darauf, einen Kürbis zu wählen, der fest und schwer für seine Größe ist.
  • 500 g Kartoffeln, vorwiegend festkochend – Sorten wie Laura, Linda oder Annabelle eignen sich perfekt. Sie behalten beim Kochen ihre Form, werden aber schön cremig. Mehlig kochende Kartoffeln zerfallen zu leicht.
  • 1 große Zwiebel – Sie gibt dem Gericht eine süßliche, aromatische Basis. Ich nehme am liebsten eine rote Zwiebel, aber eine normale Gemüsezwiebel tut es auch.
  • 2 Knoblauchzehen – Fein gehackt oder durchgepresst. Der Knoblauch rundet den Geschmack ab, ohne aufdringlich zu sein.
  • 200 ml Sahne – Für die Cremigkeit. Wer es leichter mag, kann die Hälfte durch Milch ersetzen, aber ganz ohne Sahne wird es nicht so schön sämig.
  • 100 ml Milch – Sie verdünnt die Sahne ein wenig, ohne dass die Sauce zu schwer wird. Vollmilch gibt das beste Ergebnis.
  • 200 g geriebener Käse – Meine Lieblingsmischung ist 100 g junger Gouda und 100 g alter Bergkäse oder Emmentaler. Der Gouda schmilzt wunderbar, der Bergkäse gibt den kräftigen Geschmack.
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss – Die klassische Gewürzkombination für Gratins. Die Muskatnuss ist ein Muss! Reiben Sie sie frisch, das macht einen riesigen Unterschied.
  • 2 EL Butter – Für die Form und ein paar Flöckchen oben drauf. Butter ist einfach Geschmack.

Optionale Zutaten:

  • 1 Zweig Rosmarin oder Thymian – Die Kräuter geben eine wunderbare aromatische Note. Einfach mitbacken und vor dem Servieren entfernen.
  • Eine Prise Chiliflocken – Für eine leichte Schärfe, die wunderbar mit der Süße des Kürbisses kontrastiert.
  • 2 EL Semmelbrösel – Für eine extra knusprige Kruste. Einfach über den Käse streuen, bevor das Gratin in den Ofen kommt.

Substitutions-Hinweise:

  • Statt Hokkaido können Sie auch Butternut-Kürbis verwenden, den müssen Sie dann aber schälen.
  • Für eine laktosefreie Variante nehmen Sie laktosefreie Sahne und Milch. Die meisten Hartkäsesorten sind von Natur aus laktosearm.
  • Wer es vegan mag: Ersetzen Sie Sahne und Milch durch eine Mischung aus Hafer- oder Sojasahne und ungesüßter Pflanzenmilch. Verwenden Sie eine vegane Käsealternative, aber achten Sie darauf, dass sie gut schmilzt.

Benötigte Küchengeräte

Sie brauchen keine ausgefallene Ausrüstung für dieses Rezept. Ein paar grundlegende Dinge reichen völlig aus:

  • Eine ofenfeste Auflaufform (ca. 20 x 30 cm): Meine Lieblingsform ist aus Keramik, weil sie die Hitze gleichmäßig verteilt. Aber eine Glas- oder Metallform funktioniert genauso gut.
  • Ein scharfes Messer und ein stabiler Sparschäler: Ein gutes Messer ist die halbe Miete. Ich habe jahrelang mit stumpfen Messern gekämpft – nie wieder. Ein scharfes Messer macht das Schneiden von Kürbis und Kartoffeln zum Kinderspiel.
  • Eine große Schüssel: Zum Vermischen der Sahne-Milch-Mischung und zum Anrichten der geschnittenen Zutaten.
  • Eine Küchenreibe: Für den Käse. Bitte kaufen Sie keinen fertig geriebenen Käse! Der schmilzt oft nicht richtig, weil er mit Trennmittel behandelt ist. Einmal selbst reiben – der Unterschied ist enorm.
  • Ein Schneidebrett: Am besten ein großes, damit Sie genug Platz haben.

Ein Tipp von mir: Investieren Sie in eine gute Auflaufform. Ich habe mir vor ein paar Jahren eine etwas teurere Keramikform gegönnt, und sie hat sich tausendfach bezahlt gemacht. Sie wird einfach nicht heiß und die Reinigung ist ein Kinderspiel.

Zubereitung – Schritt für Schritt

Kürbis-Kartoffel-Gratin preparation steps

Schritt 1: Vorbereiten und Heizen

Heizen Sie den Backofen auf 200 Grad Celsius Ober-/Unterhitze vor. (Umluft: 180 Grad). Fetten Sie die Auflaufform mit etwas Butter ein. Das verhindert nicht nur das Ankleben, sondern gibt auch noch extra Geschmack.

Schritt 2: Gemüse schneiden

Den Hokkaido-Kürbis gründlich waschen, halbieren, die Kerne mit einem Löffel entfernen und in ca. 0,5 cm dünne Scheiben schneiden. Die Schale bleibt dran – das ist das Tolle am Hokkaido. Die Kartoffeln schälen und ebenfalls in ca. 0,5 cm dünne Scheiben schneiden. Die Zwiebel halbieren und in feine Ringe schneiden. Den Knoblauch fein hacken.

Mein Tipp: Versuchen Sie, die Scheiben möglichst gleich dick zu schneiden. Dann garen sie gleichmäßig. Ein Gemüsehobel ist hier Gold wert, aber mit etwas Übung geht es auch mit dem Messer.

Schritt 3: Die cremige Sauce zubereiten

In einer großen Schüssel die Sahne mit der Milch verrühren. Mit Salz, Pfeffer und einer großzügigen Prise frisch geriebener Muskatnuss würzen. Den gehackten Knoblauch unterrühren. Schmecken Sie die Sauce ab – sie sollte kräftig gewürzt sein, da das Gemüse später viel Geschmack aufnimmt.

Schritt 4: Schichten in der Form

Beginnen Sie mit einer Schicht Kartoffelscheiben, leicht überlappend. Dann eine Schicht Kürbisscheiben, dann ein paar Zwiebelringe. Wiederholen Sie den Vorgang, bis alles Gemüse aufgebraucht ist. Die letzte Schicht sollte aus Kürbis bestehen – er wird schön weich und bildet eine tolle Basis für den Käse.

Gießen Sie die Sahne-Milch-Mischung gleichmäßig über das Gemüse. Drücken Sie die Schichten mit einem Löffel leicht an, damit die Flüssigkeit überall hinkommt. Die Sauce sollte etwa zur Hälfte am Gemüse hochstehen. Wenn es zu wenig ist, geben Sie noch etwas Milch dazu.

Schritt 5: Käse und Butter

Den geriebenen Käse gleichmäßig über das Gratin streuen. Ein paar kleine Butterflöckchen darauf verteilen – das sorgt für eine besonders goldbraune und knusprige Kruste. Wer mag, kann jetzt auch die Semmelbrösel oder die Kräuter darüber streuen.

Schritt 6: Backen

Das Gratin auf die mittlere Schiene des vorgeheizten Ofens schieben und etwa 35–45 Minuten backen, bis das Gemüse weich ist und die Oberfläche goldbraun und knusprig ist. Die genaue Zeit hängt von der Dicke Ihrer Scheiben und Ihrem Ofen ab. Machen Sie nach 30 Minuten die Garprobe: Mit einem Messer in das Gratin stechen – es sollte ohne Widerstand durch das Gemüse gleiten.

Wichtiger Hinweis: Wenn die Oberfläche zu dunkel wird, bevor das Gemüse gar ist, legen Sie einfach ein Stück Alufolie locker darüber. Das habe ich bei meinem ersten Versuch nicht gemacht – und es endete in einer Katastrophe.

Schritt 7: Ruhen lassen

Nehmen Sie das Gratin aus dem Ofen und lassen Sie es 5–10 Minuten ruhen. Das ist der wichtigste Schritt! In dieser Zeit setzt sich die Sauce, und das Gratin wird schnittfest. Wenn Sie es sofort servieren, läuft es auseinander. Geduld zahlt sich aus.

Tipps & Tricks für das perfekte Gratin

Ich habe bei diesem Rezept so ziemlich jeden Fehler gemacht, den man machen kann. Hier sind meine Learnings, damit es Ihnen besser ergeht:

  • Der Ofen lügt: Vertrauen Sie nie blind auf die Temperaturanzeige. Jeder Ofen ist anders. Investieren Sie in ein Ofenthermometer – es kostet nur ein paar Euro und nimmt das Rätselraten aus dem Backen.
  • Nicht zu dick schichten: Maximal drei bis vier Lagen. Sonst wird das Gemüse unten nicht gar, bevor der Käse oben verbrennt. Lieber eine flachere Form nehmen als eine zu hohe.
  • Die richtige Sahne-Milch-Mischung: Reine Sahne ist zu schwer, reine Milch zu dünn. Das Verhältnis 2:1 (Sahne zu Milch) ist perfekt. Wer es besonders cremig mag, kann auch Crème fraîche unterrühren.
  • Käse nicht sparen: Ja, Käse hat Kalorien. Aber in diesem Gratin ist er nicht nur Dekoration, sondern ein wesentlicher Bestandteil. Sparen Sie nicht an der falschen Stelle. Ein guter, aromatischer Käse macht den Unterschied zwischen einem guten und einem großartigen Gratin.
  • Die Ruhezeit ist heilig: Ich weiß, es riecht verführerisch und alle sind hungrig. Aber die 10 Minuten Ruhezeit sind nicht verhandelbar. Sonst haben Sie eine leckere, aber matschige Suppe auf dem Teller.

Ein persönlicher Fail: Ich habe einmal vergessen, die Kartoffeln vor dem Schichten zu blanchieren. Das Ergebnis war ein Gratin mit rohen, harten Kartoffelstücken – nicht lecker. Seitdem schneide ich die Kartoffeln wirklich dünn (maximal 0,5 cm), dann garen sie perfekt im Ofen. Wenn Sie dicke Scheiben bevorzugen, blanchieren Sie die Kartoffeln vorher 3-4 Minuten in kochendem Salzwasser.

Variationen und Anpassungen

Dieses Grundrezept ist eine wunderbare Basis für Experimente. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe:

  • Mit Speck oder Schinken: Einfach 100 g gewürfelten Speck oder Schinken in der Pfanne knusprig braten und zwischen die Schichten geben. Das gibt eine herzhafte, rauchige Note. Perfekt, wenn Sie das Gratin als Hauptgericht servieren.
  • Vegetarisch mit Spinat: Eine Handvoll frischen Spinat zwischen die Schichten legen. Er fällt zusammen und gibt dem Gericht eine schöne grüne Farbe und zusätzliche Nährstoffe. Dazu passt etwas Feta oder Ziegenkäse.
  • Mit Süßkartoffeln: Ersetzen Sie die Hälfte der Kartoffeln durch Süßkartoffeln. Das gibt dem Gratin eine leicht süßliche Note, die wunderbar mit dem Kürbis harmoniert. Dazu passt etwas Chili oder geräuchertes Paprikapulver.
  • Mit anderen Kürbissorten: Butternut-Kürbis, Muskatkürbis oder sogar Spaghettikürbis (der wird dann aber eher faserig) sind tolle Alternativen. Denken Sie daran: Butternut und Muskat müssen geschält werden.
  • Als Beilage zu Fleisch: Dieses Gratin ist die perfekte Beilage zu einem knusprigen bayerischen Schweinshaxe mit Dunkelbiersoße oder zu einem saftigen Braten. Es nimmt die Soße wunderbar auf und ist einfach eine runde Sache.

Ich habe einmal eine Version mit Ziegenkäse und Honig gemacht – die war der absolute Hammer. Einfach 100 g Ziegenkäse in Scheiben schneiden und zusammen mit dem Gouda auf das Gratin geben. Nach dem Backen einen Esslöffel Honig darüber träufeln. Süß, herzhaft, cremig – einfach perfekt.

Servier- und Aufbewahrungsvorschläge

Servieren Sie das Gratin am besten warm, direkt aus dem Ofen. Es passt wunderbar zu einem frischen, grünen Salat mit einem leichten Zitronen-Dressing – der Kontrast zwischen dem warmen, cremigen Gratin und dem knackigen Salat ist einfach genial.

Als Hauptgericht reicht eine Portion für 3-4 Personen, als Beilage für 4-6. Ich serviere es gerne in der Form auf dem Tisch, damit sich jeder selbst nehmen kann. Dazu ein kühles Bier oder ein Glas trockener Weißwein – perfekt.

Aufbewahrung: Das Gratin hält sich im Kühlschrank, gut abgedeckt, 3-4 Tage. Die Aromen ziehen über Nacht noch besser durch, es schmeckt am nächsten Tag oft sogar noch besser.

Einfrieren: Sie können das Gratin problemlos einfrieren. Am besten in Portionsgrößen in gefriergeeigneten Behältern. Es hält sich bis zu 3 Monate.

Wiederaufwärmen: Der beste Weg ist der Backofen. Bei 180 Grad etwa 15-20 Minuten aufwärmen, bis der Käse wieder blubbert. In der Mikrowelle wird es matschig – das ist nur eine Notlösung, wenn es schnell gehen muss. Dann aber nur kurz erhitzen, sonst wird der Kürbis wässrig.

Ein Tipp: Wenn Sie das Gratin eingefroren haben, lassen Sie es über Nacht im Kühlschrank auftauen, bevor Sie es aufwärmen. Das gibt das beste Ergebnis.

Nährwertangaben und gesundheitliche Vorteile

Dieses Gratin ist nicht nur lecker, sondern hat auch einige gesundheitliche Vorteile zu bieten. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Portion (bei 4 Portionen):

Pro Portion (ca. 300 g):

  • Kalorien: ca. 450 kcal
  • Fett: ca. 28 g
  • Kohlenhydrate: ca. 35 g
  • Eiweiß: ca. 15 g
  • Ballaststoffe: ca. 5 g

Gesundheitliche Vorteile:

  • Kürbis: Reich an Vitamin A, Beta-Carotin und Antioxidantien. Gut für die Augen und das Immunsystem. Die Schale des Hokkaido enthält besonders viele Nährstoffe.
  • Kartoffeln: Liefern komplexe Kohlenhydrate, die lange satt machen. Sie enthalten Vitamin C, Kalium und Ballaststoffe (besonders in der Schale, aber die kommt hier nicht rein).
  • Käse: Eine gute Quelle für Kalzium und Protein. In Maßen genossen, ist er Teil einer ausgewogenen Ernährung.

Diätetische Hinweise:

  • Dieses Rezept ist von Natur aus glutenfrei (achten Sie bei den Semmelbröseln auf eine glutenfreie Variante).
  • Mit laktosefreien Produkten ist es auch für Menschen mit Laktoseintoleranz geeignet.
  • Es ist nicht vegan oder low-carb, aber es ist ein ehrliches, wärmendes Gericht, das Körper und Seele guttut.

Ich bin kein Ernährungsberater, aber ich glaube fest daran, dass Essen, das mit Liebe gemacht wird, einfach besser für uns ist. Und dieses Gratin ist voller Liebe – und Butter. Aber das ist okay. Es ist ein Genussgericht, kein Diätgericht. Und manchmal ist genau das, was wir brauchen.

Fazit

Dieses cremige Kürbis-Kartoffel-Gratin ist mehr als nur ein Rezept. Es ist eine Umarmung in einer Auflaufform. Es ist der Duft, der durch die Wohnung zieht und alle an den Tisch lockt. Es ist der erste Bissen, der einfach alles richtig macht. Es ist das Gericht, das ich mache, wenn ich mir selbst zeigen will, dass ich es wert bin, gut zu essen – auch an einem ganz normalen Dienstag.

Probieren Sie es aus. Passen Sie es an Ihren Geschmack an. Fügen Sie Speck hinzu, wenn Sie mögen, oder lassen Sie ihn weg. Nehmen Sie mehr Knoblauch oder weniger. Dieses Rezept verzeiht viel. Und wenn Sie es einmal gemacht haben, werden Sie verstehen, warum ich es immer wieder mache.

Ich würde mich riesig freuen, wenn Sie mir in den Kommentaren erzählen, wie es Ihnen gelungen ist! Welche Variation haben Sie ausprobiert? Haben Sie etwas anders gemacht? Teilen Sie Ihre Erfahrungen – und vergessen Sie nicht, das Rezept zu pinnen, damit andere es auch finden. Denn gutes Essen sollte geteilt werden.

In diesem Sinne: Lassen Sie es sich schmecken!

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich das Gratin auch mit Butternut-Kürbis machen?

Ja, absolut! Butternut-Kürbis ist eine tolle Alternative. Sie müssen ihn aber schälen, da die Schale zu hart ist. Der Geschmack ist etwas süßer und nussiger als beim Hokkaido. Die Garzeit bleibt gleich.

Muss ich die Kartoffeln vorkochen?

Nein, das ist nicht nötig. Wenn Sie die Kartoffeln in dünne Scheiben (maximal 0,5 cm) schneiden, garen sie im Ofen perfekt durch. Bei dickeren Scheiben sollten Sie sie vorher 3-4 Minuten blanchieren, sonst werden sie nicht weich.

Kann ich das Gratin vegetarisch machen?

Das Rezept ist bereits vegetarisch, solange Sie einen Käse verwenden, der mit mikrobiellem Lab hergestellt wird. Die meisten Käsesorten aus dem Supermarkt sind übrigens vegetarisch, aber ein Blick auf die Zutatenliste schadet nicht.

Wie bekomme ich eine besonders knusprige Kruste?

Ein paar Tricks: Verwenden Sie eine Mischung aus jungem und altem Käse, geben Sie ein paar Butterflöckchen darüber und streuen Sie Semmelbrösel oder Panko-Mehl auf den Käse. In den letzten 5 Minuten können Sie die Grillfunktion des Ofens einschalten – aber passen Sie auf, dass es nicht verbrennt!

Kann ich das Gratin auch in einer anderen Form zubereiten?

Ja, Sie können auch kleine Portionsförmchen verwenden (dann verkürzt sich die Backzeit auf ca. 20-25 Minuten) oder eine größere, flachere Form. Wichtig ist, dass das Gemüse nicht zu dick geschichtet ist – maximal 3-4 Lagen.

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Kürbis-Kartoffel-Gratin recipe

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Cremiges Kürbis-Kartoffel-Gratin – Einfaches Ofengericht mit Käse

Ein cremiges Gratin aus Hokkaido-Kürbis und Kartoffeln mit einer goldbraunen Käsekruste. Perfekt für gemütliche Herbstabende als Hauptgericht oder Beilage.

  • Author: Anna
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 35-45 Minuten
  • Total Time: 50-60 Minuten
  • Yield: 4 Portionen 1x
  • Category: Hauptgericht
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 500 g Hokkaido-Kürbis
  • 500 g Kartoffeln, vorwiegend festkochend
  • 1 große Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 200 ml Sahne
  • 100 ml Milch
  • 200 g geriebener Käse (z. B. 100 g junger Gouda und 100 g alter Bergkäse oder Emmentaler)
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss (frisch gerieben)
  • 2 EL Butter
  • Optional: 1 Zweig Rosmarin oder Thymian, eine Prise Chiliflocken, 2 EL Semmelbrösel

Instructions

  1. Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze (Umluft 180 °C) vorheizen. Auflaufform mit etwas Butter einfetten.
  2. Hokkaido-Kürbis gründlich waschen, halbieren, Kerne entfernen und in ca. 0,5 cm dünne Scheiben schneiden. Kartoffeln schälen und ebenfalls in ca. 0,5 cm dünne Scheiben schneiden. Zwiebel halbieren und in feine Ringe schneiden. Knoblauch fein hacken.
  3. In einer großen Schüssel Sahne mit Milch verrühren. Mit Salz, Pfeffer und einer großzügigen Prise frisch geriebener Muskatnuss würzen. Gehackten Knoblauch unterrühren.
  4. In die vorbereitete Form schichten: Beginnen Sie mit einer Schicht Kartoffelscheiben, dann eine Schicht Kürbisscheiben, dann ein paar Zwiebelringe. Wiederholen, bis alles Gemüse aufgebraucht ist. Die letzte Schicht sollte aus Kürbis bestehen.
  5. Die Sahne-Milch-Mischung gleichmäßig über das Gemüse gießen. Mit einem Löffel leicht andrücken, damit die Flüssigkeit überall hinkommt.
  6. Den geriebenen Käse gleichmäßig über das Gratin streuen. Ein paar kleine Butterflöckchen darauf verteilen. Optional Semmelbrösel oder Kräuter darüber streuen.
  7. Das Gratin auf die mittlere Schiene des vorgeheizten Ofens schieben und etwa 35–45 Minuten backen, bis das Gemüse weich ist und die Oberfläche goldbraun und knusprig ist. Nach 30 Minuten Garprobe machen: Mit einem Messer in das Gratin stechen – es sollte ohne Widerstand durch das Gemüse gleiten.
  8. Das Gratin aus dem Ofen nehmen und 5–10 Minuten ruhen lassen, bevor es serviert wird.

Notes

Die Ruhezeit nach dem Backen ist wichtig, damit das Gratin schnittfest wird. Wenn die Oberfläche zu dunkel wird, bevor das Gemüse gar ist, mit Alufolie abdecken. Für eine extra knusprige Kruste in den letzten 5 Minuten die Grillfunktion des Ofens einschalten.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Portion (ca. 300 g
  • Calories: 450
  • Sugar: 6
  • Sodium: 600
  • Fat: 28
  • Saturated Fat: 18
  • Carbohydrates: 35
  • Fiber: 5
  • Protein: 15

Keywords: Kürbis-Kartoffel-Gratin, Ofengericht, Käse, Hokkaido, Herbst, vegetarisch, einfach

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