Geschrieben von

Virginia Ramsey

Veröffentlicht

Saftige Zimtsterne ohne Mehl: Bestes glutenfreies Weihnachtsgebäck

Fertig in 90 Minuten
Portionen 25-30 Stück
Schwierigkeitsgrad Medium

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Ich dachte, Zimtsterne ohne Mehl wären unmöglich. Es dauerte ungefähr drei Backversuche und eine Küche, die aussah, als hätte eine Mehlstaubexplosion stattgefunden, bis ich endlich kapiert hatte, worauf es wirklich ankommt. Ehrlich, die ersten Chargen waren entweder steinhart oder zerbröselten beim ersten Bissen wie Sandkekse. Mein Mann sagte gar nichts – aber der Blick, als er den ersten Zimtstern vorsichtig in seinen Kaffee tunkte, sprach Bände.

Ich backe seit Jahren glutenfrei, nicht weil ich muss, sondern weil ich finde, dass es oft einfach besser schmeckt. Weniger schwer, irgendwie leichter im Magen. Aber Zimtsterne waren so eine Sache – sie gehören zur Weihnachtszeit wie Kerzen und Tannenduft. Die klassischen Rezepte sind voller Mehl, und ohne? Naja, sagen wir, es war eine Lernkurve mit steilen Anstiegen.

Bis ich auf die Idee kam, gemahlene Mandeln und etwas Kokosmehl zu kombinieren. Und dann noch der Trick mit dem Eischnee – aber dazu später mehr. Diese saftigen Zimtsterne ohne Mehl sind jetzt mein Geheimtipp für alle, die glutenfrei backen wollen, aber nicht auf dieses typisch weihnachtliche Mundgefühl verzichten möchten. Sie sind weich, zimtig und haben genau diese perfekte Konsistenz, die man von guten Zimtsternen erwartet. Kein Mehl, kein Drama, nur purer Genuss.

Warum dieses Rezept funktioniert

Ich habe dieses Rezept ungefähr sieben Mal getestet, bevor ich es euch zeigen wollte. Nicht weil ich pingelig bin (okay, ein bisschen schon), sondern weil glutenfreies Backen einfach anders tickt. Man kann nicht einfach Mehl weglassen und hoffen, dass alles gut wird. Also habe ich experimentiert, notiert, und wieder von vorne angefangen.

Hier ist, warum dieses Rezept wirklich funktioniert:

  • Saftig und zart: Die Kombination aus gemahlenen Mandeln und etwas Kokosmehl sorgt für eine feuchte, weiche Textur. Keine trockenen Brösel, versprochen.
  • Einfache Zutaten: Du brauchst keinen Spezialladen. Alles gibt es im normalen Supermarkt – Mandeln, Eier, Zucker, Zimt. Das wars fast.
  • Perfekt für Weihnachten: Diese Sterne schmecken nicht nur am ersten Tag. Sie werden sogar besser, wenn sie ein paar Tage im Blechdose liegen. Die Aromen verbinden sich einfach.
  • Glutenfrei ohne Kompromisse: Kein gummiartiges Gefühl, kein seltsamer Nachgeschmack. Nur reiner Zimt-Mandel-Geschmack, der nach Weihnachten schreit.
  • Ruckzuck gemacht: Der Teig ist in 15 Minuten fertig. Die Ruhezeit ist das Einzige, was Geduld erfordert – aber die lohnt sich.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Der Trick mit dem nicht zu steif geschlagenen Eischnee. Viele Rezepte sagen: “Eischnee steif schlagen.” Aber für saftige Zimtsterne ohne Mehl darf der Eischnee nur cremig sein, nicht steif. Das habe ich von einer älteren Bäckerin gelernt, die mir mal sagte: “Der Teig will atmen, Kindchen.” Und sie hatte recht.

Dieses Rezept ist nicht einfach nur ein weiteres glutenfreies Weihnachtsrezept. Es ist das, was ich meiner Schwester gebe, wenn sie sagt: “Ich backe dieses Jahr glutenfrei für die Gäste.” Und es klappt jedes Mal.

Die Zutaten im Detail

Jede Zutat in diesem Rezept hat eine wichtige Aufgabe. Keine ist zufällig da. Ich erkläre dir, warum wir genau diese Dinge brauchen und was passiert, wenn du etwas änderst.

Für den Teig

  • 200 g gemahlene Mandeln (mit Haut): Die Basis. Ich nehme immer Mandeln mit Haut, weil sie mehr Aroma geben und der Teig schöner aussieht. Ohne Haut geht auch, aber dann werden die Sterne heller und verlieren etwas von diesem typisch nussigen Geschmack.
  • 50 g Kokosmehl: Hier ist der Trick! Kokosmehl saugt Feuchtigkeit auf wie ein Schwamm. Es verhindert, dass die Sterne zu ölig werden, und gibt ihnen Biss. Kein Kokosmehl? Dann nimm 30 g mehr Mandeln, aber die Textur wird etwas anders. Kokosmehl ist nicht gleich Kokosraspeln – die sind zu grob.
  • 100 g Puderzucker: Für die Süße und die feine Textur. Normaler Zucker würde sich nicht so gut auflösen. Ich habe auch schon Birkenzucker probiert, aber die Sterne wurden etwas trockener.
  • 2 TL gemahlener Zimt (Ceylon-Zimt): Das Herzstück. Ceylon-Zimt ist milder und süßer als Cassia-Zimt. Wenn du nur Cassia hast, nimm etwas weniger – der kann schnell bitter werden.
  • 1 Prise Salz: Klingt komisch in süßem Gebäck, aber Salz hebt alle Aromen hervor. Ohne Salz schmecken die Sterne flach.
  • 1 Eiweiß (Größe M): Der Klebstoff, der alles zusammenhält. Das Eigelb brauchen wir für den Guss.

Für den Guss

Saftige Zimtsterne ohne Mehl preparation steps

  • 1 Eigelb: Gibt dem Guss eine schöne goldene Farbe und macht ihn geschmeidig. Manche Rezepte nehmen nur Wasser und Puderzucker, aber das wird hart und bröckelig.
  • 50 g Puderzucker: Für die Süße und die Konsistenz. Mehr Zucker macht den Guss dicker, weniger dünner. Ich mag ihn lieber etwas dicker, damit er nicht vom Stern läuft.
  • 1 EL Zitronensaft: Nur ein Spritzer. Der Zitronensaft verhindert, dass der Guss zu süß wird, und gibt eine leichte Frische. Außerdem hilft er, dass der Guss nicht kristallisiert.

Substitutionen, die funktionieren

Ich habe vieles ausprobiert. Hier ist, was wirklich klappt: Statt Kokosmehl kannst du fein gemahlene Haselnüsse nehmen. Die Sterne werden dann etwas nussiger im Geschmack. Für eine vegane Version habe ich den Eischnee durch Aquafaba (Kichererbsenwasser) ersetzt – es funktioniert, aber die Sterne werden etwas weicher und klebriger. Nicht schlecht, aber anders. Wer auf Mandeln allergisch ist, kann gemahlene Sonnenblumenkerne probieren. Das klingt verrückt, aber ich habe es getestet – es geht, aber der Geschmack ist weniger fein.

Was du an Küchenwerkzeugen brauchst

Die gute Nachricht: Du brauchst keine Spezialgeräte. Alles, was hier steht, hast du wahrscheinlich schon in der Küche. Ich bin kein Fan von überflüssigem Schnickschnack.

  • Rührschüssel: Eine mittelgroße Schüssel reicht. Nimm keine zu kleine, sonst staubt es beim Rühren.
  • Handrührgerät oder Schneebesen: Für den Eischnee. Mit der Hand wird es anstrengend, geht aber. Ich benutze mein altes Handrührgerät, das schon meine Mutter hatte – es tut seinen Dienst.
  • Backpapier: Unverzichtbar. Die Sterne kleben sonst fest. Ich nehme immer die beschichtete Variante, da löst sich alles besser.
  • Ausstechförmchen (Sternform): Klar, du kannst auch andere Formen nehmen, aber Sterne sind einfach Weihnachten. Meine Lieblingsform hat 5 cm Durchmesser – nicht zu klein, nicht zu groß.
  • Teigrolle: Ein normales Nudelholz reicht. Wenn du keins hast, nimm eine saubere Flasche. Hab ich schon gemacht, funktioniert.
  • Backpinsel: Für den Guss. Ein Silikonpinsel ist am besten, weil er keine Fusseln verliert. Aber ein normaler Backpinsel tut es auch.
  • Küchenwaage: Bitte, bitte benutze eine Waage. Glutenfreies Backen ist eine Wissenschaft – da zählt jedes Gramm. Messbecher sind zu ungenau.

Ein Tipp von mir: Investiere in gute Ausstechförmchen aus Metall. Die billigen Plastikteile verbiegen sich und die Ränder werden unscharf. Meine Metallsterne habe ich seit zehn Jahren und sie sehen noch aus wie neu.

Die Zubereitung – Schritt für Schritt

Jetzt wird gebacken! Ich zeige dir genau, wie du diese saftigen Zimtsterne ohne Mehl hinbekommst. Keine Sorge, es ist einfacher, als es klingt. Lies dir alles einmal durch, bevor du anfängst – das spart Zeit und Nerven.

Schritt 1: Den Teig vorbereiten (10 Minuten)

Wiege zuerst alle trockenen Zutaten ab: 200 g gemahlene Mandeln, 50 g Kokosmehl, 100 g Puderzucker, 2 TL Zimt und eine Prise Salz. Gib alles in eine große Schüssel und mische es mit einem Schneebesen gut durch. Ja, mit der Hand – kein Mixer. So verteilt sich der Zimt gleichmäßig und du vermeidest Klumpen.

Trenne jetzt das Ei. Das Eiweiß kommt in eine saubere, fettfreie Schüssel. Das Eigelb hebst du für den Guss auf. Achte darauf, dass kein Eigelb ins Eiweiß tropft – sonst wird der Eischnee nicht fest. Ich habe das schon vermasselt und dann stand ich da mit einer flüssigen Pampe. Nicht lustig.

Schlage das Eiweiß mit dem Handrührgerät auf niedriger Stufe an, bis es schaumig wird. Dann erhöhst du die Geschwindigkeit und schlägst es weiter, bis es cremig ist – aber nicht steif! Das ist der wichtigste Punkt. Der Eischnee sollte weiche Spitzen bilden, die beim Hochheben des Schneebesens kurz stehen bleiben und dann leicht zusammenfallen. Wenn er zu steif ist, wird der Teig trocken und die Sterne bröseln.

Gib den cremigen Eischnee zu den trockenen Zutaten und mische alles mit einem Teigschaber oder den Händen zu einem glatten Teig. Der Teig wird anfangs krümelig aussehen, aber keine Panik – er verbindet sich, wenn du weitermachst. Am Ende hast du einen weichen, geschmeidigen Teig, der nicht klebt. Wenn er doch klebt, gib einen Esslöffel mehr Mandeln dazu. Wenn er bröselt, einen Spritzer Wasser.

Schritt 2: Teig ruhen lassen (30 Minuten)

Wickle den Teig in Frischhaltefolie und lege ihn für 30 Minuten in den Kühlschrank. Diese Ruhezeit ist nicht verhandelbar. Das Kokosmehl quillt auf und der Teig wird geschmeidiger. Außerdem lässt er sich später besser ausrollen. Ich habe es einmal ohne Ruhezeit probiert – die Sterne waren eine Katastrophe. Zu weich, zerflossen beim Backen. Also: Geduld!

Während der Teig ruht, heize ich schon mal den Backofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze vor. Umluft würde die Sterne zu schnell bräunen und austrocknen. Also besser Ober-/Unterhitze nehmen.

Schritt 3: Den Guss zubereiten (5 Minuten)

In einer kleinen Schüssel verrührst du das Eigelb mit 50 g Puderzucker und einem EL Zitronensaft. Rühre so lange, bis eine glatte, dickflüssige Masse entsteht. Der Guss sollte von einem Löffel langsam herunterfließen – wie flüssiger Honig. Ist er zu dick, gib einen Tropfen Wasser dazu. Ist er zu dünn, etwas mehr Puderzucker.

Decke den Guss mit einem Teller ab, damit er nicht antrocknet. Er muss warten, bis die Sterne gebacken sind.

Schritt 4: Sterne ausstechen (15 Minuten)

Bestäube deine Arbeitsfläche leicht mit Puderzucker. Rolle den Teig mit einem Nudelholz etwa 5-7 mm dick aus. Nicht dünner, sonst werden die Sterne zu knusprig und brechen. Ich rolle den Teig immer zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie aus – das spart das Bestäuben und der Teig klebt nicht.

Jetzt kommen die Ausstechförmchen zum Einsatz. Drücke die Sterne fest aus und setze sie auf ein mit Backpapier belegtes Blech. Die Abstände zwischen den Sternen sollten etwa 2 cm betragen, da sie beim Backen etwas aufgehen. Aus dem übrig gebliebenen Teig knetest du neue Kugeln, rollst sie aus und stichst weitere Sterne aus. Wiederhole das, bis der Teig aufgebraucht ist. Aus dieser Menge bekommst du etwa 25-30 Sterne, je nach Größe der Form.

Ein Tipp: Wenn der Teig beim Ausrollen zu weich wird, lege ihn kurz zurück in den Kühlschrank. Das passiert besonders im Sommer oder in warmen Küchen.

Schritt 5: Backen (12-15 Minuten)

Backe die Sterne auf der mittleren Schiene bei 160 °C Ober-/Unterhitze. Nach 10 Minuten solltest du einen Blick hineinwerfen. Die Sterne sind fertig, wenn sie an den Rändern ganz leicht goldbraun werden. In der Mitte bleiben sie hell. Sie fühlen sich noch weich an, wenn du sie aus dem Ofen holst – das ist richtig! Sie härten beim Abkühlen nach.

Lasse die Sterne 5 Minuten auf dem Blech abkühlen, bevor du sie vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kuchengitter setzt. Wenn du sie zu früh bewegst, brechen sie auseinander. Vertrau mir, ich habe schon zu viele Sterne zerbrochen, weil ich ungeduldig war.

Schritt 6: Den Guss auftragen (10 Minuten)

Wenn die Sterne komplett abgekühlt sind (das dauert etwa 20-30 Minuten), bestreichst du sie mit dem vorbereiteten Guss. Tauche den Backpinsel leicht in den Guss und streiche ihn dünn auf die Oberseite jedes Sterns. Nicht zu dick, sonst läuft der Guss herunter und die Sterne kleben aneinander. Ich mache immer zwei dünne Schichten: Die erste trocknen lassen, dann die zweite.

Lasse die Sterne mit Guss noch einmal 1-2 Stunden bei Raumtemperatur trocknen. Am besten über Nacht – dann wird der Guss schön fest und glänzend.

Backtipps und kleine Tricks

Nach vielen Fehlversuchen habe ich ein paar Dinge gelernt, die ich gerne früher gewusst hätte. Hier sind meine besten Tipps für perfekte saftige Zimtsterne ohne Mehl:

  • Eischnee nicht zu steif schlagen: Das ist der häufigste Fehler. Cremiger Eischnee gibt Feuchtigkeit, steifer Eischnee macht den Teig trocken. Wenn der Eischnee beim Herausheben aus der Schüssel in einem Stück fällt, ist er zu steif. Er sollte lieber noch etwas weich sein.
  • Teig nicht zu dünn ausrollen: 5-7 mm sind ideal. Dünnere Sterne werden hart und brechen. Dickere brauchen länger zum Backen und werden innen vielleicht nicht gar.
  • Backpapier wechseln: Wenn du mehrere Bleche backst, benutze für jedes Blech frisches Backpapier. Das alte Papier wird fettig und die Sterne backen ungleichmäßig.
  • Nicht zu lange backen: Lieber etwas zu früh aus dem Ofen holen. Die Sterne backen auf dem heißen Blech nach. Wenn sie im Ofen schon goldbraun sind, sind sie draußen zu trocken.
  • Guss richtig auftragen: Der Guss sollte zimmerwarm sein. Kalt wird er zu dick und lässt sich nicht verteilen. Wenn er zu fest ist, stelle die Schüssel kurz in ein warmes Wasserbad.
  • Geduld beim Trocknen: Die Sterne müssen komplett trocken sein, bevor du sie in eine Dose legst. Sonst kleben sie aneinander und der Guss verschmiert. Ich lasse sie immer über Nacht auf dem Kuchengitter stehen.

Ein persönlicher Fail: Letztes Jahr habe ich vergessen, den Guss abzudecken, während die Sterne backten. Der Guss bildete eine Haut und ließ sich nicht mehr auftragen. Ich musste schnell neuen machen – und hatte keine Eier mehr. Seitdem decke ich den Guss immer mit einem Teller ab. Kleine Dinge, große Wirkung.

Variationen und Anpassungen

Dieses Grundrezept ist perfekt, aber manchmal will man etwas Neues ausprobieren. Hier sind ein paar Ideen, die ich getestet habe und die wirklich funktionieren:

  • Mit Orangenschale: Gib den Abrieb einer Bio-Orange zu den trockenen Zutaten. Das gibt eine frische, fruchtige Note, die super mit Zimt harmoniert. Ich mache das gerne in der Adventszeit, wenn ich genug von reinem Zimt habe.
  • Schokoladig: Ersetze 30 g Mandeln durch 30 g Kakaopulver. Die Sterne werden dunkel und schokoladig – ein Traum für Schokoholics. Der Guss bleibt klassisch, aber du kannst auch weiße Schokolade schmelzen und als Guss nehmen.
  • Nussmischung: Statt nur Mandeln kannst du eine Mischung aus Mandeln, Haselnüssen und Walnüssen nehmen. Das gibt ein komplexeres Aroma. Ich mahle die Nüsse immer selbst, weil gekaufte oft zu grob sind.
  • Vegane Version: Ersetze das Eiweiß durch 3 EL Aquafaba (das Wasser aus einer Dose Kichererbsen). Für den Guss nimmst du 2 EL Aquafaba, 50 g Puderzucker und 1 TL Zitronensaft. Die Sterne werden etwas weicher, aber sie schmecken gut. Ich habe es für eine Freundin mit Ei-Allergie getestet – sie war begeistert.
  • Weniger süß: Reduziere den Puderzucker im Teig auf 70 g und im Guss auf 30 g. Die Sterne schmecken dann weniger süß, aber der Zimt kommt besser zur Geltung. Mein Mann mag sie so am liebsten.
  • Gewürzvariante: Füge 1/2 TL gemahlene Nelken, 1/2 TL Kardamom und eine Prise Muskatnuss hinzu. Das gibt einen richtigen Weihnachtsgewürz-Punch. Perfekt für Lebkuchen-Fans.

Servieren und Aufbewahren

Die saftigen Zimtsterne ohne Mehl schmecken am besten, wenn sie ein bis zwei Tage durchgezogen sind. Die Aromen verbinden sich und die Konsistenz wird noch besser. Aber wer kann schon so lange warten? Ich kann es nicht.

Serviertemperatur: Zimmertemperatur ist ideal. Kalt aus dem Kühlschrank schmecken sie auch, aber dann sind sie etwas fester. Lege sie vor dem Servieren 10 Minuten bei Raumtemperatur hin – das reicht.

Dazu passen: Ein Glas kalte Milch, ein dampfender Glühwein oder eine Tasse Kaffee. Ich liebe sie auch zu einer Tasse Chai-Latte – die Gewürze harmonieren perfekt. Für ein Dessert-Buffet sind sie ein schöner Kontrast zu schweren Sahnetorten.

Aufbewahrung: In einer luftdichten Blechdose halten sich die Sterne bis zu 3 Wochen. Ja, wirklich! Aber sie werden nicht schlecht – sie werden nur etwas weicher. Das ist bei mir noch nie passiert, weil sie immer viel schneller aufgegessen sind. Lege ein Stück Apfel oder eine halbe Zitrone mit in die Dose, wenn du sie extra saftig halten willst. Aber wechsle das Obst alle zwei Tage aus, sonst schimmelt es.

Einfrieren: Du kannst die ungebackenen Sterne einfrieren. Rolle den Teig aus, steche die Sterne aus und lege sie auf ein Backblech. Friere sie für 2 Stunden ein, dann packe sie in einen Gefrierbeutel. So hast du immer frische Sterne parat. Backe sie direkt aus dem Gefrierfach – einfach 5 Minuten länger backen. Ich mache das jedes Jahr im November und habe dann bis Weihnachten immer welche da.

Reheating: Wenn du die gebackenen Sterne wieder etwas weicher machen willst, lege sie für 5 Minuten in den auf 100 °C vorgeheizten Ofen. Aber Vorsicht: Sie werden dann sehr weich und zerbrechlich. Am besten isst du sie einfach so, wie sie sind.

Wenn du gerne einfache, aber raffinierte Rezepte magst, probiere auch mal unseren saftigen Zitronen-Buttermilch-Gugelhupf – auch glutenfrei und himmlisch saftig. Oder für eine herzhafte Abwechslung den knusprigen Kartoffelsalat mit Speck und Senf-Dressing, der perfekt zu deftigen Gerichten passt.

Nährwerte und gesundheitliche Aspekte

Ich bin keine Ernährungsberaterin, aber ich achte darauf, was in meinem Essen steckt. Diese Zimtsterne sind nicht nur glutenfrei, sondern haben auch ein paar überraschende Vorteile:

Nährwert Pro Stern (ca. 25 g)
Kalorien 95 kcal
Fett 6 g
davon gesättigt 0,5 g
Kohlenhydrate 9 g
davon Zucker 7 g
Ballaststoffe 2 g
Eiweiß 3 g

Die Mandeln liefern gesunde Fette, Vitamin E und Magnesium. Zimt ist bekannt für seine entzündungshemmenden Eigenschaften und kann helfen, den Blutzuckerspiegel zu regulieren. Kokosmehl ist reich an Ballaststoffen, die die Verdauung fördern. Klar, es sind immer noch Kekse mit Zucker, aber im Vergleich zu klassischen Zimtsternen aus Weizenmehl sind sie definitiv die bessere Wahl. Sie machen länger satt und der Blutzucker steigt nicht so schnell an.

Perfekt für alle mit Glutenunverträglichkeit, Zöliakie oder einfach für alle, die auf Weizen verzichten wollen. Auch für Low-Carb-Ernährung geeignet, wenn du den Puderzucker durch Erythrit ersetzt – das habe ich getestet und es funktioniert überraschend gut.

Häufige Fragen

Warum sind meine Zimtsterne trocken geworden?

Das liegt meistens am zu steif geschlagenen Eischnee oder an zu langer Backzeit. Achte darauf, dass der Eischnee nur cremig ist und nimm die Sterne aus dem Ofen, sobald die Ränder leicht goldbraun sind. Sie backen auf dem Blech nach.

Kann ich das Kokosmehl ersetzen?

Ja, mit gemahlenen Haselnüssen oder mehr Mandeln. Aber die Textur wird anders – etwas fester und weniger zart. Kokosmehl ist schwer zu ersetzen, weil es so viel Feuchtigkeit bindet. Wenn du es weglässt, reduziere die Flüssigkeit (Eischnee) etwas.

Warum klebt mein Teig so sehr?

Das passiert, wenn der Teig zu warm wird oder zu viel Feuchtigkeit hat. Kühle ihn für 15 Minuten im Kühlschrank und rolle ihn auf einer leicht mit Puderzucker bestäubten Fläche aus. Wenn er immer noch klebt, arbeite etwas mehr Mandeln ein.

Kann ich die Zimtsterne auch ohne Ausstechförmchen machen?

Klar! Rolle den Teig aus und schneide ihn mit einem Messer in Quadrate oder Rauten. Sieht nicht so weihnachtlich aus, schmeckt aber genauso gut. Oder forme kleine Kugeln und drücke sie flach – das sind dann Zimt-Taler.

Wie lange halten sich die Sterne?

In einer luftdichten Dose bis zu 3 Wochen. Aber ehrlich? Bei mir sind sie nach einer Woche immer alle. Wenn sie weicher werden, sind sie immer noch lecker – einfach in den Mund stecken und genießen.

Fazit

Diese saftigen Zimtsterne ohne Mehl sind für mich der Beweis, dass glutenfreies Backen nicht kompliziert sein muss. Sie schmecken nach Weihnachten, nach Kindheitserinnerungen und nach dem Duft, der durch die ganze Wohnung zieht, wenn man sie backt. Ich liebe es, wie einfach sie sind – kein Mehl, keine komplizierten Techniken, nur ehrliche Zutaten und ein bisschen Geduld.

Probier sie aus und mach sie zu deinem eigenen Rezept. Vielleicht magst du sie mit mehr Zimt, vielleicht mit Orangenschale oder ganz pur. Das Schöne an diesem Rezept ist, dass es verzeiht – selbst wenn mal etwas schiefgeht, schmecken sie immer noch gut. Und wenn du sie verschenkst? Die Leute werden dich fragen, wo du sie gekauft hast. Und du lächelst nur und sagst: “Selbst gebacken, glutenfrei.”

Hast du das Rezept ausprobiert? Dann schreib mir in die Kommentare, wie es gelaufen ist. Ich freue mich über jede Rückmeldung, über Fotos von deinen Sternen und über deine eigenen Variationen. Und wenn du jemanden kennst, der glutenfrei backen will, teile diesen Beitrag mit ihr oder ihm. Weihnachten ist die Zeit des Teilens – und dieser Zimtsterne sind es wert.

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Saftige Zimtsterne ohne Mehl recipe

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Saftige Zimtsterne ohne Mehl: Bestes glutenfreies Weihnachtsgebäck

Diese saftigen Zimtsterne ohne Mehl sind weich, zimtig und haben die perfekte Konsistenz. Sie sind glutenfrei, einfach zuzubereiten und schmecken nach Weihnachten.

  • Author: Anna
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 15 Minuten
  • Total Time: 1 Stunde (inkl. Ruhezeit)
  • Yield: 25-30 Sterne 1x
  • Category: Weihnachtsgebäck
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 200 g gemahlene Mandeln (mit Haut)
  • 50 g Kokosmehl
  • 100 g Puderzucker
  • 2 TL gemahlener Zimt (Ceylon-Zimt)
  • 1 Prise Salz
  • 1 Eiweiß (Größe M)
  • 1 Eigelb
  • 50 g Puderzucker (für den Guss)
  • 1 EL Zitronensaft

Instructions

  1. Alle trockenen Zutaten (200 g gemahlene Mandeln, 50 g Kokosmehl, 100 g Puderzucker, 2 TL Zimt, 1 Prise Salz) in einer Schüssel mit einem Schneebesen vermischen.
  2. Ei trennen. Eiweiß in eine saubere, fettfreie Schüssel geben. Eigelb für den Guss aufbewahren.
  3. Eiweiß mit dem Handrührgerät auf niedriger Stufe schaumig schlagen, dann auf höherer Stufe weiterschlagen, bis es cremig ist – aber nicht steif. Der Eischnee sollte weiche Spitzen bilden.
  4. Cremigen Eischnee zu den trockenen Zutaten geben und mit einem Teigschaber oder den Händen zu einem glatten Teig vermischen. Der Teig sollte weich und geschmeidig sein und nicht kleben.
  5. Teig in Frischhaltefolie wickeln und für 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
  6. Backofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  7. Für den Guss: Eigelb mit 50 g Puderzucker und 1 EL Zitronensaft verrühren, bis eine glatte, dickflüssige Masse entsteht. Mit einem Teller abdecken.
  8. Arbeitsfläche leicht mit Puderzucker bestäuben. Teig etwa 5-7 mm dick ausrollen.
  9. Mit Ausstechförmchen Sterne ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen. Abstand von ca. 2 cm lassen.
  10. Sterne auf der mittleren Schiene bei 160 °C Ober-/Unterhitze 12-15 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind.
  11. Sterne 5 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter setzen und vollständig abkühlen lassen (ca. 20-30 Minuten).
  12. Abgekühlte Sterne mit dem Guss bestreichen. Dünn auftragen, eventuell zwei Schichten. Guss 1-2 Stunden bei Raumtemperatur trocknen lassen, am besten über Nacht.

Notes

Eischnee nicht zu steif schlagen – nur cremig. Teig nicht dünner als 5 mm ausrollen. Sterne nicht zu lange backen; sie backen auf dem Blech nach. Guss abdecken, damit er nicht antrocknet. Sterne in einer luftdichten Dose bis zu 3 Wochen haltbar.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Stern (ca. 25 g)
  • Calories: 95
  • Sugar: 7
  • Fat: 6
  • Saturated Fat: 0.5
  • Carbohydrates: 9
  • Fiber: 2
  • Protein: 3

Keywords: Zimtsterne, glutenfrei, Weihnachtsgebäck, ohne Mehl, Mandeln, Kokosmehl, saftig

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