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Die Auflaufform war leer, bis auf einen einzigen Löffel Soße. Mein Mann stand mit einem Brötchen in der Hand da und tunkte den letzten Rest vom Tellerboden. „Kannst du die nächste Woche nochmal machen?”, fragte er, ganz beiläufig, als wäre es eine völlig normale Frage. Dritte Bitte in fünf Tagen. So fing das an mit diesem Rezept für saftig gefüllte Paprika mit Hackfleisch und Reis. Es war nicht geplant, nicht groß angekündigt – es war einfach ein Abend, an dem ich den Kühlschrank leer räumen wollte und ein paar rote Paprikaschoten übrig waren, die langsam weich wurden. Und dann passierte das: Ein Gericht, das sofort verschwand, noch bevor ich mich setzen konnte.
Ehrlich gesagt, ich war selbst überrascht. Gefüllte Paprika kenne ich seit meiner Kindheit, aber irgendwie hatte ich sie immer als „ganz nett” abgestempelt. Nie als das Gericht, das man unbedingt wieder haben will. Aber diese Version hier ist anders. Sie ist saftiger, aromatischer, irgendwie runder im Geschmack. Vielleicht liegt es an der geheimen Zutat in der Füllung, vielleicht an der Art, wie die Paprika im Ofen schmort. Ich weiß es nicht genau. Aber ich weiß, dass dieses Rezept für saftig gefüllte Paprika mit Hackfleisch und Reis seitdem einen festen Platz in unserer wöchentlichen Rotation hat.
Es ist nicht das aufwendigste Gericht, das ich je gemacht habe. Aber es ist eines dieser Rezepte, die einfach funktionieren. Die satt machen, glücklich machen und nach mehr schmecken. Und genau deshalb teile ich es heute mit dir – weil gutes Essen manchmal genau so entsteht: aus einem spontanen Einfall und einer leeren Auflaufform.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
Manchmal braucht es nicht viel, um ein Gericht von „ganz gut” zu „unvergesslich” zu machen. Diese saftig gefüllte Paprika mit Hackfleisch und Reis ist so ein Fall. Sie vereint alles, was ein gutes Familienessen ausmacht – ohne Schnickschnack, aber mit jeder Menge Geschmack.
- Schnell & einfach: In unter einer Stunde hast du ein komplettes Abendessen auf dem Tisch. Perfekt für stressige Wochentage, wenn die Zeit knapp ist, aber trotzdem alle satt werden sollen.
- Einfache Zutaten: Keine exotischen Gewürze, keine Spezialitäten aus dem Feinkostladen. Alles, was du brauchst, findest du im normalen Supermarkt – und die meisten Zutaten hast du wahrscheinlich schon zu Hause.
- Perfekt zum Vorbereiten: Du kannst die Paprika schon am Vortag füllen und kalt stellen. Dann musst du sie nur noch in den Ofen schieben, wenn der Hunger kommt. Das macht dieses Rezept ideal für Meal Prep oder wenn Gäste kommen.
- Garantiert ein Publikumsliebling: Selbst Kinder, die sonst kein Gemüse anrühren, lieben diese gefüllten Paprika. Die Kombination aus Hackfleisch, Reis und der leichten Süße der Paprika ist einfach unwiderstehlich.
- Unglaublich saftig: Das Geheimnis liegt in der Soße und der richtigen Garzeit. Die Paprika wird weich, aber nicht matschig, und die Füllung bleibt schön saftig – genau so, wie es sein soll.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die Balance. Viele gefüllte Paprika sind entweder zu trocken oder die Füllung ist fade. Hier harmoniert alles: das würzige Hackfleisch, der fluffige Reis, die süßliche Paprika und die herzhafte Tomatensoße. Es ist ein Gericht, bei dem man nach dem ersten Bissen einfach die Augen schließt. Versprochen.
Welche Zutaten du brauchst
Die Liste ist kurz und überschaubar. Genau so mag ich das. Kein stundenlanges Suchen im Supermarkt, kein Rätselraten, ob man etwas ersetzen kann. Hier kommt, was in den Topf (oder besser: in die Paprika) kommt:
Für die Paprika:
- 4 große Paprikaschoten (rote, gelbe oder orange – sie sind süßer als grüne und schmecken milder)
- 500 g gemischtes Hackfleisch (halb Rind, halb Schwein – das gibt die beste Saftigkeit; du kannst aber auch reines Rinderhack nehmen)
- 100 g Langkornreis (ungekocht; er saugt die Aromen auf und wird schön locker)
- 1 große Zwiebel (fein gewürfelt)
- 2 Knoblauchzehen (durchgepresst oder fein gehackt)
- 1 Ei (bindet die Füllung und macht sie luftig)
- 2 EL Tomatenmark (für die kräftige Farbe und den Geschmack)
- 1 TL Paprikapulver (edelsüß)
- 1/2 TL getrockneter Oregano
- Salz und Pfeffer (nach Geschmack)
- 2 EL frische Petersilie (gehackt, optional, aber sehr empfehlenswert)
Für die Soße:
- 1 Dose gehackte Tomaten (400 g) (ich nehme am liebsten Mutti oder San Marzano, die sind besonders fruchtig)
- 1 Zwiebel (fein gewürfelt)
- 1 Knoblauchzehe (gepresst)
- 200 ml Gemüsebrühe (oder Rinderbrühe, je nachdem, was du da hast)
- 1 TL Zucker (nimmt die Säure der Tomaten)
- 1 Lorbeerblatt
- Salz, Pfeffer, Oregano
- 2 EL Olivenöl (zum Anbraten)
Ein Tipp von mir: Wenn du die Paprika besonders aromatisch magst, röste sie vor dem Füllen kurz im Ofen an. Das gibt ein leicht rauchiges Aroma, das perfekt mit dem Hackfleisch harmoniert. Aber keine Sorge – auch ohne diesen Schritt wird das Gericht fantastisch.
Für eine glutenfreie Variante ersetzt du einfach das Ei durch einen Esslöffel Speisestärke, die du mit etwas Wasser anrührst. Und wenn du auf Milchprodukte achtest – dieses Rezept ist ohnehin laktosefrei, solange du keine Butter zum Anbraten nimmst.
Ausrüstung, die du brauchst
Du brauchst keine ausgefallene Küchenmaschine oder teure Töpfe. Hier ist, was ich verwende und was sich bewährt hat:
- Eine große Auflaufform (ca. 30×20 cm, hoch genug, dass die Paprika aufrecht stehen können)
- Einen kleinen Topf (für den Reis – ich schwöre auf einen einfachen Edelstahltopf mit dickem Boden)
- Eine beschichtete Pfanne (zum Anbraten des Hackfleischs und der Zwiebeln; eine gute Antihaftbeschichtung macht die Reinigung viel einfacher)
- Ein scharfes Messer (zum sauberen Schneiden der Paprika – ein stumpfes Messer quetscht das Gemüse nur)
- Eine kleine Schüssel (zum Vermischen der Füllung)
- Ein Kochlöffel oder Pfannenwender
- Backpapier (optional, aber praktisch, wenn die Soße überläuft)
Falls du keine Auflaufform hast, tut es auch ein großer Bräter oder sogar eine tiefe Backform. Hauptsache, die Paprika haben Platz und stehen nicht zu eng – sonst garen sie ungleichmäßig. Mein Tipp: Lege die Form mit Backpapier aus, dann sparst du dir das lästige Einweichen hinterher.
Zubereitung – Schritt für Schritt
Jetzt wird gekocht. Ich zeige dir genau, wie ich vorgehe, damit die Paprika perfekt gelingen. Keine Sorge, es ist einfacher, als es klingt.
Schritt 1: Reis kochen
Bringe einen kleinen Topf mit Salzwasser zum Kochen. Gib den Reis hinein und koche ihn nach Packungsanweisung, aber nimm ihn 2 Minuten früher vom Herd. Er soll noch einen leichten Biss haben, denn er gart später in der Soße weiter. Abgießen und beiseitestellen.
Schritt 2: Paprika vorbereiten
Wasche die Paprikaschoten und schneide den Deckel (ca. 1 cm unter dem Stielansatz) ab. Entferne die Kerne und die weißen Trennhäute. Sei vorsichtig, die Paprika nicht zu zerreißen – sie sollen später schön stehen. Ein kleiner Tipp: Drücke die Paprika vorsichtig von innen etwas flach, damit sie stabiler in der Form stehen.
Schritt 3: Hackfleischfüllung zubereiten
Erhitze einen Esslöffel Olivenöl in der Pfanne. Brate die gewürfelte Zwiebel und den Knoblauch bei mittlerer Hitze an, bis sie glasig sind (ca. 3 Minuten). Gib das Hackfleisch dazu und brate es krümelig an. Es muss nicht komplett durch sein – die Farbe sollte sich einfach von rosa zu braun verändern. Würze mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Oregano. Nimm die Pfanne vom Herd.
Schritt 4: Füllung mischen
Gib den vorgekochten Reis, das Ei und das Tomatenmark zum Hackfleisch in die Pfanne. Vermische alles gut. Die Petersilie kommt jetzt auch dazu. Schmecke ab – die Füllung sollte kräftig gewürzt sein, denn die Paprika und die Soße nehmen später etwas vom Geschmack auf. Wenn dir etwas fehlt, gib noch eine Prise Salz oder Pfeffer dazu.
Schritt 5: Paprika füllen
Fülle die Paprikaschoten mit der Hackfleisch-Reis-Mischung. Drücke die Füllung gut hinein, aber nicht zu fest – sie soll später nicht platzen. Die Paprika sollten randvoll sein, aber nicht überquellen. Setze die Deckel wieder auf (optional, ich mag den Look ohne Deckel lieber, weil die Füllung dann etwas karamellisiert).
Schritt 6: Soße zubereiten
Im selben Topf oder einer kleinen Pfanne erhitzt du einen Esslöffel Olivenöl. Brate die zweite Zwiebel und den Knoblauch an. Gib die gehackten Tomaten, die Brühe, den Zucker und das Lorbeerblatt dazu. Lass die Soße 5 Minuten köcheln, dann würze sie mit Salz, Pfeffer und Oregano. Entferne das Lorbeerblatt.
Schritt 7: Alles in die Form geben
Gieße die Soße in die Auflaufform. Stelle die gefüllten Paprika hinein – sie sollten etwa zur Hälfte in der Soße stehen. Wenn nicht, gib etwas mehr Brühe oder Wasser dazu. Die Paprika dürfen sich nicht gegenseitig berühren, sonst garen sie nicht gleichmäßig.
Schritt 8: Backen
Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor. Backe die Paprika für 35–40 Minuten. Nach 20 Minuten kannst du sie einmal mit der Soße übergießen, damit sie schön saftig bleiben. Die Paprika sind fertig, wenn sie weich sind, aber noch Form haben – stich mit einer Gabel hinein, sie sollte leicht durchgehen.
Schritt 9: Ruhen lassen
Nimm die Form aus dem Ofen und lass die Paprika 5 Minuten ruhen. Das macht sie noch saftiger und die Aromen verbinden sich. Serviere sie mit der Soße aus der Form.
Kochtipps & Techniken
Ich habe bei diesem Rezept so einige Fehler gemacht, bevor es perfekt war. Hier sind meine besten Tipps, damit dir das nicht passiert:
Der häufigste Fehler: Die Paprika werden matschig, weil sie zu lange garen. Achte auf die Garzeit – 35 Minuten reichen völlig. Wenn du größere Paprika hast, kannst du 5 Minuten drauflegen, aber nicht mehr. Die Paprika sollen weich sein, aber noch Biss haben.
Ein weiterer Klassiker: Die Füllung ist trocken. Das passiert, wenn der Reis zu lange kocht oder die Füllung zu fest gedrückt wird. Mein Trick: Den Reis nur 2 Minuten kürzer kochen als angegeben. Und die Füllung nicht zu stark verdichten – sie braucht etwas Luft zum Atmen.
Mein persönlicher Fail: Ich habe einmal vergessen, das Ei in die Füllung zu geben. Das Ergebnis war eine krümelige, trockene Masse, die aus den Paprika gefallen ist. Seitdem schwöre ich auf das Ei – es bindet die Füllung und macht sie luftig.
Multitasking-Tipp: Während der Reis kocht, kannst du die Paprika vorbereiten und die Zwiebeln hacken. Und während die Paprika im Ofen sind, hast du Zeit, einen frischen bunten Sommersalat zuzubereiten. So ist alles gleichzeitig fertig.
Für gleichmäßige Ergebnisse: Wähle Paprika, die ähnlich groß sind. Sonst sind die kleinen schon gar, während die großen noch hart sind. Ich kaufe immer vier gleich große Exemplare – das spart Ärger.
Variationen & Anpassungen
Dieses Grundrezept ist wie eine Leinwand – du kannst es nach Herzenslust verändern. Hier sind meine liebsten Variationen:
Vegetarische Version: Ersetze das Hackfleisch durch eine Mischung aus gekochten Linsen (200 g) und gehackten Walnüssen (50 g). Die Linsen geben die Textur, die Walnüsse den Biss. Die Füllung wird genauso saftig, wenn du einen Schuss Sojasoße hinzugibst.
Schärfer für Erwachsene: Gib eine gehackte Chilischote oder einen Teelöffel Harissa in die Hackfleischmischung. Das gibt dem Gericht eine angenehme Schärfe, die perfekt mit der Süße der Paprika harmoniert. Meine Frau liebt diese Version.
Mediterraner Twist: Ersetze den Oregano durch Thymian und Rosmarin. Gib 50 g gehackte getrocknete Tomaten und 2 EL Kapern in die Füllung. Die Soße kannst du mit einem Schuss Rotwein verfeinern. Das schmeckt fast wie Urlaub.
Low-Carb-Option: Lass den Reis weg und ersetze ihn durch 200 g Blumenkohlreis (einfach Blumenkohl fein reiben und kurz anbraten). Die Füllung bleibt trotzdem saftig, weil das Hackfleisch und das Ei genug Feuchtigkeit liefern.
Käseüberbacken: Streue 10 Minuten vor Ende der Garzeit 100 g geriebenen Gouda oder Mozzarella über die Paprika. Das gibt eine goldbraune Kruste, die einfach unwiderstehlich ist. Aber Vorsicht: Nicht zu früh draufgeben, sonst verbrennt der Käse.
Ich habe selbst schon viele Varianten ausprobiert – meine persönliche Lieblingsversion ist die mit getrockneten Tomaten und einem Hauch Chili. Sie ist einfach etwas aufregender als das Original, aber genauso wohltuend.
Servier- & Aufbewahrungstipps
Die Paprika schmecken am besten, wenn sie direkt aus dem Ofen kommen – heiß, duftend und mit viel Soße. Aber auch am nächsten Tag sind sie ein Genuss.
Servieren: Setze jede Paprika in eine flache Schale und gieße reichlich Soße darüber. Dazu passt ein knuspriger Kartoffelsalat mit Speck und Senf-Dressing oder einfach frisches Baguette zum Dippen. Ein Klecks Sauerrahm oder griechischer Joghurt rundet den Geschmack ab – die Kühle passt perfekt zur Wärme der Paprika.
Aufbewahrung: Übrig gebliebene Paprika (falls es welche gibt) hältst du im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter für 3–4 Tage. Die Soße solltest du getrennt aufbewahren, sonst werden die Paprika zu weich. Zum Aufwärmen: Gib sie in eine Auflaufform, decke sie mit Alufolie ab und backe sie bei 160 °C für 15 Minuten. Oder erwärme sie in der Mikrowelle bei mittlerer Stufe für 3 Minuten.
Einfrieren: Gefüllte Paprika lassen sich hervorragend einfrieren. Fülle sie roh (ohne Soße) und friere sie auf einem Tablett vor, bis sie fest sind. Dann packst du sie in Gefrierbeutel. So halten sie 3 Monate. Zum Auftauen: Über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen und dann mit frischer Soße backen. Die Textur bleibt erstaunlich gut.
Mein Geheimtipp: Die Paprika schmecken am zweiten Tag noch besser, weil die Aromen durchgezogen sind. Wenn du sie also am Abend vorher zubereitest und über Nacht im Kühlschrank lässt, wirst du am nächsten Tag mit einem noch intensiveren Geschmack belohnt.
Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile
Dieses Gericht ist nicht nur lecker, sondern auch überraschend ausgewogen. Hier die ungefähren Nährwerte pro Portion (eine gefüllte Paprika mit Soße):
- Kalorien: ca. 450 kcal
- Eiweiß: 28 g
- Fett: 18 g
- Kohlenhydrate: 35 g
- Ballaststoffe: 6 g
Die Paprika selbst ist eine Vitamin-C-Bombe – eine einzige Schote deckt fast den gesamten Tagesbedarf. Das Hackfleisch liefert hochwertiges Eiweiß und Eisen, während der Reis für langanhaltende Energie sorgt. Die Tomatensoße ist reich an Lycopin, einem starken Antioxidans, das besonders gut vom Körper aufgenommen wird, wenn es erhitzt wird.
Für alle, die auf ihre Ernährung achten: Dieses Rezept ist von Natur aus glutenfrei (wenn du darauf achtest, dass die Brühe glutenfrei ist) und laktosefrei. Wer weniger Fett möchte, kann mageres Rinderhack (mit 5 % Fett) verwenden – das funktioniert genauso gut. Und wenn du den Reis durch Quinoa ersetzt, erhöhst du den Proteingehalt noch weiter.
Fazit
Dieses Rezept für saftig gefüllte Paprika mit Hackfleisch und Reis ist für mich der Beweis, dass die besten Gerichte oft die einfachsten sind. Es braucht keine ausgefallenen Zutaten, keine stundenlange Vorbereitung – nur ein bisschen Liebe und die richtige Technik. Und das Ergebnis? Ein Gericht, das satt macht, glücklich macht und nach mehr schmeckt.
Ich liebe es, wie flexibel dieses Rezept ist. Du kannst es anpassen, wie du willst – schärfer, milder, vegetarisch oder mit Käse überbacken. Es verzeiht Fehler und belohnt Experimentierfreude. Genau so sollte gutes Essen sein: unkompliziert, ehrlich und voller Geschmack.
Probier es aus, und lass mich wissen, wie es dir schmeckt. Hast du eine eigene Variante ausprobiert? Oder einen Geheimtipp, den ich noch nicht kenne? Schreib es in die Kommentare – ich bin gespannt auf deine Ideen. Und wenn dir das Rezept gefällt, teile es gerne mit deinen Freunden. Denn gutes Essen gehört geteilt, findest du nicht auch?
In diesem Sinne: Ran an den Herd und lass es dir schmecken!
Häufig gestellte Fragen
Kann ich die Paprika auch im Voraus zubereiten?
Ja, absolut. Du kannst die Paprika am Vortag füllen und kalt stellen. Die Soße bereitest du dann frisch zu oder gibst sie direkt dazu. Im Kühlschrank halten sie sich problemlos 24 Stunden. Am nächsten Tag einfach in den Ofen schieben – die Backzeit bleibt gleich.
Welche Paprikasorte eignet sich am besten?
Rote, gelbe oder orangefarbene Paprikaschoten sind ideal, weil sie süßer und milder sind als grüne. Grüne Paprika sind etwas herber und können beim Backen leicht bitter werden. Wenn du nur grüne hast, blanchier sie vor dem Füllen 2 Minuten in kochendem Wasser – das nimmt die Bitterkeit.
Kann ich das Hackfleisch durch eine andere Fleischsorte ersetzen?
Klar. Du kannst reines Rinderhack, Hähnchenhack oder sogar Lammhack verwenden. Hähnchenhack wird etwas trockener, also gib einen Esslöffel Olivenöl oder etwas Sahne in die Füllung. Lammhack gibt ein intensiveres, würzigeres Aroma – dann würde ich die Gewürze anpassen und Minze statt Petersilie nehmen.
Warum wird meine Füllung immer trocken?
Das liegt meist am Reis. Wenn er zu lange kocht, saugt er zu viel Flüssigkeit auf und wird in der Füllung trocken. Koch ihn 2 Minuten kürzer als angegeben. Auch die Füllung nicht zu fest in die Paprika drücken – sie braucht etwas Platz, damit die Feuchtigkeit zirkulieren kann. Und das Ei nicht vergessen – es ist der heimliche Held für eine saftige Füllung.
Kann ich das Gericht auch im Slow Cooker zubereiten?
Ja, das funktioniert überraschend gut. Fülle die Paprika, gib sie in den Slow Cooker und gieße die Soße darüber. Koche sie auf niedriger Stufe für 4–5 Stunden oder auf hoher Stufe für 2–3 Stunden. Die Paprika werden sehr weich, fast zartschmelzend – das mag nicht jeder, aber ich liebe diese Textur. Ein Tipp: Stelle die Paprika aufrecht hin, damit sie nicht umfallen und die Füllung nicht ausläuft.
Wenn du noch mehr herzhafte Rezepte ausprobieren möchtest, schau dir auch unsere herzhaften One-Pot-Camping-Nudeln mit Hähnchen an – perfekt für gemütliche Abende oder den nächsten Campingausflug.
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Saftig gefüllte Paprika mit Hackfleisch und Reis: Das beste Familienrezept
Ein einfaches und unglaublich saftiges Rezept für gefüllte Paprika mit Hackfleisch und Reis, das die ganze Familie liebt. Perfekt für stressige Wochentage und ideal zum Vorbereiten.
- Prep Time: 20 Minuten
- Cook Time: 40 Minuten
- Total Time: 1 Stunde
- Yield: 4 Portionen 1x
- Category: Hauptgericht
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 4 große Paprikaschoten (rot, gelb oder orange)
- 500 g gemischtes Hackfleisch (halb Rind, halb Schwein)
- 100 g Langkornreis (ungekocht)
- 1 große Zwiebel (fein gewürfelt)
- 2 Knoblauchzehen (durchgepresst oder fein gehackt)
- 1 Ei
- 2 EL Tomatenmark
- 1 TL Paprikapulver (edelsüß)
- 1/2 TL getrockneter Oregano
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
- 2 EL frische Petersilie (gehackt, optional)
- 1 Dose gehackte Tomaten (400 g)
- 1 Zwiebel (fein gewürfelt, für die Soße)
- 1 Knoblauchzehe (gepresst, für die Soße)
- 200 ml Gemüsebrühe (oder Rinderbrühe)
- 1 TL Zucker
- 1 Lorbeerblatt
- Salz, Pfeffer, Oregano (für die Soße)
- 2 EL Olivenöl (zum Anbraten)
Instructions
- Reis kochen: Einen kleinen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen. Reis hineingeben und nach Packungsanweisung kochen, aber 2 Minuten früher vom Herd nehmen. Abgießen und beiseitestellen.
- Paprika vorbereiten: Paprikaschoten waschen und den Deckel (ca. 1 cm unter dem Stielansatz) abschneiden. Kerne und weiße Trennhäute entfernen. Paprika vorsichtig von innen etwas flach drücken, damit sie stabiler in der Form stehen.
- Hackfleischfüllung zubereiten: Einen Esslöffel Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebel und Knoblauch bei mittlerer Hitze glasig braten (ca. 3 Minuten). Hackfleisch dazugeben und krümelig anbraten, bis es braun ist. Mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Oregano würzen. Pfanne vom Herd nehmen.
- Füllung mischen: Vorgekochten Reis, Ei und Tomatenmark zum Hackfleisch in die Pfanne geben. Alles gut vermischen. Petersilie unterheben. Abschmecken – die Füllung sollte kräftig gewürzt sein.
- Paprika füllen: Paprikaschoten mit der Hackfleisch-Reis-Mischung füllen. Die Füllung gut hineindrücken, aber nicht zu fest. Paprika sollten randvoll sein, aber nicht überquellen. Deckel optional aufsetzen.
- Soße zubereiten: Im selben Topf oder einer kleinen Pfanne einen Esslöffel Olivenöl erhitzen. Zweite Zwiebel und Knoblauch anbraten. Gehackte Tomaten, Brühe, Zucker und Lorbeerblatt dazugeben. Soße 5 Minuten köcheln lassen, dann mit Salz, Pfeffer und Oregano würzen. Lorbeerblatt entfernen.
- Alles in die Form geben: Soße in eine Auflaufform (ca. 30×20 cm) gießen. Gefüllte Paprika hineinstellen – sie sollten etwa zur Hälfte in der Soße stehen. Bei Bedarf etwas mehr Brühe oder Wasser hinzufügen. Paprika sollten sich nicht gegenseitig berühren.
- Backen: Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Paprika 35–40 Minuten backen. Nach 20 Minuten einmal mit der Soße übergießen. Paprika sind fertig, wenn sie weich sind, aber noch Form haben – mit einer Gabel testen.
- Ruhen lassen: Form aus dem Ofen nehmen und Paprika 5 Minuten ruhen lassen. Mit der Soße aus der Form servieren.
Notes
Für eine glutenfreie Variante das Ei durch 1 EL Speisestärke mit etwas Wasser ersetzen. Paprika vor dem Füllen kurz im Ofen rösten für ein rauchiges Aroma. Am zweiten Tag schmecken die Paprika oft noch besser, da die Aromen durchziehen.
Nutrition
- Serving Size: 1 gefüllte Paprika m
- Calories: 450
- Sugar: 12
- Sodium: 800
- Fat: 18
- Saturated Fat: 6
- Carbohydrates: 35
- Fiber: 6
- Protein: 28
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