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Ich hatte nicht die Zutaten für einen aufwendigen Nudelauflauf, aber ich hatte einen Beutel festkochende Kartoffeln, die schon seit einer Woche in der Küche lagen, eine angebrochene Packung Schmand und – oh Wunder – ein Päckchen Frühstücksspeck im Kühlschrank, das ich eigentlich fürs Wochenende reserviert hatte. Die Idee, die mir dann kam, war so simpel, dass ich mich fragte, warum ich nicht schon längst darauf gekommen war: ein cremiger Kartoffelsalat, aber nicht der langweilige, matschige aus der Kindheit, sondern einer mit Biss, mit Rauch, mit diesem gewissen Etwas. Ich habe den Speck knusprig gebraten, während die Kartoffeln kochten, und die Vinaigrette aus Schmand, Essig und einem Schuss Brühe zusammengerührt. Ehrlich? Ich habe dabei einen Klecks Senf mehr reingemacht, als ich eigentlich wollte – und genau das war der Gamechanger. Vielleicht kennst du das ja: Wenn man einfach improvisiert, entstehen oft die besten Sachen. Dieser cremige Kartoffelsalat mit knusprigem Speck ist seitdem mein treuer Begleiter für spontane Grillabende, Sonntagsbrunches oder einfach, wenn ich mich selbst verwöhnen will.
Warum du diesen cremigen Kartoffelsalat mit knusprigem Speck lieben wirst
Ich habe dieses Rezept in den letzten zwei Jahren bestimmt ein Dutzend Mal gekocht, jedes Mal mit kleinen Anpassungen, und ich kann dir sagen: Es funktioniert einfach. Es ist das Rezept, das ich Freunden schenke, die zum ersten Mal einen Salat zu einer Feier mitbringen müssen – weil es nicht schiefgehen kann.
- Schnell & einfach: In unter 30 Minuten steht er auf dem Tisch. Perfekt für den Feierabend, wenn die Zeit knapp ist, oder für den spontanen Besuch.
- Einfache Zutaten: Du brauchst keinen speziellen Asia-Laden oder teure Öle. Kartoffeln, Speck, Schmand, Zwiebeln – das hast du meistens zu Hause oder bekommst es an jeder Ecke.
- Perfekt für jeden Anlass: Ob zum Grillen im Garten, als Beilage zum Sonntagsbraten oder als eigenständiges Abendessen – dieser Salat macht überall eine gute Figur.
- Garantiert ein Publikumsliebling: Die Kombination aus cremigem Dressing und knusprigem Speck ist einfach unwiderstehlich. Selbst Kinder, die normalerweise keine Zwiebeln mögen, essen hier mit.
- Unverschämt lecker: Der erste Bissen – warm, cremig, mit einem Hauch von Rauch – ist pures Glück. Das ist kein Beilagensalat, das ist der Star auf dem Teller.
Was diesen Kartoffelsalat von den anderen unterscheidet? Es ist die perfekte Balance. Der Speck wird separat knusprig gebraten und erst kurz vor dem Servieren untergehoben, damit er seine Textur behält. Die Brühe im Dressing sorgt für eine Tiefe, die man sonst nur von stundenlang gezogenen Fonds kennt. Und der Schmand? Der macht ihn so schön sämig, ohne zu schwer zu sein. Dieser Salat ist nicht nur gut – er ist der, bei dem du nach dem ersten Bissen kurz die Augen schließt.
Welche Zutaten du für den cremigen Kartoffelsalat mit knusprigem Speck brauchst
Die Magie dieses Rezepts liegt in der Einfachheit der Zutaten. Es sind alles Dinge, die du wahrscheinlich schon im Haus hast – und genau das macht es so genial. Jede Zutat hat hier eine wichtige Aufgabe, damit am Ende ein harmonisches Ganzes entsteht.
- 1 kg festkochende Kartoffeln: Das A und O für einen Salat mit Biss. Sorten wie Linda, Annabelle oder Sieglinde sind ideal, weil sie beim Kochen nicht zerfallen. (Ich kaufe meistens welche vom Wochenmarkt – die haben einfach mehr Geschmack.)
- 200 g Frühstücksspeck, in Streifen: Hier lohnt sich die gute Qualität. Ich nehme am liebsten einen geräucherten Bauchspeck vom Metzger meines Vertrauens. Er gibt dem Salat dieses unwiderstehlich rauchige Aroma.
- 1 große Zwiebel, fein gewürfelt: Eine rote Zwiebel ist milder und sieht hübscher aus, aber eine normale Gemüsezwiebel tut es auch. Sie sorgt für die nötige Schärfe und den Biss.
- 200 g Schmand (oder Crème fraîche): Das ist die Basis für das cremige Dressing. Schmand ist etwas milder und leichter als Crème fraîche, aber beide funktionieren perfekt. (Für eine leichtere Variante kannst du auch griechischen Joghurt nehmen.)
- 4 EL Mayonnaise: Ein kleiner Schuss Mayonnaise bringt zusätzliche Cremigkeit und eine leichte Säure. Ich verwende die von Thomy oder Kühne – die sind mir persönlich am liebsten.
- 4 EL Gemüsebrühe (warm): Das ist der geheime Trick! Die warme Brühe sorgt dafür, dass die Kartoffeln das Dressing besser aufnehmen und der Salat schön saftig wird. (Am besten selbst gemacht oder eine gute Instant-Brühe ohne Geschmacksverstärker.)
- 2 EL Weißweinessig (oder Apfelessig): Die Säure ist der Gegenpart zur Cremigkeit und zum Speck. Sie hellt den Geschmack auf und macht den Salat frisch.
- 1 TL mittelscharfer Senf: Ein Muss! Der Senf gibt dem Dressing die nötige Würze und eine leichte Schärfe. (Ich mag den von Löwensenf sehr gerne.)
- Salz, Pfeffer, 1 Prise Zucker: Zum Abschmecken. Der Zucker ist wichtig, um die Säure auszugleichen und die Aromen zu harmonisieren.
- Frische Petersilie oder Schnittlauch, gehackt: Für die Farbe und eine frische, krautige Note. Das ist das i-Tüpfelchen.
Welche Küchengeräte du brauchst
Keine Sorge, du brauchst keine Profi-Ausstattung für diesen cremigen Kartoffelsalat. Die meisten Dinge hast du bestimmt schon in deiner Küche. Hier ist, was ich verwende:
- Ein großer Topf (ca. 5 Liter): Zum Kochen der Kartoffeln. Achte darauf, dass er groß genug ist, damit die Kartoffeln nicht übereinander liegen.
- Eine beschichtete Pfanne: Ideal, um den Speck knusprig zu braten, ohne dass er anbrennt. (Ich habe eine von Woll – die ist ihr Geld wirklich wert, aber eine günstige von Teflon tut es auch.)
- Ein scharfes Messer und ein Schneidebrett: Zum Würfeln der Zwiebeln und Schneiden der Kräuter. Ein gutes Messer ist die halbe Miete.
- Eine große Schüssel (aus Glas oder Edelstahl): Zum Mischen des Salats. Eine Schüssel mit Deckel ist praktisch, falls du den Salat später im Kühlschrank lagern willst.
- Ein Schneebesen oder eine Gabel: Zum Verrühren des Dressings. Ein Schneebesen ist einfacher, aber eine Gabel tut es im Notfall auch.
- Optional: Ein Kartoffelschäler und ein Gemüsehobel: Der Schäler ist praktisch, der Hobel für die Zwiebeln, wenn du sie hauchdünn haben willst. (Ich schneide sie meistens von Hand – das ist irgendwie meditativ.)
So gelingt dir der perfekte cremige Kartoffelsalat mit knusprigem Speck – Schritt für Schritt

Jetzt geht es ans Eingemachte! Folge einfach diesen Schritten, und du wirst sehen: Es ist einfacher, als du denkst. Ich habe hier alle meine kleinen Tricks und Fehler, die ich selbst gemacht habe, eingebaut, damit es bei dir auf Anhieb klappt.
- Kartoffeln kochen (ca. 20 Minuten): Wasche die Kartoffeln gründlich, aber schäle sie nicht. Gib sie in den großen Topf und bedecke sie vollständig mit kaltem Wasser. Füge einen großzügigen Teelöffel Salz hinzu. Bringe das Wasser zum Kochen und koche die Kartoffeln dann bei mittlerer Hitze für 15–20 Minuten, je nach Größe. Wichtig: Sie sollten noch Biss haben – also nicht zu weich kochen! Du erkennst den perfekten Garpunkt, wenn du mit einer Gabel hineinstichst und sie einen leichten Widerstand spürt. Gieße die Kartoffeln ab und lasse sie kurz ausdampfen, bis du sie anfassen kannst.
- Speck knusprig braten (ca. 5 Minuten): Während die Kartoffeln kochen, erhitze die beschichtete Pfanne ohne Öl. Gib die Speckstreifen hinein und brate sie bei mittlerer Hitze knusprig. Achtung: Der Speck gibt selbst Fett ab – zu viel Hitze verbrennt ihn nur. Rühre gelegentlich um. Nimm den Speck mit einer Schaumkelle aus der Pfanne und lege ihn auf Küchenpapier, um überschüssiges Fett abtropfen zu lassen. Das ausgelassene Speckfett hebst du auf – es ist flüssiges Gold für den Geschmack!
- Zwiebeln anschwitzen (ca. 2 Minuten): In derselben Pfanne, in der du den Speck gebraten hast, gibst du die fein gewürfelte Zwiebel. Schwitze sie bei mittlerer Hitze für etwa 2 Minuten an, bis sie glasig ist. Nimm sie vom Herd, bevor sie braun wird – sie soll nur weich werden, nicht bitter. Stelle die Pfanne dann beiseite.
- Dressing zubereiten (ca. 3 Minuten): In der großen Schüssel verrührst du den Schmand, die Mayonnaise, den Senf und den Weißweinessig mit einem Schneebesen, bis eine glatte Creme entsteht. Gib dann nach und nach die warme Gemüsebrühe hinzu und rühre kräftig. Die warme Brühe ist der Schlüssel! Sie hilft dem Dressing, sich später besser mit den Kartoffeln zu verbinden. Schmecke das Dressing mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker ab. Es sollte kräftig gewürzt sein, denn die Kartoffeln werden später viel Geschmack aufnehmen.
- Kartoffeln schneiden und marinieren (ca. 5 Minuten): Sobald die Kartoffeln abgekühlt sind, aber noch lauwarm sind, schälst du sie. Das geht am besten, wenn sie noch warm sind – die Schale lässt sich dann fast von selbst abziehen. Schneide die Kartoffeln in etwa 1 cm dicke Scheiben oder in mundgerechte Würfel. Gib sie sofort in die Schüssel zum Dressing und vermische alles vorsichtig mit einem großen Löffel, sodass alle Kartoffeln bedeckt sind.
- Speck und Zwiebeln unterheben (ca. 2 Minuten): Hebe nun die angeschwitzten Zwiebeln und den Großteil des knusprigen Specks unter den Kartoffelsalat. Behalte eine Handvoll Speck für die Dekoration übrig – das macht optisch was her! Vermische alles noch einmal vorsichtig, damit sich die Aromen verteilen.
- Ziehen lassen und servieren (mindestens 15 Minuten): Decke die Schüssel ab und lasse den Salat für mindestens 15 Minuten bei Raumtemperatur ziehen. In dieser Zeit kann der Salat den Geschmack voll aufnehmen. Wenn du ihn länger stehen lässt, wird er noch besser. Vor dem Servieren streust du die gehackten Kräuter und den restlichen knusprigen Speck darüber. Ein letztes Mal mit Pfeffer würzen – fertig!
Meine besten Tipps und Tricks für den cremigen Kartoffelsalat
Ich habe bei diesem Rezept so einige Male danebengegriffen – und daraus gelernt. Hier kommen meine wichtigsten Erkenntnisse, damit dir das nicht passiert.
- Die Kartoffeln nicht zu weich kochen: Das ist der häufigste Fehler. Wenn die Kartoffeln zu weich sind, zerfallen sie beim Schneiden und der Salat wird matschig. Koche sie lieber eine Minute weniger als zu lange – sie garen im Dressing noch etwas nach.
- Das Dressing nicht zu kalt verarbeiten: Ein kaltes Dressing zieht nicht richtig in die warmen Kartoffeln ein. Deshalb ist die warme Brühe so wichtig. Sie sorgt dafür, dass der Salat schön saftig wird und nicht trocken schmeckt.
- Den Speck nicht zu früh untermischen: Wenn du den Speck zu früh unterhebst, wird er im Dressing weich und verliert seine Knusprigkeit. Hebe ihn erst kurz vor dem Servieren unter, oder – noch besser – streue ihn erst direkt auf den Teller.
- Geduld beim Ziehen lassen: Ich weiß, es ist schwer, aber widerstehe der Versuchung, den Salat sofort zu essen. Er schmeckt nach 30 Minuten Ziehzeit zehnmal besser als frisch zubereitet. Die Aromen verbinden sich erst dann richtig.
- Das richtige Verhältnis von Dressing zu Kartoffeln: Der Salat sollte cremig sein, aber nicht im Dressing schwimmen. Wenn du zu viel Dressing hast, kannst du es für einen zweiten Salat aufheben oder einfach weniger Brühe verwenden.
Variationen und Anpassungen – mach den Salat zu deinem
Das Schöne an diesem Rezept ist, dass es unglaublich wandelbar ist. Hier sind ein paar Ideen, wie du ihn abwandeln kannst, je nachdem, worauf du Lust hast oder was du im Haus hast.
- Vegetarische Variante: Lass den Speck einfach weg und brate stattdessen 200 g geräucherten Tofu in Würfeln in etwas Öl knusprig. Oder du gibst geröstete Walnüsse oder Kürbiskerne für den Crunch dazu.
- Mediterrane Note: Ersetze die Hälfte des Schmands durch Feta-Käse und gib getrocknete Tomaten sowie schwarze Oliven unter den Salat. Ein Schuss Zitronensaft und etwas Oregano runden das Ganze ab.
- Scharfe Variante: Für alle, die es gern pikant mögen: Gib eine fein gehackte Chilischote oder einen Teelöffel Sriracha ins Dressing. Das gibt eine angenehme Schärfe, die super mit dem Speck harmoniert.
- Low-Carb-Anpassung: Ersetze die Kartoffeln durch Blumenkohlröschen, die du in Salzwasser blanchierst. Der Rest bleibt gleich – und du hast einen leichteren, aber genauso cremigen Salat.
Tipps zum Servieren und Aufbewahren
Dieser cremige Kartoffelsalat schmeckt warm, lauwarm und sogar kalt aus dem Kühlschrank – er ist also extrem vielseitig. Hier sind meine besten Tipps, wie du ihn genießen und lagern kannst.
Servieren: Er schmeckt am besten bei Zimmertemperatur, also nimm ihn etwa 15 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank. Dazu passen gegrilltes Fleisch, Bratwürste, ein saftiges Steak oder einfach nur ein knuspriges Baguette. Ein kühles Bier oder ein Glas Riesling sind die perfekten Begleiter.
Aufbewahren: Im Kühlschrank hält sich der Salat in einem gut verschlossenen Behälter für 2–3 Tage. Wichtig: Der Speck verliert mit der Zeit seine Knusprigkeit – das ist normal. Wenn du ihn am nächsten Tag isst, kannst du einfach etwas frisch gebratenen Speck darüber streuen.
Einfrieren: Ich würde dir davon abraten. Die Kartoffeln werden durch das Einfrieren wässrig und verlieren ihre Konsistenz. Der Salat schmeckt frisch einfach am besten.
Reheating: Wenn du ihn warm magst, kannst du den Salat in der Mikrowelle oder bei niedriger Hitze in einer Pfanne erwärmen. Gib einen Schuss Brühe dazu, falls er zu trocken geworden ist. Aber ehrlich? Am nächsten Tag schmeckt er kalt fast noch besser – die Aromen haben dann richtig Zeit, sich zu entfalten.
Nährwerte und gesundheitliche Vorteile
Ja, dieser cremige Kartoffelsalat ist ein Genussgericht, aber er hat auch durchaus seine gesunden Seiten. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Portion (bei 6 Portionen):
| Nährwert | Pro Portion |
|---|---|
| Kalorien | ca. 380 kcal |
| Fett | 22 g |
| Kohlenhydrate | 35 g |
| Eiweiß | 12 g |
| Ballaststoffe | 4 g |
Die Kartoffeln liefern komplexe Kohlenhydrate, die lange satt machen, und reichlich Kalium für die Muskeln. Der Speck ist zwar fettreich, aber in Maßen genossen liefert er wertvolles Eiweiß und B-Vitamine. Der Schmand und die Mayonnaise enthalten Fett, das für die Aufnahme der fettlöslichen Vitamine aus den anderen Zutaten wichtig ist. Insgesamt ist dieser Salat also ein ausgewogenes Gericht, das dich nicht nur glücklich, sondern auch zufrieden macht.
Fazit – Darum solltest du diesen cremigen Kartoffelsalat mit knusprigem Speck unbedingt ausprobieren
Dieser cremige Kartoffelsalat mit knusprigem Speck ist für mich mehr als nur ein Rezept. Er ist ein Beweis dafür, dass die besten Gerichte oft aus dem Moment heraus entstehen – aus einer spontanen Idee, einem leeren Kühlschrank und einer Prise Mut zum Improvisieren. Er ist einfach, schnell und doch so unglaublich befriedigend. Ich liebe es, wie der rauchige Speck mit der milden Cremigkeit des Dressings spielt, wie die Zwiebeln eine leichte Schärfe beisteuern und die Kräuter alles frisch abrunden. Es ist ein Salat, der nach mehr schmeckt, der dich einlädt, noch eine zweite Portion zu nehmen – und das ist doch das größte Kompliment, das man einem Gericht machen kann.
Probier ihn aus, und mach ihn zu deinem! Ändere die Zutaten, passe die Würze an, experimentiere mit den Variationen. Ich bin mir sicher, dass auch du deine eigene Version dieses Klassikers finden wirst. Und wenn du ihn gemacht hast, schreib mir doch in den Kommentaren, wie er dir geschmeckt hat. Hast du eine besondere Zutat hinzugefügt? Oder hast du ihn zu einem bestimmten Anlass serviert? Ich bin wahnsinnig gespannt auf deine Kreationen! Und wenn dir das Rezept gefällt, teile es doch mit deinen Freunden – denn gutes Essen verdient es, geteilt zu werden. Bis zum nächsten Mal, und denk dran: In der Küche gibt es keine Fehler, nur neue Rezepte!
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich den Kartoffelsalat auch mit anderen Kartoffelsorten zubereiten?
Ja, aber ich empfehle festkochende Sorten. Mehligkochende Kartoffeln zerfallen leichter und machen den Salat matschig. Wenn du nur mehlige hast, koche sie besonders vorsichtig und schneide sie in größere Stücke.
Wie lange muss der Kartoffelsalat ziehen?
Mindestens 15 Minuten bei Raumtemperatur. Am besten schmeckt er aber nach 1–2 Stunden, wenn die Aromen voll durchgezogen sind. Du kannst ihn auch über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen – dann aber vor dem Servieren auf Zimmertemperatur bringen.
Kann ich den Speck durch etwas anderes ersetzen?
Absolut! Für eine vegetarische Variante eignen sich geräucherter Tofu, geröstete Nüsse oder knusprig gebratene Champignons. Auch Schinkenwürfel oder Salami sind eine leckere Alternative.
Wie mache ich den Salat laktosefrei?
Ersetze den Schmand durch eine pflanzliche Alternative auf Soja- oder Haferbasis und die Mayonnaise durch eine laktosefreie Variante. Achte auch darauf, dass der Speck keine Laktose enthält (die meisten Sorten sind laktosefrei).
Kann ich den Salat auch warm servieren?
Ja, er schmeckt warm sogar besonders gut! Serviere ihn direkt nach der Zubereitung, solange die Kartoffeln noch lauwarm sind. Wenn du ihn später warm essen möchtest, erwärme ihn vorsichtig in einer Pfanne mit einem Schuss Brühe.
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Cremiger Kartoffelsalat mit Speck: Perfektes Rezept in 30 Minuten
Ein cremiger Kartoffelsalat mit knusprigem Speck, der in unter 30 Minuten zubereitet ist. Perfekt für spontane Grillabende, Sonntagsbrunches oder als eigenständiges Abendessen.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 20 Minuten
- Total Time: 30 Minuten
- Yield: 6 Portionen 1x
- Category: Beilage
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 1 kg festkochende Kartoffeln
- 200 g Frühstücksspeck, in Streifen
- 1 große Zwiebel, fein gewürfelt
- 200 g Schmand (oder Crème fraîche)
- 4 EL Mayonnaise
- 4 EL Gemüsebrühe (warm)
- 2 EL Weißweinessig (oder Apfelessig)
- 1 TL mittelscharfer Senf
- Salz, Pfeffer, 1 Prise Zucker
- Frische Petersilie oder Schnittlauch, gehackt
Instructions
- Kartoffeln kochen (ca. 20 Minuten): Wasche die Kartoffeln gründlich, aber schäle sie nicht. Gib sie in den großen Topf und bedecke sie vollständig mit kaltem Wasser. Füge einen großzügigen Teelöffel Salz hinzu. Bringe das Wasser zum Kochen und koche die Kartoffeln dann bei mittlerer Hitze für 15–20 Minuten, je nach Größe. Wichtig: Sie sollten noch Biss haben – also nicht zu weich kochen! Du erkennst den perfekten Garpunkt, wenn du mit einer Gabel hineinstichst und sie einen leichten Widerstand s…
- Speck knusprig braten (ca. 5 Minuten): Während die Kartoffeln kochen, erhitze die beschichtete Pfanne ohne Öl. Gib die Speckstreifen hinein und brate sie bei mittlerer Hitze knusprig. Achtung: Der Speck gibt selbst Fett ab – zu viel Hitze verbrennt ihn nur. Rühre gelegentlich um. Nimm den Speck mit einer Schaumkelle aus der Pfanne und lege ihn auf Küchenpapier, um überschüssiges Fett abtropfen zu lassen. Das ausgelassene Speckfett hebst du auf – es ist flüssiges Gold für den Geschmack!
- Zwiebeln anschwitzen (ca. 2 Minuten): In derselben Pfanne, in der du den Speck gebraten hast, gibst du die fein gewürfelte Zwiebel. Schwitze sie bei mittlerer Hitze für etwa 2 Minuten an, bis sie glasig ist. Nimm sie vom Herd, bevor sie braun wird – sie soll nur weich werden, nicht bitter. Stelle die Pfanne dann beiseite.
- Dressing zubereiten (ca. 3 Minuten): In der großen Schüssel verrührst du den Schmand, die Mayonnaise, den Senf und den Weißweinessig mit einem Schneebesen, bis eine glatte Creme entsteht. Gib dann nach und nach die warme Gemüsebrühe hinzu und rühre kräftig. Die warme Brühe ist der Schlüssel! Sie hilft dem Dressing, sich später besser mit den Kartoffeln zu verbinden. Schmecke das Dressing mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker ab. Es sollte kräftig gewürzt sein, denn die Kartoffeln werden späte…
- Kartoffeln schneiden und marinieren (ca. 5 Minuten): Sobald die Kartoffeln abgekühlt sind, aber noch lauwarm sind, schälst du sie. Das geht am besten, wenn sie noch warm sind – die Schale lässt sich dann fast von selbst abziehen. Schneide die Kartoffeln in etwa 1 cm dicke Scheiben oder in mundgerechte Würfel. Gib sie sofort in die Schüssel zum Dressing und vermische alles vorsichtig mit einem großen Löffel, sodass alle Kartoffeln bedeckt sind.
- Speck und Zwiebeln unterheben (ca. 2 Minuten): Hebe nun die angeschwitzten Zwiebeln und den Großteil des knusprigen Specks unter den Kartoffelsalat. Behalte eine Handvoll Speck für die Dekoration übrig – das macht optisch was her! Vermische alles noch einmal vorsichtig, damit sich die Aromen verteilen.
- Ziehen lassen und servieren (mindestens 15 Minuten): Decke die Schüssel ab und lasse den Salat für mindestens 15 Minuten bei Raumtemperatur ziehen. In dieser Zeit kann der Salat den Geschmack voll aufnehmen. Wenn du ihn länger stehen lässt, wird er noch besser. Vor dem Servieren streust du die gehackten Kräuter und den restlichen knusprigen Speck darüber. Ein letztes Mal mit Pfeffer würzen – fertig!
Notes
Die Kartoffeln nicht zu weich kochen, sonst zerfallen sie. Das Dressing sollte warm sein, damit es besser in die Kartoffeln einzieht. Den Speck erst kurz vor dem Servieren unterheben, damit er knusprig bleibt. Der Salat schmeckt nach 30 Minuten Ziehzeit am besten.
Nutrition
- Serving Size: 1 Portion (von 6)
- Calories: 380
- Sugar: 3
- Sodium: 800
- Fat: 22
- Saturated Fat: 8
- Carbohydrates: 35
- Fiber: 4
- Protein: 12
Keywords: Kartoffelsalat, Speck, cremig, einfach, schnell, Grillen, Beilage



