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Diese eine federleichte, fast wolkenartige Textur – das ist es, worum es bei diesen cremigen selbstgemachten Gnocchi in Salbeibutter geht. Alles andere ist nebensächlich. Ich habe lange nach dieser einen Konsistenz gesucht, nach diesem Moment, in dem die kleinen Kartoffelkissen auf der Zunge zergehen, bevor sie überhaupt richtig gekaut werden müssen. Und ehrlich gesagt, ich bin auf so viele Rezepte gestoßen, die entweder zu schwer waren oder eine seltsame gummiartige Oberfläche hatten. Aber dann, an einem verregneten Dienstagabend, als ich eigentlich nur Reste verwerten wollte, ist es passiert. Die perfekte Mischung aus mehligkochenden Kartoffeln, genau der richtigen Menge Mehl und einer Prise Geduld beim Formen. Dieses Rezept ist das Ergebnis dieses glücklichen Zufalls – und es hat sich seitdem nicht verändert.
Die cremigen selbstgemachten Gnocchi in Salbeibutter sind nicht einfach nur ein Gericht. Sie sind eine kleine Auszeit vom Alltag, ein Versprechen an dich selbst, dass gutes Essen nicht kompliziert sein muss. Und wenn die Salbeiblätter in der Butter anfangen zu brutzeln und diesen unverwechselbaren Duft verbreiten, dann weißt du: Das wird gut. Sehr gut sogar.
Warum du diese cremigen Gnocchi in Salbeibutter lieben wirst
Ich habe dieses Rezept unzählige Male getestet – für mich, für Freunde, für meine Familie. Und jedes Mal gab es das gleiche zufriedene Seufzen nach dem ersten Bissen. Das ist kein Zufall. Es liegt an der Kombination aus perfekter Konsistenz und diesem unwiderstehlichen Salbeibutter-Aroma.
- Schnell & einfach: In nur 20 Minuten hast du ein Restaurant-würdiges Gericht auf dem Tisch. Perfekt für diese Abende, an denen der Kühlschrank leer aussieht, aber die Seele etwas Besonderes braucht.
- Einfache Zutaten: Kein exotischer Einkauf nötig. Kartoffeln, Mehl, Ei, Butter und frische Salbeiblätter – das war’s. Wahrscheinlich hast du alles schon zu Hause.
- Perfekt für gemütliche Abende: Ob als Hauptgericht mit einem grünen Salat oder als Beilage zu einem saftigen Sauerbraten mit Lebkuchensoße – diese Gnocchi passen einfach immer.
- Crowd-Pleaser: Selbst Kinder, die sonst eher skeptisch bei Kartoffelgerichten sind, lieben diese kleinen, butterweichen Kissen. Sie sind einfach unwiderstehlich.
- Unvergleichlich cremig: Der Clou? Die Gnocchi werden nicht nur in Salbeibutter geschwenkt, sondern auch mit einem Schuss Sahne verfeinert. Das macht sie so samtig und rund im Geschmack.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die Liebe zum Detail. Das feine Verhältnis von Kartoffel zu Mehl, die richtige Technik beim Formen und die Garzeit, die genau auf den Punkt abgestimmt ist. Das ist keine weitere Version eines Kartoffelgnocchi-Rezepts – das ist meine beste Version. Und glaub mir, nach dem ersten Bissen wirst du mir zustimmen. Es ist das Gericht, bei dem du nach dem ersten Bissen einfach die Augen schließen musst. Trostessen vom Feinsten.
Welche Zutaten du für cremige Gnocchi in Salbeibutter brauchst
Dieses Rezept lebt von wenigen, aber erstklassigen Zutaten. Jede einzelne spielt eine entscheidende Rolle für das perfekte Ergebnis. Keine Sorge, es sind alles Dinge, die du leicht bekommst.
Für die Gnocchi:
- 1 kg mehligkochende Kartoffeln: Das ist das A und O. Mehligkochende Kartoffeln haben einen hohen Stärkegehalt, der den Gnocchi ihre typisch lockere, fluffige Textur verleiht. Festkochende Kartoffeln werden zu klebrig und gummiartig. Ich schwöre auf die Sorte „Agria“ oder „Laura“ – die sind perfekt.
- 250 g Weizenmehl (Type 405): Nicht zu viel, nicht zu wenig. Das Mehl bindet die Kartoffelmasse, ohne sie schwer zu machen. Am besten wiegst du es genau ab. (Tipp: Für eine glutenfreie Variante kannst du eine glutenfreie Mehlmischung 1:1 ersetzen, aber die Konsistenz wird etwas anders sein.)
- 1 großes Ei (Größe M oder L): Das Ei sorgt für Bindung und gibt den Gnocchi Struktur. Nimm es am besten vorher aus dem Kühlschrank, damit es Zimmertemperatur hat.
- 1 TL Salz: Unverzichtbar für den Geschmack. Ich verwende feines Meersalz.
- Eine Prise Muskatnuss, frisch gerieben: Das ist mein kleiner Geheimtipp. Eine winzige Menge Muskatnuss unterstreicht den Kartoffelgeschmack auf eine wunderbar warme Art und Weise. Nicht übertreiben!
Für die Salbeibutter:

- 80 g Butter: Verwende gute Butter – am besten deutsche Markenbutter mit mindestens 82 % Fett. Sie darf ruhig leicht bräunen, das gibt ein nussiges Aroma.
- 15-20 frische Salbeiblätter: Nichts geht über frische Salbeiblätter. Trockener Salbei ist für dieses Gericht leider kein Ersatz. Die Blätter sollten grün und saftig sein, ohne braune Stellen.
- 50 ml Sahne (optional, aber empfohlen): Dieser kleine Schuss Sahne macht die Sauce so richtig cremig und rund. Du kannst ihn auch weglassen, wenn du es leichter magst – die Gnocchi sind dann aber weniger „cremig“ im klassischen Sinne.
- Salz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle: Zum finalen Abschmecken.
- 50 g geriebener Parmesan (optional): Zum Bestreuen. Gibt eine herrlich herzhafte Note.
Benötigte Küchengeräte
Du brauchst keine ausgefallene Ausrüstung für dieses Rezept. Die meisten Dinge hast du bestimmt schon in deiner Küche. Aber ein paar Helfer machen die Sache deutlich leichter.
- Kartoffelpresse oder Kartoffelstampfer: Eine Presse ist ideal, weil sie die Kartoffeln schön lockermacht. Ein Stampfer geht aber auch, du musst nur etwas länger arbeiten, um Klümpchen zu vermeiden.
- Großer Topf: Zum Kochen der Kartoffeln und später der Gnocchi.
- Große beschichtete Pfanne: Für die Salbeibutter. Eine gute Pfanne verhindert, dass die Gnocchi ankleben.
- Schneidebrett und Messer: Zum Schneiden der Gnocchi und der Salbeiblätter.
- Gabel oder Gnocchi-Brett: Zum Formen der typischen Rillen. Eine Gabel tut es genauso gut.
- Schaumkelle: Zum Herausfischen der gekochten Gnocchi aus dem Wasser.
- Küchenwaage und Messbecher: Für präzise Mengenangaben.
Ein Tipp von mir: Wenn du öfter Gnocchi machst, lohnt sich die Anschaffung eines Gnocchi-Bretts aus Holz. Es kostet nur ein paar Euro und die Rillen werden besonders schön. Aber keine Sorge, die Gabel funktioniert genauso gut.
Schritt-für-Schritt-Anleitung für perfekte Gnocchi
Jetzt wird es konkret. Folge diesen Schritten, und du wirst sehen, wie einfach es ist – und wie grandios das Ergebnis schmeckt.
- Kartoffeln kochen (ca. 25 Minuten): Wasche die Kartoffeln gründlich, aber schäle sie noch nicht. Gib sie in einen großen Topf mit kaltem Salzwasser (das Wasser sollte die Kartoffeln bedecken) und bringe sie zum Kochen. Reduziere die Hitze und lasse sie bei mittlerer Hitze etwa 20-25 Minuten köcheln, bis sie weich sind. Teste mit einer Gabel – sie sollte leicht hineingleiten. Achtung: Die Kartoffeln dürfen nicht zerfallen, sonst saugen sie sich zu sehr mit Wasser voll.
- Kartoffeln ausdampfen lassen (wichtig!): Gieße die Kartoffeln ab und lasse sie kurz ausdampfen. Sobald sie etwas abgekühlt sind, aber noch warm sind (das ist wichtig!), pellst du sie. Drücke sie dann noch heiß durch die Kartoffelpresse auf eine bemehlte Arbeitsfläche. Verteile die Masse möglichst flach, damit sie schneller abkühlt.
- Teig herstellen (5 Minuten): Streue das Mehl, das Salz und die geriebene Muskatnuss über die Kartoffelmasse. Gib das Ei in die Mitte. Jetzt kommt der wichtigste Teil: Arbeite alles nur so lange zu einem glatten Teig, bis es sich verbindet. Nicht kneten! Je mehr du knetest, desto mehr Kleber (Gluten) wird aktiviert, und die Gnocchi werden zäh. Ein bisschen Klebrigkeit ist okay.
- Gnocchi formen (10 Minuten): Teile den Teig in 4 gleich große Portionen. Rolle jede Portion auf einer leicht bemehlten Fläche zu einer etwa 2 cm dicken Rolle. Schneide mit einem Messer etwa 2 cm breite Stücke ab. Jetzt kommt der schöne Teil: Rolle jedes Stückchen über die Zinken einer Gabel oder über dein Gnocchi-Brett. Drücke dabei leicht mit dem Daumen – so entstehen die typischen Rillen, die später die Butter so gut aufnehmen. Lege die geformten Gnocchi auf ein mit Mehl bestäubtes Blech oder Brett.
- Gnocchi kochen (2-3 Minuten): Bringe einen großen Topf mit reichlich Salzwasser zum Kochen. Reduziere die Hitze auf mittlere Stufe (das Wasser sollte nur noch leicht köcheln, nicht sprudelnd kochen). Gib die Gnocchi portionsweise ins Wasser. Sie sind fertig, wenn sie nach etwa 2-3 Minuten an die Oberfläche steigen. Das ist der Moment! Nimm sie sofort mit einer Schaumkelle heraus und lasse sie kurz abtropfen.
- Salbeibutter zubereiten (5 Minuten): Während die Gnocchi kochen, erhitze die Butter in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze. Gib die Salbeiblätter hinein und lasse sie für etwa 1-2 Minuten knusprig werden. Achte darauf, dass die Butter nicht zu dunkel wird – sie sollte nur leicht nussig duften und goldbraun sein.
- Gnocchi schwenken (2 Minuten): Gib die gekochten und abgetropften Gnocchi in die Pfanne mit der Salbeibutter. Schwenke sie vorsichtig, damit sie rundherum mit der Butter überzogen sind. Jetzt kommt der Sahne-Schuss: Gieße die Sahne dazu und lasse alles kurz aufkochen, bis die Sauce leicht andickt. Schmecke mit Salz und Pfeffer ab.
- Servieren: Verteile die cremigen Gnocchi in Salbeibutter auf Tellern. Streue etwas frisch geriebenen Parmesan darüber und garniere mit einigen knusprigen Salbeiblättern. Fertig!
Tipps und Tricks für die perfekte Konsistenz
Ich habe bei meinen ersten Versuchen so einige Fehler gemacht. Damit dir das nicht passiert, habe ich hier meine wichtigsten Learnings für dich zusammengestellt.
- Die Kartoffeln nicht zu lange kochen: Sie dürfen nicht matschig werden, sonst saugen sie sich mit Wasser voll und der Teig wird zu feucht. Dann brauchst du mehr Mehl, und die Gnocchi werden schwer.
- Teig nicht überkneten: Das ist der häufigste Fehler. Sobald der Teig zusammenhält, hör auf zu kneten. Lieber etwas grob als zu glatt. Zähe Gnocchi sind das letzte, was du willst.
- Wasser nur leicht köcheln lassen: Kochendes Wasser zerstört die zarte Struktur der Gnocchi. Sie sollten sanft im Wasser baden, nicht wild umhergeschleudert werden.
- Gnocchi nicht zu lange kochen: Sobald sie oben schwimmen, raus damit. Jede weitere Sekunde macht sie weicher und matschiger.
- Die Butter nicht verbrennen: Salbeibutter lebt von diesem feinen, nussigen Aroma. Wird die Butter zu dunkel, schmeckt sie bitter. Nimm die Pfanne vom Herd, sobald die Blätter knusprig sind und die Butter goldbraun ist.
- Resteverwertung leicht gemacht: Sollten doch mal Gnocchi übrig bleiben (was selten vorkommt), kannst du sie am nächsten Tag in der Pfanne mit etwas Butter aufbraten. Das gibt eine herrlich knusprige Kruste – fast wie Gnocchi alla Romana!
Variationen und Abwandlungen
Dieses Grundrezept ist fantastisch, aber es lässt sich wunderbar an deine Vorlieben anpassen. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst schon ausprobiert habe.
- Vegetarisch mit Pilzen: Brate 200 g gemischte Pilze (Champignons, Kräuterseitlinge) in der Pfanne an, bevor du die Salbeibutter zubereitest. Die Pilze geben ein wunderbar erdiges Aroma, das perfekt zu Salbei und Kartoffeln passt.
- Mit Spinat und Ricotta: Gib eine Handvoll frischen Spinat in die Pfanne, kurz bevor du die Sahne hinzugibst. Lass ihn zusammenfallen und rühre dann 2 EL Ricotta unter die Sauce. Das macht die Gnocchi noch cremiger und gibt eine schöne grüne Farbe.
- Mit knusprigem Speck: Für alle, die es herzhaft mögen: Brate 100 g gewürfelten Speck knusprig an, nimm ihn aus der Pfanne und bereite dann die Salbeibutter zu. Streue den Speck am Ende über die Gnocchi. Ein einfaches, aber geniales Upgrade.
- Mit Zitronenabrieb: Für eine frische Note reibst du etwas Bio-Zitronenschale über die fertigen Gnocchi. Die Zitrusnote bricht die buttrige Schwere und macht das Gericht leichter.
- Glutenfreie Variante: Wie schon erwähnt, kannst du das Weizenmehl durch eine glutenfreie Mehlmischung ersetzen. Die Konsistenz wird etwas weniger fluffig, aber immer noch sehr lecker. Achte darauf, dass die Mischung Xanthan oder Guarkernmehl enthält, damit der Teig zusammenhält.
Servier- und Aufbewahrungstipps
Die cremigen Gnocchi in Salbeibutter schmecken am besten, wenn sie frisch zubereitet werden. Aber auch für die Planung habe ich ein paar gute Ratschläge.
- Servieren: Serviere die Gnocchi sofort nach der Zubereitung, solange sie noch heiß und die Salbeiblätter knusprig sind. Ein frischer grüner Salat mit einem leichten Zitronen-Dressing ist die perfekte Beilage – er balanciert die reichhaltige Buttersauce aus. Dazu passt auch ein trockener Weißwein, zum Beispiel ein Sauvignon Blanc.
- Im Kühlschrank aufbewahren: Gekochte Gnocchi (ohne Sauce) kannst du in einem luftdichten Behälter bis zu 2 Tage im Kühlschrank aufbewahren. Zum Aufwärmen einfach in einer Pfanne mit etwas Butter knusprig braten. Die Sahnesauce solltest du separat aufbewahren und erst beim Erwärmen wieder dazugeben.
- Einfrieren: Ungekochte Gnocchi lassen sich hervorragend einfrieren. Lege sie dazu auf ein mit Mehl bestäubtes Blech und stelle sie für etwa 1 Stunde ins Gefrierfach. Sobald sie fest sind, kannst du sie in einen Gefrierbeutel umfüllen. So hast du immer welche parat! Zum Kochen einfach die gefrorenen Gnocchi direkt ins köchelnde Wasser geben – die Garzeit verlängert sich um etwa 1-2 Minuten.
- Aufwärmen: Der beste Weg, Gnocchi wieder aufzuwärmen, ist die Pfanne. Gib etwas Butter oder Olivenöl hinein und brate die Gnocchi bei mittlerer Hitze, bis sie rundherum goldbraun und knusprig sind. Die Mikrowelle ist keine gute Idee – sie werden matschig.
Nährwertangaben und gesundheitliche Vorteile
Gnocchi sind ein Wohlfühlessen, aber das muss nicht bedeuten, dass sie ungesund sind. Mit den richtigen Zutaten und in Maßen genossen, sind sie eine durchaus ausgewogene Mahlzeit.
- Geschätzte Nährwerte pro Portion (ca. 1/4 des Rezepts): Kalorien: ca. 580 kcal, Fett: 32 g, Kohlenhydrate: 62 g, Eiweiß: 12 g, Ballaststoffe: 4 g. (Die Werte können je nach verwendeten Zutaten variieren.)
- Kartoffeln als Energiequelle: Kartoffeln sind reich an komplexen Kohlenhydraten, die langanhaltende Energie liefern. Sie enthalten außerdem Vitamin C, Kalium und Ballaststoffe – vor allem, wenn du die Schale mitverwendest (was hier aber nicht der Fall ist).
- Salbei – mehr als nur ein Gewürz: Salbei ist bekannt für seine entzündungshemmenden und verdauungsfördernden Eigenschaften. Ein paar Blätter in der Butter reichen schon aus, um von seinen ätherischen Ölen zu profitieren.
- Butter in Maßen: Ja, Butter enthält gesättigte Fettsäuren. Aber in dieser Menge ist sie vollkommen in Ordnung und liefert fettlösliche Vitamine. Wer es leichter mag, kann einen Teil der Butter durch Olivenöl ersetzen.
- Allergene: Dieses Rezept enthält Gluten (im Mehl) und Laktose (in Butter und Sahne). Für eine laktosefreie Variante kannst du laktosefreie Butter und Sahne verwenden. Für eine glutenfreie Variante bitte die entsprechende Mehlmischung nutzen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich statt mehligkochenden auch festkochende Kartoffeln nehmen?
Ich rate dir davon ab. Festkochende Kartoffeln haben weniger Stärke, wodurch der Teig zu klebrig wird und die Gnocchi beim Kochen auseinanderfallen können. Nimm lieber mehligkochende – das ist der Schlüssel zum Erfolg.
Warum werden meine Gnocchi beim Kochen matschig?
Das liegt meistens daran, dass der Teig zu feucht war. Das passiert, wenn die Kartoffeln zu lange gekocht oder nicht richtig abgetropft wurden. Oder du hast zu viel Ei verwendet. Ein weiterer Grund kann sein, dass das Wasser zu stark gekocht hat. Lass es nur leicht simmern.
Kann ich die Gnocchi auch ohne Ei zubereiten?
Ja, das ist möglich. Du lässt dann einfach das Ei weg und ersetzt es durch etwas mehr Mehl (ca. 30-50 g). Die Gnocchi werden dann etwas fester und weniger fluffig, aber sie halten trotzdem zusammen. Perfekt für eine vegane Variante, wenn du auch die Butter durch pflanzliche Margarine ersetzt.
Wie bekomme ich die Gnocchi besonders fluffig?
Der Trick ist, die Kartoffeln noch heiß zu pressen. Kalte Kartoffeln werden klebrig. Außerdem: Nicht zu viel Mehl verwenden und den Teig nur so lange bearbeiten, bis er gerade zusammenhält. Weniger ist mehr!
Kann ich die Gnocchi auch im Ofen zubereiten?
Ja, das geht! Koche die Gnocchi wie beschrieben, schwenke sie in der Salbeibutter und gib sie dann in eine ofenfeste Form. Streue Käse (z.B. Mozzarella oder Parmesan) darüber und backe sie bei 200 °C Ober-/Unterhitze für etwa 10-15 Minuten, bis der Käse goldbraun ist. Das gibt eine wunderbar knusprige Kruste.
Fazit: Der Beweis, dass Einfachheit gewinnen kann
Diese cremigen selbstgemachten Gnocchi in Salbeibutter sind mehr als nur ein Rezept. Sie sind ein kleines Stück italienische Hausmannskost, das dich mit wenigen Handgriffen in eine andere Welt entführt. Sie beweisen, dass man keine ausgefallenen Zutaten oder stundenlange Arbeit braucht, um etwas wirklich Besonderes auf den Tisch zu zaubern.
Ich liebe dieses Gericht, weil es so ehrlich ist. Es macht keine falschen Versprechungen. Es ist einfach Kartoffel, Mehl, Butter und Salbei – und doch ist es so viel mehr als die Summe seiner Teile. Es ist der Duft von brutzender Butter und Salbei in der Küche, das leise Zischen, wenn die Gnocchi ins Wasser fallen, und die Vorfreude auf den ersten Bissen.
Jetzt bist du dran! Probiere es aus und lass mich wissen, wie es dir schmeckt. Hast du eine eigene Variante ausprobiert? Oder hast du einen Tipp, den ich noch nicht kenne? Schreib es mir in die Kommentare – ich freue mich riesig auf deine Erfahrungen. Und wenn dir das Rezept gefällt, teile es doch mit deinen Freunden oder pinne es auf Pinterest. Denn gutes Essen ist dazu da, geteilt zu werden!
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Beste Cremige Gnocchi in Salbeibutter – Einfaches Rezept in 20 Minuten
Diese federleichten, fast wolkenartigen Gnocchi in Salbeibutter sind ein einfaches und schnelles Gericht, das mit wenigen Zutaten auskommt und in nur 20 Minuten zubereitet ist. Perfekt für gemütliche Abende oder als Beilage.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 20 Minuten
- Total Time: 35 Minuten
- Yield: 4 Portionen 1x
- Category: Hauptgericht
- Cuisine: Italienisch
Ingredients
- 1 kg mehligkochende Kartoffeln
- 250 g Weizenmehl (Type 405)
- 1 großes Ei (Größe M oder L)
- 1 TL Salz
- Eine Prise Muskatnuss, frisch gerieben
- 80 g Butter
- 15–20 frische Salbeiblätter
- 50 ml Sahne (optional, aber empfohlen)
- Salz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle
- 50 g geriebener Parmesan (optional)
Instructions
- Kartoffeln kochen (ca. 25 Minuten): Wasche die Kartoffeln gründlich, aber schäle sie noch nicht. Gib sie in einen großen Topf mit kaltem Salzwasser (das Wasser sollte die Kartoffeln bedecken) und bringe sie zum Kochen. Reduziere die Hitze und lasse sie bei mittlerer Hitze etwa 20-25 Minuten köcheln, bis sie weich sind. Teste mit einer Gabel – sie sollte leicht hineingleiten. Achtung: Die Kartoffeln dürfen nicht zerfallen, sonst saugen sie sich zu sehr mit Wasser voll.
- Kartoffeln ausdampfen lassen (wichtig!): Gieße die Kartoffeln ab und lasse sie kurz ausdampfen. Sobald sie etwas abgekühlt sind, aber noch warm sind (das ist wichtig!), pellst du sie. Drücke sie dann noch heiß durch die Kartoffelpresse auf eine bemehlte Arbeitsfläche. Verteile die Masse möglichst flach, damit sie schneller abkühlt.
- Teig herstellen (5 Minuten): Streue das Mehl, das Salz und die geriebene Muskatnuss über die Kartoffelmasse. Gib das Ei in die Mitte. Jetzt kommt der wichtigste Teil: Arbeite alles nur so lange zu einem glatten Teig, bis es sich verbindet. Nicht kneten! Je mehr du knetest, desto mehr Kleber (Gluten) wird aktiviert, und die Gnocchi werden zäh. Ein bisschen Klebrigkeit ist okay.
- Gnocchi formen (10 Minuten): Teile den Teig in 4 gleich große Portionen. Rolle jede Portion auf einer leicht bemehlten Fläche zu einer etwa 2 cm dicken Rolle. Schneide mit einem Messer etwa 2 cm breite Stücke ab. Jetzt kommt der schöne Teil: Rolle jedes Stückchen über die Zinken einer Gabel oder über dein Gnocchi-Brett. Drücke dabei leicht mit dem Daumen – so entstehen die typischen Rillen, die später die Butter so gut aufnehmen. Lege die geformten Gnocchi auf ein mit Mehl bestäubtes Blech oder …
- Gnocchi kochen (2-3 Minuten): Bringe einen großen Topf mit reichlich Salzwasser zum Kochen. Reduziere die Hitze auf mittlere Stufe (das Wasser sollte nur noch leicht köcheln, nicht sprudelnd kochen). Gib die Gnocchi portionsweise ins Wasser. Sie sind fertig, wenn sie nach etwa 2-3 Minuten an die Oberfläche steigen. Das ist der Moment! Nimm sie sofort mit einer Schaumkelle heraus und lasse sie kurz abtropfen.
- Salbeibutter zubereiten (5 Minuten): Während die Gnocchi kochen, erhitze die Butter in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze. Gib die Salbeiblätter hinein und lasse sie für etwa 1-2 Minuten knusprig werden. Achte darauf, dass die Butter nicht zu dunkel wird – sie sollte nur leicht nussig duften und goldbraun sein.
- Gnocchi schwenken (2 Minuten): Gib die gekochten und abgetropften Gnocchi in die Pfanne mit der Salbeibutter. Schwenke sie vorsichtig, damit sie rundherum mit der Butter überzogen sind. Jetzt kommt der Sahne-Schuss: Gieße die Sahne dazu und lasse alles kurz aufkochen, bis die Sauce leicht andickt. Schmecke mit Salz und Pfeffer ab.
- Servieren: Verteile die cremigen Gnocchi in Salbeibutter auf Tellern. Streue etwas frisch geriebenen Parmesan darüber und garniere mit einigen knusprigen Salbeiblättern. Fertig!
Notes
Die Kartoffeln nicht zu lange kochen, sonst werden sie matschig. Den Teig nicht überkneten, sonst werden die Gnocchi zäh. Das Wasser nur leicht köcheln lassen, nicht sprudelnd kochen. Die Gnocchi sofort aus dem Wasser nehmen, sobald sie an die Oberfläche steigen. Die Butter nicht verbrennen, sonst wird sie bitter. Für eine glutenfreie Variante glutenfreie Mehlmischung verwenden. Für eine vegane Variante Ei weglassen und mehr Mehl verwenden, Butter durch pflanzliche Margarine ersetzen.
Nutrition
- Serving Size: 1/4 des Rezepts
- Calories: 580
- Sugar: 3
- Sodium: 600
- Fat: 32
- Saturated Fat: 18
- Carbohydrates: 62
- Fiber: 4
- Protein: 12
Keywords: Gnocchi, Salbeibutter, cremig, einfach, schnell, Kartoffelgnocchi, italienisch, vegetarisch



