Geschrieben von

Claire Chambers

Veröffentlicht

Bester Pumpkin-Spice-Sirup selbst gemacht – einfaches Rezept für perfekten Kaffee

Fertig in 30 Minuten
Portionen 12 Portionen
Schwierigkeitsgrad Einfach

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Ich habe meinen ersten Pumpkin-Spice-Sirup vor Jahren komplett versaut. Wir reden hier von einer klebrigen, körnigen Pampe, die nach verbranntem Zucker und vagen Gewürzresten schmeckte. Nicht nach Herbst, nicht nach Kürbis, einfach nur nach Misserfolg. Drei weitere Versuche folgten, bevor ich kapiert habe, dass der Trick nicht in komplizierten Methoden liegt, sondern in der Geduld beim Köcheln und der richtigen Balance der Gewürze. Irgendwann, zwischen dem vierten und fünften Anlauf, roch meine Küche plötzlich genau so wie dieser eine kleine Coffee-Shop-Besuch in Portland vor Jahren – warm, würzig, ein bisschen wie Zuhause. Dieses Rezept hier ist das Ergebnis dieser Fehlschläge. Es ist einfach, ehrlich und schmeckt besser als jedes gekaufte Zeug aus der Flasche. Und ehrlich gesagt, mache ich ihn heute nur noch selbst, weil der Geschmack einfach nicht zu übertreffen ist.

Du denkst vielleicht, Pumpkin-Spice-Sirup ist nur was für den Herbst und für teure Kaffeehaus-Besuche. Aber lass mich dir sagen: Selbst gemacht ist er nicht nur günstiger, sondern auch frei von künstlichen Aromen und diesem übermäßigen Süße-Kick, den man oft in gekauften Sirupen findet. Du bestimmst, wie viel Zucker reinkommt, welche Gewürze dominieren und ob du ihn lieber mit Ahornsirup statt mit weißem Zucker süßen willst. Dieser Sirup ist mein kleiner Triumph über die fertige Flasche aus dem Supermarkt – und jedes Mal, wenn ich ihn in meinen Milchkaffee rühre, denke ich an diese verkorksten ersten Versuche. Manchmal braucht es eben ein paar gescheiterte Anläufe, um etwas wirklich Gutes zu schaffen.

Warum du diesen Sirup lieben wirst

  • Schnell & einfach: In unter 30 Minuten steht der Sirup fertig auf dem Herd. Kein stundenlanges Einkochen, keine komplizierten Schritte. Perfekt für einen spontanen Kaffee-Nachmittag oder wenn die Lust auf Herbst einfach plötzlich kommt.
  • Einfache Zutaten: Du hast wahrscheinlich schon alles im Haus. Ein Stück Kürbis (oder Kürbispüree aus der Dose), Zucker, Wasser und eine Handvoll Gewürze. Keine ausgefallenen Supermarkt-Gänge nötig.
  • Perfekt für die Kaffeezeit: Ob im Milchkaffee, Latte Macchiato, Cappuccino oder sogar im heißen Kakao – dieser Sirup verwandelt jedes Getränk in ein herbstliches Highlight. Auch für Kaltgetränke wie Eiskaffee oder Milchshakes ist er ideal.
  • Geschenk aus der Küche: Abgefüllt in hübsche Flaschen ist der Sirup ein persönliches und liebevolles Mitbringsel. Einfach ein Etikett mit „Pumpkin-Spice-Sirup – selbst gemacht“ dran und schon hast du ein Geschenk, das von Herzen kommt.
  • Unverschämt lecker: Die Kombination aus fruchtigem Kürbis, warmen Gewürzen und einer dezenten Süße – das ist pures Herbstglück in der Tasse. Dieser Sirup schmeckt nicht nur nach Kaffee, sondern nach einer Umarmung für die Seele.

Was diesen Sirup von den gekauften Versionen unterscheidet? Er schmeckt nicht künstlich. Viele Fertigsirupe haben diesen unangenehmen Beigeschmack von Aromastoffen oder zu viel Vanillin. Unser selbst gemachter Sirup bekommt seine Tiefe durch echten Kürbis und eine sorgfältig abgestimmte Gewürzmischung. Du kannst die Zimt-Note betonen oder mehr Muskatnuss verwenden – du bist der Chef. Und mal ehrlich, es gibt kaum etwas Befriedigenderes, als morgens seinen eigenen Sirup in den Kaffee zu geben und zu wissen, dass man ihn selbst gezaubert hat. Das ist echte Genuss-Kontrolle.

Was du an Zutaten brauchst

Die Zutatenliste ist kurz und überschaubar. Das Schöne ist, dass du die meisten Gewürze wahrscheinlich schon im Schrank hast. Ich zeige dir, worauf es bei jeder Zutat ankommt und wie du sie im Notfall ersetzen kannst.

  • 100 g Kürbispüree (oder 150 g frischer Kürbis, gewürfelt): Der Star des Sirups. Ich verwende am liebsten Hokkaido-Kürbis, weil er nicht geschält werden muss und ein besonders intensives Aroma hat. Du kannst aber auch Butternuss-Kürbis oder sogar Kürbispüree aus der Dose nehmen. Achte beim gekauften Püree darauf, dass es 100% Kürbis ist und kein Zucker oder Gewürze zugesetzt sind. Wenn du frischen Kürbis nimmst, koche oder backe ihn vorher weich und püriere ihn fein.
  • 200 g brauner Zucker (oder Kokosblütenzucker): Brauner Zucker gibt dem Sirup seine karamellige Note. Du kannst auch weißen Zucker nehmen, dann wird der Sirup etwas heller und weniger malzig. Kokosblütenzucker ist eine tolle Alternative mit einem leicht nussigen Geschmack.
  • 250 ml Wasser: Einfaches Leitungswasser reicht völlig aus. Für einen besonders klaren Sirup kannst du gefiltertes Wasser nehmen, aber es ist kein Muss.
  • 1 EL Zimt (gemahlen): Das Herzstück der Gewürzmischung. Ich empfehle Ceylon-Zimt, weil er feiner und weniger scharf ist als Cassia-Zimt. Aber nimm, was du da hast.
  • 1 TL Ingwer (gemahlen): Für die leichte Schärfe und Wärme. Du kannst auch frischen Ingwer reiben (ca. 2 cm), dann den Sirup nach dem Kochen abseihen. Frischer Ingwer gibt eine intensivere Note.
  • ½ TL Muskatnuss (gerieben): Ein Muss für den typischen Pumpkin-Spice-Geschmack. Am besten frisch gerieben, das Aroma ist unvergleichlich.
  • ½ TL Nelken (gemahlen): Weniger ist mehr. Nelken sind sehr dominant, also taste dich lieber ran. Du kannst auch 2-3 ganze Nelken mitkochen und später entfernen.
  • ¼ TL Piment (gemahlen): Gibt eine zusätzliche würzige Tiefe. Kannst du auch weglassen, wenn du es nicht im Haus hast.
  • 1 Prise Salz: Klingt komisch, aber Salz hebt die Süße und die Aromen hervor. Einfach eine kleine Prise – nicht mehr.
  • Optional: 1 TL Vanilleextrakt: Für eine extra Portion Wärme und Süße. Ich gebe ihn immer erst nach dem Kochen dazu, damit das Aroma nicht verkocht.

Substitutionen: Wenn du keinen Kürbis zur Hand hast, kannst du auch 150 ml Kürbissaft oder sogar Karottensaft verwenden. Das ergibt einen etwas anderen, aber auch leckeren Sirup. Für eine zuckerfreie Variante ersetze den braunen Zucker durch 100 g Erythrit oder Xylit (beachte, dass der Sirup dann nicht so dickflüssig wird). Ahornsirup oder Agavendicksaft sind auch möglich, aber der Sirup wird dann dünnflüssiger und karamellisiert anders.

Welches Equipment du brauchst

Für diesen Sirup brauchst du keine spezielle Ausrüstung. Ein normaler Kochtopf und ein Schneebesen reichen völlig aus. Hier die genaue Liste:

  • Mittelgroßer Topf (ca. 2 Liter): Am besten mit dickem Boden, damit der Sirup nicht anbrennt. Ich schwöre auf meinen alten Edelstahltopf, aber ein beschichteter Topf tut es auch.
  • Schneebesen oder Holzlöffel: Zum Verrühren der Zutaten. Ein Schneebesen ist besser, um Klümpchen zu vermeiden.
  • Feines Sieb oder Mulltuch: Zum Abseihen des Sirups, damit er schön klar wird. Ein Kaffeefilter tut es im Notfall auch, dauert aber länger.
  • Einmachglas oder Flasche (ca. 300-400 ml): Zum Abfüllen des fertigen Sirups. Vorher mit kochendem Wasser ausspülen, damit er länger hält. Ich verwende alte Sirupflaschen von gekauften Produkten – einfach gut reinigen und etikettieren.
  • Optional: Küchenwaage und Messbecher: Für genaue Mengenangaben. Gerade bei den Gewürzen ist ein Teelöffel manchmal ungenau, aber für den Hausgebrauch völlig okay.

Ein Tipp von mir: Wenn du öfter Sirup machst, lohnt sich ein kleiner Trichter zum Abfüllen. Das spart Sauerei und Nerven. Budgetfreundliche Alternativen gibt es in jedem Drogeriemarkt für ein paar Cent.

So wird der Sirup gemacht – Schritt für Schritt

Pumpkin-Spice-Sirup selbst gemacht preparation steps

  1. Kürbis vorbereiten (falls frisch): Wenn du frischen Kürbis verwendest, schneide ihn in kleine Würfel (ca. 1 cm). Koche ihn in einem kleinen Topf mit etwas Wasser für 10-15 Minuten, bis er weich ist. Dann püriere ihn fein mit einem Stabmixer oder in einem Standmixer. Du solltest ca. 100 g Püree erhalten. (Zeit: 15 Minuten)
  2. Zutaten in den Topf geben: Gib das Kürbispüree, den braunen Zucker, das Wasser und alle Gewürze (Zimt, Ingwer, Muskatnuss, Nelken, Piment, Salz) in den Topf. Rühre alles mit dem Schneebesen gut um, bis sich der Zucker weitgehend aufgelöst hat. Es dürfen noch kleine Zuckerkristalle sichtbar sein – die lösen sich beim Kochen.
  3. Aufkochen und köcheln lassen: Erhitze die Mischung bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren, bis sie zu kochen beginnt. Dann reduziere die Hitze auf niedrige Stufe und lass den Sirup für 15-20 Minuten sanft köcheln. Rühre gelegentlich um, besonders am Topfboden, damit nichts ansetzt. Der Sirup sollte leicht blubbern, aber nicht sprudelnd kochen. (Zeit: 20 Minuten)
  4. Prüfen der Konsistenz: Nach 15 Minuten kannst du testen, ob der Sirup dick genug ist. Tauche einen kalten Löffel in den Sirup und lass ihn kurz abkühlen. Wenn der Sirup den Löffel wie ein dünner Faden überzieht, ist er fertig. Er wird beim Abkühlen noch etwas dicker, also nicht zu lange kochen lassen, sonst wird er zu fest.
  5. Abseihen: Stelle ein feines Sieb oder Mulltuch über eine hitzebeständige Schüssel oder direkt über dein Einmachglas. Gieße den heißen Sirup durch das Sieb. Drücke die festen Bestandteile mit einem Löffel gut aus, um so viel Flüssigkeit wie möglich zu gewinnen. Am Ende kannst du den Kürbisbrei im Sieb entsorgen. (Zeit: 2 Minuten)
  6. Vanille zugeben (optional): Wenn du Vanilleextrakt verwendest, rühre ihn jetzt in den noch warmen, aber nicht mehr kochenden Sirup ein. Das bewahrt das feine Aroma.
  7. Abfüllen und abkühlen lassen: Fülle den Sirup sofort in das vorbereitete Glas oder die Flasche. Verschließe es nicht sofort, sondern lass es bei Raumtemperatur vollständig abkühlen. Erst dann den Deckel fest verschließen und im Kühlschrank lagern. (Zeit: 1 Stunde Abkühlen)

Mein persönlicher Tipp: Der Sirup schmeckt direkt nach dem Kochen noch sehr intensiv nach den Gewürzen. Gib ihm einen Tag im Kühlschrank, dann harmonieren die Aromen perfekt. Ich mache den Sirup oft am Abend vorher und genieße ihn am nächsten Morgen im Kaffee – das ist fast wie ein kleines Ritual.

Tipps & Tricks für den perfekten Sirup

Ich habe bei meinen ersten Versuchen so ziemlich jeden Fehler gemacht, den man machen kann. Hier sind meine wichtigsten Erkenntnisse, damit dir das nicht passiert:

  • Nicht zu heiß kochen: Wenn der Sirup zu stark kocht, wird der Zucker zu Karamell und der Sirup bekommt einen bitteren Beigeschmack. Sanftes Köcheln ist der Schlüssel. Ich lasse ihn nur ganz leicht blubbern – wie ein leises Flüstern auf dem Herd.
  • Rühren nicht vergessen: Besonders am Anfang setzt sich das Kürbispüree gerne am Topfboden ab. Einmal kurz weggeschaut und schon riecht es angebrannt. Ich stelle mir immer einen Timer auf 5 Minuten und rühre dann kurz durch.
  • Die richtige Siebwahl: Ein normales Küchensieb ist zu grob. Die kleinen Kürbisfasern und Gewürzpartikel machen den Sirup trüb. Ein feines Sieb oder ein Mulltuch (oder sogar ein altes, sauberes Geschirrtuch) sorgen für einen klaren, schönen Sirup.
  • Geduld beim Abkühlen: Verschließe das Glas nicht, solange der Sirup noch heiß ist. Sonst bildet sich Kondenswasser im Glas, was die Haltbarkeit verkürzt. Ich lasse ihn immer komplett auskühlen, bevor ich den Deckel zudrehe.
  • Geschmack anpassen: Der Sirup ist eine Basis. Wenn du es süßer magst, gib mehr Zucker. Wenn du die Gewürze kräftiger willst, erhöhe die Menge um ¼ TL. Ich persönlich liebe viel Zimt, also gebe ich oft einen halben Esslöffel mehr. Probiere dich einfach durch!

Variationen & Abwandlungen

Dieses Grundrezept lässt sich wunderbar anpassen. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe:

  • Schokoladige Version: Gib 2 EL Kakaopulver (ungesüßt) zusammen mit den Gewürzen in den Topf. Das ergibt einen Pumpkin-Spice-Mokka-Sirup, der fantastisch in Milchkaffee oder heiße Schokolade passt. Einfach genial an grauen Herbsttagen!
  • Zuckerfreie Variante: Ersetze den braunen Zucker durch 100 g Erythrit oder Xylit. Der Sirup wird etwas dünnflüssiger, aber geschmacklich kaum anders. Achte darauf, dass Erythrit nicht karamellisiert, also nicht zu lange kochen.
  • Ahorn-Pumpkin-Spice: Tausche die Hälfte des Zuckers gegen Ahornsirup (ca. 100 ml). Das gibt dem Sirup eine wunderbar holzige Note. Reduziere dann das Wasser um 50 ml, sonst wird der Sirup zu dünn.
  • Würzige Schärfe: Für alle, die es etwas pikanter mögen: Gib eine kleine Prise Cayennepfeffer oder Chili-Flocken zu den Gewürzen. Das klingt ungewöhnlich, aber die Schärfe harmoniert perfekt mit der Süße und den warmen Gewürzen. Ein echter Geheimtipp!
  • Fruchtige Note: Koche einen halben Apfel (geschält und gewürfelt) zusammen mit dem Kürbis. Der Apfel bringt eine frische Säure mit, die den Sirup noch komplexer macht. Besonders lecker in Kombination mit einem Schuss Orangensaft im Kaffee.

Servieren & Aufbewahren

Der Sirup ist unglaublich vielseitig. Hier meine liebsten Verwendungsmöglichkeiten:

  • Im Kaffee: Gib 2-3 EL Sirup in eine Tasse heißen Kaffee oder Espresso, rühre um und genieße pur oder mit Milchschaum. Für einen Pumpkin-Spice-Latte einfach Milch aufschäumen, Sirup in die Tasse geben, Kaffee darüber und Milchschaum drauf. Ein Traum!
  • In Heißgetränken: Auch in heißer Milch, Kakao oder Chai-Latte ist der Sirup ein Hit. Einfach einen Esslöffel in die heiße Milch rühren und genießen.
  • In Kaltgetränken: Für Eiskaffee, Milchshakes oder sogar in Cocktails (z.B. mit Rum oder Bourbon) ist der Sirup perfekt. Einfach einen Schuss in das gekühlte Getränk geben.
  • Zum Süßen von Desserts: Du kannst den Sirup auch über Pfannkuchen, Waffeln, Joghurt, Eis oder Obstsalat träufeln. Er ist eine tolle Alternative zu Ahornsirup oder Honig.

Aufbewahrung: Im Kühlschrank hält sich der Sirup in einem sauberen, verschlossenen Glas für ca. 2-3 Wochen. Du kannst ihn auch einfrieren: Fülle ihn in Eiswürfelbehälter und friere ihn ein. Die Sirup-Würfel sind dann perfekt portioniert für eine Tasse Kaffee. Einfach einen Würfel in den heißen Kaffee geben und schmelzen lassen.

Nährwerte & gesundheitliche Aspekte

Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Portion (2 EL Sirup, ca. 30 ml):

  • Kalorien: ca. 60-80 kcal (je nach Zuckermenge)
  • Kohlenhydrate: ca. 15-20 g
  • Zucker: ca. 14-18 g
  • Fett: 0 g
  • Eiweiß: 0 g

Der Sirup enthält durch den Kürbis etwas Vitamin A und Ballaststoffe, aber die Menge pro Portion ist gering. Die gesundheitlichen Vorteile liegen eher in den Gewürzen: Zimt kann den Blutzuckerspiegel regulieren, Ingwer wirkt entzündungshemmend und Muskatnuss hat eine beruhigende Wirkung. Natürlich ist der Sirup kein Gesundheitsgetränk, aber in Maßen genossen ein wunderbarer Genuss, der die Sinne belebt.

Allergene: Der Sirup ist glutenfrei, laktosefrei und vegan (wenn du auf tierische Produkte achtest). Achte bei gekauftem Kürbispüree auf mögliche Zusatzstoffe.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich den Sirup auch ohne Kürbis machen?

Ja, du kannst den Kürbis weglassen oder durch 100 ml Kürbissaft ersetzen. Der Sirup schmeckt dann weniger „kürbisig“, aber die Gewürze kommen trotzdem gut zur Geltung. Manche nennen das dann „Pumpkin-Spice-Gewürzsirup“ – schmeckt auch fantastisch.

Wie lange hält der Sirup im Kühlschrank?

In einem sauberen, verschlossenen Glas hält er sich 2-3 Wochen. Wenn du Schimmel oder einen unangenehmen Geruch bemerkst, weg damit. Ich habe meinen Sirup schon mal 4 Wochen aufbewahrt, aber das ist nicht zu empfehlen.

Kann ich den Sirup auch für andere Getränke verwenden?

Absolut! Er passt in heiße Milch, Kakao, Chai, Eistee, Cocktails, Smoothies und sogar in Porridge oder Joghurt. Probiere ihn auch mal in einem Milchshake mit Vanilleeis – ein Gedicht!

Warum ist mein Sirup trüb geworden?

Das liegt meistens daran, dass das Kürbispüree nicht fein genug püriert wurde oder das Sieb zu grob war. Das ist aber kein Problem – der Sirup schmeckt trotzdem gut. Für einen klaren Sirup einfach durch ein Mulltuch oder einen Kaffeefilter geben.

Kann ich den Sirup auch mit Honig süßen?

Ja, aber Honig ist hitzeempfindlich und verliert beim Kochen seine gesunden Inhaltsstoffe. Gib den Honig erst nach dem Abkühlen des Sirups unter, wenn die Temperatur unter 40°C gefallen ist. Dann bleibt das Aroma erhalten.

Fazit – Dein persönlicher Herbst im Glas

Dieser Pumpkin-Spice-Sirup ist mehr als nur ein Rezept. Er ist eine Einladung, den Herbst mit allen Sinnen zu genießen. Du musst kein Profi-Barista sein, um deinen Kaffee in ein aromatisches Erlebnis zu verwandeln. Mit nur wenigen Zutaten und etwas Geduld zauberst du einen Sirup, der nicht nur besser schmeckt als jeder gekaufte, sondern auch noch frei von künstlichen Zusätzen ist.

Ich liebe es, morgens als erstes den Sirup aus dem Kühlschrank zu holen, den Duft von Zimt und Muskat in der Nase zu haben und mir dann meinen ersten Pumpkin-Spice-Latte des Tages zu machen. Das ist für mich der perfekte Start in einen kühlen Herbsttag. Und wenn ich Besuch bekomme, fülle ich den Sirup in kleine Fläschchen und verschenke ihn – das kommt immer besser an als jede Schokolade.

Probiere es aus! Spiele mit den Gewürzen, passe die Süße an deinen Geschmack an und finde deine perfekte Mischung. Ich bin gespannt, wie dein Sirup schmeckt. Schreib mir in den Kommentaren, ob du lieber mehr Zimt oder eine Prise Chili magst. Und wenn du den Sirup das erste Mal gemacht hast, markiere mich gerne auf Instagram – ich freue mich riesig über deine Kreationen! Deine Küche wird es dir danken, versprochen.

Übrigens, wenn du noch auf der Suche nach weiteren herbstlichen Leckereien bist, dann schau dir unbedingt mein Rezept für saftigen Sommer-Blechkuchen mit gemischten Beeren an – perfekt für die Übergangszeit. Oder wie wäre es mit einem cremigen Kartoffelsuppe mit Speck für die ersten kalten Tage? Beides passt wunderbar zu einer Tasse Pumpkin-Spice-Kaffee. Und wenn du Lust auf ein süßes Frühstück hast, dann probiere doch mal den fluffigen Kaiserschmarrn mit Rumrosinen – ein echter Klassiker, der mit einem Schuss Sirup noch besser schmeckt.

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Pumpkin-Spice-Sirup selbst gemacht recipe

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Bester Pumpkin-Spice-Sirup selbst gemacht – einfaches Rezept für perfekten Kaffee

Dieser selbst gemachte Pumpkin-Spice-Sirup ist schnell zubereitet, frei von künstlichen Aromen und schmeckt besser als jede gekaufte Variante. Perfekt für Kaffee, Latte, Kakao und mehr.

  • Author: Anna
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 20 Minuten
  • Total Time: 35 Minuten
  • Yield: ca. 300-400 ml Sirup (ca. 10-12 Portionen à 2 EL)
  • Category: Sirup
  • Cuisine: Amerikanisch

Ingredients

Scale
  • 100 g Kürbispüree (oder 150 g frischer Kürbis, gewürfelt)
  • 200 g brauner Zucker (oder Kokosblütenzucker)
  • 250 ml Wasser
  • 1 EL Zimt (gemahlen)
  • 1 TL Ingwer (gemahlen)
  • ½ TL Muskatnuss (gerieben)
  • ½ TL Nelken (gemahlen)
  • ¼ TL Piment (gemahlen)
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Vanilleextrakt (optional)

Instructions

  1. Kürbis vorbereiten (falls frisch): Kürbis in kleine Würfel schneiden, in einem kleinen Topf mit etwas Wasser 10-15 Minuten weich kochen, dann fein pürieren.
  2. Zutaten in den Topf geben: Kürbispüree, braunen Zucker, Wasser und alle Gewürze (Zimt, Ingwer, Muskatnuss, Nelken, Piment, Salz) in einen mittelgroßen Topf geben und mit einem Schneebesen gut verrühren.
  3. Aufkochen und köcheln lassen: Bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren aufkochen, dann die Hitze reduzieren und 15-20 Minuten sanft köcheln lassen. Gelegentlich umrühren.
  4. Prüfen der Konsistenz: Nach 15 Minuten einen kalten Löffel in den Sirup tauchen – wenn er den Löffel wie ein dünner Faden überzieht, ist er fertig.
  5. Abseihen: Den heißen Sirup durch ein feines Sieb oder Mulltuch in ein hitzebeständiges Gefäß gießen. Die festen Bestandteile gut ausdrücken.
  6. Vanille zugeben (optional): Vanilleextrakt in den noch warmen, aber nicht mehr kochenden Sirup einrühren.
  7. Abfüllen und abkühlen lassen: Sirup sofort in ein vorbereitetes Glas oder eine Flasche füllen, bei Raumtemperatur vollständig abkühlen lassen, dann verschließen und im Kühlschrank lagern.

Notes

Der Sirup schmeckt direkt nach dem Kochen noch sehr intensiv nach den Gewürzen. Gib ihm einen Tag im Kühlschrank, dann harmonieren die Aromen perfekt. Nicht zu heiß kochen, sonst wird der Sirup bitter. Rühren nicht vergessen, damit nichts anbrennt. Für einen klaren Sirup ein feines Sieb oder Mulltuch verwenden. Das Glas erst verschließen, wenn der Sirup vollständig abgekühlt ist.

Nutrition

  • Serving Size: 2 EL (ca. 30 ml)
  • Calories: 6080
  • Sugar: 1418
  • Carbohydrates: 1520

Keywords: Pumpkin-Spice-Sirup, Kürbissirup, selbst gemacht, Kaffee, Herbst, Gewürze, einfach

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