Geschrieben von

Virginia Ramsey

Veröffentlicht

Bester saftiger Apfelkuchen mit cremiger Vanillesauce – einfaches Rezept

Fertig in 90 Minuten
Portionen 12 Stücke
Schwierigkeitsgrad Medium

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Ich dachte, ich hätte den perfekten Apfelkuchen schon gebacken. Es dauerte ungefähr dreißig Minuten, bis diese Gewissheit komplett zerbröselte – und zwar genau in dem Moment, als die erste Gabel in ein Exemplar meiner neuesten Kreation eintauchte und die Kruste trocken und mehlig aufplatzte. Kennst du das? Du stehst stundenlang in der Küche, riechst den Duft von Zimt und Äpfeln, der sich durch die ganze Wohnung zieht – und dann das: ein Kuchen, der aussieht wie aus dem Bilderbuch, aber schmeckt, als hätte er das Licht der Welt schon vor einer Woche erblickt. Frustrierend, oder?

Genau diese Enttäuschung hat mich auf eine Mission geschickt. Ich wollte nicht einfach irgendeinen Apfelkuchen. Ich wollte den besten saftigen Apfelkuchen mit cremiger Vanillesauce, der nicht nur auf dem Teller, sondern auch noch am nächsten Tag fantastisch schmeckt. Einen Kuchen, bei dem die Äpfel weich und aromatisch sind, der Teig aber trotzdem locker und fluffig bleibt. Und die Sauce? Die sollte so samtig sein, dass man sie am liebsten mit dem Löffel essen würde – ohne Kuchen. Nach ungefähr zwölf Versuchen (meine Familie hat tapfer durchgehalten) und einem Anruf bei einer befreundeten Konditormeisterin hatte ich ihn endlich. Dieser Kuchen ist nicht nur saftig – er ist eine Umarmung in Backform.

Das Geheimnis liegt in zwei Dingen: geriebene Äpfel im Teig und eine spezielle Temperaturführung. Aber dazu später mehr. Dieser Kuchen hat sich bei uns für jeden Anlass bewährt – vom sonntäglichen Kaffeeklatsch bis zum gemütlichen Herbstabend. Er ist ziemlich unkompliziert, ehrlich. Und genau deshalb möchte ich ihn mit dir teilen.

Warum du diesen Apfelkuchen lieben wirst

Ich habe in den letzten Jahren wirklich viele Apfelkuchen-Rezepte getestet. Manche waren zu trocken, andere zu süß oder einfach zu aufwendig. Dieser hier ist anders – er ist das Ergebnis von Trial-and-Error, ein paar verbrannter Fingern und einer großen Portion Geduld. Und weißt du was? Er ist es wert.

  • Unverschämt saftig: Durch die geriebenen Äpfel im Teig bleibt dieser Kuchen selbst am dritten Tag noch saftig. Kein trockenes Mehlgefühl auf der Zunge – versprochen.
  • Einfach & schnell: Du brauchst keine ausgefallenen Techniken oder teuren Geräte. Alles kommt aus einer Schüssel und in eine Form. Perfekt für einen spontanen Backnachmittag.
  • Alltagsheld oder Festtagskuchen: Ob zum Sonntagskaffee, als Mitbringsel zum Geburtstag oder einfach so – dieser Kuchen ist immer willkommen. Die cremige Vanillesauce macht ihn zu etwas Besonderem, ohne dass du stundenlang in der Küche stehen musst.
  • Garantierter Publikumsliebling: Ich habe ihn schon auf Familienfeiern, Picknicks und im Büro serviert. Die Reaktion ist immer gleich: erst ein kurzes Innehalten, dann ein zufriedenes Seufzen und die Frage nach dem Rezept.
  • Perfekt für Anfänger und Profis: Der Teig ist sehr verzeihend. Selbst wenn du beim Abwiegen mal ein bisschen schummelst – der Kuchen gelingt trotzdem. Und das sage ich aus Erfahrung.

Was diesen Kuchen von anderen unterscheidet? Die Kombination aus säuerlichen Äpfeln, einer Prise Zitronenschale und der butterweichen Vanillesauce. Es ist kein Zufall, dass er bei jedem, der ihn probiert, sofort ins Herz geschlossen wird. Er schmeckt nach Kindheit, nach Omas Küche, aber mit einem modernen Twist – und genau das macht ihn so besonders.

Welche Zutaten du brauchst

Für den besten saftigen Apfelkuchen mit cremiger Vanillesauce verwendest du einfache, aber hochwertige Zutaten. Die meisten davon hast du wahrscheinlich schon zu Hause. Ich zeige dir, worauf es ankommt.

Für den Teig

  • 250 g weiche Butter – Am besten ungesalzen, dann kannst du die Salzzugabe selbst bestimmen. Ich nehme gerne die Marke Meggle, aber jede gute Butter tut es. Die Butter muss wirklich weich sein, sonst wird der Teig klumpig.
  • 200 g Zucker – Normaler Haushaltszucker reicht völlig. Wer es etwas weniger süß mag, kann 50 g durch braunen Zucker ersetzen. Das gibt dem Teig eine leichte Karamellnote.
  • 1 Päckchen Vanillezucker – Oder das Mark einer halben Vanilleschote. Der echte Vanillegeschmack macht einen großen Unterschied.
  • 4 Eier (Größe M) – Sie sollten Zimmertemperatur haben. K alte Eier können den Teig stocken lassen. Einfach 15 Minuten vor dem Backen aus dem Kühlschrank nehmen.
  • 300 g Mehl (Type 405) – Für einen besonders lockeren Kuchen kannst du 50 g durch Speisestärke ersetzen. Das macht den Teig zarter.
  • 2 TL Backpulver – Unbedingt frisch prüfen! Altes Backpulver ist der häufigste Grund für einen flachen Kuchen.
  • 1 Prise Salz – Klingt unscheinbar, aber Salz hebt den Geschmack von Äpfeln und Vanille enorm.
  • 3 mittelgroße Äpfel (ca. 400 g) – Am besten eine säuerliche Sorte wie Boskop, Elstar oder Granny Smith. Süße Äpfel wie Gala oder Fuji machen den Kuchen schnell zu süß. Zwei Äpfel reibst du grob in den Teig, einen schneidest du in dünne Spalten für das Topping.
  • Saft einer halben Zitrone – Verhindert, dass die geriebenen Äpfel braun werden, und gibt eine frische Note.
  • 100 ml Milch – Auch hier Zimmertemperatur. Vollmilch macht den Teig saftiger, aber H-Milch mit 3,5 % Fett geht auch.

Für die cremige Vanillesauce

bester saftiger apfelkuchen mit cremiger vanillesauce preparation steps

  • 400 ml Vollmilch – Nicht fettarm, sonst wird die Sauce nicht schön cremig.
  • 1 Vanilleschote – Das Mark und die ausgekratzte Schote kommen in die Milch. Ja, das ist der entscheidende Unterschied zu Vanillezucker.
  • 3 Eigelb (Größe M) – Sie sorgen für die samtige Textur. Das Eiweiß kannst du übrigens für Baiser oder einen Omelett verwenden.
  • 60 g Zucker – Nicht zu viel, die Sauce soll die Süße des Kuchens ergänzen, nicht überdecken.
  • 1 EL Speisestärke – Stabilisiert die Sauce und verhindert, dass sie gerinnt.
  • 1 Prise Salz – Auch hier ein kleiner Trick für mehr Tiefe.

Substitutions-Tipps

  • Laktosefrei: Verwende laktosefreie Butter und Milch. Die Sauce gelingt auch mit laktosefreier Milch, sie wird nur einen Tick weniger cremig.
  • Glutenfrei: Ersetze das Mehl durch eine glutenfreie Mehlmischung (z.B. von Schär). Füge 1 TL Xanthan hinzu, um die Bindung zu verbessern.
  • Weniger Zucker: Reduziere den Zucker im Teig auf 150 g. Die Äpfel geben genug natürliche Süße.

Benötigte Küchengeräte

  • Rührschüssel – Am besten aus Edelstahl oder Glas. Plastikschüsseln können Fettgerüche annehmen.
  • Handrührgerät oder Küchenmaschine – Ein Schneebesen-Aufsatz für die Sahne, Knethaken für den Teig. Ein Handrührgerät tut es auch völlig.
  • Springform (26 cm Durchmesser) – Ich schwöre auf Springformen mit Antihaftbeschichtung. Eine Keramikform geht auch, aber die Backzeit verlängert sich um etwa 10 Minuten.
  • Backpapier – Spart das Einfetten und erleichtert das Herauslösen.
  • Gemüse- oder Küchenreibe – Eine grobe Reibe ist besser als eine feine. Die Apfelstücke sollten noch etwas Biss haben.
  • Kleiner Topf – Für die Vanillesauce. Ein Topf mit dickem Boden verhindert Anbrennen.
  • Schneebesen – Unverzichtbar für eine klumpenfreie Sauce.
  • Zitronenpresse – Oder einfach die Hälfte einer Zitrone ausdrücken.

Budget-Tipp: Du brauchst keine teure Küchenmaschine. Ein Handrührgerät für 20 Euro reicht völlig aus. Die Springform bekommst du schon für 10 Euro im Discounter. Investiere lieber in gute Äpfel und echte Vanille – das schmeckt man am Ende wirklich.

Zubereitungsschritt für Schritt

Hier kommt der Teil, auf den du gewartet hast. Ich habe die Schritte so detailliert wie möglich beschrieben, damit wirklich alles gelingt. Keine Sorge – es ist einfacher, als es klingt.

Schritt 1: Vorbereitung (15 Minuten)

Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Lege den Boden einer Springform (26 cm) mit Backpapier aus und fette den Rand leicht ein. Wasche die Äpfel, schäle sie und entferne das Kerngehäuse. Zwei Äpfel reibst du grob auf einer Küchenreibe und beträufelst sie sofort mit dem Saft einer halben Zitrone. Das verhindert, dass sie braun werden. Den dritten Apfel schneidest du in dünne Spalten – etwa 3 mm dick. Die Zitrone zur Seite stellen.

Schritt 2: Teig zubereiten (10 Minuten)

Gib die weiche Butter, den Zucker und den Vanillezucker in eine große Rührschüssel. Schlage alles mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe etwa 3 Minuten lang, bis die Masse hell und schaumig ist. Die Eier nacheinander einzeln unterrühren – jedes Ei etwa 30 Sekunden lang. Siehst du, wie die Masse schön cremig wird? Das ist genau richtig.

In einer separaten Schüssel das Mehl mit dem Backpulver und der Prise Salz vermischen. Dann die Mehlmischung abwechselnd mit der Milch zur Butter-Ei-Masse geben. Auf niedriger Stufe unterrühren, bis gerade so ein glatter Teig entsteht. Nicht zu lange rühren, sonst wird der Kuchen zäh. Zum Schluss die geriebenen Äpfel unterheben. Der Teig ist jetzt ziemlich fest – das ist okay.

Schritt 3: Backen (50-60 Minuten)

Fülle den Teig in die vorbereitete Springform und streiche ihn glatt. Die Apfelspalten legst du fächerförmig auf den Teig. Drücke sie leicht an, damit sie im Teig versinken. Backe den Kuchen auf der mittleren Schiene etwa 50-60 Minuten. Mache nach 40 Minuten die Stäbchenprobe: Steche ein Holzstäbchen in die Mitte des Kuchens. Wenn kein feuchter Teig mehr daran klebt, ist er fertig. Wenn der Kuchen zu dunkel wird, decke ihn nach 30 Minuten mit Alufolie ab.

Wichtiger Tipp: Jeder Ofen ist anders. Meiner braucht genau 55 Minuten. Wenn du unsicher bist, lieber 5 Minuten länger backen als zu früh rausnehmen. Ein zu feuchter Kuchen fällt nach dem Abkühlen in sich zusammen.

Schritt 4: Vanillesauce zubereiten (während der Kuchen backt, 15 Minuten)

Das ist der Moment, in dem die Magie passiert. Schneide die Vanilleschote der Länge nach auf und kratze das Mark heraus. Gib das Mark zusammen mit der ausgekratzten Schote und der Milch in einen kleinen Topf. Erhitze die Milch bei mittlerer Hitze, bis sie kurz vor dem Kochen ist – kleine Bläschen steigen auf, aber sie darf nicht sprudeln.

Während die Milch warm wird, verrührst du in einer Schüssel die Eigelbe mit dem Zucker und der Speisestärke, bis eine glatte, hellgelbe Masse entsteht. Nimm die Vanilleschote aus der heißen Milch (schüttle sie kurz über dem Topf aus, um kein Mark zu verlieren). Gieße nun die heiße Milch unter ständigem Rühren langsam in die Eigelbmasse. Ja, ganz langsam – sonst gerinnt das Eigelb. Das ist der wichtigste Schritt.

Gib die gesamte Mischung zurück in den Topf und erhitze sie bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren mit dem Schneebesen. Nach etwa 3-4 Minuten wird die Sauce dicklich – sie sollte den Löffel umhüllen, aber noch flüssig sein. Nimm den Topf sofort vom Herd. Rühre die Prise Salz unter. Fertig! Die Sauce jetzt durch ein feines Sieb gießen, falls sich Klümpchen gebildet haben.

Schritt 5: Abkühlen und Servieren

Lass den Kuchen nach dem Backen 10 Minuten in der Form abkühlen, dann löse den Rand und lasse ihn auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen. Die Vanillesauce sollte lauwarm serviert werden – sie wird beim Abkühlen noch etwas dicker. Wenn du die Sauce im Voraus zubereitest, decke sie mit Frischhaltefolie ab, die direkt auf der Oberfläche aufliegt. Das verhindert eine Hautbildung.

Backtipps & Techniken

Ich habe bei diesem Rezept einige Fehler gemacht – und daraus gelernt. Hier sind meine besten Tipps, damit dein Kuchen perfekt wird.

  • Die richtige Apfelsorte: Ich habe es schon mit süßen Äpfeln wie Gala versucht. Das Ergebnis war ein Kuchen, der einfach nur nach Zucker schmeckte. Nimm säuerliche Äpfel wie Boskop oder Elstar. Sie geben dem Kuchen die nötige Frische und verhindern, dass er zu süß wird.
  • Temperatur der Zutaten: Kalte Butter, kalte Eier, kalte Milch – das ist der häufigste Grund für einen klumpigen Teig. Nimm alles mindestens 30 Minuten vor dem Backen aus dem Kühlschrank. Ich stelle die Zutaten immer auf die Waage, bevor ich mit dem Backen beginne, damit sie Zeit haben, warm zu werden.
  • Nicht zu lange rühren: Sobald das Mehl in den Teig kommt, ist weniger mehr. Rühre nur so lange, bis alles gerade vermischt ist. Zu langes Rühren entwickelt das Gluten und macht den Kuchen zäh. Vertrau mir – ich habe diesen Fehler oft genug gemacht.
  • Die Stäbchenprobe: Sie ist nicht veraltet. Aber mach sie an der richtigen Stelle – in der Mitte des Kuchens, nicht am Rand. Der Rand ist immer früher durch. Wenn das Stäbchen sauber rauskommt, ist der Kuchen perfekt.
  • Vanillesauce ohne Klümpchen: Der Trick ist, die heiße Milch wirklich langsam in die Eigelbmasse zu gießen. Wenn du sie zu schnell zugibst, gerinnt das Eigelb und du hast eine Sauce mit Eierstückchen. Und dann hilft nur noch das Sieb.

Variationen & Anpassungen

Dieses Grundrezept ist fantastisch, aber manchmal möchte man etwas Neues ausprobieren. Hier sind meine liebsten Variationen.

  • Mit Nüssen: Hebe 100 g gehackte Walnüsse oder Mandeln unter den Teig. Sie geben einen herrlichen Crunch. Ich habe es mit Pekannüssen probiert – absolut empfehlenswert.
  • Mit Rosinen: 80 g Rosinen vorher in etwas Rum oder Apfelsaft einweichen. Das macht den Kuchen noch saftiger und gibt eine fruchtige Süße. Perfekt für die Weihnachtszeit.
  • Vegan: Ersetze die Butter durch 250 g Margarine, die Eier durch 4 EL Apfelmus und die Milch durch Hafermilch. Für die Vanillesauce nimmst du 400 ml Hafermilch, 3 EL Speisestärke und 1 TL Vanilleextrakt. Das funktioniert überraschend gut.
  • Mit Streuseln: Mische 100 g Mehl, 80 g Zucker, 80 g kalte Butter und 1 TL Zimt zu Streuseln und streue sie vor dem Backen über den Kuchen. Das gibt eine knusprige Kruste.
  • Ohne Vanillesauce: Der Kuchen schmeckt auch pur oder mit einem Klecks Schlagsahne hervorragend. Für eine leichtere Variante serviere ich ihn manchmal mit Joghurt.

Servier- & Aufbewahrungstipps

Der beste saftige Apfelkuchen mit cremiger Vanillesauce schmeckt am besten lauwarm – dann ist die Sauce noch flüssig und der Kuchen besonders saftig. Aber auch kalt ist er ein Genuss.

Servieren: Gib eine großzügige Portion Vanillesauce auf einen Teller, setze ein Stück Kuchen darauf und bestäube es mit etwas Puderzucker. Ein paar frische Minzblätter dazu – fertig ist ein Dessert, das aussieht wie aus dem Restaurant. Dazu passt ein Klecks Schlagsahne oder, wenn es etwas edler sein soll, eine Kugel Vanilleeis.

Aufbewahrung: Der Kuchen bleibt in einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur 3-4 Tage frisch. Im Kühlschrank hält er sich bis zu einer Woche, wird aber etwas trockener. Wickle ihn dann gut in Frischhaltefolie ein. Die Vanillesauce hält im Kühlschrank in einem verschlossenen Glas etwa 3 Tage. Vor dem Servieren einfach kurz auf dem Herd oder in der Mikrowelle erwärmen.

Einfrieren: Der Kuchen lässt sich hervorragend einfrieren. Schneide ihn in Portionen, wickle jede Scheibe in Frischhaltefolie und dann in einen Gefrierbeutel. So hält er sich 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur 2 Stunden stehen lassen oder kurz in der Mikrowelle erwärmen. Die Vanillesauce solltest du nicht einfrieren – sie wird beim Auftauen wässrig.

Mein persönlicher Tipp: Am zweiten Tag schmeckt der Kuchen fast noch besser. Die Aromen haben Zeit, sich zu verbinden, und der Kuchen wird noch saftiger. Wenn du ihn also am Vortag backst, bist du am nächsten Tag der Held der Kaffeetafel.

Nährwerte & Gesundheitliche Vorteile

Ich bin kein Ernährungswissenschaftler, aber ich weiß, dass dieser Kuchen besser ist als sein Ruf. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Stück (bei 12 Stücken, inklusive Vanillesauce):

  • Kalorien: ca. 380 kcal
  • Fett: 22 g
  • Kohlenhydrate: 42 g
  • Eiweiß: 6 g
  • Ballaststoffe: 2 g

Gesundheitliche Aspekte: Äpfel enthalten Pektin, das die Verdauung fördert, und viele Antioxidantien. Die Vanilleschote liefert Vanillin, das beruhigend wirken kann. Zimt (wenn du welchen verwendest) reguliert den Blutzuckerspiegel. Ist der Kuchen ein Gesundheitsfood? Nein. Aber er ist ein Stück Genuss, das mit guten Zutaten gemacht wird – und das ist doch auch etwas wert.

Allergene: Enthält Gluten, Milchprodukte, Eier. Für laktose- und glutenfreie Varianten siehe die Substitutions-Tipps oben.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich den Kuchen auch mit Dosenäpfeln machen?

Technisch ja, aber ich rate davon ab. Dosenäpfel sind oft zu weich und enthalten viel Zucker. Der Kuchen wird matschig und verliert seine Struktur. Frische Äpfel sind hier wirklich die bessere Wahl.

Warum ist mein Kuchen in der Mitte eingesunken?

Das passiert meistens, wenn der Kuchen zu früh aus dem Ofen genommen wurde. Mach immer die Stäbchenprobe, bevor du ihn rausholst. Ein weiterer Grund kann sein, dass die Butter zu weich war oder der Teig zu lange gerührt wurde.

Kann ich die Vanillesauce durch etwas anderes ersetzen?

Klar! Der Kuchen schmeckt auch mit Schlagsahne, Vanilleeis, Pudding oder einfach pur. Für eine leichtere Variante passt ein Klecks griechischer Joghurt mit etwas Honig.

Wie bekomme ich die Vanillesauce besonders cremig?

Der Trick ist, die Milch mit der Vanilleschote wirklich lange zu erhitzen – mindestens 10 Minuten bei niedriger Hitze. So gibt die Schote ihr volles Aroma ab. Und dann: die heiße Milch wirklich langsam in die Eigelbmasse gießen. Geduld ist hier der Schlüssel.

Kann ich den Kuchen auch in einer Kastenform backen?

Ja, das geht. Nimm eine Kastenform (30 cm) und backe den Kuchen bei gleicher Temperatur etwa 10 Minuten länger. Die Backzeit verlängert sich auf etwa 65-70 Minuten. Mach auch hier die Stäbchenprobe.

Fazit

Dieser beste saftige Apfelkuchen mit cremiger Vanillesauce ist mehr als nur ein Rezept – er ist eine Einladung, in der Küche zu experimentieren und Freude zu teilen. Ich habe so viele Versionen ausprobiert, bis ich diese gefunden habe, und jedes Mal, wenn ich ihn backe, bin ich ein bisschen stolz. Es ist der Kuchen, den ich mache, wenn ich jemandem zeigen will, wie sehr ich ihn mag. Und das ist doch das Schönste am Backen, oder?

Probier es aus. Ändere die Gewürze, probiere andere Äpfel, mach ihn zu deinem Kuchen. Und wenn du ihn das erste Mal aus dem Ofen holst und der Duft durch die Küche zieht – dann weißt du, warum sich jeder einzelne Schritt gelohnt hat.

Ich würde mich riesig freuen, wenn du mir in den Kommentaren erzählst, wie dein Kuchen geworden ist! Hast du eine besondere Zutat ausprobiert? Oder eine neue Variation entdeckt? Teile deine Erfahrungen – ich lese jede Nachricht. Und wenn dir das Rezept gefallen hat, teile es mit deinen Freunden. Denn gutes Essen verdient es, geteilt zu werden.

Viel Spaß beim Backen und Genießen!

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bester saftiger apfelkuchen mit cremiger vanillesauce recipe

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Bester saftiger Apfelkuchen mit cremiger Vanillesauce – einfaches Rezept

Dieser saftige Apfelkuchen mit cremiger Vanillesauce ist das Ergebnis vieler Versuche und einer Mission, den perfekten Kuchen zu backen. Er ist unverschämt saftig, einfach zuzubereiten und ein garantierter Publikumsliebling.

  • Author: Anna
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 55 Minuten
  • Total Time: 1 Stunde 10 Minuten
  • Yield: 12 Stücke 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 250 g weiche Butter (1 Tasse + 2 EL)
  • 200 g Zucker (1 Tasse)
  • 1 Päckchen Vanillezucker (oder Mark einer halben Vanilleschote)
  • 4 Eier (Größe M, Zimmertemperatur)
  • 300 g Mehl Type 405 (2 1/2 Tassen)
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 3 mittelgroße Äpfel (ca. 400 g, z.B. Boskop, Elstar oder Granny Smith)
  • Saft einer halben Zitrone
  • 100 ml Milch (1/2 Tasse, Zimmertemperatur)
  • 400 ml Vollmilch (1 3/4 Tassen)
  • 1 Vanilleschote
  • 3 Eigelb (Größe M)
  • 60 g Zucker (1/4 Tasse)
  • 1 EL Speisestärke
  • 1 Prise Salz

Instructions

  1. Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Boden einer Springform (26 cm) mit Backpapier auslegen, Rand einfetten.
  2. Äpfel waschen, schälen, Kerngehäuse entfernen. Zwei Äpfel grob reiben und sofort mit Zitronensaft beträufeln. Dritten Apfel in dünne Spalten (ca. 3 mm) schneiden.
  3. Weiche Butter, Zucker und Vanillezucker in eine große Rührschüssel geben und mit Handrührgerät auf höchster Stufe ca. 3 Minuten hell und schaumig schlagen.
  4. Eier nacheinander einzeln unterrühren, jedes ca. 30 Sekunden.
  5. Mehl mit Backpulver und Salz in separater Schüssel vermischen. Abwechselnd mit Milch zur Butter-Ei-Masse geben und auf niedriger Stufe zu einem glatten Teig verrühren. Nicht zu lange rühren.
  6. Geriebene Äpfel unterheben. Teig in die Form füllen und glatt streichen. Apfelspalten fächerförmig auflegen und leicht andrücken.
  7. Auf mittlerer Schiene 50-60 Minuten backen. Nach 40 Minuten Stäbchenprobe machen: Wenn kein feuchter Teig mehr klebt, ist der Kuchen fertig. Bei zu dunkler Oberfläche nach 30 Minuten mit Alufolie abdecken.
  8. Während der Kuchen backt, Vanilleschote längs aufschneiden und Mark herauskratzen. Mark und Schote mit Milch in einen kleinen Topf geben und bei mittlerer Hitze erhitzen, bis kleine Bläschen aufsteigen (nicht kochen).
  9. Eigelbe mit Zucker und Speisestärke in einer Schüssel glatt rühren. Vanilleschote aus der Milch nehmen. Heiße Milch unter ständigem Rühren langsam in die Eigelbmasse gießen.
  10. Mischung zurück in den Topf geben und bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren mit Schneebesen ca. 3-4 Minuten dicklich werden lassen. Vom Herd nehmen, Prise Salz unterrühren. Durch ein feines Sieb gießen.
  11. Kuchen nach dem Backen 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann Rand lösen und auf Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. Vanillesauce lauwarm servieren.

Notes

Am zweiten Tag schmeckt der Kuchen fast noch besser. Die Vanillesauce sollte nicht eingefroren werden. Für eine vegane Variante Butter durch Margarine, Eier durch Apfelmus und Milch durch Hafermilch ersetzen.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Stück (mit Vanille
  • Calories: 380
  • Sugar: 28
  • Sodium: 180
  • Fat: 22
  • Saturated Fat: 13
  • Carbohydrates: 42
  • Fiber: 2
  • Protein: 6

Keywords: Apfelkuchen, Vanillesauce, saftig, einfach, Herbst, Kaffeekuchen, Familienrezept

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