Geschrieben von

Virginia Ramsey

Veröffentlicht

Bester saftiger Zwetschgendatschi mit Mandel-Streuseln – Einfach backen

Fertig in 90 Minuten
Portionen 20 Stücke
Schwierigkeitsgrad Medium

Love this? Save it for later!

Share the inspiration with your friends

Die Zwetschgen vom Nachbarn lagen schwer und blauviolett in der Obstschale, und ich stand da mit einem Blech, das eigentlich für Lasagne gedacht war. Keine Ahnung, warum ich dachte, ein Blechkuchen mit Zwetschgen wäre an einem Dienstagabend eine gute Idee – aber manchmal muss man einfach backen, oder? Der Duft von reifen Früchten und der Gedanke an knusprige Streusel, die auf der Zunge zergehen, ließen mich einfach nicht los. Also griff ich zur Schürze und improvisierte.

Ehrlich gesagt, ich hatte noch nie einen echten bayerischen Zwetschgendatschi gebacken. Aber was soll schon schiefgehen, wenn man frische Zwetschgen, einen guten Hefeteig und ordentlich Mandelstreusel hat? Die erste Version war okay, aber der Teig war etwas trocken. Also hab ich nochmal von vorne angefangen – dieses Mal mit einem extra Schuss Butter in den Streuseln und einem Geheimtipp für den Teig, den mir eine ältere Dame aus dem Café nebenan verraten hat. (Sie schwört auf lauwarme Milch und eine Prise Muskat – und sie hatte recht!)

Dieser saftige Zwetschgendatschi mit Mandel-Streuseln ist das Ergebnis von mehreren Versuchen, ein paar schiefen Blechen und einem glücklichen Zufall. Er ist nicht zu süß, die Mandeln geben einen feinen Crunch, und der Teig bleibt so saftig, dass man ihn fast pur löffeln könnte. Perfekt für den Nachmittagskaffee, wenn die Zwetschgensaison in vollem Gange ist und man das Gefühl hat, die Zeit rennt einem davon. Ein Stück davon, und alles fühlt sich ein bisschen ruhiger an.

Warum du diesen saftigen Zwetschgendatschi lieben wirst

Dieser Kuchen ist nicht einfach nur ein weiteres Zwetschgenrezept – er ist der Inbegriff von bayerischer Gemütlichkeit auf einem Blech. Ich hab ihn so oft gebacken, dass ich die Zutaten inzwischen auswendig kenne, und jedes Mal werde ich gefragt, ob ich das Rezept verraten kann. Und ja, ich tu’s – aber nur, weil ich weiß, dass er bei dir genauso gut gelingen wird.

  • Schnell & unkompliziert: Der Teig geht zwar kurz, aber die meiste Zeit arbeitet die Hefe für dich. In weniger als 2 Stunden hast du ein duftendes Blech auf dem Tisch – perfekt für spontane Besuche oder wenn die Lust auf einen saftigen Zwetschgendatschi einfach überwältigend wird.
  • Einfache Zutaten: Du brauchst keine exotischen Gewürze oder teuren Spezialitäten. Mehl, Butter, frische Zwetschgen und Mandeln – das hast du garantiert im Haus, oder? Und wenn nicht, ist der Weg zum Supermarkt kurz.
  • Der perfekte Begleiter: Ob zum Sonntagskaffee, für den Geburtstag deiner Schwiegermutter oder einfach nur, weil es Donnerstag ist – dieser Zwetschgendatschi passt einfach immer. Er ist rustikal genug für den Alltag und elegant genug für Gäste.
  • Ein echter Publikumsliebling: Ich hab ihn schon zu jeder möglichen Gelegenheit mitgebracht, und es gab noch nie ein Stück, das übrig blieb. Kinder lieben die süßen Streusel, Erwachsene schätzen die feine Säure der Zwetschgen und den nussigen Crunch.
  • Unwiderstehlich saftig: Der Teig ist kein trockener Hefeteig – er ist fluffig, fast puddingartig, und die Zwetschgen sinken beim Backen ein, sodass jeder Bissen eine perfekte Balance aus süß, sauer und buttrig ist.

Was diesen saftigen Zwetschgendatschi von anderen Rezepten unterscheidet? Die Mandelstreusel sind nicht nur obendrauf – sie werden mit einem Hauch Zimt und einer Extraportion Butter zubereitet, sodass sie beim Backen eine goldbraune Kruste bilden, die innen noch leicht weich bleibt. Und der Hefeteig bekommt einen kleinen Schuss Vanille und eine Prise Muskat, die einfach alles zusammenbringt. Glaub mir, das ist nicht einfach nur ein weiterer Streuselkuchen – das ist dein neuer Lieblingskuchen.

Welche Zutaten du brauchst

Für diesen saftigen Zwetschgendatschi mit Mandel-Streuseln verwendest du am besten frische, reife Zwetschgen – sie sollten schön dunkelviolett sein und leicht nachgeben, wenn du sie drückst. Die Mandeln in den Streuseln geben dem Ganzen eine wunderbar nussige Note, die perfekt mit der Fruchtsäure harmoniert. Und der Hefeteig? Der ist so einfach, dass du ihn mit geschlossenen Augen hinbekommst – versprochen!

Für den Hefeteig

  • 500 g Weizenmehl (Type 405 oder 550) – ich verwende am liebsten Type 550, der Teig wird etwas stabiler
  • 1 Würfel frische Hefe (42 g) – oder 1 Päckchen Trockenhefe (7 g) – aber frische Hefe gibt ein feineres Aroma
  • 80 g Zucker – nicht zu viel, die Zwetschgen bringen genug Süße mit
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei (Größe M, Zimmertemperatur) – für Geschmeidigkeit
  • 100 g weiche Butter – je besser die Butter, desto saftiger der Teig
  • 200 ml lauwarme Milch – nicht heiß, sonst stirbt die Hefe
  • 1 TL Vanilleextrakt oder das Mark einer halben Vanilleschote – optional, aber ich liebe diesen feinen Geschmack
  • Eine Prise frisch geriebene Muskatnuss – das ist der Geheimtipp!

Für den Belag

Bester saftiger Zwetschgendatschi mit Mandel-Streuseln preparation steps

  • 1,2 kg frische Zwetschgen – gewaschen, entsteint und geviertelt (oder halbiert, wenn sie klein sind)
  • 2 EL Zucker – zum Bestreuen der Zwetschgen
  • 1 TL Zimt – gemahlen, für die Würze

Für die Mandel-Streusel

  • 150 g kalte Butter – in kleinen Würfeln, das ist wichtig für die Konsistenz
  • 150 g Zucker – brauner Zucker gibt einen karamelligen Touch, aber weißer geht auch
  • 200 g Weizenmehl (Type 405)
  • 100 g gemahlene Mandeln – oder gehobelte Mandeln für mehr Crunch
  • 1 TL Zimt – gemahlen
  • Eine Prise Salz

Außerdem

  • Etwas Butter und Mehl für das Backblech
  • Puderzucker zum Bestäuben (optional, aber hübsch)

Wenn du keine frischen Zwetschgen bekommst, kannst du auch TK-Zwetschgen verwenden – lass sie vorher gut abtropfen und tupfe sie trocken, sonst wird der Teig zu nass. Die Mandeln in den Streuseln kannst du durch gehackte Haselnüsse oder Walnüsse ersetzen, aber der klassische Geschmack ist einfach unschlagbar mit Mandeln. Und falls du keine Hefe im Haus hast? Probier es mit einem Rührteig – aber dann wird es kein echter bayerischer Zwetschgendatschi mehr, sondern eher ein Zwetschgenkuchen. Beides lecker, aber anders.

Welche Küchengeräte du brauchst

Du brauchst keine ausgefallene Ausstattung für diesen saftigen Zwetschgendatschi. Ein Backblech (am besten 30×40 cm oder ein normales Ofenblech), eine Rührschüssel und ein scharfes Messer reichen völlig aus. Ich schwöre auf meine Küchenmaschine für den Hefeteig – sie knetet gleichmäßig und spart Zeit – aber mit der Hand geht es genauso gut, du musst nur etwas Geduld mitbringen.

Für die Streusel empfehle ich dir, die Butter wirklich kalt zu verwenden und die Zutaten mit den Fingerspitzen zu verkneten. Ein Teigschaber ist Gold wert, um den Teig gleichmäßig auf dem Blech zu verteilen. Und ein Nudelholz? Brauchst du nicht – den Teig drückst du einfach mit den Händen flach. Das ist viel entspannter und macht weniger Abwasch.

So gelingt der saftige Zwetschgendatschi Schritt für Schritt

Okay, los geht’s! Ich zeig dir genau, wie du diesen Kuchen backst – ohne Stress und mit jeder Menge Tipps aus meiner eigenen Küche.

  1. Hefeteig vorbereiten (ca. 15 Minuten + 30 Minuten Gehzeit): Erwärme die Milch lauwarm – sie sollte sich angenehm warm anfühlen, aber nicht heiß sein (sonst stirbt die Hefe). Bröckele die frische Hefe in eine kleine Schüssel, gib 1 TL Zucker dazu und gieße die lauwarme Milch darüber. Rühre um, bis sich die Hefe aufgelöst hat, und lass die Mischung 5-10 Minuten stehen. Es sollten Bläschen entstehen – dann ist die Hefe aktiv. In einer großen Schüssel vermengst du das Mehl, den restlichen Zucker, das Salz und die Muskatnuss. Gib die Hefemilch, das Ei und die weiche Butter dazu. Knete alles mit den Händen oder der Küchenmaschine für etwa 8-10 Minuten zu einem glatten, geschmeidigen Teig. Der Teig sollte sich vom Schüsselrand lösen und elastisch sein. Forme eine Kugel, lege sie zurück in die Schüssel, decke sie mit einem sauberen Geschirrtuch ab und lass sie an einem warmen Ort (ohne Zugluft!) für 30 Minuten gehen, bis sie sich sichtbar vergrößert hat.
  2. Zwetschgen vorbereiten (ca. 10 Minuten): Während der Teig geht, wäschst du die Zwetschgen, halbierst sie und entfernst den Stein. Je nach Größe kannst du sie vierteln oder in dicke Spalten schneiden. Ich mag es, wenn die Stücke noch Biss haben, also schneide ich sie nicht zu klein. Vermische die Zwetschgen in einer Schüssel mit 2 EL Zucker und 1 TL Zimt – das zieht den Saft raus und würzt sie wunderbar. Lass sie kurz stehen.
  3. Mandel-Streusel zubereiten (ca. 5 Minuten): In einer separaten Schüssel gibst du das Mehl, die gemahlenen Mandeln, den Zucker, den Zimt und die Prise Salz. Die kalte Butter in kleinen Würfeln dazugeben. Jetzt kommt der wichtigste Teil: Mit den Fingerspitzen die Butter in die Mehlmischung einarbeiten, bis krümelige Streusel entstehen. Nicht zu lange kneten – die Butter soll nicht schmelzen. Ein paar größere Butterstücke sind erlaubt, sie sorgen für extra Knusprigkeit. Stelle die Streusel kalt, bis du sie brauchst.
  4. Teig ausrollen und formen (ca. 10 Minuten): Heize den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (170°C Umluft) vor. Fette das Backblech mit etwas Butter ein und bestäube es leicht mit Mehl. Nimm den gegangenen Hefeteig, drücke ihn auf der bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck, das etwas größer ist als dein Blech. Lege ihn dann vorsichtig auf das Blech und drücke ihn mit den Händen gleichmäßig aus, sodass er den gesamten Boden bedeckt und einen kleinen Rand hochkommt (ca. 2 cm). Der Rand hält später die Zwetschgen und den Saft im Kuchen.
  5. Belegen und bestreuen (ca. 5 Minuten): Verteile die vorbereiteten Zwetschgen gleichmäßig auf dem Teig. Drücke sie leicht an – sie sinken beim Backen noch etwas ein. Ich mag es, wenn die Zwetschgen dicht nebeneinander liegen, fast wie ein Mosaik. Streue dann die Mandel-Streusel großzügig über die Zwetschgen. Ja, richtig – alles drauf! Die Streusel sollen den Kuchen bedecken und eine dicke, knusprige Schicht bilden.
  6. Backen (ca. 30-35 Minuten): Schiebe das Blech in den vorgeheizten Ofen (mittlere Schiene) und backe den Zwetschgendatschi für 30-35 Minuten. Die Streusel sollten goldbraun sein und der Teig an den Rändern eine leichte Bräunung zeigen. Wenn du unsicher bist, mach die Stäbchenprobe: Ein Holzstäbchen in den Teig stechen – bleibt kein feuchter Teig kleben, ist er fertig. Lass den Kuchen nach dem Backen für 10 Minuten auf dem Blech abkühlen, dann kannst du ihn vorsichtig auf ein Kuchengitter oder direkt auf ein Brett gleiten lassen.
  7. Servieren (ca. 5 Minuten): Bestäube den lauwarmen Zwetschgendatschi mit Puderzucker – das gibt ihm den letzten Schliff. Schneide ihn in großzügige Stücke (er ist sättigend!) und serviere ihn pur oder mit einem Klecks Schlagsahne. Ein Stück davon mit einer Tasse Kaffee – besser geht’s nicht.

Ein Tipp aus meiner Küche: Wenn der Teig nach dem Gehen zu klebrig ist, bestäube deine Hände und die Arbeitsfläche leicht mit Mehl. Und falls die Streusel während des Backens zu dunkel werden, decke den Kuchen in den letzten 5 Minuten locker mit Alufolie ab. Das passiert mir manchmal, wenn der Ofen ungleichmäßig heizt.

Tipps und Tricks für den perfekten Zwetschgendatschi

Ich hab bei diesem Rezept so einige Fehler gemacht – und daraus gelernt. Hier sind meine besten Tricks, damit dein saftiger Zwetschgendatschi jedes Mal gelingt.

  • Die Zwetschgen richtig vorbereiten: Schneide die Zwetschgen nicht zu dünn, sonst zerfallen sie beim Backen zu Mus. Viertel oder halbiere sie großzügig. Und lass sie nach dem Zuckern nicht zu lange stehen – der Saft soll nicht komplett auslaufen, sondern im Ofen karamellisieren.
  • Der Teig muss nicht perfekt sein: Hefeteig ist kein Hexenwerk. Wenn er nach dem Gehen noch etwas klebt, ist das okay. Drücke ihn einfach mit bemehlten Händen auf dem Blech aus. Sollte er reißen? Kein Problem – drücke die Ränder einfach zusammen. Backen rettet fast alles.
  • Die Streusel nicht überkneten: Das ist der häufigste Fehler, den ich gemacht habe. Wenn du die Butter zu lange mit den Fingern bearbeitest, wird sie warm und die Streusel werden zu einem Teig. Arbeite schnell und lass ruhig ein paar Butterflocken sichtbar – sie schmelzen im Ofen und machen die Streusel besonders knusprig.
  • Multitasking leicht gemacht: Während der Teig geht, kannst du die Zwetschgen vorbereiten und die Streusel machen. So sparst du Zeit und der Kuchen ist schneller im Ofen. Ich stelle mir gerne eine kleine Kaffeetasse daneben und mache es mir gemütlich – Backen soll ja auch Spaß machen.
  • Gleichmäßige Bräunung: Wenn dein Ofen hinten heißer wird als vorne (wie meiner), drehe das Blech nach 20 Minuten einmal um 180 Grad. So wird der Zwetschgendatschi gleichmäßig goldbraun.

Variationen und Abwandlungen

Dieser saftige Zwetschgendatschi ist schon ziemlich perfekt, aber manchmal hab ich Lust auf Abwechslung. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe.

  • Mit Streusel-Auflage: Statt die Mandeln unter die Streusel zu mischen, kannst du gehobelte Mandeln erst in den letzten 10 Minuten über den Kuchen streuen. Sie werden dann besonders knusprig und sehen hübsch aus.
  • Vegane Variante: Ersetze die Butter in Teig und Streuseln durch vegane Margarine (am besten eine mit hohem Fettgehalt) und das Ei durch 2 EL Apfelmus oder einen Esslöffel Leinsamenmehl mit 3 EL Wasser. Der Teig wird etwas fester, aber die Streusel bleiben knusprig. Ich hab es schon gemacht, und es schmeckt fast genauso gut.
  • Glutenfreie Option: Verwende eine glutenfreie Mehlmischung (1:1 für Hefeteig) und ersetze das Weizenmehl in den Streuseln durch eine glutenfreie Mehlmischung oder gemahlene Mandeln. Die Konsistenz wird etwas krümeliger, aber der Geschmack ist fantastisch.
  • Saisonale Früchte: Im Sommer kannst du statt Zwetschgen auch reife Aprikosen, Pfirsiche oder Nektarinen verwenden. Im Herbst passen Birnen oder Äpfel mit einer Prise Zimt und etwas Ingwer. Ich hab mal eine Version mit Äpfeln und Calvados gemacht – die war der Hammer!
  • Mit einer Creme-Schicht: Wenn du es besonders üppig magst, kannst du vor dem Belegen eine dünne Schicht Vanillepudding oder Schmand auf den Teig streichen. Das macht den Kuchen noch saftiger und cremiger. Einmal hab ich das für eine Geburtstagsfeier gemacht – alle waren begeistert.

Servieren, Aufbewahren und Einfrieren

Der saftige Zwetschgendatschi schmeckt am besten lauwarm, wenn die Streusel noch knusprig sind und die Zwetschgen ihr Aroma entfalten. Aber kalt ist er auch eine Wucht – besonders am nächsten Tag, wenn die Aromen durchgezogen sind.

  • Servieren: Schneide ihn in großzügige Stücke und serviere ihn pur oder mit einem Klecks Sahne, Vanillesoße oder einer Kugel Vanilleeis. Dazu passt ein starker Kaffee oder ein Glas kalte Milch – je nachdem, ob du eher der Kaffee- oder der Milch-Typ bist. Für Gäste kannst du die Stücke auf einer schönen Kuchenplatte anrichten und mit Minzblättern garnieren.
  • Aufbewahren: Bewahre den Zwetschgendatschi in einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur auf. Er hält sich so 2-3 Tage, aber ehrlich gesagt – bei uns ist er meistens am ersten Tag weg. Wenn du ihn länger aufbewahren willst, stelle die Dose in den Kühlschrank. Dann wird er etwas fester, aber nach 10 Sekunden in der Mikrowelle oder 5 Minuten im Ofen bei 150°C schmeckt er wieder wie frisch gebacken.
  • Einfrieren: Du kannst den Kuchen problemlos einfrieren. Schneide ihn in Portionen, wickle jede Scheibe in Frischhaltefolie und lege sie in einen Gefrierbeutel. So hält er sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen nimmst du die gewünschte Menge einfach über Nacht in den Kühlschrank oder bei Zimmertemperatur für 2 Stunden. Dann kurz im Ofen aufbacken – und fertig.

Ein Tipp zur Aufbewahrung: Lege ein Stück Küchenpapier mit in die Dose. Es zieht überschüssige Feuchtigkeit und die Streusel bleiben länger knusprig. Das hab ich von meiner Oma gelernt, und es funktioniert wirklich.

Nährwerte und gesundheitliche Vorteile

Ja, dieser saftige Zwetschgendatschi ist ein Genussmittel – aber er hat auch ein paar positive Seiten. Die Zwetschgen sind reich an Ballaststoffen, Vitamin K und Antioxidantien, die gut für die Verdauung und die Zellen sind. Die Mandeln liefern gesunde Fette, Vitamin E und Magnesium, die das Herz-Kreislauf-System unterstützen. Und der Hefeteig ist leichter verdaulich als mancher Rührteig, weil die Hefe das Mehl vorverdaut.

Pro Stück (bei 20 Stücken) hat der Kuchen ungefähr:

  • Kalorien: ca. 320 kcal
  • Fett: ca. 15 g
  • Kohlenhydrate: ca. 42 g
  • Eiweiß: ca. 6 g
  • Ballaststoffe: ca. 3 g

Für Menschen mit Laktoseintoleranz: Verwende laktosefreie Milch und Butter oder pflanzliche Alternativen. Die Mandeln sind natürlich glutenfrei, aber der Teig enthält Weizenmehl – also nichts für Zöliakie-Betroffene, es sei denn, du verwendest die glutenfreie Variante. Und wenn du auf Zucker verzichten willst, ersetze den Zucker durch Erythrit oder Xylit (etwa 80% der Menge) – die Streusel werden dann etwas weniger knusprig, aber es funktioniert.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich auch Tiefkühl-Zwetschgen verwenden?

Ja, das geht. Lass sie vorher gut abtropfen und tupfe sie mit Küchenpapier trocken. TK-Zwetschgen geben oft mehr Saft ab, also bestreue den Teig vor dem Belegen mit 1-2 EL Semmelbröseln oder gemahlenen Mandeln, damit der Boden nicht durchweicht.

Warum wird mein Hefeteig nicht fluffig?

Das kann mehrere Gründe haben: Die Milch war zu heiß (über 40°C tötet die Hefe), die Hefe war zu alt, oder der Teig hat nicht genug Zeit zum Gehen bekommen. Achte darauf, dass die Milch lauwarm ist (ca. 35°C) und der Teig an einem warmen Ort ohne Zugluft steht. Ein Tipp: Stelle die Schüssel in die Nähe der Heizung oder in den ausgeschalteten Ofen mit einer Tasse heißem Wasser.

Kann ich den Zwetschgendatschi am Vortag vorbereiten?

Ja, du kannst den Teig am Abend vorbereiten und über Nacht im Kühlschrank gehen lassen. Am nächsten Tag nimmst du ihn 30 Minuten vor dem Backen aus dem Kühlschrank, belegst ihn mit den vorbereiteten Zwetschgen und Streuseln und backst ihn wie gewohnt. Der Geschmack wird noch intensiver!

Wie bekomme ich die Streusel besonders knusprig?

Das Geheimnis ist kalte Butter und eine Prise Salz. Arbeite die Butter schnell in die Mehlmischung ein, bis sie wie grobe Krümel aussieht. Stelle die Streusel vor dem Backen 15 Minuten in den Kühlschrank – so schmelzen sie im Ofen langsamer und werden extra knusprig.

Kann ich den Kuchen auch ohne Hefe backen?

Klar, du kannst einen Rührteig verwenden (z.B. 250 g Butter, 200 g Zucker, 4 Eier, 350 g Mehl, 1 Päckchen Backpulver). Dann wird es aber kein klassischer bayerischer Zwetschgendatschi mehr, sondern eher ein Zwetschgenkuchen. Beides ist lecker, aber der Hefeteig gibt dem Datschi seine typisch luftige Textur.

Fazit: Ein Stück bayerische Gemütlichkeit für jeden Tag

Dieser saftige Zwetschgendatschi mit Mandel-Streuseln ist mehr als nur ein Kuchen – er ist eine Einladung, innezuhalten und den Moment zu genießen. Die Kombination aus fluffigem Hefeteig, fruchtigen Zwetschgen und knusprigen Mandelstreuseln ist einfach unschlagbar. Und das Beste? Du musst kein Profi-Bäcker sein, um ihn hinzubekommen. Mit ein bisschen Geduld und meinen Tipps wird er garantiert ein Erfolg.

Ich liebe es, wie sich die Küche beim Backen mit diesem warmen, würzigen Duft füllt – das riecht nach Herbst, nach Gemütlichkeit und nach guten Gesprächen bei einer Tasse Kaffee. Wenn du ihn das erste Mal probierst, wirst du verstehen, warum ich immer wieder zu diesem Rezept greife. Und wenn du ihn dann nachbackst? Sag mir unbedingt, wie er geworden ist! Hinterlasse einen Kommentar, teile deine Version auf Instagram oder verrate mir, welche Variation du ausprobiert hast. Ich freu mich riesig auf deine Kreationen.

Also, ran an die Zwetschgen und losgebacken! Deine Küche wird es dir danken – und dein Kaffeetisch auch.

P.S.: Wenn dir dieser saftige Zwetschgendatschi gefällt, schau dir doch auch mal meinen saftigen Aprikosen-Streuselkuchen vom Blech an – der ist genauso einfach und perfekt für den Sommer. Oder probiere den saftigen Kirsch-Streuselkuchen mit Vanillepudding, wenn du Kirschen liebst. Und für alle, die es herzhafter mögen, empfehle ich den knusprigen Kartoffelsalat mit Speck und Senf-Dressing als perfekte Beilage zum nächsten Grillabend.

Pin This Recipe!

Bester saftiger Zwetschgendatschi mit Mandel-Streuseln recipe

Print

Bester saftiger Zwetschgendatschi mit Mandel-Streuseln – Einfach backen

Ein saftiger Zwetschgendatschi mit fluffigem Hefeteig, fruchtigen Zwetschgen und knusprigen Mandelstreuseln – perfekt für den Nachmittagskaffee und ein Stück bayerische Gemütlichkeit.

  • Author: Anna
  • Prep Time: 30 Minuten
  • Cook Time: 30-35 Minuten
  • Total Time: 1 Stunde 5 Minuten
  • Yield: 20 Stücke 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Bayerisch

Ingredients

Scale
  • 500 g Weizenmehl (Type 405 oder 550)
  • 1 Würfel frische Hefe (42 g) oder 1 Päckchen Trockenhefe (7 g)
  • 80 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei (Größe M, Zimmertemperatur)
  • 100 g weiche Butter
  • 200 ml lauwarme Milch
  • 1 TL Vanilleextrakt oder Mark einer halben Vanilleschote
  • Eine Prise frisch geriebene Muskatnuss
  • 1,2 kg frische Zwetschgen
  • 2 EL Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 150 g kalte Butter (in kleinen Würfeln)
  • 150 g Zucker (brauner oder weißer)
  • 200 g Weizenmehl (Type 405)
  • 100 g gemahlene Mandeln oder gehobelte Mandeln
  • 1 TL Zimt
  • Eine Prise Salz
  • Etwas Butter und Mehl für das Backblech
  • Puderzucker zum Bestäuben (optional)

Instructions

  1. Hefeteig vorbereiten: Erwärme die Milch lauwarm. Bröckele die frische Hefe in eine kleine Schüssel, gib 1 TL Zucker dazu und gieße die lauwarme Milch darüber. Rühre um, bis sich die Hefe aufgelöst hat, und lass die Mischung 5-10 Minuten stehen, bis Bläschen entstehen. In einer großen Schüssel vermengst du das Mehl, den restlichen Zucker, das Salz und die Muskatnuss. Gib die Hefemilch, das Ei und die weiche Butter dazu. Knete alles für etwa 8-10 Minuten zu einem glatten, geschmeidigen Teig. Forme…
  2. Zwetschgen vorbereiten: Während der Teig geht, wäschst du die Zwetschgen, halbierst sie und entfernst den Stein. Viertel sie oder schneide sie in dicke Spalten. Vermische die Zwetschgen in einer Schüssel mit 2 EL Zucker und 1 TL Zimt und lass sie kurz stehen.
  3. Mandel-Streusel zubereiten: In einer separaten Schüssel gibst du das Mehl, die gemahlenen Mandeln, den Zucker, den Zimt und die Prise Salz. Die kalte Butter in kleinen Würfeln dazugeben. Mit den Fingerspitzen die Butter in die Mehlmischung einarbeiten, bis krümelige Streusel entstehen. Stelle die Streusel kalt.
  4. Teig ausrollen und formen: Heize den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (170°C Umluft) vor. Fette das Backblech mit etwas Butter ein und bestäube es leicht mit Mehl. Nimm den gegangenen Hefeteig, drücke ihn auf der bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck, das etwas größer ist als dein Blech. Lege ihn dann vorsichtig auf das Blech und drücke ihn mit den Händen gleichmäßig aus, sodass er den gesamten Boden bedeckt und einen kleinen Rand hochkommt (ca. 2 cm).
  5. Belegen und bestreuen: Verteile die vorbereiteten Zwetschgen gleichmäßig auf dem Teig. Drücke sie leicht an. Streue dann die Mandel-Streusel großzügig über die Zwetschgen.
  6. Backen: Schiebe das Blech in den vorgeheizten Ofen (mittlere Schiene) und backe den Zwetschgendatschi für 30-35 Minuten, bis die Streusel goldbraun sind und der Teig an den Rändern eine leichte Bräunung zeigt. Lass den Kuchen nach dem Backen für 10 Minuten auf dem Blech abkühlen.
  7. Servieren: Bestäube den lauwarmen Zwetschgendatschi mit Puderzucker. Schneide ihn in großzügige Stücke und serviere ihn pur oder mit einem Klecks Schlagsahne.

Notes

Die Zwetschgen nicht zu dünn schneiden, sonst zerfallen sie zu Mus. Die Streusel nicht überkneten, damit sie knusprig bleiben. Wenn der Teig nach dem Gehen zu klebrig ist, die Hände und Arbeitsfläche leicht mit Mehl bestäuben. Falls die Streusel während des Backens zu dunkel werden, den Kuchen in den letzten 5 Minuten locker mit Alufolie abdecken.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Stück
  • Calories: 320
  • Sugar: 20
  • Sodium: 150
  • Fat: 15
  • Saturated Fat: 8
  • Carbohydrates: 42
  • Fiber: 3
  • Protein: 6

Keywords: Zwetschgendatschi, Streuselkuchen, Hefeteig, Mandelstreusel, Zwetschgenkuchen, Blechkuchen, saftig, einfach, bayerisch

Did you make this recipe?

Share a photo and tag us — we can't wait to see what you've made!

Diese Rezepte könntest du auch lieben

Leave a Comment

Recipe rating