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Drittes Mal in einer Woche und ich stand wieder in der Küche, Mehl bis zu den Ellbogen und vier Schüsseln in der Spüle. Der Regenbogen-Kuchen für den Kindergeburtstag meiner Nichte war eigentlich schon perfekt – aber irgendwas fehlte. Die Farben waren da, klar. Aber der erste Kuchen war zu trocken, der zweite zu süß (ich hab die Lebensmittelfarbe nicht richtig eingerechnet, wer hätte das gedacht). Beim dritten Mal hatte ich diesen Moment, wo ich die erste Schicht aus dem Ofen holte und sie duftete genau so, wie Kindheitserinnerungen riechen sollten. Nicht aufdringlich bunt, sondern echt. Meine Nichte stand auf einem Stuhl neben mir und sagte: „Tante, der riecht nach Party.“ Da wusste ich, diesmal stimmt alles. Kein übertriebener Zuckerschock, kein Matsch in der Mitte – nur ein lockerer, saftiger Kuchen, der aussieht wie ein gemalter Himmel. Und das Beste? Die Kinder haben nicht nur gegessen, sie haben gefragt, wie man die Farben da reinbekommt. Das ist der Moment, in dem ein Rezept zu einem Erlebnis wird.
Warum du diesen Regenbogen-Kuchen lieben wirst
Ich hab diesen Kuchen jetzt bestimmt schon ein Dutzend Mal gebacken – für Geburtstage, für Schulfeste, einfach so am Wochenende. Und jedes Mal passiert das Gleiche: Die Augen werden groß, dann kommt das Grinsen, und dann die Frage nach dem Rezept. Dieser Kuchen ist nicht nur hübsch, er funktioniert auch wirklich.
- Einfach & schnell: Der Teig ist in 15 Minuten fertig angerührt, und die Backzeit pro Schicht beträgt nur 12–14 Minuten. Perfekt, wenn du nicht den ganzen Tag in der Küche stehen willst.
- Zutaten aus dem Vorrat: Mehl, Zucker, Butter, Eier, Milch – das hast du wahrscheinlich schon daheim. Die Lebensmittelfarbe besorgst du dir beim nächsten Einkauf.
- Perfekt für den Kindergeburtstag: Dieser Kuchen ist der Star auf jeder Party. Die Kinder lieben die bunten Schichten, und du hast ein Dessert, das garantiert kein Kind liegen lässt.
- Echter Publikumsliebling: Ich hab noch nie erlebt, dass jemand nur ein Stück isst. Egal ob Drei- oder Dreißigjährige – alle wollen Nachschlag.
- Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus lockerem Vanilleteig und der cremigen Frischkäse-Buttercreme ist einfach himmlisch. Nicht zu süß, nicht zu schwer – genau richtig.
Was diesen Kuchen von anderen unterscheidet? Ich hab monatelang an der perfekten Teigkonsistenz getüftelt. Die meisten Regenbogen-Kuchen werden trocken oder matschig, weil die einzelnen Schichten unterschiedlich lange backen. Meine Methode? Ich backe jede Farbe einzeln, aber nur kurz. So bleibt jede Schicht saftig und fluffig. Und die Buttercreme? Die ist nicht so zuckersüß wie die aus dem Supermarkt, sondern schön cremig mit einem Hauch Vanille. Das ist kein Kuchen, der nur gut aussieht – das ist ein Kuchen, der schmeckt, als hätte man Stunden investiert. Dabei dauert es gar nicht so lange.
Was du an Zutaten brauchst
Für diesen Regenbogen-Kuchen brauchst du keine exotischen Zutaten. Alles ist im normalen Supermarkt zu finden. Ich zeig dir genau, worauf du achten solltest, damit der Kuchen gelingt.
Für den Teig:
- 300 g weiche Butter – Die Butter muss wirklich weich sein, sonst wird der Teig klumpig. Nimm sie mindestens eine Stunde vorher aus dem Kühlschrank.
- 300 g Zucker – Ich nehme normalen Haushaltszucker. Feiner Backzucker geht auch, aber normaler Zucker funktioniert genauso gut.
- 6 Eier (Größe M) – Am besten Zimmertemperatur. Kalte Eier können den Teig stocken lassen.
- 1 Päckchen Vanillezucker – Für den feinen Vanillegeschmack. Ich mag die von Dr. Oetker, aber jede Marke tut es.
- 500 g Mehl (Type 405) – Das normale Weizenmehl. Type 550 geht auch, aber der Kuchen wird etwas fester.
- 2 TL Backpulver – Nicht zu viel, sonst geht der Teig zu stark auf und die Schichten werden ungleichmäßig.
- 200 ml Milch – Vollmilch macht den Teig saftiger, aber H-Milch mit 1,5 % Fett funktioniert auch.
- 1 Prise Salz – Das hebt die Süße hervor.
- Lebensmittelfarbe in Gel-Form – Hier liegt der Schlüssel. Flüssige Farben machen den Teig zu dünn. Ich schwöre auf die Gel-Farben von Wilton oder Supermarkeigenmarken, solange es Gel ist. Du brauchst: Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau und Violett.
Für die Buttercreme:
- 250 g weiche Butter – Wieder Zimmertemperatur. Die Butter sollte streichzart sein.
- 400 g Puderzucker – Gesiebt, damit die Creme schön glatt wird.
- 200 g Frischkäse (Doppelrahmstufe) – Philadelphia oder eine günstigere Eigenmarke, beides klappt. Wichtig: Der Frischkäse sollte Zimmertemperatur haben.
- 1 TL Vanilleextrakt – Oder das Mark einer Vanilleschote. Das macht den Unterschied.
- 2 EL Milch – Nur falls die Creme zu fest wird.
Für die Dekoration:
- Bunte Streusel – Ich nehme die Regenbogen-Streusel aus dem Backregal. Die runden oder die langen, ganz wie du magst.
- Optional: bunte Kerzen – Für den Geburtstagseffekt.
Welche Ausrüstung du brauchst
Du brauchst keine Profi-Ausstattung, aber ein paar Dinge erleichtern die Arbeit ungemein.
- 6 gleich große Springformen (ca. 15 cm Durchmesser) – Das ist der Gamechanger. Du backst jede Farbe einzeln, aber gleichzeitig. Ich hab mir ein Set mit sechs kleinen Formen für etwa 20 Euro gekauft. Alternativ: Du backst die Schichten nacheinander in einer Form und wischst sie jedes Mal aus.
- Handrührgerät oder Küchenmaschine – Die Buttercreme wird damit viel cremiger als von Hand. Ein einfaches Handrührgerät reicht völlig.
- 6 Rührschüsseln – Für jede Farbe eine. Ich nehme einfach meine normalen Salatschüsseln.
- Küchenwaage – Für genaue Mengen. Augenmaß ist bei diesem Kuchen nicht so gut.
- Tortenring oder großes Brett – Zum Zusammensetzen der Schichten. Ein Tortenring hält alles in Form.
- Palette oder großes Messer – Zum Verstreichen der Creme. Ein flexibles Palettenmesser ist ideal, aber ein normales Messer tut es auch.
Wenn du keine sechs kleinen Formen hast, mach dir keinen Stress. Back die Schichten nacheinander in einer 20-cm-Form. Das dauert zwar länger, funktioniert aber genauso. Ich hab die ersten Male auch nur eine Form gehabt – und viel Zeit in der Küche verbracht.
So gelingt der Regenbogen-Kuchen Schritt für Schritt

Ich zeig dir jetzt genau, wie ich den Kuchen mache. Keine Sorge, es klingt aufwendiger als es ist. Wenn du die Schritte einmal gemacht hast, geht es beim nächsten Mal wie von selbst.
Schritt 1: Den Teig vorbereiten (10 Minuten)
Heiz den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor (160 °C Umluft). Fett die sechs kleinen Springformen leicht ein und leg den Boden mit Backpapier aus. Wenn du nur eine Form hast, fett sie auch ein.
Schlag die weiche Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker in einer großen Schüssel schaumig. Das dauert etwa 3–4 Minuten mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe. Die Masse sollte hell und luftig sein. Gib dann die Eier einzeln dazu und rühr jedes gut unter, bevor du das nächste nimmst.
In einer separaten Schüssel mischst du das Mehl mit dem Backpulver und dem Salz. Gib die Mehlmischung abwechselnd mit der Milch zur Butter-Ei-Masse. Fang mit Mehl an und hör mit Mehl auf. Rühr nur so lange, bis alles gerade vermischt ist – zu viel Rühren macht den Teig zäh.
Schritt 2: Den Teig einfärben (5 Minuten)
Jetzt kommt der spaßige Teil. Teil den Teig gleichmäßig auf sechs Schüsseln auf. Wie machst du das am besten? Wiege die leere Schüssel, dann die Schüssel mit dem gesamten Teig. Zieh das Gewicht der Schüssel ab und teile die Zahl durch sechs. Ich hab so etwa 180–200 g Teig pro Farbe.
Gib in jede Schüssel eine andere Lebensmittelfarbe. Fang mit einem kleinen Klecks an – bei Gel-Farben reicht oft schon eine erbsengroße Menge. Rühr die Farbe mit einem Löffel unter, bis der Teig gleichmäßig gefärbt ist. Wenn die Farbe zu blass ist, gib noch einen Hauch dazu. Aber Vorsicht: Zu viel Farbe kann den Geschmack beeinflussen. Ich hab das einmal mit Rot übertrieben – der Kuchen schmeckte leicht chemisch.
Die Reihenfolge der Farben ist egal, aber traditionell ist: Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau, Violett. So sieht es später aus wie ein echter Regenbogen.
Schritt 3: Die Böden backen (12–14 Minuten)
Verteil die Teige in die vorbereiteten Formen. Streich sie glatt, damit sie gleichmäßig backen. Back alle Formen gleichzeitig im Ofen – wenn sie reinpassen. Falls nicht, back sie nacheinander. Die Backzeit beträgt 12–14 Minuten, je nach Ofen. Mach nach 12 Minuten die Stäbchenprobe: Steck ein Holzstäbchen in die Mitte, wenn kein Teig mehr kleben bleibt, sind sie fertig.
Lass die Böden 5 Minuten in den Formen abkühlen, dann stürze sie auf ein Kuchengitter. Sie müssen vollständig auskühlen, bevor du sie zusammensetzt. Sonst schmilzt die Buttercreme. Ich warte meistens eine Stunde.
Schritt 4: Die Buttercreme zubereiten (10 Minuten)
Während die Böden abkühlen, machst du die Creme. Schlag die weiche Butter in einer großen Schüssel cremig – etwa 2 Minuten. Sie sollte hell und fluffig sein. Sieb den Puderzucker dazu und rühr erst auf niedriger Stufe, damit er nicht staubt. Dann auf höchster Stufe weiterschlagen, bis alles gut vermischt ist.
Gib den Frischkäse und den Vanilleextrakt dazu. Rühr nur kurz unter – nicht zu lange, sonst wird die Creme zu flüssig. Wenn die Creme zu fest ist, rühr einen Esslöffel Milch unter. Sie sollte streichzart sein, aber nicht laufen.
Schritt 5: Den Kuchen zusammensetzen (15 Minuten)
Leg den ersten Boden (Violett) auf eine Tortenplatte oder ein großes Brett. Bestreich ihn dünn mit Buttercreme – etwa 2–3 Esslöffel. Leg den nächsten Boden (Blau) darauf und drück ihn leicht an. Wiederhol das mit allen Farben in der Reihenfolge: Violett, Blau, Grün, Gelb, Orange, Rot. Zum Schluss kommt der rote Boden obenauf.
Jetzt bestreich den gesamten Kuchen mit einer dünnen Schicht Buttercreme – das ist die Krümelenschicht. Sie muss nicht perfekt sein, sie sorgt nur dafür, dass keine Krümel in die endgültige Creme kommen. Stell den Kuchen für 30 Minuten in den Kühlschrank.
Schritt 6: Den Kuchen fertig dekorieren (10 Minuten)
Nimm den gekühlten Kuchen aus dem Kühlschrank. Verstreich die restliche Buttercreme gleichmäßig auf der Oberfläche und den Seiten. Mit einer Palette oder einem großen Messer kannst du schöne Wellen oder Streifen machen. Drück die bunten Streusel vorsichtig an den Seiten fest – am besten mit der Handfläche.
Stell den Kuchen bis zum Servieren kühl, aber nicht zu kalt. Buttercreme schmeckt am besten bei Zimmertemperatur. Nimm ihn etwa 20 Minuten vor dem Anschneiden aus dem Kühlschrank.
Tipps und Tricks für den perfekten Regenbogen-Kuchen
Ich hab bei diesem Kuchen mehr Fehler gemacht, als ich zugeben will. Damit du nicht dieselben machen musst, hier meine besten Tipps.
Die richtige Lebensmittelfarbe ist entscheidend. Flüssige Farben aus dem Supermarkt sind zu wässrig. Sie machen den Teig dünn und die Farben werden blass. Ich benutze nur Gel-Farben. Die gibt es in kleinen Tuben oder Sets im Backbedarf oder online. Ein Set mit sechs Farben kostet etwa 10 Euro und hält ewig.
Wiege den Teig ab, damit alle Schichten gleich dick werden. Ich hab am Anfang einfach nach Augenmaß verteilt – und dann war eine Schicht doppelt so dick wie die andere. Der Kuchen sah aus wie ein schiefer Turm. Nimm die Waage, es lohnt sich.
Back die Böden nicht zu lange. Sie sind fertig, wenn sie sich leicht vom Rand lösen und die Stäbchenprobe sauber ist. Wenn du sie zu lange backst, werden sie trocken. Lieber eine Minute früher rausnehmen – sie garen auf dem heißen Blech noch nach.
Kühl den Kuchen zwischen den Schritten. Die Krümelenschicht ist nicht nur Deko – sie verhindert, dass Krümel in die schöne Creme kommen. Und der Kuchen lässt sich viel leichter bestreichen, wenn er kalt ist. Ich stell ihn immer für 30 Minuten in den Kühlschrank, bevor ich die endgültige Creme auftrage.
Keine Panik bei schiefen Schichten. Wenn der Kuchen nicht ganz gerade ist, schneid die oberste Schicht mit einem langen Messer gerade. Oder lass es so – ein bisschen schief sieht doch auch charmant aus.
Multitasking ist alles. Während die Böden backen, bereite ich schon die Buttercreme zu. Und während sie abkühlen, räum ich die Küche auf. So hab ich nachher weniger Arbeit.
Variationen und Anpassungen
Dieser Kuchen ist super anpassbar. Ich hab schon viele Versionen ausprobiert, und hier sind meine liebsten.
Regenbogen-Kuchen mit Schokolade: Ersetz 50 g Mehl durch 50 g Kakaopulver. Der Teig wird dunkel, aber die Farben kommen trotzdem gut zur Geltung. Schmeckt intensiver und ist ein Hit bei Schokofans.
Vegane Variante: Tausch die Butter durch vegane Margarine (am besten eine mit hohem Fettgehalt) und die Eier durch 6 EL Apfelmus oder 6 EL Sojamehl mit Wasser (1 EL Sojamehl + 3 EL Wasser pro Ei). Die Milch ersetzt du durch Mandel- oder Hafermilch. Die Buttercreme wird mit veganem Frischkäse und Margarine gemacht. Funktioniert überraschend gut – ich hab es für eine Freundin ausprobiert, und keiner hat den Unterschied gemerkt.
Glutenfreie Option: Nimm eine glutenfreie Mehlmischung (1:1 für Kuchen). Achte darauf, dass sie Backpulver enthält, oder füg etwas mehr hinzu. Die Konsistenz wird etwas bröseliger, aber mit der Buttercreme hält alles zusammen.
Regenbogen-Cupcakes: Statt eines großen Kuchens machst du 24 Cupcakes. Füll den Teig in Muffinförmchen – jede Farbe einzeln oder geschichtet. Backzeit: 15–18 Minuten. Die Kinder lieben die kleinen Portionen.
Saisonale Farben: Im Herbst mach ich den Kuchen in Erdtönen – Orange, Braun, Gelb. Einfach die Farben anpassen. Oder zu Weihnachten in Rot und Grün. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Weniger Zucker: Reduzier den Zucker auf 200 g und nimm stattdessen 2 reife Bananen, die du mit dem Teig vermischst. Die Bananen geben Süße und Feuchtigkeit. Die Buttercreme machst du mit weniger Puderzucker – etwa 300 g reichen.
Servieren und Aufbewahren
Der Kuchen schmeckt am besten bei Zimmertemperatur. Nimm ihn etwa 20 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank. Die Buttercreme wird dann schön cremig und der Teig entfaltet sein volles Aroma.
Zum Servieren schneid ich den Kuchen mit einem großen, scharfen Messer an. Mach die Schnitte langsam und sauber, damit die Schichten nicht verwischen. Ein Stück sieht dann aus wie ein kleiner Regenbogen auf dem Teller. Dazu passen frische Beeren oder ein Klecks Schlagsahne – aber ehrlich, der Kuchen ist auch so perfekt.
Als Getränk empfehle ich Milch für die Kinder oder einen fruchtigen Eistee für die Erwachsenen. Der Kuchen ist süß genug, also spar dir zuckerhaltige Getränke. Ein fruchtiger Wassermelonen-Cocktail wäre auch eine tolle Ergänzung für eine Sommerparty.
Aufbewahren: Der Kuchen hält sich im Kühlschrank bis zu 3 Tage. Wickel ihn in Frischhaltefolie oder bewahr ihn in einer Kuchenbox auf. Die Buttercreme schützt den Teig vor dem Austrocknen, also mach dir keine Sorgen.
Einfrieren: Du kannst den Kuchen auch einfrieren. Am besten frierst du die ungefüllten Böden einzeln ein – in Gefrierbeuteln, gut verschlossen. Sie halten sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen legst du sie bei Zimmertemperatur für 2 Stunden hin. Dann setzt du den Kuchen wie gewohnt zusammen. Die Buttercreme lässt sich auch einfrieren, aber ich mach sie lieber frisch.
Reheating: Wenn du den Kuchen aus dem Kühlschrank nimmst, lass ihn einfach bei Raumtemperatur stehen. Nicht in die Mikrowelle – das macht die Buttercreme flüssig und den Teig matschig.
Die Aromen werden übrigens am zweiten Tag noch besser. Der Teig zieht durch und die Buttercreme wird noch cremiger. Wenn du also einen Tag vor der Feier backst, ist das sogar perfekt.
Nährwertangaben und gesundheitliche Vorteile
Okay, dieser Kuchen ist kein Gesundheitswunder – aber er ist auch kein Grund zur Sorge. Ein Stück (bei 16 Stücken pro Kuchen) hat etwa 380 Kalorien, 18 g Fett, 48 g Kohlenhydrate und 5 g Eiweiß. Die Buttercreme bringt die meisten Kalorien, aber sie macht den Kuchen auch so unwiderstehlich.
Die Eier liefern hochwertiges Eiweiß und die Butter enthält fettlösliche Vitamine. Wenn du die vegane Variante machst, sparst du tierisches Fett und Cholesterin. Die Lebensmittelfarbe ist übrigens in Gel-Form meist frei von künstlichen Zusätzen – zumindest die hochwertigen Marken. Ich achte darauf, Farben ohne Titandioxid zu kaufen.
Für Kinder ist dieser Kuchen ein besonderes Erlebnis – und das ist auch gut so. Es muss nicht jeden Tag Regenbogen-Kuchen geben, aber zu besonderen Anlässen ist er einfach perfekt. Wenn du auf Zucker achtest, probier die Bananen-Variante. Die kommt mit weniger Zucker aus und schmeckt trotzdem fantastisch.
Dieser Kuchen enthält Gluten, Laktose und Eier – also nichts für Leute mit entsprechenden Allergien. Aber mit den Anpassungen oben kannst du ihn für fast jeden verträglich machen.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich den Kuchen auch ohne Buttercreme machen?
Ja, du kannst stattdessen eine Ganache aus Schokolade und Sahne verwenden oder den Kuchen nur mit Puderzucker bestäuben. Aber die Buttercreme ist schon das i-Tüpfelchen – sie macht den Kuchen saftig und zusammenhaltend.
Warum wird meine Buttercreme körnig?
Das passiert, wenn der Puderzucker nicht gesiebt wurde oder die Butter zu kalt war. Sieb den Zucker immer und lass die Butter richtig weich werden. Wenn die Creme schon körnig ist, kannst du sie kurz in der Mikrowelle erwärmen (10 Sekunden) und dann nochmal aufschlagen.
Kann ich den Teig am Vorabend vorbereiten?
Ja, die Böden lassen sich gut einen Tag vorher backen. Wickel sie einzeln in Frischhaltefolie und lagere sie bei Raumtemperatur. Die Buttercreme machst du dann frisch am Tag des Servierens.
Wie bekomme ich die Farben so leuchtend?
Der Trick ist die Gel-Farbe. Flüssige Farben sind zu schwach. Und: Je heller der Teig, desto leuchtender die Farbe. Wenn du zu viel Mehl nimmst, werden die Farben matt. Halt dich genau an die Mengen.
Der Kuchen ist innen noch roh – was tun?
Das passiert, wenn die Schichten zu dick sind oder der Ofen zu heiß ist. Back die Böden lieber etwas länger bei niedrigerer Temperatur. Wenn du den Kuchen schon zusammengesetzt hast und er innen roh ist, kannst du die einzelnen Schichten nicht mehr retten. Also lieber vorher die Stäbchenprobe machen.
Fazit
Dieser Regenbogen-Kuchen ist mehr als nur ein Geburtstagskuchen. Er ist ein kleines Kunstwerk, das Kinderherzen höherschlagen lässt und Erwachsene in ihre Kindheit zurückversetzt. Ich liebe es, wie die bunten Schichten beim Anschneiden zum Vorschein kommen – jedes Mal ein kleiner Wow-Moment.
Du musst kein Profi-Bäcker sein, um diesen Kuchen hinzubekommen. Die Schritte sind einfach, die Zutaten sind basic, und das Ergebnis ist einfach umwerfend. Probier es aus, und du wirst sehen: Der Kuchen wird der Star auf jeder Party. Und wenn du magst, kannst du die Farben anpassen, die Füllung variieren oder ihn in Cupcakes verwandeln.
Ich würd mich riesig freuen, wenn du mir in den Kommentaren erzählst, wie dein Regenbogen-Kuchen gelungen ist. Welche Farben hast du genommen? Gab es eine besondere Überraschung? Oder hast du eine eigene Variante entwickelt? Teile deine Erfahrungen – ich bin gespannt!
Und wenn du noch mehr Inspiration für bunte Backideen suchst, schau dir doch mal meinen cremigen Erdbeer-Vanille-Schichtkuchen an oder probier den saftigen Sommer-Blechkuchen mit Beeren. Beide sind perfekt für den nächsten Kindergeburtstag. Und wenn du herzhafte Snacks für die Party brauchst, sind meine herzhaften Picknick-Muffins mit Schinken und Käse genau das Richtige.
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Bunter Regenbogen-Kuchen: Das beste Rezept für den Kindergeburtstag
Ein lockerer, saftiger Regenbogen-Kuchen mit sechs bunten Schichten und cremiger Frischkäse-Buttercreme – der perfekte Hingucker für jede Kinderparty.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 12-14 Minuten pro Schicht
- Total Time: 1 Stunde 30 Minuten (inkl. Kühlzeit)
- Yield: 16 Stücke 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Amerikanisch
Ingredients
- 300 g weiche Butter
- 300 g Zucker
- 6 Eier (Größe M)
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 500 g Mehl (Type 405)
- 2 TL Backpulver
- 200 ml Milch
- 1 Prise Salz
- Lebensmittelfarbe in Gel-Form (Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau, Violett)
- 250 g weiche Butter (für die Creme)
- 400 g Puderzucker (gesiebt)
- 200 g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
- 1 TL Vanilleextrakt
- 2 EL Milch (falls nötig)
- Bunte Streusel (zur Dekoration)
Instructions
- Heize den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Fette sechs kleine Springformen (ca. 15 cm Durchmesser) leicht ein und lege den Boden mit Backpapier aus.
- Schlage die weiche Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker in einer großen Schüssel schaumig (ca. 3–4 Minuten). Gib die Eier einzeln dazu und rühre jedes gut unter.
- Mische in einer separaten Schüssel Mehl, Backpulver und Salz. Gib die Mehlmischung abwechselnd mit der Milch zur Butter-Ei-Masse. Rühre nur, bis alles gerade vermischt ist.
- Teile den Teig gleichmäßig auf sechs Schüsseln auf (ca. 180–200 g pro Farbe). Gib in jede Schüssel eine andere Lebensmittelfarbe und rühre sie unter, bis der Teig gleichmäßig gefärbt ist.
- Verteile die Teige in die vorbereiteten Formen und streiche sie glatt. Backe alle Formen gleichzeitig (oder nacheinander) für 12–14 Minuten. Mache nach 12 Minuten die Stäbchenprobe.
- Lasse die Böden 5 Minuten in den Formen abkühlen, dann stürze sie auf ein Kuchengitter und lasse sie vollständig auskühlen (ca. 1 Stunde).
- Für die Buttercreme: Schlage die weiche Butter cremig (ca. 2 Minuten). Siebe den Puderzucker dazu und rühre erst auf niedriger, dann auf höchster Stufe. Gib Frischkäse und Vanilleextrakt dazu und rühre kurz unter. Falls nötig, füge 1 EL Milch hinzu.
- Setze den Kuchen zusammen: Lege den ersten Boden (Violett) auf eine Tortenplatte, bestreiche ihn dünn mit Buttercreme. Lege den nächsten Boden (Blau) darauf und drücke ihn leicht an. Wiederhole mit allen Farben in der Reihenfolge: Violett, Blau, Grün, Gelb, Orange, Rot.
- Bestreiche den gesamten Kuchen mit einer dünnen Schicht Buttercreme (Krümelenschicht). Stelle ihn für 30 Minuten in den Kühlschrank.
- Nimm den gekühlten Kuchen heraus und verstreiche die restliche Buttercreme gleichmäßig auf der Oberfläche und den Seiten. Drücke die bunten Streusel vorsichtig an den Seiten fest.
- Stelle den Kuchen bis zum Servieren kühl, aber nimm ihn etwa 20 Minuten vor dem Anschneiden aus dem Kühlschrank.
Notes
Die Lebensmittelfarbe sollte in Gel-Form sein, da flüssige Farben den Teig zu dünn machen. Wiege den Teig ab, damit alle Schichten gleich dick werden. Backe die Böden nicht zu lange, sonst werden sie trocken. Kühle den Kuchen zwischen den Schritten, damit die Creme besser haftet.
Nutrition
- Serving Size: 1 Stück
- Calories: 380
- Sugar: 32
- Sodium: 200
- Fat: 18
- Saturated Fat: 11
- Carbohydrates: 48
- Fiber: 1
- Protein: 5
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