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Der Novemberregen trommelt gegen die Fensterscheiben, und in der Küche riecht es nach Knoblauch, Thymian und etwas, das sich wie Trost anfühlt. Ich stehe am Herd und rühre in einem Topf, in dem sich gerade goldene Tomatenhälften mit einem Schuss Olivenöl vermischen – die erste Stunde dieser Suppe liegt bereits hinter mir, und trotzdem ist sie noch nicht fertig. Sie braucht Zeit, diese Suppe. Sie braucht Geduld. Aber genau das macht sie so besonders.
Ich habe dieses Rezept nicht aus einem Kochbuch oder von einer Food-Bloggerin. Es entstand an einem Abend, als ich einfach nicht wusste, was ich mit einem Berg überreifer Tomaten aus dem Garten anfangen sollte. Sie lagen da, prall und duftend, und ich hatte keine Lust auf eine weitere Soße. Also habe ich sie einfach in den Ofen geschoben – und dann passierte etwas Magisches. Das Rösten verwandelte ihre Säure in eine tiefe, fast karamellisierte Süße. Ein Schuss Sahne machte sie samtig. Und das Basilikumöl? Das war die Krönung, die ich nicht kommen sah.
Seitdem ist diese cremige geröstete Tomatensuppe mein Geheimrezept für Tage, an denen ich etwas Wärmendes brauche – ohne viel Aufhebens. Sie ist nicht die schnellste Suppe der Welt, aber sie ist die, bei der man nach dem ersten Löffel einfach nur still wird. Und genau darum geht es doch, oder?
Warum du diese cremige Tomatensuppe lieben wirst
Diese Suppe ist nicht einfach nur eine weitere Tomatensuppe. Sie ist die, die du immer wieder kochen wirst – und zwar aus mehreren Gründen, die ich dir nicht vorenthalten möchte.
- Intensiver Geschmack durch Rösten: Das Geheimnis liegt im Ofen. Durch das Rösten werden die Tomaten süßer, konzentrierter und bekommen diese rauchige Note, die keine Dose der Welt nachahmen kann. Du wirst den Unterschied schmecken – versprochen.
- Cremig ohne viel Sahne: Ja, es kommt Sahne rein, aber nur ein Schuss. Die Cremigkeit kommt hauptsächlich von den Tomaten selbst und einer Kartoffel, die du mitkochst. Das macht die Suppe leichter, aber trotzdem samtig.
- Einfache Zutaten, die jeder hat: Du brauchst keine exotischen Gewürze oder speziellen Öle. Tomaten, Knoblauch, Zwiebeln, eine Kartoffel, Sahne und frische Kräuter – das war’s. Wahrscheinlich hast du alles schon zu Hause.
- Perfekt zum Vorbereiten: Diese Suppe schmeckt am nächsten Tag sogar noch besser. Die Aromen haben Zeit, sich zu verbinden, und sie lässt sich wunderbar einfrieren. Perfekt für Meal-Prep oder wenn du Gäste erwartest und nicht den ganzen Tag in der Küche stehen willst.
- Ein echtes Comfort Food: An einem kalten Tag, wenn dir der Wind um die Ohren pfeift, gibt es kaum etwas Besseres als eine Schale dieser Suppe. Sie wärmt von innen, ohne zu beschweren. Und das Basilikum-Öl obendrauf? Das ist einfach pures Glück.
Ich habe diese Suppe schon so oft gekocht, dass ich sie auswendig kann. Sie ist mein Rettungsanker, wenn ich etwas Brauche, das einfach funktioniert. Und ich bin mir sicher, dass sie auch dein Favorit wird.
Welche Zutaten du brauchst
Für diese cremige geröstete Tomatensuppe brauchst du keine langen Einkaufslisten. Es sind alles einfache, ehrliche Zutaten, die zusammen etwas ganz Besonderes ergeben. Lass mich dir erklären, warum jede einzelne wichtig ist – und was du tun kannst, wenn du mal etwas nicht im Haus hast.
Für die Suppe
- 1 kg reife Tomaten (am besten Fleischtomaten oder Roma-Tomaten): Die Sorte ist nicht entscheidend, aber je reifer, desto besser. Wenn du nur Kirschtomaten hast, nimm 1,2 kg, da sie etwas weniger Fruchtfleisch haben. In der Nebensaison greife ich zu Datterini-Tomaten aus der Dose – die sind oft süßer als frische Supermarkt-Tomaten im Winter.
- 2 mittelgroße Zwiebeln (rot oder weiß): Rote Zwiebeln geben eine mildere, leicht süßliche Note, während weiße Zwiebeln etwas kräftiger sind. Beide funktionieren, aber ich mag rote wegen ihrer Farbe.
- 4 Knoblauchzehen (ungeschält): Ja, ungeschält! Der Knoblauch röstet in der Schale und wird butterweich. Du drückst ihn dann einfach aus – das verhindert, dass er verbrennt und bitter wird.
- 3 EL Olivenöl (gutes, aber kein teures): Zum Rösten und Anbraten. Spare nicht am Öl, es trägt den Geschmack.
- 1 kleine Kartoffel (mehligkochend, ca. 100 g): Das ist mein Trick. Die Kartoffel wird mitgekocht und püriert – sie macht die Suppe samtig, ohne dass du viel Sahne brauchst. Außerdem bindet sie die Flüssigkeit auf natürliche Weise.
- 500 ml Gemüsebrühe (selbstgemacht oder gekauft): Ich nehme gerne eine klare Brühe mit wenig Salz, damit ich die Würze später selbst bestimmen kann. Wenn du Hühnerbrühe da hast, geht die auch.
- 100 ml Sahne (oder Schmand, Crème fraîche): Für die Cremigkeit. Du kannst auch Hafer- oder Kokossahne nehmen, wenn du es vegan magst – aber der Geschmack ändert sich dann leicht.
- 1 TL getrockneter Thymian (oder 2 Zweige frisch): Thymian und Tomaten sind ein Traumpaar. Er bringt eine erdige, leicht pfeffrige Note mit, die perfekt harmoniert.
- 1 TL Zucker (braun oder weiß): Klingt komisch, aber Zucker hebt die natürliche Süße der Tomaten hervor und balanciert die Säure aus. Lass ihn nicht weg.
- Salz und Pfeffer nach Geschmack: Am Ende würzen – nicht am Anfang, sonst kann die Suppe zu salzig werden, wenn die Brühe einkocht.
Für das Basilikum-Öl
- 1 große Handvoll frisches Basilikum (ca. 20 g): Nur die Blätter, keine Stiele. Die Stiele sind bitter.
- 80 ml Olivenöl (gute Qualität): Hier solltest du nicht sparen. Ein fruchtiges Olivenöl macht den Unterschied.
- 1 kleine Knoblauchzehe (optional): Für die, die es etwas kräftiger mögen. Ich lasse sie manchmal weg, wenn ich das Öl pur und grasig haben will.
- 1 Prise Salz: Hebt das Aroma des Basilikums.
Eine Sache noch: Wenn du keine frischen Tomaten bekommst, kannst du auch 800 g gehackte Tomaten aus der Dose nehmen. Lass sie dann aber nicht rösten, sondern gib sie direkt in den Topf. Der Geschmack ist etwas anders, aber immer noch gut – und viel besser als aus der Tüte!
Welche Küchengeräte du benötigst
Für diese Suppe brauchst du keine Spezialausrüstung. Ein paar grundlegende Dinge reichen völlig aus.
- Backblech oder Auflaufform: Zum Rösten der Tomaten. Ein Blech mit Rand ist ideal, damit der Saft nicht ausläuft.
- Großer Suppentopf (mindestens 3 Liter): Ich schwöre auf meinen gusseisernen Topf, weil er die Hitze so gleichmäßig hält. Ein normaler Edelstahltopf tut es aber auch.
- Pürierstab oder Standmixer: Ein Pürierstab ist einfacher, weil du die Suppe direkt im Topf pürieren kannst. Ein Standmixer gibt ein noch feineres Ergebnis – aber lass die Suppe vorher etwas abkühlen, sonst explodiert der Deckel!
- Kleine Schüssel für das Basilikum-Öl: Nichts Großes, eine kleine Schüssel oder ein Glas reicht.
- Messer und Schneidebrett: Zum Zerkleinern von Zwiebeln und Knoblauch.
- Küchenpapier oder ein sauberes Geschirrtuch: Zum Trocknen der Basilikumblätter – nasse Blätter machen das Öl wässrig.
Ein Tipp von mir: Investiere in einen guten Pürierstab. Ich habe jahrelang mit einem billigen Modell gekämpft, bis ich mir einen von Braun gekauft habe. Der Unterschied ist enorm – die Suppe wird viel samtiger, und du hast keine Stücke mehr.
Zubereitung: Schritt für Schritt
Jetzt geht es ans Eingemachte. Keine Sorge, es ist einfacher, als es klingt. Ich führe dich durch jeden Schritt, damit deine cremige geröstete Tomatensuppe perfekt gelingt.
Schritt 1: Tomaten vorbereiten und rösten (25 Minuten)
Heize den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze (180 °C Umluft) vor. Wasche die Tomaten, halbiere sie und lege sie mit der Schnittfläche nach oben auf das Backblech. Die Zwiebeln schälst du und schneidest sie in grobe Spalten – nicht zu klein, sonst verbrennen sie. Die Knoblauchzehen bleiben ungeschält und kommen einfach mit aufs Blech. Beträufele alles mit 2 EL Olivenöl, streue den Thymian und eine Prise Salz darüber. Röste das Ganze für 20–25 Minuten, bis die Tomaten weich sind und an den Rändern leicht bräunen. Die Haut wird dabei runzelig – das ist genau richtig.
Schritt 2: Basilikum-Öl zubereiten (5 Minuten)
Während die Tomaten im Ofen sind, machst du das Basilikum-Öl. Wasche die Basilikumblätter und tupfe sie trocken – wirklich trocken, sonst wird das Öl trüb. Gib sie zusammen mit dem Olivenöl und einer Prise Salz in einen kleinen Mixer oder püriere sie mit dem Stabmixer in einer schmalen Schüssel. Wenn du magst, drückst du eine kleine Knoblauchzehe dazu. Püriere alles, bis das Öl eine satte, grüne Farbe hat. Es wird nicht ganz glatt, ein paar kleine Stückchen sind okay. Fülle es in eine Schüssel oder ein Glas und stelle es beiseite.
Schritt 3: Suppe ansetzen (10 Minuten)
Nimm das Blech aus dem Ofen. Lass die Knoblauchzehen kurz abkühlen, dann drückst du das weiche Fruchtfleisch aus der Schale. Gib die gerösteten Tomaten, Zwiebeln und den Knoblauch in den großen Topf. Schütte auch den gesamten Bratensaft vom Blech dazu – da steckt ganz viel Geschmack drin! Schäle die Kartoffel, würfele sie klein und gib sie ebenfalls in den Topf. Gieße die Gemüsebrühe dazu und rühre alles gut um.
Schritt 4: Kochen und pürieren (15 Minuten)
Bringe die Suppe bei mittlerer Hitze zum Kochen, dann reduziere die Hitze und lasse sie 10–12 Minuten köcheln, bis die Kartoffelstücke weich sind. Rühre ab und zu um, damit nichts anbrennt. Nimm den Topf vom Herd und püriere die Suppe mit dem Stabmixer, bis sie ganz glatt ist. Wenn sie dir zu dick ist, kannst du noch etwas Brühe oder Wasser hinzufügen. Rühre dann die Sahne ein und schmecke mit Salz, Pfeffer und dem Zucker ab. Der Zucker ist wichtig – er nimmt die Säure und macht den Geschmack rund.
Schritt 5: Anrichten und servieren (2 Minuten)
Fülle die heiße Suppe in Schalen. Träufle einen großzügigen Klecks Basilikum-Öl darüber – vielleicht in einer Spirale oder einfach als Klecks in der Mitte. Wenn du magst, streust du noch ein paar Basilikumblättchen oder geröstete Pinienkerne obendrauf. Dazu passt knuspriges Brot oder ein fluffiger Kaiserschmarrn als süßer Abschluss.
Kochtipps und Techniken
Ich habe diese Suppe bestimmt schon zwanzig Mal gekocht, und dabei habe ich ein paar Dinge gelernt, die ich dir nicht vorenthalten möchte. Hier sind meine besten Tipps für ein perfektes Ergebnis.
- Röste die Tomaten auf der richtigen Seite: Lege sie mit der Schnittfläche nach oben. So karamellisiert der Saft nicht auf dem Blech, sondern bleibt in den Tomaten. Das Ergebnis ist intensiver und nicht verbrannt.
- Nicht zu viel pürieren: Wenn du die Suppe zu lange pürierst, wird sie schleimig – klingt komisch, ist aber so. Püriere nur, bis sie glatt ist, und dann Schluss.
- Die Kartoffel macht den Unterschied: Ich habe früher Mehl oder Stärke zum Binden verwendet, aber die Kartoffel ist besser. Sie gibt eine natürliche Cremigkeit, ohne den Geschmack zu verfälschen. Einmal habe ich sie weggelassen – die Suppe war okay, aber nicht so samtig.
- Würze am Ende: Gerade bei gerösteten Tomaten kann die Süße variieren. Schmecke die Suppe erst nach dem Pürieren ab, dann kannst du die Säure-Zucker-Balance perfekt einstellen.
- Multitasking ist dein Freund: Während die Tomaten im Ofen sind, kannst du das Basilikum-Öl machen und die Zwiebeln schneiden. So bist du in 30 Minuten fertig, obwohl die Suppe insgesamt fast eine Stunde braucht.
Ein kleiner Fail von mir: Ich habe einmal vergessen, die Knoblauchzehen auszudrücken, und habe sie samt Schale püriert. Das Ergebnis war eine Suppe mit kleinen, harten Stückchen – nicht lecker. Merke: Immer die Schale entfernen!
Variationen und Anpassungen
Diese Suppe ist ein echtes Chamäleon. Du kannst sie nach Lust und Laune abwandeln, ohne dass das Grundrezept leidet. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe.
- Vegane Version: Ersetze die Sahne durch Kokosmilch (die leichte Variante) oder Hafer-Cuisine. Das Basilikum-Öl ist ja schon vegan. Die Suppe wird etwas exotischer, aber nicht weniger lecker.
- Mit geräuchertem Paprika: Gib einen halben Teelöffel geräuchertes Paprikapulver zu den Tomaten aufs Blech. Das gibt eine rauchige Note, die an eine spanische Suppe erinnert. Ich liebe diese Variante im Winter.
- Schärfer für Erwachsene: Eine halbe Chilischote (ohne Kerne) mitrösten oder einen Spritzer Tabasco in die fertige Suppe geben. Das wärmt von innen!
- Mit Kokos und Ingwer: Statt der Kartoffel nimmst du ein Stück Ingwer (daumengroß) und ersetzt die Sahne durch Kokosmilch. Das gibt eine asiatisch angehauchte Suppe, die ich gerne im Sommer esse.
- Low-Carb-Variante: Lass die Kartoffel weg und nimm stattdessen einen Esslöffel Mandelmus zum Binden. Das gibt eine nussige Note und hält den Kohlenhydratgehalt niedrig.
Meine persönliche Lieblingsvariation ist die mit geräuchertem Paprika. Sie erinnert mich an einen Urlaub in Andalusien, wo ich eine ähnliche Suppe in einer kleinen Bar gegessen habe.
Servieren und Aufbewahren
Diese Suppe ist ein Allrounder. Du kannst sie pur genießen oder als Vorspeise servieren. Hier sind meine Tipps, wie du das Beste daraus machst.
Servieren: Die Suppe schmeckt am besten heiß, aber nicht kochend. Fülle sie in tiefe Schalen und garniere sie mit dem Basilikum-Öl. Dazu passt knuspriges Baguette oder ein Stück rustikales Roggenbrot. Wenn du etwas Besonderes willst, röste ein paar Croutons aus altem Brot in der Pfanne – die geben einen schönen Kontrast zur Cremigkeit.
Aufbewahren: Die Suppe hält sich im Kühlschrank in einem verschlossenen Behälter 4–5 Tage. Sie wird sogar noch besser, weil die Aromen durchziehen. Zum Einfrieren fülle ich sie portionsweise in Gefrierbeutel oder -dosen. So habe ich immer eine Portion für schlechte Tage parat. Eingefroren hält sie sich 3 Monate.
Wieder aufwärmen: Am besten erwärmst du die Suppe langsam im Topf bei niedriger Hitze. Rühre ab und zu um, damit sie nicht anbrennt. In der Mikrowelle geht es auch, aber die Suppe wird dann manchmal etwas wässrig. Wenn sie nach dem Auftauen zu dick ist, rühre einfach einen Schuss Brühe oder Wasser ein.
Ein Tipp: Die Suppe schmeckt auch lauwarm noch gut – perfekt für ein schnelles Mittagessen im Büro, wenn du keine Mikrowelle hast.
Nährwertangaben und gesundheitliche Vorteile
Diese Suppe ist nicht nur lecker, sondern auch überraschend gesund. Hier ein Überblick pro Portion (bei 4 Portionen, ohne Brot).
| Nährwert | Pro Portion |
|---|---|
| Kalorien | ca. 220 kcal |
| Fett | 14 g (davon 5 g gesättigt) |
| Kohlenhydrate | 18 g |
| Ballaststoffe | 4 g |
| Eiweiß | 4 g |
| Vitamin C | 35 % des Tagesbedarfs |
Tomaten sind reich an Lycopin, einem Antioxidans, das besonders gut vom Körper aufgenommen wird, wenn die Tomaten erhitzt sind – also genau wie in dieser Suppe. Die Kartoffel liefert Kalium, das gut für den Blutdruck ist, und das Olivenöl im Basilikum-Öl gibt gesunde Fettsäuren. Wenn du die vegane Variante wählst, ist die Suppe sogar cholesterinfrei.
Für eine glutenfreie Ernährung ist die Suppe von Natur aus geeignet – achte nur darauf, dass die Brühe glutenfrei ist. Bei Laktoseintoleranz nimmst du laktosefreie Sahne oder eine pflanzliche Alternative.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich auch Dosentomaten verwenden?
Ja, absolut. Wenn du keine frischen Tomaten bekommst oder es schnell gehen muss, nimm 800 g gehackte Tomaten aus der Dose. Röste sie dann nicht, sondern gib sie direkt in den Topf. Der Geschmack ist etwas weniger intensiv, aber immer noch sehr gut.
Wie bekomme ich die Suppe extra cremig?
Der Trick ist die Kartoffel. Sie wird mitgekocht und püriert, das gibt eine natürliche Cremigkeit. Wenn du es noch samtiger willst, kannst du einen zusätzlichen Schuss Sahne oder einen Esslöffel Butter unterrühren.
Kann ich die Suppe einfrieren?
Ja, und zwar wunderbar. Fülle sie portionsweise in Gefrierbeutel oder -dosen und friere sie bis zu 3 Monate ein. Lasse sie im Kühlschrank auftauen und erwärme sie dann langsam im Topf.
Das Basilikum-Öl wird bitter – was habe ich falsch gemacht?
Das passiert, wenn du die Stiele mitpürierst oder das Öl zu lange stehen lässt. Verwende nur die Blätter und püriere das Öl frisch. Es hält sich im Kühlschrank 2–3 Tage, aber am besten schmeckt es direkt nach der Zubereitung.
Passt die Suppe zu einer Low-Carb-Ernährung?
Mit der Kartoffel hat eine Portion etwa 18 g Kohlenhydrate. Für eine Low-Carb-Variante lasse die Kartoffel weg und nimm stattdessen einen Esslöffel Mandelmus zum Binden. Dann reduziert sich der Kohlenhydratgehalt auf etwa 10 g pro Portion.
Fazit
Diese cremige geröstete Tomatensuppe mit Basilikum-Öl ist mehr als nur ein Rezept – sie ist ein kleines Stück Wohlgefühl, das du in einer Schale servieren kannst. Sie ist einfach genug für einen normalen Dienstagabend, aber auch schick genug, um Gäste zu beeindrucken. Und das Beste: Sie schmeckt nach dem, was du hineinsteckst – Liebe, Geduld und ein bisschen Experimentierfreude.
Ich liebe es, wie die Aromen sich beim Rösten verändern, wie das Basilikum-Öl mit seiner leuchtenden Farbe die Suppe krönt und wie jeder Löffel ein bisschen anders schmeckt. Probier es aus, und du wirst sehen, was ich meine. Und wenn du eine eigene Variante findest – vielleicht mit einem Schuss Balsamico oder einer Prise Chili – dann lass es mich wissen. Ich bin immer neugierig, wie andere dieses Rezept interpretieren.
Also, ran an den Herd! Hol dir die Tomaten, heize den Ofen vor und gönn dir eine Suppe, die dich einfach glücklich macht. Und wenn du sie kochst, schreib mir in die Kommentare, wie es gelaufen ist. Ich freue mich darauf!
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Cremige geröstete Tomatensuppe mit Basilikumöl
Diese samtige Tomatensuppe wird durch Rösten im Ofen besonders aromatisch und süß. Ein Schuss Sahne und ein selbstgemachtes Basilikumöl machen sie zu einem wahren Wohlfühlessen.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 30 Minuten
- Total Time: 45 Minuten
- Yield: 4 Portionen 1x
- Category: Suppe
- Cuisine: Italienisch
Ingredients
- 1 kg reife Tomaten (am besten Fleischtomaten oder Roma-Tomaten)
- 2 mittelgroße Zwiebeln (rot oder weiß)
- 4 Knoblauchzehen (ungeschält)
- 3 EL Olivenöl
- 1 kleine Kartoffel (mehligkochend, ca. 100 g)
- 500 ml Gemüsebrühe
- 100 ml Sahne (oder Schmand, Crème fraîche)
- 1 TL getrockneter Thymian (oder 2 Zweige frisch)
- 1 TL Zucker (braun oder weiß)
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
- Für das Basilikum-Öl:
- 1 große Handvoll frisches Basilikum (ca. 20 g)
- 80 ml Olivenöl (gute Qualität)
- 1 kleine Knoblauchzehe (optional)
- 1 Prise Salz
Instructions
- Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze (180 °C Umluft) vorheizen. Tomaten waschen, halbieren und mit der Schnittfläche nach oben auf ein Backblech legen. Zwiebeln schälen und in grobe Spalten schneiden. Knoblauchzehen ungeschält dazugeben. Mit 2 EL Olivenöl beträufeln, Thymian und eine Prise Salz darüberstreuen. 20–25 Minuten rösten, bis die Tomaten weich sind und an den Rändern leicht bräunen.
- Während die Tomaten im Ofen sind, Basilikumblätter waschen und trocken tupfen. Mit Olivenöl und einer Prise Salz in einen kleinen Mixer geben oder mit dem Stabmixer pürieren, bis das Öl eine satte grüne Farbe hat. Optional eine kleine Knoblauchzehe dazupressen. Beiseitestellen.
- Das Blech aus dem Ofen nehmen. Knoblauchzehen kurz abkühlen lassen, dann das weiche Fruchtfleisch aus der Schale drücken. Geröstete Tomaten, Zwiebeln und Knoblauch in einen großen Topf geben. Den Bratensaft vom Blech dazugießen. Kartoffel schälen, klein würfeln und ebenfalls in den Topf geben. Gemüsebrühe angießen und gut umrühren.
- Suppe bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen, dann Hitze reduzieren und 10–12 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffelstücke weich sind. Gelegentlich umrühren. Topf vom Herd nehmen und Suppe mit dem Stabmixer glatt pürieren. Sahne einrühren und mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.
- Suppe in Schalen füllen, mit Basilikum-Öl beträufeln und nach Wunsch mit Basilikumblättchen oder gerösteten Pinienkernen garnieren. Dazu passt knuspriges Brot.
Notes
Die Kartoffel sorgt für natürliche Cremigkeit ohne viel Sahne. Das Basilikum-Öl am besten frisch zubereiten, da es sonst bitter werden kann. Die Suppe schmeckt am nächsten Tag noch besser und lässt sich gut einfrieren.
Nutrition
- Serving Size: 1 Portion (ca. 400 m
- Calories: 220
- Sugar: 8
- Sodium: 600
- Fat: 14
- Saturated Fat: 5
- Carbohydrates: 18
- Fiber: 4
- Protein: 4
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