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Ich will diesen Hokkaido gar nicht. Ehrlich. Er liegt schon seit drei Wochen in der Obstschale und starrt mich jeden Morgen an. Ein kleiner, oranger Trotzkopf, der sich weigert, weich zu werden oder zu schimmeln. Heute Morgen habe ich ihn beim Kaffee aus den Augenwinkeln beobachtet und dachte: “Okay, du gewinnst.” Aber ich wollte keine Kürbissuppe. Schon gar nicht diese süßliche, pürierte Pampe, die nach nichts schmeckt außer nach Muskat. Ich wollte etwas mit Biss. Etwas Cremiges. Etwas, das nach Herbst schmeckt – aber nicht nach dieser übertriebenen Kürbisgewürz-Party, die im September losgeht.
Dann fiel mir der Ziegenkäse ein. Ein weicher, fast flüssiger Ziegenfrischkäse, den ich auf dem Wochenmarkt gekauft hatte und der ebenfalls ignoriert im Kühlschrank lag. Und der Rosmarin vom Balkon, der trotz Frost noch grün war. Das war der Moment. Keine Suppe. Kein süßer Kuchen. Eine Quiche. Herzhaft, erdig, mit dieser leichten Säure vom Ziegenkäse und dem harzigen Duft von Rosmarin. Eine Quiche, die man kalt zum Frühstück essen kann oder warm mit einem grünen Salat. Eine Quiche, die nach genau dem schmeckt, was der Herbst eigentlich sein sollte: tief, warm und ein bisschen wild.
Ich habe den Teig mit der Hand geknetet, weil die Küchenmaschine in der Spülmaschine stand. Der Kürbis wurde in Spalten geschnitten, mit Olivenöl beträufelt und im Ofen karamellisiert, bis die Ränder schwarz wurden. Und dann kam der Moment, in dem die Eier-Sahne-Mischung auf den vorgebackenen Boden traf – dieses leise Zischen, dieser Duft von gebräunter Butter und Thymian. In diesem Moment wusste ich: Das ist kein Rezept zum Abarbeiten. Das ist ein Rezept zum Fühlen. Und genau deshalb teile ich es heute mit dir.
Warum du diese Kürbis-Quiche lieben wirst
- Schnell & einfach: Der Teig ist in 10 Minuten gemacht, und die Füllung ist im Handumdrehen zusammengerührt. Perfekt für einen entspannten Sonntag oder ein Last-Minute-Abendessen unter der Woche.
- Zutaten aus dem Vorrat: Keine exotischen Zutaten. Kürbis, Ziegenkäse, Rosmarin, Eier, Sahne – das hast du wahrscheinlich schon zu Hause oder bekommst es im nächsten Supermarkt.
- Perfekt für den Herbst: Dieses Gericht ist wie ein kuscheliger Pullover für den Magen. Es schmeckt nach Sonnenuntergängen, dicken Socken und dem ersten Feuer im Kamin.
- Immer ein Erfolg: Egal ob beim Brunch mit Freunden, als Mitbringsel zur Herbstparty oder als Hauptgericht mit Salat – diese Quiche begeistert Fleischesser und Vegetarier gleichermaßen.
- Unglaublich lecker: Die Kombination aus süßlich-karamellisiertem Kürbis, cremigem Ziegenkäse und würzigem Rosmarin ist einfach himmlisch. Jeder Bissen ist ein kleines Herbstfest.
Was diese Quiche von anderen unterscheidet? Es ist die Technik. Ich lasse den Kürbis vor dem Backen im Ofen karamellisieren. Das klingt nach einem Extraschritt, aber glaub mir: Es ist der Game-Changer. Der Kürbis wird dadurch nicht matschig, sondern bekommt diese fast nussige Süße, die perfekt mit dem salzigen Ziegenkäse harmoniert. Und der Rosmarin? Der wird nicht nur untergemischt, sondern auch als ganzes Zweiglein oben draufgelegt. So entfaltet sich sein Aroma langsam und sanft, ohne aufdringlich zu sein.
Diese Quiche ist nicht einfach nur ein Rezept. Sie ist ein Versprechen: dass der Herbst nicht grau und verregnet sein muss. Dass Kürbis mehr kann als Suppe. Und dass gutes Essen manchmal genau das ist, was wir brauchen – ein Moment der Ruhe, ein warmer Duft in der Küche, ein Bissen, der uns daran erinnert, dass es im Leben um die kleinen, einfachen Dinge geht.
Was du an Zutaten brauchst
Die Zutatenliste ist kurz, aber jede einzelne Zutat hat eine wichtige Aufgabe. Keine Füllstoffe, keine künstlichen Aromen – nur ehrliche, gute Lebensmittel, die zusammen ein Meisterwerk ergeben.
Für den Mürbeteig
- 250 g Mehl (Type 405) – Das Basis-Mehl für einen klassischen Mürbeteig. Wer es herzhafter mag, kann 50 g durch Vollkornmehl ersetzen.
- 125 g kalte Butter, in Würfeln – Die Butter muss wirklich kalt sein, sonst wird der Teig nicht schön mürbe. Ich nehme am liebsten deutsche Markenbutter, weil sie einen höheren Fettgehalt hat.
- 1 Ei (Größe M) – Bindet den Teig und macht ihn geschmeidig.
- 1 Prise Salz – Verstärkt den Geschmack und gleicht die Süße des Kürbisses aus.
- 2-3 EL kaltes Wasser – Nur wenn nötig, um den Teig zusammenzuhalten. Lieber weniger als mehr.
Für die Füllung
- 1 kleiner Hokkaido-Kürbis (ca. 500-600 g) – Hokkaido ist ideal, weil du die Schale mitessen kannst. Das spart Zeit und gibt der Quiche eine schöne Farbe. Achte darauf, dass der Kürbis fest und unbeschädigt ist.
- 2 EL Olivenöl – Zum Beträufeln des Kürbisses. Ein gutes, fruchtiges Olivenöl macht den Unterschied.
- 1 EL Honig oder Ahornsirup – Nur ein Hauch, um die natürliche Süße des Kürbisses zu betonen.
- Salz und frisch gemahlener Pfeffer – Nach Geschmack.
- 200 g weicher Ziegenkäse (Frischkäse) – Ich bevorzuge einen milden, cremigen Ziegenkäse. Wenn du es kräftiger magst, nimm einen gereiften Ziegenkäse und brösele ihn darüber.
- 3 Eier (Größe M) – Die Basis für die cremige Füllung.
- 200 ml Sahne (oder Crème fraîche) – Für die Extra-Portion Cremigkeit. Wer es leichter mag, kann die Hälfte durch Milch ersetzen.
- 100 ml Milch – Macht die Füllung geschmeidig, ohne zu schwer zu sein.
- 2-3 Zweige frischer Rosmarin – Das Herzstück des Aromas. Trockener Rosmarin geht auch, aber frischer ist einfach unschlagbar.
- 1 Knoblauchzehe, fein gehackt – Gibt der Füllung eine dezente Würze.
- Muskatnuss, frisch gerieben – Nur eine Prise, aber sie rundet das Ganze perfekt ab.
Substitutions-Tipps
- Kürbis: Statt Hokkaido kannst du auch Butternut-Kürbis verwenden. Den musst du dann aber schälen. Oder probier es mit Süßkartoffeln – das gibt eine ähnliche Süße.
- Ziegenkäse: Kein Fan von Ziege? Nimm Feta oder einen milden Ziegenfrischkäse. Oder lass ihn ganz weg und gib stattdessen geriebenen Gouda oder Emmentaler in die Füllung.
- Sahne: Für eine leichtere Version kannst du die Sahne durch Hafersahne oder Sojasahne ersetzen. Die Quiche wird dann etwas weniger cremig, aber immer noch lecker.
- Rosmarin: Thymian oder Salbei passen auch wunderbar. Oder eine Mischung aus allen dreien.
Die richtige Ausrüstung
Du brauchst keine Profi-Küche für diese Quiche, aber ein paar Dinge erleichtern die Arbeit ungemein.
- Eine Quicheform (ca. 26 cm Durchmesser) – Am besten mit herausnehmbarem Boden. Das macht das Servieren viel einfacher. Ich schwöre auf meine alte Keramikform von Le Creuset, aber eine einfache Metallform tut es auch.
- Ein Nudelholz – Zum Ausrollen des Teigs. Eine leere Flasche Wein tut es im Notfall auch.
- Ein Backblech – Zum Vorbacken des Kürbisses. Ein mit Backpapier ausgelegtes Blech reicht völlig.
- Eine große Schüssel – Für den Teig und die Füllung. Zwei Schüsseln sind besser, um Kreuzkontamination zu vermeiden.
- Ein scharfes Messer und ein Schneidebrett – Zum Schneiden des Kürbisses. Ein scharfes Messer ist hier wirklich wichtig, sonst wird es eine Rutschpartie.
- Ein Schneebesen oder eine Gabel – Zum Verquirlen der Eier und Sahne.
- Backpapier und Hülsenfrüchte (oder Blindbackkugeln) – Zum Blindbacken des Teigs. Die Hülsenfrüchte verhindern, dass der Teig Blasen wirft. Ich hebe meine getrockneten Erbsen extra für diesen Zweck auf.
Ein Tipp von mir: Investiere in eine gute, schwere Quicheform. Die leichten Aluformen verbrennen schnell den Boden. Meine Keramikform ist jetzt zehn Jahre alt und backt immer noch perfekt gleichmäßig.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
Keine Sorge, das klingt nach vielen Schritten, aber es ist einfacher, als du denkst. Ich führe dich durch jeden einzelnen.
1. Den Kürbis vorbereiten (ca. 25 Minuten)
Heize den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vor. Wasche den Hokkaido gründlich, halbiere ihn und entferne die Kerne mit einem Löffel. Schneide ihn dann in ca. 1 cm dicke Spalten. Du musst die Schale nicht entfernen – sie wird beim Backen weich und ist essbar. Lege die Spalten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech, beträufle sie mit Olivenöl und Honig, würze mit Salz und Pfeffer und mische alles gut durch. Backe sie für 15-20 Minuten, bis sie weich sind und die Ränder anfangen zu bräunen. Nimm sie raus und lass sie etwas abkühlen.
2. Den Mürbeteig zubereiten (ca. 10 Minuten + 30 Minuten Ruhezeit)
In einer großen Schüssel das Mehl mit der Butter und dem Salz vermengen. Am besten geht das mit den Fingerspitzen – du reibst die Butter ins Mehl, bis eine krümelige Masse entsteht. Dann das Ei und 2 EL kaltes Wasser dazugeben und schnell zu einem glatten Teig verkneten. Nicht zu lange kneten, sonst wird der Teig zäh. Wenn der Teig zu trocken ist, noch einen Esslöffel Wasser dazugeben. Forme den Teig zu einer Kugel, wickle ihn in Frischhaltefolie und lege ihn für 30 Minuten in den Kühlschrank.
3. Den Teig ausrollen und blindbacken (ca. 20 Minuten)
Nach der Ruhezeit den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche kreisrund ausrollen (ca. 30 cm Durchmesser). Den Teig vorsichtig in die gefettete Quicheform legen und andrücken. Einen überstehenden Rand von ca. 2 cm abschneiden. Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen – das verhindert Blasen. Lege ein Stück Backpapier auf den Teig und fülle es mit getrockneten Hülsenfrüchten oder Blindbackkugeln. Backe den Teig bei 180°C für 10 Minuten vor. Entferne dann das Backpapier und die Hülsenfrüchte und backe ihn weitere 5 Minuten, bis er leicht goldbraun ist.
4. Die Füllung anrühren (ca. 5 Minuten)
In einer mittelgroßen Schüssel die Eier mit der Sahne und der Milch verquirlen. Den gehackten Knoblauch, die Nadeln von einem Rosmarinzweig (fein gehackt), eine Prise Salz, Pfeffer und eine Prise frisch geriebene Muskatnuss dazugeben. Alles gut vermischen. Jetzt den Ziegenkäse in die Mischung bröseln oder in kleinen Stücken unterheben. Nicht zu viel rühren, der Käse soll noch stückig bleiben.
5. Die Quiche zusammensetzen und backen (ca. 40 Minuten)
Den vorgebackenen Boden mit den Kürbisspalten belegen. Verteile sie gleichmäßig, aber drücke sie nicht zu fest. Gieße dann die Eier-Sahne-Mischung vorsichtig darüber. Die restlichen Rosmarinzweige oben drauflegen. Backe die Quiche bei 180°C Ober-/Unterhitze für 30-35 Minuten, bis die Füllung gestockt ist und die Oberfläche goldbraun ist. Ein kleiner Tipp: Wenn die Oberfläche zu schnell bräunt, decke sie nach 20 Minuten locker mit Alufolie ab.
6. Ruhen lassen und servieren
Lass die Quiche nach dem Backen mindestens 10 Minuten in der Form ruhen. Das ist wichtig, damit sie sich beim Anschneiden nicht verformt. Dann vorsichtig aus der Form lösen und in Stücke schneiden. Warm oder bei Raumtemperatur servieren – beides ist köstlich.
Tipps & Techniken für die perfekte Quiche
Ich habe in den letzten Jahren viele Quiches gebacken – und auch einige in den Sand gesetzt. Hier sind meine besten Tipps, damit dir das nicht passiert.
- Der Teig wird nicht mürbe? Das liegt meistens daran, dass die Butter zu warm war. Sie muss wirklich kalt sein, am besten direkt aus dem Kühlschrank. Wenn der Teig beim Ausrollen klebt, lege ihn nochmal für 10 Minuten in den Kühlschrank.
- Die Füllung wird wässrig? Das passiert, wenn der Kürbis zu viel Feuchtigkeit enthält. Deshalb backe ich ihn vor. Du kannst den Kürbis auch nach dem Backen noch kurz auf Küchenpapier legen, um überschüssige Flüssigkeit aufzusaugen.
- Der Boden wird nicht knusprig? Das Blindbacken ist hier der Schlüssel. Der Teig muss vor dem Befüllen wirklich vorgebacken sein, sonst saugt er sich mit der Flüssigkeit voll und wird matschig. Ich backe den Boden immer vor – keine Ausnahme.
- Die Quiche lässt sich nicht schneiden? Lass sie nach dem Backen unbedingt ruhen. Die Füllung muss sich setzen, sonst läuft sie dir auseinander. 10 Minuten sind das absolute Minimum.
- Multitasking-Tipp: Während der Teig im Kühlschrank ruht, kannst du den Kürbis vorbereiten und backen. Während der Kürbis im Ofen ist, rollst du den Teig aus. So sparst du richtig Zeit.
Ein persönlicher Fail von mir: Ich habe einmal vergessen, den Teig vorzublinden, und die ganze Quiche war untenrum eine einzige Pampe. Seitdem bin ich pingelig, was das angeht. Lern aus meinen Fehlern – es lohnt sich!
Variationen & Anpassungen
Dieses Grundrezept ist super wandelbar. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe.
- Herb und nussig: Gib 50 g gehackte Walnüsse oder Pinienkerne über die Füllung, bevor die Quiche in den Ofen kommt. Die Nüsse rösten mit und geben einen tollen Crunch.
- Herzhafter mit Speck: Brate 100 g gewürfelten Speck oder Schinkenwürfel knusprig an und streue sie über den Kürbis, bevor du die Eier-Sahne-Mischung draufgießt. Das gibt eine rauchige Note, die super mit dem Ziegenkäse harmoniert.
- Leichtere Version: Ersetze die Sahne durch Milch und nimm fettarmen Ziegenfrischkäse. Die Quiche wird dann etwas weniger cremig, aber immer noch lecker. Du kannst auch die Eier durch 2 Eier und 2 Eiweiß ersetzen.
- Glutenfrei: Verwende eine glutenfreie Mehlmischung für den Teig. Achte darauf, dass sie für Mürbeteig geeignet ist. Du kannst den Teig auch einfach weglassen und die Füllung in einer ofenfesten Form als “Frittata” backen – das ist dann low-carb und glutenfrei.
- Saisonal: Im Winter kannst du den Kürbis durch Pastinaken oder Rosenkohl ersetzen. Im Frühling passen Spargel und Erbsen wunderbar. Und im Sommer? Probier es mit Zucchini und Tomaten – ein Traum!
Servieren & Aufbewahren
Diese Quiche ist ein echtes Allround-Talent, wenn es ums Servieren geht.
Temperatur: Sie schmeckt warm direkt aus dem Ofen genauso gut wie bei Raumtemperatur. Für ein Picknick oder einen Brunch ist sie ideal, weil man sie gut vorbereiten kann. Ich persönlich liebe sie auch kalt am nächsten Morgen zum Frühstück – mit einer Tasse Kaffee ein kleiner Genuss.
Dazu passen: Ein frischer grüner Salat mit einem leichten Zitronen-Dressing ist der perfekte Begleiter. Die Säure des Dressings schneidet wunderbar durch die Cremigkeit der Quiche. Auch ein Feldsalat mit Balsamico passt hervorragend. Für ein herzhaftes Menü kannst du sie mit einer cremigen Kartoffelsuppe kombinieren – das ist ein Herbstmenü, das Gäste lieben werden.
Aufbewahrung: Die Quiche hält sich im Kühlschrank in einer luftdichten Dose für 2-3 Tage. Wickle sie in Frischhaltefolie, damit sie nicht austrocknet. Du kannst sie auch einfrieren: In Stücke geschnitten und einzeln eingefroren, hält sie sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank legen und dann im Ofen bei 150°C für 10 Minuten aufwärmen.
Reheating: Die Mikrowelle ist nicht ideal, weil die Quiche dann matschig wird. Besser im Ofen oder in der Heißluftfritteuse bei 150°C für 5-7 Minuten. So bleibt der Boden knusprig und die Füllung cremig.
Ein Tipp: Die Aromen entwickeln sich über Nacht. Am zweiten Tag schmeckt die Quiche oft noch besser, weil der Rosmarin und der Kürbis Zeit hatten, sich richtig zu verbinden. Das ist auch der Grund, warum ich sie gerne für Brunch-Partys am Vortag vorbereite.
Nährwerte & gesundheitliche Vorteile
Ich bin kein Ernährungsberater, aber ich achte darauf, was ich esse. Diese Quiche ist ein gutes Beispiel dafür, dass herzhaftes Essen auch gesund sein kann – in Maßen, versteht sich.
Ungefähre Nährwerte pro Stück (bei 8 Stücken):
| Nährwert | Menge |
|---|---|
| Kalorien | ca. 380 kcal |
| Eiweiß | 12 g |
| Fett | 28 g |
| Kohlenhydrate | 22 g |
| Ballaststoffe | 3 g |
Gesundheitliche Vorteile:
- Kürbis ist reich an Beta-Carotin, das der Körper in Vitamin A umwandelt. Gut für die Augen und das Immunsystem.
- Ziegenkäse ist leichter verdaulich als Kuhmilchkäse und enthält weniger Laktose. Außerdem liefert er hochwertiges Eiweiß und Kalzium.
- Rosmarin ist nicht nur aromatisch, sondern auch entzündungshemmend und reich an Antioxidantien.
- Eier sind eine tolle Proteinquelle und enthalten wichtige Vitamine wie B12 und D.
Hinweise: Diese Quiche ist vegetarisch und kann durch die Wahl glutenfreien Mehls auch glutenfrei zubereitet werden. Sie enthält Laktose (durch Sahne und Ziegenkäse), aber in der Regel weniger als Quiches mit Kuhmilchkäse. Wer auf Eier verzichten muss, kann sie durch eine Mischung aus 3 EL Leinsamenmehl und 9 EL Wasser ersetzen – das funktioniert überraschend gut.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich die Quiche auch ohne Ziegenkäse machen?
Ja, absolut. Ersetze den Ziegenkäse einfach durch 150 g Feta oder 150 g geriebenen Gouda. Der Geschmack wird anders, aber genauso lecker. Wenn du es vegan magst, probiere es mit einer veganen Frischkäsealternative.
Muss ich den Kürbis unbedingt vorkochen?
Ja, das ist wirklich wichtig. Roher Kürbis gibt zu viel Wasser ab und die Quiche wird wässrig. Durch das Vorkochen karamellisiert der Kürbis und verliert überschüssige Flüssigkeit. Das ist der entscheidende Schritt für eine perfekte Konsistenz.
Kann ich die Quiche einfrieren?
Ja, sie lässt sich gut einfrieren. Am besten in einzelnen Stücken, in Frischhaltefolie gewickelt und dann in einem Gefrierbeutel. So kannst du dir bei Bedarf ein Stück auftauen. Im Kühlschrank aufgetaut und dann im Ofen aufgewärmt, schmeckt sie fast wie frisch gebacken.
Warum wird mein Mürbeteig immer so bröselig?
Das kann zwei Gründe haben: Entweder ist der Teig zu trocken (dann hilft ein zusätzlicher Esslöffel kaltes Wasser) oder du hast zu lange geknetet, wodurch das Gluten aktiviert wurde. Knete den Teig nur so lange, bis er gerade zusammenhält. Und vergiss nicht: Die Butter muss kalt sein!
Kann ich die Quiche auch in einer Springform backen?
Ja, das geht. Eine Springform mit 26 cm Durchmesser ist perfekt. Lege den Boden mit Backpapier aus und fette den Rand ein. Der Teigrand wird dann etwas höher, aber das macht nichts. Du musst nur aufpassen, dass die Füllung nicht überläuft.
Fazit: Dein neues Lieblings-Herbstrezept
Diese Kürbis-Quiche ist mehr als nur ein Rezept – sie ist eine Einladung. Eine Einladung, den Herbst mit allen Sinnen zu genießen. Die leuchtende Farbe des Kürbisses, der erdige Duft des Rosmarins, die cremige Textur des Ziegenkäses. Jeder Bissen erzählt eine Geschichte von gemütlichen Abenden, von duftenden Küchen und von der Freude, etwas mit eigenen Händen zu schaffen.
Ich liebe dieses Rezept, weil es so unkompliziert ist. Es erfordert keine besonderen Fähigkeiten, keine teuren Zutaten und keine stundenlange Arbeit. Es ist einfach ehrliches, gutes Essen – genau das, was wir in einer hektischen Welt brauchen. Und es erinnert mich jedes Mal daran, dass die besten Dinge im Leben oft die einfachsten sind.
Also, trau dich! Probier es aus. Mach deine eigene Version. Vielleicht mit mehr Rosmarin, vielleicht mit einer Prise Chili, vielleicht mit einem Schuss Ahornsirup extra. Es gibt kein Richtig oder Falsch – nur deinen persönlichen Geschmack. Und wenn du sie gebacken hast, dann schreib mir in den Kommentaren, wie sie geworden ist. Ich bin gespannt!
Und wenn du noch mehr herbstliche Inspiration suchst, dann schau dir doch mal meine knusprigen Kartoffelsalat mit Speck an oder probiere den saftigen Zitronen-Buttermilch-Gugelhupf für eine süße Abwechslung. Beide passen wunderbar in die Jahreszeit.
Bis zum nächsten Mal – und lass es dir schmecken!
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Cremige Kürbis-Quiche mit Ziegenkäse und Rosmarin
Eine herzhafte Quiche mit karamellisiertem Hokkaido-Kürbis, cremigem Ziegenkäse und aromatischem Rosmarin. Perfekt für den Herbst, einfach zuzubereiten und ideal für Brunch, Picknick oder als Hauptgericht mit Salat.
- Prep Time: 25 Minuten
- Cook Time: 40 Minuten
- Total Time: 1 Stunde 5 Minuten
- Yield: 8 Stücke 1x
- Category: Hauptgericht
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 250 g Mehl (Type 405)
- 125 g kalte Butter, in Würfeln
- 1 Ei (Größe M)
- 1 Prise Salz
- 2–3 EL kaltes Wasser
- 1 kleiner Hokkaido-Kürbis (ca. 500–600 g)
- 2 EL Olivenöl
- 1 EL Honig oder Ahornsirup
- Salz und frisch gemahlener Pfeffer nach Geschmack
- 200 g weicher Ziegenkäse (Frischkäse)
- 3 Eier (Größe M)
- 200 ml Sahne (oder Crème fraîche)
- 100 ml Milch
- 2–3 Zweige frischer Rosmarin
- 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
- Muskatnuss, frisch gerieben (eine Prise)
Instructions
- Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Hokkaido-Kürbis waschen, halbieren, entkernen und in ca. 1 cm dicke Spalten schneiden. Die Spalten auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, mit Olivenöl und Honig beträufeln, mit Salz und Pfeffer würzen und gut vermischen. Für 15-20 Minuten backen, bis sie weich sind und die Ränder bräunen. Herausnehmen und abkühlen lassen.
- In einer großen Schüssel Mehl, Butter und Salz mit den Fingerspitzen zu einer krümeligen Masse verreiben. Das Ei und 2 EL kaltes Wasser dazugeben und schnell zu einem glatten Teig verkneten. Bei Bedarf noch 1 EL Wasser hinzufügen. Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und für 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
- Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem Kreis von ca. 30 cm Durchmesser ausrollen. In eine gefettete Quicheform (ca. 26 cm) legen und andrücken. Den überstehenden Rand abschneiden. Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen. Mit Backpapier und getrockneten Hülsenfrüchten oder Blindbackkugeln beschweren. Bei 180°C für 10 Minuten vorbacken. Backpapier und Hülsenfrüchte entfernen und weitere 5 Minuten backen, bis der Boden leicht goldbraun ist.
- In einer mittelgroßen Schüssel die 3 Eier mit Sahne und Milch verquirlen. Den gehackten Knoblauch, die Nadeln von einem Rosmarinzweig (fein gehackt), Salz, Pfeffer und eine Prise frisch geriebene Muskatnuss hinzufügen. Gut vermischen. Den Ziegenkäse in die Mischung bröseln oder in kleinen Stücken unterheben.
- Den vorgebackenen Boden mit den Kürbisspalten belegen. Die Eier-Sahne-Mischung vorsichtig darüber gießen. Die restlichen Rosmarinzweige oben drauflegen. Bei 180°C Ober-/Unterhitze für 30-35 Minuten backen, bis die Füllung gestockt und die Oberfläche goldbraun ist. Bei zu schneller Bräunung nach 20 Minuten mit Alufolie abdecken.
- Die Quiche nach dem Backen mindestens 10 Minuten in der Form ruhen lassen. Dann vorsichtig aus der Form lösen und in Stücke schneiden. Warm oder bei Raumtemperatur servieren.
Notes
Der Kürbis muss vorgebacken werden, um überschüssige Feuchtigkeit zu entfernen und eine wässrige Füllung zu vermeiden. Die Quiche schmeckt am zweiten Tag oft noch besser, da sich die Aromen verbinden. Zum Aufwärmen im Ofen bei 150°C für 5-7 Minuten, nicht in der Mikrowelle.
Nutrition
- Serving Size: 1 Stück
- Calories: 380
- Sugar: 6
- Sodium: 0.4
- Fat: 28
- Saturated Fat: 16
- Carbohydrates: 22
- Fiber: 3
- Protein: 12
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