Geschrieben von

Ella West

Veröffentlicht

Cremige Kürbissuppe mit Ingwer und Kokosmilch – einfach perfekt

Fertig in 40 Minuten
Portionen 4 Portionen
Schwierigkeitsgrad Einfach

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Der Nebel hing an diesem Nachmittag so tief über den Feldern, dass ich die Scheune gegenüber kaum sehen konnte. Es war dieser spezielle Novembernebel, der alles dämpft und die Welt in ein leises Grau hüllt. Ich war vom Markt zurückgekommen, die Hände kalt, die Tüte schwer mit einem einzigen, perfekten Hokkaido-Kürbis. Kein Plan, kein Rezept im Kopf. Nur das Gefühl, dass etwas Warmes, Sanftes hermusste. Etwas, das diesen Tag in eine Umarmung verwandelt. Ich habe den Kürbis einfach auf die Arbeitsfläche gelegt, den Ingwer aus dem Kühlschrank genommen und angefangen, ohne nachzudenken. Die cremige Kürbissuppe mit Ingwer und Kokosmilch ist an diesem Nachmittag einfach entstanden. Nicht aus einem Kochbuch, sondern aus einer Stimmung heraus. Und genau so soll sie auch sein: nicht kompliziert, nicht perfekt inszeniert, sondern einfach ehrlich. Sie ist zu meinem November-Ritual geworden – zu der Sache, die ich mache, wenn die Welt draußen grau ist und ich drinnen alles ein bisschen heller brauche.

Warum du diese Kürbissuppe lieben wirst

Ich habe diese Suppe in den letzten Jahren bestimmt dreißig Mal gekocht. Für mich allein, für Freunde, für meine Familie an Weihnachten. Und jedes Mal bestätigt sie, warum sie mein absoluter Favorit für die kalte Jahreszeit ist.

  • Schnell & einfach: In unter 40 Minuten steht sie auf dem Tisch. Kein stundenlanges Köcheln, keine aufwendigen Schritte. Perfekt für einen stressigen Wochentag, an dem du trotzdem etwas Gutes essen willst.
  • Einfache Zutaten: Du brauchst keinen speziellen Asiamarkt oder exotische Gewürze. Alles bekommst du im normalen Supermarkt – und hast es wahrscheinlich schon zu Hause.
  • Perfekt für kuschelige Abende: Ob nach einem Spaziergang im Herbstlaub, an einem verregneten Sonntag oder als wärmender Start in die Adventszeit – diese Suppe ist der ultimative Seelentröster.
  • Garantiert ein Hit: Ich habe sie noch nie erlebt, dass sie nicht gemocht wurde. Selbst mein Neffe, der sonst alles Gemüse misstrauisch beäugt, hat seinen Teller leer gelöffelt.
  • Unfassbar lecker: Die Kombination aus süßlichem Kürbis, scharfem Ingwer und cremiger Kokosmilch ist einfach unwiderstehlich. Sie schmeckt nach mehr und macht süchtig.

Was diese Suppe aber wirklich von anderen unterscheidet, ist die Art, wie die Aromen miteinander spielen. Der Ingwer ist nicht aufdringlich, er wärmt nur von innen. Die Kokosmilch macht sie samtig, ohne schwer zu sein. Und der Kürbis? Der ist einfach der Star. Ich habe viele Kürbissuppen probiert, aber diese ist meine Version. Die, die ich immer wieder koche, weil sie einfach richtig ist.

Es ist die Suppe, bei der ich nach dem ersten Löffel die Augen schließe. Nicht aus Dramatik, sondern weil sie sich so gut anfühlt. Dieses wohlige Gefühl, wenn die Wärme durch den Körper zieht und alles ein bisschen leichter wird. Genau das ist es, was ich an dieser Suppe liebe.

Was du an Zutaten brauchst

Die Liste ist kurz und überschaubar. Keine Angst vor langen Zutatenlisten – hier reichen wenige, hochwertige Dinge aus, um etwas Großartiges zu zaubern. Ich erkläre dir auch, warum ich welche Zutat verwende und worauf du achten solltest.

  • 1 mittelgroßer Hokkaido-Kürbis (ca. 800g bis 1kg): Mein absoluter Lieblingskürbis für Suppen. Du musst ihn nicht schälen, die Schale wird beim Kochen schön weich und gibt der Suppe eine tolle Farbe. Achte darauf, dass er fest ist und keine weichen Stellen hat. Ich kaufe meinen immer auf dem Wochenmarkt, da schmeckt er einfach am besten.
  • 1 große Zwiebel: Sie bildet die Basis für das Aroma. Eine rote oder eine gelbe Zwiebel – beides funktioniert. Ich nehme meist eine gelbe, weil sie etwas milder ist.
  • 2 Knoblauchzehen: Frischer Knoblauch ist ein Muss. Lass den Knoblauch aus dem Glas lieber im Regal, er hat nicht die gleiche Würze. Du kannst ihn fein hacken oder durch eine Presse drücken.
  • Ein daumengroßes Stück Ingwer (ca. 20-30g): Hier kommt der Kick. Der Ingwer sollte frisch sein, die Schale glatt und nicht schrumpelig. Je frischer, desto aromatischer. Du schälst ihn mit einem Löffel, das geht am einfachsten. Ich gebe zu, ich bin da pingelig – ich schneide den Ingwer in ganz feine Scheiben, damit er sich später besser pürieren lässt.
  • 400ml Kokosmilch (eine Dose): Nimm die cremige Kokosmilch, nicht die leichte oder das Kokoswasser aus der Packung. Die Dose macht die Suppe so schön samtig. Ich schwöre auf die Marke von “K Classic” oder “Thai Taste”, die haben einen richtig hohen Fettgehalt und schmecken intensiv.
  • 500ml Gemüsebrühe: Am besten selbstgemacht oder eine gute gekaufte ohne Geschmacksverstärker. Ich nehme oft die von “Alnatura”, die ist schön mild. Die Brühe darf nicht zu dominant sein, sie soll den Kürbis und die Kokosmilch unterstützen, nicht überdecken.
  • 2 EL Olivenöl oder Kokosöl: Zum Anbraten. Kokosöl passt natürlich perfekt zum Thema, aber Olivenöl tut es auch. Ich mag den leichten Eigengeschmack von Kokosöl in diesem Gericht.
  • Salz und Pfeffer: Das Grundgewürz. Nimm frisch gemahlenen Pfeffer, das macht einen Unterschied. Ich würze lieber erst am Ende, damit ich den Salzgehalt kontrollieren kann.
  • Optional: Eine Prise Chiliflocken: Wer es etwas schärfer mag. Ich gebe sie manchmal dazu, wenn ich einen kleinen Kick brauche. Vorsicht, nicht übertreiben – der Ingwer wärmt ja schon.
  • Optional: 1 EL Ahornsirup oder Honig: Falls der Kürbis nicht süß genug ist. Im Spätherbst sind Kürbisse oft von Natur aus süß, aber ein kleiner Schuss Süße kann das Aroma abrunden. Ich verwende Ahornsirup, weil er feiner schmeckt.
  • Zum Servieren: Kürbiskerne, Koriandergrün oder ein Klecks Kokosmilch: Das ist nur Deko, aber sie macht was her. Geröstete Kürbiskerne geben einen schönen Crunch.

Was du an Küchengeräten brauchst

Für diese Suppe brauchst du keine ausgefallene Ausrüstung. Ein guter Mixer oder Pürierstab ist das wichtigste Werkzeug. Ich habe beide ausprobiert und der Pürierstab ist einfach praktischer, weil du die Suppe direkt im Topf pürieren kannst. Weniger Abwasch, mehr Zeit zum Genießen.

  • Ein großer Suppentopf (mindestens 3 Liter): Nichts Ausgefallenes, ein einfacher Edelstahltopf tut es. Ein schwerer Boden verhindert, dass die Suppe anbrennt.
  • Ein scharfes Messer und ein Schneidebrett: Der Hokkaido-Kürbis ist zwar weicher als andere, aber ein scharfes Messer ist trotzdem Gold wert. Es rutscht nicht so leicht und die Arbeit geht schneller von der Hand.
  • Ein Pürierstab oder Standmixer: Wie gesagt, mein Favorit ist der Pürierstab. Die Marke “Bosch” oder “Braun” machen gute, preiswerte Modelle. Wenn du einen Standmixer nimmst, lass die Suppe erst etwas abkühlen, sonst explodiert dir der Deckel weg – glaub mir, ich hab’s einmal gemacht und die Küche sah aus wie ein Schlachtfeld.
  • Ein Kochlöffel oder eine Holzkelle: Zum Umrühren. Ein Silikonspatel ist auch gut, um den Topfboden sauber zu bekommen.
  • Optional: Ein Sparschäler: Brauchst du für den Hokkaido nicht, aber falls du doch einen anderen Kürbis nimmst, ist er hilfreich.

Ich habe meinen Pürierstab vor Jahren für 20 Euro gekauft und er läuft immer noch. Man muss nicht viel Geld ausgeben, um gut zu kochen. Ein scharfes Messer ist da wichtiger – investier da lieber ein bisschen mehr.

Und so wird sie gemacht – Schritt für Schritt

Cremige Kürbissuppe mit Ingwer und Kokosmilch preparation steps

Los geht’s. Ich zeige dir, wie ich die Suppe zubereite. Keine komplizierten Handgriffe, nur einfache Schritte, die jeder hinbekommt. Die Zeiten sind Richtwerte, jeder Herd ist anders.

  1. Kürbis vorbereiten (5 Minuten): Wasche den Hokkaido-Kürbis gründlich, denn die Schale kommt mit rein. Halbiere ihn, kratze mit einem Löffel die Kerne und die weichen Fasern heraus. Die Kerne kannst du übrigens aufheben, waschen, trocknen und im Ofen rösten – ein toller Snack. Schneide den Kürbis dann in grobe Stücke, etwa 3×3 cm. Keine Sorge, wenn sie nicht perfekt gleichmäßig sind, sie werden ja später püriert.
  2. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer vorbereiten (5 Minuten): Schäle die Zwiebel und schneide sie in feine Würfel. Schäle den Knoblauch und hacke ihn fein. Schäle den Ingwer mit einem Löffel (das geht super!) und schneide ihn in ganz feine Scheiben oder hacke ihn ebenfalls. Je feiner, desto besser verteilt sich das Aroma.
  3. Anbraten (8-10 Minuten): Erhitze das Öl in deinem großen Topf bei mittlerer Hitze. Gib die Zwiebelwürfel hinein und brate sie glasig an, etwa 3 Minuten. Dann kommen der Knoblauch und der Ingwer dazu. Brate alles unter Rühren für eine weitere Minute an, bis es duftet. Pass auf, dass der Knoblauch nicht verbrennt, sonst wird er bitter. Jetzt gibst du die Kürbisstücke dazu und brätst sie für etwa 4-5 Minuten mit. Sie dürfen leicht Farbe nehmen, das gibt ein tolles Röstaroma. Rühre gelegentlich um.
  4. Ablöschen und Kochen (20 Minuten): Gieße die Gemüsebrühe in den Topf. Sie sollte den Kürbis gerade so bedecken. Bring alles zum Kochen, reduziere dann die Hitze und lass es mit geschlossenem Deckel etwa 15 Minuten köcheln. Der Kürbis sollte weich sein, wenn du mit einer Gabel hineinstichst. Wenn nicht, lass es noch 5 Minuten länger kochen.
  5. Kokosmilch zugeben und pürieren (5 Minuten): Nimm den Topf vom Herd. Gieße die Kokosmilch hinein und rühre gut um. Jetzt kommt der wichtigste Schritt: Püriere alles mit dem Pürierstab, bis die Suppe schön glatt und cremig ist. Das dauert etwa 1-2 Minuten. Achte darauf, dass du den Pürierstab nicht auf den Topfboden drückst, sonst kann er Kratzer bekommen. Ich püriere immer in kreisenden Bewegungen von unten nach oben. Wenn du einen Standmixer verwendest, lass die Suppe erst 10 Minuten abkühlen und püriere sie dann in Portionen.
  6. Abschmecken (2 Minuten): Schmecke die Suppe mit Salz und Pfeffer ab. Wenn sie dir zu dick ist, kannst du noch etwas Brühe oder Wasser hinzugeben. Wenn sie zu dünn ist, lass sie noch ein paar Minuten ohne Deckel köcheln, damit etwas Flüssigkeit verdampft. Jetzt kannst du auch die Chiliflocken und den Ahornsirup unterrühren, wenn du magst. Ich gebe den Sirup meist erst dazu, wenn der Kürbis nicht süß genug ist – das ist von Kürbis zu Kürbis unterschiedlich.
  7. Servieren (2 Minuten): Fülle die Suppe in Schalen. Ein Klecks Kokosmilch, ein paar geröstete Kürbiskerne und etwas Koriandergrün machen sie zum Hingucker. Aber auch ohne Deko schmeckt sie fantastisch.

Ein Tipp von mir: Wenn du die Suppe am nächsten Tag isst, schmeckt sie oft noch besser, weil die Aromen durchgezogen sind. Sie lässt sich also super vorbereiten.

Meine besten Tipps für die perfekte Kürbissuppe

Ich habe bei dieser Suppe auch schon einiges falsch gemacht. Damit dir das nicht passiert, hier meine gesammelten Erfahrungen.

  • Der Kürbis muss nicht geschält werden: Das ist der größte Vorteil des Hokkaidos. Aber wasche ihn wirklich gründlich, denn die Schale kommt mit auf den Teller. Ich schrubbe ihn immer mit einer Gemüsebürste ab.
  • Nicht zu viel Brühe nehmen: Ich habe am Anfang immer zu viel Brühe genommen, weil ich dachte, der Kürbis muss schwimmen. Aber dann wird die Suppe dünn. Der Kürbis sollte nur knapp bedeckt sein. Lieber nach dem Pürieren noch etwas Brühe oder Wasser hinzufügen, wenn sie zu dick ist.
  • Den Ingwer nicht zu grob schneiden: Ich habe einmal den Ingwer in dicke Scheiben geschnitten und dann nicht fein genug püriert. Das war unangenehm, wenn man auf ein Ingwerstück gebissen hat. Schneide ihn wirklich klein oder hacke ihn.
  • Die Kokosmilch erst am Ende zugeben: Wenn du die Kokosmilch von Anfang an mitkochst, kann sie ausflocken und die Suppe wird nicht mehr so schön cremig. Gib sie erst nach dem Kochen dazu und püriere dann alles.
  • Mit der Schärfe spielen: Der Ingwer wärmt schon, aber wenn du es richtig scharf magst, kannst du eine frische rote Chilischote entkernen und fein hacken und mit dem Ingwer anbraten. Oder du gibst einen Spritzer Limettensaft dazu, das bringt Frische.
  • Multitasking beim Kochen: Während der Kürbis köchelt, kannst du schon die Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett rösten. Dauert nur 2-3 Minuten und sie schmecken viel besser als ungeröstete. Pass auf, sie verbrennen schnell.

Ein kleiner Fail von mir: Ich habe einmal vergessen, den Kürbis zu waschen, bevor ich ihn geschnitten habe. Die Suppe hatte dann einen leichten Erdgeschmack. Seitdem wasche ich immer zuerst den ganzen Kürbis, bevor ich überhaupt das Messer in die Hand nehme.

Variationen und Abwandlungen – mach sie zu deiner Suppe

Diese Suppe ist ein perfekter Ausgangspunkt für eigene Kreationen. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe und die super funktionieren.

  • Mit Möhren und Kürbis: Ersetze die Hälfte des Kürbisses durch Möhren. Das gibt eine noch süßere Note und eine schöne, orange Farbe. Ich habe das mal gemacht, als der Kürbis alle war, und es war ein voller Erfolg. Die Möhren müssen etwas länger kochen, also gib sie 5 Minuten früher in den Topf.
  • Mit Kokosmilch und Erdnussbutter: Für eine asiatische Note rühre einen Esslöffel Erdnussbutter zusammen mit der Kokosmilch unter. Das klingt erstmal ungewöhnlich, aber die Erdnussbutter macht die Suppe noch cremiger und gibt ein tolles nussiges Aroma. Ein Spritzer Limettensaft und etwas Sojasoße runden das Ganze ab.
  • Mit geröstetem Kürbis: Statt den Kürbis im Topf anzubraten, kannst du ihn im Ofen rösten. Schneide den Kürbis in Spalten, beträufle sie mit Öl und würze sie mit Salz und Pfeffer. Bei 200°C Umluft etwa 25-30 Minuten backen, bis sie weich sind und braune Ränder haben. Dann gibst du sie in den Topf und verfährst wie gewohnt. Das Röstaroma ist intensiver und die Suppe bekommt eine leichte Karamellnote. Das ist mein Geheimtipp, wenn ich Gäste beeindrucken will.
  • Mit Kürbiskernöl: Statt Olivenöl zum Anbraten nimmst du am Ende einen Schuss steirisches Kürbiskernöl über die fertige Suppe. Das gibt ein wahnsinnig nussiges Aroma. Aber Vorsicht, Kürbiskernöl ist empfindlich und darf nicht mitkochen, sonst wird es bitter.
  • Vegan und laktosefrei: Die Suppe ist von Haus aus vegan, wenn du auf den Honig verzichtest und Ahornsirup nimmst. Auch laktosefrei ist sie durch die Kokosmilch. Perfekt für alle mit Unverträglichkeiten.

Ich selbst mag die Variante mit geröstetem Kürbis am liebsten. Sie ist zwar etwas aufwendiger, aber der Geschmack ist einfach unglaublich. Probier es einfach mal aus, wenn du Zeit hast.

So servierst und lagerst du die Suppe richtig

Die Suppe schmeckt am besten, wenn sie heiß ist. Aber auch lauwarm ist sie ein Genuss. Hier ein paar Tipps, wie du sie servieren und aufbewahren kannst.

  • Serviertemperatur: Die Suppe sollte richtig heiß sein, aber nicht kochend. Ich erwärme die Teller oder Schalen kurz mit heißem Wasser vor, damit die Suppe nicht so schnell auskühlt. Das ist ein kleiner Trick aus der Gastronomie.
  • Dazu passen: Ein frisches Baguette oder ein rustikales Bauernbrot sind perfekt, um die Schale auszuwischen. Auch ein Klecks Crème fraîche oder Schmand (nicht vegan) harmoniert wunderbar. Für einen besonderen Anlass serviere ich die Suppe in kleinen Gläsern als Vorspeise – das sieht elegant aus.
  • Im Kühlschrank: Die Suppe hält sich im Kühlschrank in einem verschlossenen Behälter etwa 3-4 Tage. Sie wird beim Abkühlen etwas dicker, das ist normal. Beim Wiederaufwärmen einfach etwas Wasser oder Brühe hinzugeben und gut umrühren.
  • Einfrieren: Die Suppe lässt sich super einfrieren. Fülle sie in Gefrierbeutel oder -dosen und lass etwas Platz, da sie sich beim Gefrieren ausdehnt. Sie hält sich etwa 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank stellen oder direkt im Topf bei niedriger Hitze erwärmen. Ich friere sie immer portionsweise ein, dann habe ich an stressigen Tagen schnell eine warme Mahlzeit.
  • Aufwärmen: Am besten erwärmst du die Suppe in einem Topf bei mittlerer Hitze. Rühre gelegentlich um, damit sie nicht anbrennt. In der Mikrowelle geht es auch, aber da wird sie oft nicht gleichmäßig warm. Ich finde, sie schmeckt vom Herd einfach besser.
  • Geschmacksentwicklung: Wie schon gesagt, die Suppe schmeckt am zweiten Tag oft noch besser, weil die Aromen Zeit hatten, sich zu verbinden. Der Ingwer wird etwas milder und die Kokosmilch tritt mehr in den Vordergrund. Ein echtes Comfort Food, das mit der Zeit nur gewinnt.

Ich habe oft am Sonntag einen großen Topf gekocht und dann unter der Woche davon gezehrt. Das spart Zeit und man hat immer etwas Gutes im Haus.

Nährwerte und gesundheitliche Vorteile

Diese Suppe ist nicht nur lecker, sondern auch richtig gesund. Hier eine grobe Nährwertangabe pro Portion (bei 4 Portionen):

  • Kalorien: ca. 280-320 kcal
  • Fett: ca. 20g (davon hauptsächlich gesunde Fette aus der Kokosmilch)
  • Kohlenhydrate: ca. 20g
  • Ballaststoffe: ca. 5g
  • Eiweiß: ca. 5g
  • Vitamin A: Deckt über 100% des Tagesbedarfs (dank Kürbis)
  • Vitamin C: Gute Menge durch Kürbis und Ingwer
  • Eisen: Enthalten im Kürbis und in der Kokosmilch

Der Kürbis ist reich an Beta-Carotin, das der Körper in Vitamin A umwandelt – gut für die Augen und das Immunsystem. Der Ingwer wirkt entzündungshemmend und wärmt von innen. Die Kokosmilch liefert gesunde mittelkettige Fettsäuren, die schnell Energie liefern. Zusammen ein echtes Powerpaket für die kalte Jahreszeit.

Die Suppe ist von Natur aus glutenfrei und vegan. Wer auf eine low-carb-Ernährung achtet, sollte die Menge an Kürbis etwas reduzieren, da er natürlichen Zucker enthält. Aber in Maßen ist sie auch dafür geeignet.

Ich persönlich liebe es, dass ich mit dieser Suppe etwas Gutes für meinen Körper tue, ohne auf Genuss zu verzichten. Sie ist kein Diätgericht, aber sie ist ehrliches, gesundes Essen.

Häufig gestellte Fragen zur Kürbissuppe

Kann ich auch einen anderen Kürbis verwenden?
Ja, du kannst jeden Kürbis nehmen, der sich für Suppen eignet. Butternuss-Kürbis oder Muskatkürbis sind auch toll. Dann musst du ihn aber schälen, was etwas mehr Arbeit ist. Hokkaido ist einfach am unkompliziertesten.

Kann ich die Suppe auch ohne Kokosmilch machen?
Klar, du kannst die Kokosmilch durch Sahne oder eine andere pflanzliche Milch ersetzen. Dann wird sie aber nicht so cremig und der Geschmack ändert sich. Ich würde empfehlen, zumindest einen Teil durch Kokosmilch zu ersetzen, weil sie so schön samtig macht.

Die Suppe ist zu dünn, was kann ich tun?
Lass sie einfach ohne Deckel noch ein paar Minuten köcheln, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Oder du pürierst einen Teil der Suppe extra fein und lässt etwas mehr Kürbisstücke drin. Ein weiterer Trick: Rühre einen Esslöffel Kokosmehl oder gemahlene Mandeln unter – das bindet die Flüssigkeit.

Kann ich die Suppe auch kalt essen?
Ja, sie schmeckt auch kalt als erfrischende Vorspeise an warmen Tagen. Dann würze ich sie etwas kräftiger mit Limettensaft und Koriander. Aber ehrlich gesagt, ich mag sie lieber warm.

Wie mache ich die Suppe besonders cremig?
Der Trick ist, sie richtig lange zu pürieren – mindestens 2 Minuten mit dem Pürierstab. Und die Kokosmilch nicht zu früh zugeben. Ein weiterer Geheimtipp: Gib einen Esslöffel Cashewmus oder Mandelmus mit in den Topf, das macht sie unglaublich cremig.

Fazit – Warum du diese Suppe unbedingt kochen solltest

Diese cremige Kürbissuppe mit Ingwer und Kokosmilch ist mehr als nur ein Rezept. Sie ist ein kleines Ritual für die kalte Jahreszeit, eine Umarmung in einer Schale. Sie ist einfach zuzubereiten, braucht keine ausgefallenen Zutaten und schmeckt trotzdem so, als hättest du stundenlang in der Küche gestanden.

Ich liebe es, wie sie den Tag verwandeln kann. Wie sie aus einem grauen Novembernachmittag etwas Warmes, Geborgenes macht. Und ich hoffe, dass sie auch für dich zu einem solchen Ritual wird. Probier sie aus, pass sie an deinen Geschmack an und mach sie zu deiner eigenen Version. Vielleicht mit etwas mehr Ingwer, vielleicht mit einem Schuss Limette, vielleicht mit gerösteten Kürbiskernen obendrauf.

Lass mich wissen, wie sie dir schmeckt! Schreib mir einen Kommentar, teile deine Variante oder markiere mich auf Social Media. Ich bin gespannt, was du daraus machst. Und jetzt: Ab in die Küche und genießen!

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Cremige Kürbissuppe mit Ingwer und Kokosmilch recipe

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Cremige Kürbissuppe mit Ingwer und Kokosmilch

Eine samtige, wärmende Kürbissuppe mit Ingwer und Kokosmilch, die an grauen Herbsttagen Trost spendet. Sie ist schnell zubereitet, vegan und glutenfrei.

  • Author: Anna
  • Prep Time: 10 Minuten
  • Cook Time: 30 Minuten
  • Total Time: 40 Minuten
  • Yield: 4 Portionen 1x
  • Category: Suppe
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 1 mittelgroßer Hokkaido-Kürbis (ca. 800 g bis 1 kg)
  • 1 große Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer (ca. 2030 g)
  • 400 ml Kokosmilch (eine Dose)
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 2 EL Olivenöl oder Kokosöl
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • Optional: 1 Prise Chiliflocken
  • Optional: 1 EL Ahornsirup oder Honig
  • Zum Servieren: Kürbiskerne, Koriandergrün oder ein Klecks Kokosmilch

Instructions

  1. Kürbis vorbereiten: Den Hokkaido-Kürbis gründlich waschen, halbieren, Kerne und Fasern mit einem Löffel entfernen. In grobe Stücke (ca. 3×3 cm) schneiden.
  2. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer vorbereiten: Zwiebel fein würfeln, Knoblauch fein hacken, Ingwer mit einem Löffel schälen und in feine Scheiben schneiden oder hacken.
  3. Anbraten: Öl in einem großen Topf bei mittlerer Hitze erhitzen. Zwiebelwürfel glasig braten (ca. 3 Minuten). Knoblauch und Ingwer zugeben und 1 Minute mitbraten, bis es duftet. Kürbisstücke zugeben und 4-5 Minuten unter Rühren anbraten, bis sie leicht Farbe nehmen.
  4. Ablöschen und Kochen: Gemüsebrühe angießen, sodass der Kürbis knapp bedeckt ist. Aufkochen, dann Hitze reduzieren und mit geschlossenem Deckel ca. 15 Minuten köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist.
  5. Kokosmilch zugeben und pürieren: Topf vom Herd nehmen, Kokosmilch einrühren. Mit einem Pürierstab oder Standmixer (nach kurzem Abkühlen) fein pürieren, bis die Suppe glatt und cremig ist.
  6. Abschmecken: Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Bei Bedarf Chiliflocken und Ahornsirup oder Honig unterrühren. Falls zu dick, etwas Brühe oder Wasser zugeben; falls zu dünn, ohne Deckel einköcheln lassen.
  7. Servieren: In Schalen füllen und nach Wunsch mit einem Klecks Kokosmilch, gerösteten Kürbiskernen und Koriandergrün garnieren.

Notes

Die Suppe schmeckt am nächsten Tag oft noch besser, da die Aromen durchziehen. Sie lässt sich gut einfrieren (ca. 3 Monate haltbar). Beim Wiederaufwärmen etwas Wasser oder Brühe zugeben. Für extra Cremigkeit 1 EL Cashewmus oder Mandelmus mitpürieren.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Portion (ca. 400 m
  • Calories: 300
  • Sugar: 8
  • Sodium: 600
  • Fat: 20
  • Saturated Fat: 15
  • Carbohydrates: 20
  • Fiber: 5
  • Protein: 5

Keywords: Kürbissuppe, Ingwer, Kokosmilch, vegan, glutenfrei, Herbst, einfach, schnell

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