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Beim dritten Mal in einer Woche stand ich wieder da, Messer in der Hand, und der Butternut-Kürbis lag schon halb geschält auf dem Brett. Irgendetwas an diesem cremigen Butternut-Kürbis-Risotto mit Salbei ließ mich nicht los. Vielleicht war es die Art, wie der Kürbis beim Anbraten anfing, süßlich zu duften und die Küche in ein warmes, goldenes Licht tauchte. Oder die Stille, die eintrat, wenn ich die ersten Bissen probierte – dieses fast schon ehrfürchtige Schweigen, das nur gutes Essen hervorruft.
Ehrlich? Ich hatte nicht vor, ein Risotto-Rezept zu perfektionieren. Es war eher so, dass mich dieser eine Abend, an dem ich eigentlich nur Reste verwerten wollte, in eine Art Koch-Trance versetzte. Der Kürbis war da, ein Bund Salbei lag noch vom Wochenmarkt herum, und der Arborio-Reis wartete geduldig im Schrank. Und dann passierte es: Diese eine Kombination aus cremigem Reis, süßlich-nussigem Kürbis und dem erdigen, leicht pfeffrigen Salbei – einfach magisch. Dieses cremige Butternut-Kürbis-Risotto mit Salbei ist nicht einfach nur ein Gericht. Es ist der Grund, warum ich jetzt immer einen Extrakürbis im Haus habe. Vertrau mir.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
Dieses cremige Butternut-Kürbis-Risotto mit Salbei ist mehr als nur ein weiteres Herbstrezept. Es ist eine Umarmung in einer Schüssel. Und hier ist der Grund, warum es dein neuer Favorit wird:
- Einfach & Schnell: In nur etwa 40 Minuten hast du ein Restaurant-würdiges Gericht auf dem Tisch. Perfekt für ein gemütliches Abendessen unter der Woche, wenn du dir etwas Besonderes gönnen willst, ohne stundenlang in der Küche zu stehen.
- Saisonale Zutaten: Butternut-Kürbis und Salbei sind die Stars des Herbstes. Du bekommst sie auf jedem Wochenmarkt oder im Supermarkt – und sie sind bezahlbar!
- Natürlich cremig: Das Geheimnis? Ein Teil des Kürbisses wird püriert und direkt in den Reis eingerührt. Das macht das Risotto unwiderstehlich samtig, ganz ohne Unmengen an Sahne oder Käse. Ein Trick, den ich von einer italienischen Köchin gelernt habe.
- Der perfekte Comfort Food: Dieses Gericht ist die Definition von Seelenwärmer. Es ist herzhaft, sättigend und hat diese besondere Fähigkeit, einen grauen Regentag in etwas Schönes zu verwandeln.
- Immer ein Erfolg: Ich habe es für Freunde gekocht, für meine Familie und sogar für meine skeptische Schwester, die „keinen Kürbis mag”. Jeder war begeistert. Es ist einfach ein Gericht, das alle glücklich macht.
Dieses Rezept ist nicht einfach nur gut. Es ist das Ergebnis von drei Testdurchläufen, bei denen ich die Flüssigkeitsmenge und die Garzeit des Kürbisses perfektioniert habe. Das Ergebnis ist ein Risotto, bei dem jedes Korn Reis perfekt gegart und von einer samtigen Kürbissauce umhüllt ist. Es ist die Art von Essen, bei der man nach dem ersten Bissen einfach die Augen schließt und genießt.
Was du an Zutaten brauchst
Die Liste ist kurz, aber jede Zutat spielt ihre Rolle perfekt. Keine komplizierten Sachen, sondern ehrliche, gute Lebensmittel.
- Butternut-Kürbis (ca. 600g): Das Herz des Gerichts. Achte auf einen Kürbis mit festem, orangefarbenem Fruchtfleisch. Er sollte sich schwer anfühlen und keine weichen Stellen haben. Ich kaufe ihn immer ganz und schäle ihn selbst – das Aroma ist einfach intensiver als bei fertig geschnittenem Kürbis aus der Kühltheke.
- Arborio Reis (300g): Der Klassiker für Risotto. Seine Körner haben einen hohen Stärkegehalt, der für die typisch cremige Konsistenz sorgt. Alternativ kannst du auch Carnaroli oder Vialone Nano verwenden, das sind die absoluten Profi-Reissorten.
- Salbei (1 Bund): Frischer Salbei ist ein Muss. Getrockneter Salbei kann da einfach nicht mithalten. Die Blätter werden in Butter knusprig gebraten und verleihen dem Gericht ein unglaublich aromatisches, erdiges Aroma. Ein kleiner Tipp: Zupfe die Blätter kurz vor der Verwendung vom Stiel, dann verlieren sie ihr ätherisches Öl nicht.
- Gemüsebrühe (ca. 1 Liter): Die Basis für den Geschmack. Ich nehme am liebsten eine selbstgemachte Brühe oder eine gute Bio-Brühe aus dem Glas. Die Brühe sollte heiß sein, wenn du sie zum Reis gibst, damit der Garprozess nicht unterbrochen wird.
- Zwiebel (1 mittelgroße): Für die aromatische Basis. Eine fein gewürfelte Zwiebel gibt dem Risotto eine milde Süße und Tiefe.
- Knoblauch (2 Zehen): Ein Muss für die herzhafte Note. Ich presse ihn immer frisch, das Aroma ist einfach unvergleichlich.
- Weißwein (150 ml): Ein trockener Weißwein (z.B. Pinot Grigio oder Sauvignon Blanc) ist ideal. Er sorgt für eine feine Säure, die die Süße des Kürbisses perfekt ausbalanciert. Du kannst ihn auch durch etwas mehr Brühe ersetzen, aber der Wein gibt eine besondere Note.
- Butter (80g): Ein Teil wird zum Anbraten des Kürbisses und für den Salbei verwendet, der andere Teil wird am Ende untergehoben – das macht das Risotto extra cremig und glänzend.
- Parmesan (80g, frisch gerieben): Auch hier gilt: Bitte keinen fertig geriebenen Parmesan aus der Tüte! Ein gutes Stück Parmesan, das du selbst reibst, schmilzt viel besser und gibt dem Gericht eine unvergleichliche Würze und Cremigkeit.
- Olivenöl (2 EL): Zum Andünsten der Zwiebeln. Ein gutes, natives Olivenöl extra ist perfekt.
- Salz & Pfeffer: Zum Abschmecken. Am Ende kommt noch eine Prise Muskatnuss dazu – das harmoniert wunderbar mit dem Kürbis.
Benötigte Küchengeräte
Du brauchst keine ausgefallene Ausrüstung, nur ein paar grundlegende Dinge, die du wahrscheinlich schon in deiner Küche hast.
- Großer Topf oder hohe Pfanne: Ein schwerer Topf mit dickem Boden (am besten aus Edelstahl oder Gusseisen) ist ideal, damit die Hitze gleichmäßig verteilt wird und nichts anbrennt.
- Schneidebrett und scharfes Messer: Ein gutes Messer ist die halbe Miete, vor allem beim Schälen und Würfeln des Kürbisses.
- Gemüseschäler: Zum einfachen Schälen des Butternut-Kürbisses.
- Kochlöffel oder Holzlöffel: Zum Rühren des Risottos. Ein Holzlöffel ist sanft zu deinem Topf und perfekt geeignet.
- Messbecher: Für die Brühe und den Wein.
- Kleine Pfanne: Zum Knusprigbraten des Salbeis.
- Pürierstab oder Standmixer: Um einen Teil des Kürbisses zu pürieren. Wenn du keinen hast, kannst du den Kürbis auch mit einer Gabel fein zerdrücken, aber das Püree wird einfach cremiger.
Zubereitung: Schritt für Schritt
Keine Sorge, Risotto kochen ist keine Zauberei. Es erfordert nur ein wenig Geduld und Liebe. Los geht’s!
- Kürbis vorbereiten (10 Minuten): Den Butternut-Kürbis schälen, halbieren und die Kerne mit einem Löffel entfernen. Das Fruchtfleisch in ca. 1-2 cm große Würfel schneiden. Etwa 200g der Kürbiswürfel beiseitelegen – die werden später püriert.
- Brühe erhitzen: Die Gemüsebrühe in einem separaten Topf erhitzen und dann auf niedriger Stufe warmhalten. Heiße Brühe ist das A und O für ein gelungenes Risotto.
- Kürbis anbraten (5 Minuten): In einem großen Topf 20g Butter und 1 EL Olivenöl erhitzen. Die größeren Kürbiswürfel (ca. 400g) darin bei mittlerer Hitze 4-5 Minuten anbraten, bis sie leicht gebräunt und weich sind. Mit Salz und Pfeffer würzen. Dann die Hälfte der angebratenen Kürbiswürfel aus dem Topf nehmen und beiseitestellen. Die andere Hälfte der Kürbiswürfel (die im Topf bleiben) mit einer Kelle heißer Brühe (ca. 200ml) ablöschen und 5 Minuten köcheln lassen, bis sie ganz weich sind. Dann mit dem Pürierstab direkt im Topf zu einem feinen Püree verarbeiten. Das Püree in eine kleine Schüssel umfüllen und den Topf kurz auswischen.
- Basis aromatisieren (5 Minuten): Im selben Topf die restliche Butter (20g) und das restliche Olivenöl (1 EL) erhitzen. Die fein gewürfelte Zwiebel darin bei mittlerer Hitze glasig dünsten (ca. 2-3 Minuten). Den gepressten Knoblauch dazugeben und eine weitere Minute mitdünsten, bis er duftet. Nicht zu heiß werden lassen, sonst wird der Knoblauch bitter.
- Reis anrösten (2 Minuten): Den Arborio-Reis in den Topf geben und unter Rühren kurz mit anschwitzen, bis die Körner glasig werden und anfangen, leicht zu duften. Das dauert etwa 1-2 Minuten. Dieser Schritt ist wichtig, damit der Reis später schön bissfest bleibt.
- Mit Wein ablöschen (2 Minuten): Den Weißwein angießen und unter ständigem Rühren einkochen lassen, bis die Flüssigkeit fast vollständig vom Reis aufgenommen wurde. Der Alkohol verfliegt, der Geschmack bleibt.
- Das eigentliche Risotto kochen (18-20 Minuten): Nun kommt der entscheidende Teil. Gib eine Kelle heiße Brühe (ca. 150ml) zum Reis und rühre alles kräftig um. Warte, bis die Flüssigkeit fast vollständig vom Reis aufgenommen wurde, bevor du die nächste Kelle Brühe hinzugibst. Wiederhole diesen Vorgang für etwa 15-16 Minuten. Rühre immer wieder, aber nicht ständig – eine kurze Pause ist erlaubt. Nach etwa 15 Minuten den pürierten Kürbis und die beiseitegelegten, gebratenen Kürbiswürfel unterrühren. Dann weiter Brühe zugeben, bis der Reis die gewünschte Konsistenz hat: Er sollte cremig sein, aber noch einen leichten Biss haben („al dente”). Das dauert nochmal etwa 3-4 Minuten. Insgesamt solltest du etwa 900ml bis 1 Liter Brühe verbrauchen.
- Mantecatura (die finale Cremigkeit) (3 Minuten): Sobald der Reis perfekt ist, den Topf vom Herd nehmen. Die restliche Butter (40g) und den frisch geriebenen Parmesan unterrühren. Rühre kräftig, bis alles geschmolzen und das Risotto wunderbar cremig ist. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise frisch geriebener Muskatnuss abschmecken.
- Salbei knusprig braten (2 Minuten): Während das Risotto zieht, in einer kleinen Pfanne 20g Butter erhitzen, bis sie schäumt. Die Salbeiblätter hineingeben und auf jeder Seite etwa 30 Sekunden braten, bis sie knusprig und durchscheinend sind. Achtung, sie verbrennen schnell! Herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.
- Anrichten: Das Risotto auf tiefen Tellern anrichten. Mit den knusprigen Salbeiblättern und etwas frisch geriebenem Parmesan bestreuen. Sofort servieren!
Kochtipps & Techniken
Aus meiner eigenen Risotto-Lehrzeit (ja, die gibt es!) habe ich ein paar wichtige Lektionen gelernt. Hier sind sie:
- Die Brühe muss heiß sein: Das ist der häufigste Anfängerfehler. Kalte Brühe stoppt den Garprozess des Reises und macht das Risotto matschig. Halte die Brühe auf dem Herd einfach auf kleiner Flamme warm.
- Rühren, aber nicht wie ein Besessener: Du musst nicht die ganze Zeit rühren, aber regelmäßiges Umrühren löst die Stärke aus den Reiskörnern und sorgt für die Cremigkeit. Ein guter Rhythmus ist: Nach jeder Kelle Brühe kräftig umrühren, dann eine Pause von 30 Sekunden machen, wieder umrühren, und so weiter.
- Der Reis muss „al dente” sein: Probiere den Reis zwischendurch! Er sollte weich, aber noch mit einem leichten Biss in der Mitte sein. Nimm den Topf vom Herd, sobald du diesen Punkt erreicht hast – der Reis gart in der Restwärme noch ein wenig nach.
- Nicht zu viel Flüssigkeit auf einmal: Gib immer nur eine Kelle Brühe auf einmal dazu. So hat der Reis Zeit, die Flüssigkeit aufzunehmen und die Stärke freizusetzen. Wenn du zu viel auf einmal zugibst, wird das Risotto wässrig und matschig.
- Die Mantecatura ist heilig: Das Unterrühren von Butter und Parmesan am Ende (die „Mantecatura”) ist der wichtigste Schritt. Nimm den Topf unbedingt vom Herd, bevor du die kalte Butter und den Käse unterhebst. So wird das Risotto seidig und glänzend, ohne zu brechen.
Variationen & Anpassungen
Dieses Grundrezept ist fantastisch, aber es lässt sich wunderbar abwandeln. Probiere dich aus!
- Vegetarisch / Vegan: Für eine vegane Variante ersetze die Butter durch hochwertiges Olivenöl oder vegane Butter. Den Parmesan kannst du durch Hefeflocken oder einen veganen Reibekäse ersetzen. Achte darauf, dass der Weißwein vegan ist (manche Weine werden mit tierischen Produkten geklärt).
- Mit Pilzen: Brate 200g gemischte Pilze (z.B. Champignons, Kräuterseitlinge) in etwas Butter an, bis sie goldbraun sind, und hebe sie kurz vor dem Servieren unter das Risotto. Das gibt eine wunderbar erdige Note.
- Mit Speck oder Schinken: Für eine herzhafte Variante bratest du 100g gewürfelten Speck oder Schinken knusprig an und gibst ihn über das fertige Risotto. Das passt perfekt zum Kürbis.
- Andere Kürbissorten: Du kannst statt Butternut-Kürbis auch Hokkaido-Kürbis verwenden. Der große Vorteil: Du musst ihn nicht schälen! Einfach waschen, entkernen und würfeln.
- Mit Spinat: Gib eine Handvoll frischen Babyspinat in den letzten 2 Minuten der Garzeit unter das Risotto. Er fällt zusammen und gibt eine schöne grüne Farbe und frische Vitamine.
Servieren & Aufbewahren
Servieren: Risotto ist ein Gericht, das sofort gegessen werden sollte! Es wartet nicht gern. Serviere es auf vorgewärmten tiefen Tellern, damit es länger heiß bleibt. Dazu passt ein einfacher grüner Salat mit einem leichten Zitronen-Dressing, um die Cremigkeit des Risottos auszugleichen. Ein Glas trockener Weißwein, wie ein Sauvignon Blanc oder ein Pinot Grigio, rundet das Ganze perfekt ab.
Aufbewahren: Falls doch mal etwas übrig bleibt (was selten vorkommt!), kannst du das Risotto im Kühlschrank aufbewahren. Gib es in einen luftdichten Behälter und stelle es innerhalb von 2 Stunden nach dem Kochen in den Kühlschrank. Es hält sich dort etwa 2 Tage.
Wieder aufwärmen: Risotto aufzuwärmen ist eine kleine Kunst, denn es wird leicht trocken und matschig. Der beste Weg: Gib das kalte Risotto in einen Topf mit einem Schuss Milch oder Brühe. Erhitze es bei niedriger bis mittlerer Hitze unter ständigem Rühren, bis es wieder cremig und heiß ist. Du kannst es auch in der Mikrowelle erwärmen, aber dann wird die Konsistenz meist etwas leidet. Ehrlich gesagt, schmeckt es am nächsten Tag auch kalt aus der Hand – wie eine Art Risotto-Snack. Aber das ist ein Geheimnis zwischen uns.
Nährwertangaben & Gesundheitliche Vorteile
Dieses cremige Butternut-Kürbis-Risotto mit Salbei ist nicht nur unglaublich lecker, sondern auch überraschend gesund. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Portion (basierend auf 4 Portionen):
- Kalorien: ca. 520 kcal
- Fett: ca. 22g
- Kohlenhydrate: ca. 65g
- Eiweiß: ca. 14g
Warum es dir guttut:
- Butternut-Kürbis: Er ist reich an Vitamin A (wichtig für die Augen), Vitamin C und Ballaststoffen. Er enthält außerdem Antioxidantien, die dein Immunsystem stärken.
- Salbei: Dieses Kraut ist ein echtes Powerpaket. Es wirkt entzündungshemmend, verdauungsfördernd und soll sogar die Konzentration fördern.
- Olivenöl & Parmesan: Gesunde Fette und hochwertiges Eiweiß machen das Gericht sättigend und liefern langanhaltende Energie.
Hinweis: Dieses Rezept enthält Laktose (Butter, Parmesan) und Gluten (wenn du einen nicht glutenfreien Weißwein verwendest, da dieser manchmal Spuren enthalten kann). Für eine laktosefreie Variante ersetze die Butter durch laktosefreie Butter und den Parmesan durch einen laktosefreien Hartkäse.
Fazit
Dieses cremige Butternut-Kürbis-Risotto mit Salbei ist der Beweis, dass die einfachsten Dinge oft die besten sind. Es ist ein Gericht, das nach Herbst schmeckt, nach gemütlichen Abenden und nach dem Gefühl, etwas ganz Besonderes geschaffen zu haben – und das mit so wenig Aufwand. Ich liebe es, wie der süße Kürbis und der erdige Salbei sich perfekt ergänzen und wie der Reis in der cremigen Sauce fast zu schmelzen scheint. Es ist mein absolutes Lieblingsgericht für die kühle Jahreszeit.
Probiere es unbedingt aus! Und wenn du es nachkochst, lass es mich wissen. Hinterlasse gerne einen Kommentar, zeig mir dein Foto auf Instagram oder erzähl mir, welche Variationen du ausprobiert hast. Ich bin schon gespannt! Kochen soll Spaß machen, also hab keine Angst, zu experimentieren. Dieses Rezept ist nur der Anfang.
In diesem Sinne: Genieße jeden einzelnen cremigen Bissen!
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich das Risotto auch im Voraus zubereiten?
Risotto schmeckt am besten frisch zubereitet, da es beim Aufwärmen an Cremigkeit verliert. Du kannst es aber bis zu 2 Tage im Kühlschrank aufbewahren und dann langsam mit etwas Brühe oder Milch wieder aufwärmen.
Kann ich den Butternut-Kürbis durch einen anderen Kürbis ersetzen?
Ja, sehr gut! Hokkaido-Kürbis ist eine tolle Alternative, da du ihn nicht schälen musst. Auch Muskatkürbis oder sogar Süßkartoffeln eignen sich hervorragend.
Kann ich den Weißwein weglassen?
Ja, du kannst den Weißwein einfach durch die gleiche Menge heiße Gemüsebrühe ersetzen. Der Wein gibt aber eine feine Säure, die das Gericht abrundet. Du kannst auch einen Schuss Apfelessig oder Zitronensaft für eine ähnliche Säure verwenden.
Warum wird mein Risotto matschig?
Das passiert meist, wenn du zu viel Flüssigkeit auf einmal zugibst oder die Brühe nicht heiß genug ist. Achte darauf, immer nur eine Kelle heiße Brühe zu verwenden und den Reis zwischendurch zu probieren, damit er nicht zu weich wird.
Kann ich das Risotto einfrieren?
Ich rate davon ab. Die Konsistenz des Reises leidet beim Einfrieren sehr stark, und das Risotto wird beim Auftauen matschig und wässrig. Genieße es lieber frisch oder am nächsten Tag aus dem Kühlschrank.
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Cremiges Butternut-Kürbis-Risotto mit Salbei: Einfaches Herbst-Rezept
Dieses cremige Butternut-Kürbis-Risotto mit Salbei ist eine Umarmung in einer Schüssel. In nur etwa 40 Minuten zauberst du ein Restaurant-würdiges Gericht, das mit saisonalen Zutaten und einer natürlichen Cremigkeit begeistert.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 25 Minuten
- Total Time: 40 Minuten
- Yield: 4 Portionen 1x
- Category: Hauptgericht
- Cuisine: Italienisch
Ingredients
- 600 g Butternut-Kürbis (ca. 1 1/3 Pfund)
- 300 g Arborio-Reis (ca. 1 1/2 Tassen)
- 1 Bund frischer Salbei
- 1 Liter Gemüsebrühe (ca. 4 Tassen)
- 1 mittelgroße Zwiebel
- 2 Zehen Knoblauch
- 150 ml trockener Weißwein (ca. 2/3 Tasse)
- 80 g Butter (ca. 1/3 Tasse)
- 80 g frisch geriebener Parmesan (ca. 1 Tasse)
- 2 EL natives Olivenöl extra
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
- 1 Prise frisch geriebene Muskatnuss
Instructions
- Kürbis vorbereiten: Butternut-Kürbis schälen, halbieren, Kerne entfernen und in 1-2 cm große Würfel schneiden. 200 g der Würfel beiseitelegen.
- Brühe erhitzen: Gemüsebrühe in einem separaten Topf erhitzen und auf niedriger Stufe warmhalten.
- Kürbis anbraten: In einem großen Topf 20 g Butter und 1 EL Olivenöl erhitzen. Die größeren Kürbiswürfel (ca. 400 g) bei mittlerer Hitze 4-5 Minuten anbraten, bis sie leicht gebräunt und weich sind. Mit Salz und Pfeffer würzen. Die Hälfte der angebratenen Kürbiswürfel aus dem Topf nehmen und beiseitestellen. Die andere Hälfte mit einer Kelle heißer Brühe (ca. 200 ml) ablöschen und 5 Minuten köcheln lassen, bis sie ganz weich sind. Mit dem Pürierstab direkt im Topf zu einem feinen Püree verarbeite…
- Basis aromatisieren: Im selben Topf die restliche Butter (20 g) und das restliche Olivenöl (1 EL) erhitzen. Die fein gewürfelte Zwiebel darin bei mittlerer Hitze glasig dünsten (ca. 2-3 Minuten). Den gepressten Knoblauch dazugeben und eine weitere Minute mitdünsten, bis er duftet.
- Reis anrösten: Den Arborio-Reis in den Topf geben und unter Rühren kurz mit anschwitzen, bis die Körner glasig werden und anfangen zu duften (ca. 1-2 Minuten).
- Mit Wein ablöschen: Den Weißwein angießen und unter ständigem Rühren einkochen lassen, bis die Flüssigkeit fast vollständig vom Reis aufgenommen wurde.
- Risotto kochen: Eine Kelle heiße Brühe (ca. 150 ml) zum Reis geben und kräftig umrühren. Warten, bis die Flüssigkeit fast vollständig aufgenommen wurde, dann die nächste Kelle hinzufügen. Diesen Vorgang für etwa 15-16 Minuten wiederholen. Nach etwa 15 Minuten den pürierten Kürbis und die beiseitegelegten, gebratenen Kürbiswürfel unterrühren. Dann weiter Brühe zugeben, bis der Reis cremig ist, aber noch einen leichten Biss hat („al dente“) – nochmal etwa 3-4 Minuten. Insgesamt etwa 900 ml bis 1 L…
- Mantecatura: Sobald der Reis perfekt ist, den Topf vom Herd nehmen. Die restliche Butter (40 g) und den frisch geriebenen Parmesan unterrühren, bis alles geschmolzen und das Risotto cremig ist. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Muskatnuss abschmecken.
- Salbei knusprig braten: In einer kleinen Pfanne 20 g Butter erhitzen, bis sie schäumt. Die Salbeiblätter hineingeben und auf jeder Seite etwa 30 Sekunden braten, bis sie knusprig sind. Herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.
- Anrichten: Das Risotto auf tiefen Tellern anrichten. Mit den knusprigen Salbeiblättern und etwas frisch geriebenem Parmesan bestreuen. Sofort servieren.
Notes
Die Brühe muss heiß sein, um den Garprozess nicht zu unterbrechen. Regelmäßiges Rühren löst die Stärke aus den Reiskörnern und sorgt für Cremigkeit. Der Reis sollte al dente sein – nimm den Topf vom Herd, sobald dieser Punkt erreicht ist. Die Mantecatura (Unterrühren von Butter und Parmesan am Ende) ist entscheidend für die seidige Konsistenz. Für eine vegane Variante Butter durch Olivenöl und Parmesan durch Hefeflocken ersetzen.
Nutrition
- Serving Size: 1 Portion
- Calories: 520
- Sugar: 8
- Sodium: 800
- Fat: 22
- Saturated Fat: 12
- Carbohydrates: 65
- Fiber: 5
- Protein: 14
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