Geschrieben von

Virginia Ramsey

Veröffentlicht

Cremiges Kürbisrisotto mit Salbeibutter – einfaches Herbst-Rezept

Fertig in 40 Minuten
Portionen 4 Portionen
Schwierigkeitsgrad Medium

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Dieser Duft von Salbeibutter, der durch die Küche zieht – dieses warme, leicht nussige Aroma, das sich mit dem süßlichen Erdgeruch von Kürbis vermischt – das ist für mich der Moment, in dem der Herbst wirklich beginnt. Ich stand damals in der winzigen Küche einer Ferienwohnung in der Toskana, es regnete seit Stunden, und der Kühlschrank war bis auf einen Hokkaido-Kürbis, etwas Parmesan und frische Salbeiblätter aus dem Garten der Vermieterin ziemlich leer. Mein Mann hatte sich einen deftigen Eintopf gewünscht, aber irgendetwas an diesem Regen und der Stille um uns herum verlangte nach etwas Feinerem, Cremigerem.

Also improvisierte ich. Ohne Rezept, nur nach Gefühl. Der Reis brutzelte im Olivenöl, während ich den Kürbis in grobe Würfel schnitt – die Schale blieb dran, weil ich zu faul zum Schälen war (und Hokkaido das ja auch verzeiht). Die Salbeiblätter zischten in der heißen Butter, und plötzlich roch die ganze Küche nach genau dem, was ich an dieser Jahreszeit liebe: erdig, beruhigend und irgendwie nach Zuhause, auch wenn wir Hunderte Kilometer davon entfernt waren.

Dieses cremige Herbst-Kürbisrisotto mit Salbeibutter ist das Ergebnis dieses glücklichen Zufalls. Es ist kein kompliziertes Restaurantgericht, sondern ehrliches, wärmendes Soulfood, das genau so schmeckt, wie der Oktober riecht. Seitdem koche ich es jedes Jahr, sobald die ersten Kürbisse auf dem Markt auftauchen. Und jedes Mal bin ich wieder überrascht, wie einfach es eigentlich ist – und wie sehr es nach mehr verlangt.

Warum Sie dieses Rezept lieben werden

Ehrlich, ich habe schon viele Risottos gekocht. Aber dieses hier ist etwas Besonderes. Es ist nicht nur ein weiteres Kürbisgericht unter vielen – es ist das Kürbisgericht, das ich immer wieder koche, wenn ich Eindruck schinden will, ohne stundenlang in der Küche zu stehen.

  • Einfach & schnell: In etwa 40 Minuten ist alles fertig. Kein stundenlanges Köcheln, kein aufwendiges Schnippeln. Perfekt für einen entspannten Herbstabend unter der Woche.
  • Alltägliche Zutaten: Keine exotischen Gewürze oder teuren Spezialitäten. Kürbis, Risottoreis, Zwiebel, Brühe, Parmesan, Butter und Salbei – das haben Sie meistens schon im Haus oder bekommen es in jedem Supermarkt.
  • Der perfekte Herbstgenuss: Ob für ein gemütliches Abendessen zu zweit, als Hauptgericht für die Familie oder sogar als Beilage zu einem klassischen Sauerbraten – dieses Risotto ist vielseitig und immer willkommen.
  • Kommt bei allen an: Selbst Kinder, die sonst skeptisch bei Kürbis sind, lieben die cremige Konsistenz und den milden Geschmack. Es ist einfach ein Gericht, das glücklich macht.
  • Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus süßlich-herbem Kürbis, nussigem Parmesan und der intensiven Salbeibutter ist einfach himmlisch. Der erste Löffel ist immer ein kleiner Moment des Glücks.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die Technik. Ich röste den Kürbis vorher kurz im Ofen an, was ihm eine zusätzliche Geschmackstiefe verleiht. Und die Salbeibutter wird nicht einfach untergerührt, sondern erst ganz zum Schluss über das fertige Risotto gegeben – so bleibt ihr Aroma frisch und intensiv. Es ist kein Gourmet-Rezept, sondern ein ehrliches, hausgemachtes Gericht, das nach mehr schmeckt. Es ist die Art von Essen, bei der man nach dem ersten Bissen kurz die Augen schließt und einfach genießt.

Die Zutaten – was Sie brauchen

Für dieses cremige Herbst-Kürbisrisotto mit Salbeibutter brauchen Sie keine lange Liste an exotischen Zutaten. Alles ist überschaubar und bewusst gewählt. Ich zeige Ihnen, worauf es bei jeder Zutat ankommt.

Für das Risotto:

  • 300 g Hokkaido-Kürbis (ca. ½ mittelgroßer Kürbis): Die beste Wahl, weil Sie ihn nicht schälen müssen. Die Schale wird beim Rösten schön weich und gibt eine tolle Farbe. Achten Sie auf einen festen, unbeschädigten Kürbis. Wer Butternuss- oder Muskatkürbis bevorzugt, muss ihn vorher schälen – das ist etwas mehr Arbeit, schmeckt aber auch wunderbar.
  • 1 kleine Zwiebel (ca. 80 g): Eine fein gewürfelte Zwiebel ist die Basis für jedes gute Risotto. Sie sorgt für eine milde Süße und Struktur. Wer mag, kann auch eine Schalotte verwenden – die ist etwas feiner im Geschmack.
  • 1 Knoblauchzehe: Fein gehackt oder gepresst, gibt sie dem Gericht eine dezente Würze. Nicht zu viel, sonst überdeckt es den feinen Kürbisgeschmack.
  • 200 g Risottoreis (z. B. Arborio, Carnaroli oder Vialone Nano): Arborio ist der Klassiker und überall erhältlich. Carnaroli gilt als die Königin unter den Risottoreissorten – sie bleibt beim Kochen besonders bissfest und wird wunderbar cremig. Vialone Nano nimmt besonders viel Flüssigkeit auf und wird sehr sahnig. Greifen Sie auf keinen Fall zu normalem Langkornreis, der wird matschig.
  • 100 ml trockener Weißwein (optional): Ein guter Schuss Wein gibt dem Risotto Säure und Tiefe. Er darf ruhig etwas fruchtig sein. Kein Wein zur Hand? Dann einfach einen Schuss hellen Balsamico-Essig oder Zitronensaft verwenden – oder den Wein weglassen und mehr Brühe nehmen.
  • 750 ml – 1 l heiße Gemüsebrühe: Die Brühe sollte gut gewürzt sein, am besten selbstgemacht oder von guter Qualität. Ich nehme gerne eine klare Brühe ohne Hefeextrakt, damit der Kürbisgeschmack im Vordergrund bleibt. Die Brühe muss während des Kochens heiß bleiben – stellen Sie sie auf einem zweiten Herdplatte oder in einem Topf auf kleiner Flamme warm.
  • 60 g frisch geriebener Parmesan oder Grana Padano: Bitte kaufen Sie ein Stück und reiben es frisch. Der Unterschied zu abgepacktem geriebenem Käse ist enorm – es schmilzt viel besser und schmeckt intensiver. Parmesan ist streng genommen nicht vegetarisch, da er mit tierischem Lab hergestellt wird. Grana Padano ist oft eine gute Alternative. Wer rein vegetarisch kocht, nimmt einen vegetarischen Hartkäse.
  • 2 EL Olivenöl (zum Andünsten): Ein gutes, mildes Olivenöl zum Anschwitzen von Zwiebel und Reis. Es darf kein kaltgepresstes Öl sein, das zu stark raucht.
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer: Zum Abschmecken. Vorsicht mit Salz – Parmesan und Brühe sind oft schon salzig genug.

Für die Salbeibutter:

Cremiges Kürbisrisotto mit Salbeibutter preparation steps

  • 60 g Butter: Am besten ungesalzene Butter, damit Sie die Salzigkeit selbst bestimmen können. Die Butter verleiht dem Risotto den letzten, unwiderstehlichen Schmelz.
  • 10-12 frische Salbeiblätter: Je frischer, desto besser. Die Blätter sollten saftig grün sein und kein braun haben. Trockener Salbei ist kein Ersatz – er wird bitter. Wenn Sie keinen frischen Salbei bekommen, lassen Sie die Salbeibutter weg und geben Sie etwas getrockneten Salbei (ca. 1 TL) in das Risotto.

Benötigte Küchengeräte

Sie brauchen keine Spezialausrüstung für dieses Risotto. Ein paar grundlegende Dinge reichen völlig aus.

  • Großer, breiter Topf oder eine schwere Pfanne (ca. 28 cm Durchmesser): Ein Risotto will Platz haben, damit der Reis gleichmäßig gart und die Flüssigkeit gut verdampfen kann. Ein Schmortopf oder ein schwerer Edelstahltopf ist ideal.
  • Backblech oder kleine Auflaufform: Zum Rösten des Kürbisses im Ofen.
  • Kleine Pfanne: Für die Salbeibutter. Eine beschichtete Pfanne ist hier perfekt, damit die Butter nicht anbrennt.
  • Holzlöffel oder Risottoschaufel: Zum ständigen Rühren. Ein Holzlöffel ist sanft zum Topf und kratzt nichts ab.
  • Schöpfkelle: Zum Portionieren der heißen Brühe.
  • Küchenwaage und Messbecher: Für genaue Mengen – beim Risotto lohnt sich das.

Zubereitung – Schritt für Schritt

Keine Sorge, Risotto kochen ist kein Hexenwerk. Es erfordert nur ein bisschen Geduld und Liebe. Ich führe Sie durch jeden Schritt.

1. Kürbis vorbereiten und rösten (10 Minuten + 20 Minuten Backzeit)

Heizen Sie den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze (180 °C Umluft) vor. Waschen Sie den Hokkaido-Kürbis gründlich, halbieren Sie ihn und entfernen Sie die Kerne mit einem Löffel. Die Kerne können Sie übrigens aufheben, waschen, trocknen und mit etwas Salz im Ofen rösten – ein toller Snack! Schneiden Sie den Kürbis in ca. 1,5 cm große Würfel. Die Schale bleibt dran. Vermengen Sie die Würfel auf dem Backblech mit 1 EL Olivenöl, einer Prise Salz und etwas Pfeffer. Rösten Sie sie für ca. 20 Minuten, bis sie weich sind und an den Rändern leicht bräunen. Nach der Hälfte der Zeit einmal wenden.

Persönlicher Tipp: Nehmen Sie den Kürbis nicht zu früh aus dem Ofen. Er sollte richtig weich sein, denn später wird er im Risotto nur noch kurz erwärmt. Ein zu harter Kürbis bleibt im Risotto unangenehm bissfest.

2. Brühe erwärmen und Zwiebel anschwitzen (5 Minuten)

Während der Kürbis im Ofen ist, erhitzen Sie die Gemüsebrühe in einem kleinen Topf und halten Sie sie auf niedriger Flamme warm. Eine heiße Brühe ist entscheidend, damit der Reis nicht im Kochprozess unterbrochen wird. In Ihrem großen Risottotopf erhitzen Sie die 2 EL Olivenöl. Geben Sie die fein gewürfelte Zwiebel und den gehackten Knoblauch hinein und schwitzen Sie beides bei mittlerer Hitze für 2-3 Minuten an, bis die Zwiebel glasig ist. Sie darf keine Farbe nehmen.

3. Reis anrösten (2 Minuten)

Geben Sie den Risottoreis zu den Zwiebeln. Rühren Sie ihn gut um, bis jedes Korn vom Öl umhüllt ist. Lassen Sie den Reis für 1-2 Minuten mitrösten, bis er anfängt, leicht zu duften und die Körner glasig werden. Dieser Schritt ist wichtig, damit der Reis später schön bissfest bleibt und nicht verklebt.

4. Mit Wein ablöschen (1 Minute)

Gießen Sie den Weißwein (oder den Ersatz) dazu. Es wird sofort zischen und aufschäumen – das ist gut so! Rühren Sie den Reis um, bis der Wein fast vollständig verdampft ist und ein angenehm säuerlicher Duft aufsteigt. Das dauert etwa eine Minute.

5. Risotto kochen – Geduld ist der Schlüssel (18-20 Minuten)

Jetzt beginnt der eigentliche Risotto-Prozess. Geben Sie eine Schöpfkelle der heißen Brühe (ca. 100 ml) zum Reis. Rühren Sie den Reis sanft, aber stetig, bis die Flüssigkeit fast vollständig aufgenommen ist. Dann geben Sie die nächste Kelle Brühe dazu. Wiederholen Sie diesen Vorgang. Stellen Sie die Hitze so ein, dass das Risotto sanft köchelt, nicht kocht. Ein heftiges Kochen würde den Reis zu schnell garen und die Stärke nicht richtig freisetzen. Nach etwa 15 Minuten beginnen Sie, den Reis zu probieren. Er sollte außen weich sein, aber innen noch einen leichten Biss haben (al dente). Die Gesamtzeit hängt von der Reissorte ab – Arborio braucht oft 18 Minuten, Carnaroli kann 20 Minuten dauern.

Wichtig: Sie müssen nicht die gesamte Brühe aufbrauchen. Wenn der Reis nach 18-20 Minuten schön cremig und bissfest ist, hören Sie auf. Es kann sein, dass noch etwas Brühe übrig bleibt – das ist kein Problem.

6. Kürbis und Parmesan unterheben (2 Minuten)

Wenn der Reis fast fertig ist, heben Sie die gerösteten Kürbiswürfel vorsichtig unter. Lassen Sie ein paar schöne Würfel für die Dekoration übrig. Schalten Sie den Herd aus. Geben Sie den frisch geriebenen Parmesan dazu und rühren Sie ihn kräftig unter. Decken Sie den Topf für 1-2 Minuten ab – das ist der Moment, in dem das Risotto seine ultimative Cremigkeit erreicht. Rühren Sie dann noch einmal kurz durch. Wenn es Ihnen zu dick erscheint, geben Sie noch einen Schuss heiße Brühe oder etwas Milch dazu.

7. Salbeibutter zubereiten (3 Minuten)

Während das Risotto ruht, bereiten Sie die Salbeibutter zu. Geben Sie die Butter in eine kleine Pfanne und erhitzen Sie sie bei mittlerer Hitze. Sobald die Butter geschmolzen ist und anfängt, leicht zu schäumen, geben Sie die Salbeiblätter hinein. Lassen Sie die Blätter für 1-2 Minuten in der Butter brutzeln, bis sie knusprig und die Butter leicht nussig riecht. Achten Sie darauf, dass die Butter nicht zu dunkel wird – sie soll goldgelb bleiben, nicht braun. Nehmen Sie die Pfanne sofort vom Herd.

Kochtipps & Techniken

Risotto ist kein schwieriges Gericht, aber es gibt ein paar Fallstricke. Hier meine gesammelten Erfahrungen – inklusive der Fehler, die ich selbst gemacht habe.

  • Der häufigste Fehler: Zu wenig rühren. Ja, es ist ein bisschen Arbeit, aber das ständige Rühren ist das Geheimnis der Cremigkeit. Es löst die Stärke aus dem Reiskorn und verhindert, dass es am Topfboden anbrennt. Ein guter Podcast oder ein Glas Wein nebenbei hilft!
  • Timing ist alles: Planen Sie die Salbeibutter so, dass sie genau dann fertig ist, wenn das Risotto serviert wird. Die Butter sollte heiß und schäumend auf das Risotto gegeben werden – nicht abgekühlt.
  • Die richtige Konsistenz: Ein Risotto sollte auf dem Teller noch leicht fließen, nicht wie ein Berg dastehen. Wenn es zu fest ist, einfach noch etwas heiße Brühe unterrühren. Es wird beim Stehen ohnehin noch etwas nachdicken.
  • Nicht nachsalzen, ohne zu probieren: Parmesan und Brühe sind oft sehr salzig. Schmecken Sie das fertige Risotto immer erst ab, bevor Sie Salz hinzufügen.
  • Mein größter Fail: Ich habe einmal den gesamten Wein auf einmal dazugegeben und den Reis dann in der Flüssigkeit ertränkt. Das Ergebnis war eine matschige, säuerliche Pampe. Nehmen Sie sich die Zeit – Kelle für Kelle.

Variationen & Anpassungen

Dieses Grundrezept ist wunderbar wandelbar. Hier sind ein paar Ideen, wie Sie es abwandeln können.

  • Vegetarisch/Vegan: Ersetzen Sie den Parmesan durch 2-3 EL geröstete Cashewkerne oder Hefeflocken für den Käsegeschmack. Für eine vegane Variante nehmen Sie Pflanzenbutter für die Salbeibutter und ersetzen den Parmesan durch eine vegane Käsealternative oder mehr Hefeflocken.
  • Mit Pilzen: Geben Sie 200 g gemischte Pilze (Champignons, Pfifferlinge, Kräuterseitlinge) in Scheiben geschnitten zusammen mit dem Kürbis auf das Backblech und rösten Sie sie mit. Das gibt eine wunderbar erdige Note.
  • Mit Speck oder Schinken: Für eine herzhafte Variante braten Sie 100 g gewürfelten Speck oder Schinken knusprig an und geben ihn kurz vor dem Servieren unter das Risotto.
  • Mit Kürbiskernen: Streuen Sie eine Handvoll geröstete Kürbiskerne über das fertige Risotto – das gibt einen tollen Crunch und passt perfekt zum Kürbis.
  • Mit einem Schuss Sahne: Wer es noch cremiger mag, gibt einen Schuss (2-3 EL) Sahne zusammen mit dem Parmesan unter das Risotto. Das ist dann wirklich dekadent – aber soooo lecker!

Servieren & Aufbewahren

Ein Risotto ist ein Gericht für den Moment. Aber mit den richtigen Tricks lässt es sich auch wunderbar vorbereiten oder aufbewahren.

Servieren: Verteilen Sie das Risotto auf vorgewärmten Tellern (das hält es länger heiß). Geben Sie die restlichen Kürbiswürfel und ein paar knusprige Salbeiblätter darauf. Träufeln Sie die heiße Salbeibutter großzügig darüber – das ist der Moment, in dem das Gericht richtig lebendig wird. Dazu passt ein grüner Salat mit einem leichten Zitronen-Dressing oder ein Glas trockener Weißwein. Auch als Beilage zu gebratenem Hähnchen oder einem knusprigen Bratwurst-Brezel-Gericht macht es sich hervorragend.

Aufbewahren: Risotto schmeckt frisch am besten. Falls doch etwas übrig bleibt (was selten vorkommt), können Sie es im Kühlschrank für 1-2 Tage aufbewahren. Lassen Sie es vorher vollständig abkühlen und decken Sie es ab. Der Reis wird im Kühlschrank fest und klebrig – das ist normal.

Wieder aufwärmen: Der beste Weg, Risotto wieder aufzuwärmen, ist in der Pfanne. Geben Sie das Risotto in eine beschichtete Pfanne, fügen Sie einen Schuss Wasser oder Brühe hinzu und erhitzen Sie es bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren. Es wird wieder cremig! In der Mikrowelle wird es oft trocken und matschig – vermeiden Sie das, wenn möglich.

Einfrieren: Risotto lässt sich einfrieren, aber die Textur leidet etwas. Füllen Sie es in gefriergeeignete Behälter und tauchen Sie es langsam im Kühlschrank auf. Beim Aufwärmen müssen Sie mehr Flüssigkeit zugeben und kräftig rühren, um die Cremigkeit zurückzubekommen. Es schmeckt dann eher wie eine cremige Kürbis-Reis-Pfanne – auch nicht schlecht, aber nicht mehr das ursprüngliche Risotto.

Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile

Ein Risotto ist kein Diätgericht, aber es steckt voller wertvoller Nährstoffe. Hier eine grobe Schätzung pro Portion (ca. 350 g):

  • Kalorien: ca. 520 kcal
  • Eiweiß: ca. 15 g
  • Fett: ca. 22 g (davon ca. 12 g gesättigte Fettsäuren)
  • Kohlenhydrate: ca. 60 g
  • Ballaststoffe: ca. 5 g

Der Hokkaido-Kürbis ist ein echtes Superfood. Er ist reich an Beta-Carotin (eine Vorstufe von Vitamin A), das gut für die Augen und das Immunsystem ist. Außerdem enthält er Vitamin C, Kalium und Ballaststoffe, die die Verdauung fördern. Die Salbeiblätter sind nicht nur aromatisch, sondern haben auch entzündungshemmende Eigenschaften. Parmesan liefert wertvolles Calcium und Eiweiß. Wer auf eine leichtere Ernährung achtet, kann die Buttermenge reduzieren oder durch Olivenöl ersetzen – der Geschmack wird dann aber etwas anders sein.

Fazit

Dieses cremige Herbst-Kürbisrisotto mit Salbeibutter ist für mich das perfekte Herbstgericht. Es ist einfach genug für einen entspannten Wochentag, aber elegant genug für ein Abendessen mit Freunden. Es duftet nach goldenen Blättern, warmen Decken und gemütlichen Abenden – genau das, was wir in der kühleren Jahreszeit brauchen.

Probieren Sie es aus! Passen Sie es an Ihren Geschmack an – vielleicht mit Pilzen, mehr Knoblauch oder einer Prise Chili für eine scharfe Note. Lassen Sie mich in den Kommentaren wissen, wie es Ihnen gelungen ist. Welche Variante haben Sie ausprobiert? Ich bin gespannt auf Ihre Kreationen!

Bis zum nächsten Mal, und denken Sie daran: Gutes Essen braucht Zeit und Liebe – aber keine Perfektion. Genießen Sie den Moment!

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich das Risotto auch ohne Wein zubereiten?

Ja, absolut! Lassen Sie den Wein einfach weg und ersetzen Sie ihn durch die gleiche Menge heiße Brühe. Der Wein gibt dem Risotto eine feine Säure, aber es schmeckt auch ohne hervorragend. Ein Spritzer Zitronensaft am Ende kann die fehlende Säure ausgleichen.

Welcher Kürbis eignet sich am besten?

Hokkaido ist ideal, weil Sie ihn nicht schälen müssen. Aber auch Butternuss-Kürbis oder Muskatkürbis sind perfekt – sie müssen nur vorher geschält werden. Vermeiden Sie zu wässrige Sorten wie den Gartenkürbis, der zerfällt zu schnell.

Kann ich das Risotto vorbereiten?

Sie können den Kürbis rösten und die Brühe vorbereiten. Das eigentliche Risotto sollte aber frisch gekocht werden. Es lässt sich jedoch gut wieder aufwärmen (siehe Tipps oben) – es wird dann zwar etwas anders, aber immer noch lecker.

Ist das Risotto glutenfrei?

Ja, Risottoreis ist von Natur aus glutenfrei. Achten Sie bei der Brühe darauf, dass sie glutenfrei ist (manche Fertigbrühen enthalten Gluten als Geschmacksverstärker). Parmesan ist in der Regel auch glutenfrei.

Kann ich die Salbeibutter auch mit getrocknetem Salbei machen?

Das würde ich nicht empfehlen. Getrockneter Salbei wird in heißer Butter schnell bitter und verliert sein feines Aroma. Verwenden Sie lieber frische Blätter – sie sind der Star dieses Gerichts. Falls Sie keinen frischen Salbei bekommen, können Sie etwas getrockneten Salbei (ca. 1 TL) direkt ins Risotto geben, aber die Salbeibutter dann weglassen.

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Cremiges Kürbisrisotto mit Salbeibutter recipe

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Cremiges Kürbisrisotto mit Salbeibutter – einfaches Herbst-Rezept

Dieses cremige Herbst-Kürbisrisotto mit Salbeibutter ist ehrliches, wärmendes Soulfood, das genau so schmeckt, wie der Oktober riecht. Es ist einfach genug für einen entspannten Wochentag, aber elegant genug für ein Abendessen mit Freunden.

  • Author: Anna
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 30 Minuten
  • Total Time: 45 Minuten
  • Yield: 4 Portionen 1x
  • Category: Hauptgericht
  • Cuisine: Italienisch

Ingredients

Scale
  • 300 g Hokkaido-Kürbis (ca. ½ mittelgroßer Kürbis)
  • 1 kleine Zwiebel (ca. 80 g), fein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 200 g Risottoreis (z. B. Arborio, Carnaroli oder Vialone Nano)
  • 100 ml trockener Weißwein (optional)
  • 750 ml – 1 l heiße Gemüsebrühe
  • 60 g frisch geriebener Parmesan oder Grana Padano
  • 2 EL Olivenöl (zum Andünsten)
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 60 g Butter (ungesalzen)
  • 10–12 frische Salbeiblätter

Instructions

  1. Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze (180 °C Umluft) vorheizen. Hokkaido-Kürbis waschen, halbieren, Kerne entfernen und in ca. 1,5 cm große Würfel schneiden (Schale bleibt dran).
  2. Kürbiswürfel auf einem Backblech mit 1 EL Olivenöl, einer Prise Salz und etwas Pfeffer vermengen. Im Ofen ca. 20 Minuten rösten, bis sie weich sind und an den Rändern leicht bräunen. Nach der Hälfte der Zeit einmal wenden.
  3. Gemüsebrühe in einem kleinen Topf erhitzen und auf niedriger Flamme warm halten.
  4. In einem großen, breiten Topf 2 EL Olivenöl erhitzen. Zwiebel und Knoblauch bei mittlerer Hitze 2-3 Minuten glasig dünsten, ohne Farbe nehmen zu lassen.
  5. Risottoreis zu den Zwiebeln geben und unter Rühren 1-2 Minuten mitrösten, bis die Körner glasig sind.
  6. Mit Weißwein ablöschen und rühren, bis der Wein fast vollständig verdampft ist (ca. 1 Minute).
  7. Nach und nach je eine Schöpfkelle heiße Brühe (ca. 100 ml) zum Reis geben und unter ständigem Rühren einköcheln lassen, bis die Flüssigkeit fast vollständig aufgenommen ist. Diesen Vorgang 18-20 Minuten wiederholen, bis der Reis al dente und cremig ist.
  8. Wenn der Reis fast fertig ist, die gerösteten Kürbiswürfel vorsichtig unterheben (einige für die Dekoration zurückbehalten). Herd ausschalten.
  9. Frisch geriebenen Parmesan unterrühren, Topf abdecken und 1-2 Minuten ruhen lassen. Bei Bedarf noch etwas heiße Brühe oder Milch unterrühren, falls das Risotto zu dick ist.
  10. Während das Risotto ruht, in einer kleinen Pfanne die Butter bei mittlerer Hitze schmelzen. Sobald sie schäumt, die Salbeiblätter zugeben und 1-2 Minuten brutzeln, bis sie knusprig sind und die Butter nussig riecht. Pfanne sofort vom Herd nehmen.
  11. Risotto auf vorgewärmten Tellern anrichten, mit restlichen Kürbiswürfeln und knusprigen Salbeiblättern garnieren. Heiße Salbeibutter großzügig darüber träufeln.

Notes

Der Kürbis sollte richtig weich geröstet sein, da er im Risotto nur noch kurz erwärmt wird. Die Salbeibutter sollte heiß und schäumend auf das Risotto gegeben werden. Nicht nachsalzen, ohne vorher zu probieren – Parmesan und Brühe sind oft schon salzig genug.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Portion (ca. 350 g
  • Calories: 520
  • Sugar: 5
  • Sodium: 800
  • Fat: 22
  • Saturated Fat: 12
  • Carbohydrates: 60
  • Fiber: 5
  • Protein: 15

Keywords: Kürbisrisotto, Salbeibutter, Herbstrezept, cremiges Risotto, Hokkaido-Kürbis, einfaches Risotto, vegetarisches Risotto

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