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Ich will diese Zimtschnecken. Jetzt. Und zwar genau so, wie sie mir neulich in einer Bäckerei in Kopenhagen begegnet sind – nicht diese trockenen, überdrehten Dinger, sondern diese schwerelosen, buttrigen Wolken mit genau der richtigen Menge an Zimt und einer Frischkäseglasur, die nicht zu süß ist. Das Problem? Ich habe keinen Hefeteig gemacht, seitdem ich mal einen Sauerteigstarter geschrottet habe (ja, das war eine Sache). Aber der Gedanke an diese weichen, warmen Schnecken, die beim ersten Bissen fast zerfallen, ließ mich nicht los. Und hier ist die Sache: Ich hatte alles da. Mehl, Butter, Milch, Hefe. Nur den Frischkäse musste ich noch holen. Das ist so ein Rezept, das sich anfühlt, als ob es schon immer in deiner Küche gewartet hat – du musst nur den ersten Schritt machen.
Diese fluffigen Zimtschnecken sind nicht einfach nur ein Gebäck. Sie sind eine Einladung, den Sonntagmorgen richtig zu zelebrieren. Oder den Dienstag. Ehrlich, ich mache sie auch unter der Woche, weil der Teig über Nacht im Kühlschrank gehen kann und morgens nur geformt und gebacken wird. Das ist mein Geheimnis für ein entspanntes Frühstück, das trotzdem nach viel Aufwand aussieht. Und die Frischkäse-Glasur? Die ist der absolute Hammer. Sie ist cremig, leicht säuerlich und genau richtig dosiert, um den Zimt zu umschmeicheln, ohne ihn zu erschlagen. Wenn du einmal selbstgemachte Zimtschnecken probiert hast, willst du nie wieder die aus der Tüte.
Warum du diese Zimtschnecken lieben wirst
- Fluffig und luftig: Der Teig geht wunderbar auf und wird innen so weich, dass du kaum glauben wirst, dass es so einfach ist. Keine schweren, pappigen Brötchen – nur pure Leichtigkeit.
- Perfekt zum Frühstück: Sie sind nicht zu süß und die Frischkäse-Glasur macht sie zu einem himmlischen Start in den Tag. Einfach vorbereiten, morgens backen und genießen.
- Einfache Zutaten: Du brauchst keine ausgefallenen Sachen. Mehl, Butter, Milch, Hefe, Zucker, Zimt und Frischkäse – das ist alles. Die meisten hast du bestimmt schon zu Hause.
- Immer ein Hit: Egal ob für die Familie, zum Brunch mit Freunden oder fürs nächste Picknick – diese Schnecken sind ein echter Publikumsliebling. Jeder liebt sie, und sie sehen einfach toll aus.
- Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus weichem Hefeteig, würzigem Zimt und der cremigen Glasur ist einfach perfekt. Ich sage nur: nach dem ersten Bissen wirst du süchtig sein.
Was diese Zimtschnecken von anderen Rezepten unterscheidet, ist die Technik. Ich lasse den Teig über Nacht im Kühlschrank gehen. Das macht ihn nicht nur geschmackvoller, sondern auch viel einfacher zu verarbeiten. Kein Herumkleckern, kein Stress – du rollst den Teig am Abend aus, formst die Schnecken und backst sie am Morgen. Es ist fast wie Zauberei. Und die Glasur? Die mache ich nicht zu flüssig, sondern cremig dick, damit sie auf den warmen Schnecken schön verläuft und nicht einfach runterläuft. Das ist der Trick für das perfekte Ergebnis.
Was du an Zutaten brauchst
Dieses Rezept verwendet einfache, aber hochwertige Zutaten, die zusammen einen unvergleichlichen Geschmack ergeben. Keine künstlichen Aromen, nur reine, natürliche Köstlichkeiten. Du wirst sehen, wie wenig es braucht, um etwas ganz Besonderes zu zaubern.
Für den Hefeteig
- 500 g Weizenmehl (Type 550): Das ist die beste Wahl für einen luftigen Hefeteig. Du kannst auch Dinkelmehl Type 630 nehmen, dann werden die Schnecken etwas herzhafter.
- 250 ml Milch, lauwarm: Die Milch sollte nicht zu heiß sein, sonst stirbt die Hefe. Handwarm ist perfekt – etwa 37 Grad.
- 75 g Zucker: Für die nötige Süße und um die Hefe zu füttern.
- 1 Würfel frische Hefe (42 g) oder 2 Päckchen Trockenhefe: Ich bevorzuge frische Hefe, weil sie dem Teig ein feineres Aroma gibt. Trockenhefe funktioniert aber genauso gut.
- 75 g weiche Butter: Sie macht den Teig geschmeidig und sorgt für den butterigen Geschmack. Unbedingt weich, nicht geschmolzen!
- 1 Ei (Größe M): Gibt dem Teig Struktur und hilft beim Aufgehen.
- 1 Prise Salz: Nicht vergessen! Das Salz hebt den Geschmack und balanciert die Süße aus.
Für die Zimtfüllung
- 100 g weiche Butter: Sie wird auf den ausgerollten Teig gestrichen und sorgt für die saftige Füllung.
- 150 g brauner Zucker: Ich nehme am liebsten braunen Zucker, weil er ein leichtes Karamellaroma hat. Du kannst aber auch normalen weißen Zucker nehmen.
- 2-3 EL Zimt: Das ist das Herzstück! Ich nehme immer Ceylon-Zimt, der ist milder und aromatischer. Für eine intensivere Note kannst du auch mehr nehmen.
- 1 Prise Kardamom (optional): Ein kleiner Geheimtipp! Ein Hauch Kardamom passt wunderbar zu Zimt und gibt der Füllung eine besondere Note.
Für die Frischkäse-Glasur
- 150 g Frischkäse (Doppelrahmstufe): Der muss Zimmertemperatur haben, sonst wird die Glasur klumpig. Nimm einen guten, cremigen Frischkäse, am besten von einer Marke wie Philadelphia.
- 80 g Puderzucker: Gesiebt, damit die Glasur schön glatt wird.
- 2-3 EL Milch: Um die Konsistenz anzupassen. Fang mit 2 EL an und füge bei Bedarf mehr hinzu.
- 1 TL Vanilleextrakt oder das Mark einer halben Vanilleschote: Für ein feines Vanillearoma, das perfekt zur Zimtfüllung passt.
Die richtige Ausrüstung
Bevor wir loslegen, ein paar Worte zur Ausrüstung. Du brauchst nichts Außergewöhnliches, aber ein paar Dinge machen das Backen viel einfacher. Ich backe meine Zimtschnecken am liebsten in einer großen, runden Springform (28 cm Durchmesser) oder in einer eckigen Auflaufform. Ein gutes Nudelholz ist auch Gold wert – ein schweres, glattes Holzrollholz ist ideal. Für den Teig kannst du eine Küchenmaschine mit Knethaken nehmen, aber mit der Hand geht es auch. Und vergiss nicht: Ein scharfes Messer oder ein Teigschaber sind perfekt, um die Rollen in gleichmäßige Schnecken zu schneiden. Wenn du keine Springform hast, tut es auch ein Backblech mit Backpapier. Die Schnecken werden dann etwas flacher, aber genauso lecker.
Die Zubereitung – Schritt für Schritt
Jetzt geht es ans Eingemachte! Keine Sorge, es ist einfacher, als du denkst. Ich zeige dir jeden Schritt, damit deine Zimtschnecken perfekt gelingen.
- Hefeteig zubereiten: Löse die frische Hefe in der lauwarmen Milch zusammen mit 1 EL Zucker auf. Lass die Mischung 5-10 Minuten stehen, bis sie schäumt. Das zeigt dir, dass die Hefe aktiv ist. Vermische dann in einer großen Schüssel das Mehl mit dem restlichen Zucker, dem Salz und dem Ei. Gib die Hefemilch und die weiche Butter dazu. Knete alles mit den Händen oder der Küchenmaschine für etwa 8-10 Minuten zu einem glatten, geschmeidigen Teig. Er sollte nicht mehr kleben. Wenn er zu trocken ist, gib einen Schuss Milch dazu, ist er zu nass, etwas Mehl. Forme den Teig zu einer Kugel, lege ihn in eine leicht geölte Schüssel, decke ihn mit einem feuchten Tuch ab und lass ihn an einem warmen Ort für 1 Stunde gehen, bis er sich verdoppelt hat.
- Teig für die Nacht vorbereiten (optional): Wenn du die Schnecken am Morgen backen willst, kannst du den Teig nach dem Gehen über Nacht in den Kühlschrank stellen. Das ist mein absoluter Lieblingstrick! Der Teig geht dann langsam und wird noch aromatischer. Nimm ihn am nächsten Morgen eine halbe Stunde vor dem Verarbeiten aus dem Kühlschrank.
- Die Zimtfüllung herstellen: Vermische den braunen Zucker mit dem Zimt (und optional dem Kardamom) in einer kleinen Schüssel. Stelle die weiche Butter bereit – sie sollte streichzart sein.
- Teig ausrollen und füllen: Bestäube deine Arbeitsfläche leicht mit Mehl. Rolle den Teig zu einem großen Rechteck aus, etwa 40 x 50 cm groß und 5 mm dick. Bestreiche die gesamte Fläche mit der weichen Butter. Achte darauf, dass du bis an die Ränder kommst. Streue dann die Zimt-Zucker-Mischung gleichmäßig darüber. Drücke sie leicht mit der Handfläche an, damit sie besser haftet.
- Rollen und schneiden: Rolle den Teig von der langen Seite her fest auf. Achte darauf, dass die Rolle nicht zu locker ist. Drücke die Nahtstelle gut an. Schneide die Rolle mit einem scharfen Messer in etwa 12 gleichmäßige Stücke (je 3-4 cm dick). Ich schneide sie am liebsten mit einem Teigschaber oder einem gezackten Messer, damit die Schnecken nicht zusammengedrückt werden.
- Zweites Gehen: Lege die Schnecken mit etwas Abstand in deine gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Form. Decke sie mit einem Tuch ab und lass sie für weitere 30-45 Minuten gehen, bis sie sich sichtbar vergrößert haben und sich fast berühren. Das ist der wichtigste Schritt für fluffige Schnecken!
- Backen: Heize den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Backe die Zimtschnecken für 20-25 Minuten, bis sie goldbraun sind. Du wirst sehen, wie die Küche langsam nach Zimt duftet – einfach himmlisch! Wenn sie zu dunkel werden, decke sie nach 15 Minuten mit Alufolie ab.
- Die Glasur zubereiten: Während die Schnecken backen, rührst du den Frischkäse mit dem Puderzucker und dem Vanilleextrakt glatt. Gib nach und nach die Milch hinzu, bis die Glasur die gewünschte Konsistenz hat – sie sollte dickflüssig sein und vom Löffel fallen, aber nicht zu dünn.
- Glasieren und genießen: Nimm die fertigen Zimtschnecken aus dem Ofen und lass sie 5 Minuten in der Form abkühlen. Dann stürzt du sie auf ein Kuchengitter und lässt sie etwas auskühlen. Wichtig: Die Glasur erst auf die noch leicht warmen Schnecken geben! Dann verteilt sie sich perfekt und läuft nicht einfach runter. Verteile die Glasur großzügig mit einem Löffel oder Spatel. Am besten schmecken sie lauwarm – da sind sie am fluffigsten.
Tipps und Tricks für perfekte Zimtschnecken
Ich habe so einige Zimtschnecken gebacken, die nicht perfekt waren – zu trocken, zu flach, die Füllung ist ausgelaufen. Hier sind meine besten Tipps, damit dir das nicht passiert.
- Die richtige Teigtemperatur: Wenn dein Teig zu warm ist, wird er klebrig und schwer zu verarbeiten. Wenn er zu kalt ist, geht er nicht richtig auf. Die ideale Temperatur für den Teig ist etwa 27-30 Grad. Wenn du ihn über Nacht im Kühlschrank lässt, ist er perfekt für die Verarbeitung.
- Nicht zu viel Mehl beim Ausrollen: Verwende nur so viel Mehl, dass der Teig nicht klebt. Zu viel Mehl macht die Schnecken trocken. Ich rolle den Teig lieber auf einer leicht geölten Fläche oder zwischen zwei Lagen Backpapier aus.
- Die Füllung nicht sparen: Sei großzügig mit der Butter und dem Zimt-Zucker! Das ist das, was die Schnecken saftig und aromatisch macht. Wenn du zu wenig nimmst, werden sie trocken.
- Schneiden ohne Quetschen: Verwende ein sehr scharfes Messer oder Zahnseide (ungeschminkt!) zum Schneiden der Rolle. Das verhindert, dass die Schnecken zusammengedrückt werden. Ein Tipp: Schneide die Rolle in der Mitte durch und dann jede Hälfte in gleichmäßige Stücke.
- Das zweite Gehen nicht überspringen: Das ist der häufigste Fehler! Die Schnecken müssen nach dem Formen noch einmal gehen, damit sie schön fluffig werden. Wenn du sie zu früh backst, werden sie flach und dicht.
- Abkühlen vor dem Glasieren: Die Glasur auf heißen Schnecken wird flüssig und läuft ab. Warte, bis sie nur noch lauwarm sind – dann bleibt die Glasur schön dick und cremig.
Variationen und Anpassungen
Das Grundrezept ist schon perfekt, aber manchmal habe ich Lust auf etwas Neues. Hier sind ein paar Ideen, wie du die Zimtschnecken anpassen kannst.
- Nuss-Nougat-Zimtschnecken: Streiche vor der Zimtfüllung eine Schicht Nutella oder Nuss-Nougat-Creme auf den Teig. Das gibt einen herrlich schokoladigen Geschmack. Einfach göttlich!
- Apfel-Zimt-Schnecken: Würfle einen kleinen Apfel (z.B. Boskop) und dünste ihn kurz in etwas Butter und Zucker. Verteile die Apfelstücke zusammen mit der Zimtfüllung auf dem Teig. Das macht die Schnecken besonders saftig und fruchtig.
- Vegane Variante: Ersetze die Butter durch vegane Margarine, die Milch durch Hafer- oder Mandelmilch und das Ei durch einen Esslöffel Apfelmus oder Leinsamen-Ei (1 EL Leinsamen + 3 EL Wasser). Für die Glasur nimmst du veganen Frischkäse. Funktioniert einwandfrei!
- Glutenfreie Option: Verwende eine glutenfreie Mehlmischung (1:1 Austausch). Der Teig wird etwas brüchiger, aber mit etwas Geduld und einem zusätzlichen Ei lassen sich auch glutenfreie Zimtschnecken backen. Achte darauf, die Schnecken nicht zu lange zu kneten.
- Weniger Zucker: Reduziere den Zucker im Teig und in der Füllung um ein Drittel. Du kannst auch Xylit oder Erythrit verwenden. Die Glasur wird dann etwas weniger süß, aber immer noch cremig.
Servieren und Aufbewahren
Zimtschnecken schmecken am besten, wenn sie noch lauwarm sind – direkt aus dem Ofen, mit der schmelzenden Frischkäse-Glasur. Serviere sie einfach pur oder mit einem Klecks Sahne oder einer Kugel Vanilleeis. Dazu passt ein großer Milchkaffee oder ein Glas Milch. Wenn du ein besonderes Frühstück zaubern willst, serviere sie zusammen mit einem frischen bunten Sommersalat oder einem saftigen Zitronen-Buttermilch-Gugelhupf – eine tolle Kombination für ein Brunch-Buffet!
Zum Aufbewahren: Lege die abgekühlten Zimtschnecken in eine luftdichte Dose. So bleiben sie 2-3 Tage frisch. Aber ehrlich – bei uns sind sie meistens schon am ersten Tag weg. Wenn du sie länger aufbewahren willst, kannst du sie auch einfrieren. Wickele jede Schnecke einzeln in Frischhaltefolie und lege sie in einen Gefrierbeutel. So halten sie sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen nimmst du sie einfach über Nacht in den Kühlschrank und wärmst sie kurz im Ofen oder in der Mikrowelle auf. Die Glasur solltest du aber erst nach dem Auftauen auftragen.
Die Aromen entwickeln sich übrigens mit der Zeit. Am nächsten Tag schmecken die Zimtschnecken oft noch besser, weil der Zimt und die Butter tiefer eingezogen sind. Einfach vor dem Servieren kurz aufbacken – dann schmecken sie fast wie frisch gebacken.
Nährwerte und gesundheitliche Aspekte
Ich will nicht so tun, als ob Zimtschnecken ein Diätgericht wären. Aber sie sind auch nicht der Teufel. Eine Zimtschnecke (mit Glasur) hat etwa 350-400 Kalorien, 45 g Kohlenhydrate, 18 g Fett und 6 g Eiweiß. Das ist ein Genuss für besondere Momente. Der Zimt selbst hat übrigens positive Eigenschaften: Er kann den Blutzuckerspiegel regulieren und wirkt entzündungshemmend. Und der Frischkäse liefert etwas Kalzium und Eiweiß. Also, alles in Maßen genießen. Wenn du auf Zucker verzichten willst, probiere die Variante mit weniger Zucker oder Xylit.
Für Allergiker: Dieses Rezept enthält Gluten, Milchprodukte und Eier. Für eine vegane oder glutenfreie Variante siehe die Anpassungen oben. Wenn du eine Nussallergie hast, sind die klassischen Zimtschnecken kein Problem – achte nur bei den Variationen auf Nuss-Nougat-Creme.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich den Teig auch ohne Kühlschrank gehen lassen?
Ja, absolut. Der Teig geht bei Zimmertemperatur in etwa 1-1,5 Stunden. Die Kühlschrank-Variante ist nur praktisch, wenn du die Schnecken am nächsten Morgen backen willst. Der Geschmack wird durch die lange kalte Führung sogar noch intensiver.
Warum sind meine Zimtschnecken nach dem Backen so trocken?
Das kann mehrere Gründe haben: Der Teig wurde zu lange gebacken, zu viel Mehl beim Ausrollen oder die Füllung war zu sparsam. Achte darauf, die Schnecken nur so lange zu backen, bis sie goldbraun sind, und sei großzügig mit der Butterfüllung. Ein weiterer Tipp: Bestreiche die fertigen Schnecken nach dem Backen mit etwas geschmolzener Butter – das hält sie saftig.
Kann ich die Zimtschnecken auch ohne Frischkäse-Glasur machen?
Klar! Die klassischen schwedischen Kanelbullar werden zum Beispiel mit Hagelzucker bestreut. Du kannst die Schnecken auch mit einer einfachen Puderzucker-Zitronen-Glasur oder mit geschmolzener Schokolade bestreichen. Oder lass sie einfach pur – sie schmecken auch ohne Glasur fantastisch.
Wie bekomme ich die Zimtschnecken so fluffig wie beim Bäcker?
Das Geheimnis liegt im Teig. Verwende frische Hefe, knete den Teig lange genug (mindestens 8 Minuten) und lass ihn ausreichend gehen. Der Kühlschrank-Trick hilft auch, weil der Teig dann langsamer aufgeht und mehr Luft einschließt. Und nicht vergessen: Die Schnecken vor dem Backen noch einmal gehen lassen! Wenn du diese Tipps befolgst, werden deine Zimtschnecken genauso fluffig wie vom Bäcker – versprochen.
Kann ich die Zimtschnecken einfrieren und später backen?
Ja, das ist eine super Idee! Forme die Schnecken, lege sie auf ein Backblech und friere sie ungebacken ein. Sobald sie fest sind, kannst du sie in einen Gefrierbeutel umfüllen. Zum Backen nimmst du sie direkt aus dem Gefrierfach, legst sie in die Form und lässt sie auftauen und gehen (das dauert etwa 2-3 Stunden). Dann backst du sie wie gewohnt. So hast du immer frische Zimtschnecken parat!
Fazit
Diese fluffigen Zimtschnecken mit Frischkäse-Glasur sind mehr als nur ein Rezept – sie sind eine kleine Auszeit vom Alltag. Sie sind der Grund, warum ich morgens gerne aufstehe, wenn ich weiß, dass der Teig schon fertig ist und nur noch gebacken werden muss. Sie sind einfach, ehrlich und unglaublich lecker. Probier sie aus, und du wirst sehen, wie schnell sie zu deinem neuen Lieblingsfrühstück werden. Und wenn du sie einmal gemacht hast, lass mich wissen, wie sie dir schmecken! Ich freue mich über deine Kommentare und Fotos. Vielleicht hast du ja auch eine eigene Variante entdeckt – teile sie mit mir. Denn das ist das Schöne am Backen: Jeder macht es ein bisschen anders, und genau das macht jeden Bissen einzigartig. Also, ran an den Teig und viel Spaß beim Backen!
Wenn du noch mehr Inspiration für dein nächstes Kaffeekränzchen suchst, dann schau dir unbedingt auch meine saftigen Sauerkirsch-Brownies mit Schokoglasur oder den cremigen Erdbeer-Vanille-Schichtkuchen mit Mascarpone-Creme an. Beide sind ebenfalls echte Hingucker und schmecken einfach himmlisch. Und für eine herzhafte Abwechslung empfehle ich dir meine herzhaften Picknick-Muffins mit Schinken und Käse – perfekt für unterwegs oder als Snack für zwischendurch.
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Die besten fluffigen Zimtschnecken mit Frischkäse-Glasur – einfaches Frühstücksrezept
Diese fluffigen Zimtschnecken sind eine Einladung, den Sonntagmorgen richtig zu zelebrieren. Mit einer cremigen Frischkäse-Glasur und einem über Nacht im Kühlschrank gehenden Teig sind sie perfekt für ein entspanntes Frühstück.
- Prep Time: 30 Minuten
- Cook Time: 25 Minuten
- Total Time: 2 Stunden 55 Minuten (inkl. Gehzeiten)
- Yield: 12 Stück 1x
- Category: Frühstück
- Cuisine: Skandinavisch
Ingredients
- 500 g Weizenmehl (Type 550)
- 250 ml Milch, lauwarm
- 75 g Zucker
- 1 Würfel frische Hefe (42 g) oder 2 Päckchen Trockenhefe
- 75 g weiche Butter
- 1 Ei (Größe M)
- 1 Prise Salz
- 100 g weiche Butter (für die Füllung)
- 150 g brauner Zucker
- 2–3 EL Zimt
- 1 Prise Kardamom (optional)
- 150 g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
- 80 g Puderzucker
- 2–3 EL Milch
- 1 TL Vanilleextrakt oder das Mark einer halben Vanilleschote
Instructions
- Hefeteig zubereiten: Löse die frische Hefe in der lauwarmen Milch zusammen mit 1 EL Zucker auf. Lass die Mischung 5-10 Minuten stehen, bis sie schäumt. Vermische dann in einer großen Schüssel das Mehl mit dem restlichen Zucker, dem Salz und dem Ei. Gib die Hefemilch und die weiche Butter dazu. Knete alles mit den Händen oder der Küchenmaschine für etwa 8-10 Minuten zu einem glatten, geschmeidigen Teig. Forme den Teig zu einer Kugel, lege ihn in eine leicht geölte Schüssel, decke ihn mit einem fe…
- Teig für die Nacht vorbereiten (optional): Wenn du die Schnecken am Morgen backen willst, kannst du den Teig nach dem Gehen über Nacht in den Kühlschrank stellen. Nimm ihn am nächsten Morgen eine halbe Stunde vor dem Verarbeiten aus dem Kühlschrank.
- Die Zimtfüllung herstellen: Vermische den braunen Zucker mit dem Zimt (und optional dem Kardamom) in einer kleinen Schüssel. Stelle die weiche Butter bereit.
- Teig ausrollen und füllen: Bestäube deine Arbeitsfläche leicht mit Mehl. Rolle den Teig zu einem großen Rechteck aus, etwa 40 x 50 cm groß und 5 mm dick. Bestreiche die gesamte Fläche mit der weichen Butter. Streue dann die Zimt-Zucker-Mischung gleichmäßig darüber. Drücke sie leicht mit der Handfläche an.
- Rollen und schneiden: Rolle den Teig von der langen Seite her fest auf. Drücke die Nahtstelle gut an. Schneide die Rolle mit einem scharfen Messer in etwa 12 gleichmäßige Stücke (je 3-4 cm dick).
- Zweites Gehen: Lege die Schnecken mit etwas Abstand in deine gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Form. Decke sie mit einem Tuch ab und lass sie für weitere 30-45 Minuten gehen, bis sie sich sichtbar vergrößert haben und sich fast berühren.
- Backen: Heize den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Backe die Zimtschnecken für 20-25 Minuten, bis sie goldbraun sind. Wenn sie zu dunkel werden, decke sie nach 15 Minuten mit Alufolie ab.
- Die Glasur zubereiten: Während die Schnecken backen, rührst du den Frischkäse mit dem Puderzucker und dem Vanilleextrakt glatt. Gib nach und nach die Milch hinzu, bis die Glasur die gewünschte Konsistenz hat.
- Glasieren und genießen: Nimm die fertigen Zimtschnecken aus dem Ofen und lass sie 5 Minuten in der Form abkühlen. Dann stürzt du sie auf ein Kuchengitter und lässt sie etwas auskühlen. Verteile die Glasur großzügig auf den noch leicht warmen Schnecken.
Notes
Der Teig kann über Nacht im Kühlschrank gehen, was ihn aromatischer und leichter zu verarbeiten macht. Die Glasur erst auf die noch leicht warmen Schnecken geben, damit sie schön verläuft. Für extra Fluffigkeit die Schnecken vor dem Backen unbedingt noch einmal gehen lassen.
Nutrition
- Serving Size: 1 Zimtschnecke
- Calories: 375
- Sugar: 22
- Sodium: 180
- Fat: 18
- Saturated Fat: 11
- Carbohydrates: 45
- Fiber: 2
- Protein: 6
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